Transatlantisches Interview
Der neue und hervorragende Blog The Transatlantic Conservative hat etwas getan, was für mich sehr merkwürdig und ungewohnt ist: Mich interviewt.
Transatlantic Conservative steht nach eigener Beschreibung für die konservativen Werte eines schlanken Staates, Redefreiheit, Religionsfreiheit und das Recht, Waffen zu besitzen und zu tragen. Er ist gegen Islamisierung und gegen die politisch korrekte Gaunerei des internationalen (und nationalen) Sozialismus, sowie für eine bessere Kommunikation zwischen Konservativen aus den EU-Staaten und den USA.
Ich freue mich, dass er sich für meine Gedanken zu verschiedenen Themen interessiert und halte es auch für eine sehr gute Idee, die Kluft, die sich durch den hässlichen (und zumindest von Schröder auch vorsätzlich geschürten) Antiamerikanismus hierzulande aufgetan hat, wenigstens unter Konservativen auf beiden Seiten des großen Teiches wieder etwas zu schließen. Möglicherweise sehen wir am linken und rechten Ufer des Atlantiks auch dann, wenn wir gleichermaßen islamkritisch sind, die Bedrohung doch etwas anders. Es ist sicher gut, wenn wir uns mühen, die Sichtweise des jeweils anderen besser zu verstehen. Ich glaube immer noch ein bisschen, dass aus Sicht der Djihadisten 9-11 zumindest insofern ein “Erfolg” war, dass dieses furchtbare Verbrechen nach anfänglichen Schock- und Solidaritätsbekundungen Gräben zwischen Europa und den USA aufgerissen hat. Terror führt nämlich leider auch dazu, dass derjenige, der vielleicht betroffen sein könnte, sich eiligst von dem, der betroffen ist, abgrenzen will.
Ich hoffe, dass wir es schaffen, unsere Unlust, uns in anderen Sprachen als dem bequemen Deutsch auszudrücken, zu überwinden und etwas dazu beizutragen. Wie ein Kommentator bei Jihad Watch schrieb, sind die Europäer aus den kleinen Ländern viel versierter in englisch, und die aus den großen Ländern hinken hinterher, weil sie es sich auf einer bequemen Sprachinsel eingerichtet haben. Da ist leider was dran.
Transatlantic Conservative hat den ersten Teil des Interviews mit mir hier auf englisch veröffentlicht und hier auf deutsch. Der Rest kommt demnächst und das gesamte Interview auf deutsch veröffentliche ich am Ende dann hier.






Da betreibt man einen Blog, denkt sich Artikel aus und übersetzt welche, um die Problematik mit der islamischen Masseneinderung zu analysieren, und muss dann doch erkennen, dass das alles unnötig war.
Während des 2. Weltkriegs arbeiteten die Nazis an Plänen zum Bau des
In einem Kommentar zu einem anderen Artikel ist die Frage aufgekommen, wo eigentlich die ganzen westlichen und christlichen Selbsthasser sind. Man erlebt ganz offenbar beim Small-Talk nicht den Fall, dass das Gegenüber bei Häppchen und Champagner äußert: "Ja, das Wetter ist wirklich viel zu kühl für die Jahreszeit und davon abgesehen ist auch unsere Kultur das hinterletzte und wenn ich diesen christlichen Kölner Dom nur sehe, kommt mir die Galle hoch." Wenn man sich so auf die Suche nach Selbsthassern macht, findet man keine. Es ist subtiler und bereits verinnerlicht und man erkennt es weniger im direkten Gespräch oder an lauter depressiven Leuten sondern an den Symptomen. Man erkennt es an Multikulti und daran, dass kaum jemand Multikulti in Frage stellt. Selbst diejenigen, die dem Islam sehr kritisch gegenüberstehen, halten die Vorstellung, dass es überhaupt oder fast keine Zuwanderung geben könnte, für undenkbar. Es ist komplett verinnerlicht, dass wir alleine nicht klarkommen können oder dürfen, und das bedeutet implizit, dass wir der Ansicht sind, unsere Kultur sei so minderwertig, dass wir andere brauchen, um nicht in der Ödnis zu versinken.