Bat Ye’Or: Europa und die Mehrdeutigkeit des Multikulturalismus

von Eisvogel um 15:28 am 11. November 2006

Das folgende ist ein Vortrag, den Bat Ye’Or, die Pionierarbeit bei der Erforschung der Dhimmitude geleistet hat, in der Paul-Gerhard-Kirche in München beim 29. Jahrestreffen der CSI - Christian Solidarity International - hielt. Das Jahrestreffen fand vom 2. bis 4. November 2006 statt. Das englische Orignial der Rede wurde unter dem Titel Bat Ye’or: Europe and the Ambiguities of Multiculturalism auf Dhimmi-Watch veröffentlicht.

Meine sehr verehrten Damen und Herren,

es ist mir eine große Ehre, von CSI eingeladen worden zu sein, von einer Organisation, die an so vielen humanitären Fronten aktiv ist, um gegen Sklaverei, Kriegsverbrechen und Genozid aufzutreten und menschliches Leid zu lindern. Und ich denke dabei ganz besonders an den Kampf für Menschenrechte und Menschenwürde im Sudan seit 1992 und an die Befreiung von 80.000 christlichen und anderen sudanesischen Sklaven durch CSI unter der Federführung von John Eibner und Gunnar Wielback.

Die Globalisierung unserer Welt und die von der Europäischen Gemeinschaft seit 1973 verfolgte Politik, die zu einer umfangreichen Einwanderung von Moslems geführt hat, hat Konfliktsituationen und Vorurteile nach Europa gebracht, die in der islamischen Welt gegenüber Nicht-Moslems üblich sind und die von Orientalisten, die mit islamischer Theologie, Rechtssprechung und Geschichte vertraut sind, dokumentiert wurden. Die von Edward Said initiierte Politisierung der Geschichte hat jedoch die Wurzeln der traditionellen islamischen Feindseligkeit gegenüber Juden und Christen, die seit dem 7. Jahrhundert existiert, verschleiert. Edward Said war ein Christ, der in Ägypten aufgewachsen ist und in Amerika studierte; er lehrte Englische Literatur an der Columbia University. Als großer Bewunderer Arafats und Mitglied der Führungsspitze der PLO war er bestrebt, das ganze angesammelte akademische Fachwissen der Orientalistik über den Islam zu zerstören und es mit einer Kultur westlicher Schuld und Minderwertigkeit gegenüber moslemischen Opfern zu ersetzen. Sowohl die Auslöschung der historischen Wahrheit, die er seit 1978 beharrlich betrieb - angefangen mit seinem Buch Orientalism - als auch seine Feindseligkeit gegenüber Israel hat verhindert, dass die Probleme, die heute auf Europa einstürmen und dessen eigenes Überleben in Frage stellen, verstanden und gelöst werden können.

Ich möchte die Beziehungen zwischen Islam und Christentum, Islam und Judentum, Judentum und Christentum untersuchen und auch die Spannungen, die durch die islamische Einwanderung in eine europäische jüdisch-christliche Zivilisation geschaffen wurden. Ich werde in der angegebenen Reihenfolge über diese Themen sprechen.

Im Verhältnis zwischen Islam und Christentum können wir sowohl die theologische als auch die politische Ebene untersuchen. Die theologischen Säulen des Islam sind:

  • der Koran, der die Offenbarung Mohammeds ist
  • die Hadithen, eine Sammlung seiner Taten und Aussagen, die einen theologischen und normativen Wert haben
  • die frühen Biographien, die über ihn geschrieben wurden.

 

Nach diesen drei Quellen sieht der Islam sich selber als die ursprüngliche und einzig wahre Religion. Der Islam ist die reine Religion Adams und ist allen anderen vorangegangen. Der Koran gebraucht biblische Namen wie Adam, Noah, Abraham, Isaak, Moses, David, Salomo, Jesus und andere, aber sie stehen für andere Personen als jene der Bibel - und alle werden als moslemische Propheten angesehen, die den Islam predigten.

Jesus ist ebenfalls ein moslemischer Prophet, er wird Isa genannt und mit einem anderen Leben ausgestattet; er gab der Welt ein Buch: Das Evangelium. Wir haben also in der Tat einen Jesus namens Isa, einen islamischen Propheten, und Yeshua, den jüdischen Jesus, der „in Bethlehem in Judäa geboren wurde“ (wie es in Matthäus 2,1 beschrieben wird). Gemäß mehrerer Hadithen hat Isa eine Mission: am Ende der Zeit wird er zurückkehren, um das Christentum zu zerstören und den Islam als einzige Religion in der ganzen Welt einzusetzen. Diese Hadithen, die oft in Predigten zitiert werden, beinhalten, er werde das Schwein töten und das Kreuz zerbrechen - was die Zerstörung des Christentums bedeutet - und die Hadithen gehen weiter: er wird die Unterdrückung durch Jizya oder Kopfsteuer bringen und die Beute wird grenzenlos sein. Die Unterdrückung mittels Jizya korrespondiert mit der Unterdrückung aller Religionen außer dem Islam. Was ist das Christentum aus islamischer Sicht? Das Christentum ist eine Verfälschung des Islam und der wahren Botschaft von Isa, die dieselbe ist wie jene, die Mohammed offenbart wurde: der Islam. Daraus folgt, dass ein guter Christ ein Moslem ist. Wahres Christentum ist daher der Islam.

Und was ist mit den islamisch-jüdischen Beziehungen? Sie sind komplexer aber sie folgen dem gleichen Muster. Als Mohammed von Mekka nach Medina auswanderte, fand er dort große jüdische Stämme vor, die eine gute Organisation mit ihren Synagogen und Gelehrten aufgebaut hatten. An ihren Feiertagen trafen sie zusammen und studierten die Bibel. Heidnische Araber waren neidisch und beschwerten sich, weil sie Analphabeten waren und kein Buch wie die Juden und Christen hatten. Also rief Mohammed sich selbst zu dem Propheten aus, auf den die Juden warteten, ein arabischer Prophet, der gesandt wurde, eine durch Gabriel übermittelte Offenbarung zu bringen, die den Anspruch erhob, dem, was Juden und Christen offenbart wurde, gleich zu sein. Die Widersprüche zwischen Koran und Bibel blieben den Juden nicht verborgen. Mohammed reagierte darauf, indem er die Juden beschuldigte, die Wahrheit zu verbergen und sagte, ihre Bibel sei eine später angefertigte Fälschung der islamischen Offenbarung, die den islamischen Propheten - Abraham, Jakob, Moses und all den anderen - gegeben worden war. Die wahre Bibel sei der Koran. Weil Einwände seitens der Juden seine Weissagungen behinderten, entschloss sich Mohammed, sich der Juden von Medina zu entledigen. Einige wurden vertrieben, ihre Besitztümer beschlagnahmt und unter Mohammed und seinen Anhängern verteilt; andere - nach islamischen Quellen zwischen 600 und 900 Männer - wurden geköpft und ihre Frauen und Kinder versklavt.

Das ist der Ursprung islamischen Judenhasses und islamischer Anschuldigungen gegen Juden. Mohammeds verschiedene Beschlüsse gegen die Juden Arabiens bestimmten auch die theologischen Gesetze des Djihad gegen Christen und andere Nicht-Moslems. Das islamische Gesetz weist Juden und Christen denselben rechtlichen Status zu. Das heißt, dass im Islam Juden und Christen auf dieselbe Weise als „Buchbesitzer“ (ahl al-khitab) behandelt werden. Christen werden - so sehr sie sich auch mühen mögen, sich von den Juden oder von Israel abzugrenzen - nach islamischem Recht in die gleiche Kategorie wie Juden eingeordnet.

In Kürze: Womit sehen sich Juden und Christen also konfrontiert? Die wahre Bibel ist der Koran, die Heiligen Schriften der Juden und Christen sind einfach nur Fälschungen, und all die biblischen Gestalten sind moslemische Propheten, die den Islam predigten. Was sind die Konsequenzen daraus in der Praxis?

  • Die biblischen Erzählungen aus dem Heiligen Land sind islamische Geschichte, und Juden und Christen haben dort keine Geschichte, weil sie erst nach dem Islam kamen. Ihre Geschichte und ihre heiligen Schriften befinden sich im Koran. Das ist die Ursache für die islamische Ablehnung der Legitimität des Staates Israel. Die Bibel wird als Zerrbild der islamischen Geschichte betrachtet.
  •  Weil Judentum und Christentum aus einem einzigen Mutterleib stammen, dem Islam, sind diese zwei Religionen nicht untereinander verbunden. Es ist somit falsch, zu behaupten, das Christentum wäre aus dem Judentum hervorgegangen. Das ist der Grund dafür, dass die islamisierten Kirchen in der islamischen Welt eine Form von Marcionismus entwickelt haben, in dem der jüdische Jesus aufgegeben wird, um das Christentum mit dem palästinensisch-arabischen, islamischen Isa zu verbinden. Dieser Trend, der seinen Ursprung in den palästinensischen und arabischen Kirchen hat (Sabeel Centre in Bethlehem), wächst auch in Europa unterstützt von der antisemitischen/antizionistischen Welle, die durch Palästinianismus hervorgerufen wird.

Palästinianismus ist die neue europäische Heilslehre, die zur Unterstützung der Araber bei der Zerstörung Israels erschaffen wurde, die aber tatsächlich die Wurzeln des Christentums auffrisst. Palästinianismus lehrt, dass - wenn nur den Palästinensern Gerechtigkeit widerfährt - der globale Djihad und die Verfolgung von Christen in islamischen Ländern plötzlich vom Erdboden verschwinden. „Gerechtigkeit für die Palästinenser“ bedeutet in Wirklichkeit: Auslöschung Israels. Diese Auslöschung wird der Welt Frieden bescheren. Seit 1973 ist das zur gemeinsamen euro-arabischen Politik geworden. Der Kultur- und Medienkrieg zur Delegitimierung Israels bedeutete auch die Anerkennung des islamischen Glaubens, dass Juden - und daher auch Christen - keine historischen Wurzeln im Heiligen Land haben. Eine weitere Konsequenz aus der islamischen Ersetzungstheologie ist die, dass wir, wenn wir von judeo-christlichen Werten sprechen, in Wirklichkeit von islamischen Werten sprechen. Und wenn wir uns auf biblische Erzählungen und Gestalten beziehen, oder auch auf ihre Ikonographie, dann beleidigen wir Moslems, weil es nicht in das koranische Modell passt.

Nun, lassen Sie mich zum politischen Kontext kommen. Weil Mohammed gleichzeitig Prophet, Gesetzgeber und Kriegsherr war, sind Gesetzgebung und Politik in der Lehre der religiösen Expansion und der Vorherrschaft des Islam enthalten. Das ultimative Ziel ist die Errichtung islamischer Herrschaft in der ganzen Welt. Aus dieser Sichtweise teilt die islamische politische Doktrin die Welt in zwei ewige Feinde: Das Land des Islam ( Dar al-Islam) und das Land des Krieges ( Dar al-Harb), das von Ungläubigen bewohnt wird, die - am Ende - vom Islam erobert werden müssen. Zwischen diesen zwei Lagern ist kein Frieden möglich sondern nur vorübergehende Waffenstillstände für den Fall, dass die Moslems für die Eroberung zu schwach sind. Das ist die Doktrin des Djihad, ein umfassendes Rechtssystem, in dem Krieg sich auf Theologie gründet und das jeden Aspekt islamischen Verhaltens gegenüber Nicht-Moslems regelt. Djihad ist eine religiöse Pflicht, die Moslems auferlegt ist, und zwar sowohl dem Individuum als auch dem Kollektiv, und diese Pflicht wird auch regelmäßig von Imamen weltweit gepredigt.

Der Djihad umfasst mehrere Bereiche: Militäraktionen, Terrorismus, Entführungen, Lösegelderpressung, Versklavung und Waffenstillstandsbedingungen, den Djihad der Feder - das ist sozusagen Propaganda - und den Djihad der Herzen, was Korrumpierung bedeutet. Der Djihad wird seit 13 Jahrhunderten gegen Nicht-Moslems geführt und es wurden riesige geographische Gebiete erobert, ihre Bevölkerungen unterdrückt, versklavt, deportiert oder massakriert. Eine nicht-islamische Bevölkerung, die ins Visier des Djihad gerät, wird vor die Wahl gestellt: entweder Konversion oder Zahlung eines Lösegelds an die islamische Obrigkeit und Anerkennung ihres Herrschaftsanspruchs. Wenn sie sich beidem verweigert, sieht sie sich mit Krieg konfrontiert. Nachdem ein Land erobert wurde und seine Bevölkerung die Unterwerfung akzeptiert hat sowie einen Tribut für ihre Sicherheit bezahlt, wird diese Bevölkerung zu einer Dhimmi-Bevölkerung. Sie wird durch einen Unterwerfungvertrag, den man Dhimma nennt, "beschützt". Wovor beschützt? Vor Djihad-Angriffen. Nicht-Moslems sind nur so lange geschützt wie sie den Tribut in Form einer Kopfsteuer bezahlen und sich den unterdrückerischen und diskriminierenden Regeln der Scharia unterwerfen.

Das islamische Recht umfasst sehr detailgetreu die Rechte und Pflichten der Dhimmis. Das ist Gegenstand meiner Forschung. Mit Dhimmitude bezeichne ich das islamische Regierungssystem gegenüber nicht-islamischen Bevölkerungen, die dem Dhihad unterworfen sind. Dieses System ist mit dem Djihad verknüpft und wie der Dhihad stellt es eine theologische, politische und rechtliche Instanz dar. Tatsächlich ist Dhimmitude die Fortsetzung des Djihad mit friedlichen Mitteln, denn es ist die Dhimmitude, die die eroberten massiven nicht-islamischen Bevölkerungsmehrheiten zerstörte.

Ich bin der Überzeugung, dass wir heute in einer Zeit leben, in der Djihad und Dhimmitude wieder aufleben. Jene unter Ihnen, die im Südsudan und in Darfur gearbeitet haben und dort die Gräueltaten gesehen haben, werden die gesetzlichen Taktiken des Djihad, die in meinen Büchern oder auch jedem islamischen Text zum Jihad beschrieben sind, wiedererkennen. Was ihm Irak vor sich geht, weckt Erinnerungen an die Ereignisse im 8. Jahrhundert in Mesopotamien, die von einem syrisch-christlichen Autor - Pseudo-Dionysius von Tel-Mahre - beschrieben wurden und die ich in meiner Studie zum Niedergang des orientalischen Christentums zitiere, ein Buch, das auch auf deutsch erhältlich ist. Diese Ereignisse werden durch armenische Chroniken und ägyptische Priester aus derselben Zeit bestätigt, die von innerislamischen Blutfehden und Gräueltaten gegen Dhimmis in Ägypten berichten oder auch durch Juden aus Palästina und im späteren Verlauf der Jahrhunderte auch durch die Chroniken von Michael dem Syrer, dem jakobinischen Patriarchen von Antiochia, welche die Zeit bis zum Ende des 12. Jahrhuderts umfassen. Wir haben unzählige Berichte über die Verwüstung, die Araber und Türken in Anatolien, auf dem Balkan und überall entlang der europäischen Mittelmeerküste und den davorliegenden Inseln angerichtet haben.

Auch heute ist der Djihad-Terror nicht nur gegen Israel und das Judentum gerichtet sondern auch gegen den Westen, das heißt gegen das Christentum. Enthauptungen von Feinden des Islam, wie es der Prophet tat, als er die Juden, die sich der Konversion widersetzten, enthauptete und damit ein geheiligtes Modell vorgab, wurden von Djihadisten während all der Djihad-Eroberungszüge gegen christliche Länder wiederholt durchgeführt. Für Entführungen Ungläubiger mit Lösegeldforderungen gibt es zahllose historische Belege. Unterdrückung jeglicher Kritik gegen die islamische Religion und Politik durch Ungläubige mittels Terror ist im Land der Dhimmitude vorgeschrieben. Djihad und Dhimmitude sind die zwei Kräfte, mit denen die ursprünglichen nicht-islamischen Bevölkerungen in ihren islamisierten Heimatländern ausgelöscht wurden. Der Djihad von heute stellt sich in all seinen traditionellen Erscheinungsformen dar: militärische und ökonomische Kriegsführung, Terror, Entführungen, Korrumpierung westlicher Medien, Universitäten und der öffentlichen Meinung mit dem Ziel, sie zu kontrollieren.

Dhimmitude wird heute in den meisten Ländern auf Nicht-Moslems - hauptsächlich Christen - angewandt. Die Scharia oder von der Scharia beeinflusste Gesetzgebung diskrimiert Nicht-Moslems, hauptsächlich Christen, da die Juden geflohen sind oder vertrieben wurden. Heute sind es die Christen - im Irak, in Syrien, Ägypten und anderswo - die das Land verlassen, weil im islamischen Judenhass auch immer islamischer Christenhass enthalten ist, was auch umgekehrt gilt, weil beides aus derselben Quelle kommt. Daher ist die antizionistische Politik, die Europa einnimmt, um Europa und Christen vor Ort vor dem Islamismus zu schützen, nutzlos.

Warum sind wir in eine Situation zurückgefallen, die die ganze Geschichte hindurch bis zum 19. Jahrhundert nur allzu üblich war und in manchen Ländern auch noch im 20.? Meiner Ansicht nach war 1973 das fatale Jahr, in dem politische Entscheidungen getroffen wurden, die Europa auf den Weg der Dhimmitude führten. Es war die Zeit - nach dem Jom-Kippur-Krieg - in der unabhängige europäische Staaten, bedroht vom Terrorismus der PLO und dem arabischen Ölembargo, akzeptierten, sich zu unterwerfen und ihre Außenpolitik arabischen und palästinensischen politischen Forderungen anzupassen. Damals begann die europäische Appeasement-Politik gegenüber Palästina. Europa half bei der Ausbreitung des neuen Todeskults: Palästinianismus, der nichts anderes ist als die Heiligung und Legitimierung des Djihad gegen Israel. Über Jahrzehnte hinweg wurden Europäer durch euro-arabische palästinensische Propaganda und die Dämonisierung Israels konditioniert. Zur Erreichung dieses Ziels wurde eine komplette Kultur der historischen Verleugnung von Djihad und Dhimmitude angenommen und quer durch Europa verbreitet. Die Verantwortung für Terror und Krieg wurde gezielt von der Djihad-Ideologie weg und zum Existenzrecht Israels hin verschoben. Palästinianismus ist nichts weiter als die moderne gegen Juden gerichtete Fortsetzung der Djiahd-Attacken gegen das Christentum, die über mehr als ein Jahrtausend andauerten.

Dadurch, dass es den palästinensischen Jihad gegen Israel rechtfertigt, begab sich Europa in eine selbstmörderische Dynamik. Mit der Nichtanerkennung der historischen Legitimität Israels und deren Ersetzung durch eine djihadistische Weltordnung mit der ihr eigenen islamischen Rechtsauffassung verleugnet Europa auch seine eigene Souveränität und Legitimität. Aus islamischer Sicht sind die Palästinenser die Inkarnation der Djihad-Ideologie gegen Ungläubige und der islamischen Ersetzungstheologie; wohingegen Israel die Befreiung des jüdischen Volkes aus dem Joch der Dhimmitude repräsentiert. Über Jahrzehnte hinweg hat die Europäische Union die Palästinenser mit intellektueller, kultureller und medialer Munition gegen Israel ausgestattet. Es war Arafat, Europas gesponserter Günstling, der den modernen internationalen Terrorismus erfand - einschließlich der Luftpiraterie gegen Israel im Jahr 1968 - und der seit September 2000 eine Kultur des Hasses und eine Politik des Chaos schuf, die inzwischen global wurde. Europas Allianz mit den Palästinensern und der arabischen Welt gegen Israel und Amerika gründet auf Europas eigener Verleugnung der Djihad-Ideologie. Aufgrund dieser Verleugnung unterstützte Europa eine umfangreiche islamische Einwanderung aus ökonomischen und strategischen Interessen. Deshalb steckt Europa heute tief im Sumpf einer antiamerikanischen und antizionistischen Kultur.

Für Christen nimmt Israel in diesem Zusammenhang eine zentrale Position ein, weil der Djihad im Namen der islamischen Ersetzungstheologie geführt wird, wobei Yeshua oder Jesus durch Isa ersetzt wird, und das Evangelium durch den Koran. Christen sind über die Bibel mit den Juden verbunden. Wenn Christen aus dieser Verbindung ausbrechen wollen, werden sie sich vom Alten Testament einschließlich der Zehn Gebote, der Propheten und Psalmen abwenden und irgendwie das Evangelium mit dem palästinensisch-islamischen Isa des Koran in Einklang bringen müssen. Das ist die Herausforderung, der sich Christen heute gegenübersehen. Und das ist die spirituelle Bedeutung, die Israel für Christen von heute hat: entweder werden Christen sich widersetzen oder sie werden konvertieren und Europa wird ein weiteres islamisiertes christliches Gebiet werden. Der Djihad gegen Israel ist auch ein Krieg gegen die christliche Welt.

Meiner Ansicht nach ist Europa das neue Land der Dhimmitude geworden und ich werde auch erklären, warum. Ich habe in meinem letzten Buch - Eurabia - die Ursachen beschrieben, die für die Dhimmitude Europas verantwortlich sind. Ich möchte dieses Thema hier nicht weiter vertiefen, aber ich möchte erklären, warum wir in politischer und intellektueller Hinsicht Dhimmis geworden sind.

Wir akzeptieren, dass unser Leben permanent durch den globalen Djihad belästigt und bedroht wird. Von dem Augenblick an, als die Europäische Union anstatt gegen den Terror zu kämpfen den palästinensischen Drohungen nachgab, verlor es die Kontrolle über seine eigene Sicherheit. Die europäische Politik gegenüber den Palästinensern ist ein totaler Fehlschlag, weil sie auf bewusst falschen Annahmen und der Verleugnung der Tatsache aufbaut, dass der Krieg der PLO gegen Israel Djihad ist. Europa bot Arafat bedingungslose Unterstützung und zahlte Milliarden von Euros ohne jegliche Kontrolle an die PA. Das Ergebnis von Europas einseitiger Fürsorge für die Palästinenser hat zum Wahlerfolg der Hamas, einer terroristische Djihadbewegung, geführt. Europäer benehmen sich wie Dhimmis, die Tributzahlungen für ihre Sicherheit und die Entwicklung islamischer Wirtschaftssysteme leisten müssen ohne dafür Dank erwarten zu dürfen. Massive Einwanderung von Moslems in Verbindung mit den 56 islamischen Ländern lasten schwer auf der Politik Europas. Wir konnten es während der dänischen Karikaturenaffäre beobachten. Nach islamischem Gesetz können Dhimmis nicht den Propheten kritisieren oder auf Fehler in der islamischen Gesetzgebung hinweisen, ohne ihr Leben zu riskieren. Daher sind die islamischen Gesetze bezüglich Blasphemie - sogar in den Vereinten Nationen - uns und speziell den westlichen Medien bereits auferlegt. Die Islamisten kontrollieren die Außen-, Innen- und Sicherheitspolitik Europas durch Terror, die andauernde Intifada und das Chaos in den Vorstädten in Frankreich, djihadistische Märtyreranschläge in Spanien und England und die beständige Bedrohung überall. Solche Bedrohungen sind es, die den Antiamerikanismus und den Hass gegen Israel in Europa auf so hohem Niveau halten.

Die europäische Politik der Symbiose mit der arabisch-islamischen Welt, die ich in Eurabia beschrieben habe, hat eine riesige euro-arabische demographische, politische, ökonomische und kulturelle Zone geschaffen, die durch immer weiter um sich greifende Einwanderung und Multikulturalismus geprägt ist. Multikulturalismus ist ein entscheidender Pfeiler in der euro-arabischen strategischen Allianz. Seit 1975 wird in den Papieren zu euro-arabischen Treffen und der EU die Errichtung von islamischen Kulturzentren in europäischen Städten gefordert. Das Problem ist, dass Moslems und Europäer eine unterschiedliche Sichtweise ihrer gemeinsamen Geschichte haben. Europäer sehen den Djihad als barbarischen Krieg, der ausgedehnte Massaker und Sklaverei mit sich bringt, während für Moslems der Djihad eine friedliche Ausbreitung des Islam bedeutet. Dhimmitude ist ein entmenschlichendes System, aber für Moslems bedeutet sie die großmütige Toleranz, die Nicht-Moslems gewährt wird. Um Moslems ihre Integration in Europa zu erleichtern, haben europäische Führungsspitzen die islamische Sichtweise der Geschichte übernommen. Daher kommt die Rechtfertigung und Preisung der Dhimmitude als islamische Toleranz, zum Beispiel im Mythos von Andalusien. Aus diesem Grund ignorieren Europäer komplett, was Dhijad und Dhimmitude sind. Während wir zur Zeit in einer Periode des Djihads leben und während Europäer bereits zur Dhimmitude konditioniert sind, realisieren sie es nicht, weil die historischen Zusammenhänge vernebelt wurden. Der kulturelle Djiahd mit seinen antisemitischen, antiamerikanischen und antiwestlichen Charakteristika entwickelt sich zusammen mit dem Multikulturalismus. Multikulturalismus wird so zum subversiven Instrument gegenüber westlichem Gedankengut, das darauf abzielt, die historische und theologische islamische Denkweise einzuführen - wie zum Beispiel die Rechtfertigung des islamistischen Terrorismus’, die auf der islamischen Selbstdarstellung als Opfer beruht. Die irrige Behauptung, die islamische Kultur habe im Mittelalter die Entwicklung der europäischen Zivilisation ausgelöst, ist ein Versuch, zu beweisen, dass dem Islam eine historische, kulturelle und demographische Legitimität in Europa zukommt und bedeutet in letzter Konsequenz die Einführung von Scharia-Prinzipien in heutiger Zeit. Sie bekräftigt auch die These von der kulturellen Überlegenheit des Islam gegenüber dem Westen.

Zusammenfassend kann man sagen: Es gab mehrere Anläufe zum interreligiösen Dialog, aber die Resultate waren sehr spärlich. Europa hat Milliarden an islamische Länder überall auf der Welt bezahlt, aber die Djihad-Kultur floriert trotz Europas Appeasement-Politik. Palästinianismus, der eine Ersetzungstheologie darstellt, ist das Werkzeug, das zu Europas Islamisierung und Dhimmitude geführt hat. Indem er sich dem islamischen Djihad gegen Israel anschloss, verstellte sich der christliche Westen den Blick auf seine eigene Geschichte und ist nun - da er mit dem globalen Djihad konfrontiert ist - unfähig, die Situation richtig einzuschätzen und sich selbst zu verteidigen. Israel symbolisiert die Befreiung des Menschen aus der Dhimmitude, während Palästinianismus die auf Ersetzungstheologie basierende Ideologie von Djihad und Dhimmitude symbolisiert.

Das vom Palästinianismus versklavte Europa hat Knechtschaft statt Freiheit gewählt. Wenn wir wollen, dass der Frieden obsiegt, muss die islamische Welt die djihadistische Ideologie ablegen, sie muss anerkennen, dass Juden und Christen anders sind und aufhören, sie als Apostaten vom Islam zu betrachten. Und das muss damit beginnen, dass die islamische Welt die Legitimität Israels anerkennt, denn der Djihad begann gegen die Juden und er kann nur damit enden, dass die Juden und Israel anerkannt werden, was die Anerkennung aller Nicht-Moslems nach sich ziehen wird. Wir können das erreichen, indem wir die Wahrheit aussprechen, indem wir in unseren Schulen und Universitäten lehren, was Djihad und Dhimmitude sind. Dann werden die Massen friedlicher Moslems - befreit von der Djihad-Ideologie - sich uns anschließen und mit uns zusammen den Frieden aufbauen. Aber wir können ihnen nicht helfen, wenn wir zur Dhimmitude verdammt sind.

Bücher von Bat Ye’Or:

    * Der Niedergang des orientalischen Christentums unter dem Islam. Vom Dschihad zum Schutzvertrag
    * Eurabia: The Euro-Arab Axis (Angeblich ist eine deutsche Übersetzung geplant und in Arbeit)

 

Deutsche Texte von Bat Ye’Or:

    * Dhimmitum und Marcionismus
    * Der Euro-Arabische Dialog und die Geburt von Eurabia

 
Weitere Bücher und Texte von Bat Ye’Or und anderen finden sich auf ihrer Homepage

 
Ein hervorragender Artikel von Paul Belien über ein Gespräch mit Bat Ye’Or

Abgelegt unter: Übersetzungen - Sonstige

3 Kommentare »

  • 1

    Kommentar von Übertragung vom alten Blog

    3. Juni 2007 @ 16:29

    bisher 8 Kommentar(e) TrackBack-URL

    Thatcher (11.11.06 17:41)
    Wie recht Bat Ye’or doch hat, möchte man immerzu laut sagen. Vor einer Organisation wie CSI kann man so einiges aussprechen, das an einflussreicherer Stelle ausgesprochen werden müsste, aber wohl nie mehr ausgesprochen werden wird. Im Vergleich zu der Zeit vor 1970 hat sich die Haltung der europäischen Medien zum Nahostkonflikt von den Füßen auf den Kopf gestellt, die EG/EU und damit alle Europäer haben sich dumm und dämlich bezahlt für nichts als totale Kriegsanstrengungen der Palästinenser, und 2006 treten sogar ehemals konservative Politiker auf und schwadronieren vom Islam, der immer schon ein Teil Europas war.
    Wir werden allesamt gehirngewaschen, bis es die Geschichte, die Kultur, die Werte Europas irgendwann nicht mehr geben wird, weil kein Mensch all das noch wertschätzen wird.

    Zum letzten Absatz: ich bin da deutlich pessimistischer. Der Islam, damit die faschistisch-totalitäre Ideologie des Djihad, der Schari’a und der Dhimmitude für Nichtmuslime wird jungen Muslimen mit der Muttermilch eingeflößt, er hat eine 1400-jährige Tradition hinter sich und ist niemals ernsthaft in Frage gestellt worden. Alle Denker der islamischen Tradition waren Dhimmis oder ähnlich von Verfolgung bedroht wie europäische Denker unter der Inquisition. Eine solche Kultur gewordene Ideologie fällt nicht einfach von den Menschen ab. Um Deutschland vom Nationalsozialismus zu befreien, der 20 Jahre lang 80 Millionen Menschen dominierte, waren 6 Jahre Krieg und 55 Millionen Kriegstote notwendig, obwohl Deutschland die Aufklärung bereits hinter sich hatte. Wie viel größer müssen erst die Opfer der freien Welt sein, um eine Ideologie, die seit 1400 Jahren fest im Sattel sitzt und Milliarden meist junger, kriegsbereiter Menschen unter sich hat, die niemals wirklich mit aufklärerischem Gedankengut in Kontakt gekommen sind?

    Thatcher (11.11.06 17:47)
    Sorry, letzter Satz nochmal:

    Wie viel größer müssen erst die Opfer der freien Welt sein, um eine Ideologie ähnlich unschädlich zu machen, die seit 1400 Jahren fest im Sattel sitzt und Milliarden meist junger, kriegsbereiter Menschen unter sich hat, die niemals wirklich mit aufklärerischem Gedankengut in Kontakt gekommen sind?

    Acht der Schwerter / Website (11.11.06 18:42)
    Du sprichst mir aus der Seele, Thatcher. Danke. Ich habe beim Übersetzen des letzten Satzes auch gedacht, dass das mit den “Massen friedlicher Moslems” wohl nicht so einfach gehen wird.

    Es war ein Vortrag und kein Zeitungsartikel, vielleicht wollte Bat Ye’Or einfach nur einen nicht vollkommen frustrierenden Eindruck und eine allzu deprimierte Stimmungslage bei ihren Zuhörern hinterlassen?

    Ich neige da auch eher zu einer pessimistischeren Sichtweise. Der Islam ist kein unausgegorener Firlefanz, er ist etabliert und er funktioniert. Im Gegenteil: verglichen zu diesem stabilen System sind eher unsere Vorstellungen von Demokratie, Menschenrechten und Toleranz, die wir für absolut halten, ein neumodischer, zerbrechlicher “Firlefanz”.

    Was den Vergleich mit dem Sieg über den Nationalsozialismus angeht, stimme ich Dir auch zu. Dazu kommt noch: der Kampf wurde nicht nur militärisch sondern auch ideologisch konsequent geführt. Die hinter den deutschen Gräueltaten stehende Ideologie - der Nationalsozialismus - wurde nicht von diesen Gräueln getrennt betrachtet. Es wurde nie in Erwägung gezogen, einem “etwas gezähmten, gewaltfreien Nationalsozialismus” eine Chance zu lassen.

    Thatcher (11.11.06 22:31)
    Angesichts der Dimensionen dieser Lage möchte man schier verzweifeln. Nein, der Westen hat zur Zeit weder die Mittel noch die Menschen, und wird sie vermutlich niemals haben, den Islam ähnlich aus der Welt zu schaffen wie den Nationalsozialismus. Der Westen wird sich arrangieren müssen, wie man sich mit einem üblen Rabauken und Gewalttäter als Nachbarn arrangieren muss, der mit einem im gleichen Haus lebt.

    Aber der Westen sollte es sich zumindest schuldig sein, zu verhindern, dass dieser Rabauke die Zustände seiner Wohnung auf die europäischen vier Wände ausdehnt und es zwingt, so zu werden wie er. Derzeit versucht es der europäische Hausherr leider noch mit anti-autoritärer Erziehung und merkt nicht, wie weit er sich damit dem Rabauken unterwirft.

    kewil / Website (12.11.06 18:08)
    Gute Arbeit! Danke!

    Golem (13.11.06 21:33)
    Großartige Analyse!
    Aber mir fallen nur Mittel und Wege ein, das alles zu verhindern, die sehr viel mit Gewalt zu tun haben.
    Es wird aber nicht anders funktionieren.
    Mit Gutmenschengequatsche erreicht man nichts. Die Zeit ist allerdings noch nicht reif.
    Frankreich, Holland und Dänemark dürften dieser Erkenntnis ein Stück näher als Deutschland sein…….

    Acht der Schwerter / Website (14.11.06 10:32)
    Aber mir fallen nur Mittel und Wege ein, das alles zu verhindern, die sehr viel mit Gewalt zu tun haben.

    Da bist Du nicht der einzige! Insbesondere habe ich den Eindruck, dass jenen, die solche Analysen als Quatsch abtun oder als “hate spreech” dämonisieren und jenen, die den Islam so verharmlosen, eben auch nichts anderes als Gewalt einfällt.

    Sie sind ja bekanntermaßen sofort dabei “Willst Du alle Moslems umbringen?” zu fragen, wenn sie so etwas lesen. (Wenn man auf die Gefährlichkeit des Neonationalsozialismus hinweist, wird man dagegen nie gefragt “Willst Du alle Springerstiefelträger umbringen?” )

    Offenbar scheinen solche Leute anzunehmen, dass man zwar Neonazis ohne Massaker halbwegs im Griff halten kann, Moslems aber nicht. Das gibt einen sehr interessanten Einblick darin, was solche Gutmenschen im Grunde ihres Herzens über Moslems denken….

    Gestern hat ein junger Mann zu mir gesagt: “Alle Leute finden den Islam zum Kotzen…auch Claudia Roth! Sie sagt’s bloß nicht”. Ich glaube, er hat nicht Unrecht.

    Gegenargumente gegen solche Analysen wie die von Bat Ye’Or kommen eigentlich nie auf fundierte Weise. Sie kommen immer als: “Wenn das wahr wäre, wird es nur gewaltsam zu lösen sein, ergo kann es nicht wahr sein.”

    Das ist sehr unlogisch. Aber das ist das Wesen der PC: wo die Realität nicht zur Ideologie passt, wird nicht die Ideologie verworfen sondern die Realität zurechtgelogen und jene, die nicht mitmachen wollen, werden beschimpft, sie würden die Gewalt - von denen der Gutmensch eben auch denkt, dass sie wohl leider unausweichlich sein wird - hervorrufen

    European Patriot (23.12.06 01:02)
    Das Thema ist sicher wichtig und das Buch ist sicherlich nützlich. Die Autorin scheint aber, wenn man nach dem Text oben geht, den Fehler zu machen, die Europäer als Einheit zu sehen. Das Problem sind nicht “die Europäer”, sondern die Parteien und Organisationen in Europa die Einwanderung wollen und der politischen Globalisierung anhängen. Ich würde auch bestreiten, dass Europa schon ein Dhimmi ist und ich finde diese Aussage beleidigend und auch sehr unseriös, allein schon weil die europäischen Linken nicht wirklich aus Angst und Unterwerfung handeln, sondern aus Überzeugung. Und wenn sie Angst haben, dann weil sie gegen Krieg und Imperialismus sind, und sich in ihren Handlungsoptionen von ihren eigenen Gesetzen und ihrem Moralismus einschränken lassen.

  • 2

    Kommentar von Hans Bendix

    21. Februar 2008 @ 9:01

    Mit den Kreuzzügen haben wir viel zu spät angefangen und viel zu früh wieder aufgehört!

  • 3

    Kommentar von Günther Katzlberger

    4. April 2008 @ 8:35

    Nun statt theoretisch zu sein, möchte ich kurz erzählen, wie es in Wien zugeht, was in Wien passiert.

    - Sehr viele Frauen erzählen mir von sexueller
    Belästigung verbaler oder körperlicher Art von
    Muslimen.

    - Ein Freund hat erzählt wie ein Moslem eine öster-
    reichische Frau lautstark beschimpft hat, weil
    Sie seiner Meinung nach zu “freizügig” angezogen
    war.

    - Auf der Strasse habe ich schon öfters ein aggressives
    und hasserfülltes “Allahu akbar” gehört, wenn ich
    mit dem Rad durch Aussenbezirke Wiens gefahren bin.

    - Nicht einmal, sondern seher häufig kommen mir drei
    vier muslimische Jungendliche auf dem Bürgersteig
    entgegen. Keiner dieser Menschen tritt auf die Seite,
    sodaß ich auf die Strasse ausweichen müsste, um vorbei
    zu kommen. Wie das eben einen richtigen Dhimmi gebührt

    - Einge male versuchten muslimische Männer durch
    bewusstes Anrempeln beim Vorbeigehen eine Auseinander
    setzung zu provozieren.

    All das ist vielleicht erst eine Art “Mini-Djihad”, aber es ist erst der Anfang, und je größer die muslimischen Viertel werden, desto größer wird die Aggression werden.

    Mehrheit und Minderheit? Ja, ich bin ein Österreicher und Teil der Mehrheit. Aber wenn in meinem Haus von 154 Parteien 12 Muslime sind, bin ich eine Minderheit. Wenn ich in den Park gehe, bin ich eine Minderheit. Wenn mir vier aggressive muslimische Jungendliche den Weg versperren, bin ich eine Minderheit.

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