Christlicher Hintergrund der Political Correctness

von Eisvogel um 21:27 am 30. Mai 2007 | Bisher keine Kommentare

Original vom 24. April 2007: A Christian Background for Political Correctness

Als Nicht-Christ habe ich dem Christentum immer wieder Komplimente dafür gemacht, wie es in großem Umfang zu vielen der positiven Aspekte unserer Kultur beigetragen hat. Aber leuchtet es nicht gerade deswegen, weil das Christentum unsere Kultur so tief greifend geprägt hat, ein, dass es genau so gut - zumindest indirekt - auch zu manchen der Schwachstellen beigetragen haben könnte, die uns zur Zeit plagen?

Nach Meinung des Bloggers Conservative Swede, mit dem ich über dieses Thema ausgiebig diskutiert habe, gilt die christliche Ethik im modernen Liberalismus uneingeschränkter als im Christentum selbst. Der Westen, und ganz besonders Europa, wird manchmal als "post-christlich" bezeichnet, das trifft jedoch nur teilweise zu. Wir haben die christliche Religion ausrangiert, aber wir haben einige der moralischen Einschränkungen, die mit ihr verbunden sind, behalten. Diese sind so tief in unsere kulturelle DNS eingraviert, dass wir sie wahrscheinlich überhaupt nicht mehr als christlich wahrnehmen. Und doch sind unsere humanitären Vorstellungen säkulare Versionen des christlichen Mitgefühls, und es ist christliches oder post-christliches Mitgefühl, das uns dazu treibt, die untragbaren Geburtenraten anderer Kulturen zu füttern und zu finanzieren, und das sogar bei Kulturen, die uns aktiv feindselig gegenüberstehen. Vergleichbar sind es Elemente des christlichen Denkens, wie zum Beispiel Universalismus, die man als die Inspiration unserer Eine-Welt-Multikulturalisten sehen könnte. (weiter …)

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Islam ohne Allah - Teil 2: Nichts mit dem Islam zu tun?

von Eisvogel um 21:28 am 28. Mai 2007 | 1 Kommentar

Wenn ich im Folgenden das Gesamtkonzept Islam in drei verschiedene Bereiche aufspalte, bedeutet das nicht, dass ich der Ansicht bin, es würde auch drei unterschiedliche Lehren geben oder nur Teile davon wären durch den Koran legitimiert. Es gibt aber unterschiedliche Menschen, die sich nur an Teile des Gesamtkonzeptes halten.Und vor allem ist eine klare Aufspaltung notwendig, weil Moslems und Islam-Apologeten diese auch ständig vornehmen - allerdings nicht klar, sondern wild durcheinander - und damit zu absichtlicher Vernebelung, unabsichtlicher Verwirrung und Fehleinschätzungen beitragen. (weiter …)

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Hin zu einem totalitären Europa

von Eisvogel um 21:32 am 25. Mai 2007 | 3 Kommentare

Original vom 30.04.2007: Towards a Totalitarian Europe

Der frühere sowjetische Dissident Vladimir Bukovksy  hat gewarnt, die Europäische Union sei auf dem Weg zu einer etwas anderen Sowjetunion. Wenn Menschen, die auf den höheren Ebenen des EU-Systems gearbeitet haben, ebenfalls Ähnlichkeiten feststellen, wird es Zeit, dass man diese Überlegung ernst nimmt. Im Jahr 2002 berichtete Louis Michel, damals belgischer Außenminister und heute Mitglied der Europäischen Kommission, dem belgischen Parlament, dass die EU möglicherweise in Zukunft neben Europa auch Nordafrika und den Nahen Osten umfasse werde.

Das MEDA Programm, das wesentlichste finanzielle Instrument zur Einführung der euro-mediterranen Partnerschaft, gab zwischen 2000 und 2006 gemäß der offiziellen Website der EU 5.350 Millionen Euro (d.h. 5,35 Milliarden!) für seine verschiedenen Programme aus. Während des Zeitraums zwischen 1995 und 1999 flossen rund 86% der MEDA zur Verfügung stehenden Mittel nach Algerien, Ägypten, Jordanien, Libanon, Marokko, Syrien, Tunesien, die Türkei und an die palästinensische Autonomiebehörde. (weiter …)

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Islam ohne Allah - Teil 1: Islam und Islamismus

von Eisvogel um 21:34 am 23. Mai 2007 | 1 Kommentar

Der Satz “Der Islam ist eine Religion des Friedens” dürfte wohl die meisten PI-Leser nur noch zu einem müden Lächeln bewegen. Aber wie ist es, wenn wir bei dem Satz die zwei letzten Worte weg lassen. “Der Islam ist eine Religion.” Stimmt es dann? Die Antwort ist ehrlicherweise: Leider ja. Der Islam gehört zu den Weltreligionen und er hat zweifellos wichtige Merkmale einer Religion. Er hat aber auch noch Merkmale, die üblicherweise nicht zu einer Religion gehören.Der Islam ist ein allumfassendes Lebenskonzept, das eine politische Ideologie, ein Rechtssystem, eine soziale Ordnung, eine gewisse Weltsicht und psychische Grundhaltung und unter anderem auch eine vollständige Religion mit Eingottglauben, Propheten, heiligen Schriften, etc. enthält. Westliche Islamkritiker, die nicht müde werden, diese Information wider den Mainstream zu verbreiten, befinden sich damit in voller Übereinstimmung mit allen traditionellen und den anerkannten unter den zeitgenössischen Islamgelehrten, für die an dem Konzept al-Islam din wa daula (Der Islam ist Religion und Staat) keinerlei Zweifel besteht. In seiner Islamischen Deklaration von 1970 schrieb der spätere bosnische Präsident Alija Izetbegovic (page 19):

“Die Geschichte kennt keine wahrhaft islamische Bewegung, die nicht gleichzeitig auch eine politische Bewegung war. Das liegt daran, dass der Islam ein Glaube ist, aber auch eine Philosophie, ein moralischer Kodex, eine Ordnung der Dinge, ein Lebensstil, eine Atmosphäre - alles in einem, eine umfassende Lebensweise …”

Und damit hat er auch Recht. Das ergibt sich nicht nur daraus, dass man selbstverständlich beim Erforschen einer Religion zur Kenntnis nehmen sollte, was ihre Gelehrten und Intellektuellen sagen, sondern auch aus den heiligen Schriften des Islam selbst, dem Koran, den Hadithen und vor allem der Person Mohammeds, der Politiker, Kriegsherr und rechtliche Instanz war, was er auch nie zu verbergen suchte, sowie aus der islamischen Geschichte. (weiter …)

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Ist der Islam mit Demokratie kompatibel, Teil 5 von 5

von Eisvogel um 20:36 am 19. Mai 2007 | 1 Kommentar

Original vom 8. Mai 2007 : Is Islam Compatible With Democracy? Part 5

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Teil 4

Anfang 2006 druckte die kleine norwegische christliche Zeitung Magazinet die dänischen Mohammed-Karikaturen nach. Nach dem der geistliche Führer der Muslimbruderschaft Yusuf al-Qaradawi im Februar desselben Jahres indirekt Angriffe auf die Botschaften Norwegens und Dänemarks in Syrien auslöste, indem er im arabischen Fernsehen zum Zorn aufgestachelt hatte, berief Bjarne Håkon Hanssen, Norwegens Arbeits- und Sozialminister in einem Regierungsgebäude in Oslo eine Pressekonferenz ein. Bei der Gelegenheit gab Velbjørn Selbekk, der Herausgeber von Magazinet, eine unterwürfige Entschuldigung für den Nachdruck der Karikaturen ab. Neben ihm saß Muhammad Hamdan, der damalige Vorsitzende von Norwegens Islamrat, der diesen Akt der Reue akzeptierte und dazu aufrief, nun alle Drohungen zurückzuziehen. Wie der Autor Bruce Bawer schrieb, war das exakt wie eine Szene aus einem Scharia-Gerichtshof. (weiter …)

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Ist der Islam mit Demokratie kompatibel? Teil 4 von 5

von Eisvogel um 20:33 am | 2 Kommentare

Original vom 9.März 2997: Is Islam Compatible with Democracy? part 4

Teil 1

Teil 2

Teil 3

Teil 5

Um zu beweisen, dass der Islam mit Demokratie kompatibel sei, sind viele Moslems gezwungen, bestehende islamische Konzepte so zu verdrehen, dass sie ihre ursprüngliche Bedeutung verlieren. Was dabei übrig bleibt, kann kaum nachvollzogen werden, wenn man den Koran oder die Hadithen unvoreingenommen liest.

Muhammad Al-Mukhtar Ash-Shinqiti, der Direktor des Islamic Centers in Texas, führt aus: “Ein weiterer wichtiger Wert sind Prüfverfahren und Abgleichungen bei der Machtverteilung und Gewaltenteilung, die gewährleisten, dass jede Macht unabhängig von der anderen ist und dass unter den Mächten die Möglichkeit besteht, sich gegenseitig zu überprüfen und zu korrigieren. In der Terminologie des Korans nennt man das al-mudafa`ah, was ein sehr wichtiges islamisches Konzept ist, das die Gesellschaft vor Korruption schützt. Allah, der Allmächtige, sagt: Und wenn Allah nicht die einen Menschen durch die anderen zurückgehalten hätte, dann wäre die Erde wahrhaftig von Unheil erfüllt. (Koran, 2:251, deutsche Übersetzung nach Rassoul) (weiter …)

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Konservative Blogger kämpfen für Redefreiheit

von Eisvogel um 21:38 am 12. Mai 2007 | 2 Kommentare

Original vom 04.05.2007: Conservative Bloggers Fight for Free Speech

 

Schon unzählige Male wurde dokumentiert, dass Journalisten in Dänemark (und vielen anderen Ländern) zu einem sehr hohen Anteil Parteien links von der Mitte wählen. Ein vollkommen anderes Bild zeigt sich jedoch, wenn man sich ihre nicht professionellen Kollegen im Cyberspace ansieht. Die Wochenzeitung Mandag Morgen hat in einem Überblick dargestellt, dass 19 der am meisten besuchten 20 dänischen Blogger konservativ sind oder zur politischen Rechten tendieren. Für Kim Møller, der Urisaposten.net, den bekanntesten Blog aus diesem Überblick, betreibt, ist das keine Überraschung sondern eine natürliche Konsequenz aus der massiven Schieflage der traditionellen Medien: "Wenn man einen konservativen Blick auf die Entwicklungen der Gesellschaft wünscht, findet man ihn dort nicht" sagte er gegenüber der neuen konservativen Online-Zeitung 180Grader.dk. (weiter …)

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