Ist der Islam mit Demokratie kompatibel, Teil 3 von 5

von Eisvogel um 20:30 am 7. Februar 2007 | 2 Kommentare

Original von 10.Januar 2007: Is Islam Compatible with Democracy? part 3

Teil 1

Teil 2

Teil 4

Teil 5

"In die Herzen der Ungläubigen werde ich Schrecken werfen. Trefft sie oberhalb des Nackens und schlagt ihnen jeden Finger hab" (Koran, 8.12 deutsche Übersetzung nach Rassoul) "Allahs Apostel sagte: ‘Ich wurde durch Schrecken ( der in die Herzen des Feindes geworfen wurde) siegreich gemacht.’" Hadith von Bukhari, Band 4. Buch 52, Nummer 220.

Derjenige der Schrecken auf andere wirft, befindet sich selbst in ständiger Furcht. Claudian (römischer Dichter)

In seiner Islamischen Deklaration von 1970, in der er einen komplett fundamentalistischen Moslemstaat forderte, schrieb der spätere bosnische Präsident Alija Izetbegovic: "Ein Moslem existiert ganz allgemein nicht als Individuum. Wenn er als Moslem leben und überleben will, muss er sich eine Umgebung, eine Gemeinschaft, eine Ordnung erschaffen. Er muss die Welt verändern oder er wird selbst verändert. Die Geschichte kennt keine wahrhaft islamische Bewegung, die nicht gleichzeitig auch eine politische Bewegung war." (weiter …)

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Frankreich und die iranische Revolution

von Eisvogel um 20:27 am 6. Februar 2007 | Bisher keine Kommentare

Original vom 27.01.2007 : France and the Iranian Revolution

Jetzt wo die Islamische Republik Iran ständig mit ihrem vermuteten Atomwaffenprogramm in den Nachrichten ist, wäre es vielleicht gut, eine kleine Pause einzulegen und einen Augenblick lang darüber nachzudenken, wer dazu beitrug, dass die Islamische Republik in den späten 1970er Jahren etabliert werden konnte, was wahrscheinlich das Ereignis war, das in seiner Bedeutung für das weltweite Wiederaufleben des Djihad dem Strom der saudischen Petrodollars - und möglicherweise der Errichtung des eurabischen Netzwerks, was auch in den 1970ern stattfand - am nächsten kommt. Die Tatenlosigkeit und ganz allgemeine Inkompetenz, die der frühere US-Präsident Jimmy Carter, der heute ein Fürsprecher des islamischen Djihad gegen Israel ist, an den Tag legte, trug gewiss auch dazu bei, aber wir dürfen den früheren französischen Präsidenten Valéry Giscard d’Estaing auf keinen Fall vergessen. (weiter …)

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Zivilcourage ist, wenn einer aufsteht und laut sagt, …

von Eisvogel um 20:24 am 2. Februar 2007 | 1 Kommentar

Ich möchte vier Geschichten erzählen.

 

Die erste Geschichte ist von mir ( so wie sich’s gehört: der Esel geht immer voran ) und sie trug sich vor vielen Jahren zu, als ich meine erste richtige Arbeitsstelle antrat.

Neben einigen netten Männern gab es in der Abteilung außer mir noch zwei Frauen, die sehr eng miteinander befreundet waren. Sie nahmen mich in ihre Zweiergruppe auf, man ging stets schön brav in Geschlechtertrennung zum Mittagesssen und wir trafen uns auch privat. Eine davon mochte ich sehr, die andere war - um’s offen auszudrücken - eine rotzfreche dumme Nuss, die sich stets in den Vordergrund drängte, unlustige Witze riss, über die man pflichtschuldigst lachen musste, kaum ein interessantes Gesprächsthema kannte und darüber hinaus auch noch eine Ultra-Emanze war, die mir einfach nur auf die Nerven ging. Ich verstand nicht, wie die nette Kollegin mit so jemandem befreundet sein konnte. Andererseits hatte ich selber aber auch eher mehr Kontakt zu der Nervtöterin als zu der Netten - einfach deshalb, weil sie aufdringlich war und mich ständig zu Hause anrief. Ich zog mich - obwohl das mein einziger Kontakt in der neuen Stadt war - so gut es ging von Aktionen zu dritt zurück und blieb oft alleine zu Hause. (weiter …)

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Der Aufstieg der Glossokratie

von Eisvogel um 20:23 am | 6 Kommentare

Original vom 29.01.2007 : The Rise of Glossocracy

Alexander Boot, ein gebürtiger Russe, ging in den siebziger Jahren in den Westen, nur um dort festzustellen, dass es den Westen, nach dem er suchte, nicht mehr gab. Das veranlasste ihn dazu, das Buch “How the West Was Lost” zu schreiben. Ich stimme mit seiner Kritik an der postaufklärerischen Zivilisation als Ganzes nicht überein. Er ist aber dennoch wortgewandt und originell und daher allemal wert, gelesen zu werden.

Boot ist der Ansicht, dass die Demokratie oder, um es in den Worten Abraham Lincolns auszudrücken, die Herrschaft des Volkes, durch das Volk und für das Volk, durch Glossokratie ersetzt worden ist - die Herrschaft des Wortes, durch das Wort und für das Wort. (weiter …)

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