Was sollte man tun - was können wir tun? Diskussion

von Eisvogel um 09:45 am 29. September 2007

Im Kommentarbereich eines anderen Artikels hat der Kommentator Katschak angeregt, dass wir eine offene Diskussion über alles Mögliche führen, was wir bewahren wollen, was wir verhindern möchten, was man tun müsste, um das zu ändern, was wir kritisieren. Das ist eine gute Idee. Prinzipiell stört es mich überhaupt nicht, wenn sich Diskussionen unter einem Artikel off topic verirren, ich finde es im Gegenteil sogar schön, wenn die Gedanken und Gespräche von einem Thema zum nächsten wandern. Aber man findet es dann so schlecht. Deshalb sammle ich die bisherigen Kommentare hier und bitte darum, weitere Brainstorming- und sonstige Beiträge dazu hier zu schreiben. Vielen Dank.

(Die Uhrzeiten der ersten Kommentare stimmen nicht, ich habe sei “von Hand” übertragen, ich gehe aber davon aus, dass das kein Problem ist)

Abgelegt unter: Eigene Beiträge

163 Kommentare »

  • 1

    Kommentar von katschak

    29. September 2007 @ 9:48

    Liebe Eisvogel,
    ich mag Deine Arbeit und die Art wie Du Dich wohltuend von PI abhebst.
    Du hast die treffenden Argumente, bist im amerikanischen Sinne konservativ, fuerchtest Dich nicht vor Verleumdungen die sowieso kommen wenn Deine Meinung nicht gleichgeschaltet ist und schaltest Dein Hirn ein bevor Du schreibst.
    Zu PI moechte ich mich hier gerne aeussern, da ich dort abgeschaltet wurde und auch Herre meine e-mails nicht mehr beantwortet und ich so keine Gelegenheit habe die Richtung zu diskutieren die PI gerade einschlaegt.

    Lass mich hier einige Dinge sagen, die mir dort aufgefallen sind und mir Sorgen machen. Vielleicht koennen wir ja hier ein Gespraech haben das ueber PI hinausgeht und sich konstruktiv damit befasst, wie wir die PC und den Islam in den Griff bekommen:

    Die Verfasser der Beitraege sind z.T. Plagiaristen die sich nicht genieren ueberall zu klauen und nur selten Quellen angeben.

    Die persoenlichen Empfindlichkeiten und PC-Hoerigkeit einzelner Verfasser - und hier kann man Beate K. garnicht genug hervorheben - ist mehr als peinlich. Sie dreht die PC einfach um und ist nur auf dem anderen Auge blind als Claudia Roth

    Die Artikel sind groesstenteils schlecht recherchiert (oder ungluecklich uebersetzt oder gekuerzt abgeschrieben.

    Die Stammtischbrueder und Vielschreiber im Kommentarbereich haben schon dazu gefuehrt, dass intelligente und fundierte Meinung aus den Kommentaren weitgehend wegbleibt. Das wird sich noch verstaerken.

    Und hier mein wichtigster Punkt:

    es gibt nicht den geringsten proaktiven und konstruktiven Ansatz in PI. PI ist ein MOTZ-Blog, der sich und seine Leser und “Kommentatoren” darin erschoepft, jeden Tag die Leier vom “Musel” runterzubeten. Was ich meine ist: dadurch, dass Herre und Klein und die arme Neue und Jens und gw es sogar noch mit dem Islam versuchen wuerden zu begruenden, wenn ein Tuerke bei rot ueber die Ampel faehrt, sagt dieser Blog NICHTS mehr! Das nimmt dem ganzen Ansatz die Kraft.

    Dass wir uns richtig verstehen: Ich bin radikal und militant konservativ und kritisiere hier weder aus der linken noch aus der gutbuergerlich-ausgewogenen Ecke.

    Wenn PI und Aehnliche eine Chance haben wollen gegen den neuerlichen Ansturm auf die Freie Welt dann muessen wir klar machen wofuer wir stehen statt in Blogs und in der Kneipe rumzuheulen und zu schimpfen und gebetsmuehlenartif zu wiederholen wogegen wir sind

    Natuerlich brauchen wir Info ueber Entwicklungen draussen (bei Infos sind DIESE Kommentare kontraproduktiv) aber, statt taeglich moslemische Anekdoetchen zum besten zu geben und sich wie kleine Kinder in Kraftausdruecken zu suhlen wenn Mammi nicht hinhoert, sollten wir als Maenner und Frauen der ersten Stunde die Richtung und die Art(en) definieren in die wir aufbrechen wollen.

    Fuer die Freiheit!

    Und fuer einen freien Meinugsaustausch. Vielleicht lieber hier als bei PI. Mein Rausschmiss bei PI kam uebrigens nach einem Kommentar gegen die dumme und energiefressende Abgrenzerei und die wildgewordene Zensorin im Vorfeld der Bruessel Demo. Das nur zur Info. Vielleicht kann ja ein Mensch meinen Kommentar hier hinuebertragen zu den Neanderthalern der Emotionalen Intelligenz in der PI Redaktion …

    Bin gespannt!

  • 2

    Kommentar von Eisvogel

    29. September 2007 @ 9:48

    Hallo katschak,

    wir können das, was Du vorgeschlagen hast, sehr gerne hier bereden. Mir ist das auch wichtig. Ich habe auch das (bisher noch vage) Gefühl, dass PI sich ändert. Und ich habe es auch seit dem Distanizierungs-Theater um die Brüssel-Demo.

    Ich möchte aber auf keinen Fall PI angreifen. Einerseits weil ich es immer noch und immer mehr für das wichtigste Medium halte, das sehr gute Aufklärungsarbeit leistet, und andererseits wegen persönlicher Sympathie, vor allem gegenüber Stefan Herre (die anderen Autoren kenne ich viel weniger), die mir sehr wichtig ist.

    Die Artikel über irgendwelche Moslems, die irgendwas Böses machen, interessieren mich auch nicht (mehr) so sehr. Aber vielleicht sind sie für neue Leute schon wichtig. Man kommt nicht vom Gutmenschentum direkt zum Konservatismus im amerikanischen Sinn, man muss erstmal merken, dass etwas nicht stimmt. Im Land und vor allem in der Medienberichterstattung und im Geplapper der Politiker. Und da leistet PI wichtiges. Diese Aufgabe ist auch nicht beendet, nur weil Du und ich und einige andere es nicht mehr brauchen. Es gibt immer wieder neue Leute.

    Ich finde aber auch, dass es keinen Sinn macht, sich aufzuregen, wenn Moslems, die im Land sind, sich eben wie Moslems benehmen. In dieser Haltung steckt immer etwas Volkspädagogentum dahinter. Erst haben sie uns dressiert - das hat gut funktioniert - und manche kommen jetzt dahinter, dass bei den eingewanderten Moslems auch ein großer “Dressurbedarf” besteht, bis sie zu toleranten, säkularen Feministen werden, und stürzen sich drauf. Das wird nicht funktionieren. Wir sind Idioten, wenn wir glauben, dass wir massenhaft Menschen aus einer anderen Kultur ins Land holen können und diese sich dann nicht wie Menschen einer anderen Kultur benehmen. Die islamischen Länder sehen doch nicht zufällig (oder aufgrund westlicher “Unterdrückung”) so beschissen aus, wie sie aussehen. Die sehen so aus, weil da Moslems leben, und wo Moslems leben, sieht’s eben so aus. Manchmal nervt mich die Dummheit und Anmaßung dieser Dressurelite so sehr, dass ich es ihnen sogar gönne, wenn sie sich am Islam ihre Zähne ausbeißen.

    Traurig, dass wir eine Steinzeitkultur dazu brauchen, um denen zu zeigen, dass man Menschen nicht dressiert, und traurig, dass wir das nicht selber geschafft haben. In der ganzen westlichen Welt hat es niemand geschafft. Merkwürdigerweise ist Japan, das sich politisch so gut wie gar nicht von uns unterscheidet, überhaupt nicht mit diesem Kram infiziert. Die lassen einfach keine Moslems (und auch sonst kaum Einwanderer) rein, obwohl sie noch geringere Geburtenraten haben als wir … und keinen Doudou Diene von der UNO stört’s, dass die so “rassistisch” und “xenophob” sind und unter sich bleiben wollen.

    In dem Dressur-Punkt sind die Grünen übrigens klügere Analytiker als die “konservativen” Integrierer. Die haben schon gemerkt, dass sie mit Moslems nicht umspringen können wie mit uns und dass diese sich nicht anpassen werden. Sie finden das auch gut, denn sie wollen unsere Traditionen zerstören und eine aggressive Minderheit mit völlig anderen Traditionen ist dabei sehr hilfreich. Ich erkenne auch, dass Moslems sich nicht anpassen werden, ich finde das aber nicht gut. Die Integrierer wie Schäuble erkennen noch nicht mal das … sie wollen Moslems mit Konferenzen und Dialogen dazu bringen, sich zu ändern.

    fuerchtest Dich nicht vor Verleumdungen die sowieso kommen wenn Deine Meinung nicht gleichgeschaltet ist

    Das stimmt. Aber das ist auch keine große Kunst, denn ich bin anonym und dieser Blog liegt auf einem amerikanischen Server. Natürlich könnte man auch mich lokalisieren, aber dazu müsste man schon Richter auffahren (und dafür müssten wir schon richtig kriminelle Dinge schreiben), das machen die kleinen Hobby-Inquisitoren nicht. Außerdem ist der Blog klein und unbekannt und die Artikel selten und lang, das ist denen zu blöde, das zu lesen. PI ist viel, viel leichter angreifbar, weil es nicht anonym ist und langsam auch bekannt wird. Es ist mir egal, wenn jemand “Eisvogel” verleumdet, in meinem Personalausweis steht ein anderer Name.

    Ich möchte unbedingt, dass das so bleibt, und deshalb bleibe ich anonym. Punkt. Wer’s feige findet, soll fortbleiben. Wer meint, anonyme Meinungen wären wertlos (weil das ja “jeder kann”) soll auch fortbleiben. Und ansonsten diskutieren wir FREI.

    Es gab ja schon bei PI die Diskussion über Anonymität und wie wichtig und gut es ist, dass man unter seinen Namen schreibt und sich nicht “feige” hinter einem Pseudonym verbirgt. Das ist absolut richtig, aber es brigt auch Gefahren. Als das vermehrt aufkam - vor allen von PI-Feinden, die versucht haben, dem Blog aus meiner Anonymität einen Strick zu drehen, habe ich mich als Autorin bei PI zurückgezogen, ich übersetze aber noch gelegentlich für PI und kommentiere dort. Es gab zwar von der Redaktion absolut keinerlei Druck auf mich, die Anonymität aufzugeben, und gw ist es ja auch. Ich habe den Druck aber selber gespürt. Ich habe mir überlegt, was geschieht, wenn ich etwas schreibe, wofür Stefan dann Ärger bekommt. Und das will ich nicht.

    Und die fehlende Anonymität ist auch der Grund für das, was sich bei PI zur Zeit in Richtung Zensur ändert. Wer nicht anonym ist, wird ein bisschen politisch korrekt oder er ist runiert. So einfach ist das. PI befindet sich gerade diesbezüglich in einem extrem schwierigen Spagat und das ist nicht einfach, zumal es auch mehrere Menschen sind und nicht nur einer wie hier bei mir und auch bei Kewil.

    Dieses ganze “mutig zu dem, was man sagt, stehen” ist menschlich gut und richtig, wenn man davon ausgeht, in einer freien Gesellschaft zu leben. Ich gehe nicht davon aus.

    Widerstandsbewegungen - und das sind wir - haben immer alles Menschenmögliche versucht, aus der Anonymität heraus zu agieren. Das Internet gibt uns Möglichkeiten, die Menschen vergangener Zeiten nicht hatten. Ich gebe das nicht freiwillig auf. Und den “Eliten” ist das auch ein gewaltiger Dorn im Auge… womit wir sogar ganz zufällig wieder on-topic sind ;). Offtopic diskutieren ist aber absolut ok.

    Ich habe aber auch keine praktikablen Lösungsvorschläge, was man jetzt ganz konkret machen könnte. Ich finde aber das, was häufig im Kommentarbereich von PI vorgeschlagen wird, nämlich, dass wir uns so verhalten sollten, damit niemand verprellt wird und damit man möglichst viele Gutmenschen “aufweckt” ohne sie allzu sehr zu schockieren, falsch. So entsteht political Correctness. Genau so machen es die Zeitungen, die Fernsehsender und die politischen Parteien, die Kirchen, bei denen wir das kritisieren. Kundenorientiert. Viele glauben, es geht nur darum, möglichst viele auf unsere Seite ziehen und damit ist das Problem gelöst. Das wäre zwar richtig, wenn die wirklich auf unserer Seite wären, aber wenn man sich zusammenreißt und “kundenorientiert” agiert, dann ziehen die uns auf ihre Seite.

    Und außerdem wäre damit das Problem noch lange nicht gelöst. Denn wir leben nicht mehr in einer Demokratie und die Eliten werden sich schon zu wehren wissen. Sie lassen etwas feministiche und humanistische Islamkritik zu. Das ist ineffektiv und deshalb genehmigt. Wenn es eine Bewegung gäbe, die die Islamisierung wirklich behindert, würde diese schon merken, was die Staatsmacht kann. Brüssel war nur ein ganz kleiner Vorgeschmack darauf.

    Mit der CDU ist das geschehen und mit den Kirchen auch. Thatcher hat vor einiger Zeit einen Spiegel-Artikel bei PI gepostet, der zum 6-Tage-Krieg direkt danach (also 1967) geschrieben wurde. Der war sowas von klar, eindeutig und politisch inkorrekt gegenüber den Arabern, das würde heute Empörungsstürme verursachen. Irgendwann muss es langsam auch mit dem Spiegel passiert sein.

    Das kann auch mit PI passieren, wenn sie nicht sehr aufpassen.

    Ich vermute, es gibt genau eine Lösung, der Islamisierung zu entgehen: Extrem wenige Moslems im Land zu haben, viel weniger als derzeit. Gedankelese-Hybris der Sorte “Wir werfen die bösen radikalen raus und lassen die guten moderaten drin” sind lachhaft. Wer soll denn das auseinandersortieren? Außerdem islamisieren auch die moderaten - alleine durch ihre Anwesenheit. Und von moderat zu radikal braucht’s manchmal nur einen kleinen Auslöser und Menschen sterben auch und neue kommen nach. Damit ist der Islamisierungsdruck immer da, solange bis uns die Kraft ausgeht.

    Ich weiß nicht, ob radikaler Einwanderungsstopp und Ausweisungen noch ohne Bürgerkrieg möglich wäre, oder ob der Punkt bereits überschritten ist.

    Es ist aber gleichgültig, denn wir machen es ja heute nicht. Zu dem Zeitpunkt, an dem wir’s vielleicht in der Zukunft machen werden, ist der das mit Sicherheit längst überschritten.

    Konkret was machen? Kleine Gruppen gründen? Ich bin prinzipiell nicht abgeneigt, solange diese im Stillen agieren und nicht mit der großen Glocke kommen, wie Ulfkotte. Dafür ist die Zeit nicht reif. Ich aber ich bin skeptisch, ob das überhaupt möglich ist und was man in diesen Gruppen tun soll.

    Wir können höchstens versuchen, “subversiv” vorzugehen. Die Wahrheit über die political Correctness sagen, die die Wahrheit über die EU schreiben und sagen, die Wahrheit über den Islam sagen, und vor allem die Meinungsfreiheit AKTIV achten (wenigstens anonym) und nicht nur meckern, dass man ja nicht dürfe und könne.

    Was hast Du für Vorschläge?

  • 3

    Kommentar von KATSCHAK

    29. September 2007 @ 9:49

    Dank fuer die freundliche Einladung!

    Gestern schrieb ich hier:

    Die Stammtischbrueder und Vielschreiber im Kommentarbereich von PI haben schon dazu gefuehrt, dass intelligente und fundierte Meinung aus den Kommentaren weitgehend wegbleibt. Das wird sich noch verstaerken.

    Ich erwaehnte auch “die arme Neue” in meinem gestrigen Kommentar

    Schau Dir mal heute den Beitrag Christine Dietrich schreibt nicht mehr für PI bei PI an, inkl. Der dazugehoerigen Kommentare. Na..?

    Was mich an diesem Muskel- und Hirnschwund bei PI so irritiert ist, dass PI weitgehend die grosse Hoffnung einer neuen konservativen Bewegung im deutschsprachigen Raum war. Und jetzt? Jetzt schreibst Du dort was gegen die hauseigene PC und wirst diskussionslos gefeuert??
    Vorschlaege? Ja , ok, wenn ich das einfach mal ins Unreine schreiben darf, ohne Prioritaeten, dann hier bitte, ohne Gewaehr fuer Vollstaendigkeit. Widerspuechlichkeiten in meinen eigenen Gedankenansaetzen gebe ich vorab zu. Ich verstehe unser Projekt hier erstmal als ein grosses Brainstorming mit weiteren interessierten NeuKonservativen. Wir werfen alles auf einen grossen Haufen und dann fangen wir irgendwann das Sortieren an.

    Los gehts:

    Wir sind eine christliche Zivilisation/Kultur. Daraus besteht weitgehend unsere Identitaet. Diese Identitaet wurde Deutschland zuerst von den N.-Sozialisten, dann von der aufkommenden “Frankfurter Schule” und deren PC- und Eurokraten-Brut verunglimpft, laecherlich gemacht und als der Spass-Gesellschaft im Weg stehend stigmatisiert. Unsere Wurzeln wurden uns wegPCt und quer durch die Gesellschaft wird das einfach hingenommen obwohl es ganz klar von unseren Feinden initiiert ist. Frage: ist ein militanter christlicher Ansatz vielleicht eine der wenigen Chancen die wir haben? Und ich meine MILITANT!

    Abschaffung der oeffentlichen Schulpflicht.

    Meinungsfreiheit nach amerikanischem Muster – kein Buch-Index mehr, keine Parteienverbote

    Abschaffung der EU. JETZT!!

    Individuelle Loesung “Auswanderung”

    Waffengesetz!! “An armed society is a polite society”. Schaut Euch den massiven Anstieg der Gewaltkriminalitaet (Mord, schwerer Raub, Vergewaltigung) in GB an, nachdem Waffenbesitz dort illegalisiert wurde.

    Einfuehrung einer 20 %igen Mehrwertsteuer auf den Kauf aller neuen Produkte. Ansonsten keine Steuern! Auch und vor allem der Kirchensteuer. Schliessung aller Kirchen die sich nicht selbst ueber die Gemeinde tragen koennen.

    Begrenzung der Anzahl der Moscheen auf die Anzahl der Synagogen in D. Keine Minarette

    Personelle und finanzielle Einschraenkung der Regierung auf das Notwendigste.

    Keine Quotenregelungen (weder feministischer noch rassistischer Natur) an Unis und Arbeitsplaetzen.

    Kompletter Einwanderungsstopp fuer alle Moslems. Keine “Familienzusammenfuehrung”

    Ausweisung von Moslems bei Verurteilung fuer Gewaltstraftaten und wenn sie sich nicht selbst, unabhaengig vom Staat, versorgen koennen

    eine deutsche Version des Drudge Report. Nachrichtensammlung ohne Kommentarfunktion. Eine meiner taeglichen Anlaufstellen fuer Info.

    Sammlung und Veroeffentlichung islamistischer Propaganda

    Schaffung von konservativen deutschen, europaeischen und transatlantischen Think Tanks die nichts mit Parteipolitik zu tun haben

    Uneingeschraenktes Demonstrationsrecht (von Bruessel zu Burma ist es nur ein kleiner Schritt, wenn es Ernst wird)

    Second Amendment: “A well regulated militia, being necessary to the security of a free state, the right of the people to keep and bear arms, shall not be infringed.”

    Anonymitaet vs. Oeffentlichkeit der Akteure

    Wir muessen klar machen, dass wir nicht mehr in einer Demokratie leben.

    Wir sollten uebrigens den Mut haben, auch die parlamentarische Demokratie zu diskutieren und inwieweit sie die Wurzel einiger Uebel sein koennte. Mein’ ja nur …

    Langfristig muessen unsere Kinder wieder lernen was richtig und was falsch ist. Warum sollten die 2000 Jahre alten (und aelteren) Kriterien dafuer ploetzlich nicht mehr gelten. Schluss mit dem moralischen Relativismus und der Orientierungslosigkeit. Wenn nichts mehr gut oder schlecht ist und nur noch der Spass Handlungskriterium ist, dann haben wir verdient was im Westen gerade passiert. Schluss mit der glibberigen PC Toleranz gegenueber allem und allen.

    Ausschluss der Tuerkei aus der NATO. Aufnahme Israels in die NATO.

    Gebt den Menschen die Verantwortung fuer ihr eigenes Leben wieder. Keine Stuetze, keine Sozialkruecken mehr.

    NO FEAR. EVER.
    SPEAK SOFTLY AND CARRY A BIG STICK.

    Soweit erstmal das Grobe

    Sieht aus als haetten wir in gutes Stueck Arbeit vor uns. Und hoffentlich eine Menge nicht-lineares Denken. Und bitte keine Trolls.

  • 4

    Kommentar von Mir

    29. September 2007 @ 9:51

    Mit einer solchen Entwicklung habe ich irgendwie schon gerechnet, als ich von der Profession der neuen Autorin las. Die Anonymität hätte ihr dieses Problem jedenfalls erspart.

    Im übrigen halte ich PI nach wie vor für wichtig und gut. Die Bemühungen der Autoren kann man nicht hoch genug einschätzen. Was die Kommentare angeht, so habe auch ich keine große Lust mehr, jedesmal meine Empörung über die neuen Auswüchse niederzuschreiben. Man würde sich nur noch wiederholen. Die Zusammenfassung der Entwicklungen als solche zu einem übersichtlichen Dokument, wie dies bei PI vordringlich geschieht, halte ich aber für bedeutend - vor allem, was Menschen angeht, die neu dazu kommen. Wir sind überzeugt. Die weit überwiegende Mehrheit in diesem Lande aber nicht.

    Der Kommentarbereich insgesamt scheint zu einer “Meckerecke” zu werden (im durchaus positiven Sinne, solange nicht über Gebühr beleidigt wird). Ein Diskussionsforum ist es kaum mehr, und soll es ja offenbar auch nicht sein.

    Im übrigen ist islamkritisch nicht mit konservativ gleichzusetzen. Jeder Konservative sollte zwar der Islamisierung seines Landes sehr kritisch gegenüber stehen. Aber auch viele andere Menschen sehen das so, obwohl sie bei anderen Themen ganz andere Ansichten haben. Daß PI sich meines Wissens nicht ausdrücklich konservativ nennt, ist daher durchaus nicht verkehrt.

  • 5

    Kommentar von Eisvogel

    29. September 2007 @ 9:52

    @katschak und Mir: Ich antworte Euch später, ich habe im Moment keine Zeit.

    Und bitte keine Trolls.

    Das war leider prophetisch. Aber ich habe ihn entfernt.

  • 6

    Kommentar von Feuervogel

    29. September 2007 @ 9:52

    nun, es stimmt schon, unter den PI-Lesern gibt es eine Menge von Idioten, die uns schaden. Wenn der Ramon Schack schreibt:

    “In den vergangenen Tagen wurde ich förmlich von Beleidigungen, Drohungen und Verleumdungen, seitens Deiner Leser, überschwemmt”, glaube ich ihm das.

    Da ist eine Menge von kleinen - ich benutze jetzt dieses Wort - Faschos dabei, die zwar nicht rechtsradiakl wählen, aber mit freiheitlichem Gedankengut eigentlich auch nicht wirklich etwas anfangen können.

    Vielleicht sollte man den Kommentarbereich von PI tatsächlich schließen, auch wenn da sicher eine nicht geringe Anzahl an sehr intelligenten Leuten schreibt.

    Oder man findet irgendwie Mittel und Wege, die dummen Leute dort nicht mehr zum Zug kommen zu lassen. Eine einfache Benutzerregistrierung ist dafür aber nicht ausreichend.

  • 7

    Kommentar von Feuervogel

    29. September 2007 @ 9:52

    lese grad weiter unten seinen Blog. ok, zugegeben eine äußerst unsympathische Person, dieser Schack;
    aber bei dem Standpunkt mit den Kommentatoren, die uns runterziehen, bleibe ich.

  • 8

    Kommentar von Bokito

    29. September 2007 @ 9:53

    vielleicht sollte man nicht endlose Diskussionen über Inhalte der islamischen Religion führen. Da kennen sich die Moslems sowieso besser aus als wir.

    Vielleicht kommt man weiter, indem man Unterstützergruppen für einzelne bedrohte Personen bildet. Etwa nach dem Muster von Amnesty International.
    Dort könnte man Unterschiftenaktionen, Leserbriefe und Appelle an Politiker und Verantwortliche in den Medien organisieren.

  • 9

    Kommentar von Eisvogel

    29. September 2007 @ 10:52

    @Katschak: Ich kann Deine Vorschläge fast alle voll unterstützen. Lediglich bei den wirtschaftlichen bin ich nicht ganz einverstanden. Es ist korrekt, dass wir einen zu ausgebauten Sozialstaat haben, aber die Abschaffung jeglicher Unterstützung für Menschen, die keine Arbeit haben, ist nicht machbar und auch nicht wünschenswert.

    Wir wollen ja schließlich kein Drittweltland werden, in dem Bettler auf der Straße liegen. Eine soziale Grundsicherung ist ein wichtiger Bestandteil eines freien und friedlichen Landes. Allerdings sollten wir nicht Menschen damit “anlocken” und es auf diejenigen beschränken, die bereits da sind. Ob Mehrwertsteuer als einzige Steuer reicht, bezweifle ich auch stark. Die Menschen haben ja auch kein grundsätzliches Problem mit der Einkommensteuer und es gibt sie überall.

    Wir haben aber riesige Sparpotentiale im öffentlichen Haushalt. Gleichstellungs- Integrations- und sonstige Beauftragte sind nichts weiter als überbezahlte Transferempfänger. Lieber würde ich denen Hartz IV dafür bezahlen, dass sie sich zu Hause einen schönen Lenz machen (da man die ja vermutlich zu nichts Sinnvollem gebrauchen kann) anstatt ihnen weit überhöhtes Hartz IV dafür zu zahlen, dass sie jeden Morgen aufstehen, in ein Büro fahren und dort im besten Fall sinnlose Dinge tun und im schlimmsten Fall wirtschaftsschädigende.

    Für die Abschaffung der Schulpflicht zugunsten einer Bildungspflicht bin ich auch.

    Aber gerade an dem Punkt zeigen sich beispielhaft für alle Deine angeführten Punkte zwei Dinge:

    1. Das läuft derzeit in die komplett andere Richtung, mit Leyens Krippenidee in die stärkere Verstaatlichung der Kindererziehung - sogar für kleine Kinder.

    2. Ich kann schon hören, wie bei diesem Vorschlag die “Parellelgesellschaften” eingebracht werden: “Dann schicken die Moslems ihre Kinder gar nicht mehr in die Schule.” Das kann man natürlich - wie es in allen Ländern ohne Schulpflicht - üblich ist, dadurch beschränken, dass man Prüfungen abhält und die Schulpflicht nur Eltern erlässt, die kompetent sind, den Lehrplan korrekt zu vermitteln. Damit dürften die meisten Moslems draußen sein, zugegebenermaßen aber keineswegs alle. Das würde ich aber in Kauf nehmen.

    Wir müssen uns auch einmal grundsätzlich überlegen, was wir überhaupt unter “Islamisierung” verstehen. Ich verstehe darunter nicht Steinigungen auf den Marktplätzen und alle Frauen unter die Burka etc. Das ist ein bisschen infantil, zumal es das noch nicht mal in den meisten islamischen Staaten gibt.

    Ich sehe aber, dass alle islamischen Staaten in unterschiedlichem Maße autoritär bis totalitär sind. Entweder sie sind islamisch-totalitär wie Saudi-Arabien (als Extrembeispiel) oder sie brauchen eine autoritäre, säkulare Regierung, die den Islam wenigstens etwas ins Private drängt wie in Atatürks Türkei. Mit zunehmender Liberalisierung der Türkei - nicht zuletzt um EU-Beitrittsbedingungen zu erfüllen - reislamisiert sich die Türkei automatisch. Auch Saddams Irak passt etwas in das Muster und natürlich auch Persien unter dem Schah.

    Bilden wir uns wirklich ein, bei uns läuft das anders?

    Dazu kommt die hohe Kriminalitätsneigung von Moslems. Zustände wie in der Rütli-Schule gibt es in islamischen Ländern nicht. Die gibt es nur bei uns. Teilweise mag das daran liegen, dass Moslems Ungläubige verachten und sich eher daneben benehmen, ich glaube aber nicht, dass das der einzige Grund ist. Es liegt auch an unserem liberalen System, das im Gegensatz zu dem autoritären System steht, das die Jugendlichen von zu Hause kennen. Sie sehen einfach nicht ein, dass sie sich benehmen sollen, wenn das Danebenbenehmen nur Konsequenzen hat, die die Mehrzahl unserer Kinder zwar schreckt (Sozialstunden etc.), Moslems aber nicht.

    Und man merkt ja auch schon, wie die Rufe nach einem härteren Durchgreifen immer lauter werden - nicht zuletzt auch aus der islamkritischen Szene. Und da sehe ich die Gefahr einerseits und den Reiz, den islamische Einwanderung auf Law-and-Order-Politiker und Menschen mit totalitärem Denksystem ausübt.

    Wenn man ausreichend Leute im Land hat, die man nur mit harten Maßnahmen zur Raison bringen kann, dann findet sich früher oder später ein Konsens, diese einzuführen. Die Alternative wäre Chaos und Anarchie.

    Das verstehe ich unter Islamisierung (in der nahen Zukunft) und natürlich eine zunehmende Anpassung der Außenpolitik an islamische/arabische Interessen, vor allem was Israel und die USA angeht.

    Wie auch im Artikel über die 20 Mio neuen Moslems und die Internetzensur beschrieben: Man gruselt sich vor möglichen Terroranschlägen (und zwar wirklich nicht zu Unrecht) und rechtfertigt damit Eingriffe ins Privatleben, die Meinungsfreiheit und das Internet. Man verbietet dem Terroristen “Bombe” ins Internet zu schreiben und wenn man erstmal den Fuß in der Tür hat, kann man jedem anderen auch verbieten etwas ins Internet zu schreiben, was Islam mit Terror in Verbindung bringt.

    Dazu die Antidiskriminierungsgesetze, die die Vertragsfreiheit aushebeln und die Hate-Speech-Gesetze, die die Meinungsfreiheit aushebeln. Ich weiß, dass die Meinungsfreiheit niemals unbegrenzt sein kann, bin aber der Ansicht, dass unsere Einschränkungen (Verleumdung, Holocaustleugnung) reichen. Den Blasphemieparagraphen halte ich für überflüssig und bei “Beleidigung” sollte das Maß so hoch gesetzt werden, dass es eigentlich mit dem Verleumdungsparagraphen abgedeckt sein müsste. Platt gesagt: “XYZ ist ein Arschloch” sollte nicht strafbar sein. “XYZ ist ein kinderbelästigendes Arschloch” hingegen schon.

    Ich habe die Befürchtung, dass Moslems im Land zu einer massiven Freiheitseinschränkung führen werden, weil die Alternative Chaos und randalierende dauerbeleidigte Moslems sind.

    @Mir und Feuervogel: Ich schätze PI und vor allem Stefan Herre sehr.

    Ich persönlich bin prinzipiell für größtmögliche Freiheit bei den Kommentaren. Die einzigen, die mich wirklich stören, sind solche, die offensichtlich trollhaft sind (also eine Meinung vertreten, die der Schreiber gar nicht hat) und solche, die die Betreiber zur political Correctness und Selstzensur mahnen. Das kann man per E-Mail machen, wenn man meint, es wäre nötig. Wenn sowas ständig im Kommentarbereich auftaucht, entsteht bei Lesern der Eindruck: “Wenn die selber das schon denken…. ohje”, der m.E. nicht gerechtfertigt ist. Darüberhinaus sind kleine Wutausbrüche keine Volksverhetzung, das ist einfach lächerlich. Ich würde prinzipiell auch mit Neonazis und islamischen Terrorbefürwortern diskutieren - zumindest eine Zeitlang.

    Ich halte es nicht für gut, unter den Teppich zu kehren, dass es diese Menschen gibt.

    Diese größtmögliche Freiheit ist aber wohl bei PI nicht möglich (und auch hier ist sie beschränkt), dafür ist es inzwischen zu groß und zu bekannt. Die Informationen sind aber schon äußerst wichtig und die Leute leisten sehr viel und nehmen durch ihre fehlende Anonymität auch viel in Kauf.

    Ramon Schack ist offenbar zur Zeit ein bisschen besessen von mir. Ich glaube, er hat mich beim Bundestag verpetzt, wenn ich das richtig verstanden haben. Smileys

  • 10

    Kommentar von Eisvogel

    29. September 2007 @ 10:57

    @Bokito: Das ist sicher eine gute Idee, ich glaube aber nicht, dass wir zur Zeit in der Lage sind, eine Organisation zu gründen. Zusammenhalten und unterstützen, wenn jemand attackiert wird, kann man aber auf jeden Fall einzeln. Das ist noch nicht sehr ausgeprägt, daran müssen wir arbeiten.

    Das ist auch etwas, was man sofort tun kann und was in unserer eigenen Hand liegt.

    Um an die anderen Vorschläge auch nur zu denken, braucht es eine gewaltige Umstellung. Im Moment wird diesbezüglich nicht nur NICHTS gemacht, sondern es läuft geradewegs in die andere Richtung.

    Es ist aber dennoch gut, sie zu schreiben und auszusprechen. Irgendwo muss ein Anfang gemacht werden, dass sie nicht vollkommen in den Bereich des Tabu und des Undenkbaren geraten, wo sie schon fast sind.

    Ihr wisst aber, ich bin pessimistisch.

  • 11

    Kommentar von Feuervogel

    29. September 2007 @ 11:39

    mittlerweile fände ich ein Zuschriftensystem nicht schlecht, wer geistig oder warum auch immer nicht in der Lage ist, irgendwas Substanzielles zu sagen, dessen Kommentare brauchen bspw. auf PI auch nicht veröffentlicht werden.

  • 12

    Kommentar von Eisvogel

    29. September 2007 @ 13:01

    Ich möchte da nicht reinreden, Feuervogel. PI steht zur Zeit mehr und mehr unter Beschuss und sie müssen sich schützen.

    Ich habe aber die etwas paradoxe Erfahrung in 2 Foren gemacht, dass zunehmende Beschränkung des freien Kommentierens und Zensur nach und nach diejenigen vertreibt, die Substanzielles beitragen. Natürlich nicht, weil ihre Beiträge entfernt werden, sondern weil sie in so einem Klima erst gar keine schreiben. Dann wird es über kurz oder lang fad.

    Ich finde es so traurig, dass wir es einfach nicht so gelassen angehen können wie die Amerikaner. Bei Jihad Watch steht auch manchmal Quatsch und bei Little Green Footballs erst recht. Aber es wird einfach hingenommen und behindert in keiner Weise Kommentare von ausgesprochen hoher Qualität.

    Wir haben offenbar einfach eine Kultur, in dem so viele sich berufen fühlen, die gerade herrschende öffentliche Moral aufrechtzuerhalten.

    Ich komme immer mehr zu dem Schluss, dass der Islam das Beste ist, was einer Mehrheit unserer Mitbürger passieren kann, weil er genau zu ihrer Geisteshaltung passt. Wer Totalitarismus, Bespitzelung, Denunziantentum, Zensur, klare Dogmen so sehr liebt wie unsere politisch Korrekten - bitte, wir müssen das Rad nicht neu erfinden. Mohammed hat das schon vor 1400 Jahren getan und sein System hat sich als dauerhaft erwiesen. Sollen sie damit leben, sie wollen es so. Und wenn die Regeln dann eben ein bisschen anders sind, als sie sich das vorstellen und sie ihr heiliges freies Sexleben betreffen … tja, man kann nicht alles haben.

  • 13

    Kommentar von Feuervogel

    29. September 2007 @ 15:20

    Eisvogel,
    im Gegensatz zu bspw. kewil, der ja sicher konservativer auftritt als PI, oder anderen Blogs ergießen sich bei PI immer wieder mal “in unschöner Regelmäßigkeit” niedrige Gemeinheiten. Das ist z.B. der Fall, wenn Michel Friedman es wagt, Mörder Mörder zu nennen. Ein ganzer Schwall an mieser Gehäßigkeit brach sich dann Bahn.

    Das ist auch fast immer der Fall, wenn Leute, die früher eher links standen, merken, daß der Islam doch nicht das Gelbe vom Ei ist.

    Unverzeihlich für diesen Typus von Kommentatoren ist es auch, wenn Intellektuelle wie Giordano, die sich früher stark gegen Rechtsradikalismus ausgesprochen haben - also zu der Zeit, wo immer wieder mal Asylbewerberheime angezündet wurden und darin auch Leute verbrannten oder erstickten - als Volksverräter u.ä. bezeichnet werden. Mir kommt da das Kotzen und ich habe den starken Eindruck, daß das etwas ist, was anderswo nicht ist, z.B. nicht auf lgf. Bei lgf wird auch Unsinn geschrieben, das ist richtig, aber ich habe nicht den Eindruck, daß sich dort wiederholt ein solches Maß an niedrigen Gemeinheiten ergießen, wie es bisweilen im Kommentarbereich von PI der Fall ist.

    Damit wir uns richtig verstehen - wer meinen will, Giordano sei ein “Volksverräter” u.ä. möge das meinen, aber bitte nicht auf PI oder unseren Blogs.

  • 14

    Kommentar von katschak

    29. September 2007 @ 16:19

    @ # 4 Mir

    Das mit der Meckerecke finde ich deshalb problematisch, weil es Energie verpulvert, die besser eingesetzt werden kann. Wenn so viele Kommentatoren sich so viel Muehe geben, moeglichst nassforsch und witzig und martialisch zugleich zu klingen, koennen sie sich danach befriedigt zuruecklehnen und ihr Bierchen in dem Bewusstsein trinken, dass sie was Grosses getan haben.

    Deinen Gedanken “Im übrigen ist islamkritisch nicht mit konservativ gleichzusetzen. Jeder Konservative sollte zwar der Islamisierung seines Landes sehr kritisch gegenüber stehen. Aber auch viele andere Menschen sehen das so, obwohl sie bei anderen Themen ganz andere Ansichten haben.” finde ich interessant. Soweit ich das verfolgt habe, ist in Deutschland weder die Linke noch die sog. Mitte islamkritisch. Kannst Du das weiter ausfuehren?

    @ # 6 Feuervogel

    “Freiheitliches Gedankengut” hoert sich so nach buergerlicher Revolution 1848 an. Oder ist es die Freiheit des Sexlebens und des Autofahrens ohne Geschwindigkeitsbeschraenkung? Ist nicht schraeg gemeint, wirklich echte Frage!

    @ # 8 Bokito

    Wenn wir uns organisieren um “einzelne bedrohte Personen” zu unterstuetzen sind wir nur noch reaktiv und ein bisschen spaet dran, oder?

    @ # 9 und # 12 Eisvogel

    Ich weiss, wie extrem manche meiner “Talking Points” klingen, z.B. der mit dem Abschaffen aller sozialen Netze. Ich wuensche mir einfach nur, dass wir alle versuchen aus diesem kleinen Gedanken-Kaestchen zu entkommen das man uns in den vergangenen Jahrzehnten gebaut hat und dass wir das was wir gerne den Sozialstaat nennen, neu und radikal denken. Du nimmst den Menschen nicht nur durch Bevormundung, sondern auch durch leicht zu erlangende Unterstuetzung jegliche Eigeninitiative und Energie. Warum sollte der faule Sack arbeiten wenn er auf der Couch beim Chipsfressen und fernsehen genausoviel verdienen kann? Und sich dessen auch noch oeffentlich ruehmen darf weil, Ehrlichkeit, Anstand und Selbstdisziplin ja “pfui” sind weil “rechts” und “faschistisch”. Du nimmst den Menschen auch die Liebe. Warum sollte der Yuppie denn seine arme alte Mutter unterstuetzen? Macht doch der Staat!

    Darueberhinaus glaube ich aber nicht, dass wir die Probleme loesen, indem wir nur an Steuern und Sozialleitungen rumbasteln. Das sind einfach nur Bausteine konservativer, belebender Politik Ich denke Du hast eines der Probleme ganz klar erkannt, naemlich dass die Moslems uns ob unserer Schwaeche, Nachsicht und falschverstandener Toleranz verachten (kann ich gut verstehen!) und in D und F und GB einfach dabei sind auszutesten wie weit sie gehen koennen. Bisher haben sie diese Grenze noch nicht gefunden. Wir reden dann davon, wie wir einzelne bedrohte Personen mittels Petitionen retten …

    Ich kann auch Deinen Frust verstehen, wenn Du schreibst: “dass der Islam das Beste ist, was einer Mehrheit unserer Mitbürger passieren kann, weil er genau zu ihrer Geisteshaltung passt. Wer Totalitarismus, Bespitzelung, Denunziantentum, Zensur, klare Dogmen so sehr liebt wie unsere politisch Korrekten - bitte, wir müssen das Rad nicht neu erfinden. Mohammed hat das schon vor 1400 Jahren getan und sein System hat sich als dauerhaft erwiesen. Sollen sie damit leben, sie wollen es so.” Denn auch ich sehe nur zwei Alternativen fuer Europa. Wahrscheinlich werden sie nacheinander eintreten:

    1. Massive sozialistische Diktatur weil weder Moslems noch genervte Einheimische noch im Griff zu behalten sind. Planwirtschaft, weil EU bankrott.
    2. Demographische Ueberwaeltigung der einheimischen Bevoelkerung durch Moslems. Daraus resultierend, klassischer islamischer Staat mit unterdrueckten und finanziell ausgebeuteten christlichen und juedischen Minderheiten.

    Dazwischen wahrscheinlich regional buergerkriegsaehnliche Zustaende.

    Massive Terroranschlaege mit flaechendeckender Wirkung koennen zu voellig unvorhersehbaren Entwicklungen fuehren, wie z.B. Verglasung von Teheran u.ae..

    Wollen wir so lange warten?

    Die Frage ist einfach: wie und wann reagieren wir. Wollen wir warten, bis die Meinungsfreiheit so weit unterdrueckt wird, dass die DEUTSCHE Regierung Dich wegsperrt weil Du Moe an die Wand malst? Oder doch lieber so lange bis die Todesstrafe darauf steht. Woraus koennen und wollen wir unsere Legitimation fuer den Widerstand beziehen? Niemand wird sie uns geben! Sie ist nicht gratis zu haben! Und nicht durch Unterschriftensammlungen. Erst recht nicht durch Grossmaeuligkeit in Blogs. Waehrend sich Martell und Reb u.ae. Schaum vor den Mund reden, bastelt Moe an der Demontage der Freien Welt oder an einer Bombe. Wer ist wirkungsvoller?

    Fragt mal Eure PR-Berater nach dem Unterschied zwischen der “Ueberreichung des Bruessel Exposes an Ralph Giordano” und dem Internet-Beheading von Daniel Pearl!

    Nein, das ist kein Aufruf zur Gewalt. Es ist ein Aufruf zum radikalen Neudenken. Wo kommen wir her? Was haben wir falsch gemacht? Sind wir fuer immer schuldig, weil wir weiss sind und frei und reich? Wo stehen wir? Wo wollen wir hin? Wer kommt mit? Wer bleibt in der Wueste? Wie definieren wir unsere Werte?

  • 15

    Kommentar von Feuervogel

    29. September 2007 @ 16:33

    @ katschak

    “Leute, die mit freiheitlichem Gedankengut nichts anfangen können”

    zugegeben, das ist schwammig. Ich meine damit Leute, denen es Spaß und Freude bereitet, Teil eines haßenden, aber zum Glück imaginären, Kollektivs sein zu dürfen.
    Mit dem Gefühl, daß von diesen einige im Kommentarbereich von PI ihren Mist abladen, bin ich ja nicht allein.

    Nein, das ist kein Aufruf zur Gewalt. Es ist ein Aufruf zum radikalen Neudenken. Wo kommen wir her? Was haben wir falsch gemacht? Sind wir fuer immer schuldig, weil wir weiss sind und frei und reich? Wo stehen wir? Wo wollen wir hin? Wer kommt mit? Wer bleibt in der Wueste? Wie definieren wir unsere Werte?

    kriegst du meine volle Unterstützung. Die Islamisierung Europas findet ja statt, weil wir nicht wissen, wer wir sind, weil in uns eine gewaltige Identitätslücke klafft, die uns nicht mehr wissen läßt, was richtig und was falsch ist.

    Niemand scheint das heute besser auszusprechen als Ratzinger.

  • 16

    Kommentar von katschak

    29. September 2007 @ 16:44

    Danke Feuervogel. Wehrhaftes Christentum waere auch eine interessante Diskussion wert. Wir muessten nur vorher die Kirchen schliessen, fuerchte ich. Jesus und Thor! Yay!

    OT: PI hat die Kommentarfunktion abgeschaltet …

  • 17

    Kommentar von katschak

    29. September 2007 @ 16:47

    Update:
    Kommentare bei PI wieder an. Der zeitweilig nach oben gestellte Artikel “Frauenaufstand in Saudi-Arabien” ist wieder nach unten gerueckt worden.

  • 18

    Kommentar von Thatcher

    29. September 2007 @ 17:47

    Zu der Grundsatzdiskussion möchte ich gern einen längeren Kommentar beitragen, den ich letztens bei PI schrieb und der dort gelöscht wurde. Falls es wirklich so ist, dass wegen der Nicht-Anonymität die P.C. nun gewaltsam bei PI installiert wird (indem Autoren gezwungen werden, ihre Tätigkeit aufzugeben, und die Redaktion das erklärungslose Entfernen sämtlicher Artikel inklusive dazugehöriger Diskussionsstränge für angemessen hält), dann sollte man sich wirklich lieber hierher orientieren. Also, ich schrieb dort Folgendes über die Herkunft von Feminismus und Auflösung der Nation, und gebe zum Ende so eine Art Programm an, was die Aufklärung gegen die modernen Anti-Aufklärer heute tun könnte.

    Dieses Bestreiten von Identitäten, Umdefinieren von Rollen und Verleumden jeglicher anderer Positionen als “faschistisch” kann man ideengeschichtlich auf die Frankfurter Schule zurückführen. Deren Vordenker wie Marcuse, Horkheimer und Adorno vertraten den sozialistischen Gedanken, dass der Mensch und alle seine Identitäten wie Volks- Geschlechts- und Gruppenzugehörigkeit lediglich kulturelle Konstrukte seien. Dass es naturhafte, evolutionär bedingte Gesetzmäßigkeiten geben könne, aufgrund derer Menschen so leben, wie sie leben (und was durch Vergleich mit etwas weniger “verwestlichten” Kulturkreisen leicht hätte bestätigt werden können), das definierten sie zum “strukturellen Gewaltakt” um, in dem der Mensch seine Geschlechterrolle, seine Nationalität und sonstiges unter Verletzung seiner “wahren Natur” anerzogen bekam.

    Insofern wurzeln die heutige Auflösung der nationalen Identität und Dinge wie Feminismus - “Gender Mainstreaming”, Lieblingsprojekt der CDU-Ministerin v.d.Leyen, bedeutet im Endeffekt nichts weniger als die Auflösung des, ohnehin nur kulturell bedingten, “kleinen” Unterschieds zwischen Männern und Frauen - in derselben Idee, dass alles kulturell Konstruierte auch “dekonstruiert”, also durch Umwertung zerstört werden könne, die eine kolossale Selbstüberschätzung der menschlichen Kultur darstellt.

    Bei Marcuse, Adorno und Horkheimer steht die Unterwerfung des Menschen unter seine Triebe, die Herrschaft des “Es” über das “Ich”, im Vordergrund. So wurden jegliche kulturellen oder moralischen Forderungen, die das westliche Menschenbild ausmachten und für wissenschaftliche und technische Großtaten verantwortlich waren, zu illegitimen Willkürakten autoritärer Faschisten diffamiert und die Rebellion gegen Anstand und Vernunft legitimiert. Wer mit dem Wissen um das zerstörerische Programm der Frankfurter Schule im Hintergrund in den Studentenunruhen der späten ‘60er Jahre noch ein harmloses “Aufmucken” von Söhnen sieht, die von ihren “Nazi-”Vätern Rechenschaft verlangen, der verkennt, dass mit diesem Begriff nicht 30, sondern mindestens 3000 Jahre menschlicher Entwicklung am Pranger standen. Alles, was den westlichen Kulturkreis ausmachte, was ihn bedingte, wurde zum “falschen Bewußtsein” abgestempelt.

    Diese Bewegung war alles andere als harmlos, und die angeblich “geläuterten” Institutionenmarschierer sind es auch weiterhin nicht. Es handelt sich nach wie vor um Totalitaristen, die die Absicht, alle Menschen nach ihrem Bilde neu zu schaffen, niemals aufgegeben haben. Ihre Vorstellung ist dabei ein zutiefst unfreier, unaufgeklärter Massenmensch, der beliebig manipulierbar, durch Konsum und Sex jederzeit ruhigzustellen ist, der nachgebend und nicht mehr wehrhaft ist und in keiner Hinsicht seine Interessen mehr vertreten kann - der selbst die Vorstellung, seine Interessen etwa gegen Zuwanderer zu vertreten, die ihm die selbsternannte Herrscher-Elite zwecks Umerziehung ins Land geschickt hat, als faschistisch verachtet.

    Die Parteienherrschaft in Deutschland machte es diesen Leuten leicht. Vor allem die angeblich “Zweitklassigen” wurden nach Brüssel zur EU abgeschoben - der Bürger wurde über die illegitime Macht, die den alten Kadern auf diese Weise zugeschustert wurde, absichtlich im Unklaren gelassen. Da die “Frankfurter” in allen Parteien, in Gewerkschaften, Kirchen und Verbänden stecken, ist es ganz egal, wer gerade offiziell die Zügel in der Hand hält - es herrscht ein breiter Konsens, dass hier eine “moralische Elite” das blöde und tendenziell “faschistische” (in Wahrheit bloß konservative) Volk umerziehen muss und dafür Milliarden an Steuergeldern nach Gutdünken umverteilen darf.

    Doch da das Menschenbild dieser Pseudo-Elite auf tönernen Füßen steht, dreht sich allmählich der Wind. Der Mensch ist als denkendes, familiäres und staatsbildendes Wesen nicht ausschließlich kulturell konstruiert, sondern in langen Zeiträumen, die die Historie gar nicht überblicken kann, evolutionär geworden. Das angeblich “falsche Bewußtsein” ist unser Naturerbe. Damit haben unsere Frankfurter Sklavenhalter nicht gerechnet. Es gilt den Beweis anzutreten, dass im “neuen Menschen” noch soviel vom alten übrig ist, dass er dieses Unrechtssystem überwinden kann.

    Wir müssen dem wirklichen Menschen Stimme und Recht zurückgeben. Die als reaktionär und dogmatisch verschrieenen Positionen so mancher kirchlichen Autorität zeugen zwar nicht unbedingt von Offenheit und wissenschaftlicher Klarheit, zum Teil auch von theologischer Verbrämung, doch bin ich nicht mehr sicher, ob in dem Funktionieren der alten Gesellschaftsordnung nicht auch der Beweis dafür liegt, dass diese “Obskurantisten” im Grunde Bescheid wussten um das natürliche Gewordensein des menschlichen Wesens.

    Die Aufgabe, die die Aufklärung dann heute zu leisten hätte, wäre es, den Menschen bewusst zu machen, dass die menschliche Natur sich nicht nur in den Trieben erschöpft, sondern ebenso auch im Familien-Instinkt, im Nationalbewusstsein und in der schöpferischen und kreativen Intelligenz zu finden ist, die Hervorragendes geleistet hat und auch weiterhin leisten wird. Das große “Nein zum Menschen”, wie es die “Frankfurter” auf ihre Agenda setzten, soll durch ein “Ja” zum Menschen auch in seinen natürlichen Aspekten ersetzt werden - unabhängig davon, ob die Konsequenz irgendwelchen Dogmen von früher oder ganz früher entspricht.

  • 19

    Kommentar von Feuervogel

    29. September 2007 @ 17:57

    @ Thatcher

    warum wurde dieser Kommentar von dir gelöscht? mir unerklärlich!

  • 20

    Kommentar von katschak

    29. September 2007 @ 18:22

    @ Thatcher, Feuervogel, Eisvogel

    Du sprichst mir DERART aus der Seele, Thatcher!
    Eisvogel, ich sehe, dass DU bei PI noch posten darfst … GG

    Warum laedst Du nicht den Stefan hierher ein und bittest ihn HIER um:
    1. Seine Meinung zu diesem Thread und auch vor allem dem Kommentar von Thatcher.
    2. und damit eng verbunden, warum PI das geloescht hat.

    Dabei geht es mir keineswegs darum, dass sich SH fuer seine Zensur in seinem Blog rechtfertigen muesste. Das ist ganz und gar sein gutes Recht. Ich moechte nur gerne wissen, wo er steht. Mir ist anti-Islam, pro US und pro Israel irgendwie zu schwammig.

    Und manchmal sieht es so aus als sei das Hauptanliegen von PI mittlerweile das eigene Ueberleben als Blog und Erwerbsquelle. Auch das ist ok. Ich mag’s nur gern KLAR.

  • 21

    Kommentar von Eisvogel

    29. September 2007 @ 18:38

    Hallo alle,

    dieser Kommentar von Thatcher spricht auch mir aus der Seele. Ich hatte ihn schon bei PI gelesen, war dermaßen begeistert, dass mir zunächst einfach nichts einfiel, dazu zu schreiben und ich gerade auch beschäftigt war. Es tut einfach gut, ihn zu lesen. Dann wollte ich ihn wiedersuchen und dann war er weg.

    Es ist so ein Glück, dass Du den noch hattest, Thatcher.

    Ich glaube nicht, dass er gelöscht wurde. Er war wohl unter einem der Arikel von Christine, die mir ihr gegangen sind. Da gab es auch einen hervorragenden Kommentar von Serbian Girl über den Balkankonflikt, um den ist es auch schade.

    Das Überleben ist kein kleines Anliegen, Katschak. Ich will auch unbedingt, dass PI überlebt. Eine Erwerbsquelle ist es allerdings nicht, obwohl’s nicht schlimm wäre, wenn’s eine wäre.

  • 22

    Kommentar von Eisvogel

    29. September 2007 @ 19:41

    Aber nach der Analyse wieder zu den Lösungen. Ich teile übrigens Deine Vorstellung von der Zukunft, katschak. Im Moment sorge ich mich wirklich weniger um eine Theokratie Saudi-Style als um einen massiven Ausbau der PC, der Einschränkung der Freiheit, der Wertelosigkeit und des Sozialismus. Das allerdings könnte dann recht leicht in echt-islamisch umschlagen.

    Das halte ich für einen extrem wichtigen Satz:

    Wir muessen klar machen, dass wir nicht mehr in einer Demokratie leben.

    Das hat die Mehrheit der Islamkritiker nicht kapiert. Der demokratische Gedanke ist so sehr im Kopf eingegraben, dass viele denken, es würde reichen, wenn eine Menge Leute “aufwachen”, damit man dann auf demokratischem Weg die richtige Partei wählt und die Lösungen angeht. Es gibt keine und jede, die sich gründet, wird von außen als rechtsradikal bezeichnet werden und sich von innen heraus selber ruinieren oder anpassen. Es ist extrem unwahrscheinlich, dass alle Politiker (die ja schließlich auch Menschen aus dem Volk sind) so naivdoof gegenüber der Islamisierung sind, wie sie wirken.

    Es gibt Sachzwänge und sobald man im Licht der Öffentlichkeit steht, gibt man ihnen nach, weil die Alternative der Ruin ist.

    Solange man glaubt, in einer Demokratie zu leben, erkennt man das nicht. Deshalb bin ich recht ratlos, was wir außer schreiben tun können…

  • 23

    Kommentar von Feuervogel

    29. September 2007 @ 20:35

    sobald die ersten großen Unruhen in Nachbarländern wie Belgien oder den Niederlanden zu beobachten sind, wird sich die Stimmung in D und anderswo sehr entschieden drehen. Eine Bewegung, die auf die Gefahren der Islamisierung hinweist, existiert (rudimentär) erst seit 1 (?) Jahr. Die Rhetorik dafür ist auch erst im Entstehen begriffen.

    SIAD will im November in Frankreich demonstrieren gehen, weitere Aktionen sind geplant.

    Ich denke, wir werden, nein wir müssen schon bald auf weit offenere Ohren stoßen. Etwas mehr Optimismus, Eisvogel …

  • 24

    Kommentar von Mir

    29. September 2007 @ 21:14

    @ katschak

    >> Soweit ich das verfolgt habe, ist in Deutschland weder die Linke noch die sog. Mitte islamkritisch. Kannst Du das weiter ausfuehren?

    Du hast natürlich recht. Aber auch die konservative (?) CDU tut sich nicht gerade hervor. Was ich meinte, war folgendes: Sowohl Umfragen als auch Gespräche mit Mitmenschen deuten für mich darauf hin, daß ein recht großer Teil der Bevölkerung - unabhängig der Parteibindung - der Islamisierung unseres Landes sehr kritisch gegenüber steht.

    Dabei besteht allerdings eben das Problem der mangelnden Information. Die Ablehnung der Islamisierung ist doch wohl oft eher “gefühlsmäßig”, denn faktenbasiert - das ist angesichts der mangelhaften Arbeit unserer Medien auch nicht erstaunlich. Insofern könnte man mehr von einer Kritik an der Islamisierung denn von (inhaltlicher) Islamkritik sprechen. Wohlgemerkt: Das Gefühl, daß die Entwicklung schlecht für unser Land ist, trügt, wie wir wissen, ja auch nicht. Aber die (demographischen) Zahlen und die wahren Gefahren sind vielen Menschen ebensowenig klar wie die Verantwortung und das Interesse der Linken an diesen Zuständen.

    Wie dem auch sei: Ich bin nach wie vor überzeugt, daß die Union auf eine regierungsfähige bürgerliche Mehrheit bauen könnte, wenn das Thema im Sinne der Bürger aufgegriffen würde. Womit wir wieder einmal beim Thema wären, daß erst einmal die polititsch korrekte (Selbst-) Einmauerung der Meinungsfreiheit durchbrochen werden müßte.

  • 25

    Kommentar von Feuervogel

    29. September 2007 @ 21:24

    @ Mir

    “Womit wir wieder einmal beim Thema wären, daß erst einmal die polititsch korrekte (Selbst-) Einmauerung der Meinungsfreiheit durchbrochen werden müßte.”

    bingo. Deswegen ist Schreiben bis auf Weiteres das Beste. Die Zahl der Menschen, die nicht nur eine “gefühlsmäßige Ablehnung” gegen die Islamisierung haben, steigt ja.

  • 26

    Kommentar von Eraser

    29. September 2007 @ 21:43

    Ich wollte mich nur kurz zur Frage, was wir verhindern möchten, äussern.
    Dazu sollte man sich ersteinmal vergegenwärtigen, was uns bevor steht, falls sich an der derzeitigen Entwicklung nichts ändert.
    Meiner Ansicht nach steht uns kurzfristig (Zeitraum von 10-20 Jahren) eine islamkonforme Gesellschaft bevor, die von einem internationalsozialistisch motiviertem Staatsapparat durchgesetzt und aufrecht erhalten wird.
    Zur Erklärung was ich mir unter einer “islamkonformen Gesellschaft” und einem “internationalsozialistisch motiviertem Staatsapparat” vorstelle:
    Unter einer islamkonformen Gesellschaft stelle ich mir die Anerkennung islamischen Rechts und Gebräuchen durch die Gesellschaft selbst und die Hinnahme der Durchsetzung islamischen Rechts auch auf staatlicher Ebene vor. Darunter fällt bspw. dass allgemeiner Konsens darüber herrscht, dass es nicht hinnehmbar ist Mohammed abzubilden und alles was den Islam beleidigen oder einen seiner Gläubigen “verletzt” unter Beleidigung einer Religionsgemeinschaft fällt.
    Als internationalsozialistisch motivierten Staatsapparat bezeichne ich ein politisches System, dass nicht mehr dem Volk dient sondern lediglich damit beschäftigt ist seine internationalistischen und sozialistischen Ideen und Utopien zu verwirklichen. Dazu gehört Deutschlands Linke mit ihren “Eine Welt/Alle Menschen sind gleich”-Utopien genauso wie die EUrokraten und ihre Schaffung einer euro-mediterranen Zone.
    Mittelfristig (Zeitraum von 50-70 Jahren) steht Deutschland sowie Europa Bürgerkrieg und die daraus resultierende Aufgabe sämtlicher Freiheiten bevor. Die Alternative bestünde allerdings darin, dass es Politik und Medien weiterhin gelingt die Gesellschaft abzulenken und in Lethargie zu versetzen.
    Langfristig (Zeitraum von 150+ Jahren) blüht uns meiner Meinung nach dasselbe Schicksal wie einst Arabien, Nordafrika, Byzanz und Teilen des Balkans.

    Was ich von diesen Zukunftsaussichten als konservativer deutscher Atheist halte und ob ich dazu kommen lassen möchte, kann man sich denken…
    Was ich stattdessen bevorzuge ist eine Gesellschaft, die ihre eigene Freiheit und ihren Individualismus als höchstes Gut schützt und ein dazugehöriger Staatsapparat, der alles gegen eindeutige Gefahrenquellen unternimmt.
    Die derzeitigen Zukunftsaussichten abzuwenden und eine Gesellschaft zu schaffen die diesem Prinzip zumindest ähnelt wird mehr als schwierig und ich persönlich zweifle auch daran das dies ausschließlich friedlich gelingen wird. Allerdings bin ich davon überzeugt, dass, wenn man soviele Menschen wie nur irgendmöglich über ihre Zukunftsaussichten informiert und ihnen die freiheitliche Alternative aufzeigt, die Mehrzahl sich für die eigene Freiheit entscheiden wird und sich einer sozialistischen und der darauffolgenden islamischen Zukunft widersetzen wird.
    In diesem Sinne hat PI auch weiterhin einen nicht gering zu schätzenden Wert, denn PI ist eines von wenigen Medien, welches überhaupt dazu gewillt ist die Menschen über ihre Zukunft zu informieren. Das Informieren könnte man übrigens mit einfachsten Mitteln ausweiten. So banal es klingen mag aber Flugblätter sind ungemein geeignet für diesen Zweck. Sie sind einfach herzustellen, kostengünstig, schwer einzuschränken und erreichen auch diejenigen, die nicht sonderlich politisch interessiert sind.

    Denn merke: Um die Zukunft zu verändern brauchen wir die Unterstützung weiter Teile der Bevölkerung. 15000 PI Leser und einige weitere Tausend gegen den Islam Engagierte werden allein wenig erreichen. Daher lautet das oberste Ziel ersteinmal die vorhandene Skepsis gegenüber dem Islam zu nähern, auf ihr aufzubauen und zugleich der staatlichen Umerziehung entgegenzuwirken.

  • 27

    Kommentar von Feuervogel

    29. September 2007 @ 23:39

    Thatcher, dein Kommentar hier sollte ein Gastbeitrag sein!

  • 28

    Kommentar von ohneland

    29. September 2007 @ 23:54

    Ich finde, der Beitrag von Thatcher ist bahnbrechend! Ein selbstbewusster, formal klar denkender moderner Mensch begibt sich des Dünkels aller Vorgeschichte den Rang abgelaufen zu haben und erkennt in obskurantistisch verhüllten Dogmen potentiell Vernunft.
    Was wäre das doch, wenn die formal hochversierten aber atomisierten, modernen Subjekte tatsächlich zu jenem gediegenen Inhalte kämen, zu jener Substanz, die sich hinter mancherlei antiquiert wirkenden Dogmen verbirgt.
    Antiquiert wirkt das ganze Christentum, weil es im Zuge der Moderne auf sich selbst zurückgedrängt wurde, aber viel mehr noch sich selbst auf sich zurückgezogen hat. Das, was früher Lebenswirklichkeit der Menschen war, existiert heute für den einzelnen nur noch wie von ferne. Das Christentum ist da, aber nur in der Form der Allgemeinheit, die Menschen, die sich Christen nennen, sind irgendwie kraftlos. Eisvogel hat hier irgendwo so voll ins Schwarze treffend geäußert, dass die Christen so verletzlich sind, man sollte daher ein bisschen für sie die Ritter spielen, - die Schwachen, Lieben also schützen. Das Christentum ist vergleichbar mit einem großen traditionsreichen Fußballclub, der grandios organisiert ist und einen berühmten Präsidenten hat. Aber leider hat er keine konkurrenzfähigen Kicker, die besten spielen irgendwo auswärts. Nun scheinen wir doch zu erkennen, es ist unser Spiel, es bedarf unseres Einsatzes.
    Als Kardinal Ratzinger als designierter Pabst sich erstmals den Gläubigen zeigte war er sichtlich angespannt. Wie würden die Leute wohl auf ihn reagieren, auf ihn, den Panzerkardinal, auf den Mann des Systems, noch dazu als Nachfolger eines Charismatikers.
    Sein Gesicht hellte sich augenblicklich auf, als ihm Jubel entgegenschlug. Pabst Benedikt ist kein finstrerer Traditionalist, sondern ein Mann, der weiß, dass das Verhältnis von Moderne und Christentum, von Vernunft und Glauben, die Schicksalsfrage Europas ist. Europa ist Aufklärung und Christentum. Insofern ist Benedikt ein Mittler, und seit Regensburg, dem Wendepunkt auch ein, geistiger Anführer. Auf beiden Beinen stehend können wir uns behaupten. Erst wenn wir diesen inneren Grundkonflikt überwinden, haben wir die Bedingungen der Möglichkeit geschaffen, mit all den uns aktuell und akut bedrängenden Problemen fertig zu werden.

  • 29

    Kommentar von Bokito

    30. September 2007 @ 0:11

    Schön, dass hier mal eine ausführliche Diskussion zustande gekommen ist.
    Leider hab ich nicht die Zeit und leider auch nicht die Bildung, um hier alles, was gepostet wurde zu kommentieren.

    Was ich nur zu meinem unter Punkt #8 gemachten Vorschlag sagen möchte:
    Man muss einfach auch mal ein Zeichen setzen.Ich weiss, dass man mit Leserbriefen und Unterschriftenlisten nicht sofort irgend etwas erreicht. Aber es ist ein Zeichen, dass es wenigstens ein paar Leute gibt, die der veröffentlichten Meinung widersprechen.

    Eine leise aber stetige Gegenstimme wird nicht überhört werden!

    Aber eine vollkommene Lösung all unserer Probleme kann ich leider auch nicht anbieten, dann wär ich schon längst Anhänger einer der vielen totalitären Ideologien.. na, ich lese lieber hier die Kommentare:)

  • 30

    Kommentar von katschak

    30. September 2007 @ 0:27

    sind diese Aufsaetze zum Thema PC hier eigentlich bekannt?

    http://www.freecongress.org/PC_Essays/

  • 31

    Kommentar von Thatcher

    30. September 2007 @ 1:03

    @ ohneland

    So schnell lasse ich mich nicht für den Ratzinger-Verein vereinnahmen. Genaugenommen fiel mir nur nichts Besseres ein - alle Utopien sind gescheitert, weil sie irgendwie einen anders gestalteten Menschen zur Voraussetzung haben als den wirklichen, evolutionär entwickelten.

    Ratzinger ragt unter den “weisen Männern” zwar hervor, doch erstens besteht sein Verein nicht aus lauter Ratzingern - das meiste “Bodenpersonal” ist, sofern nicht gutmenschlich-sozialistisch-totalitär angekränkelt, stockkonservativ, obskurantistisch, manipulativ, geld- und machtgierig und rückgratlos. Wer mit dem Anspruch auftritt, die Menschen nicht nur zum “jenseitigen Heil”, sondern auch zum bestmöglich organisierten diesseitigen Leben zu führen, dem muss man solche Kritik ins Stammbuch schreiben dürfen.

    Zweitens hat auch Herr Ratzinger seine dunklen Punkte. Seine Bücher mangeln der logischen Klarheit ebenso wie der wissenschaftlichen Methode, er schreibt verschwurbelt, nebelhaft, mit feststehendem Ergebnis. Ich möchte nicht nur ahnen, vermuten oder sogar hoffen müssen, dass er die Dinge klar sieht, sondern ich würde es gern schwarz auf weiß lesen. Derzeit ist es unter katholischen Christen Mode, alles argumentativ Klare, das ihrer Position zuneigt, auf Ratzinger zu projizieren, als habe er es m.o.w. genauso gesagt. Das ist unredliche PR; ich glaube, dass er philosophisch eher ein leeres Gefäß ist, dessen Inhalt im Wesentlichen von anderen kommt.

    Ratzingers eigene Position erscheint mir eher unheimlich. Wenn er sagt, dass der heutigen Wissenschaft durch Berücksichtigung des Logos die Ganzheit wiedergegeben werden solle, so impliziert er etwas zutiefst Unwissenschaftliches, sogar Mittelalterliches: Die Vertreter des Logos, vulgo kirchliche Amtsträger resp. “die Inquisition”, sollen den Rahmen vorgeben, in dem sich das Denken bewegen darf. “Freiheit des Menschen” bedeutet für ihn nicht mehr als die Wahl zwischen Akzeptanz der kirchlichen Lehrautorität (Heil) bzw. deren Verwerfung (Verdammnis). So kann man ergebnisoffene Wissenschaft nicht betreiben; nichts anderes streben die Kreationisten auch an. Er rechtfertigt solche mehr als drastischen, sondern destruktiven Einschnitte damit, dass die vom Logos (sprich: kirchlicher Aufsicht) befreite Wissenschaft “Pathologien” hervorgebracht habe. So schwerwiegend diese auch sein mögen (Atomkrieg, Familienplanung und Abtreibung, Gentechnik, materialistisches Menschenbild), so deutlich werden sie aber von den Pathologien der religiösen Praxis im Laufe vieler Jahrhunderte überwogen (totalitäre Manipulation, Ablasshandel, Ausübung weltlicher Herrschaft, Glaubenskriege zwischen christlichen Konfessionen, Versklavung des Geistes im Sinne von Machterhalt und Propaganda u.v.m.), und dennoch redet Ratzinger die Fehlleistungen seines eigenen Vereins herunter und verklärt sie als “Fehler Einzelner, die man aus der Zeit heraus verstehen müsse”.

    Bevor es einen Konsens gibt, müsste man tatsächlich reinen Tisch zwischen aufgeklärter Position und kirchlicher Macht schaffen. Die Zeiten, in denen die Wissenschaft sich zur Dienerin der Kirche und ihrer Machtinteressen reduzieren lassen müsste, sind auch für Herrn Ratzinger zu Ende.

    Was ich mir dagegen vorstelle, ist eine wissenschaftliche Fundierung des jüdisch-christlichen Menschenbildes. Wenn man redlicherweise anerkennt, dass der Mensch nicht als im Sinne totalitärer Ideologien beschreibbare tabula rasa zur Welt kommt und sich in seinem Wertegefüge Jahrtausende evolutionärer Entwicklung ausdrücken, die nicht von anmaßenden Bewusstseinsingenieuren dekonstruiert werden können, dann kommt zwar nicht das von “Erbsünde” und “Nichtigkeit” geprägte christliche Menschenbild dabei heraus (das angesichts der großartigen kulturellen und wissenschaftlichen Leistungen früherer Generationen auch nicht angemessen wäre), aber eventuell etwas, das gute Regierungspraxis, Kreativität und Intelligenz bestmöglich fördert, ohne dass es zugleich in religiös-primitive Pathologien abzugleiten droht.

  • 32

    Kommentar von Bokito

    30. September 2007 @ 1:03

    Wir sollten uns auf den kleinsten gemeinsamen Nenner einigen:
    Die Würde des Menschen.

    Es gibt einfach keine “Endlösung” aller Probleme von uns Menschen. Es gibt immer Ungleichheit und kriminelles Verhalten.

    Aber wir müssen uns die Option offenhalten, offensichtlich unmenschliches Verhalten benennen zu können.

    Das ist der Vorschlaghammer aller totalitären Ideologien: sie nehmen uns die Maßstäbe weg, sie zerstören das grundsätzlich vorhandene Gefühl für RICHTIG oder FALSCH.
    Totalitäre Ideologien gehen soweit, das unmenschliche, die Tötung menschlichen Lebens auch noch für etwas Gutes zu halten, weil es angeblich einem höheren Zweck dient.

    Ich behaupte einfach:

    Wir werden nichts erreichen, wenn wir uns an unsere bisherige europäische Kultur klammern und diese bewahren wollen (ich würde das gerne, aber es geht nicht! - schade - ).

    Wir können aber sehr viel erreichen, wenn wir immer wieder für die freie Meinungsäusserung und gegen Denkblockaden eintreten.

    Manchmal reicht es auch, einfach ein Stolperstein zu sein .. einfach eine Diskussion in Gang zu setzen, ohne den Ausgang der Diskussion zu kennen.

    Ach, ich weiss auch nicht, was ich noch schreiben soll, aber ein weiss ich: der Islam ist zu totalitär (das heisst: zu einfach gestrickt), um wirklich unsere Zukunft zu beherrschen. Dieses System ist einfach zu dämlich.

    Die Menschen haben einen Drang zur Freiheit - das ist meine Hoffnung.

  • 33

    Kommentar von Feuervogel

    30. September 2007 @ 1:26

    @ Thatcher

    Die Vertreter des Logos, vulgo kirchliche Amtsträger resp. “die Inquisition”, sollen den Rahmen vorgeben, in dem sich das Denken bewegen darf.

    das ist eine Folgerung, die ich zumindest aus seiner Regensburger Rede nicht abzuleiten imstande bin. Ratzinger fordert sehr wohl, daß sich die exakten Wissenschaften einem (größeren) “Logos” unterzuordnen haben. Hingegen läßt er es offen, wie so ein Konsens zu erreichen sei. Er schließt seine Rede damit ab, daß er im religiösen Dialog mit dieser Position auftreten werde:

    „Nicht vernunftgemäß, nicht mit dem Logos handeln ist dem Wesen Gottes zuwider“, hat Manuel II. von seinem christlichen Gottesbild her zu seinem persischen Gesprächspartner gesagt. In diesen großen Logos, in diese Weite der Vernunft laden wir beim Dialog der Kulturen unsere Gesprächspartner ein. Sie selber immer wieder zu finden, ist die große Aufgabe der Universität.

    Ich würde sogar sagen, daß der letzte Satz seiner Rede deiner Behauptung von der ‘erneuten Anmaßung der Vernunft’ durch die katholische Kirche widerspricht.

  • 34

    Kommentar von Bokito

    30. September 2007 @ 1:29

    der Pabst allein wird uns auch nicht retten. Zur Abwechslung einfach mal anschauen:

    http://www.youtube.com/watch?v=zWCRfgK8V98&mode=related&search=

  • 35

    Kommentar von Thatcher

    30. September 2007 @ 1:41

    @ feuervogel

    Man sollte Ratzinger aber auch nicht auf die Regensburger Rede reduzieren. Ich habe mich durch zwei seiner anderen Werke gequält (”Einführung in das Christentum”, das auf mich dort, wo es nicht ergebnisfixierte Exegese ist, wie eine hoffnungslos schwache Auseinandersetzung mit Nietzsche wirkt, und “Werte in Zeiten des Umbruchs”, aus dem insbesondere der mehr als schiefe Pathologien-Vergleich stammt) und misstraue dem freundlich auftretenden Philosophenpapst seither.

  • 36

    Kommentar von talmida

    30. September 2007 @ 2:25

    ihr habt viele gute Punkte so angerissen…
    Seit längerer Zeit kann ich in - auch kurzen - persönlichen Gesprächen gradezu mit Händen die unterschwellige Empörung und die zunehmende Aggression der Leute greifen.
    Ich denke, sie kommt daher, daß Menschen mit Aggression reagieren, wenn sie spüren, daß da irgendwas total gegen ihre persönlichen Interessen läuft - nur was um Himmels willen ist es denn?

    Deshalb denke ich auch, daß das Gebot der Stunde ist, die Grundängste anzusprechen, auszusprechen und den Menschen vor allem endlich die Gewissheit zu geben, daß sie nicht allein mit dem Gefühl sind, daß da was nicht stimmt.
    Vor Jahren hab ich mal auf dem Marktplatz einer großen deutschen Stadt an einem Stand der KPD angefangen mitzudiskutieren. Nachdem ich offen meine Sicht der Dinge ausgesprochen hatte, ging ich weg. Eine Frau lief mir extra hinterher und dankte mir voller Euphorie, endlich mitgekriegt zu haben, daß sie mit ihrer Meinung nicht allein sei und mit ihr alles “richtig” sei.

    Das eben scheint mir das Entscheidende: den Mund in persönlichen und auch öffentlicheren Gesprächen aufzumachen. Es reicht dabei vollkommen, wenn jeder nur seinen Stand der Kenntnisse vorbringt - andere trauen sich dann auch. Wenn man meint, nur dann was sagen zu dürfen, wenn man einen umfassenden und fundierten Kenntnisstand erreicht hat, dann redet man vor dem Grab nicht mehr…

    Wichtig ist, daß wir j e t z t die Diskussion in Gang bringen - nur diese wird verhindern, daß wir uns in Bürgerkriegen und Terroranschlägen wiederfinden.
    Keiner von uns braucht dazu schon fertige Lösungen - nicht einmal unbedingt Lösungsvorschläge. Ist nicht Demokratie, daß das Volk (nicht seine Beherrscher, oder die sich als solche sehen) erst mal anfängt, zu diskutieren? Daraus werden sich genug Ideen ergeben - die meisten Leute sind gar nicht so blöd, wie die veröffentlichte Meinung sie zunehmend dastehen läßt.

    Wenn die Stimmen, die laut genug rufen, daß der Kaiser ja gar nichts an hat, nicht erklingen, dann explodiert all der angesammelte Zorn, ohne sich über seine Wurzeln klar geworden zu sein und hat dann auch später keine Gelegenheit mehr dazu.

    In dem Zusammenhang: Paulus hat gesagt “Widersteht dem Teufel und er wird vor euch fliehen”. Wer dem Bösen nämlich ganz grade ins Gesicht blickt, der erkennt schnell seine Armseligkeit…

  • 37

    Kommentar von katschak

    30. September 2007 @ 2:37

    Ihr lieben Filosofen,

    vielleicht habe ich Euch ja nur missverstanden aber wenn das jetzt hier in eine abgehobene “Querelle Allemande” ausartet, darueber ob die katholische Kirche oder die Evolution des vernunftbegabten Menschen den abendlaendischen Wertekatalog hervorgebracht hat und ob Ratzinger der alleinige Hueter der Wahrheit ist, dann verschreibe ich mir gerne eine Auszeit bis Ihr das geklaert habt. Am besten im Stadtpark im Morgengrauen! Meine juedischen, und buddhistischen Freunde wissen auch, was richtig und was falsch, was gut und was schlecht ist, dazu braucht es keinen Ratzi. Dazu braucht es aber auch nicht die strikte Ablehnung desselben! Und schon garkeine verbalen Stelzen. Mann!

    @ # 24 Mir

    Du hast natürlich recht. Aber auch die konservative (?) CDU tut sich nicht gerade hervor. Was ich meinte, war folgendes: Sowohl Umfragen als auch Gespräche mit Mitmenschen deuten für mich darauf hin, daß ein recht großer Teil der Bevölkerung - unabhängig der Parteibindung - der Islamisierung unseres Landes sehr kritisch gegenüber steht.”

    Ich denke es gibt in D jede Menge schlichter Xenophobie. Das fing nicht erst mit italienischen, spanischen und griechischen “Gastarbeitern” in den 60ern an, ich denke das ist ein weltweit verbreitetes Verhalten unter aengstlichen Menschen. Das sind aber nicht die Leute mit denen ich gegen den Islam antreten will. Das ist in meinen Augen ein gewaltiger Unterschied in der Motivation.
    Ich glaube uebrigens nicht, dass in D wirklich konservative Menschen in der Parteipolitik mitmischen. Die findet man im Moment wohl nur ausserparlamentarisch.
    @ # 21 Eisvogel

    Das Überleben ist kein kleines Anliegen, Katschak. Ich will auch unbedingt, dass PI überlebt.”

    Ja klar. Aber eine der wichtigsten Ueberlebenslehren der Evolution ist die Notwendigkeit zur Anpassung an neue Lebensumstaende, oder? Es waere schade, wuerde Herre sich so frueh zum Dinosaurier machen. Hast Du ihn gefragt, ob er hier kommentieren moechte? Ich wuesste wirklich gern, was er eigentlich will. Eben weil er wichtig ist / war.

  • 38

    Kommentar von Feuervogel

    30. September 2007 @ 10:34

    @ katschak

    “ich denke, das ist ein weltweit verbreitetes Verhalten unter aengstlichen Menschen. Das sind aber nicht die Leute mit denen ich gegen den Islam antreten will. Das ist in meinen Augen ein gewaltiger Unterschied in der Motivation.”

    Ja, da gibt es eine Menge von Kleinparteien in D und anderswo, die diese Klaviatur spielen wollen, deren Vorsitzende auch nicht in der Lage sind oder sein wollen, zu den tieferliegenden Problemen vorzustoßen. Sagt man das, ist man der “Gutmensch”.

  • 39

    Kommentar von Schakal

    30. September 2007 @ 12:20

    Ich habe bereits 8.000 des folgenden Flugblattes verteilt:

    (Vielleicht etwas zu lang, aber diejenigen, die ich erreichen will lesen es sich durch. Paßt, wenn die Erläuterungen zu den Koransuren kleiner gedruckt werden, auf 1 DIN - A4 - Blatt, doppelseitig. Kosten für 1000 Stück: 40,- €. Verteilung Sonntats vormittags in die Hausbriefkästen).

    Zitate

    aus „Der Koran“, Reclam Universalbibliothek Nr. 4206, Stuttgart, 1960. Andere Übersetzungen unterscheiden sich nur unwesentlich, es gibt jedoch auch schon „frisierte“ Versionen für Nicht-Moslems.

    Sure 2, Vers 216: „Vorgeschrieben ist euch der Kampf, doch ist er euch ein Abscheu. Aber vielleicht verabscheut ihr ein Ding, das gut für euch ist, und vielleicht liebt ihr ein Ding, das schlecht für euch ist; und Allah weiß, ihr aber wisset nicht.” Gemeint ist der Kampf mit Waffen. Mohammed hatte wohl viele friedliche Zeitgenossen, sonst hätte er seine Anhänger nicht ständig „bearbeiten“ müssen.
    Sure 4, Vers 74: “Und so soll kämpfen in Allahs Weg, wer das irdische Leben verkauft für das Jenseits. Und wer da kämpft in Allahs Weg, falle er oder siege er, wahrlich dem geben wir gewaltigen Lohn.” Sure 4, Vers 89: „Sie wünschen, dass ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, und dass ihr ihnen gleich seid. Nehmet aber keinen von ihnen zum Freund, ehe sie nicht auswanderten in Allahs Weg. Und so sie den Rücken kehren, so ergreift sie und schlagt sie tot, wo immer ihr sie findet; und nehmet keinen von ihnen zum Freund oder Helfer.
    Sure 8 „Die Beute“, Vers 12: „Wahrlich, in die Herzen der Ungläubigen werfe ich Schrecken. So schlagt ein auf ihre Hälse und haut ihnen jeden Finger ab.“ (Die Sure handelt von einem von Mohammeds Karawanenüberfällen im Jahre 624 sowie um die Aufteilung der so erlangten Beute.)
    Sure 9, Vers 5: „Sind aber die heiligen Monate verflossen, so erschlaget die Götzendiener,“ (die mit den Moslems Nichtangriffs- oder Schutzverträge abgeschlossen haben) „wo ihr sie findet, und packt sie und belagert sie und lauert ihnen in jedem Hinterhalt auf. So sie jedoch bereuen und das Gebet verrichten und die Armensteuer zahlen, so lasst sie ihres Weges ziehen. Siehe, Allah ist verzeihend und barmherzig.“ Aber dann, eine halbe Seite weiter in Vers 8: „Wie, wo sie, wenn sie euch besiegen würden, weder Blutsbande noch Bündnis halten würden? Mit ihrem Munde stellen sie euch zufrieden, ihre Herzen jedoch sind euch abgeneigt, und die Mehrzahl von ihnen sind Frevler.“ Für die meisten gilt daher dann Vers 14: “Bekämpfet sie, Allah wird sie strafen durch eure Hände und sie mit Schmach bedecken und wird euch Sieg über sie verleihen.“ Vers 30: „Allah schlag sie tot!“
    Sure 9, Vers 111: „Siehe, Allah hat von den Gläubigen ihr Leben und ihr Gut für das Paradies erkauft. Sie sollen kämpfen in Allahs Weg und töten und getötet werden.“ Sure 9, Vers 123: „Ihr Gläubigen! Kämpft gegen diejenigen von den Ungläubigen, die euch nahe sind!“ (Lt. Hadiths ist damit auch Psychoterror („Erzürnen“, Verdrecken der Umgebung) gegen nichtislamische Nachbarn gemeint). Sure 47, 4-5: „Und wenn ihr die Ungläubigen trefft, dann herunter mit dem Haupt, bis ein Gemetzel angerichtet ist, dann schnüret die Bande!“
    Sure 26, Vers 201 ff.: Sie glauben nicht an ihn, bis sie die schmerzliche Strafe erschauen. Und kommen wird sie unversehens über sie, ohne daß sie ihrer gewahr werden. Und so werden sie sprechen: „Wird uns eine Frist gegeben?“ Wollen sie denn etwa unsere Strafe herbeiwünschen? Was meinst du wohl? Wenn wir sie noch für Jahre in Freuden leben ließen und dann zu ihnen käme, was angedroht ward, nicht nützen würden ihnen dann ihre Freuden, die sie genossen. Und nicht zerstörten wir eine Stadt, die nicht Warner gehabt hätte.“ (Dies sagen zu können ist offenbar der Sinn der islamischen Mission, und nur „die Geringsten“ schließen sich den „Gesandten“ an, was als von vornherein klar dargestellt wird; diese sind dann aber leider meistens Frevler und Heuchler und somit auch reif. Sie endeten meist als – islamisierte - Sklaven).
    Auch die Bibel enthält ähnliche Zitate, allerdings bis auf zwei Stellen nur im für Christen nicht verbindlichen Alten Testament. Während Jesus diese Teile für ungültig erklärt hat, hat Mohammed aus ihnen seinen Koran entwickelt. Außerdem habe ich in Deutschland noch keinen „alttestamentarischen Christen“ getroffen, man bevorzugt den europäischen Humanismus, etwa nach den Aufklärern des 18. Jahrhunderts. Wohl aber kann ich sagen, dass die meisten Moslems (logischerweise nicht alle, aber zu viele) ihr Leben am Koran ausrichten und den Koran sehr wohl kennen. Im Zeichen des Kreuzes wurde viel gemordet, nur konnte man sich nie auf das Neue Testament berufen. Und völlig ignoriert wird, dass zur Zeit der Kreuzzüge die Christen im Nahen Osten noch in der Mehrheit waren. Auch der Koran enthält friedliche Passagen, diese gelten jedoch nur solange die Moslems nicht „die Oberhand haben“, oder sie entpuppen sich als grausam, wenn man sie in dem Zusammenhang liest, aus dem sie entnommen wurden (Sure 5, Vers 32, das angebliche Tötungsverbot des Koran, das aber in Wahrheit dort aufgehoben wird), oder sie gelten nur für Moslems untereinander. Das Differenzieren von friedlichem Islam und Islamismus ist nicht nachvollziehbar. Der „friedliche Islam“ existiert nur im Wunschdenken europäischer Politiker und evangelischer Pfarrer, und Israel und der Irakkrieg sind nicht die einzige Ursache des Terrors.
    Die friedlichen Teile des Korans verfasste Mohammed als er noch unbedeutend war und mit seinen etwa 100 Anhängern von Mekka nach Medina vertrieben wurde. Dort gelangte er aber durch Karawanenüberfälle zu Reichtum und militärischer Macht. Nach der Wiedereroberung Mekkas verfaßte er dann Texte wie oben dargestellt. Diese Texte sind weder aus dem Zusammenhang gerissen noch einzelne Ausrutscher, sondern der Koran enthält ca. 40 konkrete Mordaufrufe und ca. 160 Aufrufe zu weiteren Gewalttaten (einschl. Verstümmelungen) gegenüber Nichtmoslems sowie unzählige Schmähungen und Beleidigungen. Diese Gebote sollen aber erst dann angewendet werden, wenn die Moslems über genügend Macht verfügen. Bis dahin gilt die sog. „Takiya“, die Täuschung der Ungläubigen über die wahren Absichten des Islam. Sie geht u.a. auf Sure 8 Vers 30 zurück: „Und habe keine Angst vor der List der Ungläubigen, siehe, Allah ist der Vater aller Listenschmiede“. Kennen Sie sonst noch eine Religion, die ihren Gott als „Vater aller Listenschmiede“ bezeichnet? Die friedlichen Passagen entpuppen sich im Kontext oftmals als zweckgerichtet bis hinterhältig. Wer dies alles bezweifelt, sollte selbst nachschlagen. Der Koran ist im Buchhandel für 14,90 € erhältlich. Mohammed führte selber 66 Kriege gegen Nicht-Muslime, nahm an etlichen Massakern selbst teil, lebte vorher von Karawanenüberfällen und schwängerte eine 9-Jährige.
    Auch stand der Übergang zum Islam keineswegs allen unterworfenen Völkern offen. So durfte nur ein kleiner Teil der Ägypter (heute Kopten genannt) zum Islam konvertieren, die breite Masse lebt bis heute als rechtlose „Dhimmis“ mit ständig sinkendem Bevölkerungsanteil. Noch im 15. Jahrhundert hatten sie die Bevölkerungsmehrheit. Heute liegen sie bei ca. 12%. Im Libanon hatten die Christen noch in den 60er Jahren die Mehrheit. Weder im maurischen Spanien noch auf dem osmanischen Balkan waren die Moslems gegenüber Christen so tolerant und aufrichtig wie immer behauptet wird, sondern grausam und despotisch. Auch heute wird im Namen des Koran gemordet, geraubt, versklavt, verstümmelt, gelogen und Tribut abgepresst. Islam heißt nicht, wie die Grünen behaupten, „Frieden“, sondern „Hingabe“ bzw. „Unterwerfung“ (unter den Willen Allahs).
    So versteht man dann auch den Ausspruch des SPD-Abgeordneten Vural Öger (Öger-Tours), der vor türkischen Unternehmern unlängst sagte: „Das, was Kamuni Sultan Süleyman 1529 mit der Belagerung Wiens begonnen hat, werden wir über die Einwohner, mit unseren kräftigen Männern und gesunden Frauen verwirklichen.“ (Hürriyet, dann stern und Bild). Selbst der Vorzeigetürke sieht sich also nicht als normaler Einwanderer, sondern ganz klar und dreist als Belagerer! Diese Haltung gegenüber Europa ist mittlerweile bei den meisten Moslems auszumachen, auch wenn sie Nichtmoslems gegenüber geleugnet wird (Takiya). Einwanderer, die sich selbst jedoch als Belagerer sehen, haben hier genauso wenig verloren wie Franzosen in Algerien, Engländer in Indien und Belgier im Kongo. Für den türkischen Ministerpräsidenten Erdogan ist Demokratie „Ein Bus, aus dem man aussteigt, wenn man am Ziel ist“. Dafür saß er 4 Monate im Gefängnis, jetzt ist er Ministerpräsident.
    Doch dies alles ist politisch gewollt. So sagte Joschka Fischer am 7. 2. 2005 in „Die Welt“: „Deutschland muß von außen eingehegt und innen durch Zustrom heterogenisiert, quasi „verdünnt“ werden“. Die alte Absicht der Linken, Menschen und Völker wie Hunderassen zu züchten, steht an Perversität den Programmen der Nazis in nichts nach. Sie gipfelte aber 1932 im Holodomor, dem 5 - 7 Mio. ukrainische Bauern zum Opfer fielen, nur weil sie dem sozialistischen Ideal des „Neuen Menschen“ nicht entsprachen. Doch ist diese „Idee“ offenbar nicht Vergangenheit, sondern lebt noch immer in unserer Gegenwart fort!
    Außerdem weiß ich, dass nichtislamische Schüler an unseren Schulen ständigen Anfeindungen und Demütigungen von Moslems ausgesetzt sind, während sich deren Eltern Döner Kebab um den Mund schmieren lassen. Zeigen Sie, dass Sie über den Islam informiert sind! Nur Aufklärung im Sinne Voltaires kann einen Rückfall in Religionskonflikte noch stoppen, nicht die Verklärung durch Rot-Rot-Grün! Reden Sie mit Ihren Abgeordneten! Fordern Sie ein Rückführungsgesetz. Der Islam ist keine schützenswerte Religion i.S. des Grundgesetzes, sondern ein Fall für den Sektenbeauftragten.
    Wenn dies alles für Sie neu war sollten Sie sich nicht darauf verlassen, daß es sich herumspricht. Ich hoffe, dass Sie ihrerseits diese Zettel kopieren und weiterverteilen. Weitere Informationen finden Sie unter:

    http://www.akte-islam.de, http://www.acht-der-schwerter.freehostia.com, http://www.politicallyincorrect.de, http://www.islamisierung.info, http://www.politikforen.de, http://www.koran.terror.ms.
    Ihre Zukunft und die Ihrer Kinder liegt nun in Ihrer Hand.

  • 40

    Kommentar von Eraser

    30. September 2007 @ 14:10

    @#39 Schakal
    Denke das ein solches Flugblatt wirkungslos bei potenziellen Lesern verpufft, weil schon die schiere Länge das Desinteresse am Lesen steigert.
    Sobald ein Leser den ersten Vers einer religiösen Schrift überflogen hat werfen es 80% im Glauben eine missionarische Werbung in den Händen zu halten weg.
    Im Grunde sollten zumindest am Anfang alle negativen Assoziationen die den Leser dazu verleiten das Flugblatt ungelese