Was ist “Integration” und ist sie überhaupt wünschenswert?
Durch den PI-Kommentator AgitorX bin ich darauf gekommen, das Thema Integration einmal gründlich zu beleuchten. Wie ich in dem Artikel über Plastikwörter beschrieben habe, ist Integration ein klassisches Plastikwort, d.h. ein Wort, das aus der Sprache der Wissenschaft in die Alltagssprache gewandert ist und dort keine fest definierte Bedeutung hat, sondern zu einem Begriff geworden ist, in den jeder sich hineindenkt, was er will. Man kann also stundenlang über Integration reden, wobei beide Gesprächspartner etwas vollkommen anderes meinen.
Das Wort Assimilation ist klarer, es bedeutet, dass sich ein Einwanderer vollkommen der Aufnahmegesellschaft anpasst. Und nein, das bedeutet natürlich nicht, dass er Eisbein mit Sauerkraut lieben muss - ich selber habe das noch nie gegessen und werde es auch nicht essen - oder dass er gerne jodelnde Volksmusik hört. Wie viele Deutsche hören gern Volksmusik? Wenn es diesbezüglich etwas typisch Deutsches gibt, dann ist es, Volksmusik zu verabscheuen.
Es bedeuetet, dass jemand nicht mehr als fremd wahrgenommen wird und auch sich selber nicht mehr als “etwas anderes” sieht. Das klappt wunderbar mit sehr vielen Einwanderern, die angeblich “integriert”, in Wirklichkeit aber assimiliert oder im Fall von europäischen Einwanderern schon von vorneherein so sind, dass sie an ihrem Lebensstil nichts ändern mussten, um das zu sein, was man als “assimiliert” wahrnimmt. Es ist auch vollkommen verkehrt, auf den immer wieder auftauchenden schwachsinnigen Vergleich der Moslems von heute mit den Juden der 20er und frühen 30er Jahre, zu antworten, die Juden seien ja damals schließlich integriert oder auch assimiliert gewesen. Das ist Unsinn, sie waren weder das eine noch das andere, sie waren mehr. Sie waren ganz normale Inländer - und das schon seit Generationen - und damit ist keines dieser Worte für sie passend. Assimilation ist nur für Neuankömmlinge ein sinnvoller Begriff, bei denen ist er aber das einzig Akzeptable, sei es durch bewusste Anpassung oder dadurch, dass gar keine Anpassung notwendig ist, weil die Kultur, aus der der Neuankömmling kommt, der unseren bis auf irrelevante folkloristische Details und die Sprache gleich ist. Bezeichnenderweise ist die Sprache in den Fällen, wo sie der einzige notwendige Assimilationsschritt ist, auch üblicherweise kein Problem. Wenn Einwanderer der ersten Generation ihr ganzes Leben lang einen Akzent haben oder Grammatikfehler machen, ist das völlig gleichgültig. Nicht jeder muss ein Sprachgenie sein, es reicht, sich verständigen zu können. Die zweite Generation und die folgenden zählen.
Aber das Wort Assimilation ist verpönt. Mit gutem Grund, denn erstens ist es nicht das Ziel der islamischen Einwanderer und ihrer Steigbügelhalter und zweitens ist es wohl bei Moslems auch gar nicht möglich. Was die Analyse der Assimilationsbereitschaft angeht, sind Leute wie Claudia Roth (langsam tut sie mir leid, aber sie ist nunmal zum Prototyp geworden wie Tempo zum Prototyp für Papiertaschentücher geworden ist) realistischer als Leute wie Wolfgang Schäuble - und einige Islamkritiker - die etwas versuchen wollen, was nicht möglich ist.
Weil man keine Assimiliation will oder schaffen kann, wählt man das hohle Plastikwort “Integration”, das angeblich die Lösung aller Probleme ist, wenn man es nur hinkriegen würde. Auch viele, die dem Islam und dem Verhalten vieler eingewanderter Moslems durchaus höchst kritisch bis ablehnend gegenüberstehen, fordern stereotyp mehr Integration. Diese Leute meinen damit Assimiliation. Auch Moslems selber haben gar nichts gegen Integration einzuwenden - ich habe zumindest noch keinen gehört, der sagt, das wäre schlecht. Im Gegenteil, sie fordern mehr Integrationsbemühungen unserer Seite und manche erwähnen sogar auch, dass diese auch von islamischer Seite kommen müssten. Aber meinen sie damit Assimiliation? Wohl eher nicht. Was also meinen sie damit?
Sprüche wie “Integration ist keine Einbahnstraße” lassen tief blicken. Natürlich ist Integration im Sinne von Assimilation eine Einbahnstraße. Hilfestellungen wie das Angebot von Sprachkursen sind selbstverständlich notwendig, allerdings kann man durchaus in Frage stellen, ob sie kostenlos sein müssen, doch sie ändern die Fahrtrichtung auf der Straße nicht. Und Sprachkurse sind ja auch vorhanden, darum kann es offenbar beim nörgelnden Einbahnstraßenspruch nicht gehen. Es kann also nur heißen, dass angestrebt wird, dass Moslems ein bisschen “europäischer” werden sollen, d.h. es unterlassen sollen, ihre Schwestern zu ermorden und bildungsresistente Chaoten zu sein, und wir im Gegenzug etwas “islamischer” werden.
Ich habe noch zwei Aussagen, die meiner Ansicht nach tief blicken lassen. Wir müssen uns angewöhnen, genau hinzuhören und nicht das wahrzunehmen, was wir erwarten oder was wir in einer vergleichbaren Situation sagen würden. Wir müssen schon hören, was Moslems und “Integrierer” sagen.
Die erste ist die: Man hört neuerdings sehr häufig, der Islam - nicht der einzelne Moslem - müsse integriert werden, oder wie Wolfgang Schäuble es freudestrahlend ausgedrückt hat: “Der Islam ist in Deutschland angekommen“. Kann man eigentlich noch deutlicher sagen, dass die Integrationsbemühungen bedeuten, dass man das Land islamisieren will? Oh, ich weiß, dass er damit möglicherweise so verstanden werden wollte, als ob der Islam jetzt eingedeutscht worden und damit eine nette angenehme Religion geworden wäre. Ob er sich das wirklich einbildet oder ob er nur hofft, dass man ihn in dieser Weise missversteht, weiß ich nicht. Aber es ist auch gleichgültig.
Es ist nicht wünschenswert, dass der Islam in Deutschland ankommt. Es ist nicht wünschenswert, dass der Islam integriert wird. Der Islam entstand in einem kleinen Kaff in der arabischen Wüste und im Lauf der letzten 1400 Jahre ist er in vielen Ländern “angekommen” und “integriert worden”. Diese Länder nennt man heute islamische Länder. Und obwohl einige belanglose folkloristische Eigenheiten bewahrt wurden und einige (wie Persien) auch ihre Sprache behalten haben und sie nicht durch die Sprache der arabischen Eroberer ersetzt haben, zeigen sie alle das gleiche Muster: Sie sind samt und sonders unangenehme Länder. Was muss man von einem Innenminister halten, der sich freut, dass Deutschland zu einem Land geworden ist, in dem der Islam angekommen (integriert) ist? Oder wahlweise von einem, der sich in grenzenlosem Hochmut einbildet, die “deutsche Kultur” oder die “eruopäischen Werte” könnten schaffen, was zahllosen Hochkulturen nicht ein einziges Mal gelungen ist: Den Islam zu etwas machen, das im Einklang mit freien und florierenden Gesellschaften steht, den Islam ankommen lassen ohne dass er vorherrschend und beherrschend wird?
Wo er keine Gottesstaaten geschaffen hat wie im Iran und Saudi-Arabien, hat er korrupte und verwahrloste, rückständige Diktaturen geschaffen, die damit beschäftigt sind, mittels brutaler Gewalt die schlimmsten islamischen Auswüchse zu unterdrücken. Lässt die Kraft der Diktatur nach - wie in den 70er Jahren in Persien oder heute in der Türkei - kommt er wieder unter seinem Stein hervorgekrochen. Man kann den Islam mit faschistischen, kommunistischen oder anderen totalitären Systemen im Zaum halten - in der Türkei ist es mittels eines fanatischen Nationalismus gelungen - mit einer liberalen Demokratie kann man es nicht.
Wenn man die liberale Demokratie bewahren will, darf man nicht zulassen, dass der Islam in einem Land “ankommt” oder “integriert wird”.
Nun aber wieder zu der Unterscheidung Islam/Moslems. Es ist sicher möglich, vereinzelte Moslems in einem nicht-islamischen Land vollkommen zu assimilieren. Erstens haben wir es aber nicht mit vereinzelten Moslems zu tun und zweitens ist Assimilation ja auch gar kein Thema - sondern eine pfuiteuflige Forderung von “bösen völkischen Nationalisten und/oder Fundichristen” - sondern Integration des Islam.
Die islamische Bevölkerung in Deutschland/Europa ist mit rasanter Geschwindigkeit eingewandert und hat sich in Parallelgesellschaften abgeschottet, was übrigens eine absolut natürliche Entwicklung ist. Das machen alle Neueinwanderer, die in großen Mengen gleichzeitig kommen, und je unterschiedlicher die Herkunftskultur von der des Einwanderungslandes ist, desto ausgeprägter findet es statt. Deutsche Ingenieure in islamischen oder afrikanischen Ländern sondern sich auch in Parallelgesellschaften ab, nicht unbedingt in deutschen, wenn das zahlenmäßig nicht reicht, aber zumindest in europäisch-amerikanischen. Wer würde schon sein Kind in eine normale Grundschule in Saudi-Arabien oder Burkina Faso schicken, nur weil er dort auf einem Ölfeld oder als Entwicklungshelfer arbeitet? Richtig: niemand, der seine fünf Sinne beisammen hat.
Aber auch bei sehr ähnlichen Kulturen entwickelt sich das. In den USA entstanden “Little Italys”, obwohl die italienische und die amerikanische Kultur sich kaum unterscheiden. Ein ganz skurilles Beispiel habe ich vor einiger Zeit gefunden. Es gibt noch ein ganz kleines Grüppchen Deutschstämmiger in den USA, die - obwohl sie natürlich perfekt englisch können - “deitsch” sprechen, was als offizielle Sprache anerkannt ist und wofür es sogar ein eigenes “Wikipedelche” gibt. Für Leute, die nordbadisch/pfälzisch/hessisch verstehen, ist das unglaublich lustig zu lesen.
Die selbstbeschuldigende Behauptung, man habe die islamischen Einwanderer in Ghettos gepfercht und sie nicht ausreichend “angenommen”, ist daher Quatsch. Die Beschuldigung an Moslems, sie hätten das freiwillig getan, ist zwar sachlich richtig, aber man spricht damit eine Beschuldigung gegen etwas aus, was eigentlich ein ganz normales und verständliches Verhalten ist, das alle Menschen in gleicher Situation pflegen würden. Warum hätten sie das nicht tun sollen? Der einzige Grund dafür wäre der, dass es nicht möglich ist, weil es keine derartigen Strukturen gibt, weil die Anzahl der Einwanderer zu gering dafür ist, und daher die Anpassung nach dem Vogel-friss-oder-stirb-Prinzip eine Zwangsläufigkeit ist. Aber bei so großer Einwandererzahl in so kurzer Zeit aus einer so fremden Kultur wie dem Islam wäre es einfach nur dumm, zu erwarten, dass es anders laufen könnte. Die Menschen wollen das, die menschliche Natur geht den Weg des geringsten Widerstandes, DAS kann man Moslems beim besten Willen nicht vorwerfen. Dass Deutsche aus diesen Gegenden zunehmend fliehen, kann man diesen ebensowenig vorwerfen.
Hinzu kommen die Verträge des euro-arabischen Dialogs, die von vielen als Verschwörungstheorie angesehen werden, was aber lächerlich ist, da Verschwörungstheorien sich vor allem dadurch auszeichnen, dass man einer Gruppierung geheime Intentionen und Aktionen unterstellt, welche diese Gruppierung vehement bestreitet. Der euro-arabische Dialog wird hingegen weder von den europäischen Partnern (EU) noch den arabischen bestritten, seine Inhalte sind offen zugänglich. Darin wurde u.a. vereinbart:
5. Es wird empfohlen, dass die soziale Integration von eingewanderten Arbeitern und ihren Familien in den Gastgeber-Ländern durch folgende Maßnahmen bewerkstelligt wird:
a) Gewährung gleicher Rechte beim Zugang zum Immobilienmarkt, dem Arbeitsmarkt und dem Bildungssystem und zu beruflicher Ausbildung,
b) der allgemeinen Öffentlichkeit den kulturellen Hintergrund der Migranten bewusster zu machen, z.B. durch die Werbung für kulturelle Aktivitäten der Einwanderungsgemeinden,
c) die Bereitstellung adäquater Information zur Kultur der Migranten-Gemeinden in den Lehrplänen der Schulen,
d) Schaffung besonderer Schul- und Ausbildungseinrichtungen für diejenigen, die dienstliche Beziehungen zu den Einwanderern haben (z.B. Behörden-Bedienstete, medizinisches Personal, Mitglieder der Polizei, Lehrer, Sozialarbeiter usw.),
e) den Migranten Zugang zu den Massenmedien geben, um sicherzustellen, dass sie in einer Position sind, reguläre Informationen in ihrer eigenen Sprache, über ihre Kultur sowie über die Lebensbedingungen in den Gastgeber-Ländern zu erhalten,
f) die Kooperation zwischen den Einwanderer-Gruppen und der nationalen Bevölkerung ausdehnen und Maßnahmen ergreifen, um die Teilnahme der Einwanderergruppen in Gewerkschafts-Aktivitäten zu erhöhen und ihre Teilnahme am politischen Leben erkunden.
6. Es wird empfohlen, dass die arabischen Herkunftsländer ihre kulturelle Unterstützung der arabischen Migranten in Europa stärken.
oder auch:
3. Die Einberufung kleiner, spezialisierter oder professioneller Seminare zu ausgesuchten Themen. Zu den bereits vorgeschlagenen Themen gehören der religiöse Dialog, arabische Historiographie, Buchveröffentlichungen und Bibliothekswesen, Untersuchung der Inhalte von Schulbüchern auf allen Ebenen in zur Geschichte der beiden Regionen.
Besteht irgendein Zweifel, dass exakt das umgesetzt wird, wenn unsere Politiker und Islamverbände von Integration sprechen? Und dass ganz bestimmt nicht das gemeint ist, was naive Islamkritiker als “Integration” fordern und dabei Assimilation meinen. Das ist längst nicht mehr möglich und das war auch niemals so geplant.
“Voneinander lernen” ist auch so ein Schwachsinnsausdruck, der im Zusammenhang mit Integration häufig fällt. Tut mir leid, mir fällt nichts ein, was ich von der islamischen Kultur lernen will. Der hat höchstens Faschisten-in-Ausbildung Lehrinhalte zu bieten. Denen aber nicht wenig: Die Erfolgsgeschichte eines Totalitarismus, der schon 350 Jahre länger dauert als das anvisierte 1000-jährige Reich, das dann schließlich doch bereits nach 12 Jahren zu Fall kam.
Die zweite Aussage, die man genau betrachten sollte, ist die, dass angeblich “Multikulti gescheitert” ist. Merkwürdigerweise hat sich das rasant innerhalb kürzester Zeit als Mainstreammeinung etabliert, der insbesondere diejenigen zustimmen, die Multikulti früher als wunderbar und schön und als “bunt statt braun” anpriesen. Multikulti ist keineswegs gescheitert, Multikulti existiert und es war die absolut zwingende Folge einer Masseneinwanderung, die in so kurzer Zeit und solchen Massen in der Geschichte der Menschheit einmalig ist, und an der weder die einheimischen noch die eingewanderten “Laborratten” eines gigantischen Sozialexperiments schuld sind. Es war lediglich niemals als Endstadium sondern als Übergangsstadium vorgesehen. Und deshalb kann man auch keineswegs von Einsicht sprechen, wenn jetzt alle Spatzen von den Dächern pfeifen, dass es gescheitert sei. Es ist nicht gescheitert, es ist an der Zeit, dass das Sozialexperiment in die nächste Phase tritt: Die Integration.
Multikulti war das Zusammenschütten der Ingredienzien. Integration ist das Umrühren.
Die islamischen Einwanderer sind als Individuen selbstverständlich nicht (oder zumindest zu einem riesengroßen Teil nicht) in dem Bewusstsein gekommen, dass sie eine Eroberungsarmee sind, die Europa islamisieren soll. Sie sind einfach nur dem Ruf des Geldes gefolgt und es wurde ihnen ja auch legal ermöglicht. Warum hätten sie es nicht tun sollen? Sie waren aber dennoch eine Eroberungsarmee und in der jüngeren Einwanderergeneration schärft sich inzwischen auch das Bewusstsein dafür, man kann häufig von prolligen kleinen Testosteronbomben mit islamischem Migrationshintergrund hören, dass sie sowieso über kurz oder lang hier die Macht übernehmen werden und dass wir blöden Deutschen, die sogar zu dumm zum Kinderkriegen sind, uns besser gleich damit abfinden. Wenn man hören will, was die Chefs wollen, muss man die dummen Kinder fragen, die plaudern es prahlend aus.
Was das Ziel der arabischen Partner des euro-arabischen Dialogs war, ist eindeutig klar. Die Islamisierung Europas durch Zuwanderung und Integration des Islam und ein Europa, das im israelisch-arabischen Konflikt die arabische Sicht einnimmt und auch die USA in diese Richtung beeinflusst. Was das Ziel der europäischen Partner war, ist komplizierter. Es war wohl eine Mischung aus Machtgier durch Umwandlung des rostoffarmen, aber hochzivilisierten europäischen Blocks in einen euro-arabischen Block mit großen Ölreserven, alter Antisemitismus und Antiamerikanismus, sowie ein Internationalismus und kultureller Selbsthass aus der linken Ecke und der Frankfurter Schule. Inzwischen kommt sicher noch die Zwangsläufigkeit der Bequemlichkeit dazu, weil es eben schwer ist, einen fahrenden Zug aufzuhalten, sowie ein steigender Druck durch das Wissen, dass die islamischen Partner über eine hocheffiziente Angstmachertruppe in Form von Terroristen verfügen, wenn man ihnen in ihre Suppe spuckt und die Islamisierung aufhält - aka geschlossene Verträge bricht.
Vermutlich hatten die europäischen Partner nicht die Islamisierung im Sinn, sondern eine schwachsinnige transkulturelle Eine-Welt-Utopie. Natürlich gibt es Transkulturalität nicht - höchstens bei vereinzelten Individuen, es kann aber niemals die Grundlage einer stabilen Gesellschaft sein. Früher oder später setzt sich in so einem unnatürlichen Vakuum eine Kultur durch und zwar ganz schlicht und einfach die brutalere. Welche ist das wohl?
Und wer glaubt, die USA wären transkulturell, irrt. Die Amerikaner haben ein sehr starkes National- und kulturelles Gemeinschaftsgefühl, das sich zwar aus Einwanderern vieler Nationen zusammensetzt, die aber bisher alle die gemeinsame amerikanische Identität annahmen. Das konnte gelingen, weil Einwanderer überwiegend aus kompatiblen Kulturen kamen und diejenigen, die aus inkompatiblem Kulturen kamen, Vereinzelte waren. Aber auch die USA sind nicht unendlich aufnahmefähig, es zeigen sich ähnliche Tendenzen wie in Europa, wenn auch schwächer ausgeprägt.
Während die Sozialexperimentatoren, die inzwischen alle politischen Parteien, Kirchen, Medien etc. umfassen, sich bislang darauf konzentriert haben, die autochtonen Laborratten mit süßlicher Propaganda darauf einzuschwören, Multikulti für was tolles zu halten, gehen sie jetzt einerseits dazu über, die Mittel zu verschärfen. Zu der Propaganda gesellen sich extrem freiheitsfeindliche Gesetze wie das Antidiskriminierungsgesetz und das Hate-Speech-Gesetz, das Widerborstige nicht nur sozial ausgrenzt, sondern kriminalistiert. Andererseits gehen sie jetzt auch dazu über, ihre pädagogischen Bemühungen auch auf die eingewanderten Laborratten auszudehnen, das nennen sie dann Islamkonferenzen und Integrationsgipfel. Mit stupiden anatolischen Importbräuten und ebenso stupiden bildungsunwilligen Rütli-Borats kann man den islamischen Marsch durch die Institutionen nicht durchführen. Dazu braucht man gebildetere Moslems, die auch perfekt die Landessprache sprechen. Das wird jetzt unter dem Begriff Integration forciert.
Wie man auf die Idee kommen kann, das Sprechen der deutschen Sprache und Schulbildung würden totalitäre Einstellungen verhindern, ist mir rätselhaft. Waren die führenden Nazis etwa radebrechende Hauptschulabbrecher? Nicht einmal ihre Gefolgschaft war das mehrheitlich, die sind alle brav in die Schule gegangen und haben was gelernt. Warum sollten Moslems das Ziel, eine islamische Gesellschaft zu schaffen, aufgeben, nur weil sie deutsch können und Abitur haben? Hinter dieser Einstellung steckt die Hybris, lediglich dumme, ungebildete Prolls könnten unser freies System nicht lieben. Waren die bisher bekannt gewordenen Terroristen etwa ungebildete Idioten? Ist Osam bin Laden himself ein ungebildeter Idiot? Ist Tariq Ramadan einer? Haben jemals ungebildetete Idioten ein totalitäres System geschaffen?
Integration des Islam in Deutschland ist gleichbedeutend mit Islamisierung.
Und für dieses Unterfangen soll immer mehr Geld zur Verfügung gestellt werden, was exakt die Einhaltung der Verträge des euro-arabischen Dialogs und sonst gar nichts ist. Islamkritiker, die härtere Maßnahmen gegenüber den eingewanderten Moslems fordern, wenn sie sich der Integration (Bildungswilligkeit, Sprachkompetenz) verweigern, unterstützen diese Bemühungen, mit denen die faule Schachfigurenarmee in eine kompetente Unterwanderungsarmee umgewandelt werden soll. Sie befürworten lediglich eine etwas autoritärere Form der Pädagogik.
Eine gebildete Schicht von Moslems in Medien, Universitäten, Polizei, Armee, Politik und Wirtschaftsvereinigungen kann Forderungen nach immer mehr Islamisierung weit besser vorantreiben als ein paar randalierende Hauptschüler, die aber durchaus auch nicht nutzlos bei diesem Unterfangen sind, genauso wenig wie die anatolischen Importbräute. Beide dienen dazu, die einheimische Bevölkerung auf die Notwendigkeit von mehr Integration einzuschwören. Erstere weil sie lästig und kriminell sind und zweitere, weil sie ein dem Feminat liebes Opferlamm darstellen, auf dessen “Rettung” man sich anstatt des Selbstschutzes wohltätig konzentriert und sich einbildet, man würde damit etwas gegen die Islamisierung tun. Das Gegenteil ist der Fall. Die “Geretteten” - selbstbewusste islamische Frauen, die keineswegs eingesperrt oder auf den Mund gefallen sind - vertreten ganz offensichtlich in Verbänden und Talkshows exakt die gleichen Forderungen nach “Respekt vor dem Islam” und “mehr Geld für Integration” und “weniger Einbahnstraße”, d.h. exakt dieselben Ansichten wie ihre Männer, da sie niemals andere hatten. Wenn das ein bisschen feministisch angehaucht ist, fällt es dem blöden Europäer, der gebannt auf die Sex-and-Crime-Anteile des Islam starrt, sogar weniger auf und er hält es für etwas, das die Islamisierung verhindert, die manche lediglich als Missachtung von Frauenrechten und sexueller Selbstbestimmung sehen, was aber nur einen winzigen Teil davon ausmacht.
Der wichtigste Teil der Islamisierung ist die Verblödung durch Aufgabe des Gedankens, dass es Wahrheit gibt und dass man diese auch suchen sollte und durch Verschwörungstheorien, sie bedeutet Einschränkung der Meinungs- und Vertragsfreiheit, sie bedeutet wirtschaftlichen Niedergang, Judenhass und Selbstauflösung des Christentums in einer christlich-säkular-islamischen Sozialarbeiterreligion, sie bedeutet Polizei- und Überwachungsstaat, um die übelsten Auswüchse des Islam (Terror, Randale) im Griff zu halten oder es zumindest zu versuchen. Sie bedeutet die Aufgabe der noch etwas vorhandenen Solidarität mit Israel und eine feindselige Haltung gegenüber den USA. Sie bedeutet eine zersplitterte Gesellschaft, in der Clanstrukturen auftauchen, sie bedeutet nach dem Prinzip Teile-und-herrsche eine Bevölkerung, die sich gruppenweise nicht leiden kann oder gar hasst. Sie bedeutet eine permanente teure und freiheitseinschränkte staatliche Abwehr islamischer Herrschaftsansprüche - und letztendlich die Kapitulation vor diesen, weil man sowas nicht dauerhaft durchhalten kann.
Und Integration ist der Weg dahin.
Was aber sind die Alternativen zur Integration?
Assimilation? Wäre sinnvoll, aber ist nicht möglich. Moslems wollen das nicht und das kann man ihnen auch nicht verübeln. Sie halten den Islam für die überlegene Daseinsform und man gibt etwas Überlegenes nicht zugunsten von etwas Unterlegenem auf. Unsere Kultur, unsere Freiheit ist für die meisten Moslems nicht reizvoll.
Massive zahlenmäßige Reduzierung der islamischen Bevölkerung durch radikalen Einwanderungsstopp und Ausweisung? Das wäre wünschenswert, es ist aber dermaßen unwahrscheinlich, dass das in Angriff genommen wird, dass man es aus der Liste streichen kann. Weder sind die geringsten Anzeichen dafür zu erkennen, dass das auch nur ein Politiker will, noch hätte ein Politiker, der es will, auch nur die geringste Chance, es durchzusetzen. Er wäre erstens sofort als Rechtsradikaler verschrien, aber selbst wenn das nicht eintreten würde, er sähe sich einer geballten Macht von Gegnern gegenüber: Einheimische Moslems und aggressive linke Eine-Welt-Fetischisten, die das nicht ohne Randale hinnehmen würden, internationale Terroristen, die mit Terror reagieren würden, die EU, die UNO, die islamischen Staaten mit ihrer Möglichkeit zu einem Handelsboykott, der die Wirtschaft ruinieren könnte.
Doch wieder das gute alte Multikulti in Form von Parallelgesellschaften? Keine erfreuliche Vorstellung, denn sie führt über kurz oder lang zu einer Balkanisierung, die erfahrungsgemäß Unruhen bis hin zu Bürgerkriegen mit sich bringt, die aber möglicherweise einigermaßen im Griff gehalten werden könnten. Es wäre aus den realistischen (!) Möglichkeiten wahrscheinlich noch die beste. Ralph Giordano sieht dies offenbar auch als einzige Möglichkeit und beschreibt es so: Deutschland wird sich also an den Gedanken eines Nebeneinanders, nicht Ineinanders gewöhnen müssen qua Realität. Gerade dagegen geht man aber mittels Integrationsbemühungen vor.
Gibt es noch andere Möglichkeiten? Und: Was würde eigentlich geschehen, wenn man einfach NICHTS tut?





Kommentar von Pit
8. Oktober 2007 @ 18:25
Hervorragender Strang, war schon lange meine Meinung, daß dies zu thematisieren sei.
Ebenso wie unsere Möglichkeiten und Perspektiven.
Wir müssen mögliche Szenarien darstellen und sie der Öffentlichkeit zur Abstimmung vorlegen. Wir müssen unsere Position finden und sie vertreten. Warum sollte nicht die Antwort z.B. ein unbefristeter Generalstreik aller Deutschen sein, bis die Masseneinwanderung aufgehoben wird? Oder zum Verbot des Mohammedanismus in Deutschland? Alles fast unmöglich zu erreichen, jedoch völlig klarerweise nötig und unvermeidlich, wenn man die Lage analysiert. Sie leben von unserem Geld, und die UNO hat nicht genug Geld, sie auf Dauer durchzufüttern, und die westlichen UNO-Mitglieder würden alle auf unserer Seite stehen, also die Bevölkerungen. Wir können manches tun, wenn wir uns klar werden, wo wir stehen und was wir wollen.
Vorweggenommenes Resultat, welches Eisvogel auch schon zu haben scheint: wir stecken mehr oder weniger unrettbar in der Scheiße.
Aber eine schonungslose Bestandsaufnahme ist immer angezeigt. Was wir mit den Resultaten machen, ist die nächste Frage.
Will versuchen, mir in nächster Zeit Gedanken dazu zu machen und mitzudiskutieren.
Kommentar von Feuervogel
8. Oktober 2007 @ 20:00
Ein hervorragender Text.
Kommentar von Bokito
8. Oktober 2007 @ 20:19
super Zusammenfassung der Lage. Viel tun kann man wirklich nicht - die Balkan-Lösung ist bei den anderen Alternativen ja fast schon die beste der schlechten Lösungen
Kommentar von Jacques Auvergne
9. Oktober 2007 @ 0:59
Ein großartiger Text, eine Herausforderung, an dem sich jede Integration messan lassen muss … und auch jede Integration.
Acht der Schwerter beweist mal wieder Geistesschärfe & den ‘richtigen Riecher’.
Gruß
Jacques Auvergne
http://saegefisch.wordpress.com/
Auch sehr lesenswert ist immer wieder
http://schariagegner.wordpress.com/
Kommentar von Feuervogel
9. Oktober 2007 @ 12:44
Die geistige Vergiftung, die heute unser gesellschaftliches Leben durchzieht, spiegelt sich natürlich auch in unserem Sprachgebrauch wider.
Mit deinen Reflexionen auch über unseren Sprachgebrauch machst Du hervorragende Arbeit.
Danke, Eisvogel
Kommentar von talmida
9. Oktober 2007 @ 13:27
Ein ganz hervorragender Artikel - auch wenn die Lage zum Davonlaufen ist, mußte ich permanent grinsen beim Lesen..
Am besten finde ich den Ausdruck: “christlich-säkular-islamische Sozialarbeiterreligion” - unglaublich, wie´s das trifft…
Christen sollten freimütig und endlich viel mehr öffentlich die Wahrheit über Gott verkünden (es gibt von prophetisch begabten Christen schon seit Jahren Aufrufe in eben diese Richtung).
Wir deutschen und westlichen Menschen sollten unsere - auch verstaubten - Traditionen neu aufnehmen, hinterfragen und dann ganz bewußt leben.
Wir müssen zwangsweise Gesicht zeigen - so hat jede Katastrophe auch ihre Chancen.
Zu obigem Punkt 5.a: ich habe da etwas gehört, das möchte ich euch gerne mitteilen - und hören, ob jemand von euch es verifizieren kann (wenn, dann sollte man das überall rumposaunen).
Türken, die ein Haus in Deutschland kaufen möchten, können bei einer türkischen Bank ein superbilliges Darlehen bekommen - mit der Auflage, daß das Objekt nie mehr an Deutsche verkauft wird.
Kommentar von Eisvogel
9. Oktober 2007 @ 14:28
Vielen Dank für die zustimmenden Antworten.
Die geistige Vergiftung, die heute unser gesellschaftliches Leben durchzieht, spiegelt sich natürlich auch in unserem Sprachgebrauch wider.
Ja, das ist sehr auffallend. Und vermutlich funktioniert es in beiden Richtungen. So wie das Denken die Sprache beeinflusst, beeinflusst umgekehrt auch die Sprache das Denken.
Vielleicht sollte man dazu übergehen, bewusst auf Neusprech-Kreationen zu verzichten?
Moslem und Muslim bedeuten exakt dasselbe, sind sich auch sprachlich extrem ähnlich, aber ich glaube dennoch, dass die Einführung des letzteren, die sehr jung ist, aber rasant von allen “Eliten” und großen Teilen der Bevölkerung übernommen wurde, ein sprachlicher Dressurakt ist, den ich z.B. nicht mitmache. “Moslem” empfinde ich als neutrale Bezeichnung, “Muslim” hingegen als unterwürfig. Ich spüre aber, wie sich das neue Wort vor allem im Gespräch mit Leuten, die es benutzen, immer wieder hinterhältig in meinen Sprachgebrauch einschleichen will.
Ein Dressurakt um seiner selbst willen? Nur um zu sehen, ob’s funktioniert? Ich bin auch gespannt, ob “Moslem” irgendwann mal dahin kommt, wo heute “Mohammedaner” oder “Neger” ist.
Dann sage ich auch noch penetrant “Judäa und Samaria” statt “Westbank”, womit man einige Leute zur Weißglut treiben kann.
@Talmida: Ich habe keine Ahnung, ob das mit den billigen Darlehen stimmt, glaube aber - nach meinem ziemlich unwissenden Rechtsempfinden - dass solche Verträge eigentlich sittenwidrig und damit ungültig sein müssten. Wenn also ein Türke das macht und die Immobilie nachher doch an einen Deutschen verkauft, glaube ich nicht, dass die Bank eine Handhabe gegen ihn hätte. Allerdings wird er sich dem Vertrag wohl auch freiwillig fügen.
Vielleicht kennt sich da aber jemand besser aus?
Kommentar von Pit
9. Oktober 2007 @ 16:23
brainstorming:
wir dürfen keinen Nationalstaat mehr haben: es gibt kein Land mehr mit einer Bevölkerung, welche sich als ein Volk, als eine Schicksalsgemeinschaft oder eine Wertegemeinshaft versteht. Ziel ist eine Landfläche, wo irgendwelche Menschen leben, ohne daß sie deswegen irgendetwas miteinander zu tun haben müßten. Sie müssen nicht Handel miteinander treiben, sie gehen nicht in die gleichen Schulen, sie unterliegen nicht den gleichen Gesetzen, sie verbringen keine Freizeit miteinander.
Auf das läuft die EU-Vorstellung hinaus, denn nur dann wird niemandem etwas aufgezwungen.
Wir müssen dem also den artikulierten Willen entgegenstellen, das wir uns sehr wohl als Wertegemeinschaft und als Schicksalsgemeinschaft fühlen, daß die Gesetze für alle auf unserem Teritorium gelten. Daß es ein Wir gibt und ein Nicht-Wir, daß es Gäste gibt und Vollmitglieder unserer Gemeinschaft. Daß wir bestimmen, wer hier Vollmitglied wird, daß wir bestimmen, wer sich auf unserem Territorium aufhalten darf und welchen Regeln er dabei unterliegt.
Der Mohammedanismus versucht unter dem Vorwand der Religion, dieses Konzept zu unterlaufen.
Der Mohammedanismus kann in unseren nur Ländern existieren, wenn unser Konzept nicht gilt.
Also: sich bewußt werden, was unser Wille ist. Klar artikulieren, was unser Wille ist. Dann die nötigen Schritte unternehmen, um unseren Willen durchzusetzen. Klar aufzeigen, wer wo inwiefern unserem Willen widerspricht.
Dann ergibt sich nämlich, daß der Mohammedaner unter Aufrechterhaltung des Mohammedanismus nicht in Europa sein kann.
Wir müssen daraus die Konsequenzen ziehen und den Bruch vollziehen.
Der Mohammedaner weiß sehr genau, daß sein Mohammedanismus nicht mit Europa vereinbar ist. Er weiß, daß die konsequente Respektierung europäischer Vorstellungen den Bruch bedeuten würde. Er weiß, daß der europäische Politiker Angst vor diesem Bruch hat, und um diese Angst aufrecht zu erhalten, hat der Mohammedaner ein riesiges Gewaltdrohpotential aufgebaut.
Nun geht der Mohammedaner in kleinen Schritten vor, zurecht darauf spekulierend, daß kein Politiker wegen eines kleinen Zugeständnisses es zu DEM Bruch kommen lassen wird, welcher den Ausbruch des Bürgerkrieges gegen den Mohammedaner bedeutet.
Und so erarbeitet sich der Mohammedaner schrittchenweise die Umsetzung seines Konzeptes, daß auf deutschem Boden KEINE Wertegemeinschat lebt, sondern einfach irgendwelche Leute, für die nicht die gleichen Gesetze gelten, also genau dem, was wir nicht wollen.
Und dennoch gelingt es dem Mohammedaner, das durchzusetzen, immer unter dem Vorwand, daß ihm aufgrund seiner Religion Sondergesetze zustehen.
Seine Religion ist aber nichts anderes als irgendwelche Gesetze, keineswegs sind es religiöse Gesetze.
Im Ergebnis erreicht der Mohammedaner, daß auf deutschem Boden irgendwelche Menschen leben, für die irgendwelche Gesetze gelten.
Und wir, die wir dies nie wollten, müssen das akzeptieren, weil angeblich dies die Voraussetzung ist, daß die Völker der Welt zusammenleben können.
Ich sage: nein. Es gibt andere Modelle. Nämlich das der Nationalstaaten, in welchen Gesetze gelten. Wem diese Gesetze nicht gefallen, der soll in diesem Nationalstaat nicht leben, jedenfalls nicht als Vollmitglied.
Hier scheint mir also ein klarer Konflikt der Vorstellungen vorzuliegen. Dieser wird aber nicht benannt, sondern es wird im Stillen daran gearbeitet, das jetzt gültige Konzept des Nationalstaates aufzuheben.
Zur Aufrechterhaltung des Konzeptes eines Staatsvolkes als Werte- und Schicksalsgemeinschaft in einem Staat kann der Mohammedanismus nicht im Land bleiben.
Der Mohammedanismus muß das Land verlassen.
Kommentar von Jacques Auvergne
9. Oktober 2007 @ 18:30
Eine Herausforderung, wirklich, und festzuhalten ist, das es kein durchdachtes Konzept von Integration gegeben hat, keine Qualitätsrichtlinien, an den man ein eventuelles Scheitern oder Gelingen denn auch diagnostizieren könnte. Ich setze gleichwohl auf den Begriff Integration, vielleicht mit der Akzentsetzung ‘offensive Integration’ oder der Forderung ‘Integration wirklich wollen’. Hier hat nämlich keiner … `was gewollt. Alle waren … so unschuldig. Doch, die Islamisten, die wollen was.
Assimilation erscheint mir als ungünstiges Wort für ein Konzept der sozialen Schadensbegrenzung. Wir vertragen einige Chinatowns, einige Bahá’í-Tempelchen und etliche Taoismus- oder Dalai-Lama-Kongresse. Assimilieren, 100%ig konsequent, hieße ja: legt diese Traditionen ab. Ich denke, dass eine starke Demokratie ”Subkulturen” sehr wohl tragen kann - und soll. Die Punker, Burschenschafter, ATTAC-Aktivisten und Pfadfinder sind auch Subkulturen. Assimilation hieß 1933: ‘Neudeutschland’ und ‘Wandervogel’ haben sich sofort aufzulösen und der Staatsjugend einzugliedern. Wir aber sollten uns eine PLURALE Gesellschaft wünschen, und das heißt immer auch ein wenig ‘Wagenburg Familie’ oder ’subversiver Orden’ oder ‘undurchschaubare Studentenvereinigung’ zulassen, ertragen. Radikale Assimilation hingegen will das ‘Fremde’ vernichten. Der radikal assimilierende Nationalsozialismus FAND das ‘Fremde’ … Behinderte, Juden, entartete Künstler, Zigeuner, gleichgeschlechtlich L(i)ebende, Feministinnen.
Und doch ist die Forderung nach relativer Assimilation eine Herausforderung. Vielleicht hilft das Gleichnis des MOSAIKs ein wenig weiter (wir können ja nur in Strukturen, in Topographien denken).
Mosaik ist dann in Beiderlei vorzufeinden, a) in der pluralen Gesellschaft, b) in der komplexen Identität des einzelnen Staatsbürgers. Wir fordern, dass der Fundamentalist in seine Seele ein paar Mosaiksteinchen Säkularität wie Meinungsfreiheit einbaut, wir müssen verlangen, dass der Somalier oder Pakistani hier nicht 100%ig nach der Scharia lebt oder seiner Tochter fromm die Klitoris herausschneiden lässt - insofern ja, ein ganzes Stück weit müssen wir die Scharia-Muslime assimilieren.
Integration: wer integriert hier wen und wohin … gründlich geklärt war das nie, und das einmal festzuhalten, das allein ist ein ganz großer Verdienst! Ja, es wurde jahrelang (gut verdient und) mit einem nebulösen Begriff jongliert, dabei so mancher Bock zum Gärtner gemacht (siehe: islamischer Religionsunterricht in Berlin). Andere bemühten sich nach Kräften, die Freiheiten der offenen Gesellschaft, der kulturellen Moderne zu verspielen, indem sie dem Scharia-Islam zuarbeite(te)n, Mark Terkessidis & Co etwa, auch Yasemin Karakasoglu, die pro-Kopftuch-Fraktion unserer Soziologen und ‘Migrationsforscher’.
Und wenn es die offene Gesellschaft ist, die sich transatlantisch, australisch und japanisch seit 1945 so zaghaft entwickelte, in Deutschland etwa der Traditionslinie BAUHAUS, Reformpädagogik, Totalitarismuskritik folgend, dann ist mir das Wort und die Forderung nach einer Assimilation der orientalischen Freunde von ‘Gottesstaat & Gotteskrieg’ sehr recht.
Islam selbst wird niemals mehr irgendeinen Teil der Erde verlassen - das ist die totale Globalisierung. Es bleibt nur, den Islam zu bejahen UND zugleich säkular einzugrenzen. Gegen die Scharia müssen wir unsere geistige Waffen schärfen: jeden Tag Farbe bekennen gegen das islamische Religionsgesetz, täglich sich klar machen: keinen Fuß breit für die Scharia. Die sensibleren oder/und intelligenteren Muslime sind längst auf unserer Seite. Doch das Thema ist unglaublich ernst - das aber, da habe ich gar keinen Zweifel, ist jedem hier völlig klar.
‘Hundert Jahre Kalter Krieg gegen den Scharia-Islam’, so sagt das Ibn Warraq. Es muss ein geistiger Kampf sein, er wird ungeheure Anstrengung erfordern. Die Strategien der Kreuzritter und Kosaken bringen nichts - wir können Terror nicht mir Terror bekämpfen.
Der Zen-Buddhismus bedroht uns nicht, auch nicht Baghwan oder das Neuheidentum.
Er kann gewonnen werden. 100 Jahre Kalter Krieg!
Als eine ‘persönliche Spiritualität’ ist Islam mit der Moderne durchaus halbwegs verträglich. Als das, was Islam seit 1400 Jahren ganz überwiegend ist, nämlich als sexualpolitisches Kartell, als Quasi-Rassismus der Dhimmitude und als System der Zwangsverheiratung und Frauenentrechtung - nicht.
Noch ein paar Jahrzehnte relatives ‘Nebeneinander’ (Giordano), das wird der Fall sein. Problem: wir Demokraten & Menschenrechtler erreichen womöglich weder Köpfe noch Herzen der in den Parallelgesellschaften aufwachsenden Jugendlichen, und die müssten dann aus Konformitätsdruck, Machotum oder Frömmelei den Radikalen folgen und würden dann sehr daraud ‘abgerichtet, dressiert’ sein, die Lebensform Demokratie zu verachten und zu vernichten.
Integration - zur Abwechslung, zum ersten mal ernst meinen?! Das ist mein Vorschlag. Unsere Integrationsbeauftragten / Dialogreferenten / Migrationsforscher MÜSSEN wir aber zu 90% auswechseln, und zwar sehr rasch, von Kommunal- bis Europa-Ebene.
Kommentar von Eraser
9. Oktober 2007 @ 23:19
Gibt es noch andere Möglichkeiten? Und: Was würde eigentlich geschehen, wenn man einfach NICHTS tut?
Welche Früchte das Nichtstun in den letzten 50 Jahren getragen hat dürfen wir heute live miterleben.
Der Staat baute sein Gewaltenmonopol soweit aus, das es beinahe einem Witz gleicht unsere Gesellschaften als freie Demokratien zu bezeichnen. Gleichzeitg entwickelte sich der gesellschaftliche Konsens in Richtung “Internationalsozialismus”. Die islamischen Köche arbeiteten weiter am islamischen Brei und analysierten unsere Systeme weiter auf Schwachstellen, welche sie für ihre Sache nutzen konnten.
Heute stehen wir vor dem Problem, dass einerseits sämtliche staatlichen Institutionen einer selbstzerstörerischen Ideologie verfallen sind, der Staat versucht diese Ideologie weiten Teilen der Gesellschaft einzuimpfen (PC, Neusprech, Integrationskurse, usw…), er zum Schutze seiner Ideologie eigene Gesetze in die Gesetzgebung implementiert hat (ADG, Hate, Crimes, usw), sich das Interesse der Gesellschaft am politischen Geschehen (mehr oder weniger dem eigenen Schicksal und das seiner Nachkommen) auf Rekordtief befindet, Moslems unsere Schwachstellen dahingehend ausnutzen, dass wir sie mittlerweile in ihrem Anliegen unterstützen und uns auch noch gegenseitig dafür auf die Schulter klopfen und anderseits sich die Zahl derjenigen, die mitbekommen haben, was hier abläuft sich doch arg in Grenzen hält.
Kurz: Überhaupt Nichts tun ist keine Alternative.
Die Folge wäre sehr wahrscheinlich der lethargische Gang ins Verderben, welcher immermalwieder kurz von Aktionen wie dem 11.9. oder dem Karikaturenstreit unterbrochen aber umgehend nach einsetztender Propagandaberieselung durch Medien und Politik wieder fortgesetzt wird.
Daraus folgt, dass es oberste Priorität hat die Menschen nicht wieder einschlafen zu lassen, der Propagandaberieselung entgegenzuwirken und weitergehend ihr Bewusstsein für diese Vorgänge zu schärfen. Denn im Folgenden werden die Lügen zum Thema Islam irgendwann dermaßen absurd, dass selbst der Uninteressierteste in politischen Fragen langsam misstrauisch und hellhörig gegenüber dem Staat und Medien werden muss. Ab diesem Punkt arbeitet die Propagandamaschienerie des Staats übrigens für uns.
Wie man das erreichen kann, da bin ich auch überfragt bzw. einfach nicht kreativ genug. Ich bin mir allerdings sicher, dass es sehr viele Möglichkeiten gibt.
)
Im kleinen kann jeder hier etwas erreichen. Beispielsweise in dem er Eisvogels Frage..
“Vielleicht sollte man dazu übergehen, bewusst auf Neusprech-Kreationen zu verzichten?”
einfach bejaht und dies auch umsetzt.
(Ich hoffe mal, dass das eine rhetorische Frage war, Eisvogel. Falls nicht: Willkommen in meiner Welt!
Welche Nachteile hat die Verweigerung der Übernahme von irgendwelchen Neusprechbegriffen?
Keinen einzigen.
Welche Vorteile hat es?
Die Erinerung daran, das man andere Dinge früher anders genannt hat und es möglicherweise einen triftigen Grund dafür gibt warum nun aufeinmal dieses “neue Wort” für ein und denselben Inhalt gebraucht.
Es ist ein Zeichen gegen diese absurde selbstlaufende Sprachänderung hin zur PC. Zugegeben ein wirklich winziges, aber besser als nichts.
Und wahrscheinlich noch viele weitere Vorteile…
Effizienter sind allerdings wirklich organisierte Methoden, wie Flyer und was weiß ich noch.
Über die Inhalte könnte man sich aber auch langsam Gedanken machen.
Ein Punkt denen man sovielen wie möglich vor Augen führen muss, wurde sogar schon angesprochen:
Eine Herausforderung, wirklich, und festzuhalten ist, das es kein durchdachtes Konzept von Integration gegeben hat, keine Qualitätsrichtlinien, an den man ein eventuelles Scheitern oder Gelingen denn auch diagnostizieren könnte.
Diesen Punkt halte ich für enorm wichtig.
Jeder hier hat sein Hallo-Wach-Erlebnis mit dem Islam gehabt, der Punkt an dem einem aufgefallen ist das hier irgendetwas ganz und gar nicht stimmt, weil eine innere Toleranzgrenze überschritten wurde.
Bei vielen wird es der 11.9. gewesen sein, bei vielen anderen, wie auch bei mir, war es der Karikaturenstreit. Der Punkt ist der, dass sich anscheinend niemals Gedanken darüber gemacht wurde was wir erreichen wollen, wie wir dies erreichen wollen und wie weit wir bereit sind dafür zu gehen. Wann also unsere Toleranzgrenze überschritten ist.
Das gesunde und vernünftige Maß in Sachen Toleranz gegenüber dem Islam ist meiner Ansicht nach bei weitem überschritten und ich kann mir kaum vorstellen, dass es bei anderen ungemein höher liegt. Eine solche Analyse läßt sich also nebenbei auch einwandfrei dazu nutzen mehr Hallo-Wach-Erlebnisse zu erzeugen.
PS: Wo ist denn eigentlich schon wieder die Vorschaufunktion hin?
Kommentar von Arundhati
10. Oktober 2007 @ 0:26
Ein sehr guter Text.
Ich gehe mit Giordano einig, und sehe für die Zukunft nur die Möglichkeit des “nebeneinander” als realistisch an.
Die Frage die sich mir stellt:
Macht die Bevölkerung mit?
Ich stelle diese Frage, weil es mich wirklich interessiert, was in ein paar Jahren aus den Opfern der Rütli-Borats wird. Wie reagieren wir, wenn sich Vorstadtriots und Terroranschläge häufen?
Ich halte den Menschen für ein unberechenbares Wesen. Dennoch: Was ist die wahrscheinlichste Reaktion? Rückzug? Ignorieren? Kampf? Schönreden? Alles gleichzeitig?
Kommentar von Pit
10. Oktober 2007 @ 0:30
Man muß jedem Menschen das Recht zugestehen sich zu entfalten und auszudrücken, z.B. durch Bauwerke.
Warum sind Mohammedanertempel unakzeptabel?
1)natürlich, weil sie im Namen einer Ideologie entstehen, die grundgesetzwidrig ist und jedes Andersdenkenden erklärter Todfeind ist
2)aber auch deswegen, weil es uns fremd ist. Der alte Punkt: ich habe ein Recht auf Heimat.
Ein Ansatz, der nur ausgewählte Zuwanderer in Land läßt und nur in kleiner Zahl, könnte niemals den Effekt verursachen, daß sich die angestammte Bevölkerung im eigenen Land fremd fühlt.
Eine Frage der Anzahl also, und die stellt sich bei Buddhisten u.ä. nicht.
Bei ausgewählter und begrenzter Zuwanderung kann kaum jemals der Effekt auftreten, daß diese Zuwanderer in irgendeiner Weise bestimmend werden für die angestammte Bevölkerung. Das Rechtssystem kann nicht in Frage gestellt werden.
Eine Vielzahl von Éffekten, und ich glaube es würde sich lohnen sie zu sammeln, tritt ausschließlich aufgrund der relativen Zahlenverhältnisse von angestammter Bevölkerung und Zugewanderten auf.
Klar ist auch, daß in geringer Zahl Zugewanderte in einer modernen Industriegesellschaft niemals ihren Status als Andere aufrecht erhalten können, sie werden unweigerlich aufgesogen. Wenn sie sich selbst ernähren müssen und nicht wie Mohammedaner und besonders auch Zigeuner grundsätzlich auf Kosten der anderen alimentiert werden und es deshalb niemals nötig haben, mit ihrer Umwelt konstruktiv zu interagieren.
Sie werden aufgesogen und die angestammte Bevölkerung dominiert mit ihren Normen und ihrer Tradition. So ist es das Recht der angestammten Bevölkerung, denn es ist ihr Land, welches sie bestellt haben und in welches der Zuwanderer freiwillig und zu seinem Nutzen gekommen ist und dem er darum Respekt schuldet.
Das ist Leitkultur: was unhinterfragt gilt. Ohne das es in Frage gestellt wird.
Es ist das Thema Identität.
Wir haben ein Recht drauf, daß wir eine Identität als Staatsvolk Deutschlands haben.
Das wird durch die Bildung einer relevanten Minorität zerstört.
Es gibt dann keine Identität mehr, kein Wir, kein Sich Einigen auf etwas, kurzum: es gibt kein organisiertes Handeln mehr. Einigkeit macht stark. Wer immer jemand schwach machen will, zerstört die Einigkeit der Gruppe.
Wenn ein Geheimdienst die Aufgabe hat, ein Land sturmreif zu machen, so entfacht er Streit unter den gesellschaftlichen Gruppen. Größerer Streit als zwischen ethnischen Gruppen ist nicht denkbar.
Wir können nicht mehr organisiert handeln und müssen beständig die Angriffe eines Fremdkörpers im Land befürchten.
So, das waren wieder mal n paar Aspekte.
Kommentar von Ratio
10. Oktober 2007 @ 1:57
RE: Christine Dietrich und Eisvogel
Der Linken, der NPD, den Grünen und der SPD gehören mehr Weiber als Herren an, Eisvogel.
Mein Urteil:
Sozis/Femis/Nazis/Islamis gehören zu einer Bande von Vollidiotinnen.
Anschließend plärrt Ihr dann rum.
1918 gabs das Weiberwahlrecht in D.
1933 hatten wir Hitler.
Sogar in der Schweiz geht es seit 1971, dem Jahr der ersten Einführung des Weiberwahlrechts, den Bach hinab.
@Eisvogel,
Du hast Dich grob geirrt, als Du den ersten Beitrag der Femidummtussi namens Christine Dietrich im PI bejubelt hast. Sie hatte da nur Weiber zu Wort kommen lassen.
Ich habe analog Fjordman die Verlogenheit dieser feministischen Theologin Christine Dietrich schon bei ihrem ersten Auftritt auf Anhieb erkannt und mich im PI davon sofort distanziert, wie man im PI nachlesen kann.
http://www.politicallyincorrect.de/2007/08/aufmarsch-der-pink-extremen-auf-dem-ruetli/#comments
Falls das von Christine auch noch gelöscht wird - ich habe den Strang lokal gespeichert.
PI genießt seit dem Auftritt ihrer Unsäglichkeit, Christine Dietrich, meine Unterstützung NICHT mehr.
Denn:
Sozis/Femis/Nazis/Islamis gehören zu einer Bande von Vollidiotinnen.
Was meinte doch Eisvogel im PI zunächst ganz richtig zu Thema?
Es ist nicht ganz leicht, sich gegen Islamophilie zu stellen. Das ist politisch inkorrekt und man befindet sich in einer Minderheit damit, aber es ist eine gemütliche Minderheit.
Sich gegen den Feminismus zu stellen, ist so maßlos politisch inkorrekt, dass ich mich das nur selten öffentlich traue. Ich habe Angst, damit Mitstreiter zu verprellen.
Er ist eine Katastrophe! Nicht Frauen in der Politik sind eine Katastrophe … Maggie Thatcher und Golda Meir haben sich ihre Positionen verdient und auch richtig ausgefüllt.
Pink-Femi-Quoten-Nörgel-Kühe mit ihrem Bemutterungskomplex, den sie besser an einem Stall voll Gören oder im Fall, dass sich verständlicherweise keiner bereit findet, ihnen die zu machen, an einem Stall voll Zwergkaninchen ausleben würden anstatt an “Pazifismus”… oh mein Gott, es gibt dunkle Momente, in denen ich als Frau dafür stimmen würde, das Frauenwahlrecht abzuschaffen!
Diese Femi-Dummtussen haben gar nichts mit weiblichem Selbstbewusstsein zu tun. Sie sind das krasse Gegenteil davon und es ist nicht gut, dass sie mittels Quoten in Positionen kommen, in die ein Mann mit vergleichbarer Intelligenz nicht käme (obwohl auch männliche Politiker oft zum Kotzen sind, die allergrößten Dummbatzen sind nunmal leider frauenbewegte Quotenfreaks).
—————
So weit so gut, gut, Eisvogel
Aber hier war der Wunsch der Vater des Gedankens, Eisvogel:
Du hast das alles sehr subtil ausgedrückt, Christine. Wunderbar beschrieben.
Ich habe es verstanden … glaube ich. Ich finde, dieser Artikel ist eine der ganz besonderen Perlen auf PI.
Thx. Ich habe jedes Wort genossen.
————————
Seltsam, seltsam, an Christines Schwachsinn “glaubst” Du wirklich?
Seltsam, wie frau sich da und dort doch so entsetzlich irren kann, gell?
Kommentar von Ratio
10. Oktober 2007 @ 2:08
Das schrieb Christine Dietrich u.a.
Trotz der vielen Frauenpowerauf dem Rütli unter anderem mit Aufmarsch der Bundespräsidentin, der Nationalratspräsidentin, der Bundeskanzlerin und der Präsidentin der Rütlikomission – alles Frauen - beklagte sich Micheline national in ihrer Rede, in der Schweiz hätten die Frauen in der Politik nichts - oder doch zu wenig - zu sagen. Zudem verteilte Calmy–Rey ganz nebenbei ein paar Seitenhiebe gegen die von der SVP lancierte „Volksinitiative zur Ausschaffung krimineller Ausländer“: es gehe nicht darum auszugrenzen, sondern einzuschließen und zu integrieren, meinte sie. Diese Integrationspolitik sei Teil der „schweizerischen Identität“. Für diese Wort erhielt die Bundespräsidentin einen nicht enden wollenden Applaus von der Pink-Frauen-Front mit stehenden Ovationen.
Also reicht Dir Christines Dummheit, genannt “Frauenpower” noch immer nicht??????
Kommentar von Ratio
10. Oktober 2007 @ 2:20
Auch das paßt perfekt zu Thema:
http://acht-der-schwerter.freehostia.com/2006/09/08/westlicher-feminismus-und-das-bedurfnis-nach-unterwerfung/
Kommentar von Ratio
10. Oktober 2007 @ 2:31
alle
Ich frage mich ernsthaft wie man mit Verbrecherinnen-Ideologien wie Islam, Sozialismus und Feminismus fertig werden kann solange sich Schwachsinn in öffentlichen Medien ungehemmt austobt und alles andere systematisch unterdrückt wird.
Kommentar von tape
10. Oktober 2007 @ 2:33
Kann es sein, Ratio, dass du den von dir verlinkten Dietrich-Beitrag auf PI nicht verstanden hast?
Kommentar von talmida
10. Oktober 2007 @ 9:54
Kommentar von u.l.
10. Oktober 2007 @ 10:03
Kommentar von Eisvogel
9. Oktober 2007 @ 14:28
Moslem und Muslim bedeuten exakt dasselbe, sind sich auch sprachlich extrem ähnlich, aber ich glaube dennoch, dass die Einführung des letzteren, die sehr jung ist, aber rasant von allen “Eliten” und großen Teilen der Bevölkerung übernommen wurde, ein sprachlicher Dressurakt ist, …
Das erinnert mich daran, wie im englischen Sprachgebrauch zunehmend neue Ortsnamen auftauchen. Peking wurde zu Beijing, Bombay soll jetzt Mumbai genannt werden, Burma wird zu Myanmar. Ich vermute da steckt eine subtile Schuldzuweisung dahinter: wir, die boesen Kolonialisten haben den armen Unterdrueckten selbst Worte und Namen aufgezwungen, die ihnen fremd sind. Das muss schnellstens geaendert werden. Man kann leicht zeigen, dass es nicht darum geht, Namen richtig zu uebertragen, denn europaeischen Ortsnamen wird diese Gunst nicht zuteil. Prague, Vienna, Munich, Rome usw. sind alles Orte, die es in den jeweiligen Sprachen so nicht gibt, aber niemand wuerde die aendern. Man koennte ein paar neue Worte als unbedeutend abtun, und die Sprache aendert sich ohnehin staendig, doch hier denke ich ist es ein bewusstes Aendern in eine bestimmte Richtung. Victor Klemperer zeigt in LTI sehr schoen, wie die Sprache das Denken beeinflusst, unmerklich zuerst, und dann so sehr, dass am Ende die Opfer die Worte der Taeter verwenden.
Ich denke nicht, dass Muslim blosser Dressurakt ist. Das Wort ist neu, ich kenne es nur aus dem Internet. Moslems verwenden es selbst, was suggeriert, sie wollen so genannt werden und auch, es sei das ‘richtige’ Wort. Also muss es uebernommen werden, wir wollen ja niemanden beleidigen. Es wird zum Standard fuer jeden – das ist Gleichschaltung, ein wichtiges LTI-Wort. Als Wort wird es wohl kaum noch verwendet, aber das Prinzip dahinter ist allgegenwaertig.
Moslem finde ich, klingt auch haerter als die neue Version, und das trifft noch mehr auf den Plural zu. ‘Muslime’ ist irgendwie feminine, fast wie ein Diminutiv. Sind sie nicht niedlich, die Terroristchen? Wir sind schon ein gutes Stueck weit gekommen mit der Sprache des europaeischen Reiches. Sie bewusst nicht zu uebernehmen, ist ein Akt des Widerstands, so klein er auch erscheinen mag.
By the way, Eisvogel - prima Artikel!
Kommentar von Eisvogel
10. Oktober 2007 @ 12:20
Seltsam, wie frau sich da und dort doch so entsetzlich irren kann, gell?
Nein, das ist nicht seltsam, irren ist menschlich. Das passiert gelegentlich allen außer Dir.
In diesem speziellen Fall habe ich mich aber nicht geirrt, denn Christine hat in ihrem Beitrag die an dem Ereignis beteiligten Pink-Frauen sowie Calmy-Rey kritisiert.
Ich stimme mit Christine nicht in allem überein (in dem verlinkten Artikel u.a. aber voll), aber sie ist ein freundlicher und anständiger Mensch, und ich stelle diesen Blog nicht für unfundierte Gehässigkeiten gegen sie oder andere PI-Autoren zur Verfügung.
Der Linken, der NPD, den Grünen und der SPD gehören mehr Weiber als Herren an, Eisvogel.
Belege dafür wären hilfreich.
1918 gabs das Weiberwahlrecht in D.
1933 hatten wir Hitler.
1918 gab’s auch das Frauenwahlrecht in England und den USA. 1945 haben sie Hitler zum Teufel gejagt.
Unter dem Feminismus, den ich kritisiere, verstehe ich übrigens die dem Kulturmarxismus verwandte neue Bewegung, die in den 1970er Jahren zu einem Zeitpunkt aufkam, als es keinerlei rechtliche Benachteiligung für Frauen gab und die nur dazu diente, die Gesellschaft (d.h. ihre zwei gleich großen Gruppen, die sich, wenn man sie ideologisch in Ruhe lässt, sehr gut verstehen und ergänzen) in gegenseitigen Hass und Misstrauen zu treiben. Bei Dir, lieber Ratio, war das leider genauso erfolgreich wie bei den Emanzen. Komm wieder “zu den Leuten”.
@Arundhati: Macht die Bevölkerung mit?
Das ist eine wichtige Frage und Du hast damit wohl den Finger auf die Wunde gelegt.
Ich glaube, der derzeitige hysterische Kampf gegen “Islamophobie”, die entsprechenden Gesetzesverschärfungen (Hatespeech) und die penetrante Islam=Frieden-Propaganda sind die Mittel, mit denen die Bevölkerung gezwungen werden soll, da mitzumachen. Keinesfalls kommen sie aus naiver Dummheit, wahrscheinlich bei vielen aktuellen (!)Politikern noch nicht mal aus Begeisterung über die Islamisierung. Sie sind ins Amt gekommen und haben diesen Prozess dort bereits vorgefunden.
Ich glaub’ nicht, dass die Bevölkerung mitmacht, die einheimische nicht und erst recht nicht die islamische.
Der Artikel von Fjordman, durch den ich auf ihn aufmerksam wurde und den ich als erstes übersetzt habe, befasst sich zwar spekulativ, aber durchaus realistisch und umfassend mit mehreren Zukunftsszenarien:
Der zweite Fall Roms
Welche Früchte das Nichtstun in den letzten 50 Jahren getragen hat dürfen wir heute live miterleben.
Ich bin nicht sicher, dass in den letzten 50 Jahren nichts getan wurde, Eraser. Die gesamte islamische Einwanderung ist in dem Zeitraum geschehen, ebenso die gesamte Einführung der political Correctness als vorherrschende Ideologie. Da wurde sehr viel getan. Durch Nichtstun hätten wir keinen einzigen Moslem im Land, das wäre in jeder Hinsicht das Beste gewesen.
Ich glaube inzwischen nicht mehr, dass wir Fehler bei der “Integration” von Moslems gemacht haben, ich glaube, dass der Fehler grundlegender ist und darin liegt, dass wir sie überhaupt in unsere Länder geholt haben. Die Probleme, die daraus entstanden sind, wären durch keine Maßnahme zu vermeiden gewesen. Es ist einfach eine Zwangsläufigkeit eingetreten. Die Zwangsläufigkeit, die überall eintritt, wo der Islam (egal aus welchen Gründen) einen Fuß in der Tür hat.
Allerdings ist es jetzt fürs Nichtstun zu spät. Es wäre eine Problemvermeidung gewesen, ist aber keine Problemlösung.
@Pit: Wir haben ein Recht drauf, daß wir eine Identität als Staatsvolk Deutschlands haben.
Das ist richtig, aber wir haben diese Identität nicht und viele Menschen wünschen sie auch nicht.
Es ist sehr schwierig, als Deutsche einen gesunden Patriotismus zu haben, und das liegt nicht nur an “Umerziehung”, das liegt daran, dass der Nationalsozialismus TATSÄCHLICH eine große schwarze stinkende Leiche in unserem Keller ist, die bei jedem vernünftigen Menschen Entsetzen auslöst. Wenn zu diesem Entsetzen das Wir-Gefühl des Patriotismus kommt, wandelt sich das Entsetzen zwangsläufig zu Scham- und Schuldgefühlen, die sind uns nicht vollkommen eingeredet, die sind normal, die kommen auch von selber - und zwar ohne dass man selber beteiligt war. Freude über einen Sieg der deutschen Nationalelf kommt ja auch kollektiv auf, ohne dass man selber mitgespielt hat. So ist es auch mit negativen Gefühlen. Man vermeidet die dadurch, indem man sich - wie die 68er - als außerhalb des nationalen “Wir” sieht und es kaputt macht.
DAS war in Deutschland eine sehr natürliche Abwehrreaktion. Wenn nur wir und die Österreicher diese Nationalpsychose hätten, hätte man eine schöne Erklärung - und kein großes Problem, denn die Islamisierung unserer beiden Länder alleine hätte isoliert nicht stattgefunden. Es ist ein europäisches, sogar westliches Problem, denn die europäischen Übersee-Dependancen haben’s auch, die USA und Australien etwas weniger, Kanada und Neuseeland sind aber ungefähr auf Euro-Niveau dabei.
Der nationale Selbsthass der Siegermacht Großbritannien ist schlimmer als der unsere und die Franzosen, Holländer und Skandinavier sitzen mindestens so tief in der Scheiße wie wir.
Andererseits haben die Japaner, die asiatischen “Nazis” des zweiten Weltkriegs, keine Nationalpsychose und auch keine islamische Einwanderung.
Haben wir die anderen Westler “angesteckt”? Oder hat es weniger mit der Nazi-Vergangenheit zu tun als man als Deutscher annimmt?
Die Vorschaufunktion hat leider soviel CPU-Usage verursacht, dass Freehostia die Seite kurzfristig gesperrt hat. Nachdem wir sie entfernt haben, wurde das schlagartig besser. Ich hoffe, die Korrekturfunktion, die offenbar viel CPU-schonender ist, ist ein hilfreicher Ersatz dafür.
Kommentar von Eisvogel
10. Oktober 2007 @ 12:57
@u.l: Danke für das Eingehen auf die sprachlichen Details. Mir ist zwar auch schon aufgefallen, dass Städte- und Ländernamen in aller Herren Länder zur Zeit geändert werden, aber dass es in Europa nicht gemacht wird - daran habe ich nicht gedacht.
Ich fühle mich auch überhaupt nicht beleidigt, wenn Engländer und Amerikaner “Munich” oder “Cologne” sagen. Die Beleidigt-Nummer der Dritten Welt nimmt psychotische und ziemlich feindselige Züge an und der Islam hat sich geschickt an die Speerspitze dieser Bewegung gesetzt.
Den emotionalen Klang von “Mosssslemmms” versus “Musliiiiime” empfinde ich genauso wie Du.
Kommentar von tape
10. Oktober 2007 @ 15:59
Ich glaube, ich schreibe zukünftig immer MuselmanInnen.
Das stört die richtigen zwei Gruppierungen gleichzeitig: die MuselmanInnen und die Emanzen mit ihrem Gender-I, dessen Gebrauch sie in diesem Fall sicher nicht befürworten.
Eisvogel, mit deinem #20 und dem #157 im Nachbarthread hast du dich mal wieder selbst übertroffen.
u.l., ebenfalls vielen Dank für deine sehr lesenswerten Ausführungen in #19, mit dem Hinweis auf Victor Klemperer.
aus wiki (Hervorhebung von mir):
#Das Kürzel LTI, von Klemperer eigenhändig geprägt, dient ihm zunächst als Parodie auf die ungezählten abkürzenden Bezeichnungen aus der Zeit des Nationalsozialismus: BDM, HJ, DAF usw. Er erklärt es im ersten Kapitel: Lingua Tertii Imperii, Sprache des Dritten Reichs und erläutert weiter: Ein schönes gelehrtes Signum, wie ja das Dritte Reich von Zeit zu Zeit den volltönenden Fremdausdruck liebte: Garant klingt bedeutsamer als Bürge und diffamieren imposanter als schlechtmachen. (Vielleicht versteht es auch nicht jeder, und auf den wirkt es dann erst recht.)
Er kommt zum Ergebnis, dass weniger einzelne Reden, Flugblätter oder ähnliches den größten Eindruck hinterließen, sondern vielmehr die stereotypen Wiederholungen zu einer ständigen Beeinflussung führten.”#
u.l. hat recht: mit diesen PC-Stereotypen sollten wir brechen, wo immer es möglich ist.
Grüße
tape
Kommentar von Eraser
10. Oktober 2007 @ 16:02
“Ich bin nicht sicher, dass in den letzten 50 Jahren nichts getan wurde, Eraser. Die gesamte islamische Einwanderung ist in dem Zeitraum geschehen, ebenso die gesamte Einführung der political Correctness als vorherrschende Ideologie. Da wurde sehr viel getan. Durch Nichtstun hätten wir keinen einzigen Moslem im Land, das wäre in jeder Hinsicht das Beste gewesen.
Ich glaube inzwischen nicht mehr, dass wir Fehler bei der “Integration” von Moslems gemacht haben, ich glaube, dass der Fehler grundlegender ist und darin liegt, dass wir sie überhaupt in unsere Länder geholt haben. Die Probleme, die daraus entstanden sind, wären durch keine Maßnahme zu vermeiden gewesen. Es ist einfach eine Zwangsläufigkeit eingetreten. Die Zwangsläufigkeit, die überall eintritt, wo der Islam (egal aus welchen Gründen) einen Fuß in der Tür hat.
Allerdings ist es jetzt fürs Nichtstun zu spät. Es wäre eine Problemvermeidung gewesen, ist aber keine Problemlösung.”
Wir als umfassende Gemeinschaft funktioniert nicht, nicht in einer Demokratie. Die Basis der Demokratie besteht aus dem politischen Konsens. Die letzten 50 Jahre gab es keinen Konsens, weil kein wirklicher Gegenpart zu den verbreiteten linken Ideologien vorhanden war, aus dem ein Konsens hätte entstehen können. Ergo konnten diese Ideologien maßlos umgesetzt werden. Wie der heutige Stand der Umsetzung aussieht ist bekannt. Jetzt wieder nur da zu sitzen, nichts zu tun und darauf zu hoffen, dass sich Linke und Guties schon irgendwann selbst regulieren werden, ist grundverkehrt.
Das meinte ich mit Nichtstun in der Vergangenheit. Das Nichtstun einer politischen Kraft, die durch ihre bloße Existenz und Gegenmeinung regulierend hätte wirken können. Der politischen Rechten und ihr Eintritt für ihre Grundpfeiler. (Nationalismus/Konservatismus/Elitarismus)
Das die Linke (mit ihrer maßlosen Progressivität, Egalität und ihrem utopischen Internationalismus) als allein handelnde Kraft im selben Zeitraum jede Menge Bockmist verbrochen hat, ist offensichtlich und vollkommen indiskutabel. Jedenfalls für mich, darüber sollen sie selbst nachdenken.
Kommentar von time
10. Oktober 2007 @ 16:05
@u.l./19
Hallo u.l.,
danke fuer die gute Beobachtung. Als ich frueher in Berlin wohnte, da nannte man zB den westlichen Teil im Westen “West-Berlin”, im Osten und in prokommunistischen Kreisen aber “Westberlin” (der Ostteil hiess bei ihnen dagegen “die Hauptstadt”). Daran zeigt sich sicher einerseits ein Dressurinteresse, aber vielleicht auch das Interesse, (geheime) Erkennungszeichen zu etablieren. Anhaenger einer Minderheit, die verdeckt agieren will, erkennen sich durch den Gebrauch bestimmter Vokabeln oder Zeichen.
Viele Gruesse von Time
Kommentar von Ratio
10. Oktober 2007 @ 21:31
Zu #20 Eisvogel 10. Oktober 2007 @ 12:20
Nein, das ist nicht seltsam, irren ist menschlich. Das passiert gelegentlich allen außer Dir.
Ich meinte “so entsetzlich” irren kann.
Was mich angeht: Über Menschen und deren Intentionen irre ich mich durchaus, ziemlich oft sogar, über Ideologien nie. Solange ich dergleichen nicht genau analysiert habe, pflege ich dazu keine Meinung, aber Skepsis.
In diesem speziellen Fall habe ich mich aber nicht geirrt, denn Christine hat in ihrem Beitrag die an dem Ereignis beteiligten Pink-Frauen sowie Calmy-Rey kritisiert.
Wo denn? Mit welchen Worten denn genau?
Da gab es 3-4 umfängliche völlig überflüssige Weiberreden, die ich mir anhören sollte (aber nicht angehört habe), aber keinen klar distanzierenden Kommentar Christines.
Das war in meinen Augen Schleichwerbung für Feminismus, den die Theologin in ihren weiteren Beiträgen auch ganz offen fortführte, indem sie belanglose Äußerungen belangloser Weibspersonen lancierte. Ob sie das immer noch tut, weiß ich nicht, weil ich PI seither nicht mehr lese. Brauche das nicht. Meine Meinung zu Islam, Antisemitismus, Feminismus und dem Grundübel Sozialismus steht seit langem fest.
Ratio schrieb: Der Linken, der NPD, den Grünen und der SPD gehören mehr Weiber als Herren an, Eisvogel.
Belege dafür wären hilfreich.
Ich hätte besser sagen sollen und sage:
Ohne die weiblichen Wähler hätte der Sozialismus bei uns keinerlei Relevanz.
Das schreibt mehrfach sehr richtig auch Fjordman.
Wenn ich ferner richtig informiert bin, sind die meisten Mitglieder der NPD weiblich. So wie Weiber Hitler bejubelt und 1933 zum Sieg verholfen haben. In den anderen Parteien stellen Weiber zwar nicht unbedingt die Mehrheit der Mitglieder, aber in den Vorständen wie in den Medien sind sie allesamt “überrepräsentiert”.
1918 gabs das Weiberwahlrecht in D.
1933 hatten wir Hitler.
1918 gab’s auch das Frauenwahlrecht in England und den USA. 1945 haben sie Hitler zum Teufel gejagt.
…nachdem sie seit 1933/34 (Bruch des Versailler Vertrags) jahrelang Appeasement betrieben hatten, Hitler dann noch die Besetzung des Ruhrgebietes, die Annexion Österreichs und der Tschechei erlaubt hatten.
Resultat: 60 Millionen Kriegstote und weitere 21 Millionen allein von N-Sozis ermordete Menschen.
Die größten sozialistischen Massenmörder:
Mao: 77 Mio.
Stalin: 62 Mio.
Hitler: 21 Mio.
Kriegstote nicht gerechnet.
Insgesamt hat der Sozialismus, den ich neben dem Feminismus als Ideologie primär bekloppter Weiber ansehe, allein im vergangenen Jahrhundert etwa 300 Millionen Leichen auf dem Kerbholz.
Meine Zahlenangaben beruhen auf den zverlässigen, in jahrelanger akribischer Arbeit ermittelten Arbeiten von Prof. Rudolf Rummel, der selbst mal ein Sozi war:
http://www.demozid.de
Kommentar von Ratio
10. Oktober 2007 @ 21:43
#
Denken und Verstehen…
Zu #19 Kommentar von u.l. 10. Oktober 2007 @ 10:03
Gut erkannt, u.l.
“Muslim” sagen die Engländer.
Auf Deutsch ist das PC. Mich nervt das seit langem.
Deutsch heißt das süße “Musliiimchen”
Moslem, Musel, Muselman oder Mohammedaner.
Was noch kaum jemand kapiert:
Auch “Frauen” ist PC.
Darüber hat sich schon Schopenhauer aufgeregt.
Kommentar von Eisvogel
11. Oktober 2007 @ 9:51
@Ratio: Es ist wirklich erwägenswert, dass der Nanny-Staat (den Fjordman irgendwo als Ehemann-Staat bezeichnet), und der zwangsläufig Richtung Sozialismus geht, auf das Frauenwahlrecht zurückgeht. Weniger auf weibliche Wählerstimmen direkt - der Unterschied im männlichen und weiblichen Wahlverhalten ist vorhanden, aber nicht sehr groß - sondern auf feministische Wählerstimmen von Menschen beiderlei Geschlechts. Erstaunlicherweise vergrault man mit “Frauenthemen” nämlich keine (oder nur extrem wenige) Männer, sondern zieht im Gegenteil sogar noch ein paar an, und das wissen die Parteien.
Wie Du allerdings ALLES aus dem 20. Jahrhundert auf das Frauenwahlrecht zurückführst, ist so noch nicht schlüssig. In D hat es zu den extrem aggressiven, expansiven Nazis geführt, in anderen Ländern entweder zu gar nichts besonderem oder zu einer Appeasement-Haltung? Ich sehe keine Korrelation.
Ich habe bzgl. Assimilation und Diskriminierung bei Lawrence Auster einen Leserkommentar gefunden, der etwas ganz Verblüffendes, politisch höchst Inkorrektes
einbringt: Larry G. schreibt (übersetzt):
Es gibt eine gewisse Unaufrichtigkeit, was Assimilation angeht. Assimilation bedeutet, dass man seine Identität aufgibt und eine andere annimmt, um in einer Mehrheitskultur aufzugehen. Während manche Leute aus Begeisterung für eine Kultur eine andere Identität annehmen - so wie sich viele Japaner in Japan in die westliche Kultur verliebt haben - braucht es im allgemeinen Zwang seitens der Mehrheitskultur, um den Wechsel auszulösen.
Dieser Zwang ist “Diskriminierung”. Diskriminierung gegenüber ethnischen Gruppierungen veranlasste viele Familien, einschließlich meiner eigenen, ihre Namen zu amerikanisieren oder sie sogar komplett zu wechseln. Sie war der Anreiz, englisch zu lernen und alle ethnischen Bräuche aufzugeben, die einen als anders kennzeichneten.
Diskriminierung war die Flamme unter dem Schmelztiegel und in den 1960ern haben wir das Feuer ausgemacht. Antidismkriminierungsgesetze bedeuten, dass es nichts gibt, was zur Assimilation zwingt, und somit verschwinden die Originalkulturen, die Einwanderer mit sich bringen, nicht, sondern werden zum Kern ethnischer und rassischer Gemeinschaften, und führen schließlich zu Multikulturalismus und Multisprachlichkeit.
Der einzige Weg, Assimilation zu garantieren und die Probleme der ethnischen Zersplitterung zu vermeiden, ist der, die Antidismkriminierungsgesetze aufzuheben.
Das ist natürlich die Ansicht aus einem klassischen Einwanderungsland und in dem die Menschen der Einwanderung gegenüber grundsätzlich nicht abgeneigt sind und sie auch ihre eigene Familiengeschichte ist. Und wenn wir ehrlich sind - genauso hat der Schmelztiegel USA funktioniert: mit Diskrimnierung, und zwar nicht staatlicherseits sondern seitens der Leute.
Ist das Vogel-friss-oder-stirb-Prinzip, das ich oben erwähnt habe, in Wirklichkeit nichts anderes als “Pass dich an oder find dich damit ab, dass du diskriminiert wirst”???
@Eraser: Ich hatte das mit meiner Frage nach dem “Nichtstun” nicht so klar im Sinn, aber sie ging in die Richtung. Hätte man die Leute einfach gelassen, hätten sie Moslems diskrimniert, so reagieren alle Gesellschaften gegenüber fremdartigem Verhalten. Das hätte Assimiliationsdruck ausgelöst.
Ob es in europäischen Gesellschaften, die sich - zu Recht - nicht als Einwanderungsländer begreifen, funktionieren würde ohne auszuarten, ist eine andere Frage.
Kommentar von Feuervogel
11. Oktober 2007 @ 11:19
Eisvogel, nur mal eine Frage bei all dem, was du schreibst, wächst der Ekel bei dem Thema bei Dir auch proportional zur gedanklichen Klarheit?
Kommentar von Eisvogel
11. Oktober 2007 @ 11:40
@Feuervogel: Ja.
Schön, dass Du das erwähnt hast. Ich fühle mich manchmal sogar ganz massiv an Platos Höhlengleichnis erinnert.
Oder an den Science fiction von Galouye “Dunkles Universum”, in dem Leute nach einer nuklearen Katastrophe über Generationen in gut ausgestatteten unterirdischen Höhlen überlebten. Dabei fiel in einer Höhle die Beleuchtung aus und die Bewohner empfanden beim Rauskommen das Sehen zunächst als etwas Bedrohliches und Erschreckendes.
Neben dem Ekel ist es aber auch befreiend, oder?
Kommentar von Feuervogel
11. Oktober 2007 @ 12:43
“Befreiung”, ja, nämlich im Gespräch untereinander,
“Ekel” in der islamophilen Umwelt.
Kommentar von tape
11. Oktober 2007 @ 15:54
Pre. 1,
16 Da redete ich mit meinem Herzen und sprach: Siehe, nun habe ich mehr und größere Weisheit als alle, die vor mir über Jerusalem waren, und mein Herz hat viel Weisheit und Wissenschaft gesehen;
17 und ich habe mein Herz ergeben, die Weisheit kennen zu lernen, desgleichen Übermut und Unverstand; aber ich habe auch das als ein Haschen nach Wind erkannt;
18 denn wo viel Weisheit ist, da ist auch viel Ärger, und wer sein Wissen mehrt, der mehrt seinen Schmerz.
Grüße
tape
Kommentar von Ratio
13. Oktober 2007 @ 0:35
Naja, tape.
<a href=”http://www.universelles-leben.org/cms/wer-sitzt-auf-dem-stuhl-petri/wer-sitzt-auf-dem-stuhl-petri.html” Lies DIES mal eingehend.
Die von Staranwalt Dr. Christian Sailer getragene Kritik an der Konkurrenz ist ja durchaus überzeugend.
Aber “Prophetin” (sic!) Gabriele ist trotzdem nix für mich.
Das Fraternisieren mit den Musels schon gar nicht.
Vielleicht ist das was für Dich?
Kommentar von tape
13. Oktober 2007 @ 2:28
Hallo Ratio,
dein post verstehe ich mal wieder nicht so richtig.
##Aber “Prophetin” (sic!) Gabriele ist trotzdem nix für mich.
Das Fraternisieren mit den Musels schon gar nicht.
Vielleicht ist das was für Dich?##
Totaler antibiblischer Müll, was die Universelle Lebensprophetin Gabriele aus deinem link da so von sich gibt. Habe natürlich nicht alles gelesen. Unter den hunderten Seiten ist wahrscheinlich auch ein kluger Gedanke, aber das reicht bei weitem nicht.
Bei dieser Gabriele waren auf Anhieb viel zu viele Falschaussagen und Ungereimtheiten zu finden. So würde wohl eine webside aussehen, wenn Al Gore Christ würde.
Ein Umweltschutzjesus. Gräuslich.
Und in einem Schreiben an den Papst machen sie zwar korrekterweise darauf aufmerksam, dass sich niemand auf Erden Heiliger Vater nennen darf. Aber jetzt schau dir mal die Anschrift und die Anrede an:
#
An
Seine Heiligkeit
Papst Benedikt XVI (16.)
Palazzo Apostolico Vaticano
V-00120 Città del Vaticano
Rom - Italien
2. Mai 2005
Verehrter Papst Benedikt##
Nun gut.
Scheint denen nicht klar zu sein, was Papst heißt. Wahrscheinlich denken sie auch, die Bibel sei ursprünglich in Deutsch geschrieben.
Welchen Zusammenhang hat eigentlich dein ##Naja, tape?##
Bezieht sich das auf das Zitat aus dem Buch Prediger?
Solltest du (ein paar) mal lesen, dieses kurze Bibelbuch des König Salomo.
Er hatte alle irdischen/weltlichen Güter und Freuden: unermesslicher Reichtum, unzählige Frauen, und auch noch die Gabe eines sehr klugen Kopfes, so dass er sich unendliche(s) Weisheit und Wissen aneignen konnte.
Dieses Buch ist quasi eine Abrechnung mit all diesen Dingen, dass all dies letztendlich ein Haschen nach dem Wind ist und keine wahre Erfüllung bringt und auch nicht bringen kann.(=null und nichtig ist)
Dieses Buch korreliert in seiner Kernaussage perfekt mit 1. Kor. 13 aus dem neuen Testament.
Aber wenn du lieber ein weltliches Beispiel für den Wahrheitsgehalt dieser biblischen Aussagen willst, dann lies den autobiographischen Roman (des Atheisten) Paul Feyerabend, “Zeitverschwendung”.
Sehr interessanter Charakter, aber traurig zu sehen, wie tot auch dieses äußerlich reiche, rationale Wissenschaftlerleben letztlich war.
Nochmal zu deiner obigen Linkempfehlung, weil ich nicht allzuviel daraus gelesen habe: warum diese Empfehlung, was meinst du, sei dort für mich ansprechend, oder war es nur ironisch gemeint?
Grüße
tape
PS: ##Das Fraternisieren mit den Musels schon gar nicht. Vielleicht ist das was für Dich?##
Das kann doch wohl nicht dein Ernst sein.
Kommentar von Eisvogel
13. Oktober 2007 @ 15:44
@tape: Das Predigerzitat ist wunderschön und sehr weise. Danke dafür.
Ich glaube, dass gerade im Judentum dieses Wissen darum, dass Weisheit mit Schmerz verbunden ist, sogar noch ein bisschen deutlicher zum Ausdruck kommt als im Christentum, wo es natürlich auch vorhanden, aber oft verwässert ist.
Kommentar von Jacques Auvergne
14. Oktober 2007 @ 0:50
#pit. Lieber Pit, ‘wir’ waren reichlich kapitalistisch (=profitorientiert, =geldgierig), als wir in den Sechzigern im Mittelmeerraum um Arbeitskräfte bettelten. Europa-historisch ein dummer Fehler, mag ja sein. Wird im Ploetz-Weltgeschichte dereinst vermerkt sein (hoffentlich nicht unter ‘Geburt Eurabiens’).
Du sagst über andersreligiöse Sakralarchitektur, die du nicht willst: “deswegen, weil es uns fremd ist … ich habe ein Recht auf Heimat.” Ob die Etrusker über die neuen Römertempel genau so gedacht/gefühlt haben werden? Die polytheistischen Griechen oder Gallier über die ersten Kirchen? Die Indios über die barocken Jesuitenkirchen? Wir sind die Indianer. Hoffentlich ist für die Alteuropäer dereinst mehr Kultur-Raum als für die Hopi, Haida und Huronen.
Neben der Wanderung … die gewaltige Globalisierung: Finanzen, Firmen, Menschen.
Klar, der Islam bedroht unsere Demokratie. Und die Herrschafts-Symbolik der Moschee ”dieses” Islams mit seinen Zwangsheiraten, Ehrenmorden (Provinz-Islam), mit seinen Milizen und Geheimorganisationen (Muslimbruderschaft ist ja fast ein wenig SS-Orden), das muss uns Sorge bereiten, gerade mit Blick auf die Parallelwelten der Innenstädte, die ich täglich erlebe.
Moschee-Neubau eingrenzen, hier und da verbieten? Ja, B-Heinersdorf und F-Hausen kämpfen tapfer gegen das Pseudo-Kalifat. Moschee-Prachtbeuten untersagen, die ohnehin nur mit Saudi-Millionen zustande kommen? Wäre wichtig (Giordano zu K-Ehrenfeld)! V.a. die deutscherseits offensichtlich fließende Subventionierung von Moscheeneubauten (Taqiyya-trickreich: “Kultur-/Begegnungszentren, multikulturelle Bibliotheken” genannt), die muss unterbleiben.
Bibliotheken hat nur die offene Gesellschaft, die ‘kulturelle Moderne’ - der Islam hat Zensur: EIN Buch reicht denen. Alexandria brannte ab. Nun, wir müssen die ‘Bibliothek’, das Handlungswissen / den “spirit” der Demokratie … retten.
Der Mangel an Transparenz hinsichtlich der Finanzierung scheint mir das Problem. Auf vielen Ebenen wird da hinter verschlossenen Amts-Türen Geld verschoben. Das ist zu wenig demokratisch.
Ein paar Dutzend große Moscheen werden aber bald wohl da sein. Die stehen dann auch 500 Jahre.
Kommentar von Jacques Auvergne
14. Oktober 2007 @ 1:02
#pit. Lieber Pit, ‘wir’ waren reichlich kapitalistisch (=profitorientiert, =geldgierig), als wir in den Sechzigern im Mittelmeerraum um Arbeitskräfte bettelten. Europa-historisch ein dummer Fehler, mag ja sein. Wird im Ploetz-Weltgeschichte dereinst vermerkt se