Der Tod Schwedens

von Eisvogel um 22:42 am 1. August 2007

Original vom 31.Juli 2007: The Death of Sweden

Ich werde immer noch gefragt, warum ich als Norweger mehr über Schweden schreibe als über mein eigenes Land. Zuerst einmal: Ich schreibe manchmal auch über Norwegen. Und zweitens: Wenn man sich nur die Hauptstädte ansieht, könnte Oslo durchaus die schlimmste Stadt in Skandinavien sein. In praktisch jeder anderen Hinsicht ist jedoch Schweden schlimmer. Und ja, es ist Wort für Wort so schlimm wie ich sage.

Der Hauptgrund, warum ich so viel über Schweden schreibe, ist, dass es das totalitärste Land in der westlichen Welt ist und daher anderen als Warnung dienen sollte. Der zweite Grund ist, dass Schweden wie auch mein eigenes Land heutzutage etwas "liebevolle Strenge" braucht. Zu viele Schweden klammern sich immer noch an den Mythos des "schwedischen Modells", während ihr Land sich unter ihren Füßen auflöst. Wenn Schweden, die Nation, gerettet werden soll - wenn das überhaupt noch möglich ist, wessen ich mir nicht sicher bin - dann muss Schweden, der ideologische Leuchtturm für die Menschheit, zerschlagen werden, denn die Selbstgefälligkeit blockiert den gesunden Menschenverstand.

 

Auf der Nachrichtenseite The Local wird berichtet, dass das Haus eines Richters, der sich mit Anhörungen von Einsprüchen seitens Migranten befasst, von Linksextremisten verwüstet wurde. Drohungen wurden an die Wände gesprüht, rote Farbe wurde über die Stufen ausgegossen und vor dem Haus wurde eine Axt zurückgelassen. "Wenn ein Richter an einem schwedischen Gericht derartigem Vandalismus an seinem Heim ausgesetzt ist, ist das natürlich sehr ernst zu nehmen" sagte Ingvar Paulsson, der Vorsitzende des Verwaltungsgerichts im Distrikt Gothenburg. Die Gruppe Antifascistisk Action (AFA) schreibt auf ihrer Homepage, dass die Lage irakischer Asylsuchender den Angriff motiviert habe. Die schwedische Migrationsbehörde hatte verfügt, dass sie abgeschoben werden sollten, wenn sie nicht nachweisen könnten, dass gegen sie persönlich eine Bedrohung vorliege.

 

Hier sollte festgehalten werden, dass Schweden allein im Jahr 2006 fast so viele Asylanträge von Irakern bewilligte wie alle anderen europäischen Länder zusammen. Einheimische Schweden, die in einem Land leben, das vor nur 30 Jahren eines der ethnisch homogensten Länder war, werden innerhalb weniger Jahrzehnte zur Minderheit im eigenen Land werden, wenn der derzeitige Trend anhält. Schweden zerstört sich mit einer in der Menschheitsgeschichte noch nie da gewesenen Geschwindigkeit selber, aber für die Linksextremisten ist das immer noch nicht schnell genug.

 

AFA brüstet sich offen zahlreicher Attacken gegen Personen, deren vollständige Namen und Adressen sie auf ihrer Website veröffentlichen. Ihren Angaben zufolge tun sie das, um gegen kapitalistische Ausbeutung und für eine globale klassenlose Gesellschaft zu kämpfen. Ihre Logik geht ungefähr so: Wenn man gegen die Einwanderung von Moslems protestiert, leidet man an Islamophobie, was fast das gleiche ist wie Fremdenfeindlichkeit, was wiederum fast das gleiche ist wie Rassismus. Und Rassisten sind fast Faschisten und Nazis, wie wir alle wissen, und sie sollten nicht das Recht haben, ihre Stimme in der Öffentlichkeit zu erheben. Wenn man also dagegen protestiert, von Moslems angegriffen oder vergewaltigt zu werden, ist man böse und muss zum Schweigen gebracht werden. Wenn ein einheimischer Schwede oder eine Schwedin richtig großes Glück hat, wird er oder sie zuerst von Moslems überfallen oder verprügelt und dann ein zweites Mal von den eigenen linksextremistischen Landsleuten geschlagen, weil er sich dagegen verwehrt hat, das erste Mal geschlagen zu werden. Der Staat tut natürlich so gut wie nichts, um das eine oder das andere davon zu verhindern. Einheimische Schweden, die sich gegen eine Masseneinwanderung aussprechen, die sie innerhalb von ein paar Generationen zu einer Minderheit im eigenen Land macht, sind bereits als "Rassisten" einsortiert, und Rassisten stehen in praktisch jeder Hinsicht außerhalb des Schutzes des Gesetzes.

 

Nach Ansicht mancher Beobachter ist islamophober Hass in Europa im Ansteigen begriffen. Schauen wir mal, was "rassistischer Hass" ist. Das Folgende wird als offizielles Beispiel dafür angeführt, was in Schweden als islamophobes Hassverbrechen gilt:

Eine moslemische Familie fragt bei einer schwedischen Nachbarschaftshilfe an, ob es möglich sei, etwas anderes als Schweinefleischwürstchen zu bekommen. Linda antwortet darauf: "Nein, wir leben in Schweden." Die Familie fragt nach, was sie damit meine. Linda wiederholt: "Wir leben in Schweden und Sie müssen das respektieren." Der Familienvater sagt darauf: "Wir respektieren Sie, aber können Sie uns nicht auch respektieren?" Linda erwidert dann "Nein, leider nicht.", lacht und geht weg.

Vergleichen Sie das mit einem Beispiel aus dem Jahr 2006, als der Justizminister Göran Lambertz seine vorläufigen Ermittlungen bezüglich Antisemitismus in der großen Moschee in Stockholm einstellte. Er schrieb

"Die vorliegenden Aufzeichnungen enthalten massiv herabwürdigende Äußerungen über Juden, die unter anderem durchweg als Brüder von Affen und Schweinen bezeichnet werden." Darüber hinaus wurde ein Fluch über Juden ausgesprochen und "ein Aufruf zum Dschihad, die Juden zu töten, wobei Selbstmordattentäter - die als Märtyrer gefeiert werden - die effektivste Waffe dafür seien."

Lambertz war der Ansicht, dass

"die kürzlich erwähnten Äußerungen trotz ihres Inhalts nach schwedischem Recht nicht als Aufstachelung zum Hass gegen eine ethnische Gruppe betrachtet werden können."

Er schlussfolgerte, dass die vorläufigen Ermittlungen eingestellt werden sollten, weil man die Hetze gegen Juden im Nahostkonflikt begründet sehen könne.

 

Dieser doppelte Standard beschränkt sich nicht nur auf Juden. Dahn Pettersson, ein Lokalpolitiker, wurde zu einer Geldstrafe von 18.000 Kronen [rund 1.940 Euro] verurteilt, weil er geschrieben hatte, dass 95 Prozent des Heroins von Albanern aus dem Kosovo ins Land gebracht werden.

"Es ist niemals eine ethnische Gruppe, die Verbrechen verübt. Es sind Individuen oder Gruppen von Individuen"

sagte der Ankläger Mats Svensson vor dem Gericht, das Pettersson wegen "Agitation gegen eine Minderheit" verurteilte. Svante Nycander, der frühere Herausgeber der Tageszeitung Dagens Nyheter, äußerte, dass

"das Urteil im Bezirksgericht von Malmö die Meinungsfreiheit beschädigt. Viele werden es als Beweis dafür ansehen, dass die Behörden vor unbequemen Wahrheiten Angst haben und dass sie, weil es ihnen an Gegenargumenten fehlt, diejenigen bestrafen, die offen sprechen."

In Schweden ist es ein Verbrechen, zu sagen, dass hinter einem Großteil des europäischen Drogenhandels albanische Moslems stehen (was eine Tatsache ist). Über die einheimische Bevölkerung abfällige Bemerkungen zu machen, ist hingegen voll in Ordnung.

 

Bexhet Kelmeni ist kosovoalbanischer Herkunft und lebt in Malmö, der drittgrößten Stadt des Landes, die aller Voraussicht nach in wenigen Jahren zur ersten skandinavischen Stadt mit einer islamischen Bevölkerungsmehrheit werden wird. Er ist der Ansicht, dass es wichtig ist, dass jetzt festgelegt ist, dass Dahn Pettersons Äußerungen kriminell sind.

"Ich schäme mich, dass es solche Politiker gibt“, sagt Kelmeni, der den Anspruch erhebt, mit Hunderten von Albanern in Kontakt zu stehen, die sich alle dadurch beleidigt fühlen. "Er muss mehr über die albanische Kultur lernen" so Kelmeni.

Was er nicht sagt, ist, dass viele der verbleibenden Schweden in Malmö - Einheimische, die aufgrund von ungezügelter Gewalt und Schikane schon seit Jahren die Stadt verlassen oder vielmehr fliehen - tägliche Lektionen in albanischer Kultur erhalten.

 

Feriz and Pajtim, Mitglieder einer albanischen Gangsta-Schlägerbande in Malmö, erklären wie sie Leute in der Innenstadt überfallen. "Wir kreisen ihn ein und schlagen und treten ihn so lange, bis er sich nicht mehr wehrt“, sagt Feriz. Sie sind gegenüber den Opfern immer in der Überzahl. Ist das eigentlich nicht feige? "Ich habe das auch schon von vielen gehört, aber ich finde das nicht. Es geht doch einfach nur darum, dass sie keine Chance haben sollen." Sie zeigen keinerlei Anteilnahme für ihre Opfer. "Wenn sie verletzt werden, dann sind sie selber daran Schuld, weil sie schwach sind." sagt Pajtim achselzuckend. "Viele von uns waren in Banden, die im Kosovo gegen die Serben kämpften. Wir haben Gewalt im Blut." Sie geben die Schuld für ihre Überfälle, die sie angeblich begehen, weil sie gelangweilt sind, den Politikern. Wenn der Staat ihnen etwas zu tun bieten würde, würden sie vielleicht aufhören, Leute zu attackieren. Aber ist der Mangel an Freizeitaktivitäten wirklich der einzige Grund, aus dem sie Leute angreifen? "Nein, es macht auch Spaß." sagt Feriz.

 

Kriminelle Albanerbanden geben also freimütig zu, dass sie Schweden tätlich angreifen, aber Schweden können nicht andeuten, dass es kriminelle Albanerbanden gibt. Das ist wirklich rassistisch.

 

Die Welle von Raubüberfällen, die Malmö erlebt, ist Teil "eines Krieges gegen die Schweden." Das ist die Erklärung, die junge Räuber mit Migrationshintergrund dafür abgeben. "Wenn wir in der Stadt sind und Leute ausrauben, führen wir einen Krieg, einen Krieg gegen die Schweden." Diese Äußerung wurde mehrmals wiederholt. "Macht heißt für mich, dass die Schweden mich ansehen, dass sie auf dem Boden liegen und mir die Füße küssen. Wir rauben jeden Tag, so oft wir wollen und wann immer wir wollen." Die schwedischen Behörden haben praktisch nichts unternommen, das zu unterbinden.

 

Gibt es also keinen Rassismus in Malmö? Doch, es gibt einige hässliche Fälle von Islamophobie. Ein Busfahrer wurde wegen Diskriminierung und Hass vom Dienst suspendiert, nachdem er angeblich versucht hatte, eine Frau daran zu hindern, in den Bus einzusteigen, weil diese eine Burka trug. Nach dem Autor Mats Wahl verursacht Brandstiftung an Schulen Kosten in Höhe von mehr als 300 Millionen Kronen [rund 32,4 Mio. Euro] pro Jahr. Eine inoffizielle Umfrage in schwedischen Stadtverwaltungen ergab, dass im ersten Halbjahr 2006 mindestens 114 solcher Fälle von Brandstiftung registriert wurden, die exakten Zahlen waren schwer zu ermitteln. Allein im Jahr 2002 gab es an mindestens 139 Schulen Fälle versuchter Brandstiftung. Björn Vinberg von der Feuerwehr in Malmö sagt, es sei erniedrigend, wieder und wieder in den gleichen Einwanderervierteln Feuer löschen zu müssen, während Schulkinder einen auslachen und gleich danach das nächste anzünden. Zweifellos muss das ein Protest gegen die institutionalisierte und um sich greifende Islamophobie in der schwedischen Gesellschaft sein.

 

In einem Land, in dem die Steuerrate über 60% liegt und damit höher ist als in fast allen Ländern des Planeten außer vielleicht Nordkorea - wo es zufälligerweise fast genau so viel Redfreiheit gibt wie in Schweden - werden die Einheimischen tagtäglich von Migrantengangs angegriffen, der Staat jedoch scheint nicht gewillt sein, irgendetwas zu unternehmen, um das zu unterbinden. Obwohl Moslems offen damit prahlen, dass Juden und Christen Zielscheiben für sie sind, ist das kein Hassverbrechen. Aber es ist ein Hassverbrechen und Rassismus, wenn Moslems nicht immer Halal-Würstchen geboten bekommen oder wenn Muslimas nicht überall, wo sie wollen, eine Burka tragen dürfen.

 

Nach Professor Wilhelm Agrell hat Schweden heute eine Sicherheitspolitik, die auf der Annahme basiert, dass territoriale Verteidigung nicht mehr nötig ist. Militärische Ressourcen werden nur noch dafür als relevant erachtet, in weit entfernten Konflikten politisch Flagge zu zeigen, und das eigene Territorium ist zu nichts weiter als zu einem Trainingsgelände für Manöver geworden. Agrell schließt, dass

"nach Jahren der Existenzangst und schwarzen Löchern im Budget Schwedens Militär letztendlich die Flagge eingeholt und die Bestände aufgelöst hat und fahnenflüchtig wurde."

Die wenigen Soldaten, die es noch gibt, sind an Orten wie Afghanistan und nicht in der Heimat. Jan Karlsen von der schwedischen Polizeigewerkschaft warnte 2007, dass die unterbezahlten Polizeikräfte nicht in der Lage sind, noch wesentlich länger mit dem organisierten Verbrechen und ethnischen Spannungen fertig zu werden. Währenddessen protestieren Polizeibeamte gegen eine neue Uniform, die entworfen wurde, um sie weniger aggressiv wirken zu lassen, indem Stiefel durch Halbschuhe ersetzt werden, die Waffen weniger sichtbar sind und die Hemden eine weichere, gefälligere Farbe bekommen.

 

Im Juni 2007 brachte Aftonbladet, die größte Tageszeitung Skandinaviens in einem Artikel mit dem Titel "Sommerzeit - Vergewaltigungszeit" das Ansteigen von Vergewaltigungen während des Sommers mit dem warmen Wetter in Verbindung. Die offizielle Zahl von Anzeigen wegen Vergewaltigung hat sich während einer Generation mehr als vervierfacht, bei Mädchen unter 15 Jahren sogar noch mehr. Wenn das am warmen Wetter liegt, dann nehme ich an, dass die skandinavische Vergewaltigungswelle von der globalen Erwärmung verursacht ist. Die Tatsache, dass viele der Verdächtigen einen islamischen Hintergrund haben, was auch durch Statistiken im Nachbarland Norwegen bestätigt wird, ist zweifellos rein zufällig. Die Zahl der Vergewaltigungen pro Kopf sind in der norwegischen Hauptstadt Oslo inzwischen sechs mal so hoch wie in New York.

 

Wie die Journalistin Karen Jespersen berichtet, hat Helle Klein, die von 2001 bis 2007 politische Chefredakteurin von Aftonbladet war und ein ehemaliges Mitglied der sozialdemokratischen Jugendorganisation ist, gesagt: "Wenn die Debatte darauf hinausläuft, dass die Probleme von Flüchtlingen und Einwanderern verursacht werden, dann wollen wir sie nicht." Meinungsumfragen haben ergeben, dass zwei von drei Schweden daran zweifeln, dass der Islam mit der schwedischen Gesellschaft vereinbart werden kann, aber nicht eine einzige im Parlament vertretene Partei steht der Einwanderungspolitik ernsthaft kritisch gegenüber, und es gibt praktisch keine wirkliche Debatte über Multikulturalismus und Islam.

 

Während einer Demonstration in Stockholm, die 2006 von islamischen und antirassistischen Organisationen veranstaltet wurde, stand Helle Klein vor einem Plakat mit der Aufschrift "Ein Schweden für alle - Stoppt die Nazi-Gewalt", während sie eine Rede hielt, in der sie vor Islamophobie in den Medien warnte. "Schweden für alle" hört sich auf Schwedisch fast gleich an wie "Schweden für Allah". Wenn führende Mitglieder der politischen und Medieneliten Islamophobie mit Nazismus assoziieren, während sie über die Gewalt von Moslem-Gangs in ihrem eigenen Land schweigen, liefern sie linksextremistischen Gruppierungen wie AntiFascistisk Aktion die verbale Munition für ihre Angriffe auf Kritiker der Masseneinwanderung.

 

Die Brüderschaft, eine Organisation der Christlichen Sozialdemokraten, pflegt freundschaftliche Beziehungen mit der Muslimbruderschaft gerade so wie Kleins schwedische Sozialdemokratische Partei sie vor dem Zweiten Weltkrieg zu faschistischen und Naziregimes pflegte. Helle Klein hat in ihren Leitartikeln zu Sympathie für die Terrororganisation Hamas, dem palästinensischen Ableger der Muslimbruderschaft, aufgerufen, während sie vor der Bedrohung für den Weltfrieden warnt, die von israelischer Aggression und der christlich zionistischen Rechten in den USA ausgeht. Hamas ist eine faschistische Organisation, die offen zum Massenmord an Juden aufruft. Die Ironie, die dahinter steckt, wenn man von "Nazi-Gewalt" spricht, während man Sympathie für eine Organisation zeigt, die zu Ende bringen möchte, was die Nazis begannen, fällt Frau Klein offenbar nicht auf. Sie studiert zurzeit, um Pfarrerin der Kirche von Schweden zu werden. Ihr Urgroßvater war ein Rabbi.

 

Die Kirche von Schweden hat ihre Bereitschaft angekündigt, gleichgeschlechtlichen Paaren die kirchliche Hochzeit zu gewähren, möchte aber, dass die Ehegesetze in "Lebensgemeinschaftsgesetze" umbenannt werden. Wie Klein sich vorstellt, die Unterstützung für gleichgeschlechtliche Eheschließung mit der Unterstützung für islamische Terrororganisationen, die Schwule töten wollen, zu vereinbaren, schafft mich. Aber ich bin sicher, sie wird sich etwas einfallen lassen.

 

Der britische Autor Paul Weston glaubt, dass das nationale Herz Großbritanniens aufgehört hat zu schlagen:

"Unsere nationale Seele schwebt unentschlossen über dem Operationstisch. Das Notfallteam wurde gerufen, aber die politisch orientierte Zentrale des Krankenhauses hat ihm mitgeteilt, dass es kein Problem gäbe, dass alles unter Kontrolle sei. Die Lebensretter haben etwas anderes gehört, sie eilen, um rechtzeitig anzukommen, aber andere Mitarbeiter des Krankenhauses haben die Wegweiser zum Operationssaal verdreht und die Lichter abgestellt. Es ist ein großes Krankenhaus, es bleiben nur noch Minuten, um an Ort und Stelle zu kommen, und die erbarmungslose Uhr tickt und tickt und tickt…"

Ich bin geneigt, das gleiche über Schweden zu sagen: Die schwedische Nation liegt zurzeit auf dem Totenbett. Wir können nur hoffen, dass es am Ende doch ein Leben nach dem Tod gibt.

Abgelegt unter: Übersetzungen - Fjordman

20 Kommentare »

  • 1

    Kommentar von Eisvogel

    6. August 2007 @ 7:48

    Der Artikel wurde zuerst auf PI veröffentlicht, um einen größeren Leserkreis zu erreichen - eine Diskussion dazu
    findet sich hier

  • 2

    Kommentar von Mike

    19. November 2007 @ 7:46

    In Deutschland sollte man NPD wählen. Es geht einfach nicht mehr anders. Und die Schweden sollten auch Parteien wählen welche die Rückführung der Fremdstämmigen befürworten und dies dann auch tun.

    Wir Germanen müssen zusammenhalten und ich drücke unserem Germanischen Brudervolk den Schweden die Daumen dass sie die Moslems endlich wieder aus ihrem Land vertreiben können.

    Mit Germanischem Gruß

    Mike

  • 3

    Kommentar von D.N.Reb

    19. November 2007 @ 11:33

    Die NPD ist mir mit ihren Fusstruppen genauso unangenehm wie die Islamiker.

  • 4

    Kommentar von Eisvogel

    19. November 2007 @ 13:01

    Ja, D.N.Reb, das geht mir auch so. Und es sind nicht nur die Fußtruppen, die Chefetage kriecht jedem in den Hintern, der gegen Israel hetzt … von der roten Entwicklungshilfe-Heidi bis zu Achmachmirdendschihad.

    Wer gegen Israel hetzt, hat nicht kapiert, was Dschihad ist. Naja, oder er findet ihn gut.

    Das ist leider ein übler Antisemitenverein, der vorranging damit beschäftigt ist, die Geschichte umschreiben zu wollen. Davon abgesehen ist die NPD als staatlich bereitgestellter “Mülleimer” gedacht, in dem sich frustrierte Leute sammeln können und dort vom Verfassugsschutz pädagogisch betreut werden.

  • 5

    Kommentar von D.N.Reb

    19. November 2007 @ 13:08

    Würde der Verfassungsschutz alle seine Leute aus der NPD abziehen, hätte die wohl ein echtes Personalproblem. :)

  • 6

    Kommentar von tape

    19. November 2007 @ 13:58

    NPD´ler sind Sozialisten.

    Und wie alle sozialistischen Vereinigungen stehen sie links, und das ist nunmal die falsche Seite.

    Meistens sind deren Vertreter auch noch “gehirntechnisch so bräsig”, dass es kracht.

    Wirtschaftspolitisch sind sie eine Katastrophe;
    viele von denen machen sich auch noch mit Achschwachmatjihad gemein, weil es gegen Juden geht und insgesamt vertreten sie eine dumpfe Ausländerfeindlichkeit.

    Und ich/wir sind hier grundsätzlich ausländerfreundlich eingestellt. Das heißt nicht, dass wir jeden Muhabbet-Schwachsinn gut finden. Im Gegensatz zu unserem Außenminister behalten wir unsere Unterscheidungs- und Urteilsfähigkeit bei und gehen nicht mit jedem ins Bett.

    Grüße
    tape

  • 7

    Kommentar von Eisvogel

    19. November 2007 @ 14:09

    Würde der Verfassungsschutz alle seine Leute aus der NPD abziehen, hätte die wohl ein echtes Personalproblem.

    Das kann gut sein :wink:

    Die Schwedendemokraten waren - wo wir hier schon beim Thema Schweden sind - offenbar bis vor ca. 10 Jahren auch Neonazis, dann haben sie sich gespalten und sind inzwischen die israelfreundlichste, amerikafreundlichste und wohl einzige islamkritische Partei Schwedens geworden

    Conservative Swede hat es hier ausführlich beschrieben.

    Ich glaube nicht, dass es unseren Politikern recht wäre, wenn sich etwas Vergleichbares wie die Schwedendemokraten bilden würde. (Den schwedischen Politikern ist es nebenbei gesagt wohl auch nicht recht, aber sie hatten wohl ihren Geheimdienst nicht drin).

    Denen ist es doch am liebsten, wenn jeder Islamkritiker und Islamisierungsverhinderer aussieht wie ein Nazi, dann können sie bequem draufrumhacken… und erreichen, dass die Leute sich angewidert abwenden.

    Man merkt ja auch, dass sie das propagieren. Der Steinmeier-Rap geht auch in die Richtung.

  • 8

    Kommentar von Muslim

    19. November 2007 @ 17:54

    Der autor fjordmann unterschlägt nicht nur das muslime gegen Drogen sind, sondern suggeriert eher dass ein muslim sein geradzu der grund ist das man drogen nach schweden importiert.
    Der Islam und somit Muslime die wirklich Muslime genannt werden können weil sie dem Islam auch nachgehen, würden nichts gegen schwere bestrafungen haben von leuten die heroin schmuggeln und verkaufen. Heroin ist die vielleicht gefährlichste aller Drogen, es zerstört nicht nur menschen leben, sondern familien und ganze gesellschaften und bedroht auch Menschen die sich zum Islam bekennen. Die Gefahr sein Leben zu verlieren, also die Todesstrafe weil man die Zerstörungund den Tod in form eines giftes heranschafft und verteilt hätte nicht nur eine abschreckende wirkung das das problem schnell beseitigen würde, es wäre für die importeure einer schweren zerstörung und des Todes auch die angemessene strafe, die jedem realsieren lässt welch teuflisches vergehen tatsächlich die ausbreitung solchen giftes bedeutet.

    Muslime müssen natürlich die menschen in ihren ländern respektieren, sie müssen nicht das gesellschaftsmodell, den staat, den Taghut anerkennen, aber die dort lebenden Menschen, nachbarn und ihre sitte muss man respektieren. Elemente die drogen schmuggeln und verkaufen und sich sogar unverholen zum islam bekennen sind feinde des Islams, Muslime hätten kein problem damit solche leute bestraft zu sehen.

    Man sollte einen korrekten Maßstab an die dinge anlegen und nicht verwirrt je nach lust und laune seine verrutschten maßstäbe anlegen. Man kann Muslime für barbarisch erklären weil die todesstrafe für drogen schmuggel einzufordern zu hart wäre, aber man kann nicht im gleichen atemzug suggerieren wollen, das ihr muslim sein der grund für den drogen export ist.
    Man kann die “einwanderung” beklagen dann muss man die gesamte “einwanderung” unabhängig welch religion man angeblich anhängt beklagen, auch braune brasilianer zerstören das homogene völkische, falls das der alles übertreffende wert darstellt den es zu verteidigen gilt. Man kann auch nur die sich zum islam bekennenden beklagen und ihnen feindschaft zeigen, aber nicht deren mißetaten als islamisch deklarieren, die muslime rigeroser ablehnen und hassen als man es selber tut, sonst wird das alles zu einem vermischten mischmasch das nur die eigene veriwrrung offenbart. Man kann die Taliban hassen, bekämpfen, den untergang und tod wünschen, aber der Hauptgrund zu ihrer entstehung und formierung (was den meisten wohl unbekannt ist) war das Opium in afghanistan zu bekämpfen und auszulöschen, die sharia auch auf diesen punkt auszudehnen, was ihnen den zulauf brachte um überhaupt eine bewegung zu werden, es ging in der entstehung der Taliban bewegung auschliesslich um das opium in afghanistan, bei dem die sharia nicht angewendet wurde, dh heißt diese droge auf ihrem land zu zerstören. Sie schafften es auch afghanistan erstmals seit langem wieder drogen frei zu machen. Heute schützt die Nato, die Bundeswehr die felder und schauen sich an wie die opium felder jedes jahr rekord ernten einfahren, zerstörung in afghanistan selber und weltweit mit diesem gift angerichtet werden.

  • 9

    Kommentar von Eisvogel

    19. November 2007 @ 19:41

    @Muslim: Es SIND albanische Moslems, die in Schweden Drogen verticken. Und wenn jemand in Deutschland was “braucht”, dann sind es neben wenigen schwarzen Afrikanern (von denen man natürlich nicht weiß, ob sie Moslems sind) auch Türken und Araber, an die man sich vertrauensvoll wendet.

    Ob Du der Ansicht bist, dass das keine echten Moslems sind (wobei ich Dir glaube, dass der Islam Drogenkonsum verbietet), ist für die Frage, ob die Einwanderung aus solchen Ländern für Europa sinnvoll ist oder nicht, unwichtig.

    Echte Moslems sind aber für unsere Länder aus anderen Gründen nicht erstrebenswert - und daher besteht keinerlei Grund, Einwanderung aus islamischen Ländern zuzulassen.

    Ich bin allerdings vollkommen dagegen, Aufenthaltsgenehmigungen und Einbürgerungen von “Gewissensprüfung” abhängig zu machen, wie manche naiven Leute vorschlagen. Einfach gar niemanden mehr. Punkt.

    Ich habe auch nichts dagegen, wenn das islamische Länder auch so halten. Tun sie ja eigentlich schon, oder?

  • 10

    Kommentar von Thatcher

    19. November 2007 @ 22:05

    Es wäre mal interessant zu erfahren, wieviele “wirkliche Muslime” mit islamisch absolut korrektem Glauben, islamisch absolut tugendhaftem Verhalten etc. nach Ansicht von Herrn Muslim weltweit existieren.

    Ob er sich selbst zu diesem Personenkreis zählt.

    Und wie man gegebenenfalls feststellt, wer dazugehört.

    Wenn er bisher so ehrlich und offen zu uns war, so hat seine Ehrlichkeit an diesem Punkt doch eine auffällige Lücke.

    Es könnte allerdings auch sein, dass diese Unterscheidung - und damit die Kategorie “wirklicher Muslim” in Erweiterung der Kategorie “jemand, der den Islam als seinen Glauben angibt” - von Menschen gar nicht zu treffen und damit objektiv sinnlos ist. Wir sind schließlich keine kleinen Allahs und können das durch Seelenprüfung entscheiden - dazu müsste man sie wohl auch erst töten :twisted:

    Diese Prüfung ist uns auch nicht zuzumuten. Unser Land vor den schätzungsweise 99,9% “unechten”, “falschen” oder “unmoralischen” Muslimen, die uns Drogen verkaufen, unser Land mit zukünftigen Djihadisten vollgebären, uns töten, uns ausrauben, uns anlügen oder in jeder denkbaren Weise unser Land schädigen, kann uns dagegen nicht nur zugemutet werden, sondern ist unsere Pflicht. Unser Staat ist zuerst für uns da, nicht für die Zuwanderer - woraus folgt, dass wir sie zur Not alle abweisen müssen. Einem qualifizierten Muslim die Zuwanderung zu verwehren ist der kleinere Preis, als in seinem Namen Tausende zuwandern zu lassen, die uns hassen und unterwerfen wollen. Zudem es von ersterer Sorte auffallend wenige zu geben scheint, verglichen mit Europäern, Juden oder Ostasiaten.

  • 11

    Kommentar von Muslim

    19. November 2007 @ 22:35

    @Eisvogel@Thatcher

    ich will euch noch drauf hinweisen,
    das der Islam nichts mehr mit Völker oder Einwanderung zu tun hat. Man könnte tatsächlich alle einwanderung stoppen und migranten aus sogenannten islamischen länder zurück schicken, das hat in der heutigen “internet-zeit” nichts mehr mit dem Islam zu tun, der wird in europa bleiben. Es werden Deutsch stämmige sein die den Islam in Deutschland ausbreiten und es werden deutsche sein die ihn vertretten, leben, sich zum Islam bekennen und ihn verteidigen…. .
    Ich schrieb eisvogel schon einmal das ihr die “muslime” völlig überschätzt und den Islam total unterschätzt.
    Ihr könnt einem zugewanderten oder hier geborenen Türken, Marokkaner, Bosnier sagen, geh zurück zu deiner heimat,.. aber nicht einem Italiener, Spanier, Franzosen, Belgier, Engländer, Deutschen, Polen,… .
    Die Migranten (die jetzt nicht hier geboren sind und nichts dafür können das sie hier leben) kammen alleinig wegen den arbeitsmöglichkeiten des Systems, dem wohlstand, sobald das einmal ins stocken kommt wird ein großteil auch wieder weg wandern und Das “System” wird in stocken kommen. Es wird falls die kreditwürdigkeit nicht mehr da ist ein schuldenberg zurückrasen, der vieles unter sich begraben wird, das wird wahrscheinlich in diesem jahrhundert noch passieren und ein erheblicher teil des wohlstandes wird es dann nicht mehr geben, viele und vorallem migraten werden so schnell wie sie kammen auch wieder weg sein, der ISLAM aber nicht.

    Der Islam ist überall wo er einmal ankamm auch dort geblieben, getragen, gelebt, verteidigt, ausgebreitet von den völkern die dort leben, nicht von den “arabern”.
    Ich habe euch ausführlich dargestellt was die Botschaft des Islams ist, die Botschaft ist schon längst hier und wird auch hier bleiben getragen durch solche Deutsche:
    http://www.youtube.com/watch?v=rAZKcCAXJg4
    nicht durch araber, türken,…

  • 12

    Kommentar von Muslim

    19. November 2007 @ 22:53

    und noch eine sache, sobald man den menschen die zerstreuung, den wohlstand, die spielzeuge nimmt; Allah ihnen plötzlich die Versorgnng kappt oder einschränkt, das leben rauher, schwieriger wird, die party schon längst vorbei, dann kommt bei vielen das gedenken an Allah plötzlich wieder zum vorschein und die suche nach den existenziellen dingen rückt wieder in den vordergrund. Der Islam, der Quran, die Sunnah, die Botschaft des Monotheismuses ist schon hier in deutschland, wer braucht da noch irgendwelche migranten ….. die Botschaft steht für sich und zieht ganz von alleine an. Jeder der nach Allah sucht, der rechtleitung und das eine Licht will wird es finden, die Migranten haben damit nichts mehr zu tun.. Die Botschaft ist erstmals vollkommen in europa, deutschland angekommen und nichts wird sie mehr entfernen können.

  • 13

    Kommentar von Eisvogel

    19. November 2007 @ 22:56

    Leider hast Du wohl da nicht ganz Unrecht, Muslim.

    Es sind in der Tat ZWEI Probleme, und ich bin mir dessen auch bewussst.

    Das eine sind die vielen unqualifizierten, rücksichtslosen und oft auch gewaltkriminellen Einwanderer aus islamischen Ländern, die unsere Ländern unsicherer und ärmer machen, und unseren so genannten “Eliten” die Möglichkeit verschaffen, die Meinungsfreiheit einzuschränken, den Leuten hinterzuspionieren, mit ihren Drecksfingern im Internet rumzuwühlen und sogar neue Gesetze zu schaffen. Und zwar ohne großen Widerstand der Bevölkerung, weil diese Angst vor Terror und Kriminalität hat und daher Dinge hinnimmt, die sie sonst (vielleicht?) nicht hinnehmen würde.

    Das zweite ist der geistige Angriff des Islam, den wir hier auch schon diskutiert haben und den manche leugnen. Ich nicht! So dumm es sich auch anhört: Ich spüre das ganz intensiv. Es gibt in der Tat islamische gebürtige Europäer und auch Europäer, die zwar selber keine Moslems sind, den Islam aber vorantreiben.

    Du findest das gut, ich finde das katastrophal, aber in der Analyse sind wir nicht so weit auseinander.

    Ganz trennen kann man diese zwei Dinge aber nicht. Denn wenn unsere Länder erst einmal bereit wären, die islamische Zuwanderung zu stoppen, würde das auch ein Umdenken ganz allgemein voraussetzen.

  • 14

    Kommentar von Muslim

    19. November 2007 @ 23:14

    @eisvogel

    Es gibt in der Tat islamische gebürtige Europäer und auch Europäer, die zwar selber keine Moslems sind, den Islam aber vorantreiben.

    ich sprach aber nur von Europär die Muslime sind,
    den Islam bekennen, leben, verteidigen, ausbreiten,…

    Die ersten arabischen muslime haben den islam nicht ausgebreitet, das waren zumeist die völker selbst als die botschaft vollständig bei ihnen ankamm. die araber kammen mit der botschaft nach nordafrika, den islam ausgebreitet haben dort aber die berber, die berber kammen mit der botschaft nach schwarzafrika, ausgebreitet haben es dort die schwarzafrikaner, die araber gingen mit der botschaft nach asien, zb indonesien, wo indonesier in indonesien den Islam ausgebreitet haben….., das gleiche gilt für perser, afghanen, china… die araber hatten mehr mit der überlieferung als mit der ausbreitung des islams zu tun. sobald die botschaft irgendwo vollständig ankamm und in der dort jeweiligen sprache vollständig vorfindbar war, dann blieb der Islam auch dort, getragen von Muslimen die von dort abstammen und her kommen, nicht von den araber..

    überall wo der islam heute ist wird er auch bleiben, das hat mit den migranten schon lange nichts mehr zu tun, einige von ihnen haben sicherliich mitgeholfen die botschaft zu überbringen jetzt sind sie aber nicht mehr von wichtigkeit, die botschaft des monotheismus ist ein selbstläufer und wird dort wo sie einmal angekommen ist von den dort ansässigen und von den dort abstammenden getragen werden.

    die migranten könnten durchaus alle wieder zurück kehren, der Islam wird es nicht mehr, der ist schon da und wird bleiben, desweiteren gibt es seit ca. 10 Jahren eine neue technologie die den Islam derart nützt wie keine technologie jemals zuvor, das internet, jetzt ist erstmals überall jegliche information erhältlich, keine technische entwicklung war jemals solch ein nutzen für den islam wie das internet. Ich habe keinerlei befürchtungen wegen dem Islam, ich kenne ihn ja, ich weiß welch anziehung er hat und weiß das er ganz kraftvoll für sich alleine steht und menschen ganz alleine zu sich führt, ohne dabei groß was machen zu müssen.

  • 15

    Kommentar von Eisvogel

    20. November 2007 @ 0:25

    Ich habe vollkommen verstanden, was Du meinst, Muslim.

    Und @die anderen: Mal angenommen, es würde uns gelingen, die islamische Einwanderung zu stoppen und sogar einen beträchtlichen Teil der Moslems dazu zu bringen, zurückzugehen.

    Glaubt Ihr, dass das Problem damit gelöst wäre?

    Oder umgekehrt: Warum gelingt uns das nicht und woher kommt dieser abgrundtiefe Hass auf uns seitens vieler einheimischer “Moralapostel”?

  • 16

    Kommentar von Thatcher

    20. November 2007 @ 3:36

    Mal angenommen, es würde uns gelingen, die islamische Einwanderung zu stoppen und sogar einen beträchtlichen Teil der Moslems dazu zu bringen, zurückzugehen.

    Glaubt Ihr, dass das Problem damit gelöst wäre?

    Zunächst einmal stimmt das, was Muslim behauptet, generell nicht. In Spanien herrschte der Islam von 719 bis 1492, seitdem ist Spanien wieder christlich bzw. (seit 1978) säkular. Auch in weiten Teilen Indiens konnte sich der Islam nicht halten; es gibt ihn dort zwar noch, er herrscht aber heute definitiv nicht mehr. Auch Serbien und Griechenland schüttelten die osmanisch-islamische Herrschaft nach Jahrhunderten ab.

    Zu Deiner Frage, @Eisvogel: Betrachtet man Religionen als geistige Epidemien (mit Epidemiedynamik beschäftige ich mich in meiner mathematischen Promotion), so ist schon festzustellen, dass sich der Islam bei uns hauptsächlich durch Fortpflanzung vermehrt. Die behauptete Zahl von 4000 deutschen Konvertiten pro Jahr (die wahrscheinlich übertrieben ist) ist bei einer angenommenen islamischen Migrantenpopulation von 4 Millionen auffallend gering; die Buddhisten sind in der Missionsarbeit hier wesentlich erfolgreicher. Der Islam ist also tatsächlich ein Migranten-Phänomen, das ohne die Migranten deutlich an Brisanz verlieren würde - etwa so wie eine AIDS-Epidemie, die in einer Gesellschaft ohne Homosexuelle (die hauptsächliche Überträgergruppe) deutlich weniger Infektionen erzeugen würde.

    Möglicherweise - das käme jetzt auf die Kenngröße K0 (oder Typ-Reproduktionsrate) an, und um die zu bestimmen, bräuchte man die durchschnittliche “Missionsleistung” eines Muslims, die wohl doch sehr gering ist - würde der Islam in einer deutschen Gesellschaft ohne islamische Migranten sogar von selbst aussterben. Wenn es die deutschen Islamkonvertiten nicht schaffen, im Durchschnitt einen deutschen Nichtmuslim zur Konversion zu bewegen, oder deutlich mehr Kinder (mindestens aber 2) zu haben als die nichtmuslimischen Deutschen (was erstens klar ein Auseinanderfallen der Gesellschaft signalisieren, zweitens bei ethnischen Deutschen stärker von materiellen Anreizen wie dem Kindergeld abhängen würde, das aber nicht bevorzugt an Muslime bezahlt werden dürfte), kann es der Islam bei uns nicht schaffen, sich demographisch durchzusetzen.

    Ohne islamische Migranten - die Vorstellung fände ich, nebenbei gesagt, paradiesisch - fiele für Saudi-Arabien ein wesentlicher Grund weg, die islamische Expansion, die in Wirklichkeit ein imperiales arabisches, teils auch türkisches Projekt ist und auch immer war, weg. Die massiv mit Petrodollars finanzierte da’wa-Kampagne fiele weg, damit ein wesentlicher Beweggrund für die Islamfreundlichkeit der EU, die im Wesentlichen eine Migrantenfreundlichkeit ist - und auch von Anfang an sein sollte. Ob die Araber die kleinen ethnischen deutschen Islamgemeinden ebenso finanziell unterstützen oder die EU dieselben fördern würde, ist vor diesem Hintergrund eher fragwürdig.

    Es würden also nur deutsche Islam-Rekrutierer wie Pierre Vogel oder Ayyub Köhler (allerdings ohne seinen Koordinierungsrat, in dem hauptsächlich Migranten sitzen) bleiben, die auf den bürgerlichen Kern der deutschen Gesellschaft allerdings kaum Wirkung haben dürften. Eher schon auf die prekäre “Unterschicht”. Diese hat auch mehr Kinder, doch ob sie es schaffen könnte, den Islam “siegreich” und “herrschend” zu machen? Es wäre eine deutsch enkulturierte Unterschicht, und das typisch islamische Machtdenken würde ebenso fehlen wie die sehr wirksame Einschüchterung durch Gewaltdrohung. Das liegt den Deutschen einfach nicht im Blut. Als Deutsche werden sie vermutlich loyal zur nichtislamischen Obrigkeit bleiben - auch wenn durch engagierte Mission (wofür aber die Finanzierung, wie gesagt, anders als bisher zu regeln wäre) nennenswerte Anteile islamisch werden sollten. Doch vielleicht gelingt es unter den veränderten Bedingungen (keine steuerlichen Milliardenzahlungen mehr an importiere Unterschichten), diese Unterschicht abzuschmelzen und in die Gesellschaft zu reintegrieren. Es käme auf den politischen Willen der Führung an, die dann sicherlich nicht islamophil wäre, wo sie schon (fiktiv) die Migranten losgeworden ist.

    Ein islamischer Politiker aus diesem Milieu würde es wohl kaum zum Bundeskanzler schaffen - vielleicht bekämen sie ein paar Abgeordnete in Landesparlamente oder den Bundestag, aber das dürfte es gewesen sein.

    Grundsätzlich würde das “deutsche Wesen” mit seiner Religiosität (psychologisch verstanden; vielleicht wären “Neigung zu Gläubigkeit” oder “Vertrauensseligkeit” bessere Ausdrücke), seinem Autoritätsgehorsam und seinem im Allgemeinen schwach ausgeprägten Freiheitsdrang mit dem Islam gut zusammenpassen, was auch schon die Nazis erkannt hatten. Doch zur Zeit gibt es einfach zu wenige deutsche Muslime, die über zu wenig Mittel verfügen und vergleichsweise wenig Missionserfolg, und das bei den falschen Leuten, haben. Wie die Sache allerdings um 2100 aussehen würde, kann ich auch noch nicht sagen. Falls der Islam es doch schaffen sollte, sich im deutschen Volk zu halten, käme er im nächsten Jahrhundert nicht an die Macht - und wäre vielleicht auch gar nicht mehr so unangenehm, wie wir heute denken. Wenn einstmals Virus (Islam) und Wirt (Deutsche) aneinander angepasst sind, dann tötet das Virus den Wirt nicht mehr. Dann würden die Deutschen ganz anders empfinden als wir heute und den Islam genauso normal akzeptieren, wie die Römer das Christentum annahmen, gegen das sich deren Eliten schließlich auch lange gewehrt hatten. Doch mit der Akzeptanz des Islam würde auch der langsame kulturelle Niedergang einsetzen, und um 2200 - 2300 sähe Deutschland nicht mehr anders aus als das einstmals blühende Nordafrika, nachdem der Islam dort 200 Jahre lang geherrscht hatte. Der Islam vernichtet langsam, aber wirkungsvoll die Voraussetzungen für wirtschaftlichen Erfolg.

    Fazit: Ohne islamische Migranten würde der Islam in Deutschland hochwahrscheinlich aussterben - und falls er gegen alle Wahrscheinlichkeit doch nicht nur überlebt, sondern auch zur Herrschaft kommt, würde er sein Zerstörungswerk nicht in 50 (wonach es heute leider aussieht), sondern wohl erst in 250 Jahren vollendet haben.

    Eine sehr interessante Frage war das; so konnte ich mal etwas aus dem Nähkästchen plaudern.

  • 17

    Kommentar von Eisvogel

    20. November 2007 @ 9:28

    so konnte ich mal etwas aus dem Nähkästchen plaudern.

    Danke dafür. Ich kann Dir weitgehend folgen. Aber da ist etwas, was ich nur schwer in Worte fassen kann. Ich glaube nicht so sehr an die “Vergewaltigug” Europas durch den Islam, auch nicht so sehr an die “Hurenvariante” (man tut’s für Geld) - obwohl beides stattfindet. Nur eben nicht ausschließlich, da ist auch eine freiwillige Schiene.

    Ich glaube auch, dass ein Bedürfnis danach bestand. Ich stelle mir die kommende Islamisierung sowieso nicht so vor, dass es hier aussieht wie in Saudiarabien - eher sehr lange wie im Libanon und im Kosovo. Es wird sich vielleicht auch eine widerliche totalitäre Mischung aus PC, Sozialismus und Islam bilden und die Leute werden nicht übermäßig religiös sein.

    Da hat Muslim schon recht: Das sind die meisten Moslems auch nicht - dennoch schaffen sie diese widerlichen (und typischen) Gesellschaften, sowie Armut und Gesetzlosigkeit, wobei letztere nur durch einen brutal agierenden Polizeistaat im Griff gehalten werden kann.

    Die Islamisierung Europas ist Folge der Masseneinwanderug von Moslems. Einerseits. Aber woher kommt die Masseneinwanderung? Ist sie nicht umgekehrt auch Folge einer “geistigen Islamisierung”? Ich glaube nicht, dass es alleine am Druck der Petrodollars lag. Die politischen Aspekte des Islam (Sozialismus, Juden- und Christenfeindlichkeit, die sich stellvertretermäßig an den beiden Staaten, die das repräsentieren austobt: Israel und USA) sind etwas, wozu man viele Europäer nicht vergewaltigen musste.

    Wie Du richtig sagst, hat Hitler schon die Nähe seiner Ideologie zum Islam erkannt. Lafontaine hat die Nähe von Islam und linker Politik erkannt. Ich glaube, Europa hat schon etwas, was den Islam angezogen hat, der ganze Westen hat das in unterschiedlichem Ausmaß - wie ich in dem anderen Artikel geschrieben habe, hat Japan das nicht. Japan ist aber ebenfalls rohstoffarm (braucht daher eine Menge Öl und bekommt es auch ganz ohne Kulturbereicherer im Land), ökonomisch erfolgreich, freiheitlich demokratisch und hat ein gewaltiges Geburtendefizit.

    Ohne islamische Einwanderer würden wir vermutlich keine religiöse Islamisierung bekommen, eine politische hingegen möglicherweise schon.

    Die Spanier sind übrigens während der 700 Jahre islamischer Herrschaft nicht oder kaum konvertiert. Das ist sehr merkwürdig, in anderen Ländern, die ebenfalls christlich waren (Nordafrika) oder im zoroastrischen Persien ging das sehr schnell. Juden konvertieren ebenfalls so gut wie gar nicht - insgesamt schon nicht, wenn schon, dann aber wesentlich mehr zum Christentum als zum Islam.

  • 18

    Kommentar von Neo

    20. November 2007 @ 16:14

    Ich schalt mich hier mal ganz frech in die Diskussion ein.

    @ Eisvogel

    Das die Spanier in den 700 Jahren Fremdherrschaft nicht konvertiert sind hat meiner Meinung nach mehrere Gründe:
    - Unterdrückung schweißt zusammen
    - Die Spanier konnten sich berechtigte Hoffnung machen irgendwann befreit zu werden
    - Jeder Glaube ist nur so stark wie die Überzeugung seiner Anhänger

    Allerdings sind es im Fall Spaniens erst alle drei Gründe zusammen die als Erklärung dienen können.
    Daß Juden, wenn überhaupt, eher zum Christentum konvertieren, dürfte daran liegen, daß das Christentum auf dem Judentum aufbaut. So sagt laut Joh. 4,22 Jesus selbst: “Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen, denn das Heil ist aus den Juden.” Auch sagt Paulus im Römerbrief im 3. Kapitel, daß den Juden die Aussprüche Gottes anvertraut sind, womit er das Alte Testament meint.
    Wobei es auch durchaus Juden gibt die zum Atheismus konvertieren. Karl Marx beispielsweise stammt aus einer Rabbinerfamilie.
    Daß wir der Islamisierung anscheinend so hilflos ausgeliefert sind, dürfte auch daran liegen, daß uns eingehämmert wurde, daß Wahrheit relativ ist. Wo Wahrheit aber relativ ist, gibt es gar keine Wahrheit. Man hat quasi alle Absolutismen abgeschafft.
    In Abwandlung von dem, was ich schon weiter oben sagte:
    Jede Kultur ist nur so stark (oder widerstandsfähig), wie die Überzeugung ihrer Vertreter, daß ihre Kultur die bessere ist. (Nein, es sind nicht alle Kulturen gleichwertig)
    Wenn ich, warum auch immer, der Ansicht bin, daß meine Geschichte und Kultur nichts wert sind, warum sollte ich daran festhalten.
    In dieser Hinsicht haben die Linken wirklich ganze Arbeit geleistet.

  • 19

    Kommentar von Wired

    20. November 2007 @ 17:14

    Wenn ich, warum auch immer, der Ansicht bin, daß meine Geschichte und Kultur nichts wert sind, warum sollte ich daran festhalten.

    Wenn man von selbst zu dieser “Erkenntnis” kommt, gut. Damit könnte die Gesellschaft als Ganzes problemlos weiter existieren. Problematisch ist aber doch, dass die schaltenden Stellen unserer Gesellschaft in großer Zahl und Lautstärke diese “Erkenntnis” propagieren (man betrachte z.Bsp. nur den geschichts”wissenschaftlichen” Konsens, den Bryan Ward-Perkins ins seinem Buch “Der Untergang des Römischen Imperiums und das Ende der Zivilisation” kritisiert). Wo kultureller und geschichtlicher Relativismus von den Eliten zur Norm erhoben wird, geht die Gesellschaft längerfristig - auf gut Deutsch gesagt - den Bach runter.

  • 20

    Kommentar von muslim

    20. November 2007 @ 19:31

    Das es in spanien keinen Islam mehr gab (heute wieder da) lag daran das man zum christentum konvertieren musste, auswandern oder getötet wurde, etwas später half auch keine konvertierung mehr, um nicht getötet zu werden, da es ab da an nun am “reinen blut” lag ob man wirklich christ sei oder nicht, so dass alle juden und muslime (selbst die konvertierten) auswandern musste, zumeist nach marokko und ein gewisser anteil der juden richtung türkei. Im Norden Marokkos gibt es immer noch hellhäutige/haarige Marokkaner mit sehr europischen aussehen. Man könnte auch hier so mit den muslimen, sowie deutschen muslimen umgehen, um wieder islam frei zu werden, dieser spanische oder nazi weg wäre der einzig mögliche.

    Das Juden eher zum christentum konvertieren als zum islam ist auf mangelndes wissen zurück zu führen, unmengen an juden sind muslime geworden, sie sind heute nur keine “juden” mehr.
    Die trinität liegt den juden nicht und sehen einen deutliche verwandschaft zum islam.

    Prof. Dr. Walter Homolka (geb.21. Mai 1964 in Landau an der Isar) ist deutscher Rabbiner, Rektor des Abraham-Geiger-Kollegs an der Universität Potsdam
    “Die Scham über das große Versagen beider Kirchen während des Dritten Reichs war die Grundlage von sechzig Jahren intensiver Annäherung des Christentums an das Judentum, mit teilweise grotesken Phasen des Philosemitismus. Kann das aber Jahrhunderte der guten Nachbarschaft zwischen Juden und Muslimen aufwiegen? Nein. Denn beide wissen sich einig in einem gemeinsamen Gottesbild und einig in ihrer Kritik an der Trinitätslehre als Abschwächung des Monotheismus. Christen müssen sich vergegenwärtigen, dass ihre Trinitätslehre dem Judentum ferner liegt als die Lehre des Islam und dass Juden und Muslime lange Phasen gemeinsamer Erfahrungen verbinden, etwa die der Kreuzzüge oder der Reconquista; Juden müssen sich daran erinnern, dass die vorherrschende jüdische Philosophie im Mittelalter im islamischen Raum und in arabischer Sprache entstanden ist und dass die Festschreibung unserer Glaubensgrundsätze durch den mittelalterlichen Rechtsgelehrten und Religionsphilosophen Maimonides im 12. Jahrhundert dem Beispiel Mohammeds folgt. „Gott ist einer und einzig, und Moses ist sein Prophet“ entspricht der Formel, die jeder Muslim als Glaubensbekenntnis kennt: „Es gibt keinen Gott außer Gott, und Mohammed ist sein Gesandter.“ Gott, unverfügbar, Schöpfer, Richter, Offenbarer.
    Im Vordergrund stehen bei Judentum wie Islam das Leben mit Gott, das Studium seiner Schrift und die Einhaltung der Gebote Gottes. Gott ist für Juden wie Muslime ein rettender, beschützender, ein barmherziger Gott, der den Menschen ewige Treue und Liebe entgegenbringt. Muslime haben immer schon gewusst, dass hier derselbe Gott angesprochen wurde und wird. “Wir glauben an das, was zu uns herabgesandt und zu euch herabgesandt wurde. Unser Gott und euer Gott ist einer. Und wir sind ihm ergeben” (Sure 29 Al-Ankabut, 47).
    Einer der großen Denker des deutschen Judentums im 19. Jahrhundert, Abraham Geiger, hat 1832 die Haltung eingenommen, die Beschäftigung mit dem Islam sei ihm liebevolle Neigung, die Auseinandersetzung mit der christlichen Theologie aber nur lästige und apologetische Pflicht.

    einer meiner liebsten freunde ist ein zum Islam konvertierter ehmaliger religöser Jude/zionistischer Israeli.

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