Die Wurzeln der Antidiskriminierung - Liberalismus oder Marxismus?

Original vom 23. Oktober 2007 : The Roots of Non-Discrimination - Liberalism or Marxism?
[Begriffserklärung: "Liberalismus" ist die Übersetzung für den Begriff "liberalism", der im Amerikanischen eine zumindest teilweise deutlich andere Bedeutung hat als im Deutschen, vor allem wenn man den heutigen "liberalism" dem Wirtschaftsliberalismus gegenüberstellt. Historisch sind die Unterschiede geringer. ]
Was ist die treibende Kraft hinter der Ideologie der absoluten Gleichheit und der totalen Antidiskriminierung in der westlichen Welt? Ich habe viele verschiedene Erklärungen dafür gehört, manche beschuldigen das Christentum, die Demokratie des allgemeinen Wahlrechts, den Marxismus, die Entkolonialisierung oder - vielleicht die wahrscheinlichste Erklärung - den Nazismus und die Verwüstung, die der 2. Weltkrieg angerichtet hat. Das hat eine Ablehnung von allem und jedem hervorgerufen, was als polarisierend angesehen werden könnte - einschließlich des Nationalstaats - und hat damit die multikulturelle Ideologie ermöglicht, die ironischerweise inzwischen selbst zunehmend totalitär wird.
Der amerikanische Blogger Lawrence Auster ist der Ansicht, dass diese zivilisationsweite Vorstellung, Intoleranz sei das Schlimmste, was es gibt, und müsse eliminiert werden,
“die logische Konsequenz aus dem älteren, moderater scheinenden Liberalismus ist, nicht die aus der radikalen Linksideologie. Aber selbst wenn ich mich irre und der heutige geisteskranke Liberalismus das Kind der radikalen Linken ist, ist das bedeutungslos, weil der aus der Linken geborene Liberalismus inzwischen die Mainstream-Orthodoxie der westlichen Welt ist.”
Auster zufolge hat “Liberalismus” während der vergangenen 300 Jahre vielerlei Bedeutungen gehabt und hat der menschlichen Rasse auch elementare Wohltaten gebracht. Er unterscheidet zwischen drei Hauptstadien des Liberalismus, die sich auch gegenseitig überlappen und nebeneinander existieren können.
Der klassische Liberalismus, bei dem “alle Menschen gleich erschaffen sind”, bedeutete, dass niemand in eine andere Ordnung hineingeboren wird, niemand über oder unter anderen Menschen steht. Liberalismus bedeutete somit die Entfernung traditioneller oder willkürlicher Unterscheidungen, die Menschen auferlegt wurden. Liberalismus bedeutete Einschränkungen der Staatsmacht und eine Herrschaft des Gesetzes anstatt eine von Menschen. Er bedeutete Selbstbestimmung eines Volkes durch seine Verfassung und sein Rechtssystem.
Der Liberalismus der Progressiven Ära, der mit den Begriffen New Deal und Great Society verbunden ist, ging dazu über, zu bedeuten, die wirtschaftlich Mächtigen davon abzuhalten, zu viel Macht zu erlangen, und die Lebensbedingungen der Menschen (in der Great-Society-Phase) zu verbessern und anzuheben. Er war designiert, alle Menschen gleich zu machen. Anstatt der Regierung Einschränkungen aufzuerlegen (weil eine uneingeschränkte Regierung früher als die Hauptbedrohung der Freiheit angesehen wurde) bedeutete Liberalismus jetzt ein unendliches Wachstum der Staatsquote und damit der Regierungsmacht, um die Verteilung konkreter sozialer Wohltaten ausweiten zu können.
Und schließlich haben wir noch den modernen Liberalismus, der nach dem 2. Weltkrieg und insbesondere nach den 1960er Jahren aufkam:
“Liberalismus bedeutete schließlich, dass es nichts außerhalb oder überhalb des menschlichen Ichs gibt, dass jegliche höhere oder kollektive Realität (oder sogar die natürliche Realität wie z.B. die Unterschiede zwischen den Geschlechtern) Unterdrückung darstellt. Er bedeutete schließlich, dass Nationen, Religionen, Familien keine Legitimität haben, weil sie dem individuellen Ich eine kollektive Ordnung auferlegen. Er bedeutete schließlich, dass die einzige legitime Ordnung eine globale Welt ist, die aus radikal freien Einzelpersonen besteht, wie in John Lennons ‘Imagine‘. Er bedeutete schließlich, dass die Wahrheit selbst Unterdrückung darstellt, denn wenn es Wahrheit gibt, dann ist eine Person nicht absolut frei, zu tun, was sie will. Er bedeutete schließlich die Eliminierung der Selbstbestimmung, weil ein Volk, das durch seine Mehrheit agiert, immer noch Macht über Minderheiten und Individuen ausübt. Damit bedeutete er schließlich ungewählte, nicht rechenschaftspflichtige Eliten, die den individuellen Rechten der gesamten Menschheit Geltung verschaffen.”
Nach Austers Sichtweise hat der Liberalismus große Teile der modernen Welt geformt und wird mit allerlei Positivem in Verbindung gebracht, wurde inzwischen aber in ein Extrem getrieben, das für die Zivilisation als solche destruktiv ist. Und weil die Menschen eben immer noch ein positives Bild vom Liberalismus haben, sind sie nicht in der Lage, die Verwüstung zu erkennen, die er anrichtet, oder sich eine Gesellschaftsordnung vorzustellen, die ihn ablegt.
Ich möchte dazu einige Anmerkungen machen. Was Auster als klassischen Liberalismus bezeichnet, beschreibt er beispielhaft an dem Zitat “All men are created equal” (Alle Menschen sind gleich erschaffen) aus der Amerikanischen Unabhängigkeitserklärung, die 1776 von Thomas Jefferson geschrieben wurde. Sie besagt: “Wir halten diese Wahrheiten für selbstverständlich, dass alle Menschen gleich erschaffen sind, dass sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten ausgestattet sind, zu denen das Recht auf Leben, Freiheit und das Streben nach Glück gehört.”
Ich mag sehr viel an der Amerikanischen Unabhängigkeitserklärung. Sie verkörpert das Konzept der Selbstbestimmung und das Recht, eine neue Regierung einzusetzen, wenn die aktulle den eigenen Interessen feindlich gesinnt ist. Allerdings habe ich Vorbehalte gegenüber der Wendung “alle Menschen sind gleich erschaffen”. Darauf folgt zwar das Konzept der “Rechte”, aber sie ist dennoch problematisch. Ich befürworte die Gleichheit vor dem Gesetz, aber diese Wendung kann zu der Forderung nach Gleichheit im Ergebnis in allen Lebensbereichen verzerrt werden. Gleiche Rechte zu haben bedeutet nicht, dass wir mit mit gleichen Potential erschaffen sind. Manche sind talentierter als andere. Diese Unterscheidung ist deshalb von großer Bedeutung, weil derzeit die Vorstellung verbreitet ist, dass alle Menschen nicht nur vor dem Gesetz sondern auch in ihrer Begabung gleich sind.
Möglicherweise liegen die Wurzeln dafür in älteren, kulturellen Vorstellungen von Egalitarismus. Man kann durchaus überzeugend argumentieren, dass dies auch durch die eigentliche Natur des demokratischen Systems mit allgemeinem Wahlrecht bestärkt wird, das beinhaltet, dass die politischen Ansichten aller Menschen gleichermaßen gültig sind. Diese politische Gleichwertigkeit konnte zur kulturellen Demokratisierung führen und damit zu der Vorstellung, dass die gewählten Lebensstile aller Menschen moralisch gleichwertig sind, eine Wahl so gültig wie die andere. In anderen Worten führt diese Sichtweise zu Multikulturalismus und Kulturrelativismus.
Um es von einer anderen Seite anzugehen: Führt die Abschaffung aller gesellschaftlichen und politischen Hierarchien früher oder später auch zur Abschaffung aller kulturellen und sogar natürlichen Hierarchien? Wurde die Saat für den modernen Liberalismus des späten 20. und frühen 21. Jahrhunderts bereits zu Zeiten des klassischen Liberalismus im 18. Jahrhundert gelegt?
Cathy Young schreibt für die Zeitung The Boston Globe und ist schreibende Herausgeberin des Reason magazine, das für libertäre Ideen, individuelle Wahlfreiheit und “freie Geister und freie Märke” eintritt. Young wanderte als Flüchtling aus der Sowjetunion in die USA ein. Welche Politik sie auch immer vertritt, sie kann nicht im entferntesten als Marxistin bezeichnet werden.
Und doch hat sie vor der Islamophobie von Autoren wie Robert Spencer gewarnt.
“Spencer zitiert die Gräuel, die von mittelalterlichen Moslemarmeen in Jerusalem, Konstantinopel und anderen eroberten Städten verübt wurden, als Beweis dafür, dass barbarischer ‘Djihadismus’ im Islam vorherrscht, ohne zur Kenntnis zu nehmen, dass die Taten der christlichen Kreuzfahrer mindestens genauso schlimm waren.”
Spencer selbst führt in seinem Buch The Politically Incorrect Guide to Islam (and the Crusades) aus, dass er in der Tat die Einnahme Jerusalems im Jahr 1099 durch die Kreuzfahrer als “Gräuel”, “Ungeheuerlichkeit” und “abscheuliches Verbrechen” bezeichnet. Der Schluss, den Young bezüglich des Islams daraus zieht, ist
“die größte Hoffnung für eine friedliche Koexistenz liegt darin, dass die islamische Welt die Modernisierung und die individuelle Freiheit annimmt, und nicht dass der Westen diesen Werten den Rücken kehrt.”
Wie genau das vor sich gehen soll, sagt sie nicht. Cathy Young hängt dem Glauben an, dass der westliche Liberalismus in die islamische Welt exportiert werden kann, und das trotz zunehmender Anzeichen für das Gegenteil. Tatsächlich exportieren sie derzeit stattdessen die Scharia in unsere Länder.
Wie der kanadische Journalist Ken MacQueen schreibt, würde Kanadas schon heute zweifelhaftes Gesetz zur Polygamie wie eine Seifenblase platzen, wenn es Polygamisten gelingen sollte, ihre Sicht auf die Ehe gerichtlich anerkennen zu lassen - was durchaus im Rahmen des Möglichen ist.
“Die Ehe wurde bereits rechtlich neu definiert, indem sie auch gleichgeschlechtliche Partnerschaften umfasst, um die Gleichheitsgrundsätze der Charter of Rights and Freedoms zu erfüllen. Der Oberste Gerichtshof Kanadas hielt im Zusammenhang mit der gleichgeschlechtlichen Ehe fest, dass die Vorstellung einer ‘christlichen’ Ehe keine Relevanz mehr besitzt. ‘Kanada ist eine pluralistische Gesellschaft’ beschied das Gericht.”
“Man hört aus Einzelberichten aus Toronto und Ottawa, dass manche so genannte religiöse Führer islamische [polygame] Ehen schließen,” sagt Alia Hobgen, die geschäftsführende Direktorin des Canadian Council of Muslim Women. Asad Dean, der Vorsitzende des Meadowvale Islamic Centre stimmt zu, dass in Kanada viele islamische Mehrehen geschlossen und einfach nicht registriert werden. Das ist auch nicht anders, als wenn andere unverheiratet zusammenleben, meint er. “Niemand sagt ‘Hey, Ihr müsst heiraten, wenn Ihr zusammenleben wollt.’ Diese Zeiten sind vorbei.”
Polygame Familien, die nach Kanada auswandern, haben weniger Glück. Mehrfach-Ehefrauen und ihre Kinder erhalten keine Aufenthaltsgenehmigung. “Wir sollten das erlauben” meint Hogben. “Wir sollten andere Leute respektieren”. Professor Bala aus Queen warnt davor, dass nach einer Entkriminalisierung der Polygamie polygame Einwanderung die sichere Folge wäre. “Wir können dann jemanden aus beisielsweise Afghanistan nicht diskriminieren, der mit seinen vier Frauen oder wohl eher mit seinen 30 Frauen und ihren 20 bis 100 Kindern hier einwandern will.”
Warum nochmal genau können wir Polygamie oder die islamische Kultur nicht “diskriminieren”? Diese Behauptung, dass ein Gesetz gegen Polygamie Diskrimnierung darstellt, wird niemals erläutert; dass es “unfair” ist, wird einfach als gegeben vorausgesetzt. Der Nachdruck, mit dem die Kirche sogar bei Königshäusern und dem Adel auf der Monogamie bestand, war für die Gestaltung unserer Zivilisation von größter Bedeutung. Die Abschaffung der Institution der monogamen Ehe wird diese Zivilisation destabilisieren.
Ich habe Vorstöße dahingehend erlebt, dass in westlichen Ländern die Polygamie legalisiert werden sollte. Manche der Befürworter sind Freie-Markwirtschaft-Libertäre, die ihre Position damit rechtfertigen, dass der Staat sich nicht in die individuelle Freiheit einmischen sollte. Deshalb spricht Lawrence Auster von “rechten Liberalen” und “linken Liberalen” und behauptet, dass es wenig Unterschiede zwischen den beiden Gruppierungen gibt. In manchen Fällen ist das wahrscheinlich richtig. Was die Einwanderung angeht haben auch viele der so genannten rechten Gruppierungen die Idee der totalen Antidiskrimnierung bezüglich des ethnischen und kulturellen Hintergrunds von Einwanderern übernommen.
Professor Helmuth Nyborg von der Universität Aarhus kam im Rahmen seiner Forschungen zu dem Ergebnis, dass es auf dem Gebiet der Intelligenz Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt. Das zog massiven Widerstand und Anschuldigungen gegen ihn nach sich, die später widerlegt wurden, oder denen fehlerhaftes wissenschaftliches Vorgehen nachgewiesen wurde.
Nyborg führt aus
“Innerhalb des Fachbereichs Psychologie darf man nicht über Intelligenz sprechen. Man darf Intelligenz nicht messen und man darf Menschen nicht gemäß ihrer Intelligenz einsortieren. Das gesamte Feld der Intelligenz ist eine so genannte ‘No-go-Area’.
Wenn man sich dafür entscheidet, dennoch damit weiterzumachen, ist man ein schlechter Mensch, jemand der Menschen gemäß ihres Wertes einsortieren will. Und wenn man dann auch noch Personengruppen betrachtet wie Geschlechter oder Rassen, dann ist man einfach nur unmoralisch.”
Gemäß Professor Annica Dahlstrom, einer Expertin für Neurowissenschaften, findet man Männer vermehrt an den Extremen der hohen und niedrigen Intelligenz, und obwohl weibliche Genies existieren, sind sie doch viel seltener als ihre männlichen Gegenstücke. Sie hat auch gesagt, dass Kinder während ihrer ersten Lebensjahre bevorzugt in der Obhut ihrer Mütter sein sollten. Das feministische Establishment reagierte wütend und behauptete, sie habe ihre Position als Wissenschaftlerin dazu missbraucht, Genderstereotypen zu verfestigen.
Dahlström sagt:
“Der Unterschied zwischen Jungen und Mädchen ist, was ihre Biologie und ihr Gehirn angeht, viel größer als wir uns jemals hätten vorstellen können.”
Geschlechtsunterschiede treten bereits bei Feten auf und sind ab dem Alter von drei Jahren klar erkennbar. Die Gehirnzentren, die für Kommunikation und die Interpretation von Gesichtsausdrücken, Körpersprache und Stimmlagen zuständig sind, sind in diesem jungen Alter bei Mädchen besser entwickelt. Wenn man Jungen zwingt, sich wie Mädchen zu benehmen oder umgekehrt, ist das unnatürlich und wird die Kinder unweigerlich verletzen. Eine solche Politik stellt nach ihrer Sicht sogar einen “mentalen Missbrauch” von Kindern dar. Und doch geschieht genau das, manchmal sogar mit der Unterstützung der Regierung.
Der Journalist Kurt Lundgren berichtete auf seinem Blog über ein Magazin, das sich an Vorschullehrer richtet, die sich um Kinder zwischen 0 und 6 Jahren kümmern. Es enthielt Empfehlungen, “Gendergleichstellung” und “sexuelle Gleichstellung” zu fördern. Er schreibt, dass in einem Kindergarten in Stockholm Eltern von Vorschullehrern ermutigt werden, ihren Söhnen Kleidchen anzuziehen und ihnen weibliche Vornamen zu geben. Es gibt zwischenzeitlich mancherorts spezielle “Wochen”, in denen kleine Jungen Kleidchen tragen MÜSSEN. Lundgren hält das für sexuelle Indoktrination, die schlimmer ist als politische Indoktrination:
“Vorschulkinder mit Sexualkundeunterricht zu behelligen, sie zu zwingen, sich eine Meinung über schwulen und queeren Sex (lesbischen, transsexuellen, bisexuellen Sex, Fetischismus, Crossover, Partnertausch) zu bilden, halte ich für Kindesmissbrauch (…) Kleine Kinder - und wir sprechen hier von Drei- bis Sechsjährigen - können sich in der Vorschule nicht selbst vor diesen sexuellen Angriffen schützen. Ihre Eltern sind nicht da, und die Kinder sind vollkommen auf sich alleine gestellt.”
Das wird als sexuelle Befreiung präsentiert, aber es ist in Wirklichkeit nur das Niederreißen der traditionellen jüdisch-christlichen Kultur und der Kernfamilie. Solche Praktiken machen den Staat mächtiger, weil er alle Aspekte des Lebens regulieren und Kinder ohne störenden elterlichen Einfluss indoktrinieren kann.
[Anm.d.Ü: Fjordman hat das in seinem Artikel Scharia-Unterstützer und Transvestiten aller Länder vereinigt Euch! ausführlicher thematisiert]
In Norwegen löste eine Expertin für kindliche Früherziehung eine Debatte aus, indem sie sich für “Sexspielchen” für Kinder im Vorschulalter aussprach.
“Das einzige, was absolut sicher ist, ist, dass Kinder früher oder später Sexspielchen machen und sich gegenseitig untersuchen,” sagte die Vorschulexpertin Pia Friis. Sie denkt, dass Kinder die Möglichkeit haben sollten, “sich zu begutachten und ihre Körper gegenseitig zu untersuchen. Sie können Doktor spielen, oder Vater und Mutter spielen, sie können nackt tanzen und masturbieren. Aber ihre Sexualität muss auch sozialisiert werden, daher ist es ihnen zum Beispiel nicht erlaubt, zu masturbieren, während sie am Tisch sitzen und essen. Man darf ihnen auch nicht erlauben, andere Kinder zu etwas zu drängen, was diese nicht tun wollen.”
Der Familientherapeut Jesper Juul räumte ein, dass “viele sich von kindlicher Sexualität verwirrt und beunruhigt fühlen, aber ich denke, es ist wichtig, sie auf die Tagesordnung zu setzen.”
Die meisten Norweger schicken ihre Kinder in den Kindergarten, bevor sie mit sechs Jahren eingeschult werden, und viele Bürger waren davon geschockt.
“Ich dachte zunächst, es wäre ein Witz,” sagte Karin Ståhl Woldseth, eine Sprecherin der Fortschrittspartei. “Kinder müssen dem nicht noch mehr in Kindergärten ausgesetzt werden. Wir glauben, dass das ihrer Gesundheit schadet.”
Der Kinderpschologe Thore Langfeldt gab anscheinend in einem Interview zu, dass diese Sexspielchen von jenen befürwortet werden, die befürchten, wir könnten von konservativen christlichen Gruppierungen infiziert werden, und die daher Kinder so früh wie möglich immun für christliche Moral machen wollen.
Ich bin nicht der Ansicht, dass Sex an sich sündig ist, und ich halte den Zölibat der katholischen Priester nicht für richtig, weil ich glaube, dass es für die meisten Menschen und insbesondere Männer nicht natürlich ist, diese Instinkte ihr ganzes Leben lang zu unterdrücken. Allerdings bedeutet, zivilisiert zu sein, ja exakt, dass man seine Triebe und natürlichen Impulse kontrollieren muss. Sex ist in diesem Zusammenhang nicht “natürlich”, sondern wird spezifisch zu destruktiven ideologischen Zwecken benutzt.
Diese Sexualisierung der Kindheit ist überall in der westlichen Welt vorherrschend. In einem Bericht, der von der American Psychological Association (APA) veröffentlicht wurde, wird vor der frühen Sexualisierung junger Mädchen vor allem durch Medien und Werbung gewarnt. Sie fanden auch heraus, dass Lehrer und Eltern mit zu den Einflüssen der Übersexualisierung von Kindern gehören. Joseph D’Agostino vom Population Research Institute (PRI) schrieb, dass der Radikalfeminismus Mädchen lehrt, Keuschheit sei eine Form der Unterdrückung:
“Sie lehren, dass es keine natürlichen Grenzen der Sexualität gibt. Warum sollten also auf feministischen Prinzipien basierend kleine Mädchen sich nicht selbst sexualisieren? Und warum sollten erwachsenen Männer und Frauen sie nicht als sexuelle Wesen ansehen, wenn es etwas wie unnatürliche Sexualität nicht gibt?”
Eine Interpretation dieses Trends ist die, dass seine Befürworter jede wie auch immer geartete Form von Zivilisation zerstören wollen. Der französische Philosoph Jean-Jacques Rousseau glaubte, die Zivilisation verderbe Menschen. Es könnte sich um eine Widerspiegelung der Rousseauschen Idee der Befreiung durch die Demontage aller Formen sozialer Einschränkungen, die uns die Gesellschaft auferlegt, handeln. Vielleicht ist es auch das Resultat von Menschen, denen jegliche Religion und jeglicher transzendente Lebenssinn fehlt.
Eric Hoffer hat das in seinem Buch The True Believer erklärt:
“Leidenschaftlicher Hass kann einem leeren Leben Sinn und Bedeutung verleihen. So suchen Menschen, die von der Sinnlosigkeit ihres Lebens heimgesucht werden, einen neuen Inhalt darin, dass sie sich nicht nur einer heiligen Sache verschreiben sondern auch fanatischen Groll hegen. Eine Massenbewegung bietet ihnen unbegrenzte Möglichkeiten für beides.”
“Es gibt vielleicht keinen verlässlicheren Indikator dafür, dass eine Gesellschaft für eine Massenbewegung reif ist, als das Vorherrschen ungestillter Langeweile. In fast allen Beschreibungen über Perioden, die dem Aufkommen von Massenbewegungen vorangingen, gibt es Hinweise auf ausgeprägten Ennui; und in ihren Frühstadien finden Massenbewegungen ihre Sympathisanten viel eher unter den Gelangweilten als unter den Ausgebeuteten und Unterdrückten.”
“Es ist offensichtlich, dass eine Massenbewegung mit Bekehrungsabsicht alle existierenden Gruppenbindungen niederreißen muss, um eine nennenswerte Anhängerschaft zu finden. Der ideale potentielle Konvertit ist ein Individuum, das alleine steht, das kein Kollektiv hat, in das er sich einbringen und in dem er sich verlieren kann, um die Kleinheit, Bedeutungslosigkeit und Schäbigkeit seiner individuellen Existenz zu kaschieren. Wo eine Massenbewegung auf ein sich in Auflösung befindliches Muster von Familie, Stamm, Land usw. trifft, muss sie nur hingehen und die Ernte einfahren. Wo sie das Muster in gutem Zustand vorfindet, muss sie angreifen und zerstören.”
Hoffer bringt kurz und bündig auf den Punkt, was im postchristlichen Westeuropa vor sich geht. Ich argwöhne jedoch, dass die Obsession mit Gleichheit in sozialistischen Ländern wie Schweden vom Marxismus beeinflusst ist, oder zumindest von einer Spezialform des Marxismus.
Der marxistische Theoretiker Gramsci schloss nach dem 1. Weltkrieg, als die russische Revolution sich nicht auf andere Länder ausweitete, dass der Marxismus von der “christlichen Seele” des Westens blockiert würde. Daher wurde die Zerstörung dieser Identität zu einer Sache höchster Wichtigkeit. 1919 wurde der Kulturmarxist Georg Lukacs vorübergehend stellvertretender Volkskommissar für Unterrichtswesen in der kurzlebigen kommunistischen ungarischen Räterepublik. Er machte Pläne, das Land durch die Untergrabung der Sexualethik bei Kindern zu entchristianisieren.
Es ist nicht schwer, heute das Echo dieser Strategie zu vernehmen. Die Sexualisierung von Kindern wird gefördert, um ihren Sinn für Anstand zu zerstören. Die Leute, die das befürworten, bringen allerdings dem Islam mehr Respekt entgegen als dem Christentum. Mohammed heiratete ein sechsjähriges Kind, somit ist vielleicht die Sexualisierung von Kindern eine Art weiche Islamisierung?
Im allgemeinen hassen Linke jüdisch-christliche Werte weit mehr als sie den Islam lieben. Vielleicht glauben sie, dass sie den Islam kontrollieren können, oder vielleicht fühlen sie sich von seiner totalitären Geisteshaltung angezogen. Wie auch immer, es ist eine Tatsache, dass viele von ihnen gegenüber dem Christentum viel aggressiver sind als gegenüber dem Islam.
Vielleicht neige ich ja zu der Geisteshaltung von Verschwörungstheoretikern, aber die Art und Weise, wie Linke das Christentum verdammen und den Islam preisen, ist so konsequent und aggresssiv, dass ich nicht anders kann als mich zu fragen, ob vielleicht manche von ihnen vorsätzlich auf einem Feldzug sind, die Pest des Christentums ein für alle Mal aus unserer Kultur an der Wurzel auszureißen. Sie machen bei jeder sich bietenden Gelegenheit die einheimische Kultur lächerlich und zerstören ihre Werte, und gleichzeitig importieren sie eine rivalisierende Religion und präparieren sie dazu, die traditionelle zu ersetzen. Wenn der Tag kommt, an dem die Menschen den Nihilismus ausreichend satt haben, wird das Christentum als lebensfähige Alternative so diskreditiert sein, dass den Menschen nur noch der Islam bleiben wird.
In Schweden sind die Einheimischen schon seit Generation der Lächerlichmachung der westlichen Kultur - uns insbesondere des Christentums - ausgesetzt. Sie sollen sich selbst vor den Einwanderern erniedrigen und diesen erzählen, wie wertlos ihre Kultur ist, oder alternativ dazu darüber lamentieren, dass sie überhaupt keine Kultur besitzen. Schwedischen Mädchen wird erzählt, sie sollen sich sexuell befeien, und schließlich kommen sie dahin, von islamischen Einwanderern vergewaltigt und als “ungläubige Huren” bezeichnet zu werden. Gleichzeitig werden schwedische Jungen gelehrt, so “genderneutral” wie möglich zu sein.
Zusammenfassend möchte ich festhalten, dass ich einige Indizien dafür sehe, dass unsere Obsession mit Antidiskriminierung ihre Wurzeln im klassischen Liberalismus hat, der nach dem 2. Weltkrieg radikaler wurde. Es sind aber auch marxistische Impulse am Werk. Die Vorstellung, dass Männer und Frauen gleich sind, wäre von den meisten menschlichen Kulturen der Geschichte durchweg als lächerlich betrachtet worden. Sie wurde von linksradikalen Gruppierungen vorangetrieben, wurde aber inzwischen von der Gesamtgesellschaft angenommen. Auf diesem Gebiet haben Konservative Rückzugsgefechte geführt, dass sie permanent verloren haben. Bestenfalls ist es ihnen gelungen, das Voranschreiten der Ideen der Linken zu verlangsamen, ohne jemals fähig gewesen zu sein, sie aufzuhalten.
Es bleibt abzuwarten, ob dieser Trend umgekehrt werden kann.





Kommentar von FreieWelt
5. Januar 2008 @ 20:59
Man sollte den Einfluß der sogenannten “Linken” nicht überschätzen. Daß die Eliten, die die Macht haben, die Entwicklung der Welt zu beeinflussen, die Wirtschaft, Politik und Medien kontrollieren, eher keine grünen Gutmenschentrottel sind, sollte wohl einleuchten.
Auch die Politische Korrektheit und das Propagieren von Masseneinwanderung sind eindeutig Kinder des Westens. Mag sein, daß der Begriff “Politische Korrektheit” aus der Sowjetunion stammt, mag sein, daß viele Ideen von Gender- bis Multikultiwahn von Marx beeinflußt sind, aber woher die “real existierende” PC- und MK-Diktatur stammt, ist doch offensichtlich.
Werden in den USA Städte verklagt, die in der Weihnachtszeit Krippen aufstellen, oder in Rußland? Wird in Großbritannien Lehrern und Schülern empfohlen, Moslems nicht anzuschauen, oder in China? Hat Brüssel 57% mohammedanische Neugeborene oder Budapest? Wohnen in den alten Bundesländern 96% der “Migranten” in Deutschland oder in den ehemals sozialistischen neuen Bundesländern?
Daß Weltstaatideen mit sogenannten “Linken” leichter durchzusetzen sind, kann schon sein. Sollte man daraus schließen, daß diese “Linken” die Wurzel des Problems sind? Ich fürchte, wir wissen noch nicht einmal, gegen wen wir überhaupt antreten bei diesem “Kampf”. Es ist so, als würde der Blogger Lionheart all seine Kräfte gegen die Polizisten aufwenden, die ihn verhaften sollen. Diese tun Unrecht, kein Zweifel, aber sind die Werkzeuge das Problem oder die, die sie benutzen?
Kommentar von Eisvogel
5. Januar 2008 @ 22:13
Auch die Politische Korrektheit und das Propagieren von Masseneinwanderung sind eindeutig Kinder des Westens.
Ich glaube, das ist unstrittig. Diejenigen, die den Marxismus dafür verantwortlich machen, unterscheiden ja auch zwischen dem harten ökonomischen Kommunismus des Ostens, der weitgehend tot ist und der sowas nie propagiert hat und dem weicheren Kulturmarxismus des Westens. Dass vieles auf die Kulturmarxisten der 20er Jahre wie Gramsci und Lukacs zurückgeht, ist wohl kaum zu leugnen. Aber auch die sind lange tot.
Die nächsten waren die aus der Frankfurter Schule, die PC begann in den 60er Jahren richtig massiv zu werden, und war damals eindeutig links mit Ausgeburten wie z.B. dem Feminismus, der das Konzept der “beleidigenden Sprache” am deutlichsten verkörpert hat, bevor die Moslems kamen und ein gut vorbereitetes Feld vorfanden, auf dem jeder, der sich einen Opferstatus aneignet, rotzfrech den anderen vorschreiben darf, welche Worte er benutzen darf und welche nicht. Und klar… am Anfang kamen die Moslems als Unterschicht-Arbeiter, es war nicht schwer, sie als “Opfer” zu sehen.
Ich stimme Dir aber zu, so sehr das klassische Claudia-Roth-Bashing auch Spaß macht, der Einfluss von ihr und vergleichbaren Personen wird auch meiner Ansicht nach überschätzt. Das sind die Cheerleader der PC, sie freuen sich drüber und kreischen laut, aber das sind nicht die Spieler.
Müssen wir wissen, wer die Spieler sind? Ist das überhaupt eine Gruppe, auf die man den Finger legen kann? Ich glaube eher nicht, ich tendiere wie Lawrence Auster dazu, dass es ein Selbstläufer geworden ist, eine Entwicklung, die immer weiter ins Extrem getrieben wird, weil es Macht verschafft.
Wie zum Beispiel ist die Hexenhysterie des Mittelalters und vor allem der frühen Neuzeit entstanden? Sie hatte wahrscheinlich die Ursache in Pamphleten von Spinnern aus der Kirche, aber die Kirche hat sich dann lange vor der weltlichen Macht und lange vor dem abergläubischen Volk davon wieder abgewandt und sogar dagegen gearbeitet.
Wer auch immer die PC erfunden und den modernen Hexenvorwurf ( Intolerant, Islamophob, Xenophob, Rassist, Faschist, Nazi) erfunden hat - die Sache würde auch weiterlaufen, wenn wir die Verursacher auf den Mars schicken würden, sie sind vermutlich sowieso tot.
Vielleicht gibt es aber auch noch Leute, die es vorsätzlich und nicht nur aus Gewohnheit weiter anheizen? Ich weiß es nicht.
Lawrence Auster ist übrigens eine hochinteressante Lektüre. Es lohnt sich, den Links zu folgen und in seinem Archiv zu wühlen. Mir hat er sehr viel Nebel aus dem Kopf genommen.
Kommentar von Steppenwolf
6. Januar 2008 @ 2:08
PC ist eine Ideologie!
Sie wird als solche nicht wahrgenommen, weil sie perfide ist und schleichend daher kommt. Es gibt kein Buch, daß Regeln vorschreibt oder ihren Anhängern Vorgaben macht.
Sie beruht nur darauf, den Hochkulturen ein schlechtes Gewissen zu vermitteln.
Dieses schlechte Gewissen wird benutzt um Mrd.-Summen für vermeintlich gute Zwecke zu bewegen.
Dieser Geldfluß ist nicht zu kontrollieren.
Zudem vermittelt diese Ideologie den Menschen, daß Gefühl auf der guten, intellektuell überlegenen Seite zu stehen.
Wer möchte das nicht?
Somit wird diese Ideologie zum Selbstläufer.
Perfekt!!!!!!!
Wer steckt dahinter?
Ich kann es nur vermuten.
Kommentar von Arundhati
6. Januar 2008 @ 12:55
Was wir heute erleben in Bezug auf die PC gleicht in der Tat dem Hexenwahn der frühen Neuzeit, zumindest was die Soziodynamischen Aspekte anbelangt. Das ist aber kein Grund, gleich defätistisch zu werden
man könnte solche Phänomene als Ausdruck einer nicht linearen und zudem exponentiell Verlaufenden Bewusstseinsentwicklung sehen.
würden wir aus einen Pool von Probanden 100 auswählen, die grüne Kugeln vorziehen, so hätten wir eine Gesellschaft, die eben grüne Kugeln mag. Geben wir nun 2-3 Personen den Auftrag, für blaue Dreiecke zu werben, werden sie zuerst kaum Menschen für ihre Position gewinnen können, ihr Unterfangen wird fruchtlos bleiben.
Mit der Zeit werden sich dann doch einige für blaue Dreiecke interessieren, bis sich diese aber stärker verbreiten, wird einige Zeit vergehen.
Man wird aber feststellen, dass ab 10 Personen, die für blaue Dreiecke einstehen, die Entwicklung rasch an Dynamik gewinnt und sich plötzlich rascher Leute von den grünen Kugeln abwenden.
Nun könnte man meinen, wenn 51 Leute, sich für blaue Dreiecke entscheiden, würde das System kippen. Das ist aber nicht der Fall. Das Überraschende daran: Das System kippt viel früher. Nämlich schon ab 27-28 Personen, weniger als einem Drittel. Nach dieser kritischen Zahl wird sich die Nachfrage nach blauen Dreiecken sprunghaft steigern und sich quasi überschlagen. Niemand wird mehr grüne Kugeln wollen.
Würden nun die 2-3 Personen, die die Aktion mit den blauen Dreiecken gestartet haben nun intervenieren und von blauen Dreiecken abraten, würden sie nicht mehr gehört. Sie müssten nun wieder auf die selbe Art und Weise für grüne Kugeln werben, wie sie es zu Anfang mit den blauen Dreiecken gemacht haben.
Das ganze verhält sich wie die Bewegung eines Pendels.
Fazit: Muslime benötigen hier keine Mehrheit um zu herrschen. Die Islamophoben aber auch nicht
Darum ist jeder Blogger und Aktivist so wichtig und wird auch bekämpft werden über kurz oder lang.
Wir befinden uns im Moment gerade wieder in einer Pendelbewegung.
Nach 1945 hat das Pendel begonnen von rechts in Richtung Mitte zu schwingen, gewann 1968 an Fahrt, schwang über die Mitte hinaus und erreichte irgendwann den toten Punkt so Mitte der 1990er Jahre. Nun haben wir den toten Punkt verlassen und gewinnen wieder Fahrt, das erklärt auch die vermehrte Zunahme von PI - Stimmen in der Öffentlichkeit.
Wertsysteme sind immer dynamische Systeme, ich weigere mich darum, den Status Quo als rein statisch anzusehen. Er zeichnet nur eine kurze Momentaufnahme.
Die Meinung zum Niedergang des Christentums kann ich nachvollziehen, allerdings sehe ich darin kein Problem. Die Christlichen Werte, oder zumindest einen Teil davon werden die Zeiten überdauern, wie sie es seit 2000 Jahren tun, und werden Bestandteil von etwas Neuem, wie das in der Humanistischen Bewegung schon der Fall war.
Aber ohne Opfer und Anstrengung wird das wohl nicht gehen.
In Sachen PC:
Das Problem in diesem Fall ist weder die Gleichmachung der Geschlechter noch der Kulturen. vielmehr ist das Gegenteil das Problem. Positive Diskriminierung ist auch Diskriminierung, auch wenn’s wohltönender ist.
Die Gleichwertigkeit (nicht Gleichartigkeit) des Individuums hat keine Chance sich zu entwickeln, wenn einzelne Gruppen über andere erhoben werden oder sich selbst erhöhen. Das, nehm’ ich an, leuchtet sicher allen spontan ein. Nun ist es aber so, dass ohne soziales Gefälle auch kein Machtgefälle möglich ist. Das missfällt natürlich vielen, die hier ihre Pfründe bachab gehen sehen.
Die Problematik kann man sehr deutlich an den politischen Modellen Deutschlands und der EU sehen. Ein paar wenige stehen einer wachsenden Anzahl Vieler vor. Die Macht wird an der Basis gesplittet und nach oben hin verdichtet. Das bedeutet mehr Macht für wenige und weniger Macht für viele. Darum auch die Sucht nach Bevölkerungszuwachs.
Als Gegenreaktion kommt hier nur eine Zersplittung in Frage. Also möglichst Viele stehen einer Anzahl möglichst Weniger vor.
Das lässt sich in einer maximal föderalistischen und direkten Demokratie am besten verwirklichen. Dann funktioniert auch die soziale Integration und Wertfindung wieder.
Gruss
Arundhati
Kommentar von Eraser
6. Januar 2008 @ 13:13
“Es bleibt abzuwarten, ob dieser Trend umgekehrt werden kann.”
Ja kann sie. “Abwarten” hilt da aber weniger…
Ich kann nur von meinem Mikrokosmos ausgehen aber in diesem zeigt sich deutlich, dass sich dieser Trend umkehren lässt. Im RL hat keiner irgendetwas dem entgegenzusetzen, wenn man anfängt über die Wirkung der PC, Linke, Islam und die Zukunft Europas zu räsionieren. Jedesmal wenn ich damit anfange, ernte ich sogar von Linken Phrasendreschern Zustimmung. Die Leute sind also durchaus empfänglich und dieser Entwicklung nicht wohlgesonnen.
Auch in Internetforen, in denen politische Diskussionen normalerweise auf höherem Niveau stattfinden, läßt sich ein ähnliches Bild zeichnen.
Ich persönlich bin heute nur noch hier unterwegs Politikforum aber was Linken und Gutmenschen hier mittlerweile an Gegenwind entgegenschlägt, besonders was das Thema Islam anbelangt, konnte man sich vor 2 Jahren nichteinmal erträumen.
So wie ich das sehe, sind wir auf den besten Weg aufzuwachen.
Gut, bis zum Erkennen der oben geschilderten Tragweite wird es noch dauern, aber dass das nicht von einem Tag auf den anderen passieren würde, war von vornherein klar.
Also ich bin guter Dinge für das Jahr 2008 und die weitere Zukunft.
Kommentar von Eraser
6. Januar 2008 @ 13:14
“Es bleibt abzuwarten, ob dieser Trend umgekehrt werden kann.”
Ja kann sie. “Abwarten” hilt da aber weniger…
Ich kann nur von meinem Mikrokosmos ausgehen aber in diesem zeigt sich deutlich, dass sich dieser Trend umkehren lässt. Im RL hat keiner irgendetwas dem entgegenzusetzen, wenn man anfängt über die Wirkung der PC, Linke, Islam und die Zukunft Europas zu räsionieren. Jedesmal wenn ich damit anfange, ernte ich sogar von Linken Phrasendreschern Zustimmung. Die Leute sind also durchaus empfänglich und dieser Entwicklung nicht wohlgesonnen.
Auch in Internetforen, in denen politische Diskussionen normalerweise auf höherem Niveau stattfinden, läßt sich ein ähnliches Bild zeichnen.
Ich persönlich bin heute nur noch hier unterwegs Politikforum aber was Linken und Gutmenschen hier mittlerweile an Gegenwind entgegenschlägt, besonders was das Thema Islam anbelangt, konnte man sich vor 2 Jahren nichteinmal erträumen.
So wie ich das sehe, sind wir auf den besten Weg aufzuwachen.
Gut, bis zum Erkennen der oben geschilderten Tragweite wird es noch dauern, aber dass das nicht von einem Tag auf den anderen passieren würde, war von vornherein klar.
Also ich bin guter Dinge für das Jahr 2008 und die weitere Zukunft.
Kommentar von Eraser
6. Januar 2008 @ 13:15
Die EDIT Funktion macht übrigens gerade Probleme.
Kommentar von Bokito
6. Januar 2008 @ 22:16
oje … nun gut, immerhin entlarvt sich dieses ewige linke Geschwätz von der “Gleichheit” ja von selbst. Wie Fjordman so richtig formuliert:
“Im allgemeinen hassen Linke jüdisch-christliche Werte weit mehr als sie den Islam lieben. Vielleicht glauben sie, dass sie den Islam kontrollieren können, oder vielleicht fühlen sie sich von seiner totalitären Geisteshaltung angezogen. Wie auch immer, es ist eine Tatsache, dass viele von ihnen gegenüber dem Christentum viel aggressiver sind als gegenüber dem Islam.”
Wer wirklich für die Gleichheit der Menschen und die totale Emanzipation eintreten möchte, der müsste ja gerade die islamische Geschlechertrennung und Homophobie bekämpfen. Interessanterweise sind zwei Vorzeige-Linke, Günther Wallraf und Alice Schwarzer ja seit einiger Zeit tatsächlich darauf gekommen, mal zu fragen, wie egalitär denn der Islam wirklich ist.
Dass Wallraff und Schwarzer dies tun, zeigt nur ihre Naivität, sie glauben den Gleichheits-Schmuh wirklich und scheitern damit an der Realität. Nun gut, das könnte uns ja gleich sein.
Wie Eisvogel schreibt, ist die PC zu einem Selbstläufer geworden, der nicht von einzelnen Gruppen oder Personen gesteuert wird. Das stimmt, das macht Hoffnung, dass es vorbei geht, wie jede Krankheit.
Wir müssen nur zusehen, den Kern unserer Kultur zu bewahren, damit kann man dem kommenden demographischen Tsunami nicht abwehren,aber überstehen und danach hoffentlich neu anfangen.
Kommentar von Time
7. Januar 2008 @ 20:42
Hallo allerseits,
ich möchte versuchsweise ein paar Gedanken aneinanderreihen, die einen meiner Motivationsstränge erklären sollen, die Vernichtung des Mohammedanismus zu fordern, die aber gleichermaßen eine Distanz zu Fjordmans Ausführungen erfordern… das wird sich jedoch etwas länger hinziehen….
1. Carsten Bresch, Dr. der Physik, stellt in seinem Buch “Zwischenstufe Leben” seine Ansicht dar, dass die Geschichte des Universums - wie natürlich auch die der Erde - aufgrund der physikalischen (und damit chemischen, biologischen usw.) Gesetze eine Geschichte der wachsenden “Durchmusterung” der Materie, eines wachsendes Komplexitätsgrades ist und mithin eine Geschichte, die vom Chaos zur Ordnung führt. “Die Geschichte ist offen”, würde Karl Popper einwerfen, aber vom vermutlichen Ursprung des Universums bis heute betrachtet kann wohl festgestellt werden, dass die komplizierteren Elemente den einfacheren folgten, diesen die Molekülbildung, dieser die Entstehung der Polymere, dieser schließlich das sich selbst fortschreibende Leben.
2. Durch seine “Welt-Drei-Theorie” einerseits, durch seine generellen Randbemerkungen andererseits, vermag es Karl Popper, seine Begeisterung vom Sein in der “Welt drei” (der Welt der Theorien, des wissenschaftlich forschenden Geistes) auf den Leser zu übertragen. “Welt drei” erscheint nicht als trockene und anstrengende Wüste, sondern vielmehr als Paradies, in dem zu weilen die eigentliche Bestimmung des Menschen ist. Leben als die Stufe, die der Polymerbildung folgte, wäre somit wiederum als Vorstufe von “Welt drei” zu sehen. “Alles Leben ist Problemlösen”, so Popper, und er weist darauf hin, dass sogar bei Einzellern “Theoriebildung” in Form von geäußerten Erwartungen, Lernen und Verhaltensänderungen beobachtet werden kann. “Alles Leben ist Denken - alles Leben ist Geist”, so würde ich Poppers Satz abändern.
3. Wenn zu Poppers Zeiten aber auch die Umkehrung seines Satzes richtig war, erscheint dies heutzutage fraglich. Wird es wirklich auch in Zukunft nur das Leben sein, dass Probleme löst, denkt, geistig ist? Vor kurzem habe ich einen älteren Spielberg-Film gesehen, und ich war recht beeindruckt: “AI”. Ein Androiden-Junge versucht die Liebe seiner menschlichen Besitzerin, seiner “Mama” zu gewinnen. Spielberg ist mE ein Meister darin, sich in andere hineinzuversetzen, Sympathie für etwas sehr Fremdes zu erzeugen. Ein Entwurf, der mich dennoch mehr beeindruckt hat, ist der Roman “Diaspora” des australischen Informatikers Greg Egan, der vor 10 Jahren als einer der Meister seines Genres galt. In seinem Text schildert er anschaulich posthumanes Leben, das Leben von Bürgern, die Programme seiend in Rechnern (die natürlich mit exekutiver Peripherie ausgestattet sind) untereinander agieren bzw aus ihren “Poleis” heraus auch mit dem übrigen physikalischen Universum (”Welt eins”). Egan malt aus, wie sie sich bei Bedarf in biologische Hirne übertragen, wie sie sich kopieren und back-up-en, wie sie Kinder zeugen usw, wie sie sich so über alle Maßen und vor allem zeitlich (nahezu) unbegrenzt vor allem in “Welt drei”, jedoch tatsächlich in allen Welten tummeln, so dass es eine Freude ist. Beide Werke gehen also davon aus, dass Geist etwas ist, das in Zukunft unabhängig von (vergänglichem und empfindlichen) biologischen Leben sein wird.
4. Ob die Zukunft nicht-biologischen Geist, AI bringen wird, will ich nicht prognostizieren, obwohl mE einiges dafür spricht. Ganz sicher wird es jedoch dazu kommen, dass Individuen schon vor ihrer Geburt genetisch optimiert werden werden, bzw auch danach. Es wird mit den Fortschritten in der Protetik und Nanotechnologie mE auch dazu kommen, dass viel mehr Menschen als zZ mit Implementationen aller Art leben werden. Zu einem viel höheren Grad als heute “künstlich”, werden diese Individuen gleichwohl individuell sein, Bürger, geistig sein. Es ist auch damit zu rechnen, dass die Erbsubstanz von Tieren in der Weise optimiert wird, dass man ihnen Bürgerstatus zugestehen muß. Denn das alleinige Kriterium (in Bezug auf die Organisation unserer Gesellschaft - auf die Beziehung der Individuen untereinander - auf ihre Beziehungen zur Welt) kann mE allein darin bestehen, und das ist die Intention meiner vorhergehenden Suada: Geistigkeit zu vermehren und zu optimieren. Bei der Betrachtung der Welt muß allerdings festgestellt werden, dass die Möglichkeiten für den Geist zZ minimal erscheinen mit der Gesamtheit des ungeistigen Universums zumal verglichen. Auch ist es so, wie ich früher schon mal dargelegt habe, dass der volle Grad an geistigen Möglichkeiten vom Einzelnen selten ausgeschöpft wird. Insofern hatte ich dazu aufgerufen, weniger den IQ des Durchschnitts oder verschiedener Einzelner zu beachten, als vielmehr den Grad an (Pro-) Geistigkeit des Systems, in dem sich die Bürger bewegen. Denn wenn ein deutscher Büroangestellter XY (wie ich selbst) die Relativitätstheorie auch nicht wirklich versteht, so ist er doch zweifellos ungleich viel mehr in “Welt drei” zuhause als zB ein palästinensischer Büroangestellter.
5. Meine Rede für den Geist muss umgekehrt als klare und totale Absage an den Mohammedanismus verstanden werden. Ich habe schon einiges gelesen, aber wenige Wortagglomerationen sind mE in einer derartig eindeutigen Weise primitiv und geist-feindlich wie der Kloran und seine Anhänge. Ich sehe seit einigen Jahren, wie diese antigeistige Wolke zu uns herangetrieben wird, und ich halte die Bedrohung für total. Ich bin der Ansicht, dass die Menschheit geschlossen die Erde von diesem perversen Wahnsinn säubern muß. Diese Intention verinnerlicht habend tun mir Fjordmans Arbeiten weh. Sein Augenmerk richtet sich in letzter Zeit (Serbien ausgenommen) mE zu stark auf “DIE Linke”. Obskure Kindergärtner werden als Beweis für nationale Unterwanderung herangezogen, das Blahblah einer linken Sekte ist ihm einen langen Aufsatz wert. Er bekommt Akklamationen von Leuten, für die Popper (verehrt von Helmut Schmidt und Helmut Kohl) eine linke Vogelscheuche ist, er geht eine Fehde mit LGF (ein sehr bedeutender republikanisch-patriotischer Blog) ein, wieder und wieder beschwört er den Untergang der weißen Rasse. Fjordman verdammt die Auswüchse linker Bürgerrechtsbemühungen als unser EIGENTLICHES Problem und verwirft im Grunde die gesamte Nachkriegsentwicklung. Er erklärt sich zum Atheisten: Er ist also rechts und ATHEIST? In Sorge um die weiße Rasse? Mhm…
6. Aber, was ist denn links? Heute sagte Außenminister Steinmeier (SPD) im TV zum Thema orkische Jugendgewalt sinngemäß: “Ja, ist ein Problem, Verschärfung des Vollzugs ist auch ok, aber man darf nicht glauben, dass damit das Problem gelöst ist, die Ursache liegt vielmehr darin, dass zuwenig Integrationsbemühungen unternommen wurden.” Na klar, das ist purer linker Reflex, aber der ist weder ein Idiot noch ein Schwein, der gehört mE zu uns, und er soll bei UNS mitmachen, seine Leute müssen in UNSER Lager geführt werden. Oder die (”Gott-steh-mir-bei”) Feministin A. Schwarzer: Sie hat schon vor 29 Jahren kurz nach der Machtergreifung des satanischen Komeni die Natur des Orkismus erkannt. Für mich, der ich mich immer als rechten aber unabhängigen (und, ja, auch klugen) Menschen gesehen habe, mußten mehrere Millionen Menschen abgeschlachtet werden, Frauen gesteinigt werden, bevor ich das Problem überhaupt zur Kenntnis genommen habe. Das ist eine unerhörte Schande, die auf mir liegt, ein enormes Versagen. Oder wie kann es sein, dass eine kleine linke Zeitschrift (eben “konkret”, 20.000 Auflage) die einzige in Deutschland ist, die auch mal serbische Positionen zu Gehör bringt? Was sagt Ihnen das über “den Geist”, über “das Denken”, über die “Wahrheit”, über “DIE Linke und DIE Rechte”?
Deshalb mein vorläufiges Resümee: Fjordman ist mE ein großartiger Autor, dem ich sehr viel verdanke. Er hat mE jedoch zZ den Überblick verloren und verfolgt seine eigene, spezielle, rechts-rechtskonservative Agenda mehr als den Counterjihad. Er sollte mE sein großes Talent wieder in den Dienst der großen Sache stellen, anstatt auf anarchistisch-”autonome” Spatzen zu schießen.
Unsicher,
Time
Kommentar von FreieWelt
8. Januar 2008 @ 1:17
Nochmal zum Thema, daß diese Ideologien aus dem Westen kommen - es stimmt, daß das eigentlich unumstritten ist. Aber “Westen” ist hier nicht nur geographisch gemeint, sondern auch als eine der ideologischen Welten (Kapitalismus - Privatwirtschaft - “rechts”) im Gegensatz zu (Kommunismus - Staat - “links”).
Es ist zunächst einmal irrelevant, was ein paar Professoren schreiben. Ob sich etwas durchsetzen kann, wird nicht von ein paar intellektuellen Bücherschreibern entschieden. Meine Vermutung ist, daß viele die ganze Entwicklung zu eng sehen, zu sehr aus ihrer Perspektive. Der Weltstaat wird zur EU, die globale Massenwanderung zur Islamisierung - jeweils so, wie es eben unmittelbar erlebt wird. Es ist aber generell der Globalismus, der die einzelnen Phänomene hervorbringt. Und dieser wird von den Eliten vorangetrieben, Stück für Stück.
Es gibt zwei Punkte, die nicht genug wahrgenommen werden:
1. Es ist keine “linke” Sache. Es haben nicht die Roten und Grünen die Politik, Wirtschaft und Medien auf wundersame Weise unter ihre Kontrolle gebracht. Diese machen das, was sie machen, von alleine und sehr gerne. Es kommt auch kein Sozialismus, wie immer wieder gesagt wird. Totalitarismus ja, aber der allein macht noch keinen Sozialismus. Keine Sorge, die Managergehälter und Aktionärsgewinne werden bleiben und weiter steigen, und es braucht auch niemand zu befürchten, daß in Zukunft jeder einen Arbeitsplatz bekommt.
(Nein, das ist immer noch kein ausreichendes Argument für Sozialismus.) Es ist eher ein System mit mächtigen Konzernen, die keinen Nationalstaaten und demokratischen Bestimmungen mehr ausgesetzt sind, und Staaten, die nur noch insofern mächtig sind, daß sie ein hohes Maß an Kontrolle über den einzelnen Bürger ausüben (Krippe, Ganztagsschule, Überwachung, Meinungsbeschränkung etc.). Das was die “Linken” wollen, ist zufälligerweise auch für Konzerne gut. Millionenfach billige Arbeitskräfte reinlassen, Grenzen abschaffen, Nationalstaaten schwächen usw. Und der Rest stört zumindest nicht. Jedenfalls wäre es mir als Konzerneigner lieber, die Linken würden sich mit Feminismus, Gender, Antirassismus und dem Kampf gegen rechts beschäftigen, als daß sie an meine Produktionsmittel ranwollen, so wie früher.
Moment, ich habe oben “zufälligerweise” geschrieben. Dabei wurde dies ja auch durch westliche Geheimdienste gefördert. Die linke Szene wurde z.T. von CIA und Co. unterstützt und finanziert, u.a. auch Heinrich Böll. Als Pseudolinke mit den Ideologien, die uns heute plagen, gegen die Kommunisten. Gesellschaften zerstören als Ersatzbeschäftigung anstelle von wirtschaftlichen Veränderungen. Ob die Förderung der “Linken” oder der Mujaheddin der größere Fehler war, darüber könnte man streiten…
2. Das Problem ist nicht auf Europa begrenzt. In den USA ist es sehr ähnlich. Richtig ist, daß es dort juristisch ein hohes Maß z.B. an Meinungsfreiheit gibt, viel mehr als in Deutschland. Aber man muß das Rechtliche und das Faktische unterscheiden. Im öffentlichen Leben und in den Medien, da wo nicht das Gesetz, sondern die internen Regeln die Grenze bilden, ist alles nicht so anders als hier. Da heißen Bekir Alboga und Kenan Kolat eben Jesse Jackson und Al Sharpton, statt Moslembanden gibt’s Schwarzenbanden, statt Türkeneinwanderung gibt’s Mexikanereinwanderung, statt unverschämter Forderungen von Erdogan gibt’s unverschämte Forderungen von Calderon, statt EU gibt’s (wie bei dieser anfangs auch eine wirtschaftliche Vorstufe) NAFTA und Security & Prosperity Partnership. Das Prinzip ist insgesamt das gleiche, es ist nur an die jeweiligen Verhältnisse angepaßt.
Zum letzten Punkt nur einige Beispiele (selbst die Wörter sind die gleichen - Märkte “integrieren”, “harmonisieren” wie bei der EU…):
http://youtube.com/watch?v=XdxI0zClV_Y
http://youtube.com/watch?v=T74VA3xU0EA
http://youtube.com/watch?v=14Li0Wa5rc0
http://youtube.com/watch?v=TM9bKLCAh7s
http://youtube.com/watch?v=zoDb3D7B2Zo
Ich würde also sagen, daß der Globalismus das Hauptproblem ist, das Bestreben, daß es keine souveränen Nationalstaaten geben darf und schon gar keine solchen mit einem weitgehend homogenen Staatsvolk, keine Grenzen und letzlich keine Selbstbestimmung und Freiheit. Die EU ist sichtbarer Ausdruck des Globalismus in unserem Teil der Welt, und Masseneinwanderung und damit einhergehende Islamisierung sind seine Begleiterscheinungen.
Kommentar von FreieWelt
8. Januar 2008 @ 1:39
Hat sich erledigt. Schon gewußt, daß man einen alten Kommentar nach Ablauf der Zeit ändern kann, wenn bei einem neuen Kommentar wieder die Zeit läuft?
Kommentar von Eisvogel
8. Januar 2008 @ 7:16
@Freie Welt: Dass auch große Kapitalunternehmen von der Lage profitieren stimmt schon, ich bezweifle aber 1. ob sie es betrieben haben und finde das 2. auch nicht wichtig für eine Veränderung der Situation.
Kapitalismus ist die Wirtschaftsform, die uns Wohlstand bringt und den haben wir (im zeitlichen und räumlichen Vergleich) immer noch auf sehr hohem Niveau. Das Kapital selber ist aber eine amoralische (nicht unmoralische) Hure, die sich mit jedem arrangiert. (mit “das Kapital” meine ich fiktive Personen, die rein rational - sozusagen als kapitalistischer homo economicus - ausschließlich Kapitalinteressen vertreten). Das macht aber nichts.
Manche sagen ja auch, das Großkapital haben den Nationalsozialismus gewollt und verursacht, weil sie - selbstverständlich zutreffend - mit den Nazis zusammengearbeitet und durch sie profitiert haben. Das heißt aber noch lange nicht, dass sie ihn gewollt haben, sie sind auf den Zug aufgesprungen, als es wirtschaftlich profitabel war und sofort wieder abgesprungen, als die Nazis den Bach runter gingen. Aber selbst WENN der Nationalszialismus die ideale Staatsform für Kapitalinteressen wäre (was er nicht ist), hätten sie ihn ohne das Volk niemals an die Macht bringen können. Eine Mehrheit brauchten sie nicht, aber sie hatten genügend “blaue Dreiecke”.
Und das ist jetzt genauso. Selbst wenn die Massenimmigration für Kapitalinteressen ideal wäre (was sie wahrscheinlich auch nicht ist, höchstens kurzfristig), das würde in einer Demokratie noch lange nicht bedeuten, dass das auch geschieht. Und wir WAREN zumindest zu dem Zeitpunkt, als das einsetzte, noch eine Demokratie. Ich halte es für sinnlos und auch nicht notwendig, die Interessen der Großkapitalisten, die manchmal aber nicht immer denen des Gemeinwesens entgegenstehen, ändern zu wollen.
Sollen sie Masseneinwanderung verlangen! Sollen sie zusehen, wie sie das mit ihren 100 Wählerstimmen gebacken kriegen. Die Wirtschaft hat Interessen und die Politik hat die Aufgabe, diesen Interessen nicht bis zur Selbstaufgabe entgegenzukommen. Ich bin sicher nicht für einen starken Staat, aber er muss selbstverständlich gewisse Rahmenbedingungen vorgeben.
Das ist der Sinn von Demokratie. Demokratie ist nicht die Staatsform, in der besonders edle Menschen regieren - wenn besonders edle Menschen an der Macht sind, würde es auch eine Diktatur tun. Es ist die Staatsform, die davon ausgeht, dass es keine besonders edlen Menschen gibt und dass daher an der Regierung Leute sind, die nach Wählerstimmen gieren. Im Grunde ist das, was so viele den Politikern vorwerfen, nämlich dass es ihnen nur auf Wählerstimmen ankommt, das eigentliche Wesen der Demokratie: Ein Trick, den Egoismus machtgeiler und möglicherweise schlechter Menschen dazu zu nutzen, das zu tun, was dem Volk nutzt. Anstatt hilflos zu hoffen, die Mächtigen mögen bitte nicht egoistisch und böse sein.
Nun ist aber kein Volk der Welt dafür bekannt, dass es das Großkapital - die “Ackermanns” - besonders liebt. Wenn das Volk jeden, der am Sinn der Masseneinwanderung zweifelt, “Rassist” oder “Nazi” entgegenschleudert, dann tut es das nicht, weil es Kapitalinteressen schützt, sondern weil es (objektiv) ideologisch verblendet ist und (subjektiv) glaubt, das wären wirklich durch und durch böse Menschen - moderne Hexen. Und Politiker machen das genauso, die haben einfach keine Lust, sich als rechtsradikales Schwein beschimpfen zu lassen. Das sind Werkzeuge in einer Demokratie, das sind keine Könige.
Am besten sieht man das wieder am Beispiel Japans, das ja nun wahrhaftig kein antikapitalistisches Land ist. Die haben auch global players und vielleicht würde es den japanischen Konzerneignern auch gefallen, wenn jede Menge Moslems nach Japan einwandern. Einer von 10 ist eine hervorragende Arbeitskraft, 5 kann man für Drecksarbeiten verwenden und den anspruchsvollen japanischen Arbeitern eine billige Konkurrenz vor die Nase setzen … die restlichen 4 hängen halt in Ghettos rum, leben von der Allgemeinheit und drangsalieren diese: Who cares?
8 von 10 möchten das Kalifat Nippon errichten und einer von 10 arbeitet Tag und Nacht daran, das zu schaffen, vielleicht auch mit Gewalt. Und wieder: Who cares? Was juckt das den Chef von Sony?
Aber es funktioniert nicht in Japan.
Das Volk will das nicht und würde jeden Politiker in der Luft zerfetzen, der für sowas eintritt und schlicht und einfach einen anderen wählen.
Japan nimmt sehr wohl massiv an der Globalisierung des Kapitals und der Waren teil, aber eben nicht an der Globalisierung der Menschen! Freier Kapital- und Güterverkehr funtkioniert auch ohne freien Personenverkehr.
Ein weiteres Beispiel sind die Saudis. Auch das sind wirtschaftliche global players und die nehmen sogar christliche Gastarbeiter, hervorragende Fachkräfte meist ohne Familie, die wieder gehen, wenn sie nicht mehr gebraucht werden, aber keine christliche Gosse, die den Einheimischen auf der Nase rumtanzt und von ihrem Geld lebt. Und sie lassen deswegen ganz bestimmt nicht ihren Schariastaat in eine multikulturelle Gesellschaft umwandeln. Und das ist noch nicht einmal eine Demokratie. Die Ibn Sauds würden aber vermutlich in die Luft gesprengt und an Laternenpfähle gehängt, wenn sie sowas täten!
Auch im Westen gibt es Kapitalisten schon seit dem 19. Jahrhundert und sie haben sich bis in die 1960er Jahre in Europa wunderbar ohne Masseneinwanderung arrangiert. Und in den USA mit gezielter Einwanderung passender Menschen.
Das Problem, das wir haben, ist NUR das Volk, das ideologisch verblendet und in einen “Edelmütigkeitswahn” verfallen ist, der wenig mit echter Moral zu tun hat.
Deshalb ist Arundhatis Modell mit den grünen Kugeln und blauen Dreiecken sehr interessant. Information und Wegnehmen der ideologischen Verblendung ist wichtig - nicht Parteiarbeit, dann klappt das wie in Japan auch….
….d.h. es würde klappen, wenn wir noch eine echte Demokratie hätten. Die hat sich nämlich inzwischen wahrscheinlich schon sehr weitgehend abgeschafft. Die Politik wird nicht mehr von Leuten gemacht, die unsere Wählerstimmen brauchen.
Wir haben die “bösen” Politiker, denen’s nur um Stimmen geht gegen “edle” EU-kraten eingetauscht, die von solchem Schmuddelkram (Populismus) unabhängig sind. Und wie man das Problem angeht, weiß ich auch nicht.
@Time: Ich habe das leider nicht ganz verstanden.
Kommentar von Eisvogel
8. Januar 2008 @ 9:05
Selbst wenn eine gigantische Verschwörung zwischen Großkapital und CIA dahinterstehen würde (was ich nicht glaube!), dass wir mit PC indoktriniert werden - selbst wenn die Linken lediglich Marionetten dieser Verschwörer wären ….
… selbst dann sind sie immer noch diejenigen, die es herausblöken und die das Rede- und Denkverbot durchsetzen und die “Sanktionen” von sozialer Ausgrenzung bis hin zu Gewalt verhängen.
Also selbst dann müssen wir diese Leute attackieren. Im Krieg attackiert man auch die kleinen Soldaten und nicht diejenigen, die sie losgeschickt haben und an die man niemals rankommt. Wenn die kleinen Soldaten nicht mehr kämpfen, dann sind auch die Oberbefehlshaber kaputt.
Wenn die kreischende Linke das Maul hält und mit ihrer PC-Verbreiterei aufhört, dann können fiktive und reale Verschwörer, die gaaaanz vielleicht dahinterstehen, gar nichts machen außer wütend in die Tischkante beißen.
Das Problem ist nur, wenn sich diese Ideologie zur Staatsideologie mausert und das tut sie zur Zeit massiv. Die Sanktionen gehen von sozialer Ausgrenzung und (sehr seltener) physischer illegaler Gewalt in juristische Sanktionen über. Und das ist die Katastrophe.
Kommentar von Time
8. Januar 2008 @ 15:10
Hallo Eisvogel,
meinen Kommentar #9 könnte ich wie folgt verkürzen:
zu 1.: Das Universum entwickelt sich zu höherer Komplexität/Ordnung (sagt Bresch, der Physiker), strebt Gott zu (sagt Time, der Christ).
zu 2.: Die bisher erreichte Spitze der Entwicklung ist im Leben zu sehen, da es geistig ist und mithin Theoriebildung verfolgen und die physikalische Welt gestalten kann (Gott suchen kann).
zu 3.: Insofern vorstellbar ist, dass es in Zukunft Geist geben wird, der nur noch marginal (Protetik/Nanotechnologie) oder gar nicht auf Leben (AI) angewiesen ist, erscheint nicht mehr Leben an der Spitze der Entwicklung zu stehen, sondern Geist.
zu 4.: Darüberhinaus ist festzustellen, dass die Verfaßtheit des Individuums verglichen mit der Verfaßtheit des Systems, in dem sie agiert, unerheblich ist. Das demokratisch-westliche System Deutschland kann auch aus einem Menschen mit IQ 80 einen geistig regen und interessierten Menschen machen, während mohammedanistische Systeme auch aus intelligenten Individiuen nur Monster erzeugen (Komeni, “Papst” der Schiiten: er stellte Regeln für den sexuellen Gebrauch von Babys und Ziegen auf).
zu 5.: Die Bedrohung des freiheitlichsten, freundlichsten und kompetentesten (gottgefälligsten) Systems seit Menschengedenken wird innerhalb einer Spanne von nicht einmal 100 Jahren zum dritten Mal durch einen Antagonisten (den Orkismus) TÖDLICH bedroht. Daher lehne ich alle Bemühungen, den Kampf gegen die Orks von den Mauern ins Festungsinnere gegen die eigenen Leute zu wenden, ab.
zu 6.: Von Fjordman erwähnte “linke” Projekte sehe ich als Auswüchse in der Vergangenheit notwendiger Projekte an, als skurril, bizarr bzw mittelfristig obsolet (s.1-5). Ich stimme zu, sie sind beachtenswert, aber verglichen mit dem Orkismus vergleichsweise harmlos. Glauben Sie nicht, Eisvogel, dass es erheblich angenehmer wäre, zwei Wochen mit Gregor Gysi eingesperrt zu sein oder meinetwegen Christa Müller, als mit Nasralla von der Schissbolla? “Die Linke”, das sind für mich Bürger, die aufgeklärt und unserem Heer zugeführt werden müssen, oftmals Idioten aber keine Monster.
7. (neu): Ich würde dafür plädieren, dass sich die Counterjihadbewegung auf den Jihad und die Scharia als Hauptaspekte des Mohammedanismus konzentriert. Ich fände es besser, wenn Fjordman seine Spur vom Oktober 2007 (”Islam, die Griechen…”) wieder aufnehmen würde, dieser Aufsatz (und Ansatz) war mE brilliant.
8. (neu): Eine kleine Gruppe kann zweifellos ihr Dasein in einer feindlichen Umgebung besser behaupten, wenn sie sich stark von dieser abgrenzt und Kontakte sanktioniert (usw., s. Iannacone und Krueger), aber mE sollten wir nicht so eine Gruppe sein. In Anbetracht der Totalität der Bedrohung sollten wir vielmehr die Qualität unserer Informationen dahingehend optimieren, dass ihre Wahrheit evident und allgemein bekannt ist, und die Aktion des gesamten Systems erzwingt.
Mit freundlichen Grüßen,
Time
Kommentar von Eisvogel
8. Januar 2008 @ 20:00
Vielen Dank, Time.
Ich war etwas durcheinandergekommen mit der künstlichen Intelligenz in diesem Zusammenhang. Den Film mit dem kleinen Androidenjungen habe ich auch kürzlich im TV gesehen. Mein Sohn, der ihn schon kannte, sagte: Vertrau mir, der gefällt dir nicht.. Und obwohl ich zu Anfang triumphierend sagte: Der gefällt mir sehr wohl!, hatte er den letzten Triumph, als ich beim zweiten Teil aufstand und ging. Ich habe selten einen Film gesehen, der in zwei Teilen zwei so völlig unterschiedlichen Genres angehört so wie dieser. Ich liebe aber das Thema KI, weil es ethische Probleme so schön abstrahiert behandelt, vor allem Asimov mit seinen drei Robotergesetzen.
Sie sind den Gesetzen der PC nicht unähnlich.
Ich halte das ständige Befassen mit dem Islam für nicht ganz so wichtig wie Sie. Ich finde das Befassen mit unseren eigenen Schwächen wichtiger, weil man die eigenen ändern kann, die fremder Leute lassen sich nur sehr viel schwerer ändern, und ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass Moslems unsere Weltsicht und Lebensweise reizvoll finden. Sie mögen schon unseren Wohlstand und manche mögen auch unsere Freiheiten, aber unseren kranken Stolz auf unsere Selbstdemütigung und Freundlichkeit ekelt sie - glaube ich - an. Ich kann das nachvollziehen.
Ich halte die PC nicht für skurrile Auswüchse von etwas grundsätzlich Gutem, ich halte sie für grundsätzlich schlecht. Dass sie Überlappungen mit Höflichkeit und Freundlichkeit hat, stimmt zweifellos. Das macht sie ja so reizvoll und so schwer als Ideologie zu erkennen. Alle totalitären Ideologien kommen aber mit etwas Gutem daher, das den Menschen der jeweiligen Zeit gefällt.
Und obwohl ich nicht religiös bin, glaube ich nicht, dass eine Ideologie, die die Wahrheit negiert, eine, welche die Unterschiede zwischen Menschen leugnet, das Prädikat “gottgefällig” verdient hat. Eine Ideologie, die den “neuen Menschen” schaffen will, ist in hohem Maße blasphemisch und satanisch. Nicht religiös betrachtet halte ich sie für ungesund und destruktiv.
Und ich halte es sehr wohl für möglich, dass die Menschen eines Tages die PC und das Social Engeneering so dermaßen satt haben werden, dass sie den Islam vorziehen werden, der in ihrem Gefolge in Europa hochgekommen ist, der sie aber natürlich abschaffen wird.
Kommentar von FreieWelt
8. Januar 2008 @ 20:37
Um eine “gigantische Verschwörung” geht es nicht. Die einfache Tatsache, daß die CIA bestimmte Personen der linken Szene gefördert hat, bedeutet ja nicht, daß der Lokalredakteur des Butzbacher Boten, der über Integration und die Notwendigkeit von Moscheen schreibt, auch auf ihrer Gehaltsliste steht. Ich halte nur nichts von Leichtgläubigkeit. Zufällig habe ich gerade etwas über “Kwanzaa” gelesen, Ersatzfeiertage einer radikalen Schwarzenbewegung, die vom FBI gefördert wurde - wer hätt’s gedacht?
It is a fact that Kwanzaa was invented in 1966 by a black radical FBI stooge, Ron Karenga, aka Dr. Maulana Karenga. Karenga was a founder of United Slaves, a violent nationalist rival to the Black Panthers and a dupe of the FBI.
In what was probably ultimately a foolish gamble, during the madness of the ’60s the FBI encouraged the most extreme black nationalist organizations in order to discredit and split the left. The more preposterous the organization, the better.
http://www.humanevents.com/article.php?id=24253&s=rcmp
Und Ann Coulter ist bisher nicht gerade durch antiamerikanische Verschwörungstheorien aufgefallen.
Daß Entwicklungen nicht linear und monokausal sind, ist klar, natürlich kann man nicht alles auf eine bestimmte Gruppe und ein bestimmtes Datum zurückführen. Also natürlich kein CIA-Plan von 1950, der zwangsläufig zur Folge haben mußte, daß 2008 die hessische SPD plakatiert: Ich sage “Merhaba” und Sie können das auch (oder so ähnlich).
Was das Großkapital betrifft: Wenn ich an einem Haus vorbeikomme, dann gehe ich davon aus, daß Maurer und Dachdecker (also Leute, die so was machen können) das zu verantworten haben und nicht Köche und Arzthelferinnen. Und wenn ich mir die EU oder die offene Grenze zwischen den USA und Mexiko anschaue, dann vermute ich dahinter eher Wirtschaftsinteressen (also Leute, die so was durchsetzen können) als irgendwelche Linke oder was auch immer.
Gar keine Frage: All das ändert nichts daran, daß die Situation ist, wie sie ist. Ja, die heutigen Linken sind ein ganz klarer Gegner, den es zu bekämpfen gilt. Ja, die Islamisierung durch die Einwanderung ist ein eigenes Problem, das es zu bekämpfen gilt. Und so weiter. Nur sollte einem klar sein, daß die Wirtschaft der Schlüssel ist. Wenn Dubai und Co. weiterhin in Europa und Amerika auf Einkaufstour gehen und es mit Hilfe der EU gelingt, weitere dutzende Millionen Einwanderer nach Europa zu schleusen, brauchen wir uns um von Linken aufgezwängte Sprachregelungen und ähnliches bald nicht mehr zu kümmern. Wir brauchen mehr - oh Schreck - Nationalismus oder im Falle Europas auch “Kontinentalismus”, der Globalismus führt in den Ruin. Es muß z.B. Energieunabhängigkeit erreicht werden. Der Ölbedarf ist eines von vielen Problemen, die gelöst werden müssen, aber was tut der Westen?
http://www.ronpaulaudio.com/iraqvsenergy.gif
(Vielleicht draufklicken nötig, um zu vergrößern.)
Kommentar von Time
8. Januar 2008 @ 21:18
Hallo Eisvogel,
mein Gedanke geht dahin, dass der Diskurs über Genetik uä Projekte der Linken bald obsolet sein könnte, weil vermutlich bald die Möglichkeit bestehen wird, Geschlecht, Hautfarbe usw. selbst zu bestimmen und zu wechseln. Der Geist braucht sicher noch sehr lange oder sogar immer Materie, die ihn beherbergt. Dies könnte in ferner Zukunft möglicherweise aber auch nicht-biologische Materie (ein Rechner zB) sein. Insofern Spielberg Sympathien für die Maschinen weckt, verweist er darauf, dass unser Wichtigstes und unser Wesen allein unsere Geistigkeit, die Qualität unser Beziehungen zu unseren Mitmenschen, der Wille, die Welt zu erfassen und zu gestalten ist. Egal, ob wir (provokativ formuliert) eine Maschine, ein Tier oder ein Mensch sind, ab diesem Punkt wird die Schwelle vom Ding zum Subjekt überschritten. Ganz krass formuliert kann man vermutlich auch Pflanzen als Subjekte verstehen und ihnen in sehr, sehr ferner Zukunft Partner- (Bürger-) Status zubilligen (Wissen Sie, dass es in Südamerika große Bäume gibt, die sich täglich um ca 7 m vom Schatten ins Licht bewegen können, indem sie ihre Wurzel versetzen?).
Ich stimme Ihnen zu, wenn Sie sagen, dass es wichtig ist, an sich selbst zu arbeiten, auch an sich selbst als zu einer Nation oder Zivilisation gehörend. Wie Sie sagen, überzeugte Mohammedanisten lassen sich sicher nicht ändern - ich habe hier bereits häufiger dargelegt, dass ich persönlich auch nicht bereit bin, mit den Orks in irgendeiner Art in Beziehung zu treten: Sie sollen aus Europa verschwinden! Für diesen Plan ist aus meiner Sicht unbedingt ein überlegener Teil unserer Mitbürger notwendig. Deshalb lehne ich den “jakobinischen” Eifer gegenüber der Linken ab. Ich sehe sie vielmehr als einen wichtigen Adressaten meiner Forschung und Agitation. Von dem Sinn, alle Bürger des freien Westens gegen die totale, mörderische Gefahr zu vereinen und diese Gefahr ganz oben auf Ihre Agenda zu setzen, versuche ich jedoch auch Sie und das Forum von Zeit zu Zeit zu überzeugen. Wenn Sie einen Hang zur Freundlichkeit konstatieren, ok, aber die Selbstdemütigung ist eher taktischer Natur und hat Grenzen. Ich prognostiziere Ihnen und allen Kommentatoren hiermit, weil das Blut zornig in meinen Adern rast: Die Mohammedanisten werden in naher Zukunft eine Lektion erhalten, an die sie sich in 500 Jahren nicht mehr erinnern werden, weil es keinen einzigen Ork mehr geben wird. Das werden wir nicht erleben, aber die Tendenz wird sich in den nächsten Jahren abzeichnen.
Ich kann der PC, die ich unangenehm und lächerlich und dumm finde, einfach nicht den Stellenwert zubilligen, den Sie ihr geben. Die PC ist mE maximal ein kleines Fragment des Marxismus, auch des Christentums, des Humanismus, eine Nachbeben des Nazismus, Rassismus, Kolonialismus. Vielleicht eine dumme Mode. Was eine wirkliche totalitäre Ideologie ist, kann man an den bedauernswerten Opfern des M. sehen. Wafa Sultan berichtet zB, wie sie schreiend und barfuß aus dem Schuhgeschäft rannte, als sie in Gestalt eines harmlosen Verkäufers zum ersten Mal wissentlich mit einem Juden konfrontiert wurde.
Ich stimme Ihnen zu, dass eine Ideologie, die Geister gleich und zu Dingen machen will, satanisch ist. Dies wollen Nazismus, Kommunismus, Mohammedanismus, alle drei furchtbare und verheerende Geisteskrankheiten der Menschheit. Wie eine liebende Mutter oder ein liebender Vater mit vielen Kindern erkennt jedoch Jesus (das Christentum) die Verschiedenartigkeit der Individuen an, er (es) will nicht einen am anderen ausrichten. Die Kinder stehen aber auch nicht untereinander in Konkurrenz gegenüber Gott, denn er liebt und versteht alle, und insofern sind alle vor ihm gleich.
Mit freundlichen Grüßen
von Time
Kommentar von Eisvogel
8. Januar 2008 @ 22:03
Es muß z.B. Energieunabhängigkeit erreicht werden.
Das ist absolut wichtig und dafür brauchen wir Forschung und eine klare Förderung richtiger Wissenschaft anstatt der von Wohlfühl-Studiengängen, in denen Genderquatsch und Migrationssoziologie vorherrscht.
Aber ich fürchte, das wird länger dauern als die Islamisierung Europas. Wir müssen auch Strategien für die Zeit finden, in denen wir noch Öl von den Scheichs brauchen.
Und ich muss wieder mit dem Beispiel Japans nerven, weil es so klar aufzeigt, dass es geht! Auch was die Kapitalinteressen angeht. Es ist höchst unwahrscheinlich, dass die Vertreter des japanischen Großkapitals andere Wünsche und Prioritäten haben als die des europäischen und amerikanischen.
Aber das japanische Volk ist (noch und hoffentlich dauerhaft!) anders als das europäische und amerikanische. Und das macht den Unterschied, dass die dort durchaus jede Menge Öl von den Scheichs kaufen, aber fast keinen Ausländer reinlassen, und die paar, die drin sind (vor allem ethnisch und kulturell sehr ähnliche Südkoreaner) einem gnadenlosen Anpassungsdruck aussetzen.
Ich meine, an die große Wirtschaft kommen wir nicht ran, Freie Welt. Wir können deren Interessen nicht ändern, aber wir wissen am Beispiel Japans und am Beispiel vor ca. 1960 (und ich meine jetzt nicht die Nazizeit, denn es gab vorher auch keine Einwanderung in andere europäische Länder), dass die Wirtschaft das schluckt, wenn man ihr einfach keine Einwanderer liefert.
Das Volk wählt in einer echten Demokratie und die überwältigende Mehrheit vertritt keine Großkapitalinteressen. Kein Gutmensch glaubt, dass er seine Ansicht hat, um die Wirtschaft zu stärken. Genaugenommen hassen die meisten Gutmenschen die Wirtschaft und halten wirtschaftliches Denken für etwas sehr Böses.
Es sind aber tatsächlich inzwischen nicht mehr nur die Linken. PC-Ideologie ist Mainstream, das geht sehr tief in die CDU rein. Auch wir sind vermutlich nicht frei davon.
Manche Leute würden lieber das Land flächendeckend mit Gefängnissen und Bootcamps pflastern, in die man jeden gewalttätigen Moslem für 25 Jahre reinsteckt, als in Erwägung zu ziehen, dass Immigration einfach unterlassen werden kann.
Es gibt insbesondere in den USA Leute, die lieber den ganzen Nahen Osten bombardieren würden als bei der Einwanderung “diskriminierend” zu sein und Moslems auch dann nicht zu nehmen, wenn sie gut gebildet sind.
Wir beten zum Antidiskriminierungs-Gott. Und es ist das Volk, das das mehrheitlich tut, auch diejenigen, die den Islam nicht mögen und sich über Gewalt von Kulturbereicherern aufregen.
Kommentar von Eisvogel
8. Januar 2008 @ 22:34
Ihre Zukunftsvision ist etwas erschreckend, Time. Ich meine diejenige, die Identitätsmerkmale wie Hautfarbe und Geschlecht frei wählbar macht und sogar die Grenzen zwischen Mensch und Tier und sogar Pflanze verwischt. Ich sehe das große geistige (seelische?) Wachstum, das uns möglich ist, darin mit diesen angeborenen Merkmalen zu leben.
Ich liebe Tiere sehr, ich halte sie auch für weit empfindungsfähiger als allgemein angenommen wird. Ich glaube, Tiere sind aber zufrieden damit, Tiere zu sein, sie möchten keine Menschen werden.
Ich habe mich früher (so mit 18) einmal mit Astrologie befasst und natürlich neugierig mein eigenes Horoskop erstellt. Mit dem Sonnenzeichen, in dem ich geboren wurde (das, was jeder von sich kennt), war ich “zufrieden”, es passte zu dem Bild, das ich von mir selber haben wollte. Der Aszendent gilt aber in der Astrologie als wichtiger, den muss man ausrechnen, den kennt man nicht automatisch. Nun… ich habe ihn ausgerechnet und war extrem unzufrieden damit. Ich habe die Astrologie daraufhin wieder weggelegt und mich anderen Spinnereien zugewandt.
Es blieb aber im Kopf. Und Zufall oder nicht… ich HABE diese Eigenschaften, die ich auf den ersten Blick hasste. Es ist Reife, sich zu erkennen und damit zu leben und das daraus zu machen, wozu es gut ist.
Die meisten hier halten Astrologie für Quatsch, das ist ziemlich wahrscheinlich.
Aber es ist ein Beispiel, wie man mit angeborenen Dingen umgehen sollte. Zum Beispiel mit dem Geschlecht. Manches ist nicht gut für Frauen und manches ist nicht gut für Männer. Sich damit abzufinden, dass man Frau oder Mann ist, halte ich für eine Reifeübung. Dieses Gieren nach den Vorteilen oder vermeintlichen Vorteilen von Leuten, die anderes geboren wurden, ist unreif.
Eine Menschheit, die so etwas frei wählen kann, würde sehr infantil werden und hätte keine Chance mehr, sich daran zu gewöhnen, dass man sich mit etwas abfinden können muss und dass genau das stark und zufrieden macht.
Ich bin nicht wirklich religiös, ich glaube aber, dass es einen Sinn hat, dass wir so geboren wurden, wie wir geboren wurden, und dass man den Sinn dahinter suchen sollte anstatt es zu ändern.
Wenn die Technik es möglich macht, dass wir das können, werden wir es natürlich tun. Aber ich glaube nicht, dass mir so eine Welt gefallen würde.
Kommentar von Time
8. Januar 2008 @ 23:16
Hallo Eisvogel,
wäre es für Sie denn erschreckend, wenn Ihre Freundin Katze Ihnen morgens ihre nächtlichen Abenteuer berichten würde? Würden Sie nicht wollen, da diese in unvergleichlicher Schnelligkeit Formulare bearbeiten kann, dass sie dafür auch Lohn bekommt? Obwohl sie ein Fell hat? Und soll sie nicht selbst entscheiden können, ob sie in Dollars oder in Trockenfutter bezahlt werden will? Sie wissen doch, dass es in der Menschheitsgeschichte zu Anfang auch eine Zeit ohne Katzen gab. Erschreckt Sie der Gedanke, dass sich alles verändert?
Ihre Gefaßtheit in das Sein-wie-es-ist andererseits finde ich bemerkenswert, und ich stimme Ihnen zu. Ich habe den og Gedankengang eingeschlagen, um zu zeigen, dass vieles, was uns heute wichtig scheint, dabei ist, sich zu transformieren. In eine bessere, freundlichere Welt oder in Jahrtausende voller Grauen, Qual und Dumpfheit.
Stimmen Sie mir bei meinem og “Gleichnis” Gysi/Müller vs Nasralla zu?
Bis später (will über Japan nachdenken),
Time
Kommentar von Eisvogel
8. Januar 2008 @ 23:48
Stimmen Sie mir bei meinem og “Gleichnis” Gysi/Müller vs Nasralla zu?
Ja. Aber ich wäre auch lieber mit einem Neonazi eingesperrt als mit Nasrallah. Deshalb lehne ich dessen Ideologie trotzdem radikal ab.
Kommentar von Ratio
8. Januar 2008 @ 23:52
@ Eisvogel
die Gleichsetzung von “liberalism” und Liberalismus ist ein so schwerer Übersetzungsfehler, daß Du das korrigieren solltest:
“Liberalism” hat im heutigen amerikanischen Sprachgebrauch nichts mit dem deutschen Wort Liberalismus zu tun! Liberale in unserem Sinne nennen sich in USA “libertarians”.
“Liberalism” entspricht unserem Begriff von Sozialismus, nicht von Liberalismus.
Mißverstanden wird auch der Passus in der Amerikanischen Unabhängigkeitserklärung von 1776: “Wir halten diese Wahrheiten für selbstverständlich, dass alle Menschen gleich erschaffen sind, dass sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten ausgestattet sind, zu denen das Recht auf Leben, Freiheit und das Streben nach Glück gehört.”
Das darin enthaltene Gleichheitspostulat zielt auf die Abschaffung der angeborenen bzw. ererbten Adels- und sonstigen Standesprivilegien der Königs-, Adels- und Feudalherrschaften jener Zeit, nicht auf allgemeine Gleichmacherei.
Freiheit und Gleichheit sind nach liberaler Auffassung absolut unvereinbar.
Liberalismus und Sozialismus sind übrigens primär ökonomische Theorien und erst sekundär politische Postulate.
Kommentar von Eisvogel
8. Januar 2008 @ 23:57
Eine Katze würde ich natürlich allen vier Zellenpartnern bei weitem vorziehen. Eine nicht “aufgewertete”
Kommentar von Time
9. Januar 2008 @ 0:06
Hallo Eisvogel/21 - exakt - natürlich, genau darum geht es mir, es geht mir um UNS, und zu UNS gehören AUCH die Neonazis, aber die ORKS, die gehören NICHT und NIEMALS und in KEINEM FALL zu uns…
With kind regards,
Floating-Time
PS.: Einer “aufgewerteten” müssten Sie “affirmative Action” angedeihen lassen, DAS schreckt Sie, geben Sie es zu!
Kommentar von Time
9. Januar 2008 @ 0:11
Hallo Eisvogel,
weitere Gedanken über Japan:
1. Japan ist eine Insel, etliche Invasionsflotten sind im Meer untergegangen, eine Insel ist leichter zu verteidigen, Kontinuität kann leichter hergestellt werden.
2. Diese Insel ist groß genug, um Variationsbreite/Konkurrenz/Entwicklung zu ermöglichen.
3. Zitat aus einem Aufsatz von Sloterdijk: “… wird einer der elf (holländischen) Matrosen … ausgewählt, um stellvertretend für die Mannschaft … von den Samurai… gefoltert und hingerichtet zu werden. In einem riesigen Eisenkessel war P. bei mittleren Temperaturen gegart worden. Die ganze Nacht hatte Herr Yabu den Schreien des gesiedeten Matrosen aus der Ferne gelauscht, bevor er einen Samuarai ausschickte” (mit dem Befehl, ein Gedicht über den vor Schmerzen Wahnsinnigen zu schreiben)… es folgt ein Gedicht darüber, wie sich die Qualen der Hölle in menschlichen Augen zeigen.
4. Massaker von Nanking: Erste bekannte systematische Massenvergewaltigung als Kriegsmittel (20.000) sowie Massenschlachtung von 200.000 Menschen.
5. Durch zwei Atombomben mit gesamt 250.000 bis 300.000 Toten wurde Japan endlich in die Reihe der zivilisierten Nationen gezwungen, erfreut uns seitdem mit Innovationen aller Art und wird absehbar natürlich auch mal den Welt-Präsidenten stellen (Japaner = Vulkanier/Spock).
6. 300.000 Tote ist das Resultat mE allemal wert. Ist ein Herzinfarkt im Altersheim schöner als das Verglühen im Atomblitz? Ich persönlich habe eine ganze Reihe Freunde um mich herum verloren, für sie war es IMMER ein Kampf, eine Qual! Ich bin bereit! Welcome to the club Japan, but remember: The boss is the USA! And the Medicine-Man is Israel!
Time
Kommentar von Time
9. Januar 2008 @ 0:33
Noch was, bevor ich mich ABSCHALTE, hihihi…
Ratio: Der Begriff “Liberalismus” ist doch mindestens 100 Jahre alt - oder älter? Er war - meine ich zu wissen - in der Weimarer Zeit neben dem Kommunismus der Hauptgegner der völkisch-nationalen und schließlich nazistischen Bewegung. Da ich ein Feind der Nazis wie der Kommunisten bin, scheint meine Privat-Richtung eben jener heutzutage geschmähte Liberalismus zu sein. Der Begriff als solcher meint aber nach Ihren Ausführungen in the USA “The Sozialdemokratie”, oder? Wenn D. Pipes heute über den Liberalismus herzieht, meint er quasi Steinmeier und Co, oder?
Yours, Time
Kommentar von Time
9. Januar 2008 @ 1:12
Hallo allerseits,
der Autoresponder hat mich wieder angeschaltet… sorry… aber vertrauen Sie auf den Moderaten Muslim:
Düsseldorf - Muslima zerstückelt Ehemann und spült ihn die Toilette hinunter… (Akte Islam - http://www.akte-islam.de/3.html )
Von der Muslima lernen heißt siegen lernen!
Gruß,
Time
Kommentar von Time
9. Januar 2008 @ 1:19
PS.: Good night - sleep tight - PREPARE FOR THE FIGHT
TIME
Kommentar von Eisvogel
9. Januar 2008 @ 9:46
@Ratio: Ich habe mir die Gedanken beim Übersetzen auch gemacht und bin tatsächlich etwas unzufrieden mit dem Wort “Liberalismus”, hielt es aber für das kleinste Übel.
Ich weiß, dass die Amerikaner, wenn sie heute “liberalism” sagen, eher die Sozialdemokratie meinen - sie unterscheiden aber schon zwischen “liberalism” und “socialism”.
Aber stell Dir mal die Überschrift mit einem dieser beiden Worte vor? Es geht einfach nicht… Gerade auch da, wo es historisch wird (Phase 1 und 2 des “liberalism”) wäre Sozialismus als Übersetzung undenkbar, das ist nicht gemeint, das geht nicht in Zusammenhang mit einem Jefferson-Zitat. Und Sozialdemokratie lässt sofort an die SPD denken, die hier nicht gemeint ist.
Ich habe mir auch überlegt, das englische Wort einfach stehen zu lassen. Aber im Laufe der Übersetzung wurde mir klar, dass in diesem speziellen Artikel das Wort gar nicht so falsch ist.
Der Artikel befasst sich ja gerade damit, zu fragen, ob die PC sich aus dem (bösen) Marxismus/Sozialismus entwickelt hat, wie es Fjordman früher ausschließlic