Im Inneren der verbotenen Festung

von Eisvogel um 09:38 am 17. Juni 2007

Original vom 25. Februar 2006 : Inside the Forbidden Fortress

Vorbemerkung: Die folgende Information habe ich auf dem interessanten englischsprachigen Blog Pedestrian Infidel gefunden. Wie fast immer bei Berichten von Islam-Apostaten steht naturgemäß der Name des Autors nicht dabei.

Auch wenn ich insgeheim den Islam verlassen habe, muss ich doch weiterhin vorgeben, ein Moslem zu sein, indem ich in die Moschee gehe, bete und den Koran lese. Ich lebe immer noch bei meiner streng islamischen Familie und sie wissen selbstverständlich nicht, dass ich den Islam verlassen habe. So muss ich den Schein wahren und mich wie ein frommer Moslem geben, so sehr ich es auch hasse.

Während des letzten Ramadan habe ich wie üblich in der Moschee so getan, als ob ich den Koran lesen würde - da es Ramadan war, gab es sowieso kein Entrinnen für mich. Ich kaue sehr gern Extra - es ist mein Lieblingskaugummi. Und ich kaue ihn den ganzen Tag über, egal wo ich bin, sogar in der Moschee. Ich war mir nicht einmal bewusst, dass ich Kaugummi kaute - jemand, der in meiner Nähe stand, hingegen schon. Ein Araber kam auf mich zu und sagte mir: "Den Koran zu lesen, während man Kaugummi kaut, ist Sünde, Sie sind möglicherweise dadurch nicht in der Lage die Worte des Koran vollkommen richtig auszusprechen." - "Ich lese nicht laut" antwortete ich "daher macht das nichts aus." Der arrogante Araber wich keinen Schritt zurück: "Es macht etwas aus." sagte er. Und die anderen Moslems um mich herum, einschließlich meines Vaters, bildeten schnell eine Gruppe um mich und unterstützten meinen Kontrahenten; sie alle wollten, dass ich meinen geliebten Kaugummi wegwarf…

 

An dem Punkt hörte ich umgehend auf, den Koran zu "lesen" und verließ die Moschee.

Vielleicht können Sie erraten, was geschah, nachdem ich hinaus gegangen war. Mein Vater war wütend auf mich und belehrte mich zornig und ausführlich darüber, wie wichtig es für mich sei, etwas Derartiges in Zunkunft zu unterlassen. Es war sehr unmissverständlich.

Viele da draußen in der Blogosphäre wissen vielleicht nicht, was in einer Moschee vor sich geht, was für eine Umgebung das ist und was die Leute da drin tun außer zu beten.

Nun, zunächst einmal waren Moscheen in Wirklichkeit niemals ausschließlich Stätten der Anbetung sondern auch Räumlichkeiten, an denen sich Moslems aus allen möglichen Gründen, die sie für notwendig erachteten, versammeln. Moscheen waren der Platz, wo Moslems sich nicht nur zum Beten versammelten, sondern um Mohammed (oder auch einem frommen Nachfolger Mohammeds) zuzuhören, langen Ansprachen an die Gläubigen zu lauschen, Schlachten und Kriege zu planen, und als Wichtigstes von allem: um Waffen und eroberte Beute zu lagern.

Wenn eine islamische Siedlung oder Stadt von nicht-moslemischen Streitkräften angegriffen wurde, war die Moschee immer das Gebäude, dessen Einnahme am wichtigsten war. Die Moscheen vergangener Zeiten (und an vielen Orten ist es auch heute noch so) waren buchstäblich Bollwerke - Festungen, dazu entworfen, Angriffen zu trotzen. Wer auch immer die Moschee kontrollierte, kontrollierte das umgebende Gebiet - und es ist zu hoffen, dass die Koalitionsstreitkräfte in Afghanistan und im Irak das wissen. So sind Moscheen typischerweise massiv gebaute Gebäudekomplexe, die dazu benutzt werden, sowohl die benötigte Anzahl von Djihadisten zur Verteidigung der Moschee zu beherbergen als auch alle Vorräte, die es braucht, um eine Belagerung durchzustehen und ihr zu widerstehen. In weniger gewalttätigen Zeiten wurden die Räumlichkeiten dem örtlichen Mullah, seinen Frauen, Kindern, Sklaven und Konkubinen überlassen und dienten der Aufbewahrung der Beute, die in vergangenen Schlachten von Ungläubigen gemacht wurde.

Heute werden Moscheen mancherorts nicht zu all diesen Zwecken verwendet. Aber in vielen Teilen der Welt (besonders im Nahen Osten und anderen Teilen der islamischen Welt) spielt die Moschee immer noch eine wichtige Rolle. Die Moschee ist nicht einfach nur eine Halle; sie ist "das Pentagon", wo Moslems den stets andauernden Djihad gegen die Ungläubigen besprechen und planen. Auch wenn es Nicht-Moslems merkwürdig und unheimlich erscheinen mag, es ist wirklich so - Sie müssen nur eintreten, um es zu fühlen.

Die meisten Moscheen sind von hohen Zäunen oder Mauern umgeben, auf denen möglicherweise oben auch Piken oder Stacheldraht angebracht sind. Das ist nicht direkt einladend, oder? Wenn man das Eingangstor einer typischen Moschee durchschreitet, kommt man zuerst in eine Vorhalle, die immer dann benutzt wird, wenn der Gebetssaal der Moschee voll ist. Moslems müssen beten, und deshalb macht es ihnen nichts aus, wenn sie zum Beten außerhalb des Gebetssaales stehen, wenn es nicht anders geht. Denn wenn Moslems nicht beten, ist Allah nicht zufrieden mit ihnen und Moslems glauben, dass man stets Allah folgen muss, egal wieviel Schmerz und Schwierigkeiten das auch beinhalten mag. Je mehr man für Allah leidet, desto zufriedener ist er mit einem.

Wenn man den Hauptsaal einer Moschee betritt (er kommt direkt nach der Vorhalle; die Waschräume, Toiletten und privaten Wohnräume sind üblicherweise im hinteren oder seitlichen Bereich der Moschee), sieht man dort eine große Anzahl von Menschen. Manche stehen, manche sitzen, manche liegen auf Knien, manche verbeugen sich, ein paar Leute reden möglicherweise auch miteinander (all das findet statt, nachdem sie die normalen Gebetsrituale bereits beendet haben und der Mullah sie nicht mehr anleitet), das ist die ganz normale Praxis.

In einer Moschee zu sein, löst bei mir innerlich ein sehr eigentümliches Gefühl aus, das schwer zu beschreiben ist. In jeder Moschee, in der ich gewesen bin (und das sind einige) herrscht ein Gefühl der Unterwerfung. Mit Unterwerfung meine ich, dass die Identität eines jeden Menschen, der sich an diesem Ort befindet, durch die Zwangsjacke Islam grundlegend zerstört ist. Es ist sehr ruhig, aber es ist keine friedvolle Ruhe. Es herrscht kein Frieden - es herrscht viel eher eine greifbare Atmosphäre der Furcht. Noch heute scheinen Moslems tatsächlich Angst vor Mohammed zu haben, als ob er jeden Augenblick aus der Hölle zurückkommen könnte, um jeden zu bestrafen, der seinen Lehren nicht folgt. Moslems in einer Moschee wagen nicht, irgendetwas zu tun, was ihn zornig machen könnte - sie beugen sich immer noch vor seinem Willen und seinen Befehlen. Mo hat immer noch Autorität und Macht über all diese Menschen, und er hat seine Untergebenen auf eine Weise in der Hand, die für Nicht-Moslems schwer zu verstehen ist. Aber es ist dennoch vollkommen real und man darf es nicht außer Acht lassen.

Nur wenn man eine Moschee betritt, kann man vollkommen verstehen, warum sie [die Moslems] so wahnsinnig in ihrer Religion sind und warum sie wollen, dass sie dominiert und warum sie alles dafür tun würden. Mohammed ist immer noch in jeder Mosche und die alten Erinnerungen werden Tag für Tag aufgefrischt. Das einzige, was man klar hören kann, sind Worte, die aus dem Koran rezitiert werden, und sonst gar nichts- Man sieht sich um und man sieht Menschen, die sich voll und ganz auf nur eine Sache konzentrieren: auf den Islam. Ihr Respekt für Mohammed, ihr Wille, für den Islam Opfer zu bringen, all das vervielfacht sich, wenn sie in der Moschee zusammenkommen, und sie tragen dieses Gefühl mit sich hinaus, wenn sie wieder zurück in die Welt gehen.

Sollten Sie je die Gelegenheit haben, einem Mullah zu zuzuhören, lauschen sie ihm sehr genau, wenn sie ihn verstehen können. Sie werden mit Sicherheit Worte hören wie "Möge Allah die Ungläubigen zerschlagen und ihre Besitztümer uns geben" ganz besonders an Freitagen. Ich habe Derartiges viele Male in Moscheen gehört, viel öfter als ich zählen kann. In manchen Teilen der Erde steht dieses Gebet sogar an der vorderen Hauswand von Moscheen geschrieben. Es gab einmal den Brauch, dass der Mullah die Predigt mit dem Schwert in der Hand hielt. Manche pflegen diese Tradition auch heute noch, manche haben sie etwas abgemildert, indem sie einen Stock anstatt eines Schwertes in der Hand halten. Stock oder Schwert , es symbolisiert immer noch die absolut djihadistische Natur des Islam.

Einschub: Auf Facts of Israel, findet sich ein Video aus der Hauptmoschee in Baghdad im Jahre 2003, das diese Worte (und andere) eindrucksvoll untermalt. Die Untertitel sind leider in hebräisch, was nur wenige verstehen dürften, man muss aber die Worte gar nicht verstehen, um die Atmosphäre zu fühlen. Eine englische Übersetzung der Predigt befindet sich jedoch auf derselben Website. Weiter im Bericht des Apostaten:

Die Worte "Islam ist eine Religion des Friedens und der Toleranz" verlieren schlagartig ihre Bedeutung, wenn man eine Moschee betritt. In einer Moschee ist kein Frieden, keine Harmonie und keine Toleranz für etwas anderes als für Moslems und den Islam. Genau dieselben Moslems, die Sie vielleicht eine Stunde vorher getroffen haben und die Ihnen sagten, dass sie gegen die Djihadisten und ihre Taten seien, rufen in ihren Moscheen in der Nachbarschaft laut "Tod den Ungläubigen". Nicht nur einmal oder zweimal, sondern ganz selbstverständlich. Derselbe Moslem, der Ihnen sagt "Sie haben einen hübschen Sohn, möge Gott ihn segnen", geht in die Moschee und betet dafür, dass dieser Sohn getötet werden möge, damit die Religion Allahs siegreich sein kann.

Zu verstehen, was im Inneren einer Moschee vor sich geht und was es mit einer Moschee auf sich hat, ist entscheidend dafür, zu verstehen, was es mit dem Islam auf sich hat. Es ist genau so wichtig, wie den Koran und die Hadithen zu verstehen. Die typische Moschee hat eine Macht über Moslems, von der Osama bin Laden und Zarqawi niemals träumen können, eine Macht, die kein Mullah jemals haben kann. Eine Moschee ist das Haus Allahs, ein heiliger Ort, wo die Hoffnung auf den Sieg der Moslems immer wieder aufs Neue geboren wird. Es gibt ihnen Kraft und bekräftigt, dass der Wahn ihrer verdrehten Vorstellung vom Paradies mit all den Jungfrauen und Palästen, real ist und sich für alle, die gegen die Ungläubigen kämpfen, erfüllt.

Die Moschee symbolisiert die Stärke des Islam; die Moschee ist eine physische und spirituelle Festung, von der Moslems sicher sind, dass kein Ungläubiger sie jemals erobern kann.

Nachbemerkung: Alle Teilnehmer und Beobachter der gestrigen Demonstration gegen die Kölner Großmoschee haben berichtet, dass die Attacken gegen die Moscheegegner ausschließlich von Deutschen kamen. Die Türken verhielten sich auffallend ruhig. Es kann darüber spekuliert werden, warum sie sich nicht den wütenden Protesten anschlossen und es mag vielerlei Gründe dafür geben. Ich habe mich gefragt, was hätte der Schreiber dieses Berichts wohl getan, wenn er in Köln wohnen würde? Ich vermute, er hätte mit stoischem Gesicht dagestanden und innerlich GEHOFFT, dass sie nicht entsteht.

Viele andere Moslems mögen im Gegensatz zu ihm glauben, die Moschee zu brauchen und würden wohl niemals auch nur daran denken, dagegen zu protestieren, wie auch ein Alkoholiker niemals gegen den Bau eines Schnapsladens demonstrieren würde, obwohl er vielleicht ganz innen weiß, dass der Schnapsladen in seinem eigenen Interesse besser nicht gebaut werden würde.

Möglicherweise kennen viele dieses Gefühl der Furcht und der Unterwerfung auch, das in einer echten Großmoschee - einer Festung Mohammeds - viel greifbarer ist als in einem provisorischen Gebetsraum. Sie müssen die Moschee haben wollen, aber wer, der noch ehrlich gegen sich selber sein kann, liebt schon wirklich eine Halle der Angst und Unterwerfung? Vielleicht gibt es unter Kölns Moslems auch Menschen, die - vielleicht ohne es sich einzugestehen - froh wären, wenn die Moscheegegner ihnen das ersparen, was sie auf Befehl ihrer Sklaventreiber und unserer ahnungslosen Selbstgerechten, die gedankenlos auf Kosten anderer kindischen Wünschen von "bunten weltoffenen Städten" nachhängen, angeblich um jeden Preis haben wollen müssen.

 

Abgelegt unter: Übersetzungen - Sonstige

2 Kommentare »

  • 1

    Kommentar von Carlo

    19. Juni 2007 @ 9:22

    Eigentlich habe ich nach etwas ganz Anderem gesucht und bin zufällig auf dieser Seite gelandet. Sehr interessante Texte!!! Ich werde noch länger hier lesen.

    Eine Frage: wie authentisch ist der Bericht über die Moschee?

    Viele Grüße
    Carlo

  • 2

    Kommentar von Eisvogel

    19. Juni 2007 @ 10:44

    wie authentisch ist der Bericht über die Moschee?

    Hallo Carlo,

    ich weiß es leider auch nicht. Der Punkt ist: Solche Berichte werden natürlich niemals mit echtem Namen oder sonst irgendwie nachprüfbar ins Internet gestellt werden. Der Islam hat ein eingebautes Programm gegen Apostaten aus den eigenen Reihen.

    Wenn wir auf wasserdicht belegte Berichte von solchen Menschen warten, haben wir gar keine - und spielen damit das hässliche islamische Spiel, sie mundtot zu machen, mit.

    Zwei Dinge haben mich bewegt, diesen Artikel trotz unsicherer Authentizität dennoch zu übersetzen und zu veröffentlichen:

    1. Es stehen Dinge drin, die jedem, der sich mit dem Islam ein bisschen befasst hat, sowieso schon bekannt sind. Sie werden aber hier durch eine emotionale Komponente ergänzt, die islamkritischen Nicht-Moslems vielleicht fremd und daher neu ist. Sie ist aber nachvollziehbar. Man stelle sich einfach einmal vor, wie man sich fühlt, wenn man die Haltung einnimmt, die ein Moslem beim Gebet einnimmt (oder noch besser: man kann es ja auch einfach mal tun und es auf sich wirken lassen!) … das ist sehr wohl eine Pose der absoluten Unterwerfung und Angst.

    2. Der Kaugummi! Das ist so rührend lächerlich. Da es in unserem Kulturkreis ebenfalls als ziemlich unfein gilt, z.B. in einer Kirche Kaugummi zu kauen, würde ein Westler, der so einen Bericht fälscht, dieses Beispiel wahrscheinlich eher nicht als Einstieg wählen. Das scheint eher aus einer Welt zu kommen, in der Kaugummi kauen noch als winzigkleine Rebellion und Hinwendung zur amerikanischen Freiheit gilt.

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