Hurra - Europa ist ein Irrenhaus und wir sind die geschlossene Abteilung
Da betreibt man einen Blog, denkt sich Artikel aus und übersetzt welche, um die Problematik mit der islamischen Masseneinderung zu analysieren, und muss dann doch erkennen, dass das alles unnötig war.
Es ist nämlich ganz einfach: Wir müssen endlich mal das schwarze Haar der Moslems vergesssen und schon klappt das mit der Integration. Und wir Idioten zerbrechen uns den Kopf.
Unsere Altvorderen waren damals etwas weniger intolerant gegenüber Immigranten mit schwarzem Haar, sonst hätten sie Adolf Hitler “diskriminiert” und mit einem Tritt in den Hintern aus dem Land befördert. Die Außenminister Deutschlands und Frankreichs - Frank-Walter Steinmeier (51) und Bernard Kouchner (68) - sind extra unter die Rapper gegangen, um uns zu ermahnen, dieser schönen weltoffenen Haltung nachzueifern.
Eine freundliche Einführung und Unterstützung in diesen - ihnen möglicherweise noch etwas fremden - wertvollen Musikstil erhielten die beiden angegrauten Herren von Muhabbet, einem deutsch-türkischen Musiker, und einer Gruppe von singenden und rappenden Migrantenkids. Es hätte alles so schön sein können, wenn nicht ausgerechnet das Nachtmagazin der Tagesschau in der sonst so politisch korrekten ARD einen kleinen Wermutstropfen in die süße Integrationsbrühe geschüttet hätte.
Sie ließen Esther Shapira zu Wort kommen, die durch ihre Dokumentation über den Tod des Kindes Muhammed Al Dura bekannt wurde und auch einen Film über die Ermordung Theo van Goghs gemacht hatte, für den sie einen Filmpreis bekommen hat. Ihre Worte:
“Nach der Preisverleihung kam er [Muhabbet] sehr aufgeregt auf meinen Kollegen Kamil Taylan und mich zu und sagte, van Gogh habe Glück gehabt, er hätte ihn zuvor in einen Keller sperren wollen und foltern Er hätte Glück gehabt, dass er so schnell gestorben sei.”
Nach Aussage des Tagesschausprechers würde dies, falls es zuträfe, nicht nur einen “PR-Gau” für den Außenminister bedeuten (Ich hoffe das inständig!) sondern er hätte “auch der Integration der Zuwanderer in Deutschland einen Riesen-Bärendienst erwiesen”. (Ob die wünschenswert ist, ist sowieso höchst zweifelhaft). Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass Muhabbet widersprach, indem er ausführte, er sei viel zu “sozial engagiert”, als dass man annehmen könne, er würde Mordaufrufe gutheißen und die Bestrafung von Menschen obliege ohnehin jemanden ‘da oben’. Ich hatte aufgrund der Gebetshaltung von Moslems zwar immer vermutet, dass sich Allah eher nicht oben befindet, aber was weiß ich kleine Ungläubige schon.
Das Lied “Deutschland” (Das Bundesaußenministerium veröffentlicht dankenswerterweise den vollständigen Text, was mich stark vermuten lässt, dass ihn Herr Steinmeier gelesen und inhaltlich VERSTANDEN hat, obwohl dies schwer zu glauben scheint), in dem der singende Außenminister den Part islamischer Migranten einnimmt, die Vorwürfe gegen das Volk ausspeien, auf dessen Wohl er seinen Amtseid geschworen hat, enthält unter anderem die Passage:
Denkst du ich werde mich ergeben,
denkst du ich halt nicht dagegen,
denkst du, dass ich still und schweigend mich hier einfach auf deinen Boden legEs geht nicht wir geben nicht auf
Wir streiken wir gehen den weg hinauf
Ihr haltet uns alle nicht auf
Ihr werdet sehn wir schaffen es auch”
Was ist daran nicht zu verstehen, Herr Steinmeier und Monsieur Kouchner? Das von einer Bevölkerungsgruppe, die keineswegs am Boden liegt, sondern überdurchschnittlich häufig andere zu Boden schlägt, ist eine Kriegserklärung; allein das reicht schon, um mir Übelkeit und Entsetzen zu verursachen. Ganz ohne die Informationen von Esther Shapira, die mir vertrauenswürdiger erscheint als Muhabbet. Das unsäglich schafsköpfige Geblödel, mit dem der Herr Außenminister seinen Auftritt kommentierte, hat es nicht unbedingt besser gemacht.
Gibt es einen Wettkampf, von dem wir nichts wissen, wer im Irrenhaus Europa die geschlossene Abteilung ist? Hat Frank-Walter Steinmeier einen genialen Coup gelandet, der uns diese Position einbringt, wobei er Frankreich gnädigst den zweiten Platz gewährt hat, indem er den schon recht betagten Außenminister Kouchner mitsingen ließ?
Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall enthält der Liedtext am Ende die Forderung, einfach nur deutsch mit den islamischen Migranten zu reden. Gut, das können sie haben. Hier ist mein Dialogangebot. Aber auf englisch ist Rap viel schöner und mindestens ein vulgärer Satz gehört einfach dazu, sonst ist das kein richtiger Rap:
Wenn Frank-Walter Steinmeier das in unserem Namen rappt, dann wähle ich die SPD oder ihre Tochterorganisation, die CDU. Versprochen. Ich finde, das ist ein faires Angebot. Ich werde aber kaum in die Verlegenheit geraten, es einlösen zu müssen.





Kommentar von Eraser
13. November 2007 @ 16:58
Erinnern wir uns kurz an einen Frank Walter Steinmeier, der bei einer von den Taliban durchsiebten deutschen Geisel, nicht ausschließen wollte, dass die Geisel eines natürlichen Todes gestorben sei…
Nachdem wir uns diese eklatante Realitätsferne vergegenwärtigt haben, ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass unser Herr Außenminister bei sowas mitgemacht hat.
Es stellt sich lediglich die Frage, ob dahinter Böswillig- oder Stumpfsinnigkeit steht.
Da die Unterstellung der Böswilligkeit in nicht belegbare Verschwörungstheorien münden dürfte, nehmen wir einfach an, dass sich der Grund für diese Aktion Stumpfsinnigkeit nennt, er es demzufolge für einen PR-Termin hielt, dessen Inhalt auf der politischen Agenda stand und daher ungeprüft ausgeführt werden musste.
Die Frage ob uns unser Außenminister damit den ersten Platz und damit den Titel der “Geschlossenen Abteilung” eingebracht hat ist dagegen sehr viel schwieriger.
Für mich sichert die Gefängnistoilettenumbauaktion für moslemische Gefängnisinsassen seitens der Briten auch weiterhin den Titel der “Geschlossenen Abteilung” für GB.
Bei diesem Liedchen schüttel ich nur mit dem Kopf, bei dem britischen Toilettenumbau fasse ich mir an den Kopf und schäme mich regelrecht dafür, mir mit Menschen dieses Schlages einen Kontinent zu teilen.
PS: Wer das verlinkte Dialogangebot von Eisvogel noch nicht kennt sollte unbedingt einen Blick darauf werfen.
Ein Meilenstein des westlich-islamischen Dialogs.
Kommentar von Eisvogel
13. November 2007 @ 17:20
Naja, Eraser, die Medaillen sind noch nicht vergeben. Ich sehe die Briten auch noch mit der Nase vorne und die Schweden sind auch noch im Spiel, aber Steinmeier hat gewaltig aufgeholt.
Alleine schon, was Esther Shapira gesagt hat! Das ist ist offensichtlichste äußere Ebene.
Die nächste Ebene ist der fürchterliche Text.
Aber die innerste Ebene - die, welche mich am meisten abgestoßen hat - ist, dass ein Spitzenpolitiker sich von einem türkischen Rapper abrichten und für seine “Lockerheit” loben lässt wie ein dressierter Affe. Das hat mich gewaltig an das kürzlich veröffentlichte Essay von Fjordman über die vaterlose Zivilisation erinnert, in der der Teenager herrscht und in der Mütter ihre Töchter imitieren - und Spitzenpolitiker von Migrantenkids lernen. Das ist so würdelos.
Zufällig habe ich mich gestern auch mal wieder in die Niederungen des Unterschicht-TVs begeben (ich brauche das manchmal so wie andere Geisterbahn fahren) und auf RTL II Frauentausch angesehen. Da war exakt dasselbe Thema, es hieß das “Aschenputtel-Experiment”. Eine dunkelhäutige Schönheit, Mitglied einer 3-Girlieband von etwa 20 Jahren tauschte für eine Woche ihr Leben mit einer einfachen christlichen Bäckereiverkäuferin und lebte bei deren Mutter, während die etwas rundliche Bäckerin von den 2 anderen Girlies “in das richtige Leben” eingeführt und extrem freundlich von oben herab gedemütigt wurde. Aber nicht genug damit: Die Mutter ließ sich von dem Gör, das noch nicht trocken hinter den Ohren ist, ebenfalls das Leben erklären, sexy Garderobe vorschreiben und sogar beibringen, wie man richtig flirtet. Auch die christliche Gruppe wurde kulturell mit einem Song über Polygamie “bereichert”, wobei die junge Sängerin fast platzte vor Stolz und Gönnerhaftigkeit. Hinterher äußerte sie sich besorgt über die Engstirnigkeit der Gruppe.
Mir war schlecht!
Es geht mir nicht um die Leute, die da mitgemacht haben, die waren alle auf ihre Art naiv, aber darum, dass Menschen offenbar so eine Demütigung unserer einheimischen Kultur und deren Vertreter sehen können, ohne zu kotzen.
Und dann noch Steinmeier.
Wir verdienen es schon, in den Medaillenrängen für die geschlossene Abteilung mitzuspielen.
Kommentar von Eisvogel
13. November 2007 @ 17:29
Die kleine Sängerin hatte bei ihrer “Lebenshilfe” für die von ihr ganz offenbar extrem verachtete und bemitleidete etwa 40-jährigen Christin exakt denselben Gesichtsausdruck wie Muhabbet, als er sich über das Talent der Außenminister äußerte. Selbstzufrieden, überlegen und offenbar stolz darauf, dass man auch solches minderwertiges Gesocks wie die Bäckerin und die Außenminister ausgesucht freundlich behandelt.
Junge Menschen hatten schon immer das Gefühl, alles besser zu wissen als Erwachsene. Das ist normal. Aber wir leben in einer Welt, in der man ihnen dabei Recht gibt.
Kommentar von Feuervogel
13. November 2007 @ 17:53
was man hier auch sehr deutlich sieht, was die “Integration” der Türken in Deutschland betrifft. Es ist nicht nur der Islam, der die As-similierung der Türken an die westliche Gesellschaft erschwert, es ist auch die zutiefst von faschistischem Gedankengut durchsetzte türkische Nationalideologie!
Der Islam wird von türkischen Politikern auch immer mehr benutzt, um die Kohäsion eines von ihnen erwünschten türkischen Kollektivs weiter zu erhöhen!
Kommentar von Eraser
13. November 2007 @ 18:35
@Eisvogel
Ja nun, demütiges zu Kreuze kriechen vor moslemischen Herrenmenschen zum Zweck der “Integration” ist keine medaillenwerte Besonderheit, geschweige denn ein Maßstab zur Medaillenvergabe. Erst die Absurdität eines solchen Vorgangs läßt eine Unterscheidung und Bewertung zu.
Aber stimmt schon, ein Außenminister der sich von einem kleinen moslemischen Rapper, wie ein Hund zum Laute geben dressieren läßt, hat uns in jedem Fall ein paar Plätze nach vorn gebracht. Wahrscheinlich sogar in die Top10. Rein quantitativ betrachtet liegen wir allerdings noch meilenweit hinter GB, Frankreich, Holland, Belgien und wahrscheinlich auch Schweden.
Zum Erreichen der Top3 sollten wir uns daher um mehr Toleranz und Integration bemühen.
Junge Menschen hatten schon immer das Gefühl, alles besser zu wissen als Erwachsene. Das ist normal. Aber wir leben in einer Welt, in der man ihnen dabei Recht gibt.
Kann ich als junger Mensch weniger bestätigen.
Kommentar von Eisvogel
13. November 2007 @ 19:22
Kann ich als junger Mensch weniger bestätigen.
Das liegt vermutlich daran, dass Du nicht unreif und balla-balla bist. Du wirkst auf mich nicht jung, und das ist - da wo man nur die Gedanken eines Menschen kennt - ein Kompliment (im Gegensatz dazu, wenn man nur das Foto kennt
)
Es geht vermutlich auch weniger um den alltäglichen Umgang vernünftiger junger und älterer Menschen miteinander, sondern um das, was aus allen Rohren propagiert wird: Die Vorherrschaft des Doof-Pubertären.
Ich vermute, Du kämst auch nicht auf die Idee, stolz strahlend wie ein Honigkuchenpferd einem 50-jährigen Mann die Garderobe auszuwählen und ihm zu erklären, wie man Frauen aufreißt bzw. rappt. Die jungen Migranten platzen vor Selbstbewusstsein und Überlegenheitsgefühl. Ich kann es ihnen nicht vollkommen verdenken: Der Außenminister der Türkei oder eines arabischen Staates hätte sich nicht so zum Affen gemacht.
@Feuervogel: Stimmt, bei den Türken vermischt sich Islam und Nationalismus, es sind längst keine zwei getrennten Gruppen mehr. Möglicherweise hat uns das bisher vor französischen Zuständen gerettet, wahrscheinlich ist es aber eher der prozentuale Anteil (den ich höher schätze als die offiziellen Zahlen, aber dennoch geringer als den in Frankreich)
Kommentar von Thatcher
13. November 2007 @ 19:49
Und dieser bräsige Außenminister weiß heute - mal wieder typisch - von nichts.
Quelle: http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,517018,00.html
Wann hat diese Einstellung nur angefangen, Leuten, die auf ihren Positionen eigentlich Profis sein sollen, derartige mehr als grobe Schnitzer durchgehen zu lassen? Der Mann ist nicht irgendein Amateur, der sich Amateurfehler leisten könnte, sondern Außenminister der Bundesrepublik Deutschland (früher hieß das noch was, obwohl auch Genscher [Eurabier] und Fischer [Deutschlandverdünner] keine Ruhmesblätter waren). Von wem, wenn nicht von diesen, darf man denn erwarten, dass ihr Mitarbeiterstab solche Fettnäpfe im Vorhinein abklärt? Oder - was um ein Vielfaches schlimmer wäre - ist dies vielleicht absichtsvoll begangener Verrat, die profihaft verschleiert und jetzt als eine Art Tolpatschigkeit verkauft wird?
Wie lange wollen wir noch herumjammern und klagen? Wie lange wollen wir uns dieses Schmierenstück von Schmierenpolitikern noch gefallen lassen? WANN kriegen die endlich Kontra von uns?!
Kommentar von Katschak
13. November 2007 @ 20:09
@ Thatcher
“Von wem, wenn nicht von diesen, darf man denn erwarten, dass ihr Mitarbeiterstab solche Fettnäpfe im Vorhinein abklärt?”
Die Mitarbeiterstaebe der Politiker sind voller PC-Heimchen und oftmals liegt die Qualifikation derer eben eher in der Quote (”eskimo lesbian”) als im objektiv messbaren intellektuellen Vermoegen. Ich denke, hier wird an der Spitze in voller Absicht Verrat begangen und es finden sich immer genuegend eilfertige Selbstdarsteller und Narzisse um den Laden am Laufen zu halten.
Wir werden verkauft! (verschenkt, eher)
Deine Frage: “Wie lange wollen wir noch herumjammern und klagen? Wie lange wollen wir uns dieses Schmierenstück von Schmierenpolitikern noch gefallen lassen? WANN kriegen die endlich Kontra von uns?!” ist sehr berechtigt.
Neben dem WANN stellt sich aber auch die Frage des WIE.
Ob das hier oder in anderen Blogs eine Antwort finden kann, beginne ich zu bezweifeln. Unser hauseigener Moslem und die Rap-Story sind da nur Tagesaktualitaet in einem Dauerthema.
Kommentar von Eisvogel
13. November 2007 @ 20:29
Von wem, wenn nicht von diesen, darf man denn erwarten, dass ihr Mitarbeiterstab solche Fettnäpfe im Vorhinein abklärt?
Von uns Grassroot-Bloggern und zum Beispiel von Eva Herman, Thatcher, auch wenn wir keine Mitarbeiterstäbe haben, wird jeder vermeintliche oder wirkliche Fauxpas (z.B. bei PI) heftigst aus eigenen Reihen kritisiert. Wenn wir mal einen Satz schreiben (aussprechen), den man so aus dem Zusammenhang reißen kann, dass er ein bisschen “böse” wirkt, dann geht das Geschrei los.
Es ist aber keineswegs NUR die Aussage des Turk-Rappers zu Theo van Gogh. Der Text ist auch ohne das unter aller Sau - ganz zu schweigen davon, dass jeder beliebige Text daneben wäre.
Besser sollte Steinmeier Muhabbet dazu animieren, Beethoven zu hören, als sich auf eine Weise der Gosse anzubiedern, die die Gosse zu Kultur aufwertet.
Wir werden von zukünftigen Historikern vermutlich als das dunkle Zeitalter der Kunst bezeichnet werden. Vielleicht auch als das dunkle Zeitalter der Wissenschaft …. oder natürlich vielleicht auch als die Morgendämmerung der goldenen islamisch-europäischen Ära.
Kommentar von Feuervogel
13. November 2007 @ 20:35
man könnte es ja auch anders formulieren:
Steinmeier und Co. machen heute zusammen mit Leuten, die so denken wie NAZIS, einen auf Integrationssong. Derweil wird man immer lauter “Nie wieder ‘33″ in die Mikrophone plärren - die Türkei wird nebenher mit den Vorbereitungen für den nächsten Armeniervölkermord anfangen …
Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte!
Kommentar von Bokito
13. November 2007 @ 20:37
“Die jungen Migranten platzen vor Selbstbewusstsein und Überlegenheitsgefühl.” ja, vor allem, weil keiner ihnen mal die Wahrheit erzählt.
Ich hab vor einigen Wochen eine Szene auf dem Weg zur Arbeit beobachtet, der Bände spricht:
Zugetragen hat sich das in der Unterführung Richtung Wuppertaler Hauptbahnhof. Eine Gruppe von Asiaten (ich denke Chinesen) läuft durch, sie tragen Business Anzüge und haben alle ein Laptop unterm Arm. Nach wenigen Schritten werden sie von einer Gruppe herumlungernder Jungtürken mit affenähnlichen Geräuschen und irgendwelchen Urwaldschreien angepöbelt. Alle Anwesenden Deutschen huschen verschreckt zur Seite, ich auch (schäm ich mich für), die Asiaten schauen nur angewidert und gehen zielstrebig zum Bahnsteig.
Der Gag zum Schluß: die einzige Person, die Courage zeigt ist eine alte türkische Oma mit Kopftuch, die ihren Gehstock schwenkend die Jungtürken mit einem unfreundlich klingenden Redeschwall auf türkisch beschallt, so dass diese Jüngelchen mit hochrotem Kopf irgendwas entschuldigendes stottern und abziehen ….
Wer will uns ernst nehmen, wenn wir nicht mal soviel Mut wie die alte Oma zeigen?
Kommentar von Bokito
13. November 2007 @ 20:42
Dieses “Überlegenheitsgefühl” der jungen Migranten ist nur das lautstarke überschreien der Tatsache, dass sie absolut nichts leisten. Nicht, dass sie nichts leisten könnten,wenn sie nur wollten - aber sie leben in einer Umgebung, die jeden Leistungswillen von Anfang an zerstört. Schade für so viele junge Moslems, von denen ich einige kennengelernt habe und weiss, dass sie durchaus etwas aus sich machen könnten.
Kommentar von D. N. Reb
13. November 2007 @ 21:34
Seit Rudolfs Scharpings Eskapaden, dem der Serbienkrieg wie eine Badekur bekam, mit Frau Pilati, ist sowieso alles zu spät.
Ich finde, man sollte die erste und zweite Garnitur von Ministern präventiv terminieren lassen, vielleicht kommt von hinten Verstand nach. Irgendwann müssen doch die zu Ende gehen, die nur wegen ihrer Parteizugehörigkeit qualifiziert sind.
Kommentar von Eisvogel
13. November 2007 @ 22:04
@D.N.Reb: Meine Oma pflegte zu sagen: Es kommt selten was Besseres nach.
Ich glaube nicht mehr, dass es an den Persönlichkeiten der “Eliten” liegt, sondern an der Position. Wir wären genauso. Oder wir gingen unter.
Kommentar von D. N. Reb
13. November 2007 @ 22:23
Das ist wirklich sehr deprimierend.
Aber auf Vorsuppe folgt der leckere Hauptgang und ein süsser Nachtisch krönt das Mal. So gesehen hat deine Oma Unrecht.
Kommentar von Eisvogel
13. November 2007 @ 23:05
Ja, es ist ein deprimierender Spruch und eigentlich meinte sie ihn vor allem warnend im Zusammenhang mit meinen amoureusen Spinnereien. Da aber nun wirklich nicht zu Unrecht. Es gibt Leute, die müssen mehrmals mit brennenden Segeln untergehen.
Aber ich sehe die Parteien dennoch immer noch ein bisschen als “Dienstleister”, bei denen es relativ egal ist, WER die Arbeit macht. Das, was die derzeit tun, ist doch nie im Leben deren persönliche Ansicht. Die machen, was ihnen Ansehen und Wählerstimmen bringt. Und wir müssen dafür sorgen, dass das UNSERE Wünsche sind. Wir müssen nicht unbedingt diese eklige Grüßgott-August-Arbeit selber machen.
Die Frage ist eben nur, inwiefern sie noch frei sind, das zu tun, was dem Volk gefällt, d.h. ob dies hier noch eine Demokratie ist. Ich zweifle leider daran.
Das, was Du beschrieben hast, Bokito (mit der türkischen Oma) ist mir auch schon aufgefallen: Nämlich, dass ältere Matronen in der islamischen Community ein erstaunlich hohes Ansehen genießen - vor allem bei jüngeren Männern.
Pingback von Nützliche Idioten: Steinmeier & Kouchner « SIOE Deutschland
13. November 2007 @ 23:32
[...] Acht der Schwerter: Hurra - Europa ist ein Irrenhaus und wir sind die geschlossene Abteilung [...]
Kommentar von Shahirrim
13. November 2007 @ 23:41
Jetzt stellt euch doch alle ma vor, der Muhabbet wäre ein Deutscher, und es kämen GERÜCHTE auf, er hätte die Prügelei in Mügeln verharmlost.
Steinmeier würde ihn sofort fallen lassen und obwohl es nur Gerüchte wären, wäre er unter EXTREMSTEN ZUGZWANG zu beweisen, das er soetwas nicht getan hätte.
Kommentar von Eisvogel
13. November 2007 @ 23:59
Ok, ich versuch’s….. lalalala….
Denkst du ich werde mich ergeben,
denkst du ich halt nicht dagegen,
denkst du, dass ich still und schweigend mich hier einfach auf deinen Boden leg
Sorry, Shahirrim geht nicht. Ich kann mir das nichtmal OHNE die Mügeln-Geschichte vorstellen, dass Steinmeier das mit einem Deutschen singen würde.
Noch wahnwitziger wird es, wenn man sich vorstellt, der Außenminister der Türkei würde das zusammen mit einem Deutschen singen, z.B. mit einem Vertreter der Christengemeinde, von der kürzlich drei Mitglieder bestialisch ermordet wurden. Oder die moderaten Taliban mit einem Bundeswehrsoldaten?
Das ist alles so extrem einseitig.
Kann es sein, dass wir Europäer zu stolz und selbstherrlich sind, um zu erkennen, dass wir für große Teile der Welt mit ihrer Speerspitze Islam (und inklusive vieler unserer Eliten und normalen Bürger) der hinterletzte, rassistisch verachtete Dreck sind?
Kommentar von Mega Dux
14. November 2007 @ 12:15
Steinmeier ist zwar nicht mein Außenminister, aber wenn ich das recht verstehe, soll er doch die deutschen Bürger und ihre Interessen im Ausland vertreten?
Schließt das nicht mit ein, dass er auch die deutschen Bürger im “inländischen Ausland” vertretten sollte?
Er könnte doch mit dem Muhabett zusammen Deutsche Volkslieder singen, Goethe oder einfach die Bibel nach klassischem Luthertext rezitieren
Nette Projekte oder …?
Anstatt dass er für Eure Deutsche Interessen bei den Getthobildern wirbt und deren Vorzüge vorstellt, macht er sich zum Kaspar. Wenn ich auf der anderen Seite wäre , würde ich wahrscheinlich gleich mal meine ganze Verwandschaft rufen, um deutsches Kasperletheater feat. WaldiSteini zu erleben und herzhaft zu lachen.
Ich glaube ich kandidiere doch wieder für den Integrationsbeirat unserer Stadt, um solche Folklore zu verhindern…
Wenn es nicht so bitterernst wäre….
Kommentar von Friedel B.
14. November 2007 @ 19:57
Für einen Freund der deutschen Sprache sind so treffliche Reime wie “ergeben - dagegen”, “auf - auch”, “dich - Tisch” allein schon schwer zu ertragen; schlimmer noch ist, dass der Text nichts weiter als eine völlig inhaltsleere Aneinanderreihung bedeutungsloser Begriffe ist, die sich aber anmaßt, höchste Werte zu verkünden. So erwartet beispielsweise kein einziger vernünftiger Mensch von unseren Zuwanderern, sich “still und schweigend hier einfach auf den Boden” zu legen; das weiß der Herr M. sicherlich ganz genau, und F.W.Steinmeier weiß es auch. Doch der unglückliche junge Mann, der, wie ich gerade zu meinem Entsetzen gelesen habe, in Saudi-Arabien wegen seiner Musik zu 350 Peitschenhieben verurteilt wurde, hat nicht die geringste Chance, sich dem Ansinnen der eigenen Landsleute, “sich still und schweigend hier einfach auf den Boden zu legen” zu verweigern. Wenn der Außenminister seiner gedacht und vielleicht sogar in Er-Riad interveniert hätte, hätte er der Humanität und Menschenwürde einen unendlich höheren Tribut gezollt, als das durch sein rhythmisches Skandieren des Wortes “Deutschland” in einem musikalisch wie sprachlich äußerst fragwürdigen Song jemals möglich gewesen wäre.
Kommentar von Feuervogel
14. November 2007 @ 22:09
@ Friedel
naja, zumindest hast du schon mal eine Vorstellung, was man in ein paar Jahrzehnten als “Dichtkunst” verehren wird!
Kommentar von Eisvogel
14. November 2007 @ 23:53
@Friedel und Feuervogel: Habt Ihr die anderen Texte von Muhabbet schon gesehen? PI hat sie veröffentlicht.
Es geht noch viel schlimmer -sowohl sprachlich als auch inhaltlich - aber Steinmeier ist ja noch ein Anfänger. Noch ein paar Jahre und der Vizekanzler rappt uns vor, dass er schon eine Holzkiste für uns reserviert hat und:
Aus allen ecken der Republik kommen meine Woelfe
vereinen uns zu einer Macht, stürme euere Hoefe.
(Woelfe - Hoefe ist auch ein sehr “gelungener” Reim)
Es ist so unfassbar. Ich weiß nicht, was in so einem Kopf vorgeht, es ist mir unbegreiflich. (Ich meine damit natürlich Steinmeier, was in Muhabbets Kopf vorgeht, kann ich mir schon eher vorstellen)
Kommentar von Friedel B.
15. November 2007 @ 1:44
Ja, ich habe die Texte zur Kenntnis genommen, lieber Eisvogel und muss mich selbst zur Ordnung rufen, um meinem ersten Eindruck, sie für ganz und gar abscheulich zu halten, nicht sogleich Raum zu geben. Denn ich bin, wie Du ja weißt, überaus empfindlich gegenüber Vergewaltigungen der deutschen Sprache und habe in solchen Fällen regelmäßig Schwierigkeiten, die Inhalte noch ausschließlich sachlich zu betrachten. Deshalb spreche ich lieber über Deine ebenfalls bei PI zu findenden und wie immer treffenden und von originellem und unabhängigem Denken zeugenden Kommentare, da sie sich mit meinen Vorstellungen wieder einmal völlig decken. Ich hatte nämlich bereits gestern eine längere Anmerkung zu Deinem Blogeintrag “Hurra - Europa ist ein Irrenhaus …” verfasst, sie aber dann doch nicht abgeschickt (weil nämlich Schweigen das einzige Argument ist, das man nicht widerlegen kann). Darin habe ich ähnlich wie Du die Tatsache beklagt, dass bei manchen in der Öffentlichkeit stehenden Leuten der Seismograph bezüglich Form, Stil und Würde ihres Auftretens offenbar nicht mehr zuverlässig ausschlägt. Vielleicht kam sich der “Deutschland” skandierende F.W. Steinmeier in Hemdsärmeln und mit Kopfhörern auf dem Schädel ebenso “cool” vor wie Alice Schwarzer beim Rocken (ich habe vorgestern ein auf der “Achse des Guten” verlinktes Video dazu gesehen, von dem ich allerdings bereits nach wenigen Sekunden genug hatte). Die zweite Parallele war der auch von Dir geäußerte Zorn darüber, dass uns der Herr M. sowie F.W.Steinmeier im Refrain ihres Songs wiederholt unterstellen, die Haarfarbe unseres Gegenübers hätte auch nur den geringsten Einfluss darauf, wie wir seine Argumente gewichten.
Im “Faust” heißt es: “So schwätzt und lehrt man ungestört - wer wird sich mit den Narren befassen? Gewöhnlich glaubt der Mensch, wenn er nur Worte hört, es müsse sich dabei auch etwas denken lassen.” Nein, man muss sich nicht immer etwas dabei denken, wenn jemand mittels seiner Stimmbänder Luftmoleküle in Schwingungen versetzt, und deshalb will ich das Gestammel des Herrn M. auch nicht überbewerten. Wenn es sich allerdings um einen Rapper aus der rechten Szene gehandelt hätte, was bei der Aggressivität der Texte und angesichts der in ihnen enthaltenen kaum verhüllten Drohungen auch durchaus plausibel gewesen wäre, hätte F.W. Steinmeier wahrscheinlich eine schwere Zeit vor sich.
Kommentar von Eisvogel
15. November 2007 @ 9:36
Ich weiß, Friedel, dass Dich die Schönheit der Sprache fasziniert und dass Du leidest, wenn sie vergewaltigt wird.
Rap-Texte sind auch häufig aggressiv und rufen zu Gewalt auf - sie sind der ultimative Bruch der politisch korrekten Tabus, vielleicht sogar eine von der linken Schickeria “tolerierte” Form des Protests dagegen, natürlich nur, wenn sie von einer als unterdrückt und somit automatisch auch als gut wahrgenommenen Gruppierung kommt wie den Schwarzen in den USA oder den Türken bei uns.
Ich habe auch keine große Lust, mich über diesen Muhabbet aufzuregen. Ich rege mich über Steinmeier auf und ich kann mir nur schwer vorstellen, dass das pure Dummheit war.
Ich glaube schon, dass der Text das widerspiegelt, was unsere Politiker sich unter Integration vorstellen. Und dass mit dem “schwarzen Haar” ganz klar (und in plumpem Spielen mit der Verherrlichung des Blonden durch die Nazis) sämtliche Islamkritiker als debile Rassisten dargestellt werden sollen.
Mir kommen die Politiker vor wie Leute, denen das Wasser bis zum Hals steht und die jetzt alles tun, um wenigstens über ihre Amtszeit hinweg Ruhe im Karton zu wahren. Das funktioniert noch eine Weile, wenn wir die Klappe halten und entgegenkommen - und uns den Mund zu verbieten ist einfacher als den Moslems den Mund zu verbieten.
Kommentar von D. N. Reb
15. November 2007 @ 9:57
Ich habe irgendwo gelesen, dass Herr Steinmeier mit seinem Geschwätz über den Entführten, der vor Erschöpfung beim Wandern verblich, den “Taliban keine Handhabe” geben wollte. Kurz, er wollte besonders pfiffig sein, in dem er Mörder nicht Mörder nennt, sondern “Bergführer” oder so was sie dann davon abhält auch die überlebende Geisel umzubringen.
Ich kann mir vorstellen, dass dieser Aussenminister auch beim Auftritt als “Deeeeeeeutschland”-Background-Sänger besonders pfiffig sein wollte. Dummerweise ist sein Versuch, den singenden Anzugkannibalen als leuchtendes Integrationsbeispiel vorzustellen, etwas aus der Bahn geraten.
Kommentar von Eisvogel
15. November 2007 @ 11:17
@D.N.Reb: Steinmeier, der Pädagoge?
So wie man zum Beispiel zu einem Kind sagt “Das hattu fein gemacht” und nicht “Das Bild, das du gemalt hast, ist miserabel” (was es objektiv betrachtet und an Erwachsenenmaßstäben gemessen ja auch ist). Man sollte das tun, um das Kind (den Moslem) zu ermuntern, ein positives Selbstbild zu entwickeln.
Vielleicht denkt Steinmeier wirklich so? Wenn man den Muhabbets sagt, sie wären primitive hasserfüllte Proleten, dann entwickeln sie eine No-future-Haltung und entwickeln sich zu noch schlimmeren hasserfüllten Proleten. Wenn man aber ihren Rap-Mist zum “Das hattu fein gemacht” adelt, indem man sogar mitmacht, dann entwicklen sie sich zu wertvollen Mitgliedern der Gesellschaft.
Er weiß hoffentlich, dass Muhabbet 23 und nicht 3 ist?
Und wenn man den Taliban sagt, sie wären Mörder, dann führt diese seelische Verletzug dazu, dass sie sich ungeliebt fühlen und dann - Gott bewahre - womöglich wirklich zu Mördern mutieren?
Ja, es könnte was dran sein, dass der so denkt.
Kommentar von D. N. Reb
15. November 2007 @ 11:39
Wie soll ich mir sonst die ganzen Anbiederungen erklären?
Kommentar von Time
15. November 2007 @ 12:04
Hallo,
Muhabbet hätte Theo nach eigener Aussage vor der Ermordung gerne vorher gefoltert. Das sagt die Journalistin Esther Shapira in einem längeren Interview in der heutigen FAZ. Steinmeier, TAZ und Manager streiten ab.
MEIN Musiktip:
http://www.youtube.com/watch?v=ymLJz3N8ayI&mode=related&search=
Die Propagandaversion:
http://www.youtube.com/watch?v=d9oX5Q2ftmA&eurl=
Viele Grüße
von Time
Kommentar von katschak
15. November 2007 @ 16:15
Time,
Du lebst im falschen Land …
Kommentar von Time
15. November 2007 @ 20:16
@katschak/30
Hallo katschak,
werde jedenfalls versuchen rüberzukommen, hoffentlich dann nicht als Flüchtling…
Gruß, Time
Kommentar von Eraser
15. November 2007 @ 22:49
“Wie soll ich mir sonst die ganzen Anbiederungen erklären?”
Wenn man Politiker nicht als abgehobene und relativ unabhängige Kaste definiert, die sich in ihrem gutmenschlichen Wahn der Umerziehung ganzer Volksgruppen widmet, sondern sie als das betrachtet, was sie ursprünglich sein sollten bzw. vielleicht doch noch sind, die Vertreter des Volks, dann erklärt sich dieses absurde Verhalten ganz anders.
Sie sind im wahrsten Sinne des Wortes Spiegelbilder einer desinteressierten und dekadenten Gesellschaft, die hochgradig linksideologisch geprägt ist und sich daher weigert die Probleme vor die der Islam Europa und Deutschland stellt wirklich als ernsthafte Probleme zu betrachten.
Ich schätze, dass der Islam in etwa denselben Stellenwert für Politiker besitzt, wie es die absolute Mehrheit der Deutschen interessiert, wie der Islam funktioniert und wie er sich auf ihr Leben und ihre Zukunft auswirkt.
Es dürfte in der Wichtigkeit noch weit hinter einer Einkaufsliste für’s Wochenende rangieren.
Alles was Otto Normalbürger genauso wie Politiker über den Islam erfährt ist gerademal die Spitze des Eisbergs (Anschläge, sehr “feinfühlige” religiöse Gefühle, kein Schweinefleisch, etc.).
Woher sollte das Interesse einmal Unterwasser nachzuschauen, wie groß der Eisberg ist und ob er uns versenken kann, auch kommen? Dafür fallen mir nur sehr, sehr wenige Gründe ein.
Was aber steht der Interessensteigerung entgegen?
Linke Dogmen, eine Informationsflut, näherliegende Dinge und bei Politikern nochmal extra der Druck der PC, Parteipolitik und viele andere Dinge.
Kurz: Ein Steinmeier merkt nichteinmal was sein Verhalten bewirkt und wie es bewertet werden kann, weil er einen solchen Termin für einen PR-Gag hält der nunmal auf dem Tagesplan steht, weil ihm das nötige Wissen zur Bewertung des Vorgangs fehlt.
Das wäre zum Beispiel eine andere Möglichkeit sein Verhalten und das vieler anderer zu erklären.
Der Vorteil dieses Erklärung liegt darin, dass sie nicht von für meinen Geschmack paranoiden Verschwörungen bestimmter Gruppen ausgeht, sondern es als gesellschaftspolitisches Perpetuum mobile betrachtet, das sich selbst immer mehr antreibt (siehe PC), dem aber auf verschiedene Art und Weise entgegengewirkt werden kann.
Gut, beide und wahrscheinlich noch viele weitere Erklärungen für dieses absurde Verhalten sind möglich,
aber guckt mal in euren eigenen Bekanntenkreis. Was könnt ihr dort mehr antreffen? Niedertracht oder schlichtes Unwissen?
Politiker sind übrigens auch nur Menschen und keine allwissenden Wesen.
Kommentar von Time
16. November 2007 @ 0:12
Hallo allerseits und hallo Eraser,
ich möchte im Folgenden Gedanken zu mehreren, von Eisvogel angestoßenen und von ihren Kommentatoren bearbeiteten Themen äußern.
1. In den 80-er Jahren hatte ich einen Kollegen aus Beirut, der in der (christlichen) Falange war, die in Deutschland als faschistisch galt. Auf meine Frage, wie er da hineingeraten sei, sagte er: “Time, Probleme im Straßenverkehr werden bei uns mit Handgranaten entschieden, ohne eine Organisation bist du da verloren.” ( Dazu habe ich einen mE interessanten Link: http://www.jesus.ch/index.php/D/article/538-Versoehnung/38249-Die_Augenzeugin_Brigitte_Gabriel/ )
2. Wenn ich mich durch eine deutsche Stadt bewege, gibt es derartige Probleme nicht. Die Grundeinstellung der Bürger ist, dass sie ihre Mitmenschen als gleichberechtigte Mitbürger, als Freunde wahrnehmen. Wenn man sich versehentlich in den Weg tritt, wird die Angelegenheit mit einem Lächeln oder einem Scherz entschieden. Wiederum ganz anders, wenn man auf dem Fußweg einer Gruppe Mohammedanisten begegnet (Eine Bekannte von mir zB, 76-jährige Pastorenfrau, wurde von drei talibanlike-gekleideten Mattenträgern mit den Worten “Aus dem Weg, Weib!” vom Bürgersteig gedrängt). Da kann man vielleicht auf Mad Scientist machen, auf Geist oder Rambo, aber worauf ich hinaus will, ist, dass man das Verhalten von Normaleuropäern von verschiedenen Seiten betrachten kann, ebenso wie das Verhalten von Mohammedanisten. Man kann einerseits sagen: “Wie weibisch und schwach, die grinsen sich an, und dann geht jeder seines Weg…” und man kann sagen: “Cool, der Terminator, der geht nur gradeaus, der hat Eier…”! Aber man kann doch auch sagen “Sorry, aber das ist kein Problem, worauf ich viel Energie verschwenden möchte”.
3. Ich finde es schwer, Steinmeier zu beurteilen. Ich bin für Recht und Gesetz, und ich halte viel von Loyalität. Ich kann nicht annehmen, dass wir nur Chefs haben, die gierige, primitive und gewissenlose Verräter sind. Ich neige daher dazu, die Angelegenheit als konstruktives Bürgerverhalten zu deuten. Für Steinmeier geht es um globale Probleme, sein Stab hat vielleicht nicht unbedingt den Überblick (weil er nicht avantgardistisch ist, so wie Eisvogels Blog - aber ein Außenminister soll ja vielleicht auch nicht avantgardistisch sein?) , oder vielleicht ist das auch etwas in der Art, wie zwei Bürger sich anlächeln, wenn sie sich in den Weg treten?
4. @ Eraser: Sie schrieben: “Politiker sind übrigens auch nur Menschen und keine allwissenden Wesen”. So denke ich auch. Das sind keine Fürsten oder geborenen Helden, das sind einfach nur einfache Bürger, so wie ich einer bin, die üblicherweise BWL oder Jura studiert haben, und die im Alter von 60 gerne erfahren, dass sie eigentlich auch die geborenen Lambada-Dancer sind. Die sich, weil sie für sie Geisteswissenschaften und Kunst in ihrem ganzen Leben nie eine Rolle gespielt haben, gegen Ende dessen von diesen in ungebührlicher Weise vereinnahmen lassen.
5. Wie soll man also Mohammedanisten begegnen? Ich habe natürlich selbst keine eindeutige Antwort (”Seid Ihr bereit - für die TEAM-Arbeit… s. RTL”). Als Laila, bekennende Mohammedanistin, einen Kommentar bei Eisvogel schrieb, habe ich gelesen und ihr geantwortet - allerdings eher an ihr vorbei für die antimohammedanistischen Leser. In derselben Art tat es Eisvogel selbst in bewundernswürdiger Art in 23/Nazis und Islamisten, mit Musel-Peder, Schlußsatz “Es lebe Israel” (In der Tat: “Time” ist vor allem dies: Es lebe ISRAEL!)! Als Kommentator “Muslim” hier alles (mE) mit seinem Musel-Gefasel vollgeschrottet hat, habe ich - allerdings, wie es scheint, vergeblich - zum Ostrazismus aufgerufen. Ostrazismus ist leider sehr, sehr schwer (s. Gandhi).
Vielleicht liegt die Antwort - wie so oft - in der Fähigkeit unserer Zivilisation und ihrer Bürger, unheimlich VIEL VERSCHIEDENES zu denken, zu fragen, auszuprobieren. Wenn Steinmeier es SO macht, ok, auch ok, wenn Stuck Mojo (s. #29) es SO macht. ZUSAMMEN gibt das das Orchester, das den Orks die Ohren wegbläst. Und letztendlich, es gibt doch zur Not eine Menge guter Leute, die Cars voller Uzis durch die Gegend fahren… hope to meet ya soon, katch…
6. Ich möchte hier eindrücklich allen mohammedanistischen Lesern darstellen, dass wir hier nicht darüber nachdenken, wie wir im Verlauf einer Woche einen lebenden Menschen langsam ENTHÄUTEN, und vielleicht Videos davon machen werden. Bei uns gibt es JA oder NEIN, kein Leid! Aber es ist mE keine Frage, dass EURE STÄDTE uns nicht INTERESSIEREN! EURE SKLAVENHALTERKUNST INTERESSIERT UNS NICHT! EURE GOLDENEN KLOS IN DUBAI INTERESSIEREN UNS BÜRGER NICHT! EURE BIBLIOTHEKEN, DIE VOLLER JAHRTAUSENDTEALTER LÜGEN SIND, INTERESSIEREN UNS NICHT! EUER BLABLABLA TÄUSCHT UNS NICHT! Steht nicht im Weg herum, wenn gearbeitet wird! Schnappt Euch MINDESTENS einen Besen, damit Ihr nicht auffallt. Der Plumssack geht rum!
Erheitert, wenn er an die vielen ungeleerten Flaschen Wein in der Welt denkt,
the-TIME- is-a-coming
Kommentar von Eisvogel
16. November 2007 @ 12:45
Ich glaube, Ihr seid zu gutmütig gegenüber den Politikern, Eraser und Time.
Ich stimme zwar vollkommen zu, dass sie keine Verschwörergruppe im eigentlichen Sinn darstellen, aber ich glaube auch nicht, dass sie intelligenzmäßig so minderbemittelt sind, dass man “Verständnis” haben muss.
Ich kann auch eine Firma “Eisvogel - Gas-Wasser-Scheiße” aufmachen und mit meinem Werkzeugköfferchen bei Euch vorbeikommen und an Eurem Klo und Eurem Spülmaschinenanschluss rumschrauben …. wenn dann Eure Wohnungen unter Wasser (und Schlimmerem!) stehen, findet Ihr das vielleicht auch nicht lustig, wenn ich Euch versichere, dass ich keineswegs boshaft gehandelt habe und eben “auch nur ein Mensch bin” und auch bestimmt nicht weniger (wenn natürlich auch nicht mehr) über Gas-Wasser-Scheiße weiß als der Durchschnittsmensch auf der Straße. Schließlich habe ich Euch eine Rechnung gestellt und den Eindruck erweckt, ich könne das! Ich fürchte, Ihr hättet eine Mordswut auf mich.
Möglicherweise seid Ihr auch nicht erpicht darauf, Euch einer von mir durchgeführten Gehirnoperation zu unterziehen…. aber es gibt Leute, denen Ihr das im Ernstfall anvertrauen würdet.
Himmel nochmal … man kriegt Geld dafür, dass man etwas tut, was man KANN! Und Politiker kriegen Geld. Und es ist ja auch nicht so, dass sie gar nicht wissen, dass der Islam ein Problem ist, mit dem man sich befassen müsste - sie reden doch permanent darüber. Was wir kleinen Privatleute in der Freizeit darüber lernen konnten, sollte das MINIMUM dessen sein, was die sich beruflich aneignen.
Nein, so leicht lasse ich die nicht wegkommen.
Kommentar von Eraser
16. November 2007 @ 19:09
@Eisvogel
“Ich stimme zwar vollkommen zu, dass sie keine Verschwörergruppe im eigentlichen Sinn darstellen, aber ich glaube auch nicht, dass sie intelligenzmäßig so minderbemittelt sind, dass man “Verständnis” haben muss.”
Das sagte ich auch nicht. Ich bezog das Unwissen nicht auf die Intelligenz, sondern auf das Interesse. Kein Frage, die Masse der Verantwortlichen besitzt die Intelligenz um diese Vorgänge objektiv zu reflektieren, aber besteht überhaupt ein Interesse daran, den Islam nicht als exotisches Christentum oder die negativen Seiten eines “Vorzeigemigranten” zu sehen? Wenn ja, woher sollte das Interesse daran denn stammen?
Aus meiner Perspektive klingt es sehr viel einleuchtender das Politiker aufgrund von Überheblichkeit die Relevanz des Islam in Europa unterschätzen und sich daher nur nebenher um die Probleme, die “irgendwie etwas” mit dem Islam zu tun haben*, kümmern.
Das Thema genießt also einfach keine Priorität bei Politikern, was zur Folge hat dass sie sich - wenn überhaupt - nur am Rande darüber informieren.
*Das ist ein weiterer Grund der für die Theorie des Desinteresses spricht. Die meisten sperren sich doch regelrecht gegen die Vorstellung das Kriminalität, Sozialisation oder Terrorismus irgendetwas mit dem Islam zu tun habe. In der Folge stellen sie auch keine kritischen Zusammenhänge mehr her und erkennen den Islam nicht als Ursache für eines der Probleme an, dass sich objektiv beteachtet einwandfrei auf den Islam zurückführen läßt. Ganze Berufszweige beschäftigen sich doch mittlerweile damit, die Ursachen überall nur nicht in der Religion der Betreffenden zu suchen.
Am Ende steht wieder Unwissen aus dem Desinteresse am Islam resultiert, das wieder Unwissen nach sich zieht und eine kritische Betrachtung immer unwahrscheinlicher werden läßt.
Mit anderen Worten, einen Steinmeier interessiert es nur am Rande mit wem er da einen Song aufnimmt und was da gesungen wird. Er sieht stattdessen irgendeinen gut integrierten Ausländer, der sich Prima für PR-Zwecke nutzen läßt. Auf die Idee, das dass genau andersherum sein könnte, kommt er gar nicht. Wie sollte er auch auf eine solche Idee kommen, ist Misstrauen doch als Feindseligkeit verbrämt? Und welcher Poltiker sieht sich selbst schon gern als feindselig gegenüber islamischen Ausländern bzw. Ausländerfeind?
…
Die Auswirkungen der PC in Reinstform.
Kommentar von Eisvogel
16. November 2007 @ 20:23
@Eraser: Wir interessieren uns doch auch für den Islam, obwohl wir es nicht beruflich müssen.
Ich habe Probleme damit, mir vorzustellen, dass das Thema bei Politikern auf Desinteresse stößt, schließlich wissen sie zum Beispiel ganz genau, dass es uns “Islamophobe” gibt und das ist ihnen so unangenehm, dass sie Konferenzen gegen Islamophobie abhalten und Hatespeech-Gesetze durchsetzen wollen. Kommt da wirklich keiner auf die Idee, sich mal erklären zu lassen, warum wir islamophob sind?
Die nehmen auch PI wahr, da bin ich mir recht sicher.
Der Herr Innenminister hält Islamkonferenzen ab, die Frau Bundeskanzlerin Integrationsgipfel, die Bundeswehr steht in Afghanistan und schippert vor dem Libanon rum. Es gab 9-11, zahllose weitere Anschläge, die Kofferbomber etc. “Multikulti ist gescheitert, wir brauchen mehr Integrationsbemühungen” plärren sie neuerdingds in jedes Mikrofon, das man ihnen hinhält.
Ich kann einfach nicht fassen, dass man sich da nicht mal von einem Hiwi ein Dokument über den Islam zusammenstellen lässt. Schließlich sind die Informationen nicht versteckt, wir kommen doch auch dran! Und wozu beschäftigen wir eigentlich Schlapphüte?
Ich glaube eher, die wissen ganz genau, was sie da im Land haben und sie wissen vielleicht besser als wir, dass wenig zu machen ist. Das ist wohl eine der größten Fußangeln der Demokratie: Man kann “Nach mir die Sintflut” denken. Die Situation ist noch nicht so aufgeheizt, dass man sie nicht noch eine Wahlperiode oder zwei unterm Deckel halten kann. Vielleicht warten sie auch darauf, dass der Laden irgendwo in einem anderen europäischen Land in die Luft fliegt?
Allerdings ist da auch noch die EU, die UNO, die Ölstaaten, Ankara, die randalelustigen Moslems, zahllose NGOs und die Gutmenschen im Volk. Europäische Länder stehen wie unter Bewährung … was immer wir tun, wird als rassistisch und böse bewertet.
Ich glaube nicht an unwissende Politiker, ich glaube eher, dass die ganz genau Bescheid wissen und eilfertig versuchen, die Explosion auf die Zeit nach ihrer Politikerkarriere hinauszuschieben.
Kommentar von Time
16. November 2007 @ 22:10
@Eisvogel@Eraser
Hallo,
ich glaube nicht, dass aus Unwissen wieder Unwissen wird, bis alles unklar ist: Die Geschichte des Westens ist vielmehr das Gegenteil davon - aber manche Prozesse dauern länger als andere. Ich denke, dass es Steinmeier in der Tat nur am Rand interessiert, mit wem er einen Song über was aufnimmt, ZUR ZEIT, aber wenn sich die Verhältnisse ändern, macht er auch das Gogogirl bei StuckMojo (s. #29). Sie schrieben, Eisvogel, dass die Zugriffe auf Ihre Seite steigen, das ist sehr erfreulich…
Nachdenklich, Eisvogel, macht mich Ihr Kommentar #34: In der Tat, Politiker werden auch recht gut bezahlt und kriegen sehr schnell sehr hohe Pensionen. Grade heute haben sie wieder zugeschlagen ( http://www.n-tv.de/880497.html ), medial nahezu ohne Widerspruch (das ist sehr interessant, wenn man das mit den Lokführern vergleicht). Das von ihnen gelieferte “Produkt” scheint angesichts seiner Mangelhaftigkeit häufig als arg überteuert. Aber “die Politiker” sind nationwide ja auch nicht grade wenig (keine Ahnung, wieviele das eigentlich in Zahlen sind), und da wird es welche geben, die ihren Job gut machen können und wollen, und es gibt auch faule oder eher minderbemittelte. Ich fand zB Otto Schily immer gut (ohne viel über ihn zu wissen). Ich fand es gut, wie er Inhalte und Gestaltungsmöglichkeiten Parteien vorzog, wie er sich selbst verändert hat. Und ich fand es gut, als er in einem Interview sagte, dass er nunmal einfach nur klassische Musik höre (sich also nicht anbiederte)…
Vielleicht liegen Sie richtig, Eisvogel, wenn Sie schreiben “Ich glaube nicht an unwissende Politiker, ich glaube eher, dass die ganz genau Bescheid wissen und eilfertig versuchen, die Explosion auf die Zeit nach ihrer Politikerkarriere hinauszuschieben”. Eine ganze Reihe wissen wohl Bescheid. Und einige von diesen betreiben vielleicht (aus persönlichen-materiellen oder persönlich-ideologischen Interessen) bewußt eine Politik zum Schaden der Nation und des Westens (Diese Leute werden für ihre Taten zur Rechenschaft gezogen werden). Aber ich glaube nicht, dass die Verlangsamung von Prozessen/Entscheidungen nur mit Blick auf die PENSIONIERUNG erfolgen. Vielmehr wird es auch die Sicht geben, dass Unordnung und Gewalt der Geistigkeit für uns nicht förderlich sondern ein mohammedanistisches Ding sind, ein Ding des Gegners. Es geht mE vielen darum, die Dominosteine so zu arrangieren, dass sie ALLE fallen. Es geht darum, das Monster Mohammedanismus DEFINITIV zu eliminieren (die Ideologie, nicht die Menschen, die in dieser gefangen sind) und es von der Erde zu tilgen. Bevor der Ring geschlossen ist, ist Unruhe kontraproduktiv. Deshalb stimme ich Ihrer kürzlichen Bewertung eines Ausspruchs unserer Kanzlerin zu, Eisvogel: Frau Merkel WEISS Bescheid… Aber sie verlangsamt. UND DAS IST RICHTIG!
THEY are obsolet - THEY are OUT OF TIME. WIR haben ALLE ZEIT der Welt! We are IN TIME!
Und zur Not haben wir auch die unzähligen Wagen - gesteuert von unzähligen Helden - mit Guns und Explosiva im Kofferraum und viele bösartige Spielzeuge mehr… aber ich glaube, DIE werden uns nicht dazu bringen, das alles zur Anwendung zu bringen, deshalb, weil wir das Spiel schon vor langer Zeit für UNS entschieden haben…
Mit freundlichen Grüßen
….
Kommentar von Eraser
17. November 2007 @ 12:29
Wenn sie genau wüßten mit wem und was sie es zu tun haben, dann würden sie nicht immerwieder soviel augescheinliche Dämlichkeit und Naivität gegenüber den Islam an den Tag legen, wie es der hier thematisierte Steinmeier zum Beispiel getan hat. Besonders im Falle der versuchten Verschiebung des Problems auf später, würden sie alles daran setzen, dass es nicht weiter auffällt, anstatt sich zum Klaus zu machen.
Der Schrei nach mehr Integration hätte, vorausgesetzt es ist wirklich Integration gemeint und nicht Assimilation, ebenso zur Folge, dass das Problem sich der eigenen Amts- oder Lebenszeit immerweiter nähert.
Je schneller sich der Islam etabliert (Quoten, Körperschaften, soziale Befugnisse, politischer Einfluß, etc..), umso schneller wird es knallen, weil es der Mehrheit schneller auffällt.
Ihr Verhalten wäre also hochgradig kontraproduktiv für die Ziele, die Europäer im dunkeln tappen zu lassen und die Probleme auf später zu verschieben.
Das nötige Maß an Hass gegenüber der eigenen Gemeinschaft, das ein solch niederträchtiges Verhalten erfordert, kann ich ebensowenig beobachten. Eher das Gegenteil.
Stattdessen trifft man überall und in allen Gesellschaftsschichten Gutmenschen, die glauben alles Leid der Menschen dieser Welt lindern zu müssen und dafür die eigene Gesellschaft in die Verantwortung nehmen wollen, und Linksideologen, die in ihrem Wahn überhaupt nicht mehr Bedenken welche Folgen ihr Handeln für ihre eigene Gesellschaft hat.
Beides ist mehr oder weniger “gut” gemeint, und zeugt meiner Meinung nach nicht von dem nötigen Maß an Hass.
“Wir interessieren uns doch auch für den Islam, obwohl wir es nicht beruflich müssen.”
Der Punkt ist der, dass ich denke, dass Politiker sich nicht darüber im Klaren sind, warum sie sich dafür interessieren sollten.
Sofern das Interesse doch vorhanden ist, scheinen sie dann mehrheitlich eine ganz andere Herangehensweise an das Thema Islam zu besitzen als wir…
“Ich habe Probleme damit, mir vorzustellen, dass das Thema bei Politikern auf Desinteresse stößt, schließlich wissen sie zum Beispiel ganz genau, dass es uns “Islamophobe” gibt und das ist ihnen so unangenehm, dass sie Konferenzen gegen Islamophobie abhalten und Hatespeech-Gesetze durchsetzen wollen. Kommt da wirklich keiner auf die Idee, sich mal erklären zu lassen, warum wir islamophob sind?”
Hier zum Beispiel, zeigt sich diese vollkommen andere Behandlung des Themas recht gut.
Vielleicht (= sehr wahrscheinlich) bezeichnen sie uns als islamophob, halten Islamkonferenzen ab und erlassen Hatespeech Gesetze nicht aus dem Grund, dass sie irgendetwas verheimlichen und Kritiker möglichst rechtstaatlich ausschalten wollen, sondern aus dem einfachen Grund, dass sie glauben nicht der Islam sei das Problem, sondern die Menschen die ihn schlecht reden und daher glauben ihn beschützen zu müssen (siehe Gutmenschen und Linksideologen).
Wo soll sich hier ein Interesse am Islam äußern?
Sicherlich sollte man auch wissen wen oder was man da in Schutz nimmt aber das tun sie aus ihrer Sicht auch: ein exotisches, leider noch etwas rückständiges Christentum, welches von einer schützenswerten Minderheit in Deutschland praktiziert wird.
Wer von den hier Anwesenden kann von sich behaupten, dass sich sein Interesse am Islam aus einem Minderheitenschutzgedanken speist?
@time
“Es geht mE vielen darum, die Dominosteine so zu arrangieren, dass sie ALLE fallen. Es geht darum, das Monster Mohammedanismus DEFINITIV zu eliminieren (die Ideologie, nicht die Menschen, die in dieser gefangen sind) und es von der Erde zu tilgen. Bevor der Ring geschlossen ist, ist Unruhe kontraproduktiv.”
Ich würde mich nicht darauf verlassen.
Kommentar von Time
17. November 2007 @ 13:08
@ Eraser/38
Hallo Eraser,
Sie haben recht, VERLASSEN darf man sich darauf nicht.
Aber auch ich selbst habe mich seinerzeit über Ronald Reagan lustig gemacht, der heute als einer der bedeutendsten Präsidenten der USA anerkannt wird. Er prognostizierte und betrieb das Ende des Sowjetimperiums, und er fragte, was man damals allgemein für lächerlich hielt, ob es mit einem Winseln oder einem Knall zugrunde gehen würde.
Bis später,
Time
Kommentar von ll
17. November 2007 @ 13:23
Vielleicht hilft chaos und Unordnung ja auch, dass alle nach terrorgesetzen und Neuer weltordnung schreien.NWO.
(neben Billiglöhnern)
Kommentar von Bokito
17. November 2007 @ 13:51
ein Cartoon zum Sabbat:
http://www.israeli-art.com/satire/ironie.htm
Kommentar von gubbelgobbel
17. November 2007 @ 18:48
Ich finde es unendlich traurig, dabei zuzusehen, wie die einst so hochstehende Kultur des Abendlandes einer politischen Haltung geopfert wird, die sich bei - man verzeihe die Wortwahl - grenzdebilen Primaten anbiedert, in der vagen Hoffnung, wenn man deren “hingerotztes Stammelgeröhre” (Zitat O. Kalkofe) in den Rang einer kulturellen Leistung erhöbe, würden sich die Minderwertigkeitskomplexe in Luft auflösen und die Gräben zwischen uns und den islamischen Zuwanderern verringern.
Ich habe öfters lange Gespräche über zivilisatorische Errungenschaften und das Miteinander der Kulturen geführt mit einem guten Freund von mir, einem chinesischen Studienkollegen. Er drückte dabei seine äußerste Hochachtung aus vor den Leistungen der Europäer, deren Entdeckungen und Entwicklungen in den vergangenen vierhundert Jahren die Moderne, wie wir sie kennen, überhaupt erst begründet haben.
Ohne Europa, ohne Europäer gäbe es noch heute höchstwahrscheinlich weder elektrisches Licht noch moderne Medizin, weder Teilchenphysik noch Sinfonien, weder Autos noch Flugzeuge oder Computer. Europäer haben die Aufklärung erfunden, sich aus den Fesseln dogmatischen Denkens befreit, die wissenschaftliche Methode entwickelt. Dadurch hat Europa einer Ausdehnung des menschlichen Horizonts den Weg bereitet, die in der gesamten Menschheitsgeschichte in ihrer Geschwindigkeit und Bedeutung ohne Beispiel ist.
Es ist eine sehr interessante Frage, die ich hier leider nur kurz anschneiden kann, warum die nordostasiatischen Völker vor vier Jahrhunderten den Anschluss verloren und erst in jüngster Zeit wieder in der vorderen Liga mitspielen. An fehlender Befähigung liegt es nicht, davon legt die heutige Dominanz der Asiaten in den Naturwissenschaften eindrucksvoll Zeugnis ab. Mein Bekannter glaubt, dass es der Kollektivismus und Isolationismus der asiatischen Kulturen war, der sie daran hinderte, selbst die wissenschaftliche Methode zu entdecken. Im Europa der vergangenen Jahrhunderte hatten wir somit die einzigartige Situation, dass durch entsprechend große Bevölkerungszahlen hochbegabte Individuen entstanden, die weder durch kulturelle noch durch genetische Disposition an der Entfaltung ihres Talents gehindert wurden und deren in der Persönlichkeit vieler Europäer angelegter Individualismus sie zu genau derjenigen erfolgreichen Mischung aus Querdenkern und Analytikern machte, die erfolgreiche Forscherkarrieren begünstigen.
Das sind alles Errungenschaften, auf die wir stolz sein können, Leistungen und Tugenden, die nicht nur uns, sondern mit einiger Verzögerung auch vielen anderen Teilen der Welt einen verglichen mit anderen historischen Perioden schier unglaublichen Wohlstand verschafft haben. Übrigens ist europäische Musik (nein, nicht das Rappergestammel, sondern die “echte” Musik) auf der ganzen Welt beliebt - in Afrika ebenso wie in Asien. Bachs Weihnachtsoratorium befindet sich eben einfach nicht auf der musikalisch gleich anzusiedelnden Stufe wie Buschgetrommel durchmischt mit Affenlauten, auch nicht in seiner “Rap” genannten modernen Version.
Es ist mir als Hobbymusiker (und Liebhaber von Musik aus der Romantik, dem Impressionismus und dem Jazz) ein absolutes Rätsel, wie sich ausgerechnet der Außenminister einer Nation, die in den vergangenen Jahrhunderten mehr musikalische Genies hervorbrachte als jede andere (siehe dazu auch Charles Murrays Bestandsaufnahme “Human Accomplishment - The Pursuit of Excellence in the Arts and Sciences, 800 B.C. to 1950″), dazu herablassen kann, die gutturalen Laute eines Ghetto-Proleten nachzuäffen und sich von letzterem dafür auch noch loben zu lassen.
Eigentlich kann das nur bedeuten, dass man im Außenministerium inzwischen fest davon überzeugt ist, dass solche Darbietungen das Beste dessen sein werden, was wir von “Migrantenmusik” zu erwarten haben - jedenfalls in der Hinsicht, dass diese “Musik” von den türkischen bzw. arabischen Migranten selbst geschätzt wird. Steinmeier hätte sich nicht mit deutschen HipHop-Prolls auf der Bühne blicken und dermaßen demütigen lassen, denn er weiß, dass der Horizont deutscher Musik nicht bei Leuten wie “Ferris MC” aufhört und dementsprechend auch kaum eine gesteigerte Wertschätzung seiner Person durch die deutsche Bevölkerung bei einer derartigen Anbiederung zu erwarten wäre.
Aber die politische Elite hat längst resigniert: Sie hat akzeptiert, dass die türkischen Migranten in der Masse niemals zu der Qualität der Leistungen der indigenen Bevölkerung wird aufschließen können, einfach weil die Talentdichte zu gering ist. Deshalb verlegt sie sich darauf, sogenannte “Musiker” und erfolgreiche Sportler zu hofieren und als Vorbilder darzustellen, wohlwissend, dass der Wohlstand einer Gesellschaft nur in verschwindend geringem Maße von der Zahl ihrer sportlichen Talente bestimmt wird und auch keine zehntausend Rapper zu den zehn erfolgreichsten Sprachvergewaltigern gehören können. Damit verbunden ist die Hoffnung, dass so der innenpolitische Frieden durch eine kollektive Illusionierung der Migranten aufrechterhalten werden kann - Parallelen zu der gesellschaftlichen Situation in den USA, wo Schwarze fast ausschließlich als Sportler, Künstler, Schauspieler, Sänger herausragen (alles Berufe, die mit keinen höheren intellektuellen Ansprüchen einhergehen) und die Kinder der Ghettos von einer Karriere als Basketballstar träumen, sind unverkennbar.
Wenn also Herr Steinmeier die Performance eines Muhabbet als gelungenes Beispiel der Bereicherung der deutschen Gesellschaft durch Elemente der türkischen Kultur darstellt, dann ist das doch im Grunde eine handfeste Beleidigung der Türken. Denn Steinmeier sagt doch eigentlich dies: Ihr muslimischen Migranten seid keine erfolgreichen Kernphysiker, keine Literaten, keine Komponisten, keine Molekularbiologen, Ingenieure.. eigentlich seid Ihr überhaupt nichts, wozu man Grips braucht, und vielleicht werdet Ihr das - in signifikanten Teilen - auch nie sein. Deshalb loben wir jetzt selbst Eure von Euch in den Rang einer kulturellen Leistung erhobenen musikalischen Exkremente als wichtigen Beitrag zu der deutschen Gesellschaft, in der Hoffnung, dass ihr Euch dann endlich besser fühlt und nicht aus Wut über Eure eigene nachhaltige Erfolglosigkeit unsere Häuser anzündet und unsere feinsinnige, differenzierte, zurückhaltende und anständige Kultur zerstört.
Ist diese Hoffnung berechtigt? Ich glaube nicht. Denn die türkischen Migranten wissen, dass wir ihre musikalischen Gehversuche verachten, auch wenn unser Außenminister sie lobt. Sie wissen, dass warme Worte der Politik keinen BMW mit Alufelgen in die Garage zaubern. Und sie glauben auch zu wissen, wer dafür verantwortlich ist: Wir natürlich. Die deutsche Noch-Mehrheitsgesellschaft, die indigene Bevölkerung, die durch ihre unverschämten Fähigkeiten dafür verantwortlich ist, dass die Migranten im Vergleich so schlecht aussehen. Was auch immer ein Ghetto-Prolet für seine wirtschaftliche Erfolglosigkeit verantwortlich macht, es wird wohl kaum eine der tatsächlichen Ursachen sein, die da lauten: Mangelnde Intelligenz, Arroganz, Unkultiviertheit, anmaßendes Verhalten, Gewaltbereitschaft, fehlende Bildung und geringe Wertschätzung derselben, Ignoranz, die Mentalität einer primitiven Kultur - um nur ein paar davon zu nennen. Nein, im Zweifel sind es die Deutschen, die durch ihren vermeintlichen Rassismus dafür sorgen, dass der türkische Herrenmensch in der deutschen Gesellschaft einfach nicht den Platz einnehmen kann, der ihm nach seinem Verständnis selbstverständlich zusteht.
Eines hat Steinmeier vielleicht übersehen: Die Schwarzen wurden als Sklaven in die USA verschleppt, aber die Deutschtürken kamen aus eigenem Antrieb als freie Menschen. Viele von ihnen besitzen die türkische Staatsbürgerschaft und denken auch nicht daran, sie aufzugeben, weil sie sich diesem Land mehr verbunden fühlen als unserem. Wir müssen uns für diese Menschen nicht verantwortlich sehen. Wir haben ihnen gegenüber keine historische Verpflichtung. Es gäbe - noch - Alternativen zum Schmusekurs.
Aber unsere politische Elite hat die Flinte längst ins Korn geworfen; sie glaubt schon lange nicht mehr daran, dass die Migranten in nennenswerter Anzahl zu einem soziodemographisch vergleichbaren Teil der deutschen Gesellschaft aufsteigen könnten, ist aber unfähig oder unwillig, die Konsequenzen daraus zu ziehen. Wenn es dafür noch eines Beweises bedurft hätte, dann hat ihn Herr Steinmeier hiermit geliefert.
Kommentar von D. N. Reb
17. November 2007 @ 21:59
aber die Deutschtürken kamen aus eigenem Antrieb als freie Menschen.
An der Legende, dass es nicht so war, wird bestimmt noch gearbeitet.
Kommentar von Feuervogel
18. November 2007 @ 12:59
@ gubbelgobbel
ein wie ich finde - und dieses Wort gebrauche ich ziemlich selten - brilliant geschriebener Kommentar.
Im Unterschied zu den Schwarzen in den USA hält aber die Mehrheit der Türken in Deutschland an einer explizit türkisch-nationalen Identität fest (was wiederum bei den Schwarzen in den USA sinnlos wäre, ein Zusammengehörigkeitsgefühl ergibt sich da nur über die gleiche Hautfarbe) - sie wird ja weithin auch als Gegenmodell zur “deutschen” oder auch “westlichen” Identität verstanden.
Bloß kann so ein Gegenmodell bei den Gegebenheiten erfolgreich sein? Das mit einem klaren Nein zu beantworten, sollte eigentlich nicht schwer sein.
Es führt zu Minderwertigkeitskomplexen, die mit wachsender Zahl derjenigen, die sich explizit als Türken oder “Nicht-Westler” verstehen, sich zunehmend - was ja bereits in vielen europäischen Ländern der Fall ist - in Gewalt und physischer Demütigung bis hin zu Morden an Angehörigen der indigenen Bevölkerung und anderen Minderheiten ausdrücken werden.
Und für all das braucht es nicht mal einen Islam - der ist nur noch das “Sahnehäubchen”!
Kommentar von gubbelgobbel
18. November 2007 @ 20:55
@Feuervogel
Im Unterschied zu den Schwarzen in den USA hält aber die Mehrheit der Türken in Deutschland an einer explizit türkisch-nationalen Identität fest (was wiederum bei den Schwarzen in den USA sinnlos wäre, ein Zusammengehörigkeitsgefühl ergibt sich da nur über die gleiche Hautfarbe) - sie wird ja weithin auch als Gegenmodell zur “deutschen” oder auch “westlichen” Identität verstanden.
Interessanterweise gibt es sogar bei den Schwarzen in den USA eine gewisse Verklärung und Mystifizierung Afrikas, die aus einer eher an volkswirtschaftlichem Erfolg orientierten Sicht in Anbetracht der unterirdischen Performance dieses Kontinents kaum nachvollziehbar ist. Allerdings gibt es auch mehr als genug äußerst enttäuschte Berichte von schwarzen Amerikanern, die Afrika besuchten und erst dort bemerkten, wie sehr sie Amerikaner und wie wenig sie Afrikaner sind - und vor allem, wie wenig die mystische Urheimat der Schwarzen mit ihren romantischen Vorstellungen gemein hat.
Wahrscheinlich ist es einfach psychologisch extrem schwer, sich einzugestehen, dass das eigene Volk nicht gerade zu den absoluten Überfliegern auf diesem Planeten gehört. Da stellen auch die Deutschtürken keine Ausnahme dar, von denen nur wenige zu einer kritischen Sicht auf die Türkei bereit sind.
Bloß kann so ein Gegenmodell bei den Gegebenheiten erfolgreich sein? Das mit einem klaren Nein zu beantworten, sollte eigentlich nicht schwer sein.
Die Frage ist eben, wie man Erfolg definiert. Wenn wir davon ausgehen, dass die Ziele der Deutschtürken mit unseren vergleichbar sind, greift das vielleicht zu kurz. Wir streben vorwiegend nach Familienglück, materiellem Wohlstand, Freiheit und Frieden. Die türkischen Migranten wissen Reichtum natürlich auch zu schätzen, aber vielleicht ist ihnen die “Nestwärme” ja wichtiger als das, was sie nur haben können, wenn sie dafür auf ihre Traditionen und importierten Denkweisen verzichten?
Wir haben in unserer Gesellschaft “Nestwärme” und Erfolg gleichzeitig, weil es doch gerade unsere Kultur ist, die Eigenschaften besitzt, die unseren Erfolg vorantreiben. Die anatolischen Migranten können nur wirtschaftlichen Erfolg haben, wenn sie bereit sind, vieles, wenn nicht das meiste von dem, was ihre Ursprungsgesellschaft ausmachte, über Bord zu werfen. Natürlich ist ihnen nicht bewusst klar, dass dem so ist. Aber im Zweifel werden sie instinktiv dazu neigen, sich diese verlorene “Nestwärme” in Deutschland wieder aufzubauen, selbst um den Preis volkswirtschaftlichen Verfalls.
Das bedeutet: Wer nicht bereit ist, sich an die deutsche Kultur anzupassen, der wird sich erst dann wieder hierzulande “richtig” zuhause fühlen, wenn er das kulturelle Umfeld seiner Heimat nach Deutschland exportiert hat. Vielleicht ist genau das ja das Ziel gar nicht so weniger Deutschtürken? Durch den demographischen Druck könnten sie ihr deutsches Anatolien letztendlich bekommen, natürlich um den Preis des Wohlstands.
Ich behaupte nicht, dass die Deutschtürken bewusst so entscheiden - letztendlich war es ja gerade der Wunsch nach Wohlstand, der sie aus ihrer Heimat nach Deutschland lockte. Aber dieser Zustand könnte am Ende einer Entwicklung stehen, die von Menschen vorangetrieben wird, die nicht realisieren wollen, wie sehr das, was sie als ihre eigene kulturelle Identität begreifen, für die desolate wirtschaftliche Situation in ihrer alten Heimat verantwortlich ist.
Der Islam spielt in diesem Zusammenhang meines Erachtens schon eine wesentliche Rolle, weil er einen ganz wesentlichen Teil dessen ausmacht, was in der Türkei und den arabischen Ländern ökonomische Prosperität be- und nicht selten völlig verhindert. Gleichzeitig ist er aber auch derjenige Teil der Ursprungskultur, von dem sich abzuwenden unglaublich schwer und gefährlich ist. Wenn die Deutschtürken auf ihre türkische Identität pochen, dann vielleicht auch deshalb, weil sie instinktiv doch wissen, dass eine Assimilation in die deutsche Gesellschaft langfristig nicht ohne eine Abkehr vom Islam funktionieren kann.
Wenn ich beispielsweise nach Norwegen auswandern würde und es dort Sitte wäre, dass man sich immer den linken Schuh zuerst anzieht, während die Reihenfolge in Deutschland egal ist, dann hätte ich wahrscheinlich wenig Probleme damit, mich diesbezüglich an lokale Gebräuche anzupassen. Mit Religionen funktioniert das aber nicht so einfach, vor allem, wenn sie dermaßen stark in das öffentliche Leben eingreifen, wie der Islam das leider tut. Die katholischen Iren, die in die USA auswanderten, sind auch niemals protestantisch geworden (was langfristig wenig Probleme verursachte, weil die Konfessionen sich in vielen Dingen einig sind und es einen starken gemeinsamen kulturellen Hintergrund zwischen angelsächsischen Protestanten und irischen Katholiken gab).
Selbst wenn es nicht das große Problem gäbe, dass die Deutschtürken leider im Durchschnitt einfach etwas dümmer sind als die indigenen Deutschen, bliebe immer noch als größtes Integrationshindernis der Islam. Pakistani und Inder unterscheiden sich ethnisch kaum, aber allein der religiöse Gegensatz reichte aus, eine Spaltung des Landes zu begründen.
Der Islam ist ja auch für intelligente Menschen, die ihn praktizieren, etwa weil sie eine Gesellschaft dazu zwingt, ein enormes Produktivitätshindernis. Das betrifft nicht nur ganz praktische, offensichtliche Dinge wie die Zeit, die das fünfmalige Beten mitsamt den dazugehörigen Ritualen oder das Auswendiglernen von Koransuren in Anspruch nehmen, sondern vor allem Tabus, die der Islam vor die Ausübung der Wissenschaft setzt. Wenn ich einen Verbrennungsmotor konstruieren möchte, muss ich mit den zugrundeliegenden physikalischen Prozessen befassen. Tue ich das, muss ich die Gültigkeit und Präzision der Naturgesetze akzeptieren. Das aber steht in vielerlei Hinsicht im Widerspruch zum Islam. Als Konsequenz dessen wird in islamischen Gesellschaften die Auseinandersetzung mit den Naturwissenschaften insgesamt extrem skeptisch gesehen und alles blockiert, was zu einer Schwächung der Position des Islam in der Gesellschaft führen könnte.
Letztendlich sehe ich genau das aufziehen, was Du beschreibst: Die Deutschtürken werden sich - in Einsicht der Tatsache, dass eine Integration nur mit der Abkehr vom Islam funktionieren kann, und im Verbund mit dem Unwillen, diese zu vollziehen, sowie der Frustration über den ausbleibenden Erfolg in der deutschen Gesellschaft - im Zweifel für ihre türkische Identität entscheiden, und die gewalttätigen Konflikte werden zunehmen. Deshalb muss Europa entweder gewaltbereite Migranten oder zumindest den Islam in ihren Köpfen loswerden. Das jedoch zu bewerkstelligen, erscheint mir gegenwärtig fast unmöglich.
Kommentar von Pit
18. November 2007 @ 21:15
Ich halte es für einen Riesenfehler zu glauben, Beethoven und ähnliches wäre unsere Kultur.
Solches ist absolut unzureichend als Kultur.
Das ist nur ein Teil einer Kultur, und eine Kultur, ein Volk, das keine Erdung, keine Bodenhaftung, keinen Bezug mehr zu Verwurzelung hat, ist verloren.
Der nerd, der Bücherwurm, kann niemals, alleine, eine Kultur tragen. Er ist nicht zufällig sexuell unattraktiv. Die Natur sieht diesen Typus nicht zur Fortpflanzung vor, denn er ist gerade kein überzeugendes Erfolgsmodell.
Wir brauchen kulturelle Ausdrucksformen für unsere Kraft, Vitalität, Selbstbewußtsein, für Männliches, Kriegerisches. Für Sexuelles.
Ich möchte als selbstbewußter Deutscher zum Ausdruck meiner Vitalität nicht auf die Ausdrucksformen eines ausländischen Feindes angewiesen sein. Aber genau so ist es derzeit. Wir haben keine Volkskultur, und das ist tödlich für unser Volk.
Wir können als Volk nur leben, wenn wir diesen Bereich integriert haben, denn wir sind ein Volk nur wegen unseres Bewußtseins für unsere Identität als Volk, und wenn diese Identität aufgelöst wird, dann lösen wir uns auch als Volk auf.
Darum brauchen wir unsere Identität in allen Bereichen unserer Kultur, unseres Selbst-Bewußtseins als Volk. Wir müssen es sein, wir für uns, die den Bereich des Kriegerischen, des Vitalen, des Sexuellen für uns durch uns besetzt haben.
Wenn dieser Bereich von Leuten besetzt ist, die uns geradezu feindlich gegenüber stehen, so bedeutet das, daß wir unsere Kraft aufgegeben haben. Wir haben uns aufgegeben, unsere Bereitschaft zu leben und zu kämpfen, uns fortzupflanzen, wild, frei und also kreativ, schöpferisch, zu sein.
Wir werden so in einem zentralen Bereich abhängig von unserem Feind. Wir werden entkernt, wir verlieren unsere Verwurzelung, unsere Erdung, unsere Bodenhaftung. Gerade wie es ja auch im wahren Wortsinn geschieht, daß uns unser Land, unser Boden, geraubt wird.
Wir werden eine akademisch - intellektuelle Oberschicht, die beim nächsten Sturm fortgespült wird und dann geht die Macht im Lande endgültig in die Hände des Feindes über.
Wir werden unser Land verloren haben, wir werden unsere Identität als Volk verloren haben.
Es wird keine Deutschen mehr geben, und es wird kein Deutschland mehr geben.
Es ist ja gerade der Irrglaube, ein Land, ein Volk, könne leben, wenn alle ihre akademische Karriere verfolgen, welcher dazu führte, daß wir zwanghaft Proleten importierten.
Das ist genau das, was ich hier einmal mit magischem Magnetismus gemeint habe: die gesamte Bevölkerung spürt das Falsch-Unnatürliche des Zustandes und BEGINNT MIT EINEM HEIMLICHEN MAGNETISMUS DAS ANZUZIEHEN, WAS FEHLT: Volk mit Bodenhaftung, Volk mit Sexualität, Volk mit einem Leben in Gemeinschaft und nicht nur im Kopf.
Ich aber bin national gesonnen und ich will, daß wir eine ganzheitliche Kultur sind und nicht so unfähig, daß wir gezwungen sind, andere zu Hilfe zu holen, um unsere Probleme zu lösen. Um den Preis des Verlustes unserer Identität und unseres Verschwindens aus der Geschichte.
Zurecht fühlt unser Feind, daß wir schwach sind, wenn wir einen solchen Bereich nicht zu besetzen imstande sind und ihn sogar kampflos dem Feind überlassen.
Nicht die Verächtlichmachung der kulturellen Ausdrucksweise unserer Feinde ist gefordert, sondern die Besetzung dieses Bereiches durch uns rechtmäßige Bevölkerung, und die Vertreibung des Feindes.
Nicht das angeblich Primitive dieses Türken ist das Problem. Sondern daß er sich offen und ungestraft als Feind seines Gastlandes gerieren darf und daß er überhaupt als Angehöriger einer feindlichen Nation hier lebt.
Wer in Deutschland, auf Dauer und nicht nur als zeitlich befristeter Gast, lebt, hat unsere Kultur mitzutragen und uns angestammten Bewohnern positiv gegenüber zu stehen. Feinde sind zu bekämpfen.
Kommentar von gubbelgobbel
18. November 2007 @ 23:45
@Pit
Wovon sprichst Du? Die Deutschen bestehen doch nicht nur aus Akademikern. Das wäre auch weder wünschenswert noch realistisch. Übrigens sind durchaus auch Akademiker in der Lage, sexuelle Beziehungen einzugehen. Dass sich auf diesem Blog überwiegend Akademiker tummeln, ist nicht weiter überraschend, wenn man berücksichtigt, dass Nichtakademiker sich eher ungern an langwierigen politischen oder gesellschaftlichen Debatten beteiligen. Rückschlüsse auf die deutsche Gesellschaft als Ganzes lassen sich daraus wohl kaum ableiten.
Der Import der türkischen “Gastarbeiter” fand auch nicht statt, um irgendein Bedürfnis nach “sexuell anziehenden, virilen Wilden” zu befriedigen, sondern aus wirtschaftlichen Erwägungen. Wer schon einmal mit der Regionalbahn durch das Ruhrgebiet gefahren ist, kann aus eigener Anschauung bestätigen, dass es in Deutschland mehr als genug Leute “mit Bodenhaftung” gibt - vielleicht teilweise mit etwas zu viel Bodenhaftung.
Deine Romantisierung primitiver Instinkte kann ich nicht teilen, mich erinnert sie auch etwas zu sehr an die Rhetorik des Dritten Reiches. Ja, wir haben ein Nachwuchsproblem, aber das hat z.B. Kanada nicht, und dort stimmen die Geburtenraten. Trotzdem ist Kanada kein Hort “viriler Wilder”. Aggression ist für ein zivilisiertes Land nie besonders hilfreich, gleich ob sie von türkischen oder deutschen Proleten ausgeht.
Im übrigen sind die Migranten nicht unsere “Feinde”. Es sind Menschen mit einem anderen kulturellen Hintergrund als wir, die in der Hoffnung auf ein besseres Leben hierherkamen. Die planen keine organisierte Vernichtung des deutschen Volkes, sie wollen einfach nur hier genauso weitermachen, wie sie das von ihrer Heimat und ihren Traditionen her gewohnt sind, und gleichzeitig am deutschen Wohlstand partizipieren. D