Transatlantisches Interview

von Eisvogel um 23:25 am 30. November 2007 | 24 Kommentare

Der neue und hervorragende Blog The Transatlantic Conservative hat etwas getan, was für mich sehr merkwürdig und ungewohnt ist: Mich interviewt.

Transatlantic Conservative steht nach eigener Beschreibung für die konservativen Werte eines schlanken Staates, Redefreiheit, Religionsfreiheit und das Recht, Waffen zu besitzen und zu tragen. Er ist gegen Islamisierung und gegen die politisch korrekte Gaunerei des internationalen (und nationalen) Sozialismus, sowie für eine bessere Kommunikation zwischen Konservativen aus den EU-Staaten und den USA.

Ich freue mich, dass er sich für meine Gedanken zu verschiedenen Themen interessiert und halte es auch für eine sehr gute Idee, die Kluft, die sich durch den hässlichen (und zumindest von Schröder auch vorsätzlich geschürten) Antiamerikanismus hierzulande aufgetan hat, wenigstens unter Konservativen auf beiden Seiten des großen Teiches wieder etwas zu schließen. Möglicherweise sehen wir am linken und rechten Ufer des Atlantiks auch dann, wenn wir gleichermaßen islamkritisch sind, die Bedrohung doch etwas anders. Es ist sicher gut, wenn wir uns mühen, die Sichtweise des jeweils anderen besser zu verstehen. Ich glaube immer noch ein bisschen, dass aus Sicht der Djihadisten 9-11 zumindest insofern ein “Erfolg” war, dass dieses furchtbare Verbrechen nach anfänglichen Schock- und Solidaritätsbekundungen Gräben zwischen Europa und den USA aufgerissen hat. Terror führt nämlich leider auch dazu, dass derjenige, der vielleicht betroffen sein könnte, sich eiligst von dem, der betroffen ist, abgrenzen will.

Ich hoffe, dass wir es schaffen, unsere Unlust, uns in anderen Sprachen als dem bequemen Deutsch auszudrücken, zu überwinden und etwas dazu beizutragen. Wie ein Kommentator bei Jihad Watch schrieb, sind die Europäer aus den kleinen Ländern viel versierter in englisch, und die aus den großen Ländern hinken hinterher, weil sie es sich auf einer bequemen Sprachinsel eingerichtet haben. Da ist leider was dran.

Transatlantic Conservative hat den ersten Teil des Interviews mit mir hier auf englisch veröffentlicht und hier auf deutsch. Der Rest kommt demnächst und das gesamte Interview auf deutsch veröffentliche ich am Ende dann hier.

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Mein Abschied von Little Green Footballs

von Eisvogel um 15:45 am 20. November 2007 | 94 Kommentare

Original vom 14. November 2007: My Farewell to Little Green Footballs

Update 22.11.2007 by Eisvogel:

To my new English speaking readers: Welcome. Please note that this translation was published on Tuesday, November 20th (see above) - Charles Johnson mentioned this translation already on Sunday, Novemver 18th. I am puzzled how he could have known about it two days before it was completed and published.

I am a German blogger and besides writing articles of my own and doing a few other translations translating Fjordman’s essays is part of my personal contribution to inform readers in Germany, Austria and Switzerland about the global jihad, political correctness and the European Union.

Before I began to translate I asked Fjordman for his permission and he answered, yes, anybody can translate his essays and publish them free on the internet as long as he is credited as the author. My first translation was The Second Fall of Rome on September 7th, 2006. Meanwhile I have translated some 50 of his essays - not only this particular one!

I think they are excellent information. And so do my readers.

We do have email contact occasionally, but Fjordman has never asked me to translate his essays or any particular essay. We have not even discussed this issue. Please note that it was merely my personal decision to translate and publish “My Farewell to Little Green Footballs”. Fjordman did not even know, that I planned it or did it. The reason why I translated this particular essay was not to attack LGF or Charles Johnson (whom I do not even know, I am not a LGF-reader), but rising the more general issue about infight within the antijihad movement which does so much harm to our cause. We have discussed this issue in general and concerning quarrels within the German blogosphere on this blog and I thought Fjordman’s essay is relevant and important for this discussion. Thank you for listening to me.

If there are any further questions - be free to ask them in English in the commentary section.

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Ein Vorwort von Baron Bodissey (Gates of Vienna): Fjordman nahm letzten Monat an dem Counterjihad-Gipfel in Brüssel teil. Obwohl er selber keine Rede hielt, wurde er genau so hoch geachtet wie Bat Ye’Or, David Littman, Robert Spencer, Andrew Bostom und all die anderen fähigen Leute, die eine Rede hielten.

Fjordman ist einer der klügsten Geister des Counterjihad und möglicherweise der absolut beste Analytiker der mit dem Djihad zusammenhängenden Informationen, den wir haben. Es war immer eine große Ehre, seine Artikel hier (auf Gates of Vienna) veröffentlichen zu dürfen, und wir werden weiterhin alles veröffentlichen, was auch immer er uns zusendet.

Anm. von Eisvogel: Dem möchte ich mich voll und ganz anschließen. Auch für mich ist es eine Ehre und ein großer persönlicher Gewinn, Fjordmans Artikel zu übersetzen und hier zu veröffentlichen.

Und jetzt zum Essay:

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Hurra - Europa ist ein Irrenhaus und wir sind die geschlossene Abteilung

von Eisvogel um 14:31 am 13. November 2007 | 62 Kommentare

Da betreibt man einen Blog, denkt sich Artikel aus und übersetzt welche, um die Problematik mit der islamischen Masseneinderung zu analysieren, und muss dann doch erkennen, dass das alles unnötig war.

Es ist nämlich ganz einfach: Wir müssen endlich mal das schwarze Haar der Moslems vergesssen und schon klappt das mit der Integration. Und wir Idioten zerbrechen uns den Kopf.

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Technikkram - Spamschutz

von Eisvogel um 09:20 am | 8 Kommentare

Kurz in eigener Sache: Nachdem mir aufgefallen ist, dass gelegentlich Kommentare im Spamfilter hängen geblieben sind, und auch einige Kommentatoren mich deswegen angeschrieben haben, habe ich mich so geärgert, dass ich den Akismet-Spamschutz deaktiviert habe, weil mir die Kommentare und Kommentatoren sehr wichtig sind. Sie machen einen sehr großen und wertvollen Teil dieses Blogs aus.

Eben habe ich fast 20 Pharma-Werbungen gelöscht, die seit gestern abend gekommen sind. Ich bin nicht immer da, und somit sammeln die sich gelegentlich an und das sieht auch nicht gut aus. Ich habe ihn jetzt wieder aktiviert. Sollte ein Kommentar nach dem Schreiben nicht erscheinen, ist er nicht verloren. Ich schalte ihn frei, sobald ich an den PC komme. (Akismet wird das mitgeteilt und es ist angeblich auch lernfähig). Wenn es sich häufen sollte, muss ich mir etwas anderes einfallen lassen. Für Vorschläge bin ich natürlich gerne offen.

Ich hoffe, Sie haben Verständnis.

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Die vaterlose Zivilisation

von Eisvogel um 12:21 am 11. November 2007 | 107 Kommentare

Original von Fjordman: The Fatherless Civilization

Die amerikanische Kolumnistin Diana West veröffentlichte kürzlich ihr Buch mit dem Titel The Death of the Grown-up, in dem sie den Niedergang der westlichen Zivilisation auf die permanenten Jugendrevolutionen der letzten zwei Generationen zurückführt. Das Jahrzehnt zwischen den frühen 60er und frühen 70er Jahren stellt mit dem Beginn der nichtwestlichen Masseneinwanderung in die USA, der Geburt Eurabias in Westeuropa und dem Aufkommen von Multikulturalismus und Radikalfeminismus ganz klar einen Wendepunkt in der westlichen Geschichte dar, der einer Wasserscheide gleicht.

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Liebe Welt

von Eisvogel um 01:01 am 10. November 2007 | 11 Kommentare

Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich’s völlig ungeniert. Etwas verspätet möchte ich dem Todestag eines Menschen gedenken, mit dem man sich den Ruf ruinieren könnte, wenn er das nicht glücklicherweise schon wäre.

Rabbi Meir Kahane ist eine umstrittene Figur. Er gilt als rassistischer Zionist und ist auch in Israel nicht gerade gut angesehen und wurde dort auch von einem Gericht zu einer kurzen Haftstrafe verurteilt. Er fiel vor 17 Jahren, am 5. November 1990, einem Attentat in New York zum Opfer. Auch sein Sohn Binyamin Ze’ev Kahane starb im Alter von 34 Jahren einen gewaltsamen Tod. Er wurde am 31. Dezember 2000 von “Palästinensern” ermordet. Ich möchte mich nicht in israelische Innenpolitik und Justiz einmischen. Es ist durchaus möglich, dass Meir Kahane gegen israelische Gesetze verstieß und ich will mich damit nicht befassen.

Der nachfolgende Brief an die Welt lässt aber vor meinem geistigen Auge keinen rassistischen Fanatiker auftauchen, sondern einen Menschen, dessen Worte ich ganz und gar nachvollziehen kann und die mir nicht gehässig sondern weise und traurig erscheinen und die mir Wort für Wort aus der Seele sprechen, einen Menschen, dem ich so gerne tröstend sagen würde: “Nein. Es ist nicht die ganze Welt. Ich bin nicht so!” Aber das wusste er schon, denn von ihm stammt das Zitat:

In every generation there are always a few who understand.

Always understand … even if you remain among the few.

 

Ohja, ich treibe mich auf “bösen” Zionistenseiten wie Massada2000 rum, ich zitiere einen Menschen, der als persona non grata gilt, aber ich bin in letzter Zeit so skeptisch gegenüber der “allgemeinen Meinung” geworden, dass ich nur noch nach dem urteilen möchte, was jemand sagt, und nicht mehr nach dem, was man von mir erwartet, dass ich über jemanden denke. Aber urteilen Sie selber. Lesen Sie selber Rabbi Meir Kahanes Brief an die Welt:

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Nazis und Islamisten

von Eisvogel um 23:11 am 8. November 2007 | 56 Kommentare

Original von Paul Belien/Brusssels Journal vom 7. November 2007: Nazis and Islamists

Während des 2. Weltkriegs arbeiteten die Nazis an Plänen zum Bau des “Amerikabombers”, eines Flugzeugs, das speziell dafür konstruiert werden sollte, Selbstmordmissionen in Hochhäuser in Manhattan zu fliegen.

Albert Speer, der Reichsminister für Bewaffnung und Munition der Nazis, erinnerte sich in seinem Tagebuch: “[Hitler] fiel fast ins Delirium, wenn er uns gegenüber beschrieb, wie New York in Flammen aufgehen würde. Er malte sich aus, wie sich die Wolkenkratzer in riesige lodernde Fackeln verwandeln würden. Wie sie in sich zusammenfallen würden, während die Flammen die Skyline gegen den dunklen Himmel erleuchten würden.” Hitler hasste Manhattan. Es war, wie er es ausdrückte “das Zentrum des Weltjudentums”.

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Japan - Was haben die, was wir nicht haben?

von Eisvogel um 14:04 am 6. November 2007 | 54 Kommentare

In einem Kommentar zu einem anderen Artikel ist die Frage aufgekommen, wo eigentlich die ganzen westlichen und christlichen Selbsthasser sind. Man erlebt ganz offenbar beim Small-Talk nicht den Fall, dass das Gegenüber bei Häppchen und Champagner äußert: "Ja, das Wetter ist wirklich viel zu kühl für die Jahreszeit und davon abgesehen ist auch unsere Kultur das hinterletzte und wenn ich diesen christlichen Kölner Dom nur sehe, kommt mir die Galle hoch." Wenn man sich so auf die Suche nach Selbsthassern macht, findet man keine. Es ist subtiler und bereits verinnerlicht und man erkennt es weniger im direkten Gespräch oder an lauter depressiven Leuten sondern an den Symptomen. Man erkennt es an Multikulti und daran, dass kaum jemand Multikulti in Frage stellt. Selbst diejenigen, die dem Islam sehr kritisch gegenüberstehen, halten die Vorstellung, dass es überhaupt oder fast keine Zuwanderung geben könnte, für undenkbar. Es ist komplett verinnerlicht, dass wir alleine nicht klarkommen können oder dürfen, und das bedeutet implizit, dass wir der Ansicht sind, unsere Kultur sei so minderwertig, dass wir andere brauchen, um nicht in der Ödnis zu versinken.

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Little Green Footballs und der Rassismus in den USA

von Eisvogel um 12:32 am 2. November 2007 | 25 Kommentare

Original vom 1. November 2007: Little Green Footballs and Racism in the United States

Wie die meisten Leser inzwischen wissen, war ich in etwas involviert, was sich leider zu einer höchst öffentlich ausgetragenen Streiterei - manche würden wahrscheinlich auch Hexenjagd sagen - mit Charles Johnson von dem großen amerikanischen Blog Little Green Footballs entwickelt hat. Es ging dabei um den angeblichen “Rassismus” der Schwedendemokraten und des Vlaams Belang. Vielen dieser Behauptungen ist bereits widersprochen worden, obwohl sich LGF weigert, das zu verlinken. Ich habe meine Absicht kundgetan, eine Kommentarpause bei LGF einzulegen, wo ich mehrere Jahre lang aktiv war, denn ist mehr als klar geworden, dass sowohl Charles als auch viele seiner Leser keinerlei Interesse an einer echten Debatte haben, geschweige denn an einer über die wirklichen Bedrohungen der Freiheit in Europa.

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