Wofür kämpfen wir?

Original vom 6. Mai 2007: What Do We Fight For?
Ich habe versucht, etwas zu einem neuen Vokabular beizutragen, indem ich das Wort "Kaukasophobie" für antiweißen Rassismus geprägt habe und den Begriff "Selbsttermination" für den organisierten westlichen Selbsthass und die westliche Politik der einseitigen Dekonstruktion unserer eigenen Kultur vorgeschlagen habe. Beide Begriffe sind ganz passabel, aber wenn jemand etwas Besseres und Griffigeres findet, bin ich ganz Ohr. Man kann viel Negatives über das Wort "Islamophobie" sagen, aber es ist leicht zu verstehen und bleibt im Gedächtnis hängen. Wenn die Scharia-Roboter mit so einem Wort herauskommen können, sollten die Ungläubigen nicht weniger kreativ sein.
Wir sind gegen Scharia und Djihad, aber wofür sind wir? Was ist die westliche Zivilisation? Was genau grenzt sie von anderen ab und macht sie erhaltenswert? Wenn wir "die Freiheit" und die "westliche Zivilisation" verteidigen wollen, müssen wir präzise definieren, worüber wir reden.
Persönlich würde ich sagen, dass die Betonung des Individuellen der bezeichnendste Zug unserer Zivilisation ist. Sowohl Moslems als auch unsere eigenen Kollektivisten hassen unseren Individualismus am meisten, weil er ihren Ideologien im Wege steht. Deshalb unternehmen sie viel, ihn zu zerschlagen und ihn mit Gruppendenken zu ersetzen. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, dass unser Individualismus so ins Extrem gehen kann, dass er zum Problem wird. Auch Individuen brauchen immer noch das Gefühl, Teil von etwas Größerem und Dauerhaftem zu sein, sonst wird die Gesellschaft verteidigungsunfähig.
Ein weiterer westlicher Zug ist eine nicht-fatalistische Weltsicht und der Glaube an die Fähigkeit von Individuen, ihre eigene Zukunft beeinflussen zu können kombiniert mit linearem Denken an Stelle von Zirkelschluss-Denken, wobei der Vernunft im Vergleich zur Emotion ein hoher Stellenwert eingeräumt wird und schlussendlich auch Neugier - wissen wollen, wie Sachen "ticken".
Ich erinnere mich immer noch daran, wie ich zum ersten Mal den Koran gelesen habe. Ich habe schnell entdeckt, wie intolerant er ist, aber mein erster Eindruck war eigentlich nicht, dass er gewalttätig ist sondern dass er erstaunlich zusammenhanglos und schwer zu lesen ist. Er widerspricht sich häufig selbst und Allah wird als unberechenbarer Gott beschrieben. Die Bibel ist strukturierter und von höherer literarischer Qualität als der Koran, und zwar auch für einen nicht-religiösen Menschen. Als europäische Wissenschaftler die wissenschaftliche Revolution anstießen, nahmen sie an, dass Gott die Natur nach logischen Mustern geschaffen hat, die entdeckt und vorhergesagt werden können. Aber der Islam geht aufgrund der Struktur des Korans selbst davon aus, dass es keine Muster gibt und dass die Natur einfach nur Allahs Launen unterworfen ist.
Ich habe Nicht-Moslems detailliert erklärt, wie Moslems fortwährend Ungläubige täuschen, aber ganz ehrlich gesagt lügen sie sich auch gegenseitig an. Ich bin schrittweise zu dem Schluss gekommen, dass es gar nicht so sehr ums Lügen geht sondern um die Tatsache, dass in der islamischen Kultur die Wahrheit irrelevant ist, was auch der Grund für allerlei lächerliche Verschwörungstheorien ist, die stets ein bereitwilliges Publikum finden. Man beachte, wie der pakistanische Ex-Moslem Mohammed Rasoel in seinem Buch The Downfall of the Netherlands — Land of the Naive Fools beschreibt, wie er aus einer Kultur kommt, in der die Leute "die ganze Zeit lügen" und in der man Menschen, die tatsächlich sagen, was sie denken, für leicht zu täuschende Narren hält.
Überflüssig zu erwähnen, dass das auch der Grund dafür ist, warum Moslems so klägliche Erfolge in der Wissenschaft erzielen. In der Wissenschaft geht es darum, die Wahrheit zu enthüllen, und wenn man aus einer Kultur kommt, in der die Wahrheit als irrelevant gilt, hat man ein gewaltiges Handicap. Deshalb fand die wissenschaftliche Revolution im christlichen Europa statt und nicht im islamischen Nahen Osten.
Traurig ist, dass wir im Westen die wissenschaftliche Methode auch aufgeben. Und das ist nicht das einzige Beispiel dafür, dass wir Rückschritte machen. Hate-Crime-Gesetzgebung stellt eine radikale Abkehr von der Idee der Gleichheit vor dem Gesetz dar. Man wird für einen (tätlichen) Angriff auf einen schwarzen Moslem anders bestraft als für das gleiche Verbrechen gegenüber einem weißen Christen, einer Hinduistin oder Jüdin, einem schwulen oder heterosexuellen Mann usw. Manche mögen entgegnen, dass das doch bereits Realität ist. Der Punkt ist jedoch, dass das Prinzip nun ein formaler Teil des Gesetzes geworden ist. Das stellt eine krasse Perversion des Gesetzes dar. Es spiegelt islamisches Gesetz wider, das verschiedene Strafen für gleiche Verbrechen vorsieht, je nach religiösem Hintergrund und Geschlecht sowohl des Täters als auch des Opfers.
Im Islam wurde das Leben von Individuen immer ungleich gewertet. Doch heute gibt es im Westen eine schleichende Tendenz hin zu derselben Sichtweise. Im Fall von Körperverletzung oder Mord, wird ein schärferes Urteil gesprochen, wenn die Tat als "Hassverbrechen" eingestuft wird. Mord ist Mord und jedes Menschenleben muss gleich gewertet werden. Gemäß dem Multikulturalismus wird jedoch von uns erwartet, dass wir alle Kulturen und Religionen gleich behandeln, was sie ganz offensichtlich nicht sind. Diese Perversion der Wirklichkeit macht das westliche Rechtssystem anfällig für islamische Infiltration.
Der Westen ist traditionell eine rationale Zivilisation. Wir haben heute eine emotionale Kultur, was wir anhand der Integrationsdebatte erkennen können, wo die Betonung darauf liegt, ob man "sich gut fühlt" oder ob man "gute Absichten" hat, wenn man die Masseneinwanderung unterstützt und nicht auf der rationale Berechnung der Langzeitfolgen.
Unser Bildungssystem widmet sich nicht mehr der Suche nach der Wahrheit, ja sie anerkennt noch nicht einmal mehr das Konzept, dass es etwas wie "Wahrheit" überhaupt gibt, es gibt nur verschiedene Wahrheiten, die alle gleichermaßen gültig sind. Das christliche Europa konnte exakt deshalb zum Schauplatz der wissenschaftlichen Revolution werden, weil es an die Wahrheit glaubte und sie entdecken wollte. Das post-christliche multikulturelle Europa glaubt nicht mehr an die Wahrheit und wäre daher auch als Schauplatz für die wissenschaftliche Revolution niemals geeignet gewesen.
Es ist bemerkenswert, wie effektiv die "Gegenkultur" der 1960er Jahre die Grundpfeiler der westlichen Zivilisation angegriffen hat: Unser Bildungssystem wird inzwischen dazu genutzt, unsere Kultur auseinander zu nehmen anstatt sie aufrecht zu erhalten und hat sich vom Zeitalter der Vernunft ins Zeitalter der Dekonstruktion bewegt. Wir haben das Ideal von Ratio und Objektivität aufgegeben, auf dem unsere Kultur einst fußte.
Sowohl unser religiöses Erbe als auch die soziale Basis unserer Gesellschaft, die Kernfamilie, sind unter stetigem Beschuss gewesen. Unser Rechtssystem bewegt sich zumindest in Europa mit Einverständnis der Bevölkerung und mit ihrem Besten im Sinn weg von dem Ideal, nach dem bislang die Gesetze verabschiedet wurden, hin zu einer transnationalen Gesetzgebung, die von gesichtslosen Technokraten ohne jegliche Loyalität zu irgendeinem Volk geschrieben wurden. Die EU-Verfassung verrät ein fast Scharia-ähnliches Verlangen, alle Aspekte unseres Lebens zu kontrollieren anstatt einfach nur die Rechtsordnung aufrecht zu erhalten und ansonsten den Leuten aus dem Weg zu bleiben.
Und schließlich befinden wir uns mitten in einem Zeitalter, in dem das Hauptaugenmerk innerhalb des Nationalstaats Gruppierungen gilt und nicht Individuen. Die Anti-Westler haben sich sehr bemüht, unsere Religion, unseren Individualismus, unseren Rationalismus und schließlich auch die Verbindung zu unserer Vergangenheit zu zerstören, um sicherzustellen, dass wir uns nicht einmal daran erinnern, dass wir diese Züge einst hatten. Leider waren sie bis heute ziemlich erfolgreich. Wir geben auf, was uns einst groß machte, und wir bewegen uns, wo es um Redefreiheit, Gleichheit vor dem Gesetz und Rationalismus geht, hin zu einer Scharia light.
Wofür kämpfen wir? Wir kämpfen für Gedankenfreiheit und Redefreiheit, für das Recht, nicht nur unsere Regierung kritisieren zu dürfen sondern alle Doktrinen, seien sie politisch oder religiös. Der Kampf gegen Hate-Speech- und Hate-Crime-Gesetzgebung stellt heute eine Frontlinie in der Schlacht um die Freiheit dar.
Wir kämpfen für säkulare Gesetze, die im Einvernehmen mit dem Volk verabschiedet werden und gegen Scharia- und transnationale Gesetzgebung, die von Bürokraten und Technokraten kommt, die dem Volk gegenüber nicht rechenschaftspflichtig sind. Wir wollen nicht Geiseln von internationalen Organisationen (NGOs), transnationalen und selbsternannten Wächtern der Wahrheit sein. So kämpfen wir auch für nationale Souveränität. Ganz unabhängig vom politischen System kann keine Nation den Verlust ihrer territorialen Integrität überleben, aber bei demokratischen Staaten ist das ganz besonders gravierend. Wir zahlen nationale Steuern, weil unsere Behörden angeblich unsere Landesgrenzen aufrechterhalten. Wenn sie das nicht leisten können, ist der Gesellschaftsvertrag gebrochen und man sollte von uns nicht mehr erwarten, dass wir unsere Steuern zahlen.
Wir kämpfen für die Gleichheit vor dem Gesetz. Hate-Crime-Gesetzgebung schwächt sie, weil sie Menschen als Gruppenmitglieder betrachtet - schwul-hetero, männlich-weiblich, schwarz-weiß usw. anstatt als Individuen und das mündet de facto auch in unterschiedliche Strafen für gleiche Verbrechen.
Wir kämpfen für das Recht, eine Nation als kulturelle Einheit sehen zu dürfen und nicht nur als einen zufälligen Teil der Landkarte. Ein Land hat das Recht, zu entscheiden, wie viel Einwanderung es akzeptiert und ob es überhaupt Einwanderung akzeptiert. Die Idee unbegrenzter Masseneinwanderung ist der Kommunismus des 21. Jahrhunderts. Der Mensch ist nicht nur ein homo economicus, ein Wirtschaftssubjekt, dessen aufsummierte Funktionen als Arbeitskraft und Konsument beliebig von einem Ort auf der Weltkugel an einen anderen verpflanzt werden können. Multikulturalismus impliziert, dass die einheimische Bevölkerung ihre eigenen kulturellen Traditionen und geschichtliche Identität unterdrücken und aufgeben muss. Menschen haben das Recht, ihre Kultur zu bewahren und sie an zukünftige Generationen weiterzugeben.
Schließlich möchte ich noch auf einen Aspekt der westlichen Kultur zu sprechen kommen, der üblicherweise heruntergespielt wird und dennoch wichtig ist. [Hier folgt eine Zusammenfassung von Fjordman’s Essay Warum die westliche Kunst einzigartig ist und warum islamische Einwanderung sie bedroht.]





Kommentar von Feuervogel
22. Juli 2007 @ 21:21
Ein wirklich bemerkenswerter Text!
Kommentar von Feuervogel
23. Juli 2007 @ 10:40
übrigens auch ein hervorragender Text, der einem zeigt, wie pc man doch immer noch ist.
Kommentar von Eisvogel
23. Juli 2007 @ 15:28
Exakt genau so ist es mir auch gegangen, Feuervogel. Fjordman hat eine hervorragende Gabe, einen zum Überlegen anzuregen. Nicht in Richtung, dass man unmenschlich wird - ganz und gar nicht.
Manchmal glaube ich, wir haben die Nazizeit falsch verdaut. Manchmal erscheint mir, dass die Leute denken, die Nazis wären wegen zu viel Meinungsfreiheit an die Macht gekommen.
Vordergründig ist das nicht mal ganz abwegig: In einer Meinungsdiktatur mit Denkverboten (aber anderer Ausrichtung z.B. religiöser oder kommunistischer) hätte man Hitler schnell und effizient das Maul gestopft.
Aber das kann’s ja irgendwie auch nicht sein….
Kommentar von Feuervogel
23. Juli 2007 @ 20:00
“Nicht in Richtung, dass man unmenschlich wird - ganz und gar nicht.”
Ja, treffend. Mit Fjordman lernt man wieder “das möchte ich so aber nicht” zu sagen.
Kommentar von Bokito
23. Juli 2007 @ 21:10
hmm “Kaukasophobie” .. ich weiss nicht, ich glaube, unser Hauptproblem nennt man DEKADENZ. Wir haben unseren Überlebenswillen verloren. Dafür kann man nichtmal den Islam an sich verantwortlich machen - das liegt nur an uns. Wenn wir so weiterleben wollen, wie bisher, müssen dafür unseren Arsch hochkriegen und leider auch mal ein paar moralische Fragen vernachlässigen - alle anderen auf dieser Welt tun das auch.
Kommentar von Informant
24. Juli 2007 @ 5:57
Hi Eisvogel,
dieser Link dürfte dich interessieren, da über dich geschrieben wird:
http://watchblogislamophobie.wordpress.com/2007/07/18/wenn-ein-webmaster-von-pi-bei-uns-kommentiert-sollten-wir-uns-anstrengen/
Irgendwie muss man doch was gegen diese Verleumder unternehmen? Der User der unter dem Namen “rational” bei PI immer getrollt hat, ist dort auch aktiv als “arrumi”.
Kommentar von Eisvogel
24. Juli 2007 @ 10:33
@Bokito: Dekadenz ist sicher auch richtig, und wahrscheinlich ist eine gewisse Dekadenz auch daran schuld, dass wir antiweißen Rassismus (Kaukasophobie) gar nicht wahrnehmen können. Das hat nicht nur etwas mit dem Islam zu tun, aber in Europa fast ausschließlich. Wie in dem Kaukasophobie-Artikel erwähnt, habe auch ich in Internetforen schon erlebt, dass sich Türken abfällig über “Weiße” äußern, wobei sie sich selber nicht damit meinen. Das ist so lachhaft - in ihrem Opfer-Selbstdarstellungswahn sehen sie sich nicht nur als die “Juden von heute”, sondern tatsächlich auch als nicht-weiße Opfer von Weißen. Vielleicht sollten sie mal ab und zu in den Spiegel gucken?
@Informant: Danke für die Information. Ja, mit “rational” habe ich mir wohl einen Feind für’s Leben geschaffen. Das freut mich, denn das zeigt mir, dass ich mit dem, was ich ihm gegenüber vorhatte, Erfolg hatte. Der war von Anfang an aus dem einen Grund auf PI, um PI kaputtzumachen.
Er argumentiert aber höchst unlogisch und unsauber und nutzt alle Mittel der Demagogie - leider wirkt er auf oberflächliche und Gelegenheitsleser vernünftig. Ich habe mich zeitweise vor seinen Beiträgen regelrecht geekelt.
Wenn man ihm seine pseudorationale, unlogische und hochfahrende Argumentation zerpflückt, dann sieht man schnell den Hass unter der dünnen, brüchigen Maske. Das hab’ ich getan und dass hat dem aufgeplusterten Möchtegern-Besserwisser nach Gutsherrenart, der uns von oben herab lehren wollte, wie die intellektuelle Elite (mit einer Logik, bei der’s einem die Fußnägel hochrollt!) den Islam kritisiert, natürlich nicht gepasst. Jetzt hängt er mir wie ein kleiner Kläffer an den Waden.
Ich müsste kotzen, wenn der mich achten würde. Ich glaube nicht, dass man etwas dagegen unternehmen kann. Ich will das auch nicht, solange er und ähnliche Figuren hier wegbleiben. Wenn so einer auftauchen sollte, schmeiße ich die Kommentare raus. Ich achte Meinungsfreiheit in fast extremem Ausmaß. Auf meinem alten Blog hat jemand namens “FuckBush” kommentiert (wahrscheinlich ein Moslem, und er hat so kommentiert, wie der Name vermuten lässt), ich habe das toleriert, denn mir erschien sein Anliegen, so abstoßend es auch war, seine ehrliche Meinung zu sein.
Leute, die lügen wie gedruckt und nur hinterfotzig taktieren, um den Blog zu zerstören, laufen nicht unter Meinungsfreiheit. Da hätte ich viel brutaler zensiert als PI, ich habe allerdings - entgegen dem, was rational gelegentlich öffentlich vermutet hat - während meiner Zeit bei PI niemals einen Kommentar von ihm oder sonst jemanden entfernt oder zensiert.
Ich habe lange in Idiotenforen diskutiert, ich habe das satt, ich will nicht mehr MIT solchen Leuten reden; leider muss man gelegentlich ÜBER sie reden, um sie zu entlarven.
Auf einer Sache reitet er bevorzugt rum:
Ich bleibe anonym. Punkt. Das hat nur wenig mit Angst vor messerstechenden Moslems zu tun (ich habe noch nie eine Hassmail von jemanden bekommen, der sich als Moslem zu erkennen gab), das ist meine Entscheidung und ich habe meine Gründe. That’s Internet. Und das geht den hochfahrenden prahlenden Schwätzer nichts an, wann und wem ich meine Identität offenbare.
Aber PI ist nicht anonym. Er versucht, PI mit meiner Anonymität zu diskreditieren. Das tut mir leid für Stefan Herre, den ich sehr hoch achte. Das war einer der Gründe, dass ich mich als Autorin, aber nicht als Kommentatorin bei PI zurückgezogen habe, ich will PI keine Angriffspunkte liefern, sie haben genug Ärger. Aber ich verlasse meine Anonymität auch nicht. Ich übersetze aber dennoch gelegentlich für PI, wie kürzlich das Interview mit Bat Ye’Or. Wir haben keinen Dissens.
Rätselhaft ist mir, wie man rational für voll nehmen kann. Die “Ich bin Schäuble-Berater in Sachen Islam”-Nummer ist doch schon eine Freak-Show, die er dann noch um einen Bericht erweitert hat, was hochrangige Verfassungsschützer ihm über PI erzählt haben. Er ist wahrscheinlich kein Moslem, zumindest kein gebürtiger, aber er hat die islamische Prahl- und Lügentour perfekt drauf - mit allem, was dazu gehört, insbesondere die lächerliche Überzogenheit.
Kommentar von Eisvogel
24. Juli 2007 @ 11:00
Und zum Thema: “Wofür kämpfen wir”:
Ich versuche auch für Alltagslogik zu kämpfen. Das heißt für saubere Argumentation, die in sich stimmt. Das heißt keineswegs, dass damit die Meinung, die dahinter steht, richtig sein oder mir gefallen muss.
Das heißt auch nicht, dass es schlimm ist, wenn man mal emotional oder zornig wird oder unabsichtliche Logikfehler macht, das passiert jedem.
Ich verabscheue nur diese vorsätzlichen demagogischen Tricks wie Zirkelschlusslogik, Strohmannargumente, Vermischung von Personen und Ideologie etc.
Und ich weise darauf hin, wenn das jemand macht.
Kommentar von Informant
24. Juli 2007 @ 13:17
Anonymität ist heutzutage ein hohes Gut, da fast jeder Personalchef googeln kann, was auch gemacht wird. Wenn man nicht finanziell abgesichert ist, geht man damit ein hohes Risiko ein. Ich finde es lächerlich Anonymität zu kritisieren, bei den Repressalien denen man heutzutage unterliegen kann. Irgendwelche Spinner verbreiten den Namen dann auf diversen Seiten und man hat den Ärger.
Kommentar von Informant
24. Juli 2007 @ 14:35
Die beobachtenj dein Blog hier, schon wieder ein Artikel über dich dort.
Sehr witzig auch ein Interview was die “Macher” einem Islamportal names Kismet gegeben haben. Das ist dermaßen hanebüchen. Da wird gesagt wir brauchen zwangsläufig noch mehr Moslems damit die Sozialsysteme nicht zusammenbrechen, Islam stehe für Familie und BILDUNG(!) und zwischen der Situation von Moslems heute und Juden in den 20ern bestünden viele Parallelen. Schlimmere Hetze geht nicht…
Kommentar von Informant
24. Juli 2007 @ 15:11
Sorry ich nochmal. Das beste habe ich ja vergessen. Einer von denen meint es gibt keine Islamisierung und Statistiken interessieren ihn nicht, weil die davon ausgehen es ändert sich nichts. Vergisst aber zu erwähnen dass für genau eine Änderung PI und andere mobil machen.
Der nächste aus deren Reigen meint dann, dass wir noch mehr Moslems bräuchten, die wollen also die Islamisierung noch schneller betreiben. Sie merken nicht mal wie sie sich selbst widersprechen und halten sich für besonders geistreich.
Kommentar von Eisvogel
24. Juli 2007 @ 16:18
Danke, Informant.
Man wird wohl damit leben müssen, dass einem solche Leute hinterherkläffen. Lustig, wie sie aus meiner Äußerung, dass ich noch keine Hassmails von Moslems bekommen habe, suggerieren, dass auch noch niemand anderes Todesdrohungen bekommen hat.
Das ist die typische Logik von denen. Es ist eine Schande! Bei manchen ist es Vorsatz, so zu argumentieren, manche tun’s einfach aus Blödheit - traurig ist, dass so wenige es merken. Das ist ein Mangel in unserem Bildungssystem. Ich glaube, man müsste wirklich mal einen Artikel über Alltagslogik und typische Argumentationsfehler schreiben.
Schön, dass der “geschätzte Kommentator” rational jetzt ein Plätzchen unter Seinesgleichen gefunden hat.
Kommentar von Carolina
25. Juli 2007 @ 13:39
Hallo Eisvogel, wo ist mein Kommentar geblieben?
Kannst Du mir sagen, wasrum er gelöscht wurde?
Kommentar von Eisvogel
25. Juli 2007 @ 14:22
Hallo Carolina,
ich habe einen Spam-Filter, der leider notwendig ist, weil ich hier sonst den ganzen Tag kommerziellen Spam löschen muss. Aber eigentlich schluckt der Spam-Filter keine Kommentare, sie bleiben im Admin-Bereich sichtbar. Ich habe keinen von Dir im Spam-Filter gefunden, nur englischsprachigen Werbemüll. Ich habe eben nachgesehen.
Es tut mir leid, ich habe leider keine Ahnung, warum ein Kommentar von Dir verschwunden ist. Ich werde meinen Sohn, der das Technische hier im Griff hat, fragen, wie das passieren konnte. Es war sicher keine Absicht von mir und auch Trottligkeit scheidet aus - ich habe nichts an der Seite rumgewerkelt.
???
Kommentar von Carolina
26. Juli 2007 @ 14:40
Ich schreibe meinen Kommentar nochmal:
Der Artikel von Fjordmann hat mich wie immer sehr beeindruckt und zum Nachdenken angeregt. Mir ist aufgefallen, dass Fjordmanns Argumentation was Logo und Ratio (zwischen Bibel und Koran) betrifft, mit dem übereinstimmt, was der Papst in seiner Regensburger Rede sagte. Es ist interessant diese Papstrede nochmals aufmerksam zu lesen:
http://www.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=94864
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Hier ein Zitat:
Der entscheidende Satz in dieser Argumentation gegen Bekehrung durch Gewalt lautet: Nicht vernunftgemäß handeln, ist dem Wesen Gottes zuwider. Der Herausgeber, Theodore Khoury, kommentiert dazu: Für den Kaiser als einen in griechischer Philosophie aufgewachsenen Byzantiner ist dieser Satz evident. Für die moslemische Lehre hingegen ist Gott absolut transzendent. Sein Wille ist an keine unserer Kategorien gebunden und sei es die der Vernünftigkeit. Khoury zitiert dazu eine Arbeit des bekannten französischen Islamologen R. Arnaldez, der darauf hinweist, daß Ibn Hazn so weit gehe zu erklären, daß Gott auch nicht durch sein eigenes Wort gehalten sei und daß nichts ihn dazu verpflichte, uns die Wahrheit zu offenbaren. Wenn er es wollte, müsse der Mensch auch Idolatrie treiben.
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Auch was Fjordmann über die vielen Wahrheiten (Beliebigkeiten, Relativität) des postchristlichen Europas geschrieben hat,stimmt mit vielen Äusserungen des Papstes überein.
Wie wollen wir Eurpäer ohne festen Standpunkt gegen die wild entschlossenen Moslems bestehen? Sie haben einen Standpunkt, auch wenn er falsch ist. Wir, die wir den Durchblick gewonnen haben, führen einen Dreifronten-Krieg:gegen die Moslems, gegen die EU und gegen die Mehrheit unserer “Eliten”.
Kommentar von Eisvogel
26. Juli 2007 @ 15:14
Hi Carolina, jetzt habe ich kapiert, was mit Deinem Kommentar passiert ist. Du hast ihn unter Wünschen wir uns eine islamische Reformation? veröffentlicht und ich habe dort auch darauf geantwortet. Ich dachte nur, Du hättest einen zweiten Kommentar gemeint.
Ja, die Papst-Rede ist immer wieder wichtig zu lesen. Danke für die Verlinkung hier.
Die Tarot-Karte “Acht der Schwerter” symbolisiert für mich den 3-Fronten-Krieg, den Du auch erwähnst (obwohl ich keine “Kartenlegerin” bin sondern nur die Bilder mag). Deshalb habe ich sie als Logo und Titel gewählt:
die Fesseln: EU
die Augenbinde : die Eliten mit ihrer political Correctness
die Schwerter : Islam
und im Hintergrund die Burg: unser jüdisch-christliches Erbe.
Kommentar von Dr. Rainer Restalk
26. Juli 2007 @ 20:31
Um nicht anonym zu sein, gebe ich meinen Namen an, damit die Blogwarte mich finden.
MfG
Dr. Rainer Restalk