Stefan Herre von PI bedroht

von Eisvogel um 21:42 am 22. Oktober 2007

Ich schreibe normalerweise keine tagesaktuellen Artikel, dies hier ist ausdrücklich kein Nachrichtenblog. Aber es gibt Ausnahmen. Und eine Ausnahme ist, wenn ein Freund bedroht wird.

Wie PI heute berichtet, hat Stefan Herre schon öfter Drohungen erhalten, aber heute war es eine, die offenbar wesentlich ernstzunehmender war:

Um ca. 7 Uhr klingelte mein Handy. Am Telefon ein Mann mit süddeutschem Akzent (vielleicht aber auch hessisch). Kein Ausländer.- “Ist da Stefan Herre?”

- “Ja, warum?”

- “Ich stehe vor deiner Tür. Ich hab ein rotes Auto. Komm raus.”
- “Wieso sollte ich?”
- “Es wird Zeit für dich…”
Ich lege auf.10 Sek. später wieder ein Anruf. Ich drücke sogleich die Lösch-Taste.Dann wieder ein Anruf. Meine Frau geht ran, schnauzt ihn an und legt dann auf.

Allen, die der Ansicht sind, das wäre ein Spinner oder gar ein erfreuliches Zeichen dafür, dass PI auf dem richtigen Weg ist, sei ans Herz gelegt, dass es sich hier nicht um einen Fernsehkrimi handelt. Da sitze ich auch davor und gebe den Darstellern Hinweise der Sorte “Oh Mann, gib jetzt bloß nicht auf!” Im richtigen Leben ist so etwas höchst unangenehm und Wahrscheinlichkeitsüberlegungen, ob es sich um einen Maulhelden handelt, verlieren recht schnell ihren beruhigenden Charakter. Denn selbst eine 1:100 - Wahrscheinlichkeit, dass es sich um einen Hund handelt, der nicht nur bellt sondern auch beißt, ist gigantisch hoch.

PI stellt jetzt bis Mittwoch den Betrieb ein.

Prinzipiell halte ich die Begeisterung über Anti-PI-Hetzartikel, die manchmal im dortigen Kommentarbereich auftauchen, für leicht naiv. Klar, es ist nicht böse gemeint, ganz im Gegenteil: Man hält das für PR. Das ist es zweifellos auch. Die Frage ist, brauchen wir PR?

Sind wir Vertreter von Sauerbier, das wir mit List und Tücke und unter Beachtung der Marketinggesetze an widerwillige “Kunden” losschlagen müssen, um eine Massenbewegung zu schaffen? Ich weiß, dass viele es so sehen, aber ich zweifle etwas daran. Ist das nicht exakt das Verhalten, das wir den politischen Parteien vorwerfen? Bloß keinem auf den Schlips treten, er könnte ja - Gott bewahre - was anderes wählen! Es geht nicht nur um den zweifelhaften Werbeerfolg von Hetzartikeln, den dann Stefan Herre ausbaden muss, es geht auch um die zahllosen Vorschläge, “vorsichtig” zu sein, die political Correctness nicht zu verletzen, um keine zarten Seelchen zu verschrecken, die sich an ihren liebgewonnen Totalitarismus und irrationale Dogmen von allumfassender Toleranz klammern, die angeblich die Grundlage unserer Gesellschaft ist.

Ich habe volles Verständnis, wenn man vorsichtig ist, um sich selbst zu schützen, insbesondere wenn man wie Stefan Herre namentlich bekannt ist. Aber Verständnis für Vorsicht zum Zwecke der “Kundenpflege” habe ich nicht.
Wir werden keine Massenbewegung. Es gab noch niemals eine Massenbewegung gegen eine herrschende Meinungsdiktatur. So etwas liegt immer auf den Schultern einer kleinen Gruppe von Menschen, die aus irgendwelchen Gründen einen Charakter haben, der sie dazu zwingt (manche würden es natürlich auch “Schraube locker” nennen). Dieser Charakterzug ist nicht sehr weitverbreitet. Und die DDR 1989 ist kein Gegenbeispiel. Die Massenbewegung (so es denn überhaupt als solche bezeichnet werden kann) wandte sich gegen ein sterbendes System, das von ganz oben - Gorbatschow - bereits zum Abschuss freigegeben war. Lediglich das mittlere Management in der DDR bockte noch etwas dagegen.

Ich sehe es daher immer mit etwas gemischten Gefühlen, wenn Begeisterung aufkommt, dass wir “so viele” sind, ich halte das für eine Illusion. Wir sind nicht viele, wir haben nur eine zunehmende Zahl an Islamkritik-”Konsumenten” und Islamkritik-”Darstellern”, die im Ernstfall ganz schnell wieder in die Bequemlichkeit kippen und dabei auch Schaden anrichten können. Eine Bewegung kann nicht nur von außen zerstört werden, sondern auch von innen, wenn man nur die reine Zahl im Kopf hat und sich an Leute anbiedert, die eigentlich noch voll und ganz dem anhängen, wogegen man steht und nur ein bisschen an den Symptomen rummeckern, beim ersten harten Vorschlag aber naserümpfend das Weite suchen und sich moralisch empört distanzieren und mit dieser Distanziererei einen Imageschaden anrichten, der wesentlich schlimmer ist, als wenn sie von Anfang an fortgeblieben werden. Das kann bis dahin gehen, dass man denjenigen, von dem man sich distanziert - bewusst oder unbewusst - effektiver zum Abschuss freigibt, als man das jemals von außen gekonnt hätte.

Das hat aber jetzt mit der aktuellen Bedrohungssituation gegen Stefan Herre nichts zu tun. Das sind nur grundlegende Gedankengänge.

Ich halte die Anonymität immer noch für die beste Lösung. Ich habe die Gründe dafür schon in meinem Artikel über die dänischen Mohammedpuppen-Verbrenner ausgeführt. Wenn man dieses Land für eine Demokratie mit Redefreiheit hält, deren politische und medialen Eliten nur aus liebevoller Gutmütigkeit ein bisschen in die Irre gegangen sind und nur “aufwachen” müssen, dann ist es naheliegend, dass man nicht so sehr über Anonymität nachdenkt. Ich bin dieser Ansicht nicht, obwohl es formal weitgehend noch gewährleistet ist. Noch!

Aber es ist für die persönliche Angst und Besorgnis irrelevant, ob die Bedrohung von staatlicher Gesinnungspolizei oder selbsternannter Privat-Gesinnungspolizei kommt. Tatsächlich ist die Paralleljustiz, der Theo van Gogh und Pim Fortuyn zum Opfer fielen, vor der sich Ayaan Hirsi Ali, Robert Redeker, die dänischen Karikaturisten und viele andere in einer Weise schützen müssen, die das Leben vollkommen umkrempelt und auch versaut, sogar effektiver weil bedrohlicher, als es staatliche Polizei in unserem Land sein könnte. Schließlich ist nicht zu erwarten, dass die Hatespeech-Gesetze mit etwas der Gestapo Vergleichbarem durchgesetzt werden.

Dieser Staat kann uns zwar nicht leiden, aber er hat trotzdem kein Interesse an toten Islamkritikern oder solchen, die von Todesdrohungen berichten. Was also wird ihm bleiben, um das zu verhindern?

Die Paralleljustiz bekommt er nicht in den Griff. If you can’t beat them - join them?

Er wird nicht umhin kommen, die Verbote der Paralleljustiz zu seinen eigenen zu machen und sie mit seiner Macht durchzusetzen, damit die Paralleljustiz keinen Grund mehr hat, tätig zu werden und damit die Fassade gewahrt bleibt. Ich vermute, auch das ist u.a. ein Grund für die Hatespeech-Gesetze.

Aber zurück zum Thema: Ich hoffe einfach nur, dass es Stefan und den anderen PI-Autoren gelingt, nicht nur ihre persönliche Sicherheit zu wahren, sondern das auch zu schaffen, ohne im Privatleben übermäßig eingeschränkt zu sein.

Abgelegt unter: Eigene Beiträge

57 Kommentare »

  • 1

    Kommentar von katschak

    22. Oktober 2007 @ 20:17

    Hilfe!

    Ich mache mir langsam Sorgen, glaube ich leide unter “Realitaetsverlust”. Koennt Ihr mir freundlicherweise mal ‘ne Rueckmeldung geben, wieso nachstehender Text aus dem “Stefan Herre wird bedroht” Thread bei PI fuer loeschenswert und inopportun befunden wird?:

    Bitte??!

    “Frage:

    Vor Deiner Haustuer steht ein bewaffneter Islamist / Sozialist und bedroht Dich mit Gewalt.

    Als guter Deutscher triffst Du folgende Entscheidung (mehrere Antworten sind moeglich):

    a) Du machst erstmal bis Mittwoch ‘ne Pause

    b) Du beginnst, mit Deinen Freunden Hunderassen zu diskutieren

    c) Du rufst nach der Polizei des Staates, den Du der Komplizenschaft mit Islam und Sozialismus (zu Recht) beschuldigst

    d) Du diskutierst die moeglicherweise anwendbaren Gesetze

    e) Du schwingst martialische Reden, mit NICHTS dahinter

    f) Du empfiehlst Die Benutzung einer Gaspistole

    Es ist erstaunlich, was 60 Jahre Frieden, Sozialismus und PC mit einem Volk machen koennen, selbst wenn man von sich glaubt man sei PI.

    Hier sagt man: “When your only tool is a hammer, every problem looks like a nail”.

  • 2

    Kommentar von Eisvogel

    22. Oktober 2007 @ 21:49

    Ich hab’ Deinen Kommentar hierher verschoben, Katschak. Ich hoffe, das ist ok für Dich.

    Verstehe ich Dich richtig? Der obige Kommentar wurde bei PI nicht veröffentlicht?

    Ich finde, er trifft voll ins Schwarze.

  • 3

    Kommentar von Bokito

    22. Oktober 2007 @ 22:37

    http://www.youtube.com/watch?v=1P5FZkqWBuU&mode=related&search=

    Joachim… [Rest der Adresse entfernt]

  • 4

    Kommentar von Thatcher

    22. Oktober 2007 @ 23:38

    Bei dem Wort “Paralleljustiz” musste ich an Kafkas “Proceß” denken. Doch der Witz bei dieser Geschichte ist, dass der “Verhaftete” sich dieser Nebenjustiz mehr oder minder freiwillig ausliefert - wenn er so täte, als gäbe es den Apparat, der sein Leben beeinträchtigt, gar nicht, dann würde er ihn auch nicht behelligen.

    Wenn es allerdings zu Gewaltdrohungen kommt, gibt es keine Möglichkeit mehr, sich zu entziehen. Dann wäre es auf jeden Fall Aufgabe des Staates, sein Gewaltmonopol zu bewahren. Dass er das offensichtlich nicht nur nicht tut, sondern auch nicht will, erlaubt Rückschlüsse über die Art Staat, die wir inzwischen haben.

    Warum sollte dieser Staat kein Interesse an toten Kritikern haben? Kein Staatslenker hat Kritiker gerne, ob er es zugibt oder leugnet. Machiavelli schrieb, der Herrscher müsse kein moralischer Mensch sein, sondern nur so erscheinen. Leider beschädigt es das hochmoralische Image des heitigen totalitären Systems, die Beseitigung selbst vorzunehmen. Dennoch gibt es Verbindungen zwischen dem Staatsapparat und den Gewalttätern, die von ihm nicht nur nicht behindert, sondern sogar gefördert werden: staatsfinanzierter “Kampf gegen Rechts”, selektive Gerichtsurteile, bevorzugte Aufnahme von Gesinnungsgenossen in den Staatsdienst trotz teils blutiger Vergangenheit.

    Jede totalitäre Bewegung hat ihre Paramilitärs, ihre Milizen, die zu Gewalt griefen, wo es nicht legal ist. Wenn die Bewegung an die Macht kommt, stehen diese zwar außerhalb der Polizei- und Ordnungsstrukturen, ihr Handeln wird aber staatlicherseits geduldet. Bei den Kommunisten waren es Rote Frontkämpfer, bei den Nazis die Sturmabteilung, die Ultranationalisten der Weimarer Republik hatten den “Stahlhelm”. Der sunnitische Islam macht ganze Bevölkerungsteile systematisch zu Paramilitärs des islamischen Systems, während der schiitische mehr auf staatliche Einbindung gesetzt hat (Pasdaran, Basmatschi - es könnte dies aber auch eine iranische Tradition sein, es gibt dort seit der Antike hochorganisierte Staatssysteme).

    Die Miliz der ‘68er-Bewegung waren nicht die RAF (die sich als Elite sah - eher SS denn SA), sondern die Steine- und Farbbeutelwerfer, die Luxusauto-Verbrenner und Polizistenverprügler, die in weiten Teilen der linken Bewegung große Sympathien hatten und heute noch haben. Wer aber zu massivem Mord greift, verscherzt sich diese.

    Inzwischen ist es so, dass die am besten camouflierten ‘68er in allen Institutionen hochmarschiert sind und, wenn sie schon nicht unmittelbar herrschen (Zypries, Fischer, aber auch die Erzfeministin v.d.Leyen), so doch die Herrschenden durch Beeinflussung der öffentlichen Meinung nach Belieben vor sich hertreiben. Aus diesem Grund gingen die ‘68er nicht nur in alle Parteien, sondern vor allem in Medien, Schulen und Kirchen - als ich noch Christ war, fand ich es seltsam, dass marxistische ‘68er Religionslehrer und Pfarrer werden wollten, doch inzwischen ist mir der Grund klar. Die Folge sind Mediendiktatur, Schauprozesse im ÖRTV, Allparteienkonsens, was nicht mehrheitsfähige Themen wie Islam-Ansiedlung und Kulturverlust betrifft, butterweiches Backenhinhalten-Christentum, Verlust der Meinungsfreiheit, wenn die Meinung nicht in den linken Mainstream passt.

    Das Rechtsempfinden, das der Bevölkerung auf diese Weise durch die Medien anerzogen wird, ist inzwischen hochgradig selektiv und lautet: Ausländerfeindlichkeit und “Islamophobie” sind schlimm und sollen, wenn es die Polizei nicht tut, von der “Miliz” verfolgt und bestraft werden. Genau das ist es, was C.Roth meinte, als sie von “eigenes Urteilsvermögen benutzen” sprach. Linkes Verhalten und Gehabe ist dagegen, bis hin zu lebensgefährlichen Gewalttaten, öffentlich akzeptiert und wird nur noch in Extremfällen polizeilich verfolgt. Die krankhafte Einseitigkeit eines Jean-Paul Sartre ist inzwischen pandemisch.

    Psychoterror muss aber nicht nur von Gewaltdrohungen ausgehen. Die psychologischen Konsequenzen der Einsicht, dass der Staat, in dem wir leben, nur noch offiziell demokratisch und freiheitlich ist, inoffiziell aber längst zum Instrument von Kulturmarxisten und bekennenden Maoisten geworden ist, sind auch nicht zu unterschätzen. Alle Sicherheit geht verloren, das allgemeine Befinden leidet. Jahrelang gute Beziehungen zerbrechen binnen Tagen, die wirtschaftliche Existenz wird zerstört, wenn man von dem Grundrecht, seine Meinung zu vertreten, Gebrauch macht.

    Unterwandern, Bestechen und Manipulieren sind heute der Weg zu staatlicher Macht. Ohne diese “unedlen” Methoden wird es auch keine Gegenbewegung schaffen, den Trend zu kultureller Auslöschung des Westens zu stoppen oder umzukehren. Die ehrlichen RAF-Terroristen konnte der Staat vernichten; die lügnerischen Ströbeles und Fischers nicht, obwohl sie ihm aus der Rückschau gefährlicher waren. Eine Gegenbewegung müsste sich folglich sehr diszipliniert verhalten und so lange gutmenschlich und links erscheinen, bis sie durch das herrschende System marschiert ist und es von oben her ändern kann. Da sich aber inzwischen auch die wirklich Mächtigen, die Konzernleitungen und Großkapitalier, mit diesem Staat arrangiert haben, wird solches wohl nur Utopie bleiben.

  • 5

    Kommentar von katschak

    23. Oktober 2007 @ 3:05

    @ Eisvogel

    der Kommentar wurde nicht nur nicht veroeffentlicht. Er wurde zwei Mal geloescht!

    Ich versteh’s nicht. Habe wirklich einen dieser Momente die Ihr sicher auch kennt, wo ich mich frage: “Spinn ICH jetzt oder ist hier wirklich was total schraeg?”

    Eine e-mail von mir an Stefan Herre in der ich anbiete seinen Blog in US hosten zu lassen, wurde von Christine Dietrich mit einem Formschreiben beantwortet auf das ich hier nicht eingehe weil es einfach nur peinlich ist.

    Schmierentheater. Bloedes.

  • 6

    Kommentar von katschak

    23. Oktober 2007 @ 3:31

    @ Thatcher

    Das ist eine gelungene Bestandsaufnahme.

    Uns bleibt aber nicht die Zeit und der Luxus eines Konter-Marsches durch die Institutionen. Mir schwant es eilt, liebe(r) Thatcher! Und das atypische weil abrupte Ende Deiner obigen Ausfuehrungen sagt mir, dass Du gerade auch etwas ratlos bist was den Fortgang unseres Engagements betrifft.

    Kann es sein, dass wir im Kreis laufen?

  • 7

    Kommentar von Thatcher

    23. Oktober 2007 @ 5:23

    @Katschak

    Wir sind zur Zeit noch sehr schwach. Vielleicht stehen wir heute dort, wo die ‘68er in den 50er Jahren standen. Ich schätze die Zahl derer, die heute bereit für so etwas wären, auf wenige Hundert in Deutschland. Die ‘68er waren Zehntausende, denn sie waren der Mini-Youth Bulge der Söhne und Töchter von Nazi-Mutterkreuzlerinnen - Soldaten für Hitler, wenn sein Reich nur länger gedauert hätte.

    Die vier wichtigsten Dinge, die politische Bewegungen unbedingt brauchen, sind:

    a) Menschen
    Eine Demonstration muss per Masse wirken. Hundert Leute können von der Polizei eingesammelt werden, und die Medien berichten nichtmal drüber. Und langfristig muss man auch Leute haben, die intelligent genug für staatliche Aufgaben und bereit sind, eine Camouflage zu leben, um ihre wahren Absichten vor dem System verbergen zu können. Schau Dir v.d.Leyen an: 7 Kinder geboren, und doch nur Camouflage einer harten Feministin.

    b) Geld
    Ohne Moos nix los, hieß es auch schon in Frankfurt. Geld gibt stets Einfluss; der Penny eines Reichen kauft mehr als der Dollar eines armen Schluckers. Die Moslems werden die Gefügigmachung der europäischen “Politiker” sicher zum guten Teil mit ihrem Petrogeld erkauft haben; fraglich ist, ob ihrem Ansinnen auch ohne dieses entsprochen worden wäre.

    c) Netzwerke
    Vertrauen wird zum kostbarsten Gut in der harten Zeit, die auf uns zukommt. Daher ist es wichtig, dass man sich nicht nur als Anonyme, sondern persönlich kennenlernen kann. Und die Personen, denen man vertraut, sollten nicht 400 km weg oder im Ausland wohnen, sondern in deiner Nähe.

    d) Geduld
    Nichts fällt vom Himmel, und das mit der verrinnenden Zeit sehe ich nicht ganz so dramatisch. Sicherlich wurden inzwischen Tatsachen geschaffen, doch die können auch später noch wieder rückgängig gemacht werden. Der Kollaps der einheimischen Bevölkerung braucht noch ein halbes Jahrhundert, und bis die Moslems bei uns wirklich gefährlich sind, braucht es auch noch 10, 20 Jahre (vorausgesetzt, es gibt keinen Türkeibeitritt der EU). Die ‘68er brauchten zwar 40 Jahre, bis sie am Ziel waren (und haben doch ihre Absichten nicht geändert - derartige Bekenntnisse waren offensichtlich Makulatur), aber von der Tarnung, Entschlossenheit, Finanzkraft und Fähigkeit unserer Leute wird es abhängen, ob unsere Bewegung den Marsch schneller schafft. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.

    Ich habe auch noch andere Ideen. Ich weiß aber nicht, ob die sich für die praktische Umsetzung eignen. Wenn es ganz schlimm kommt, muss man auch bereit sein, zur Gewalt zu greifen - oder besser, greifen zu lassen. Vielleicht sollten die Jüngeren und Robusteren von uns sich auf die Offizierslaufbahn bei der Bundeswehr vorbereiten, um auf Generäle einwirken zu können, damit diese einen EU-weiten Militärputsch ins Werk setzen? Noch finde ich solche Ideen zu abstrus und unausgegoren. Das Militär ist heute auch nicht mehr, wie es früher war, eine Bastion der Konservativen - Scharping hat enormen Schaden angerichtet und Milliarden aus dem Wehretat zweckentfremdet (Stichwort g.e.b.b.), so dass die Bundeswehr nicht mehr die Strukturen haben dürfte, die sie für sowas bräuchte.

  • 8

    Kommentar von Eisvogel

    23. Oktober 2007 @ 10:37

    Das ist eine gelungene Bestandsaufnahme.

    Ohja, das finde ich auch. Du hast eine unglaubliche Fähigkeit, die Zusammenhänge klar darzustellen, Thatcher.

    Warum sollte dieser Staat kein Interesse an toten Kritikern haben?

    Wenn sie still im Bett sterben, stört das den Staat sicher nicht. Moralische Erwägungen hatte ich dabei nicht im Sinn. Aber ich zweifle ein bisschen daran, dass unser Staat als machiavellistisch bezeichnet werden kann. Es ist der Pädagogenstaat, der es nicht so gern sieht, wenn blutige Leichen in den Straßen rumliegen wie van Gogh. Das ist Pädagogen zuwider, schließlich führte das damals in Holland (was interessanterweise bei keinem Terroranschlag jemals geschah!)zu ein paar brennenden Moscheen und in Folge davon auch Kirchen.

    Dieser Staat (zu dem ich keineswegs nur die offiziellen Stellen zähle) zieht den “reuigen Sünder” der blutigen Leiche vor. Oder bei mangelnder Reue eben eine Empörungs-Show. Mit Eva Herman haben sie doch auch die Galileo-Nummer (widerrufe!) versucht, es wäre sicher nicht genehm gewesen, wenn eine durchgeknallte Feministin sie erstochen hätte.

    Dies ist eine Gesellschaft, die Opfer anbetet. Es gibt daher einen regelrechten Run auf die Opferrolle, und es ist nicht erwünscht, dass Kritiker mit diesen begehrten Weihen ausgezeichnet werden. Als die Morddrohungen gegen Giordano aufgrund seiner Bekanntheit und seiner Vita ein bisschen öffentliches Interesse erregten, kam ruckzuck dieser Rohde daher und sah sich von ein paar harmlosen Christen verfolgt.

    Als die Rütli-Schule Thema war, kam ruckzuck der Hype um Ermyas Mulugeta. Nach 9-11 erschienen, als die Trümmer noch rauchten, auf meinem Fernsehbildschirm schon bekopftuchte Jammerkühe, die sich beklagten, dass sie sich jetzt ängstigen und dass sie fürchten, Moslems könnten zum Opfer werden. Mich hat das damals regelrecht angewidert.

    Deshalb bin ich der Ansicht, dass dieser Staat tote Islamkritiker verhindern möchte. Und dazu sind Hatespeech-Gesetze u.a. auch geeignet.

    Deine Vorschläge sind gut, aber sie haben mich ein bisschen erschlagen. Sie bringen nämlich was zu Tage, was auch ich immer noch verdränge: Dass es nicht damit getan ist, zu schreiben.

    Ich sehe Probleme für uns bei der “Camouflage”. Ich gehe nämlich schon lange der Frage nach, was uns von jenen unterscheidet, die nichts merken und die Propaganda fressen. So reizvoll es wäre, Intelligenz für die Ursache zu halten - es ist nicht haltbar. Ebensowenig gibt es ein Muster bzgl. Religiosität-Atheismus, Bildungsstand. Ich würde auch persönliche Efahrungen ausschließen. Ich habe eine (vor sehr vielen Jahren) - das hat null nichts, nada dazu bewirkt, dem Islam kritisch gegenüberzustehen, ich habe das nie in Zusammenhang gebracht.

    Eine Freundin hat mal gemeint, es wäre Ehrlichkeit. Nicht die Tatsache, dass wir nie lügen (natürlich tun wir das auch), aber eine grundlegende Liebe zur Wahrheit.

    Ich halte das bisher für die beste Erklärung, obwohl sie mich nicht ganz zufriedenstellt. Vielleicht ist es auch, dass wir keiner Ideologie anhängen? Ideologie ist sprachlich mit Idealismus verwandt - vielleicht fehlt uns die Triebfeder, welche die 68er hatten? Oder die Furcht vor der Islamisierung zeigt sich zuerst bei besonders ausgeprägten Individualisten (einsame Wölfe und Wölfinnen), denen es bei der Vorstellung an Parteiarbeit - ja schon an unpolitische Vereinsmeierei - die Fußnägel hochrollt. Ich gehöre leider dazu und ich kann zwar sehr freundlich gegenüber Menschen wirken, die ich nicht ausstehen kann, aber ich hasse es und gehe solchen Situationen nach Möglichkeit aus dem Weg.

    Ich fürchte, DAS und anderes sind unsere Handicaps, die nicht zufällig sind, sondern in der Natur der Sache liegen.

    @Katschak: Ich verstehe nicht, dass Dein Kommentar bei PI gelöscht wurde, ich habe Dir eine E-Mail geschrieben.

    @Bokito: Soll ich wirklich Deine Adresse hier stehen lassen? Gib mir Bescheid, wenn ich sie löschen soll. Es ist nicht lustig, wenn man belästigt wird, auch wenn es auf einem Level ist, wo man keine Todesangst hat. CA kann ein Lied davon singen.

  • 9

    Kommentar von Eraser

    23. Oktober 2007 @ 11:55

    “Die Frage ist, brauchen wir PR?”
    Ich würd sagen: In jedem Fall.

    Es ist egal auf welches Ziel wir hinarbeiten und mit welchen Mitteln.
    Wir brauchen dafür unbedingt soviel Unterstützung wie wir kriegen können.
    Weiß auch gar nicht wie das ohne PR von statten gehen soll. :idea:

    Wie es weitergehen soll falls PI dicht macht?
    Dazu müsste man erstmal feststellen welche Rolle PI in der Bewegung gegen den Islam und für Freiheit spielt.
    Ich seh PI aufgrund seines erreichten Bekannheitsgrad mehr oder weniger als Anlaufstelle für Neueinsteiger, die merken das was nicht stimmt, aber noch nicht genau wissen wie sie das einordnen können, was sie bereits wissen (zum Beispiel das Islam nicht Frieden bedeutet sondern die Realität eher das Gegenteil beschreibt). Vornehmlich für Rechte und Christen.
    Ein solches Einsteigerportal ist ersetzbar, die Schwierigkeit besteht lediglich darin dieses Portal wieder zum Selbstläufer werden zu lassen, dessen Bekanntheitsgrad von vielen Lesern und Kommentatoren selbst erhöht wird. Machbar ist das aber aufjedenfall.
    Damit läßt sich das bestehende Informationsnetzwerk auch weiterhin gut nutzen und gewinnt mehr und mehr Nutzer.
    Sagt mir wenn ich mich irre aber mehr ist die Blogosphäre nicht - ein Informationsnetztwerk mit Nutzern.
    Lokale Netztwerke, politische Infiltration und was hier noch genannt wurde sind nette Planspiele aber absolut utopisch und ineffektiv zum gegenwärtigen Zeitpunkt und dieser Basis, die wenn es hoch kommt, von 2000 aktiven Leuten getragen wird.

  • 10

    Kommentar von Eisvogel

    23. Oktober 2007 @ 12:59

    @Eraser: Das mit der PR ist sicher nicht ganz falsch. Es wäre blöd, zu behaupten, dass viele Gleichgesinnte ein Nachteil sind. Ich warne nur davor, die PR so Staubsaugervertreter-mäßig zu gestalten, dass man Hinz und Kunz anzieht - auch diejenigen, die eigentlich gar keinen “Staubsauger” wollen.

    Manchmal wird im Kommentarbereich von PI nämlich das propagiert. Es hat sich etwas das “kommerzielle” Denken eingeschlichen (das für kommerzielle Unternehmen ja auch richtig ist), möglichst viele Kunden zu gewinnen. Politische Parteien machen das - dadurch werden sie immer verwaschener und profilloser. Die Kirchen haben das ganz extrem gemacht. Sie schämen sich ja schon fast, Gott zu erwähnen, um ja keinen einzigen Halb-Atheisten zu vergraulen, ganz zu schweigen von Sünde und Teufel. Sie machen Gottesdienste zu “Events”. Interessant ist in dem Zusammenhang, dass Wallraff bei seiner Islamkritik das Beispiel brachte, er könne ohne bedroht zu werden, einen ökumenischen Schwulengottesdienst im Kölner Dom vorschlagen - bzgl. einer Moschee hingegen nicht. Das ist richtig. Und das ist auch gut so, dass die Kirche keinen bedroht, der das tut. Aber es ist Hirnriss, überhaupt auf so eine Idee zu kommen (was klar wird, wenn man sich überlegt, wie’s wirken würde, wenn er einen Gottesdienst nur für Heterosexuelle vorgeschlagen hätte), und zeigt, wohin die Wahrnehmung der Kirchen gekommen ist.

    Noch ein Beispiel: Wenn der Vegetarierbund danach strebt, möglichst viele Mitglieder zu haben, müsste er einfach verkünden, dass ein bisschen Fleisch essen ganz ok und nicht verwerflich ist. Dann kämen aber Leute, die nicht in einen Vegetarierbund gehören und die ihn von innen her kaputt machen würden - nicht böswillig, sondern automatisch.

    So ist es auch, wenn man vorschlägt, sich ein bisschen politisch korrekt zu geben ( damit meine ich nicht sachlich, höflich). Damit zieht man dann Leute an, die aus der Islamkritik das machen, was es schon längst in allen “Eliten” gibt: Ein bisschen Gemecker wegen der Frauenrechte und des Terrors, aber bloß keine Wehrhaftigkeit und bloß kein Generalverdacht. Sonst steht die Drohung im Raum, dass man “sich distanziert” und damit den restlichen Mitgliedern das Messer ins Kreuz rammt.

    Ich sehe diese Gefahr ein bisschen.

  • 11

    Kommentar von talmida

    23. Oktober 2007 @ 13:05

    Dieser Gedanke mit den Netzwerken, den finde ich trotzdem einen wichtigen Punkt. Da die öffentliche Meinung schon so was von gleichgeschaltet ist, und auch ganz zaghafte Kritiken gleich mit schweren Geschützen bekämpft werden, denke ich, der Schlüssel ist, Menschen aus dem Mainstream-Denken rauszubekommen.

    Ich meine, ein sehr wichtiger Ansatzpunkt dafür kann sein, die kleinräumige Kultur der näheren Gegend zu stärken. Wenn Menschen wieder anfangen, “ihre” spezielle Kultur zu entdecken, dann lösen sie sich nach und nach von der allumfassenden “Weltkultur deutscher Prägung”.
    Nicht umsonst ist Bayern (leider oft schon nur noch vom Hörensagen her) ein wenig sturer als der Rest. Eine den Menschen bewußte Regionalkultur gibt einen festeren Grund für sonst herumwabernde persönliche Einstellungen.

    Der Schlüssel ist also, Regionalkultur als Abgrenzung und Träger von Gruppenbewußtsein zu stärken. Sobald man weiter von Mainstream-Meinungen abrückt, sieht man immer deutlicher ihre Defizite und Verrücktheiten, sowie ihre Gefahren. Außerdem gibt Regional- und Gruppenkultur eine “eigene Sprache”, die es Außenstehenden nicht mehr so leicht macht, zu verstehen.
    In diesem Sinne bin ich eine überzeugte Globalisierungsgegnerin… ;)

  • 12

    Kommentar von Eisvogel

    23. Oktober 2007 @ 13:33

    @Bokito: PI hat’s gemacht, wie ich eben gesehen habe: Adressen entfernt

    Mir war’s auch sehr unwohl mit der Deinen und ich habe es jetzt auch getan. Bitte nicht böse sein, es ist mir zuwider, Kommentatoren zu bevormunden. Wenn Du sie wieder einstellen willst, hindere ich Dich nicht dran, es wäre mir aber viel lieber, wenn Du es nicht tust. Aber da Du vielleicht im Moment nicht mitliest, habe ich es vorerst mal sicherheitshalber getan.

    @talmida: Ja, es ist vermutlich richtig, die Regionalkultur zu stärken. Lokalpatriotismus ist in Deutschland nicht so verpönt wie richtiger Patriotismus. Aber es wird nicht leicht sein.

  • 13

    Kommentar von quer

    23. Oktober 2007 @ 16:14

    Mir scheint das Kernproblem zu sein, daß in diesem Lande das Volk nicht viel zu melden hat und seine Stimme nicht erheben kann. Da bleibt oftmals nur Resignation.

    Nur mit Neid kann man da auf die Schweiz verweisen. Direkte Demokratie kann ein mächtiger Schutzschild sein. Immerhin haben 29% der Wähler für eine (national-liberale) Partei gestimmt, welche ganz offen gegen Islamisierung und für die unbedingte Abschiebung krimineller Ausländer eintritt. Von Ausländern nämlich, die - welch ein Zufall - überwiegend von moslemischen “Mitbürgern” gestellt werden. Auch eine entsprechende Volksinitiative wird 08 zur Abstimmung gelangen und bestimmend für die Politik der Durchsetzung sein.

    Es hat schon seinen Grund, warum der Art. 20 GG hier in D keine Anwendung findet. Es bleibt also nur der Art. 24 GG. Und der läßt immerhin noch die freie Wahl der Mittel für den Fall der Notwehr zu.

  • 15

    Kommentar von Bokito

    23. Oktober 2007 @ 20:14

    @Eisvogel: nee - ich hab mich eben bei PI für die bescheuerte Idee entschuldigt. Ich bin für mich selbst verantwortlich, aber ich kann nicht andere anstiften, sich zu gefährden.
    Also auch eine ENTSCHULDIGUNG an Dich. Meine Aktion nützt niemandem.

  • 16

    Kommentar von Zvi

    23. Oktober 2007 @ 21:43

    Hallo allerseits!
    Ich bin durch den “Ausfall” von PI bei einer rundreise durch das “islam-awareness-netz” wieder einmal seit langer zeit hier gelandet. ich hatte mir die seite gemerkt, als quelle für fjordman-übersetzungen (meist les’ es lieber im original)

    ich verfolge eure diskussion. gefällt mir gut.

    eisvogel und thatcher “kenne” ich ja von pi als qualitätskommentatoren. (auch noch einige andere)

    ich danke für den gedankenaustausch zw. eisvogel und thatcher insbesondere, da er einige knackpunkte beleuchtet, die mir auch schon als kritische punkte auf einer to-do-list aufgefallen sind, die zum mainstream führen kann. dem kann ich qualitativ nichts hinzufügen.

    eine (etwas pessimistische) frage, welche mich bewegt, zu all dem was ihr schon angesprochen habt:
    kann es sein, dass das internet, bei all seinen guten möglichkeiten einer gegenöffentlichkeit den schritt in die echte öffentlichkeit durch die vielfältigen möglichkeiten seinen unmut zu ventilieren nicht geradezu verhindert? wird nicht zuviel energie verschwendet, die einst in die breite ging mit solch profanen tätigkeiten wie dem verteilen von flyern und - wie hieß das noch gleich - sit-ins?
    diese frage lässt mich nicht los…
    oder ist es vielleicht so, dass die internet-empörten grundsätzlich eine andere güte haben als die real-life empörten?

  • 17

    Kommentar von Eraser

    23. Oktober 2007 @ 21:49

    @Eisvogel
    “Manchmal wird im Kommentarbereich von PI nämlich das propagiert. Es hat sich etwas das “kommerzielle” Denken eingeschlichen (das für kommerzielle Unternehmen ja auch richtig ist), möglichst viele Kunden zu gewinnen. Politische Parteien machen das - dadurch werden sie immer verwaschener und profilloser.”
    Gut möglich, dass ich einer derer war die Ähnliches propagiert haben. :mrgreen:
    Der Grund dafür ist, dass es eben Ziel dieser Unternehmen und Parteien ist ein möglichst großen Marktanteil zu gewinnen und dementsprechend ihre Produkte und Wahlprogramme aufgestellt werden. Diejenigen die die Positionen verwässern und davon reden doch zumindest einwenig korrekter zu werden haben bewusst oder unbewusst dasselbe Ziel.
    PI an den Mainstream anpassen, um auch den Mainstream zu erreichen.
    Was ich aber meine ist lediglich PI dem Mainstream vorstellen. Oder eben auf die Existenz einer auf Freiheit, Wahrheit oder wie auch immer unser aller kleinster gemeinsamer Nenner heißt ausgerichteten Bewegung hinzuweisen.
    Die effektivsten Methoden um das zu erreichen sind meiner Meinung nach in der Wirtschaft zu finden.

  • 18

    Kommentar von Bokito

    23. Oktober 2007 @ 22:09

    @Zvi: die Real-Live Empörten aus den 70er u. 80er Jahren lebten in einer anderen Welt. Da sass man in Gruppen gegenüber, beispielsweise in Wackersdorf. Auf der einen Seite die Atomkraftgegner, auf der anderen Seite die Poliztei. Man konnte sich aber direkt vor Ort ins Gesicht sehen und danach wieder nach Hause gehen. Der eigentliche Konflikt wurde nur vor Ort, also in Wackersdorf (als Beispiel) ausgetragen.
    Das Internet verlagert die Konflikte direkt in unser Wohnzimmer .. auch wenn hier nur mein PC gehackt werden kann .. in Wackersdorf hat man vielleicht nen Gummiknüppel bekommen, aber nur einmal, danach hat man den Polizisten nie wieder gesehen ..qui mal y pense ..

  • 19

    Kommentar von Eraser

    23. Oktober 2007 @ 22:09

    Achja, was ich vergessen habe noch zu sagen:
    Das ein breiterer Bekanntheitsgrad auch Leute anzieht, die die Positionen verwässern wollen liegt in der Natur der Sache und ist eigentlich auch wünschenswert.
    Das könnte man nämlich als Anzeichen für Mitdenken und Mitarbeit zur Verbesserung bezeichnen.
    Dafür sorgen, dass die Grundprinzipien nicht verwässert werden kann man aber trotzdem, indem man es bspw. wie bei PI einfach in Leitlinien festschreibt und diese Leitlinien als Orientierungspunkte nutzt, die immer erfüllt sein müssen.
    Am Beispiel das PI doch einwenig korrekter werden sollte, zeigt sich schon am Namen der Seite der Widerspruch zu den Leitlinien.
    Vorschlag abgelehnt. Fertig und gut is.

    Gibt aber bestimmt noch jede Menge anderer Methoden.

  • 20

    Kommentar von Shahirrim

    23. Oktober 2007 @ 22:24

    Ich habe es schon auf PI geschrieben (dort heiße ich Multi Kuschi {blöder Name, ich weis er entschand in der Hitze einer Diskussion hier zuHause und ich sagte:”Das ist keine Multikultur hier, sondern Multikuscherei!”}), dass die grüne Diktatur kommt, aber im Gegensatz zur braunen und roten Diktatur wird man sie nicht mehr wegkriegen.
    Sie wird sich fester festsetzen in eine Gesellschaft als die festeste Zecke, die sich je an ein Opfer festgebissen hat.

    Habt ihr denn je von einer Gesellschaft gehört, die den Fluch Islam wieder loswurde? OK, keine Regel ohne Aussnahme, diese Aussnahme hier ist wohl Spanien, das durch Karl Martell von den Mauren befreit wurde. Aber ansonsten wüsste ich kein Beispiel.

    Ah, jetzt habe ich die Frage: Kennt ihr eine Gesellschaft, die den Islam aus eigener Kraft wieder loswurde? Ich nicht!!!! Spanien wurde ja auch von Ausserhalb befreit. Deswegen dürfen wir eine solche Gesellschaft nicht zulassen, denn die Niederlage wäre endgültig und unsere Freiheit von Ewigkeit zu Ewigkeit dahin.

    Ist es uns das Riskio wert? :???:

  • 21

    Kommentar von D.N.Reb

    24. Oktober 2007 @ 9:04

    @Shahirrim

    Karl Martell hat mitnichten Spanien von den Mauren befreit. Er hat die weitere Invasion in das Frankenreich
    gestoppt. Die Reconquista wurde unter Ferdinand und Isabella von Spanien vollendet. http://de.wikipedia.org/wiki/Isabella_I._(Kastilien)
    Dazwischen liegen ca 700 Jahre. :shock:

  • 22

    Kommentar von Eisvogel

    24. Oktober 2007 @ 11:06

    Ah, jetzt habe ich die Frage: Kennt ihr eine Gesellschaft, die den Islam aus eigener Kraft wieder loswurde?

    Fjordman erwähnt in dem Artikel Der zweite Fall Roms noch eine indische Provinz, Teile des heutigen Israel und China.

    Ich weiß über Indien nicht Bescheid, aber bei Israel und China kann man es eher nicht als “loswerden” bezeichnen, sondern nur halbwegs (bei Israel) im Griff haben, wobei ich die demographische Entwicklung in Israel mit großer Sorge sehe. Israel hat mehr Probleme als nur die Mullah-Bombe und die Pali-Terroristen.

    China bekommt seine Moslems auch nicht mehr los, sie haben sie nur im Griff, weil sie ein autoritäres Regime haben, die Sowjetunion hatte sie auch im Griff. Sollte China liberaler werden - was ich den Chinesen von Herzen gönne - werden sie wohl auch mit ihren Uiguren Probleme kriegen.

    Was alle gemeinsam haben, die den Islam wieder loswurden oder im Griff halten konnten, waren starke eigene religiöse Überzeugungen, ein fanatischer Nationalismus oder ein anderer Totalitarismus (Kommunismus).

    Trifft alles nicht so wirklich auf uns zu, oder?

    Sizilien war auch mal islamisch - ein Italiener drückte mir gegenüber mal die Vermutung aus, dass das die Ursache für die Clan-Strukturen sein könnte, aus denen sich die Mafia entwickelt hat, die man im übrigen Italien nicht so findet. Es ist korrekt, dass in islamischen Gesellschaften die Loyalität eher dem Clan gilt als der Nation, was zerrissene Staaten schafft, die dem nur mittels Diktatur Herr werden können. Könnte was dran sein.

    Südosteuropa war auch in Teilen islamisch (nicht nur in Jugoslawien). Ich kenne mich da nur sehr schlecht aus, weiß aber, dass Vlad Dracula gegen die Moslems kämpfte. Wie der Name schon sagt, wohl kaum mit netten Methoden. Auch die katholischen Könige, die die Mauren aus Spanien kickten, waren nicht “nett”. Als die Moslems fort waren, fingen sie mit Judenverfolgung und der spanischen Inquisition an. Allerdings watete die bei weitem nicht so tief im Blut wie das “tolerante Al-Andaluz”. Schön war’s trotzdem nicht. Irgendwie sieht’s so aus, als ob nur brutale Herrscher mit dem Islam klar kommen.

    Ein Beispiel dafür, dass Moslems sich einer nicht-islamischen Gesellschaft anpassten und dauerhaft in ihr aufgingen oder gar den Islam aufgaben, gibt es meines Wissens nicht.

    Genau das streben unsere Vollidioten aber an. Dass es eine Zeitlang recht gut ging, lag nur an der winzigen Zahl der Moslems. Es ist immer eine Zeitbombe und wir haben unseren Nachfahren eine ins Nest gelegt, die immer hochgehen kann. Ein Verrat ungeheuren Ausmaßes.

  • 23

    Kommentar von Geistesvogel

    24. Oktober 2007 @ 11:48

    Hallo Leute, bisscher nur stiller Leser, aber trotzdem habe ich da eine Idee:

    1)Problem: Man wartet auf Helden, dass heißt Prominente werden mit den eigenen Wünschen überfrachtet, die diese gesellschaftspolitisch für uns lösen sollen. Dabei ist ein Held real immer zum Scheitern verurteilt und der Gegner wartet doch nur darauf, dass solche Galeonsfiguren über eine Kleinigkeit stolpern, um ihn dann genüßlich medial hinzurichten.

    Das Muster ist weit verbreitet, ich denke auch Ulfkotte hatte die Brocken weggeschmiessen, weil er nicht die nächste Sau sein wollte, die durch das Dorf getrieben werden könnte.

    In meiner Gefühlswelt war ich erst enttäuscht über ihn, aber dann fiel der Groschen: was erwarte ich von ihm, was ich nicht selber kann oder tun möchte? Ich denke diese Anspruchshaltung, auch Stefan Herre als potentielles Opfer meitermachen wollen zu lassen und selber nichts zu machen, als ihn anonym dabei aufzumuntern ist ein fataler Fehler. Stefan Herre kann viel erreichen, hat viel erreicht, aber er kann nicht alle Probleme lösen.

    2)Lösung: Weg vom Galeonsfigurendenken, fatal wäre es auch sich selber zu überfordern und prominenter Islamkritiker werden zu wollen, man wäre Tor, den der Gegner besonders gerne verhackstücken würde.

    Es geht eingentlich nur so, dass man die Islamkritik auf eine breitere gesellschaftliche Basis stellt. Gäbe es in jedem Kreis, in jeder Stadt nur 10 Islamkritiker, die sich regelmäßig austauschten, dann wäre schon viel gewonnen.

    Dabei muß es nicht immer ein „eingetragener Verein“ sein, der sich hauptsächlich über Satzungen streitet, man könnte das auch nicht-offiziell, „im Geheimen“ (was immerhin heute noch nicht kriminalisiert ist) stattfinden lassen, -die Freimaurer haben so Jahrhunderte der Verfolgung überlebt, wie überhaupt deren Methode gesellschaftlichen Einfluß zu gewinnen beachtenswert ist, ohne jetzt deren Inhalte übernehmen zu müssen/wollen.

    Die Gruppe vor Ort wäre autark und Leute wie Herre oder Ulfkotte wären zwar Gesprächsthema oder Ideengeber, aber falls es sie nicht mehr geben sollte, würde die Gruppe weiterhin aktiv sein können.

    Eine Orientierung an allgemeine Werte oder Zielsetzungen zB Erhaltung der Demokratie und der Menschenrechte in Deutschland (vielleicht nicht nur pauschal gegen den totalitären Islam) wäre dafür geeignet die entsprechenen Leute anzusprechen (Parteipolitiker auf lokaler Basis, Geschäftsleute oder Krichenvertreter etc.).

    Da die Treffen geheim wären, müßten die Entscheidungsträger und Bürger sich nicht einer political correctness unterwerfen, sondern man könnte sich Gedanken machen, wie man konkret die Dinge zum Besseren ändern.

    Für diese Arbeit sind ja viele viele Menschen notwendig, und nicht nur ein paar… sonst wäre es Ideologie.

    3)Praxis: immer am schwierigsten, am ehesten

    A) durch Flugblattaktionen Bürger ansprechen, auf entsprechende Internetseiten verweisen, damit die Basis derer vergrößern, die die Kraft haben etwas zu tun.

    B) sollte es wirklich ein gehbarer Weg sein, wie von mir vorgeschlagen, zunächst eine konspirative Geheimorganisation zu gründen, dann wäre es sinnvoll sich genaue Richtlinien dafür zu überlegen und diese Tipps für die Bildungung von „rechtsstaatlichen Zellen“ in Deutschland als Leitfaden ebenfalls über das Internet zu verbreiten.

    Durch diese Dezentralisierung der Kritik an den Zuständen in Europa wird es immer schwieriger von staatlicher oder halbstaatlicher Seite Repressionen durchzuführen, wie ebenfalls die Möglichkeit des Einzelnen gesteigert wird sich einzubringen.

    Bitte um Stellungsnahme!

  • 24

    Kommentar von Eisvogel

    24. Oktober 2007 @ 12:04

    kann es sein, dass das internet, bei all seinen guten möglichkeiten einer gegenöffentlichkeit den schritt in die echte öffentlichkeit durch die vielfältigen möglichkeiten seinen unmut zu ventilieren nicht geradezu verhindert? wird nicht zuviel energie verschwendet, die einst in die breite ging mit solch profanen tätigkeiten wie dem verteilen von flyern und - wie hieß das noch gleich - sit-ins?

    Das ist eine interessante Frage, Zvi. Darüber habe ich noch nie nachgedacht, aber es könnte wirklich etwas dran sein.

    Ich als begeisterte Sciencefiction-Leserin (allerdings nur der älteren aus den 70ern, vor allem der Short Storys) habe mir dagegen schon ausgemalt, was Widerständler gegen die Nazis wohl gesagt hätten, wenn man ihnen per “Zeittelefon” vom Internet erzählen würde. Ich vermute, sie würden spontan sagen: “Ok, mit so einem Medien ist es ja keine Kunst. Wenn wir das nur hätten!”

    Ich bin auch der Ansicht, dass ohne Internet unsere Chance gegen die Islamisierung gleich Null wäre. Sie ist auch so meiner Ansicht nach nicht wesentlich höher. Es stimmt aber schon, dass es wohl nicht reichen wird. Aber im Moment findet man ja außerhalb des Internets nicht mal Gleichgesinnte.

    Ich kenne zwar niemanden, der den Islam gut findet und kaum jemanden, der eine positive Meinung zu den hier anwesenden Moslems (pauschal angenehme gegen unangenehme abgewogen) hat. Aber das Interesse geht über ein bisschen Gemotze nicht hinaus. Insbesondere habe ich oft schon höchst “islamkritische” Menschen erlebt, die Moslems nicht für voll nehmen: “Ja, sie sind primitiv, sie sind nervig, sie kosten einen A…. voll Geld und man sollte sie rausschmeißen, aber: Solche Loser sollen uns ‘übernehmen’? Hahaha, Du tickst doch nicht richtig.”

    So spricht Jung&männlich mit Multikultiviertel-Migrationshintergrund. Ich glaube, dass manche politisch Korrekten, die sich völlig anders ausdrücken, prinzipiell dasselbe denken. Da kommt ein kultureller und säkularer Hochmut zum Ausdruck, der mit einem gesunden Stolz auf die eigene Kultur nichts zu tun hat, sondern der naiv drauf vertraut, dass dumme oder dumm wirkende Menschen ungefährlich sind. Sie sehen nur die Rütlis, aber nicht die Tariq Ramadans. Sie sehen den Islam als Idiotie, der unseren “aufklärerischen Werten” unterlegen ist, nicht als genial ausgefeilten Totalitarismus. Etwas spielt auch die landläufige Meinung eine Rolle, die Aufklärung wäre ja schließlich auch mit dem Christentum “fertig geworden”, die Unsinn ist. Die Individualisierung und die Menschenrechte rannten beim organisierten Christentum (bis auf ein paar Rückzugsgefechte) offene Türen ein, weil sie der Lehre Jesu immanent sind. Dem Islam nicht.

    Deshalb würden wir wohl ohne Internet kaum Gleichgesinnte finden. Nicht weil alle den Islam gut finden, aber weil ihn kaum jemand für voll nimmt. Und die political Correctness wird häufig nicht einmal als Ideologie erkannt, sondern nur als etwas übersteigerte Form der Höflichkeit belächelt.

    Ich weiß auch nicht, ob wir der Typ Mensch sind, der in Sit-ins rumhockt und sich von Polizisten wegtragen lässt. Ich wüsste ehrlichgesagt im Moment - wenn ich ganz konkret überlege - nicht, was man tun sollte oder könnte. Flugblätter verteilen ist das einzige, aber das ist nicht wesentlich anders als im Internet schreiben.

    Und die Menschen sind übersättigt mit Flugblättern.

  • 25

    Kommentar von Eisvogel

    24. Oktober 2007 @ 12:17

    Hallo Geistesvogel: Unsere Kommentare haben sich etwas überschnitten.

    Aber die Idee mit geheimen Gruppierungen, die sich nicht der Öffentlichkeit aussetzen, ist gut. Wie gesagt, ich kennen NIEMANDEN, der dafür in Frage käme, man könnte das aber schon durchs Internet anstoßen.

    Es ist sicher nicht unsympathisch, jetzt aus Solidarität die Adresse zu veröffentlichen, im Gegenteil. (Es gibt nicht den geringsten Grund, Dich dafür zu entschuldigen, Bokito). Ich glaube nur, dass es nichts bringt. Es geht ja gar nicht um Mord - zumindest nicht bei Unbekannten wie uns - sondern um Generve der selbsternannten Moralpolizei, das zermürbt und einen vom Ziel ablenkt.

    Wir sind so erzogen, dass “offen und ehrlich” immer gut ist und “geheim” immer suspekt und feige. Mit einem solchen Volk kann man leicht Schlittenfahren. Ich glaube, wir müssen das ablegen. Geheim heißt ja nicht kriminell. Es heißt ja nicht, dass man es tut, weil man gegen Gesetze verstoßen will, sondern man tut es, weil man frei von der Überwachung und dem Generve von Idioten sein will.

    Es gibt ein Sprichwort aus der Gegend meiner Geburt:

    Man soll keinem Esel keine ungemachte Arbeit nicht zeigen

    Solange wir planen, uneins sind, vielleicht auch mal blöde unausgereifte Ideen haben, müssen wir uns nicht jedem Niggemeier auf dem Silbertablett anbieten.

  • 26

    Kommentar von katschak

    24. Oktober 2007 @ 13:43

    Die ermordeten Mitglieder der “Weissen Rose” muessen sich im Grabe herumdrehen ob der Poseure und Schwaetzer bei PI.

    Die Theatralik und Selbstueberhoehung der vergangenen Tage und des Beitrags (Foto) “PI macht weiter” ist kaum noch zu ueberbieten.

    Was kommt als naechstes? Falsche Baerte und geheime Handshakes?

    Ich bin mittlerweile soweit, dass ich an einen PR-Coup glaube, solange nichts konkretes veroeffentlicht wird.

  • 27

    Kommentar von Eisvogel

    24. Oktober 2007 @ 14:34

    Ja, Katschak, für Menschen mit einer gewissen sarkastischen Ader ist bei PI im Moment etwas zuviel Pathos und Heldenmut am Werk. Ich weiß auch nicht, was das mit der Bewaffnerei und Selbstverteidigung soll und das Nachdenken, ob die eigene körperliche Statur dem Kampf “Mann gegen Mann” gewachsen ist. Meine isses nicht, aber ähemmm… ich gehe schon noch auf die Straße, ohne mich zu fürchten.

    Ich meine damit nicht die Bedrohung! Das ist kein Pathos. Das ist unangenehmer, hässlicher kleiner Alltag für Stefan Herre und es kann sogar für ihn (nicht für die Kommentatoren!) wirklich gefährlich werden … und die Tatsache, dass er ein sportlicher Mann ist, nützt ihm dabei nicht allzu viel. Das tut mir ehrlich leid.

    Vielleicht ist eine solche Emotionalisierungswelle ja nicht nur schlecht. Ich habe nur manchmal den Eindruck, es hat etwas von einem dieser Fantasy-Rollenspiele.

  • 28

    Kommentar von Geistesvogel

    24. Oktober 2007 @ 15:04

    Es geht ja gar nicht um Mord - zumindest nicht bei Unbekannten wie uns - sondern um Generve der selbsternannten Moralpolizei, das zermürbt und einen vom Ziel ablenkt.

    Als Nobody kann man in Deutschland seine eigene Meinung haben und alleine nur deshalb erscheint es vielen noch so, als hätten wir Meinungsfreiheit, weil eben die meisten Nobodys sind oder keine besondere Meinung haben. Versucht man aber in den Parteien Themen wie zB Islamisierung zu thematiseren, dann merkt man schnell oder es wird einem gesagt, dass eine eigene Meinung zu haben existenziell bedrohlich werden könnte. Man hat eigentlich nur drei Auswahlmöglichkeiten: Rückzug ins Privatleben, Heulen mit den Wölfen der Politcal Correctness oder eben Totalopposition gegen das System, aber dann führt man eben kein normales Leben mehr und deshalb gibt es eine Politikverdrossenheit >> Opportionismus und weniger demokratisches Selbstverstandnis in der deutschen Politik als es doch eigentlich normal wäre.

    Ich glaube Stefan Herre lernt gerade diese Lektion, die manche für ein Fantasy-Rollenspiel halten…

    Viel Spaß noch!

  • 29

    Kommentar von Shahirrim

    25. Oktober 2007 @ 2:20

    @ D.N.Reb

    Oh, sorry das ist mir aber sehr peinlich.:oops:

    Ich habe die Geschichte der Islamisierung noch nicht richtig drauf, denn ich bin erst dieses Jahr auf diese Seiten gestoßen! Hoffe ich werde nicht jetzt von dir niedergemacht wie Frau Herman wegen Geschichtsumdeutung. :wink:

  • 30

    Kommentar von D.N.Reb

    25. Oktober 2007 @ 14:29

    @Shahirrim

    Ich wollte nur darauf hingewiesen haben.

  • 31

    Kommentar von katschak

    25. Oktober 2007 @ 15:10

    Ich habe gerade diesen Kommentar bei PI eingestellt. Das Zitat bezieht sich auf den ersten Absatz des PI-Beitrags “Kulturuebergreifendes Gedenken ..”

    “Frage an Radio Eriwan (und die PI Redaktion):

    Muessen wir Kommentatoren davon ausgehen, dass das jetzt hier der neue Standard ist?:

    Ein Forum in dem “sich die an menschenrechtlichen Prinzipien Orientierten des islamischen wie des westlichen Kulturkreises zusammenfinden um für ihre gemeinsamen Werte einzutreten”?

    Achtung, Loeschung in 6, 5, 4 , 3, …. Sek.

  • 32

    Kommentar von Eisvogel

    25. Oktober 2007 @ 18:12

    Zeiten ändern sich… und Blogs auch.

  • 33

    Kommentar von katschak

    25. Oktober 2007 @ 18:27

    “Zeiten ändern sich… und Blogs auch.”

    Cool! Dank Dir fuer diese Perle der Weisheit!

    Lath eth fliethen!

    LOL

    :kotz:

  • 34

    Kommentar von Eisvogel

    25. Oktober 2007 @ 18:38

    Perle der Weisheit!

    Dein Kommentar ist das!

    Ich habe den entsprechenden Artikel bei PI lieber nicht kommentiert.
    Übrigens: Dieser Blog hier wird sich nicht ändern.

  • 35

    Kommentar von Bokito

    25. Oktober 2007 @ 23:48

    qui mal y pense

  • 36

    Kommentar von D.N.Reb

    26. Oktober 2007 @ 9:34

    Sag niemals nie. :cool:

  • 37

    Kommentar von Eisvogel

    26. Oktober 2007 @ 9:48

    Wer mir nicht glaubt, wird GELÖSCHT :twisted: :lol:

  • 38

    Kommentar von D.N.Reb

    26. Oktober 2007 @ 10:26

    Heiliger Bimbam, dann glaube ich Dir natürlich. Ich habe Dir auch vorher schon geglaubt, tatsächlich.

    :oops:

  • 39

    Kommentar von klandestina

    26. Oktober 2007 @ 14:35

    Aus eigener Erfahrung kann ich nur empfehlen, Euch Gleichgesinnte in der Realen Welt zu suchen! Es tut so unglaublich gut, einem realen Menschen gegenüber zu sitzen, der das gleiche Wissen teilt. Lange Zeit war ich auch “Einzelkämpferin” im www, Freunde und Familie, die ich überzeugen wollte, unterstellten mir Paranoia: “Du steigerst Dich da in was hinein!”. Man beginnt sich immer wieder aufs Neue zu hinterfragen, ist da was dran, kann es sein, dass ich übertreibe. Dann noch Unterstellung a la Niggemeier “rassistischer Mob”, “xenophob”. Es kostet Kraft sich selbst immer wieder neu zu überzeugen, auf der richtigen Seite zu stehen.

    Ich habe das Glück über das studivz viele Gleichgesinnte getroffen zu haben. Da man sich dort in der Regel mit Foto und Klarnamen anmeldet, bekommen die Mitstreiter auf einmal Gesichter. Es wird menschlicher und damit um einiges leichter! Mit zwei von ihnen, habe ich mich schon persönlich getroffen. Von dem einen würde ich sogar behaupten, dass er inzwischen ein Freund ist.

    Ich konnte beim SIOE-Artikel leider nicht kommentieren. Es trifft nun auch Menschen, die ich persönlich in Brüssel kennen lernen durfte, mir wird mulmig.

    Wird der Artikel auch auf PI erscheinen? So wie ich das verstanden habe, übersetzt Du, lieber Eisvogel, doch noch für PI!?

  • 40

    Kommentar von laila

    26. Oktober 2007 @ 20:57

    ich muss sagen ich mag PI nicht, es ist übelste islam hetze und jeder gläubiger muslim der wissen von seiner religion hat wird sich bei den PI sehr zusammreißen müssen. ich selbst stehe manchmal kurz vor einem zusammbruch wenn die diesen mist von PI lese.
    Ich bin jedoch friedlich und würde keinem gewahlt antun der mich nicht mit gewahlt angreift (wie es im islam eigendlich vorgeschrien ist).
    Ich bin deutsche und konvertiert aus überzeugung, und entschuldige mich für diese angeblichen muslime die die religion in den dreck ziehrn indem sie sich so gesetzeswiedrig verhalten.
    doch es gibt auch viele die den wahren islam leben und mit all dem nichts zu tun haben. Ich bitte euch nicht nach dem zu urteilen was machnche durchgeknallte tun, sondern nach dem was der islam wirklich lert.
    danke
    entschuldigung für die fehler aber musste in eile schreiben.

  • 41

    Kommentar von TIME

    26. Oktober 2007 @ 22:05

    @ laila/40

    Hallo Laila,

    ich muss Ihnen sagen, dass ich PI sehr gerne mag.

    Dieser Blog gibt mir nicht nur aktuelle Informationen, die ich in anerkannten Medien (wie zB der FAZ) bestenfalls erst viele Tage später, oft aber auch garnicht erfahre (wie die aktuellen Gewalttaten jugendlicher Mohammedanisten in Amsterdam, Brüssel und Leuven). Ich bekomme durch PI darüberhinaus auch international Zugang zu Arbeiten, die sich sehr ernsthaft, eingehend und wahrheitsdurstig mit dem Mohammedanismus auseinandersetzen.

    Ich selbst beschäftige mich seit den abscheulichen Massenmorden von New York sehr eingehend mit dem Mohammedanismus. Ich bin dadurch ua zu der Meinung gekommen, dass die persönliche Rechtschaffenheit und Spiritualität und Menschenfreundlichkeit einzelner Mohammedanisten (zB Ihre, Laila) absolut garnichts mit den Worten des abscheulichen Mohammed zu tun hat (der, wie Luxenberg behauptet, eine fiktive Gestalt ist). Weiterhin kann diese persönliche Rechtschaffenheit auch kein Resultat des ekelerregenden Machwerks mit Namen “Koran” sein, das ich weit unter De Sade und “mein Kampf” einordnen würde. Sprechen wir von den umfangreichen, absolut bizarren, widersinnigen Hadithen, der Scharia, den Fatwas: Allesamt Beleidigungen des menschlichen Geistes, Perversionen. Aus nichts, was mit dem Mohammedanismus irgendwie zu tun hat, was irgendwie schriftlich niedergelegt oder tradiert ist, was geredet oder im Namen diese abscheulichen Kultes praktiziert wird, resultiert Ihre Rechtschaffenheit, liebe Laila. Sie speist sich vielmehr aus einer anderen Quelle. Aber welche Quelle könnte das sein? Das, liebe Laila, müssen Sie selbst herausfinden wollen. Haben Sie keine Angst. Lesen Sie zunächst aufmerksam den Koran. Vergleichen Sie ihn mit anderen Büchern. Vermeiden Sie Eile. Bitten Sie bei Bedarf um Hilfe.

    Denken Sie aber auch daran: Ich zB bin jemand, der der festen Überzeugung ist, dass das letzte Kapitel in der Geschichte des ekelhaften Mohammedanismus, der ein widerliches Geschwür auf dem wundervollen Angesicht unseres Planeten ist, aufgeschlagen ist. Die Rechtschaffenden aber werden gerettet werden, und nur weil wir dies wollen, gibt zZ noch keine 1000 tote Türken in Amsterdam. Vielleicht sind Sie keine konvertierte Deutsche, sondern zB ein Mitarbeiter der iranischen Botschaft. Dann möchte ich Ihnen versichern, dass wir unsere christlich-jüdisch-römisch-griechisch-amerikanische Zivilisation verstehen, lieben und mit aller Macht verteidigen werden. Bleiben Sie rechtschaffend, dann werden wir Sie früher oder später in unserer Mitte begrüßen.

    Mit freundlichen Grüßen

    TIME

  • 42

    Kommentar von Eisvogel

    26. Oktober 2007 @ 23:03

    Liebe Klandestina,

    ja, Du hast Recht, das persönliche Kennenlernen ist wichtig. Einerseits bin ich eine heftige Verfechterin der Anonymität im Internet und das bleibe ich auch - zur Zeit weniger aus Angst vor Mord und Totschlag, sondern mehr aus Angst vor Generve und dreckigen Verleumdungen, von denen immer etwas hängenbleibt. Selbst Leute, die es nicht glauben, bekommen dadurch den Eindruck, dass man mit Abschaum Kontakt hat.

    Längerfristig könnte sich die Anonymität auch gegenüber der Justiz als nützlich erweisen. Ich habe diesem Staat sehr vertraut und mein Vertrauen ist auch noch nicht vollkommen zerstört, aber alles weist darauf hin, dass die Orwellsche political Correctness “Gedankenverbrechen” verfolgen wird. Dann werden die mutigen Aktionisten uns Anonyme brauchen. Das heißt aber nicht, dass ich in Paranoia verfalle, nach einer gewissen Zeit im Internet kann man sich gegenüber gewissen Personen schon mehr öffnen. Und das ist wirklich wichtig und gut.

    PI hat inzwischen den Bericht über die Attacke auf Anders Gravers auch gebracht. Das ist gut.

    Ich stimme TIME zu, PI ist ein unglaublich wichtiges Medium.

    Ich bitte euch nicht nach dem zu urteilen was machnche durchgeknallte tun, sondern nach dem was der islam wirklich lert.

    Laila, Du kannst zu 100% sicher sein, dass wir den Islam nach dem beurteilen, was er lehrt. Meines Wissens steht das, was der Islam lehrt, im Koran - und nicht in den Evangelien oder dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland.

    Stell Dir einfach vor, PI würde schreiben, man solle Moslems die Fingerspitzen abhacken, ihnen die Glieder kreuzeweise abschneiden und sie auf den Nacken schlagen, sie verfolgen und töten, bis sie den Widerstand gegen den Islam aufgeben.

    Das steht bei PI und hier nicht mal ansatzweise! Ganz davon abgesehen, dass es - selbst wenn es bei PI oder hier stünde - immer noch lange nicht so schlimm wäre, wie es für uns ist, denn PI ist ein Blog und kein Heiliges Buch.

    Wenn Du wirklich eine KOnvertitin wärst, dann wären diejenigen, auf die diese Behandlung zutrifft, falls sie sich nicht unterwerfen, Deine Eltern, Geschwister, Deine Nachbarn, Deine Freunde und Freundinnen aus der Schule.

    Wie viel Lüge muss man im Herzen tragen, um nicht nur zu erzählen, sondern selber zu glauben, der Islam wäre für Nicht-Moslems (die nicht geisteskrank sind wie leider viele zeitgenössische Westler) etwas anderes als der ultimative Albtraum?

    Das ist übelste ungläubigen hetze und jeder nicht-moslem der wissen von der religion der moslems hat wird sich beim koran sehr zusammreißen müssen.

    Hast Du überhaupt die Spur einer Ahnung, wie sehr man sich als Nicht-Moslem zusammenreißen muss, wenn man den Koran liest?

    Da steht auch, dass Moslems keine Freundschaft mit Juden und Christen pflegen sollen. Ich habe nichts dagegen, wenn Du Dich daran hältst - in diesem Punkt darfst Du mich 100% als Christin einstufen.

  • 43

    Kommentar von tape

    26. Oktober 2007 @ 23:45

    #40 laila

    Nehmen wir nur mal an, liebe laila, alles was auf PI steht, entspräche wirklich nicht der Wahrheit, vielmehr wäre alles was dort steht gelogen.

    Und? Ärgerlich, aber wen kümmert´s? Dennoch brechen sie zusammen aufgrund der Dinge, die dort stehen. Sie brechen aber nicht zusammen, aufgrund der Dinge die tagtäglich im Namen Allahs geschehen. Warum nicht?

    Wenn ich das vielfältige, heisere “Allahu Akbar” höre, wenn schwere Waffen abgefeuert, wenn Bomben explodieren, wenn Hochhäuser einstürzen, wenn Köpfe langsam abgetrennt werden, unter gurgelnden Geräuschen der Opfer bei gleichzeitigem Gelächter und Gejohle der Täter, wenn Kinder und Jugendliche öffentlich gehängt, gesteinigt, erschlagen, ausgepeitscht werden, aufgrund des “Verbrechens”, dass sie vergewaltigt wurden und ich dabei immer und immer wieder diesen widerlichen Kampfschrei “Allahu Akbar” hören muss, ja dann, laila, dann muss ich brechen. :kotz:
    Ich verachte es, laila, diese Unverschämtheit, sich hier zu beschweren, hier ihren naiv, dummdreisten Giftmüll in Schriftform abzuladen, bei gleichzeitiger Abwiegelung aller Schändlichkeiten des Islam, wie er sich in der Praxis offenbart.

    Wenn ich ihr Gestammel lese, voller peinlicher Fehler, was gar nicht schlimm wäre, wenn sie Ausländerin wären, sie aber behaupten eine Deutsche zu sein, dann höre ich ihn wieder schreien, ihren Vater, den Vater der Lüge, ein Lügner und Mörder von Beginn an.

    Sie behaupten: #doch es gibt auch viele die den wahren islam leben und mit all dem nichts zu tun haben#.

    Und ja die vielen Harmlosen wie sie, die beschweren sich über ein bisschen Kritik an der “Religion des Friedens”, andere nicht so nette verfolgen solche Kritiker und drangsalieren diese, aber um diese ihre Gesinnungsgenossen kümmern sie sich nicht. Da reicht es ihnen, sich hier ein wenig zu distanzieren.

    Es gibt auch den wahren Islam, sagen sie.

    Wo denn? In Saudi Arabien? Im Iran? In Indonesien? In den Mohammedanerghettos der Großstädte der Niederlande, Belgiens, Schwedens oder Deutschlands? Oder in Oslo, der Hauptstadt Norwegens, in der Muselmanen es tatsächlich schaffen, sechzehn mal so viele Frauen zu vergewaltigen wie in New York. Ist das der wahre, reine Isalm, laila?

    Oder wie drückt er sich aus, der wahre Islam?

    Durch Vergebung, Nächstenliebe, Einsicht, Schönheit, Bildung, Reinheit? Wo finde ich davon etwas? In Pakistan, in der Roten Moschee? Wird er dort gelehrt, der wahre Islam?

    Nein ich brauche nur den Koran aufzuschlagen, dieses unverdauliche Gebräu aus Lügen und unmenschlichen, satanischen Widerwärtigkeiten, dann sehe ich ihn, den wahren und reinen Islam.

    Lüge und Mord, Vernichtung und Hass, springen einen dort aus jeder verdammten Seite an.
    Nein, dieses Buch ist direkt vom Widerwirker eingegeben, keinesfalls göttlich.
    Warum gibt sich der Koran solche Mühe Jesus, den Christus zu widerlegen?
    Weil die Finsternis mit ihren mehr als kläglichen Mitteln das Licht verdrängen und verneinen will. Weil die Lüge in einem aussichtslosen Kampf, im lächerlichen Krampf sich an der Wahrheit abmüht. Aber es steht fest wie ein Fels:

    Joh 14,6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.

    Wahrscheinlich kennen sie viele hervorragende Menschen muslimischen Glaubens, herzensgut und nett, aber erstens gibt es die überall, auch unter Atheisten und zweitens kennen diese Menschen ihren Koran nicht oder nur schlecht, mit seinem Anspruch die Welt zu unterwerfen und zu beherrschen, notfalls mittels Zwang und Gewalt.

    Sie erinnern mich mit ihrem Gejammer über PI an diesen Muselmanen hier, der in einer Radioshow anrief, dort aber an den falschen, besser gesagt den richtigen geriet:

    http://www.youtube.com/watch?v=PlSxwfOzBqo&eurl=http://www.politicallyincorrect.de/2007/07/neal-boortz-on-air-mir-reichts/

    Schönen Abend noch.
    tape

  • 44

    Kommentar von Eisvogel

    26. Oktober 2007 @ 23:55

    Danke tape, das Lesen hat gut getan.

  • 45

    Kommentar von D.R.

    27. Oktober 2007 @ 5:01

    @ katschak

    laß PI, um Deiner Seele willen. Dort herrschen tatsächlich Haß und Lüge, die auch nicht davor zurückschrecken Menschenleben zu zerstören, auch wenn es auf den ersten Blick anders erscheinen mag. Das Böse tritt dort im Gewand des Guten und sogar Christlichen auf. Dort ist aber nichts gut. Nichts! Nicht mal die Kritik am Islam. Ist das Vorzeichen falsch, ist alles falsch. Lies Deine McArthur Studienbibel, prüfe daran PI und laß dich nicht vom falschen Schein verführen.

    Grüße, D.R.

    P.S. @ tape

    stimme dem was Du über den Islam sagst vorbehaltlos zu. Das ändert aber nichts an dem von mir eben über PI gesagten. Der Islam ist Böse, aber er ist nicht das Ende des im Menschen Wirklichkeit werdenden Bösen. Vielleicht ist er verglichen damit sogar eine Gnade?

    Wo wären wir heute, ohne Konfrontation mit dem Islam? Ich möchte lieber nicht daran denken. Wenn ich an die Zeit unter Gerhard Schröder zurückdenke wird mir heute noch schlecht. Schlimm ist, daß die meisten Menschen den Islam aber nicht als Fingerzeig Gottes verstanden haben, und umgekehrt sind, sondern den Weg eingeschlagen haben den PI jetzt geht. Das wird unser eigentliches Verderben sein.

  • 46

    Kommentar von katschak

    27. Oktober 2007 @ 12:26

    @ D.R.

    Du machst mir ganz warme, kuschelige Gefuehle, mein lieber Freund.

    Koennen wir uns vielleicht mal treffen um unsere Gedanken und Koerperfluessigkeiten auszutauschen?

    Unglaublich, was die Katze hier alles reinbringt …

    Eisvogel, kannste das mal wegwischen?

    Danke!

  • 47

    Kommentar von Eisvogel

    27. Oktober 2007 @ 12:49

    Eisvogel, kannste das mal wegwischen?

    Ich lasse es stehen, Katschak.

    Aber ich widerspreche. Ich erkenne zwar, dass PI unter enormem Druck steht - nicht nur wegen der abscheulichen Drohungen gegen Stefan Herre sondern auch durch zunehmende Wahrnehmung in den gehässigen Medien. Ich stelle mir das sehr problematisch vor.

    Ich kann aber nicht im geringsten nachvollziehen, was an PI böse sein soll oder dass dort gar jemand nicht davor zurückschreckt, Menschenleben zu zerstören.

    Das tun sie nicht!

    Und das hier ist kein Anti-PI-Blog. Ich habe Stefan Herre im Eingangsartikel als “Freund” bezeichnet und das habe ich auch so gemeint.

  • 48

    Kommentar von D.R.

    27. Oktober 2007 @ 16:14

    @ katschak

    Schon merkwürdig wie unter der Gürtellinie hier plötzlich reagiert wird und man sogar gleich darauf drängt zu löschen. Peinlich! Behalte Deine Phantasien bitte für Dich oder teile Sie denjenigen Freunden hier im Blog, die sie unbedingt hören möchten, doch privat mit.

    @ Eisvogel

    “Ich kann aber nicht im Geringsten nachvollziehen, was an PI böse sein soll oder dass dort gar jemand nicht davor zurückschreckt, Menschenleben zu zerstören.”

    Bisher habe ich Sie für eine kluge Frau gehalten und tue das noch, es hat wohl nichts mit Klugheit zu tun.

    Vanneste und alle die ähnlich denken, gräbt PI langsam aber sicher das Lebensrecht ab, in vollem Bewußtsein, kalkuliert also, genau so wie es die Mainstreammedien tun und wie ich und andere es persönlich bei PI erfahren mußten. Auch mit Eva Herman ist man zunächst einmal ganz ähnlich verfahren und hat sich dann lediglich dem Druck des Mainstreams in der Blogszene gebeugt und nach außen hin Kurswechsel signalisiert.

    Das ist sehr widerlich und es ist traurig, daß Sie obwohl Sie davon wissen, einfach behaupten: “Das tun sie nicht!”

    “Und das hier ist kein Anti-PI-Blog.”

    Niemand hat versucht das daraus zu machen.

    “Ich habe Stefan Herre im Eingangsartikel als “Freund” bezeichnet und das habe ich auch so gemeint.”

    Wenn das heißt daß Kritik an PI tabu ist, dann ist das nichts weiter als eine andere Form von PC. Hier wurde über PI gesprochen und ich habe das dazu gesagt was ich darüber denke und meine Überzeugung, geäußert die nicht irgendwie dahergesagt ist. Ich werde Sie und ihren Glauben, den Sie sich zugelegt haben, aber nicht noch einmal stören.

  • 49

    Kommentar von Eisvogel

    27. Oktober 2007 @ 16:43

    Hier ist Kritik an nichts tabu, D.R. auch nicht an PI. Ich lösche doch so etwas auch nicht. Ich habe lediglich widersprochen.

    Ich mache mir Gedanken darüber, wie die heutigen MSM so geworden sind, wie sie sind. Sie waren nämlich keineswegs immer so. Ich glaube nicht, dass sie eines Tages bei einer Redaktionskonferenz beschlossen haben, “Wir werden jetzt ab sofort politisch korrekt”. Ich glaube, das hat sich eingeschlichen. Schrittweise, wobei jeder Schritt vernünftig schien nach dem Motto, dass man sich nur unnötig angreifbar macht.

    Es ist nicht ausgeschlossen, dass dieses Phänomen auch Blogs befällt.

    Ich sehe auch mit großer Besorgnis, wie sich zur Zeit die Szene, in der man sich wegen der Islamisierung und auch der PC Sorgen macht, gegenseitig zerfleischt.

    Ich möchte einfach nicht auch noch dazu beitragen.

  • 50

    Kommentar von Eisvogel

    27. Oktober 2007 @ 16:48

    Was Eva Herman anging, war das bei PI kein Umschwenken. Es waren - wie in dem Artikel auch ausdrücklich erwähnt - unterschiedliche Meinungen der Redaktionsmitglieder zu dem Thema.

  • 51

    Kommentar von katschak

    27. Oktober 2007 @ 16:50

    @ D.R.

    solltest Du wirklich nur ein ueberheblicher Missionar sein und kein Provokateur?

    Dann lass mich Dir sagen: Du hinterlaesst hier genau die Art Schleimspur, die so viele Menschen davon abhaelt, sich mit dem Christentum zu befassen.

    “laß PI, um Deiner Seele willen ….”

    “Lies Deine McArthur Studienbibel, prüfe daran PI …”

    Nicht zu fassen, dieser Schmonzes.

  • 52

    Kommentar von Helmut Zott

    27. Oktober 2007 @ 21:38

    @ Kommentar (40) von laila

    “…..Ich bitte euch nicht nach dem zu urteilen was machnche durchgeknallte tun, sondern nach dem was der islam wirklich lert.”

    Da schon an der Wurzel des Islams die Forderung erhoben wird, dass alle Menschen im Auftrage Allahs, in welchen Ländern sie auch leben und welcher Religion sie auch angehören mögen, Muslime werden müssen, ist der permanente religiöse Krieg zur Unterwerfung Andersdenkender unter das Gesetz Allahs ein Wesenszug des Islams. Wir erfahren folgerichtig aus dem Koran, dass den Muslimen der Kampf gegen den Unglauben von Allah anbefohlen ist, sowohl der mit der Waffe in der Hand, was durch das arabische Wort „qital“ ausgedrückt wird, als auch der mit einem Gesamteinsatz von Zeit, Kraft, Geld und Leben für die Sache Allahs, was der arabische Terminus „djihad“ ausdrückt. Zweifellos ist der Koran, der für gläubige Muslime die göttliche unbezweifelbare Wahrheit enthält und von ihnen absoluten Gehorsam fordert, die Ursache des radikalen Islams und des islamischen Terrorismus. „Der Kampf mit der Waffe (qital) ist für euch (Muslime) vorgeschrieben, obwohl er euch zuwider ist“, lesen wir im 216. Vers der 2. Sure. Es sind zweifellos fromme Muslime, die das „göttliche Wort“, so wie es gemeint ist, in diesem Punkte streng befolgen und im Auftrage Allahs töten. „Sie (die Gläubigen) sollen kämpfen in Allahs Weg und töten und getötet werden“ (9; 111 nach Max Henning). Andererseits ist Mohammed, der nicht nur Auftragsmorde erteilt hat, sondern auch im Jahre 627 n. Chr. siebenhundert jüdische Männer vom Stamm der Quraiza enthaupten ließ und ihre Frauen mitsamt den Kindern versklavte, das Leitbild und Vorbild der Terroristen.
    Der Djihad nach außen um den islamischen Machtbereich zu erweitern und der Djihad nach innen um die Macht zu erhalten, oder die Machthaber zu beseitigen, die sich weigern, nach den Regeln der Scharia zu regieren, sind beide untrennbar verknüpft mit Krieg, Gewalt und Intoleranz. Der Islam kann von seinem Grundverständnis her nicht tolerant gegenüber Ungläubigen sein. Das darwinistische Islamgesetz, nach dem die Selektion auch im inneren Djihad um die Macht nur den Stärksten überleben lässt, erlaubt keine Toleranz oder Schwäche. Alle meist gebetsmühlenartig wiederholten „Beweise“ für die Toleranz des Islams, halten einer Überprüfung und historischen Faktenanalyse nicht stand. „In keiner Phase ihrer Geschichte jedoch, und dies gilt es festzuhalten, waren die Muslime in der Lage, den Dominanzzwang des Islam zu durchbrechen und den Dhimmis Lebensbedingungen ohne Repressalien zuzugestehen“ (Hans-Peter Raddatz: „Von Allah zum Terror?“; S.70).

  • 53

    Kommentar von Feuervogel

    28. Oktober 2007 @ 1:23

    @ D.R.

    laß PI, um Deiner Seele willen. Dort herrschen tatsächlich Haß und Lüge, die auch nicht davor zurückschrecken Menschenleben zu zerstören, auch wenn es auf den ersten Blick anders erscheinen mag. Das Böse tritt dort im Gewand des Guten und sogar Christlichen auf. Dort ist aber nichts gut. Nichts! Nicht mal die Kritik am Islam. Ist das Vorzeichen falsch, ist alles falsch. Lies Deine McArthur Studienbibel, prüfe daran PI und laß dich nicht vom falschen Schein verführen.

    Njein, bei PI herrscht ein äußerst schwammiges Verhältnis zu Gut und Böse. Die Aussage, PI sei an sich böse halte ich für - mit einigem Verlaub - Quatsch.

    Auf Dauer ist aber die Unfähigkeit (und ich habe da lang zugesehen), zu gewißen Dingen klare Positionen einzunehmen und journalistisch sauber zu arbeiten (z.B. welche Bilder man für seine Artikel wählt..), richtig abstoßend.
    Man hält es bis heute nicht für nötig, den Kommentarbereich so einzurichten, daß Kommentare, wo anderen Menschen in irgendeiner Form das Menschsein abgesprochen wird, von vornherein nicht erscheinen.

    Diese offenbar gewollte Nachläßigkeit bin ich nicht mehr bereit hinzunehmen!

  • 54

    Kommentar von Time

    28. Oktober 2007 @ 12:47

    Hallo,

    Little Green Footballs distanziert sich von Vlaams Belang und Sweden Democrats, Dr. Ulfkotte distanziert sich von Pro Köln, das Brussels Journal distanziert sich von LGF, und hier distanzieren sich geistreiche antijihadistische Kommentatoren vom deutschen antijihadistischen Zentralorgan PI. Zum Glück gibt es auch noch Israel, dessen Luftwaffe vor knapp 6 Wochen mal wieder ohne viele Worte die Welt gerettet hat (Atomanlage statt Zement - Schlagabtausch zwischen Syrien und Israel - Ulrich W. Sahm, n-tv, http://www.n-tv.de/854054.html; Lizas Welt: Osirak reloaded,
    http://lizaswelt.blogspot.com/; http://islamineurope.blogspot.com/2007/10/nazis.html; http://www.littlegreenfootballs.com/weblog/).

    Mit freundlichen Grüßen

    von Time

  • 55