Das Wort zum Montag
Folgendes "Wort zum Sonntag" sprach gestern, am 26. August 2006 der evangelische Theologe Burkhardt Müller in der ARD :
Scham empfinde ich und Zorn über Israels gewalttätiges Wüten. Wäre ich Palästinenser: ich denke, dass ich zur Hamas gehörte.
Wäre ich allerdings Israeli, würde ich bestimmt diese Militäreinsätze befürworten. Denn seit Jahrtausenden wurden die Juden verfolgt.Wir Deutschen trieben sie in den Holocaust. Die mit knapper Not Entronnenen hofften in Israel eine Heimstatt zu finden: Sie wollten nichts, als endlich in Frieden leben.
Und dann schreien Hamas und Hisbolla: Wir treiben euch Juden ins Meer!
Wieder geht es um Sein und Nichtsein. In solcher Lebensgefahr schlägt man hart zu. Denn diesmal wollen sie sich wehren. Gut gerüstet sind sie ja. Und solange Israel mitten inmitten hassender Feinde lebt, muss es hochgerüstet sein. Doch Jahrzehnte dieser Politik haben Israel nicht mehr Frieden, sondern nur mehr Feindschaft gebracht. (weiter …)
Ein Hilferuf, der ungehört blieb
Getötete UN-Beobacher wussten offenbar, dass sie als Schutzschilde benutzt wurden
Wie Bruno Schirra gestern berichtete, liegt der Welt am Sonntag eine eMail vor, in der der kanadische Major Paeta Hess-von Kruedener beschreibt,
wie die radikal-islamistische Terrororganisation Hisbollah ihre Raketenstellungen gezielt um den UN-Standort gruppierte und israelische Luftangriffe auf diese Hisbollah-Stellungen die UN-Beobachter immer stärker gefährdeten. Seine E-Mail war an Mitarbeiter im UN-Hauptquartier in New York adressiert sowie an kanadische Generäle.
"Von unserem Beobachtungspunkt aus sehen wir (..) die meisten der in unserem Patrouillengebiet fest installierten Positionen der Hisbollah", schreibt der kanadische Major. Er dürfe über die genauen Hisbollahpositionen und deren Nähe zu seiner Stellung nicht informieren. Intensität und das Tempo der derzeitigen Aktionen seien aber sehr hoch. Im letzten Absatz seiner Mail drückt der Major sogar Verständnis für die Israelis aus, das Gebiet um seinen Stützpunkt zu bombardieren. "Dies sind aber keine gezielten Angriffe auf uns, sondern das Ergebnis taktischer Notwendigkeit." (weiter …)
Ist das der Dritte Weltkrieg?
von Joseph Farah
Original: Is this World War III?
Viele Kommentatoren vertreten die Ansicht, dass der Konflikt, der heute überall in dieser Welt tobt - von Ost bis West - der 3. Weltkrieg sei.
Andere, die den Kalten Krieg als den 3. Weltkrieg zählen, haben vorgeschlagen, die Kampfansage des radikalen Islam als den 4. Weltkrieg zu sehen.
Ich stimme nicht damit überein.
Ich glaube, wir haben die Weltkriege bisher falsch nummeriert. (weiter …)
In eigener Sache
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Weil ich die freundlichen Einträge aus dem alten Gästebuch (bei myblog) nicht verschwinden lassen möchte, habe ich einfach auf diese Weise eines eingerichtet und sie hier her kopiert.
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