Liebe Welt
Ist der Ruf erst ruiniert, lebt sich’s völlig ungeniert. Etwas verspätet möchte ich dem Todestag eines Menschen gedenken, mit dem man sich den Ruf ruinieren könnte, wenn er das nicht glücklicherweise schon wäre.
Rabbi Meir Kahane ist eine umstrittene Figur. Er gilt als rassistischer Zionist und ist auch in Israel nicht gerade gut angesehen und wurde dort auch von einem Gericht zu einer kurzen Haftstrafe verurteilt. Er fiel vor 17 Jahren, am 5. November 1990, einem Attentat in New York zum Opfer. Auch sein Sohn Binyamin Ze’ev Kahane starb im Alter von 34 Jahren einen gewaltsamen Tod. Er wurde am 31. Dezember 2000 von “Palästinensern” ermordet. Ich möchte mich nicht in israelische Innenpolitik und Justiz einmischen. Es ist durchaus möglich, dass Meir Kahane gegen israelische Gesetze verstieß und ich will mich damit nicht befassen.
Der nachfolgende Brief an die Welt lässt aber vor meinem geistigen Auge keinen rassistischen Fanatiker auftauchen, sondern einen Menschen, dessen Worte ich ganz und gar nachvollziehen kann und die mir nicht gehässig sondern weise und traurig erscheinen und die mir Wort für Wort aus der Seele sprechen, einen Menschen, dem ich so gerne tröstend sagen würde: “Nein. Es ist nicht die ganze Welt. Ich bin nicht so!” Aber das wusste er schon, denn von ihm stammt das Zitat:
In every generation there are always a few who understand.
Always understand … even if you remain among the few.
Ohja, ich treibe mich auf “bösen” Zionistenseiten wie Massada2000 rum, ich zitiere einen Menschen, der als persona non grata gilt, aber ich bin in letzter Zeit so skeptisch gegenüber der “allgemeinen Meinung” geworden, dass ich nur noch nach dem urteilen möchte, was jemand sagt, und nicht mehr nach dem, was man von mir erwartet, dass ich über jemanden denke. Aber urteilen Sie selber. Lesen Sie selber Rabbi Meir Kahanes Brief an die Welt:
es scheint schwierig zu sein, Dein Wohlgefallen zu erringen.
Wenn ich es richtig verstehe, bist Du ärgerlich über uns hier in Israel. Ja, anscheinend bist Du sogar sehr ärgerlich und zornig auf uns.
Es sieht so aus, als ob Du Dich andauernd über uns ärgerst. Heute über die “brutale Unterdrückung der Palästinenser”, gestern über den Libanon und zuvor über die Bombardierung des Atomreaktors in Bagdad oder über den Jom-Kippur-Krieg. Anscheinend ärgert es Dich am allermeisten, wenn Juden die Oberhand gewinnen und aufgrund dessen leben.
Es war ja schon lange bevor es den heutigen Staat Israel gab, dass wir, das jüdische Volk, Dir, liebe Welt, Anlass zum Ärger gaben. Wir waren ein Anstoß für das deutsche Volk, das daraufhin Hitler wählte, und wir erregten das österreichische Volk, das Hitlers Einzug in Wien mit frenetischem Jubel begrüßte. Und wir waren ein Ärgernis für eine ganze Reihe slawischer Nationen - für die Polen, Slowaken, Litauer, Ukrainer, Russen, Ungarn und Rumänen.
Wir könnten weit, weit zurückgehen in der Geschichte der weltweiten Verärgerung. Wir waren ein Ärgernis für Tschmielnizkys Kosaken, der Zehntausende von uns in den Jahren 1648-1649 in grausamen Massakern umbrachte; wir waren auch den Kreuzfahrern ein Dorn im Auge, die auf ihrem Weg zur Befreiung des Heiligen Landes so verärgert über die Juden waren, dass sie Unzählige von uns regelrecht abschlachteten. Jahrhundertelang regten wir auch die römisch-katholische Kirche auf, die größte Mühe darauf verwandte, unser Verhältnis zueinander durch Inquisitionen zu definieren. Und wir ärgerten den Erzfeind der katholischen Kirche, Martin Luther, der mit seinem Aufruf, die Synagogen mitsamt aller Juden darin zu verbrennen, einen bewundernswerten ökumenisch-christlichen Geist demonstrierte.
Weil wir selbst begannen, uns darüber zu ärgern, dass wir Dich, liebe Welt, ständig verärgerten, beschlossen wir, Dich gewissermaßen zu verlassen und einen jüdischen Staat zu gründen. Der Beweggrund war, Dich aus dem engen Kontakt, in dem wir mit Dir lebten - sozusagen als ständig ungeliebte Fremde in den verschiedenen Ländern, aus denen Du bestehst - zu befreien, um Dich nicht mehr aufzuregen, Dich nicht mehr zu irritieren und Dich nicht mehr zu stören. Was könnte also besser sein, als Dich zu verlassen und gerade dadurch unsere Liebe zu Dir zum Ausdruck zu bringen - in der Hoffnung auf Gegenliebe von Dir? Und so entschlossen wir uns, in unsere Heimat aufzubrechen -jene Heimat, von der wir 1900 Jahre zuvor vertrieben worden waren von einer damals römischen Welt, der wir anscheinend ebenfalls ein Ärgernis gewesen waren.
Nun, liebe Welt, es scheint wirklich schwer zu sein, Dein Wohlgefallen zu erringen. Nachdem wir Dich und Deine Pogrome, Inquisitionen, Kreuzfahrten und Holocausts verlassen und uns von der Welt im allgemeinen verabschiedet hatten, um ganz allein in unserem eigenen kleinen Staat zu leben - regen wir Dich immer noch auf.
Du regst Dich auf, dass wir die Palästinenser unterdrücken. Du bist sehr verärgert über die Tatsache, dass wir die seit 1967 besetzten Gebiete nicht aufgeben, was natürlich in Deinen Augen das Haupthindernis für Frieden im Nahen Osten ist.
Moskau ist empört und Washington verstimmt. Die Araber sind wütend, und sogar die freundlich-moderaten Stimmen in Ägypten nehmen Anstoß an unserer Präsenz.
Nun also, liebe Welt, nimm bitte die Reaktion eines einfachen, normalen Juden aus Israel zur Kenntnis.
In den Jahren 1920, 1921 und 1929 gab es die besetzten Gebiete von 1967 noch gar nicht, die einen Frieden zwischen Juden und Arabern hätten verhindern können. Überhaupt gab es noch keinen jüdischen Staat, über den sich irgendjemand hätte aufregen können. Nichtsdestotrotz brachten die “armen unterdrückten” Palästinenser Hunderte von Juden um - in Jerusalem, in Jaffa, in Safed und in Hebron. 67 Juden wurden allein in Hebron an einem einzigen Tag ermordet - und das war 1929.
Liebe Welt, warum dieses Massaker der Araber bzw. Palästinenser an 67 Juden im Jahr 1929? Konnte es schon ihr Vor-Ärger über die “israelische Aggression” im Jahr ‘67 gewesen sein?
Und warum wurden 510 jüdische Männer, Frauen und Kinder in den arabischen Aufständen der Jahre 1936 - 1939 umgebracht? Geschah dies etwa auch, weil die Araber in weiser Voraussicht wütend waren über die Ereignisse von 1967? Und als Du, liebe Welt, im Jahr 1947′ einen UN-Teilungsplan vorlegtest, der einen palästinensischen Staat neben einem israelischen Staat vorsah, als da die Araber aufschrieen, in den Krieg zogen und 6.000 Juden umbrachten, war ihre Wut im Bauch damals auch schon durch die “Aggression des Jahres ‘67″ hervorgerufen? Und übrigens, liebe Welt, warum haben wir damals keinen Aufschrei von Dir über diese Ungerechtigkeit vernommen?
Jene Palästinenser, die heute mit Sprengkörpern, Brandbomben und Steinen Juden umbringen, sind Teil des gleichen Volkes, das - schon zu einer Zeit, als sie noch all die Gebiete besaßen, die sie nun für ihren Staat fordern - versuchte, den jüdischen Staat “im Meer zu versenken”. Die gleichen hasserfüllten Gesichter, dieselben Schreie “idbah-al-yahud” (”Schlachtet die Juden!`), die wir heute hören und sehen, waren schon damals zu sehen und zu hören. Ein Volk - ein Traum. Zerstört Israel!
Was ihnen damals misslang, davon träumen sie heute - und wir sollen sie ja nicht “ärgern”.
Liebe Welt, Du hast beim Holocaust zugeschaut und auch 1948, als sieben Staaten einen Krieg gegen uns begannen, den die arabische Liga stolz mit den MongolenMassakern verglich. Du schautest zu, als Nasser 1967 unter großem Beifall der Massen in jeder arabischen Hauptstadt dieser Welt schwor, “die Juden ins Meer zu treiben”.
Ebenso würdest Du morgen zuschauen, wenn Israel mit seiner völligen Vernichtung konfrontiert wäre. Und da wir nun einmal wissen, dass diese unsere Vernichtung der tagtägliche Wunschtraum vieler Araber und Palästinenser ist, werden wir unser Möglichstes tun, um in diesem unserem Land am Leben zu bleiben. Falls Du Dich dadurch gestört fühlen solltest, liebe Welt, nun, dann denk doch einfach mal daran, wie oft Du uns in der Vergangenheit verärgert hast.
Jedenfalls, liebe Welt, wenn wir Dir ein Ärgernis sind, dann gibt es hier einen Juden in Israel, dem das völlig egal ist.





Kommentar von D. N. Reb
10. November 2007 @ 12:41
Schöner Beitrag. Israel kann sich eben nur auf sich selbst verlassen.
Kommentar von Bokito
11. November 2007 @ 0:53
Es gab auch Baruch Goldstein, der ein Attentat auf betende Moslems in der Machpela in Hebron verübte.
Baruch Goldstein war ein Fanatiker, der die ewigen Angriffe auf Israel nicht mehr ertragen konnte oder wollte und zur Waffe gegriffen hat. Sicher hat er dabei sehr viele Unschuldige getötet.
http://de.wikipedia.org/wiki/Baruch_Goldstein
Ich frag mich aber, wie würden wir, hier in Deutschland, reagieren, wenn wir einem dauerndem Terrorismus ausgesetzt wären? Dagegen ist die Reaktion Israels immer wieder sehr zurückhaltend und human, was von moslemischen Fanatikern als Schwäche ausgelegt wird.
Der Staat Israel geht dagegen auch sehr hart gegen Extremisten aus den eigenen Reihen vor, wie schön, wenn das auch mal die Moslems tun würden.
Ja, liebe Welt, hier ein Link zu einem Lied von Maria Tanase - “Welt, Schwester Welt”
Lume, lume
Kommentar von Bokito
11. November 2007 @ 2:21
der Link funzt nit ..
[Ich hab' ihn geändert. Jetzt funktioniert er - zumindest bei meinem Browser. Es ist sehr schön. Danke. Eisvogel]
Kommentar von Eisvogel
11. November 2007 @ 10:25
@Bokito: Über Baruch Goldstein habe ich auch schon zahllose Diskussionen hinter mir. Es gibt durchaus auch die Version, dass er ein Massaker verhindern wollte, das angeblich in der Moschee geplant wurde, in die er eindrang und Menschen erschoss.
Ich glaube es nicht so recht. Die Version hingegen, dass er selber dieser Ansicht war und nicht aus Rache sondern aus verzweifelter Notwehr handelte, ist nicht von der Hand zu weisen. Man weiß es nicht.
Und die Argumente, die daraufhin kamen - genausogut könne man sagen, die arabischen Terroristen in Israel würden aus verzweifelter Notwehr handeln - ziehen nicht. Das kann man nicht sagen, denn sie behaupten ja nicht mal selber, sie hätten einen Schulbus, ein Café, eine Disko in die Luft gesprengt, weil darin ein Attentat geplant wurde. Sie begründen das recht offen mit blanker Rachsucht - auch wenn sie es mittels allbekanntem Opfergejammer garnieren. Opfergejammer gehört zu Racheakten dazu. Wer sich nicht als Opfer fühlt, rächt sich ja auch nicht.
Es wäre ja auch lächerlich, sowas zu behaupten, das ist sogar den Moslems zu blöd. Dass Moscheen als militärische Kommandozentralen und Waffenlager benutzt werden, ist hingegen nicht auszuschließen… zumindest nicht, dass man das argwöhnt.
Dr. Goldstein war zuvor nicht als Araberhasser bekannt, er war Frauenarzt und oft nachts unterwegs, um arabischen Frauen Geburtshilfe zu leisten.
Die Frage ist wirklich: Würden wir nicht wesentlich mehr Dr. Goldsteins hervorbringen, wenn wir in Israels Lage wären?
Nach dem Mord an van Gogh (der schrecklich war, mit der ziellosen Morderei in Israel aber nicht einmal ansatzweise vergleichbar, da ja nicht jeder islamkritische Filme macht und daher die Bedrohung für den Durchschnittsmenschen in Holland viel geringer war), brannten ein paar Moscheen. In Nepal gab es auch Ausschreitungen gegen Moscheen, nachdem im Irak 10 nepalesische Küchenhelfer der US-Army ermordet wurden.
Die Israelis zeigen eine erstaunliche Selbstdisziplin.
Kommentar von Bokito
11. November 2007 @ 18:12
hmm ja, ich kenne nur die “offizielle” Version zu den Geschehnissen in Hebron. In einer Konfliktsituation rasten Menschen nunmal aus.
Tatsächlich, man muss immer wieder darauf hinweisen, wie stark die Selbstdisziplin der Israelis ist. Gerade gegenüber denjenigen, die alle israelische Maßnahmen als Aggression darstellen, ohne auf die Hintergründe hinweisen. Beispielsweise die Sperrmauer zum Westjordanland, die das Eindringen von Selbstmordattentätern verhindert.
Kommentar von Time
12. November 2007 @ 1:58
Hallo,
ich weiss über die ganze Angelegenheit garnichts. Ich finde es aber nicht in Ordnung, in einem Terrorakt völlig Unbeteiligte zu töten.
Andererseits fände ich es aber zB in Ordnung, einen Teufel wie Saddam aufzuspüren, und ich fände es dann auch in Ordnung, die ganze Stadt, die so ein Satan zu seinem Schutz vor sich gelegt hat, mit dem Satan zusammen einzuschmelzen. Ich fände es aber besser, wenn ich mit 20 Kumpels hingehen würde, um das Monster zu holen, ohne dass es jemand merkt! Glaubt mir, wir schaffen das (oder die 20×20 nach uns)…
Was ich an Herrn Kahane nicht in Ordnung finde, ist, dass er keinen wirklichen PLAN hatte, ausser Schrecken zu säen (oder ein - bizarres - Zeichen zu setzen).
Zu Kahanes Frage, warum vielleicht viele Dummköpfe Israel hassen:
1. Israel/die Juden haben eine Charta (das alte Testament), und in dieser Charta hat das vorgestellte höchste Wesen/Sein/Prinzip/Gott (wie auch immer) die Juden zur Elite und zum persönlichen Freund erklärt.
2. “Freundschaft” mit Gott, das ist für den Rest der Welt, der nur auf Strafen reagiert, unerhört. Und dieser Gott, der garnicht straft, sondern sein Volk LIEBT, führt es noch dazu auf die höchsten Gipfel und rettet es aus den fürchterlichsten Katastrophen, und verzeiht ihm immer wieder.
3. Und dieses Volk, mit diesem unglaublichen Gott, hat auch noch so große, meßbare Erfolge (Nobelpreisträger, Militär…), hat also recht…
Dieses Volk hat mehr als jedes andere auf der Erde gezeigt, dass es der Freund seines Gottes ist, und dass dieser Gott FREUND seines Volkes ist. Und deshalb hat dieses Volk auch wie kein anderes einen (bestimmten) Gott BEWIESEN. Das macht die ganzen Besserwisser und Millionen Mikro-Hitlers und Schamanen und A/B/C/D-Lamas verständlicher Weise irre. Sie hassen die Juden, weil sie noch nicht von den Regeln ihrer blutdürstigen, satanischen Nomadengötzen lassen können: Sie streben nach Herrschaft und Unterwerfung, ihre Kategorien sind Sieg und Unterdrückung. Aber sosehr sie auch aufs Gaspedal drücken, sie werden in aller Ewigkeit an der Klagemauer zerschellen. Das ganze Knowhow der Zuhälterei, erlernt zB in einem ganzen mohammedanistischen Leben, ist sinnlos, Staub, Kameldung, angesichts der Existenz nur eines einzigen Rabbis.
Ich persönlich bin zwar auch häufiger gefeuert worden, aber ich mag kompetente Chefs, ich bin loyal, kein Revoluzzer. Israel ist für mich grenzenlos, der absolut kompetente Chef. Ich habe kein Problem mit logischen Hierarchien. Die Welt verdankt den Juden so unendlich viel! Ich bin Deutscher, und ich werde bis zu meinem Tode Deutscher sein. Ich möchte jetzt der Welt sagen: Die Juden sind Gottes auserwähltes Volk! Die Juden, Jerusalem, Zion, diese Wörter werden bis zum Ende aller Zeit Bedeutung haben. Ich akzeptiere Dich Israel, als meinen Chef! Ich bin Ihr Ritter, Sire!
SHALOM
Time
Kommentar von DNSfrei
20. November 2007 @ 19:52
der brief hat mich ganz mitgenommen…
kein volk hätte den jahrhundertlangen vernichtungswahn
überlebt und es wird auch niemals gelingen,denn die juden
haben den TALMUD … es ist ihr imaginärer staat…egal wo sie sich verstreut aufhalten … wäre ich jude…ich wäre stolz darauf
Kommentar von Hallo
23. November 2007 @ 13:41
Wer kann etwas an dieser gewalttätigen, diktatorischen, anschleimabhängigen, willkürlichen,trotzig-kindlischen-cholerischen, sadistischen Gottesvorstellung des alten Testaments und des Islam finden? Diese Fundamentalisten der verschiedenen Religionen stecken doch in einem Stockholm-Syndrom fest.
Die Armen können aus lauter Panik vor ihrer Projektion der übelsten menschlichen Herrschereigenschaften auf ihre Gottesvorstellung gar nicht klar denken.
Das wird ihnen vielfach mit der Muttermilch eingeträufelt und wo sie nicht an alternative Informationen rankommen bzw sich gar nicht aus Furcht vor ewiger Hölle rantrauen, können sie gar nichts dafür. Denn anders denkende werden unterdrückt und umgebracht.
Ich bin nur erstaunt, dass es in dem modernen israelischen Staat noch jüdische Fundamentalisten gibt.
Alle mal Arno Grüns Bücher zu erziehung zu Faschismusund Totalitären strukturen lesen!
Die Fundamentalisten verhindern den Frieden in Nahost-auf beiden Seiten.
Kommentar von Eisvogel
23. November 2007 @ 14:12
Die “Gottesvorstellung des Alten Testemants” - wie Sie, Hallo es zu nennen belieben, hat unter seinen Anhängern ein Volk hervorgebracht, das herausragende wissenschaftliche, künstlerische und andere Leistungen vollbracht hat. Nur 0,2 % der Weltbevölkerung sind Juden, unter den Nobelpreisträgern (und zwar ganz ohne Nobeltrostpreise wie die für Literatur und Frieden) betragen sie 20%.
Ja, aber “die Armen” können natürlich nicht denken.
Hauptsache, man kann so weit denken, um diesen Satz nachzuplappern:
Die Fundamentalisten verhindern den Frieden in Nahost-auf beiden Seiten.
Das ist das Credo der neuen Idiotenreligion. Immer sind beide schuld, um allerschuldigssten sind die Fundamentalisten, am allerunschuldigsten die rückgratlosen Sowohl-als-auch-Schwätzer, die sich vorkommen, wie eine Mischung aus Kindergärtnerin und Obersten Gerichtshof.
Welche jüdischen Fundamentalisten stören denn den Frieden in Nahost? Diejenigen, die es nicht gut finden, sich von Abschaum in die Luft sprengen zu lassen? Diejenigen, die es nicht gut finden, Ihr wunderschönes Land immer kleiner reißen zu lassen, immer mehr an die Wüstennazis abzugeben, bis diese sie aus dem Land treiben oder schlimmeres? Diejenigen, die die Wahrheit über die Geschichte sprechen und nicht die arabischen Märchen glauben? Diejenigen, die keine Dhimmis in einem palästinensich dominierten Höllenloch sein wollen?
Und was ist der Unterschied zwischen fundamentalistischen und moderaten “Palästinensern”? Was wollen denn die moderaten Palästinenser unter dem in Holocaustleugnung promovierten Abbas? Sie wollen dasselbe wie die weniger moderaten: Alles. Lesen Sie die Charta der PLO. Sie ziehen nur eine etwas andere Taktik vor. Sie kriechen gekonnter der EU, der UNO, und ja auch den USA in den Arsch als die Hamas.
Es wird keinen Frieden in Nahost geben, solange die Idee von einem zweiten Palästinenserstaat (der 1. ist Jordanien) nicht weltweit ad acta gelegt wird.
Kommentar von Hallo
26. November 2007 @ 19:28
@Eisvogel
Eigenartig, dass Sie den Ausdruck von Unmenschlichkeit und Gewalt nicht verstehen, so er im religiösen Kleide daherkommt.
Im Übrigen argumentieren Sie hochgradig emotional und unsachlich. Ich hatte die moderatere Form hier - im gegensatz zu PI - eigentlich geschätzt.
Eine Zwei-Staaten-Lösung ist mEn für alle Beteiligten die Beste und gehört endlich umgesetzt.
Und falls es ein Trost für Sie ist: Ich halte die israelische Seite für die Zivilisiertere. Sie sollte sich nur nicht von ihren Fundamentalisten weiter von der Z.St.Lsg. abhalten lassen. Leider hat ja der unsägliche Arafat damals in Camp David die Chance vertan. Wenn die Andere Seite eine moderate israelische Lösung wieder ausschlägt,aber diese moderate Lösung muss erst einmal gegen die israelischen Fundamentalisten zustande kommen- ist sie tatsächlich indiskutabel. Dass heiß, dass die Palestinensischen Fundamentalisten endlich aufhören ihre moderaten Leute, die einen Frieden wollen, umzulegen. Und natürlich kann nicht plötzlich die 8-fache Menge ehem. Palestinenser nach Israel zurück. Schließlich will man ja drüben nicht deutsche Verhältnisse haben. Ich kann mir schwerlich vorstellen, dass sie auf Seiten der Ultra-Rabbis sind, die diese Sharon-Verfluchungs-Nummer abgezogen haben oder der Leute, die die ganze Gegend einsacken wollen.
Weder die Juden noch die Palestinenser hatten dort einen eigenen Staat. Wenn das Resultat des Leidens dort unten ist, das beide einen bekommen, kann sich keiner beschweren-dann kann man einen Schusstrich ziehen und hoffentlich Ruhe dort einkehren.
Trackback von Phentermine without prescription.
14. Dezember 2007 @ 3:16
Phentermine no prescription….
Phentermine without prescription. Phentermine no prescription. Phentermine no prescription needed. Buy phentermine no prescription….