Der zweite Fall Roms

Orignial vom 21. November 2005: The Second Fall of Rome
Von Zeit zu Zeit lese ich, dass die Europäische Union mit dem Römischen Imperium verglichen wird. Die meisten dieser Vergleiche sind nicht sehr passend, aber es gibt einen, den ich verblüffend finde. Julius Cäsar wurde ermordet, weil er sich selbst zum König krönen wollte und weil er offen die etablierte Ordnung der Römischen Republik bedrohte und herausforderte. Kein sehr populärer Schritt angesichts der mächtigen Elite im Senat, die Cäsar erinnerte, dass Rom aus genau dem Grund eine Republik geworden war, weil es gegen die alten "Tyrannenkönige" rebelliert hatte.
Sein Nachfoger Octavian, besser bekannt als Kaiser Augustus, hatte gesehen, was mit Julius Cäsar geschehen war. Obwohl er nicht weniger ehrgeizig war, war er klüger als Cäsar. Er verstand, dass ein offener Umsturz der alten Ordnung eine Menge Widerstand der etablierten Machteliten hervorrufen würde. Er wird als der erste und einer der wichtigsten Römischen Kaiser (27 v.Chr. bis 14 n. Chr.) betrachtet, aber er spielte seine eigene Position herunter indem er den traditionellen Herrschaftstitel Princeps vorzog, der üblicherweise mit "Erster Bürger" übersetzt wird. Er bewahrte auch die äußerliche Form der Römischen Republik. So gab er gegenüber der alten Elite der Republik ein Lippenbekenntnis ab und verschleierte die Veränderungen, sodass sie der Öffentlichkeit weniger bedrohlich und empörend erschienen. Er war König, aber er nannte sich nicht König.
Einige mögen hier eine Parallele zu der EU von heute sehen. Bis zu 80 Prozent der nationalen Gesetzen kommen aus Brüssel und viele davon werden im Geheimen gemacht gerade so wie in Diktaturen wie Nordkorea und Kuba.
Was ist dann noch der Sinn von nationalen Wahlen und ist Westeuropa immer noch wahrhaft demokratisch? Gerade so wie im Rom Octavians wurde die reale Macht woanders hin verschoben, aber die alte Ordnung wurde als demokratisches Feigenblatt beibehalten, um die Öffentlichkeit nicht allzu sehr aufzubringen.
Natürlich sind wir damit an dem Punkt angelangt, wo die Vergleichbarkeit endet. Octavians Herrschaft markierte den Anfang der machtvollsten und dynamischsten Periode in der römischen Geschichte. Das ist bei der EU heute kaum der Fall. Die Dschihad-Unruhen in Frankreich sehen eher wie der Fall Roms mehrere Jahrhunderte später aus, als Barbaren in großen Zahlen einwanderten und den Zusammenbruch der geschwächten Zivilisation verursachten. Die Bevölkerungsbewegungen, deren Zeitzeugen wir sind, sind die größten und schnellsten in der menschlichen Geschichte. In Europa können sie nur mit dem Zeitraum verglichen werden, der oft als die Zeit der großen Völkerwanderungen bezeichnet wird, die dem Zerfall des Römischen Imperiums folgten. Jedoch betrug zwischen dem 4. und 5. Jahrhundert die gesamte Weltbevölkerung nur um die 200 Millionen. Heute ist sie 30 mal so groß und wächst immer noch stark. Außerdem haben wir Transportmittel, die Menschen innerhalb von Stunden überallhin bringen können und Medien, die normalen, einfachen Menschen zeigen, um wie viel besser das Leben in anderen Ländern ist. Und als Krönung des ganzen hatten die Römer keine Menschenrechtsanwälte, die dafür plädierten, Millionen Barbaren in ihr Land zu lassen. Ist es ein Zufall, dass das letze Mal, als wir derartige Migrationsbewegungen hatte, die Zeit war, als große Teile Europas einen kompletten zivilisatorischen Zusammenbruch erlitten? Ist es das, was wir zur Zeit erleben? Den zweiten Fall Roms?
Die Situation wird sogar noch schlimmer, wenn wir zu einem weiteren Faktor kommen: dem Islam. Die islamische Welt befindet sich so ziemlich mit jedem und so ziemlich überall im Krieg. Sowohl Thailand als auch die Philippinen - Länder, in denen der islamische Bevölkerungsanteil nicht viel größer ist als in manchen westeuropäischen Ländern - sehen sich mit Krieg konfrontiert. Länder wie Frankreich, Holland und Schweden könnten sich bald an einem Punkt befinden, an dem ihre islamische Bevölkerung etwas einem Bügerkrieg Vergleichbares anzetteln wird, wie es in den oben erwähnten Ländern schon geschehen ist. Obwohl dieser Konflikt als Bürgerkrieg in einer Handvoll Länder beginnen könnte, könnte er außer Kontrolle geraten, sich auf weite Teile des Kontinents ausweiten und ausländische Kämpfer aus der arabischen Welt anziehen. Die islamische Welt befindet sich derzeit gleichzeitig mit allen Großmächten auf dem Planeten im Krieg, von den USA bis Indien, von Russland bis Westeuropa. Es ist nicht unrealistisch, anzunehmen, dass wir aufgrund dieser Ereignisse einen ausgewachsenen Krieg erleben werden. Wenn es geschieht, dann denke ich nicht, dass es in 50 Jahren geschehen wird sondern innerhalb der nächsten Generation.
Wie Mark Steyn ausführt sieht der Dschihad in Frankreichs Straßen zunehmend wie die ersten Scharmützel eines bevorstehenden europäischen Bürgerkriegs aus, der durch massive islamische Einwanderung und stupiden Multikulturalismus hervorgebracht wurde. Und das ist keineswegs auf Frankreich beschränkt. Recht und Ordnung brechen langsam in den großen und sogar kleineren Städten überall auf dem europäischen Kontinent zusammen und aggressive Gangs islamischer Jugendlicher beherrschen die Straße. Gleichzeitig bezahlen die Europäer mit die höchsten Steuerraten weltweit. Wir sollten unsere Obrigkeiten daran erinnern, dass die wichtigste Aufgabe des Staates - manche würden sogar behaupten, es sei die einzige Aufgabe des Staates - die Aufrechterhaltung der Rechtsordnung ist. Seit es ziemlich offensichtlich geworden ist, dass dies in Eurabia nicht mehr der Fall ist, müssen wir uns fragen, ob diese Steuern noch legitim sind oder ob sie einfach nur verschleierte Jizya (Kopfsteuer von Ungläubigen) sind, die in Form von Wohlfahrtszahlungen an Moslems und an unsere neue Eurokraten-Aristokratie bezahlt werden. Wenn auch die Zeit nicht direkt für eine Boston Tea Party , reif ist, so doch vielleicht für eine paneuropäische Steuer-Revolte: Wir werden so lange keine Steuern mehr zahlen, bis unsere Regierungen Recht und Ordnung wiederherstellen und die Grenzen für die Einwanderung von Moslems dicht machen. Die Historikerin Bat Ye’or, die als erste den Begriff "Eurabia" prägte , ist der Ansicht, dass Europas Bande zur arabisch-islamischen Welt inzwischen so fest verankert und etabliert sind, dass Eurabia ein irreversibles Faktum ist. Europa wird aufhören, ein westlicher demokratischer Kontinent zu sein und wird ein Anhängsel der arabischen Welt werden, eine Dhimmi-Zivilisation, beschäftigt mit der Ausbreitung des Dschihad und der Sache des Islam auf einer globalen Basis, während die ursprüngliche nicht-moslemische Bevölkerung sich aus Furcht vor islamischer Gewalt in Geiselhaft in ihren eigenen Ländern befindet.
Ich muss zugeben, dass bestimmte Teile Europas jenseits jeglicher Hoffnung oder sehr nahe daran zu sein scheinen. ALLE großen hollandischen Städte werden voraussichtlich innerhalb einer Generation eine islamische Bevölkerungsmehrheit haben und genauso wird es in mehreren englischen, französischen, belgischen, skandinavischen und spanischen Städten sein. Ich sehe mehrere mögliche Szenarien voraus:
1. Eurabia
Die EU macht weiter damit, sich in eine europaweite Organisation mit eindeutig totalitären Zügen und einer sehr pro-islamischen Haltung zu verwandeln. Europas Schicksal ist besiegelt, wenn die Türkei in die EU aufgenommen und ihr größtes Mitglied wird. Die Redefreiheit wird beschnitten und jegliche Kritik am Islam untersagt werden . Eurabia wird ein globales Zentrum für Dschihad-Aktivitäten werden, da die Dhimmi-Steuerzahler und die ungläubige westliche Technologie der Ummah einen gewaltigen Auftrieb geben werden. Aus diesem Grund werden die Amerikaner, die Israelis, die Inder und möglicherweise auch die Chinesen Europa mit roher Gewalt niederhalten müssen, weil es eine schwerwiegende Bedrohung ihrer Sicherheit darstellt. Die Moslems werden massiv in den großen Städten konzentriert sein, während die einheimische Dhimmi-Bevölkerung sich in ländliche Gebiete zurückziehen wird. Ich glaube, etwas Vergleichbares fand auf dem Balkan während der türkisch-ottomanischen Herrschaft statt. Die alten Nationalstaaten werden so langsam sterben, da die großen Städte, die das "Gehirn" und den "Kopf" ihrer Kultur ausmachen, vom Rest ihrer Körper abgetrennt sein werden. Europas Abstieg zu Eurabia wird dadurch beschleunigt werden, dass Millionen gebildeter Einheimischer, die die Möglichkeit dazu sehen, in die USA oder andere Länder auswandern werden. Diese Abwanderung eurabischer Flüchtlinge wird eventuell von den Behörden des dann totalitären Europas abgebremst werden, weil sie die Steuereinnahmen untergräbt. Den einheimischen Europäern wird ganz einfach verboten werden, zu gehen. Es wird keinen Krieg in Westeuropa geben, weil seine Zivilisation bereits tot sein wird und nur sehr wenige bereit sein werden, für sie zu kämpfen. Der Islam zerstört Europa nicht, Europa hat sich sich selbst zerstört. Genauso wie ein Patient mit AIDS dann tatsächlich an der Grippe oder einer gewöhnlichen Erkältung stirbt, ist die wahre Todesursache doch der fortdauernde, langsame Zusammenbruch seines Immunsystems. Es gleicht der Euthanasie an einer ganzen Zivilisation: Europa ist lebensmüde. Der Islam erlöst es einfach nur von seinem Leiden.
Die einzigen Gewaltakte werden sporadische islamische Terroranschläge sein, um Furcht auszulösen und gelegentliche Übergriffe des islamischen Mobs in den europäischen Straßen, um die Dhimmies daran zu erinnern, wer der Boss ist. Es ist denkbar, dass sich das Zentrum der europäischen Zivilisation von Westeuropa nach Osteuropa verlagert, aber selbst Osteuropa wird unter ernsthaften Druck seitens der Moslems geraten, ausgehend sowohl vom Nahen Osten als auch vom Westen. Der Islam ist unsinnig und unfähig und scheitert daran, eine stabile und zivilisierte Gesellschaft aufzubauern, aber er ist eine hocherfolgreiche Kriegerreligion, die darauf spezialisiert ist, andere auszuplündern .
Die grundlegende Regel ist, dass die Gebiete, die Moslems in Besitz genommen haben, in islamischen Händen bleiben müssen, während die ursprüngliche Bevölkerung und Kultur langsam ausgerottet wird. Wenn das für uns heute gilt, dann sind Teile Westeuropas schon verloren und werden tatsächlich zu Eurabia werden, wie es Bat Ye’Or vorhersagt. Ich kenne nicht allzuviele Beispiele von Gebieten, die einmal unter der Gewalt des Islam waren und von Ungläubigen zurückerlangt wurden. Das offensichtlichste Beispiel ist natürlich Spanien und die iberische Halbinsel, wo die Reconquista mehrere Jahrhunderte andauerte. Ich weiß, dass die Sikhs die Moslems aus Punjab, Indien, hinausgekickt haben. Teile des heutigen Israel können dazugezählt werden, obwohl Araber und Moslems sehr hart daran arbeiten, Israel von der Landkarte zu wischen. Und vielleicht können noch einige westchinesische Provinzen dazugezählt werden. Der Islam wurde dort zwar nicht ausgelöscht, aber er ist sichtlich auf dem Rückzug, weil die chinesischen Behörden jegliche Anzeichen von Rebellion unterdrücken und zahlreiche Han-Chinesen in dem Gebiet ansiedeln.
Was diese Beispiele alle gemeinsam haben, ist, dass sowohl die Christen in Spanien als auch die Sikhs in Indien und die Juden in Israel den Islam mit sehr machtvollen eigenen religiösen Überzeugungen bekämpften. Die Chinesen sind üblicherweise nicht sehr religiös, aber sie haben einen gleichermaßen starken, sogar rücksichtslosen Nationalismus und Glauben an ihre eigene Zivilisation. Wenn die Geschichte irgendwie als Wegweiser betrachtet werden kann, wird das heutige dekadente, gelangweilte, postreligiöse und postnationalistische Europa kein Gegengewicht zum Islam bilden, es sei denn es entdeckt den Glauben an seine eigene Kultur und den Willen, sie zu verteidigen, wieder. Das wird bald geschehen müssen oder die islamische demographische Eroberung großer Teile des Kontinents wird zu einem irreversibles Faktum werden. Das Ergebnis wird dann entweder Eurabia sein oder aber eine Pakistanisierung Europas, wie wir sie schon seit Generationen auf dem Balkan sehen. Das ist keine Paranoia, es ist nur ein grundlegendes Verständnis dessen, was der Islam ist und eine sorgsame Betrachtung der Geschichte.
2. Krieg
Ich persönlich denke, dass diese Alternative mindestens so wahrscheinlich ist wie das o.a. Szenario "Eurabia". Auch dieses Szenario beinhaltet mehrere Unterszenarien, die teilweise davon abhängen, wann der eventuelle Krieg beginnt und teilweise davon, ob in Europa unter dem Selbsthass und Multikulturalismus noch etwas westlicher Stolz und Widerstand vorhanden ist.
2.1. Die Pakistanisierung Europas
Die Moslems sind nicht zahlreich genug, um den ganzen Kontinent zu kontrollieren. Im Kriegsfall wird es zu gegenseitigen ethnischen Säuberungen kommen und die Moslems werden Teile von Westeuropa an sich reißen. Zum Beispiel einen Gürtel, der von Teilen Deutschlands über Belgien und Holland nach Frankreich reicht, aber vielleicht auch Regionen innerhalb mancher Nationalstaaten. Ganz Europa wird nicht verloren sein, aber einige Teile schon und viele andere werden schwer geschädigt von Kampfhandlungen sein. Viele unserer Kulturschätze werden brennen. Wie sich die Dinge von da an weiterentwickeln werden, ist schwer vorherzusagen. Vielleicht wird dieses neue "Pakistan" im Herzen Europas die Quelle ständiger Instabilität und ein Stützpunkt für Dschihad-Überfälle in die Gebiete der Ungläubigen sein so wie es Pakistan zur Zeit für Indien ist. Vielleicht werden wir eine langsame Rückeroberung dieses Gebiets erleben, die möglicherweise Generationen oder gar Jahrhunderte andauern wird.
Natürlich könnte es auch mehr als nur eine islamische Region geben. Der Kosovo und teilweise auch Bosnien sind zur Zeit funktionsfähige islamische Brückenköpfe in Europa. Aus Britisch Indien wurden zwei Pakistans gebildet, Westpakistan ( das heutige Pakistan) und Ostpakistan ( das heutige Bangladesh). Es gab auch einen Versuch, ein Südpakistan zu gründen ( der heutige indische Bundesstaat Andhra Pradesh - damals Hyderabad), aber der Versuch wurde militärisch vereitelt. Es könnten überall mehrere Mini-Pakistans geschaffen werden. In der Tat ist der heutige Kosovo nichts anderes als ein Mini-Pakistan. Die "Zonen" in Frankreich sehen den islamischen "Mohallas" in Indien verdächtig ähnlich, obwohl die Lage in Indien nicht so schlecht ist wie in Frankreich. Eine halbe Million Hindus aus Kashmir leben in Flüchtlingslagern in Neu Delhi ganz in der Nähe des Regierungsviertels und jedermann ignoriert sie. Die Wählerstimmen von 150 Millionen Moslems sind wichtiger als eine halbe Million Hinduflüchtlinge aus Kashmir ohne politische Macht. Man könnte sich vergleichbare Situationen in Europa vorstellen - zum Beispiel Franzosen, die in Flüchtlingslagern nahe des Stadtzentrums von Paris leben, während der französische Regierungschef herumläuft und Poesie auf arabisch und urdu ausspuckt - und die Situation von den normalen Franzosen ignoriert wird, weil es zu unangenehm ist, der Realität ins Auge zu blicken.
2.2. Reconquista - Die zweite Vertreibung der Mauren
Die Moslems schlagen zu früh zu und bevor sie in der Lage sind, die Kontrolle über große Teile Europas zu übernehmen. Man kann die Dschihad-Aufstände in Frankreich in diesem Licht sehen. Sie überschätzen ihre Macht und unterschätzen die Stärke, die trotz allem doch noch in Europa vorhanden ist. Es wird anfangen, wie so etwas immer anfängt, und zwar bevor irgendjemand bereit dafür ist. Jeder - die Islamisten, die Proto-Dhimmis, die Neonationalisten, die schlafwandelnde Mittelklasse - wird denken, dass sie noch mehr Zeit hätten als sie haben. Es könnte wie der Erste Weltkrieg mehr oder weniger zufällig durch Akteure auf einem Nebenkriegssschauplatz beginnen, die sich dessen, was sie auslösen nicht gewärtig sind. So wie der Erste Weltkrieg mit dem Attentat auf Franz Ferdinand begann, könnte dieser Krieg ( der genauso wichtig und kulturzerstörerisch sein wird) mit der Ermordung einer politisch unwichtigen Symbolfigur beginnen. Ein Nationalist oder Rechtsextremer ermordet eine bekannte islamische Persönlichkeit und löst so eine islamische Terrorwelle quer durch Europa aus. Eine weitere Möglichkeit ist ein Mega-Anschlag, zum Beispiel mit chemischen Kampfstoffen oder einfach nur ein massives Selbstmordattentat oder eine Welle von Bombenattentaten, die erfolgreicher sind als die Bomber planen und Tausende töten und/oder symbolisch wichtige Ziele zerstören, zum Beispiel eine Kathedrale, ein Museum oder den Ärmelkanaltunnel. Die verängstigte Bevölkerung wird dann harte Aktionen von ihren Regierungen verlangen. Manche Regierungen werden handeln, andere werden wie gelähmt und unfähig sein, Maßnahmen zu ergreifen, was dann die Bürger dazu bewegen wird, die Verteidigung selber in die Hand zu nehmen. Die Islamisten sind nicht zentralisiert. Sie können nicht immer die Aktionen ihrer verschiedenen Zellen oder die fanatischer Einzeltäter kontrollieren. Früher oder später wird jemand zu weit gehen.
Wenn einmal ein ausgewachsener Bürgerkrieg in einem Land ausgebrochen ist, kann und wird er wahrscheinlich auf andere Länder übergreifen. Wir können jetzt beispielhaft sehen, wie kleinere "Sympathie"unruhen von Moslems in Belgien, Holland, Deutschland und Dänemark den Unruhen in Frankreich folgten. In einem Europa ohne Grenzen ist es unwahrscheinlich, dass der Krieg auf nur ein Land beschränkt bleibt. Es wird ein Dominoeffekt eintreten und die Moslems werden wieder aus Europa vertrieben werden - nach einem riesigen Blutbad und Millionen Toten auf dem ganzen Kontinent. Es wird als Jugoslawien-Szenario beginnen, indem mehrere Städte zu großen Sarajewos werden. Moslems werden sich , wie in Serbien, als Opfer von Nationalismus und wiederauferstehendem Faschismus wiederfinden. Vielleicht werden einige Gebiete komplett von Europäern gesäubert und nach Taliban-ähnlichen Gesetzen regiert werden, aber diese werden in einem Kontinent, der von Kriegswut und nationaler/religiöser Leidenschaft ergriffen ist, nicht lange überleben. Es wird ihnen an der wirtschaftlichen Grundlage, die man für einen effektiven Krieg braucht, fehlen. Der Nachschub aus islamischen Lädnern wird bestenfalls spärlich sein. Das alles wird in den Zusammenbruch der EU und vielleicht auch der UNO münden. Die arabische Welt wird die Moslems unterstützen und den Krieg verlängern, aber sie werden ihn nicht gewinnen. Die Türkei wird möglicherweise mehreren europäischen Ländern und /oder Russland den Krieg erklären, aber auch sie wird ihn verlieren.
Diese Situation könnte den Aufstieg von Neofaschismus und Neonationalismus und den Niedergang der europäischen Demokratie auslösen. Die Kräfte, die dem Islamfaschismus erlauben, gegenüber zerbrechlichen liberalen Demokratien erfolgreich zu sein, werden sich gegenüber einem wiederauferstandenen europäischen Nationalismus als wenig nützlich erweisen. Das sind natürlich für uns, die wir in liberalen Demokratien aufgewachsen sind, sie bewahren wollen und die Freiheiten und den Wohlstand, den sie bieten, genießen, schlechte Nachrichten. Der europäische Neonationalismus wird sehr wahrscheinlich feindselig gegenüber US-Interessen und ausgesprochen antisemisch sein. Nichts davon wird schön sein. Die Gewalt wird im geheimen und sehr persönlich stattfinden. Die neonationalistische Zukunft Europas wird mit Paranoia, Fanatismus und blindem verzweifeltem Kampf angefüllt sein. Die meisten Werte werden verlorengehen.
2.3. Globaler Bürgerkrieg
Europa war der Ursprung für einen kalten und zwei heiße Weltkriege. Es könnte auch ein Hauptschlachtfeld in einem islamischen Weltkrieg werden. Oder wir könnten ihn auch einen multikultirellen Weltkrieg nennen, so wie der Zweite Weltkrieg ein faschistischer und der Kalte Krieg ein kommunistischer war. Ein Weltkrieg köchelt bereits in Form von islamischen Zusammenstößen mit Russland, Europa, Israel, China, Indien, den USA und Südostasien. Wenn der Kampf in Europa beginnt, könnte er sich über den Kontinent hinaus ausbreiten und einen Weltkrieg auslösen. Das ist das Szenario des "globalen Bürgerkriegs". Er würde der schlimmste und destruktivste Krieg in der menschlichen Geschichte werden, bei dem Atomwaffen auf beiden Seiten eingesetzt werden. Der Nahe Osten und Nordafrika könnten komplett zerstört, Europa, der indische Subkontinent und Teile Südostasiens tiefgreifend geschädigt werden und auch für die USA, Australien und Afrika ernsthafte Schäden bedeuten. Sekundäre und wirtschaftliche Auswirkungen werden in jeder Ecke des des Planten spürbar werden, auch in den am wenigsten am eigentlichen Kampf beteiligten wie Lateinamerika und Ostasien.
Was wir im Westen sehen sind die Eröffnungssalven der Fortführung des Dschihad gegen die Christenheit, der in Wien 1683 zum Stillstand gebracht wurde . Der neue Angriff kam als direkte Konsequenz daraus, dass die Einwanderung von Moslems in den Westen erlaubt wurde. Moslems sind dem Dschihad verpflichtet und es ist närrisch von uns, zu erwarten, dass sie davon Abstand nehmen werden, ihn zu führen. Es ist unsere Torheit, die ihnen die Gelegenheit dazu gab, ihn von innen zu führen. Moslems und ihre Religion sind nicht bereit, Pluralismus, Demokratie und Gedankenfreiheit zu akzeptieren. Demokratie ist in der Tat inkompatibel mit dem Islam, so wie viele Imame es auch offen ausgesprochen haben. Das ist ihre Interpretation des Koran. Es sollte für uns daher nicht überraschend kommen, wenn die Moslems im Westen Dschihad gegen uns führen. In ihren Augen liegt der Fehler, wenn wir uns nicht vergegenwärtigen, dass das geschehen wird, bei uns und nicht bei ihnen. Und in dem Punkt haben sie Recht.
Ich glaube nicht, dass unsere Gesellschaften, die so eng mit einer freiheitlichen und offenen Denkweise verbunden sind, weiterhin unter diesen fortwährenden Angriffen auf die Freiheit existieren können. Wenn dieser Angiff nicht sehr bald gestoppt wird, dann wird die freie Gesellschaft beginnen, dahinzuschwinden , und mit ihr die Ökonomie. Es mag nicht sofort ersichtlich sein, aber sie wird im Lauf der Zeit dahinschwinden. Wenn der derzeitige Trend zunehmender Konflikte weitergeht, dann steuern wir unwiderruflich in Richtung eines großen bewaffneten Konlikts mit der islamischen Welt. Das wird auch zu einem Bürgerkrieg unvorstellbaren Ausmaßes in Europa führen. Die europäischen Bürgerkriege ( Weltkrieg I und II) waren ja nun wirklich keine Wattebäuschchen-Schlachten. Jeder Tag bringt Nachrichten, die uns der unvermeidbaren Abrechnung näherbringen. Wir wollen nicht für die Religion kämpfen aber wir sind ganz gegen unseren Willen in einen Religionskonflikt involviert. Unsere Politiker finden es schwierig, sich vorzustellen, dass wir uns in einem Religionskonflikt befinden. Das ist so passé - solcherart Dinge kamen im Mittelalter aus der Mode. Es ist alles so zwecklos und vermeidbar. Die Zeit wird knapp und wir müssen jetzt handeln, um eine humanitäre Tragödie abzuwenden.
Wie DP111 [Anm.d.Ü.: ein Kommentarschreiber zu Fjordmans Artikeln auf seinem Weblog] ausführte, können wir einen herkömmlichen Krieg mit dem Islam leicht gewinnen. Was mich besorgt, ist, dass wir im Falle eines nuklearen Zwischenfalls im Westen schnell die Option des Sekundärschlags wählen werden. Während der letzten zwei Jahre habe ich auf LittleGreenFootballs und Jihad/Dhimmi Watch ausgeführt, dass unser unvermeidbarer großangelegter nuklearer Gegenschlag auch die Grundfesten unserer eigenen Zivilisation erschüttern würde. Unsere judeo-christliche Zivilisation hat einen eingebauten Schuldkomplex und wir werden nicht in der Lage sein, den Schock eines Sieges zu einem solchen Preis ertragen zu können. Deshalb ist die Option eines Krieges nicht wirklich eine gute, es sei denn wir können neu definieren, worum es in diesem Krieg geht. Wenn wir jedoch den Krieg NICHT mit einer klar definierten moralischen und politischen Begründung in das Land des Feindes tragen, werden wir keinen öffentlichen Rückhalt für den Krieg bekommen. Der Dschihad wird unterdessen weitergehen, denn die Dschihadisten und die islamischen Welt haben in ihren eigenen Augen eine klare, moralische und religiöse, durch und durch gottgewollte Begründung dafür.
3. Eine zweite Renaissance - Die westliche Wiedergeburt Europas
Obwohl ich zugeben muss, dass ich zu diesem Zeitpunkt dieses Szenario für am wenigsten wahrscheinlich halte, sollten wir doch auch die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass die islamische Bedrohung den Westen zwingen wird, sich wieder seiner Werte zu erinnern und seine Stärke wiederzufinden. Ist das möglich und wie könnte es aussehen? Ist es möglich, sowohl einen großen Krieg als auch Eurabia zu vermeiden oder ist das inzwischen nur Wunschdenken? Das Wachstum Eurabias ist eng mit dem Wachstum der EU verknüpft. Vielleicht könnten wir Eurabia aus den Gleisen werfen indem wir die EU auflösen? Gibt es etwas, das wir tun können um den Zusammenbruch der europäischen Demokratie entweder zu Gunsten eines zunehmend totalitären Eurabias oder eines wiederauferstandenen Neofaschismus’ zu verhindern?
Die Dschihadisten haben eine klare moralische Zielsetzung und deshalb müssen wir ein noch machtvolleres moralisches Argument definieren, warum unsere Sache gerechter, moralischer und besser ist - nicht nur für unsere Öffentlichkeit, deren unerschütterliche Unterstützung wir brauchen werden, sondern auch für die vielen Moslems überall auf der Welt. Hugh Fitzgerald von Jihad Watch schlägt die Option der Abkapselung vor : Es kann keinen Einklang zwischen Islam und der westlichen Lebensweise geben, was bedeutet, dass wir soviel physische Trennung wie nur möglich brauchen. Die Option der Trennung anerkennt, dass zum jetzigen Zeitpunkt Islam und Demokratie unvereinbar sind. So schafft eine Trennung Zukunftshoffnung für jedermann. Ein Krieg, auf den wir zusteuern, wird ihren Fortschritt zum Stillstand bringen und auch einen Riss innerhalb der Menschen verursachen, der schwer zu heilen sein wird. Der grundlegende Impuls des Islam ist, in ungläubige Territorien zu expandieren. Wenn das unmöglich gemacht wird, wird er in historischen Zeiträumen betrachtet schnell in sich zusammenfallen und so die 1,2 Milliarden Seelen aus ihrer Sklaverei befreien und ihnen echte Freiheit bringen. Was kann man sich mehr wünschen? Um unsere moralische Zielsetzung zu finden, können wir unseren Kampf zu einem für die Befreiung einer Milliarde Sklaven von einer faschistischen Ideologie machen. Denn genau so ist es auch.
"Eurabia" Defined von Andrew G. Bostom
Diese politische Agenda wurde durch die vorsätzliche Umwandlung Europas verstärkt (und spiegelt sie jetzt auch wieder). Das Symposium des Euro-Arabischen Dialogs, das vor 20 bis 25 Jahren - zum Beispiel in Venedig (1977) und Hamburg (1983) - abgehalten wurde, umfasste Empfehlungen (s.u.), die erfolgreich umgesetzt wurden, begleitet von einem freiwilligen, bevorzugten Einfluss arabischer und anderer islamischer Immigranten in enormer Zahl:
• Koordination bei den Bemühungen der arabischen Länder, die arabische Sprache und Kultur in Europa zu verbreiten und die angemessene Form von Zusammenarbeit mit den arabischen Institutionen, die in diesem Bereich tätig sind, zu finden.
• Die Schaffung gemeinsamer euro-arabischer Kulturzentren in den Hauptstädten Europas, die die Verbreitung der arabischen Sprache und Kultur zur Aufgabe haben.
• Die Förderung europäischer Institutionen auf universitärem und anderem Niveau, die mit der Lehre der arabischen Sprache und der Verbreitung der arabischen und islamischen Kultur befasst sind.
• Unterstützung von Gemeinschaftsprojekten zwischen europäischen und arabischen Institutionen im Bereich der sprachwissenschaftlichen Forschung und arabischen Sprachunterrichts für Europäer.
• Die Notwendigkeit, europäische Instituionen und Universitäten mit arabischen Lehrern auszustatten, die auf Arabischunterricht für Europäer spezialisiert sind
• Die Notwendigkeit, beim Arabischuntericht die arabisch-islamische Kultur und zeitgenössische arabische Interessen einzubringen
• Die Notwendigkeit der Zusammenarbeit zwischen europäischen und arabischen Fachleuten, um ein objektives Bild der arabisch-islamischen Zivilisation und zeitgenössischer arabischer Interessen Studenten und der gebildeten Öffentlichkeit nahezubringen, was Europäer dazu ermuntern könnte, sich für arabische Studien zu interessieren.
Angesichts der fortdauernden französischen Intifada haben Bat Ye’Ors Analysen tiefgreifende Auswirkungen für Westeuropa - die möglicherweise nicht mehr in der Lage sein werden, Europas Weg zu ändern. Ihre Forschungen mögen vielleicht sogar für die USA wichtiger sein, wenn diese Europas Schicksal vermeiden wollen:
Die eurabische Gesinnung operiert auf allen Ebenen der europäischen Gesellschaft. Ihre zahllosen Funtkionäre treiben wie die Janitscharen, die christlichen Sklavensoldaten verganger islamischer Regimes, eine weltweite Dschihad-Strategie voran. Eurabia kann seine Richtung nicht ändern, es kann sich nur der Täuschung bedienen, um seine Entstehung, seine Ausrichtung und seinen unvermeidbaren Lauf, zu verschleiern. Eurabias Schicksal wurde besiegelt, als es sich - willentlich - entschloss, ein verdeckter Partner im globalen arabischen Dschihad gegen Amerika und Israel zu werden. Die Amerikaner müssen sich mit der tragischen Entwicklung von Eurabia und den tiefgreifenden Einwirkungen auf die Vereinigten Staaten befassen, insbesondere was ihre daraus folgende Außenpolitik angeht. Amerikaner sollten die Verzweiflung und Verwirrung vieler Europäer berücksichtigen, die Gefangene eines eurabischen Totalitarismus’ sind, der eine Kultur tödlicher Lügen über die westliche Zivilisation gebracht hat. Amerikaner sollten wissen, dass diese selbstzerstörerische Misere nicht einfach so geschehen ist sondern das Ergebnis vorsätzlicher Politik war, ausgeführt und überwacht von angeblich verantwortungsvollen Leuten. Und schließlich sollten Amerikaner verstehen, dass im gegenwärtigen Antizionismus und Antiamerikanismus das spirituelle Erbe des Nazismus und Antisemitismus der 30er Jahre triumphal wiederauflebt.





Kommentar von Übertragung vom alten Blog
3. Juni 2007 @ 16:43
bisher 2 Kommentar(e) TrackBack-URL
kcabkcart (25.10.06 01:45)
“Der europäische Neonationalismus wird sehr wahrscheinlich feindselig gegenüber US-Interessen und ausgesprochen antisemisch sein.”
Warum sollte dies so sein? Europa hätte doch nachdem es wachgerüttelt worden ist guten grund sich 100% hinter Israel zu stellen und in den “Krieg gegen den Terror” einzuschwenken
Acht-der-Schwerter / Website (25.10.06 09:14)
Das wäre sicher das abslolut vernünftige Verhalten - es ist aber nicht unbedingt anzunehmen, dass sich solche Kräfte vernünftig verhalten werden.
Es ist schwer vorstellbar, dass eine Partei wie die NPD sich an die Seite Israels und der USA stellt. Diese Irren bringen’s fertig, einerseits im Inland “Ausländer raus” zu skandieren, aber gleichzeitig das Palituch zu tragen und die Terrormorde in Israel und im Irak als ‘legitimen Widerstand’ zu bejubeln - einfach nur weil’s gegen ihre bevorzugten Hassobjekte geht.
Allerdings ist dieser ganze Artikel ja auch nur Zukunftsspekulation. Ich könnte mir auch denken, dass z.B. eine britische nationalistische Partei sich anders positionieren wird als eine deutsche.
Wünschenswert ist es auf gar keinen Fall! Es wäre schon besser, wir würden das Problem demokratisch-rechtsstaatlich angehen. Und zwar JETZT. Leider sieht es nicht danach aus
Kommentar von Ratio
22. September 2007 @ 0:10
@ Fjordman
Wir sollten unsere Obrigkeiten daran erinnern, dass die wichtigste Aufgabe des Staates - manche würden sogar behaupten, es sei die einzige Aufgabe des Staates - die Aufrechterhaltung der Rechtsordnung ist.
Das ist mir zu ungenau, weil es auf den Inhalt einer Rechtsordnung ankommt.
Wichtigste Aufgabe des Staates ist die gewaltsame Verteidigung der Freiheit seiner Bürger.
Vor der Gewaltanwendung steht in zivilisierten Staaten i.a. ein Gerichtsverfahren, das die Frage klärt, ob Gewalt gerechtfertigt ist.
Seit es ziemlich offensichtlich geworden ist, dass dies in Eurabia nicht mehr der Fall ist, müssen wir uns fragen, ob diese Steuern noch legitim sind oder ob sie einfach nur verschleierte Jizya (Kopfsteuer von Ungläubigen) sind, die in Form von Wohlfahrtszahlungen an Moslems und an unsere neue Eurokraten-Aristokratie bezahlt werden.
Sehr berechtigte Frage.
Wenn auch die Zeit nicht direkt für eine Boston Tea Party , reif ist, so doch vielleicht für eine paneuropäische Steuer-Revolte: Wir werden so lange keine Steuern mehr zahlen, bis unsere Regierungen Recht und Ordnung wiederherstellen und die Grenzen für die Einwanderung von Moslems dicht machen.
Steuerstreik geht nur, wenn das so massenhaft gemacht wird, daß die Steuereintreiber diese Form des Widerstands nicht mehr bewältigen können.
Das eigentliche Problem sind WIR, die Wähler.
Wieso wählt und duldet das Volk Parteien und Politiker/innen, die den Verrat europäischer Werte an eine Barbarenhorde nicht nur nicht verhindern, sondern mit unserem Steuergeld aktiv unterstützen?
Kommentar von Eisvogel
22. September 2007 @ 1:09
Ja, das mit dem Steuerboykott ist eine nette Idee, aber undurchführbar.
Anfang des Jahres hat mir ein Student erzählt, dass ein Protest gegen die Studiengebühren, die zum ersten Mal erhoben wurden, geplant war. Alles rechtlich abgesichert mit Notar und doppeltem Boden sollte das Geld auf ein Treuhandkonto überwiesen werden. Wenn ein bestimmter Pozentsatz (25% glaube ich) erreicht worden wäre, hätten sie versucht, zu klagen. Wenn es weniger geworden wären, wäre alles gesammelt mit Matrikelnummer korrekt überwiesen worden.
Das hat nicht mal annähernd funktioniert. Jeder dachte, man mache sich vielleicht doch unbeliebt und es nütze ja sowieso nichts, und überhaupt, das machen doch sowieso nie 25%.
Ganz egal jetzt, ob man Studiengebühren befürwortet oder nicht … wir machen sowas einfach nicht.
Das eigentliche Problem sind WIR, die Wähler.
Vielleicht geht’s uns zu gut? Unsere Falle ist bequem gepolstert.
Andererseits was soll man wählen? Ich habe letztes Mal CDU gewählt, aber das kotzt mich jetzt auch jedes Mal an, wenn die Merkel den Mund aufmacht, vor allem als Physikerin über die Klimahysterie. Von Schäuble gar nicht erst anzufangen. Ich muss den Fernseher ausschalten, wenn der auftaucht. Nichtwählen ist wie irgendwas wählen und die Miniparteien?
Wenn die Anarchistische Pogo-Partei die 5%-Hürde knacken würde, würde es außer ein paar Kommentaren am Wahlabend, über die man sich kaputtlachen könnte, was bringen?
Ich fürchte, die würden auch die Pogos bequem in den Bundestag “integrieren”. Außerdem will man ja nicht solche Spinner wählen.
Kommentar von Eisvogel
22. September 2007 @ 1:22
Kewil hatte mal eine BBC-Umfrage veröffentlicht, wie die Leute der verschiedenen Länder zu anderen Ländern und auch zur EU stehen.
Wir waren bezüglich der Haltung gegenüber Israel im Bereich der Vereinigten Arabischen Emirate und der Türkei.
Dafür finden wir die EU ganz toll.
Kommentar von Ratio
22. September 2007 @ 2:11
@ Eisvogel
Wir müssen dafür sorgen, daß sich die Mentalität der Wähler/innen ändert.
1918 Wahlrecht der Weiber
1933 Hitler
Die wahre Crux der Demokratie ist die Herrschaft des Schwachsinns.
Schwachsinn hat automatisch immer die Mehrheit.
Wußten schon die alten Griechen.
Kommentar von Eisvogel
22. September 2007 @ 10:13
Siehst Du wirklich einen Zusammenhang zwischen dem Frauenwahlrecht und dem Aufstieg der Nazis, Ratio?
Er ist nicht ganz offensichtlich (vor allem deshalb, weil das Frauenwahlrecht ja nicht nur in Deutschland eingeführt wurde), aber man kann schon darüber nachdenken.
In den amerikanischen Blogs haben sie kürzlich auch über das Frauenwahlrecht und ob es sinnvoll war diskutiert, es ist aber sogar dort eine heilige Kuh - bei uns dürfte das noch schlimmer sein. Damit dürfte man sich radikal ins Abseits katapultieren, aber wir sind hier ja anonym
Da sie keine Nazis hatten, brachten sie es mit dem “liberalism” und dem Nanny-Staat in Verbindung, da scheint mir die Verbindung logischer. Natürlich hatten die Nazis auch in gewisser Hinsicht einen Nanny-Staat.
Frauen sind nicht wesentlich schwachsinniger als Männer, was den IQ-Messwert angeht (nur im Bereich der Hochintelligenz, aber selbst das auszusprechen ist ja verboten und hat natüüüürlich lediglich mit “Unterdrückung” zu tun). Aber Frauen sind anders als Männer und die Frage ist, ob weibliche Qualitäten nicht außerhalb der Politik besser zur Geltung kommen.
Es gibt einen feministischen Spruch (jammer-jammer): “Ein Mann hat eine Frau im Rücken, eine Frau hat eine Familie am Hals.”
So sehr ich diese Hennen verabscheue, in dem Punkt sprechen sie eine Wahrheit aus. Natürlich deshalb, um den Zustand abzuschaffen, was ihnen offensichtlich bisher noch nicht gelungen ist, weil die Menschen sich nicht ganz so leicht ihre Natur nehmen lasse, wie die sich das wünschen.
Ich erkenne diesen Zustand auch, will ihn aber nicht abschaffen.
Ein Mann mit “einer Frau im Rücken” kann Enormes leisten. Warum kann man das nicht so lassen?
Ob das aktive Wahlrecht für Frauen wirklich schädlich ist, wage ich zu bezweifeln, ich vermute, es ist eher wirkungslos. Wenn ich aber zur Ansicht käme, dass es schädlich ist, würde ich gern drauf verzichten. Ich brauche das nicht für mein Ego. Beim passiven wird’s schon problematischer. Ich denke aber, es würde fast nicht genutzt und wenn, dann wirklich nur bei Frauen, die das auch können (Thatcher, Meir).
Das passive Wahlrecht für Frauen gab es lange, ohne dass eine nennenswerte Anzahl von Frauen gewählt wurde. Das Problem ist wohl vor allem die Quote (die nicht unbedingt dogmatisch festgelegt sein muss wie bei den Grünen, sondern auch inoffiziell vorhanden sein kann wie bei der CDU, die so tut, als ob es “zufällig” wäre). Die bringt Frauen an politische Positionen, an die sie ohne niemals kämen. Und sowas zieht Idiotinnen an.
Allerdings sind heute auch Männer feminisiert, es gibt jede Menge Feministen.
Wenn Schwachsinn automatisch die Mehrheit hat (was ich nicht bezweifle), warum funktioniert Demokratie dann überhaupt?
Kommentar von Wired
22. November 2007 @ 17:11
Zum Thema Femininisierung der westlichen Männer wurde heute auch ein interessanter Artikel von Paul Weston auf Gates of Vienna veröffentlicht.
http://gatesofvienna.blogspot.com/2007/11/cool-war-warm-war-hot-war.html#readfurther