Expo und die Islamophoben

von Eisvogel um 09:25 am 17. Januar 2008

Original vom 6. Januar 2008: Expo and the Islamophobes

Die linksextreme, antirassistische schwedische Organisation Expo hat kürzlich eine Publikation (pdf auf schwedisch) mit dem Titel “Kriget mot islam” - “Der Krieg gegen den Islam” - veröffentlicht, in der sie sich besorgt über einen zunehmenden Trend “organisierter Islamophobie” im Westen zeigt. Expo zufolge

“gewinnt parallel mit dem Wachstum von SIOE ein neues antiislamisches Netzwerk von Akademikern, Bloggern und Politikern an Gestalt. Das Netzwerk hat keinen formalen Namen, trifft sich aber auf so genannten Antidjihad-Konferenzen. Das erste bekanntgewordene Treffen fand am 14. April dieses Jahres [2007] in Kopenhagen statt. Hinter dem Ereignis stand das Center for Vigilant Freedom (CVF).”

Die Publikation enthält:

“Nach Aussage eines der einflussreichsten Bloggers in der antiislamischen Blogosphäre, Baron Bodissey, fungiert CVF als ein ‘Netzwerk der Netzwerke. Die Idee dahinter ist, alle Counterdjihad-Gruppierungen unter einem Dach zu versammeln, um das Sammeln von Informationen und Erfahrungen zu erleichtern.’”

Die Publikation erwähnt auch das Treffen in Brüssel im Oktober und stellt fest, dass “unter den Teilnehmenden eine Anzahl allseits bekannter Rechtsextremer gewesen sind.” Ein Beispiel für diese “Rechtsextremen” ist der israelische Politiker Arieh Eldad. Expo erwähnt auch den dänischen Journalisten Lars Hedegaard und den Autor Robert Spencer, den Gründer von Jihad Watch.

Der Text geht weiter:

“Während des Kalten Krieges stimmte die extreme Rechte in die antikommunistische Rhetorik mit ein. Im Zusammenhamg mit der zunehmenden Einwanderung nach Europa war es dann plötzlich der Multikulturalismus, der als von außen kommende Bedrohung herhalten musste. Als Auswirkung des Krieges gegen den Terror und des zunehmenden Misstrauens gegenüber Moslems ist es inzwischen die antiislamische Rhethorik, die der extremen Rechten als neue Plattform dient. Aber es gibt ein Problem: Ungeachtet der Tatsache, dass es innerhalb der antiislamischen Netzwerke große Akzeptanz für fremdenfeindliche Parteien gibt, möchten sie sich nicht dadurch beschmutzen lassen, dass sie zu klare Verbindungen zu offen faschistischen Gruppierungen haben.”

Beachten Sie bitte, wie Expo die Kritik der “extremen Rechten” am Kommunismus, der über Generationen hinweg den Weltfrieden bedrohte, mit der heutigen Islamkritik vergleicht. Ich nehme an, der ehemalige US-Präsident Ronald Reagan, der die Sowjetunion das “Reich des Bösen” nannte und zum Fall der Berliner Mauer beitrug, gehört auch zu diesen Rechtsextremisten? Expo-Gründer Stieg Larsen war ein altgedienter Kommunist, der seine spätere Ehefrau bei einem Unterstützertreffen für die FNL, der pro-kommunistischen Nationalen Front für die Befreiung Südvietnams, kennenlernte. Es ist interessant, dass sie denken, dass Multikulturalismus inzwischen den Platz eingenommen hat, den der Kommunismus zuvor innehatte. Einige von uns haben auch schon so argumentiert, allerdings von einer anderen Warte aus.

Expo weiter:

“Die antiislamischen Blogger und Aktivisten sehen sich selbst als Verteidiger der europäischen Werte. Nazi-, Faschisten- und homophobe Gruppen passen einfach nicht in dieses Selbstbild. Aber mit einem Bekenntnis zu den Menschenrechten und einer klaren pro-israelischen Politik sind Rechtspopulisten und Rechtsextremisten in der Herde willkommen.”

Diese angeblichen “Rechtsextremisten” verfolgen also eine klare pro-israelische Politik. Gut zu wissen!

“Expo hat herausgefunden, dass von den 45 [islamophoben] Webseiten und Blogs mehr als die Hälfte während der letzten zwei Jahre gegründet wurde. Zusammengenommen haben diese Webseiten ein neues islamophobes Universum erschaffen, wo Besucher schnell in eine Welt beängstigender Bilder von Selbstmordattentätern und Karikaturen, die sich über verschleierte moslemische Frauen lustig machen, hineingezogen werden. Texte, die eigentlich verboten sein sollten und die beinhalten, wie Moslems sich nicht [an unsere Gesellschaften] anpassen können und wie Politiker sich dem Islam anbiedern, werden täglich publiziert.” Darüberhinaus “haben die Nachforschungen von Expo ergeben, dass 22 der 45 antiislamischen Webseiten von Personen betrieben werden, die es vorziehen, anonym zu bleiben.”

Ja, das tun sie. Und hat sich Expo auch mal überlegt, warum so viele Menschen es heutzutage in ihren “freien” Ländern nicht wagen, ihren eigenen Namen zu benutzen? Liegt es vielleicht daran, dass Expo und Konsorten zu diesem repressiven politischen Klima beigetragen haben?

Expo weiter:

“Antiislamische Blogs und Webseiten nutzen die legitime Debatte über den extremen Islamismus aus. Sie nehmen religiösen Fundamentalismus als Beweis dafür, dass der ganze Islam und/oder alle Moslems der Welt eine Bedrohung für Demokratie, Redefreiheit und für unsere eigentliche Existenz (d.h. die der Nicht-Moslems) darstellen.”

Sie führen den schwedischen Journalisten und Blogger Kurt Lundgren sowie auch den dänischen Blog Snaphanen als Beispiele für islamophobe Webseiten an.

“Unter den nordischen Staaten ist Dänemark das Land, wo die Islamophobie die stärksten Wurzeln fassen konnte. Die Dänische Volkspartei mit der Demagogin Pia Kjærsgaard in einer führenden Position schikaniert Moslems [verbal] schon seit Jahren. Wie auch in Schweden gibt es eine Reihe rechtsextremer und offener Nazigruppierungen, die islamophobe Propaganda verbreiten. Das schwedische Äquivalent zu der Dänischen Volkspartei sind die Schwedendemokraten, die Islamophobie in die Politik eingebracht haben.”

Expo ist besorgt über die internationalen Verbindungen dieser Seiten:

“Die schwedischen Blogger lassen sich von ihren ausländischen Gegenstücken inspirieren. Little Green Footballs gehörte zu den ersten, die - je nach Sichtweise - vor extremem Islamismus warnten oder moderne Islamophobie verbreiteten. In letzter Zeit ist jedoch die Islamkritik dieser Seite in blanken Moslemhass umgeschlagen. Der Journalist RJ Smith vom Los Angeles Magazine schrieb zum Beispiel in einem Artikel aus dem vergangenen Jahr, dass Little Green Footballs eine ‘dysfunktionale Mischung aus schönen Fotografien, die [der Blogger Charles] Johnson während seiner Radtouren aufnimmt, und verfassunsmäßig geschützter Hassrede ist, die davon ausgeht, alle Moslems seien bis zum Beweis des Gegenteils Terroristen.’”

Expo führt auch auf, dass Gates of Vienna ein weiterer führender und häufig zitierter englischsprachiger Blog ist, der genauso wie LGF Verschwörungstheorien und Vorurteile gegen den Islam verbreitet.

Einer der Mitbegründer von Expo, Tobias Hübinette, schrieb 1996 (Creol no 1 1996 and “Svartvitt”):

“Das Gefühl zu haben und sogar auch zu denken, dass die weiße Rasse in jeder Hinsicht minderwertig ist, ist im Hinblick auf ihre Geschichte und derzeitigen Aktionen vollkommen natürlich. Mögen die Länder der weißen Rasse in Blut und Leiden untergehen. Lang lebe die multikulturelle rassisch vermischte und klassenlose ökologische Gesellschaft! Lang lebe die Anarchie!”

Ich fand online mehrere Verweise auf dieses Zitat und bat den schwedischen Blogger Kurt Lundgren darum, seine Leser dazu anzuregen, die schriftliche Originalquelle aufzutreiben. Einer tat das und konnte die Authenzität des Zitats bestätigen. Er postete ein Bild des Originaltexts aus dem Jahr 1996. Gemäß seines eigenen Lebenslaufs arbeitete Tobias Hübinette bis mindestens 1997 für Expo. In anderen Worten: Er stellte weiterhin für diese “antirassistische” Organisation Nachforschungen an, nachdem er öffentlich die Ausrottung der weißen Rasse und die gewaltsame Zerstörung einer gesamten Zivilisation propagiert hatte. Niemanden schien das zu stören. Während dieser Zeit ging er Nachforschungen über “Nazis” nach. Er hat ausdrücklich die Anwendung von Gewalt aus politischen Gründen verteidigt, sogar gegen Kinder und Senioren, und er wurde auch wegen Gewaltanwendung verurteilt.

Gleichzeitig führt die linksextreme Gruppierung Antifascistisk Aktion schon seit Jahren Angriffe auf Einwanderungsskeptiker aus, darunter auch auf die Schwedendemokraten, über die Expo ein kritisches Buch herausgegeben hat. Mitglieder von AFA marschierten neben hochrangigen Vertretern aus Schwedens Polizei, Regierung und Medien während der schwulen “Parade des Stolzes” 2007 in Stockholm und schlugen dort ein paar Leute zusammen, die sie für nicht ausreichend tolerant erachteten.

Hübinette ist für manche seiner Ansichten umstritten, zum Beispiel für seinen Vergleich westlicher Adoptionen von koreanischen Kindern (er ist koreanischer Herkunft) mit dem transatlantischen Sklavenhandel. Allerdings reicht es im immer noch mehrheitlich weißen Schweden nicht für einen Karrierestopp aus, dass man dazu aufruft, die einheimische Mehrheitsbevölkerung solle in Blut und Leiden untergehen. Hübinette hat weiterhin “Multikulturalismus” propagiert und sogar Preise erhalten, und er arbeitet derzeit für das Multikulturelle Zentrum von Botkyrka, Schweden.

Der Gründer und Herausgeber des Expomagazins von 1995 bis zu seinem Tod im November 2004, Stieg Larsson, arbeitete über Jahre hinweg mit Hübinette zusammen, schien sich aber offenbar nicht unwohl dabei zu fühlen, mit einer Person zusammenzuarbeiten, die zum Genozid an seinem Volk aufgerufen hat. Larsson wird als glaubwürdige Quelle bezüglich der extremen Rechten zitiert, und Material von Expo wird in den führenden Zeitungen Expressen and Aftonbladet zitiert. Larsson hinterließ drei nicht veröffentlichte Thriller, die nach seinem Tod zu Bestsellern in Schweden wurden.

Während ich das schrieb, kam mir ein Pflichtprogramm der Universität von Delaware in den Vereinigten Staaten in den Sinn, das von Studenten erwartet, dass sie zur Kenntnis nehmen, dass “alle Weißen rassistisch” sind, und in dem ihnen “Behandlung” für inkorrekte Haltungen bezüglich Klasse, Geschlecht, Religion oder Kultur geboten wird. Eine Bürgerrechtsgruppe zitierte Auszüge aus den Dokumenten des Office of Residence Life Diversity Education Training der Universität, unter anderem diese Aussage:

“Ein Rassist ist jemand, der auf der Grundlage seiner Rasse von einem System der weißen Vorherrschaft sowohl privilegiert als auch sozialisiert ist. Der Begriff trifft auf alle weißen Menschen zu (d.h. Menschen europäischer Herkunft), die in den Vereinigten Staaten leben, und zwar unabhängig von Klasse, Geschlecht, Religion, Kultur oder sexueller Ausrichtung. Nach dieser Definition können farbige Menschen keine Rassisten sein, weil sie als Völker innerhalb des US-Systems nicht die Macht haben, ihren Vorurteilen, Feindseligkeiten oder diskriminierenden Taten den Rücken zu stärken.” Das Erziehungsprogramm hält auch fest, dass ‘umgekehrter Rassismus’ ein Begriff ist, der von Weißen benutzt wird, um ihre weißen Privilegien zu leugnen.”

Ich habe versucht, herauszufinden, worin genau diese “weißen Privilegien” bestehen. In Schweden wird man, wenn man ein Einheimischer ist und sich auch nur in mildester Form gegen die unkontrollierte Masseneinwanderung ausspricht, die mit Sicherheit innerhalb weniger Jahrzehnte die Einheimischen zu einer Minderheit in ihrem eigenen Land machen wird, umgehend als Rassist gebrandmarkt und verunglimpft. Mit großer Wahrscheinlichkeit bedeutet es das Ende der Karriere. Aber “antirassistische Multikulturalisten” können eng mit Personen zusammenarbeiten, die zur Zerstörung der westlichen Zivilisation und der Auslöschung der weißen einheimischen Bevölkerung aufrufen, ohne dass das vom politischen Establishment auch nur registriert wird. Die Situation ist in anderen Ländern Westeuropas nur geringfügig weniger extrem, auch dort wird den Einheimischen de facto das Wahlrecht entzogen und von ihnen erwartet, dass sie demütig ihre eigene Kolonisierung finanzieren und ihrer kulturellen Auslöschung applaudieren. Wenn das “Privilegien” sind, dann werden Priviliegien heutzutage enorm überschätzt.

Es enthält mehr als nur ein bisschen Ironie, wenn Tobias Hübinette behauptet, er sei “Anti-Nazi”, und gleichzeitig für die gewaltsame Zerstörung von Hunderten von Millionen Menschen eintritt. Es ist ein starker Hinweis darauf, dass der Begriff “Nazi” inzwischen bedenklich verzerrt worden ist.

Die meiste politische Gewalt - verbal und physisch - in Europa geht von Moslems und ihren linken Unterstützern aus. Die seit Jahrhunderten ersten politischen Morde in den Niederlanden wurden im Fall von Theo van Gogh von einem Moslem und im Fall von Pim Fortuyn von einem linken Moslemunterstützer verübt. Einige Mitglieder der westlichen Linken treten für die Unterdrückung der Redefreiheit ein, für die Anwendung von Straßengewalt gegen Rivalen, für die systematische Dämonisierung nicht nur politischer Gegner sondern sogar ganzer Gruppen, die als böse gebrandmarkt werden, dass deren Vermögen eingezogen werden sollte und sie wenn nötig elimiert werden sollten. In all diesen Punkten sind die linken Genossen von Expo näher am Nazismus dran als Islamophobe wie ich, aber sie kommen damit durch, denn sie sind Linke, und Linke sind gut, während Rechte böse sind; eine machtvolle Demonstration der Tatsache, dass die Sozialisten niemals wirklich den Kalten Krieg verloren haben. “Nazismus” wird einfach darauf reduziert, dass man einen weißen europäischen Hintergrund hat und sich weigert, sein Land und seine Kultur an Fremde auszuliefern.

In diesem Text gebraucht Expo gelegentlich Rassismus, Antisemitismus, Islamophobie und Homophobie in ein und demselben Satz, vergisst aber bequemerweise auszuführen, dass der jüngste Anstieg von Antisemitismus in Europa eng mit der Einwanderung von Moslems und der pro-islamischen Politik der Europäischen Union verknüpft ist, dass die Mehrzahl der gewalttätigen Straßenkriminalität einheimische Europäer trifft und dass insbesondere der steile Anstieg der Gewalt gegen Schwule an der Masseneinwanderung von Moslems liegt.

Expo nimmt auch zu krassen Verdrehungen Zuflucht, was die Natur islamischer Unterdrückung von Nicht-Moslems angeht:

“Vor Jahrhunderten war ein Dhimmi ein nicht-moslemischer Einwohner eines Staates, in dem die Scharia herrschte und wo Nicht-Moslems weniger Rechte als Moslems hatten. Die antiislamische Bewegung glaubt, dass die Expansion des Islam in Europa aufgehalten werden müsse, weil wir sonst Gefahr laufen, aufs Neue in diese Lage zu kommen.”

Das System der Dhimmitude ist ein integraler Bestandteil der Scharia, des islamischen Gesetzes, das zeitlos zur islamischen Theologie gehört, weil es von Allah eingesetzt wurde. Es war nicht nur “vor Jahrhunderten” gültig, es bleibt auch heute gültig und wird es in alle Ewigkeit bleiben. Der Genozid türkischer und kurdischer Moslems an den Armeniern fand vor nur einigen Generationen statt. Er fand genau deshalb statt, weil die Armenier wie andere Balkanchristen gegen das islamische Apartheidsystem und ihren Status als Halbsklaven, der ihnen gemäß der Scharia zukommt, rebellierten. Die Moslems antworteten darauf mit Djihad-Massakern, so wie sie es der islamischen Doktrin nach tun sollen.

Über dieses Massaker zu diskutieren ist in der Türkei immer noch gesetzlich verboten. Mehrere Morde an den wenigen Christen in einem Land, das einstmals vorwiegend christlich war, beweisen, dass die Christophobie dort noch sehr lebendig ist. Expo bezeichnet die Gegnerschaft zum EU-Beitritt der Türkei als ein Anzeichen für Extremismus. Stimmen sie mit dem derzeitigen islamistischen Premierminister der Türkei Recep Tayyip Erdogan überein, der gesagt hat, Islamophobie sollte als Verbrechen gegen die Menschlichkeit behandelt werden?

Im Dezember 2007 wurde in der Stadt Örebro ein Universitätsprofessor namens Fuat Deniz ermordet, es war der erste Fall, bei dem ein Dozent an einer Universität in Schweden ermordet wurde. Deniz schrieb und lehrte über den Genozid der ottomanischen Türken an ihren christlichen Untertanen. Andere Forscher, die auf dem Gebiet arbeiten, wurden nach Angaben von David Gaunt, der an der Södertörn Universität lehrt, bedroht:

“Bei mehreren Gelegenheiten haben Personen an unseren Seminaren teilgenommen, die angaben, Journalisten zu sein, nur um herumzugehen und die Teilnehmer zu fotografieren,” sagte Gaunt dem Svenska Dagbladet. Es wurde berichtet, dass Forscher belästigt wurden, Todesdrohungen erhielten und als Terroristen bezeichnet wurden. Gaunt berichtet, dass er während eines Türkeiaufenthalts von Sicherheitskräften verfolgt worden sei und Zielscheibe einer Verleumdungskampagne einer türkischen Zeitung wurde. “Alle, die sich für die christlichen Minderheiten in der Türkei interessieren, werden als Bedrohung angesehen.”

Ein holländischer Wissenschaftler, der anonym bleiben möchte, bestätigt dies. “Ich spürte während einiger Vorlesungen, die ich in Holland hielt, die Augen der türkischen Spione in meinem Rücken.” Er fürchtet, dass er auch in Gefahr ist, und spricht daher in der Öffentlichkeit so wenig wie möglich über den Genozid. Die Ermittlungen im Mordfall Fuat Deniz waren auffallend schlampig. Man ist versucht, diesen Mord als Ausläufer des globalen Djihad und der Christenverfolgung im Nahen Osten zu sehen, die sich langsam in Westeuropa ausbreitet.

Während Moslems gleichzeitig westliche Länder kolonisieren und sich über Islamophobie beklagen, werden die wenigen noch verbleibenden nicht-islamischen Gemeinschaften im Nahen Osten systematisch ausradiert. Robert Spencer schreibt in seinem Buch Religion of Peace?: Why Christianity Is and Islam Isn’t [Eine Rezension des Buches von Fjordman findet sich hier]:

“Christliche Gemeinden überall im Nahen Osten, die bis auf die Morgendämmerung des Christentums zurückgehen, gehen so stark zurück, dass sie auf der Kippe stehen, vollkommen aus der Region zu verschwinden. Im Irak ist die Hälfte der 700.000 Christen, die noch vor dem Krieg gezählt wurden, seit dem Fall Saddam Husseins aus dem Land geflohen. Wenn man den ganzen Nahen Osten betrachet, ist die christliche Bevölkerung von 20 Prozent im Jahr 1900 auf weniger als 2 Prozent heute gefallen.”

Wie kommt es, dass linke Organisationen so besorgt über “Islamophobie” im Westen sind und sich so wenig über islamische “Infidelophobie” kümmern? Liegt es daran, dass die extreme Linke das als eine Form ihres Kampfes gegen ihre eigene Zivilisation sieht, von der das Christentum ein Teil ist?

Während wir uns hier unterhalten, vertreiben Moslems Christen aus Bethlehem, dem Geburtsort Jesu Christi, aber die westlichen Medien ziehen es vor, die Schuld dafür dem jüdischen Staat Israel anzulasten, der genauso ein Opfer des Djihad ist. Manche dieser Christen- und Judenverfolgungen durch Araber werden von Hamas verübt, dem örtlichen Zweig der Muslimbruderschaft. Mitglieder der Muslimbruderschaft haben viele der gewalttätigsten islamischen Organisationen in den letzten Jahrzehnten inspiriert oder gegründet, unter ihnen Said Qutb, der spirituelle Vater von Osama bin Laden und anderen Terroristenführern.

Die größte Partei der politischen Linken in Schweden, die Sozialemokraten, hat ihre Zusammenarbeit mit Mitgliedern der Muslimbruderschaft zum beiderseitigen Vorteil angekündigt, aber die linke Organisation Expo sieht daran nichts Falsches. Sie konzentrieren ihr Feuer auf jene, die Masseneinwanderung begrenzen wollen und damit die sozialistischen Anstrengungen, Wähler aus dem Ausland zu importieren, behindern.

Die schwedischen Sozialdemokraten waren während der 1930er und 40er Jahre pro-Faschismus und pro-Nazi und betrieben während des Kalten Krieges Appeasement gegenüber den Kommunisten. Heute schmieden sie eine Allianz mit der Muslimbruderschaft, einer weiteren Organisation mit engen ideologischen Verknüpfungen zu faschistischen und Nazi-Bewegungen. Die Sozialdemokraten stimmen der islamischen Kolonisierung des Landes durch Moslems im Gegenzug für Wählerstimmen weiter zu. In alten Tagen hätte man das Verrat genannt. Heute nennt man es Toleranz. Zwei vom Faschismus inspirierte Bewegungen kooperieren dabei, die einheimische Bevölkerung eines Landes auszubeuten, zwingen diese, ihre eigene Kolonisierung zu finanzieren und ihr zu applaudieren und verunglimpfen sie als Fanatiker, Rassisten und Faschisten, wenn diese sich dagegen wehren. Diese Strategie ist gleichermaßen clever wie bösartig.

Schweden erlebte in den vergangenen Jahrzehnten einen explosionsartigen Anstieg von Vergewaltigungen und Gewaltverbrechen aller Art. Das ist eine direkte Folge der Masseneinwanderung. Malmö, ihre drittgrößte Stadt, wird bald die erste skandinavische Stadt mit einer islamischen Bevölkerungsmehrheit werden. Einheimische Schweden fliehen, während Gangs aus islamischen Einwanderern offen damit prahlen, dass sie einen Krieg gegen die Schweden führen, und führende Akademiker inzwischen vom Ende des schwedischen Nationalstaats als wahrscheinliche Folge der fortdauernden Einwanderung sprechen. Dass Expo sich in dieser Situation dafür entscheidet, ihren Fokus auf “Islamophobie” zu richten, spricht Bände darüber, wo ihre Loyalität liegt.

Dazu kommt noch: wenn die weit links stehende Organisation Expo jemanden als “islamophob” bezeichnet, was für viele offensichtlich dasselbe wie rassistisch ist, könnten Mitglieder einer gewalttätigeren linksextremen Organisation wie AFA das als Lizenz zum Schikanieren dieser Individuen verstehen. Wenn Kurt Lundgren, der einen der bekanntesten politischen Blogs in Schweden betreibt, als “Islamophob” bezeichnet wird, ist das indirekt eine Warnung an ihn, dass er in Zukunft möglicherweise schikaniert werden könnte.

Einmal hat ein Blogleser ausgeführt, dass es keine gute Form des Sozialismus gibt:

“Während der “harte” Sozialismus, der früher in Osteuropa propagiert wurde, eine Gesellschaft mörderisch macht, macht der “weiche” Sozialismus des Westens eine Gesellschaft selbstmörderisch.”

Am Beispiel Schwedens zeigt sich die Wahrheit dieser Aussage: Das Land hat keine koloniale Geschichte, und seine derzeitige Auflösung kann daher nicht auf einen “postkolonialen Schuldkomplex” zurückgeführt werden. Die Ursache ist reine Ideologie. Schweden, das sich selbst als ideologischen Leuchtturm für die Menschheit sieht, hat fröhlich dieses neue postwestliche Paradigma angenommen, bei dem Antinationalismus der Tagesbefehl ist, und seine Führer haben beschlossen, dabei zu brillieren.

Expo ist meiner Ansicht nach ein Symbol für die Kräfte, die Schweden zum vermutlich totalitärsten und politisch repressivsten Land in der westlichen Welt gemacht haben. Möge es anderen als Warnung dafür dienen, was geschieht, wenn Multikulturalismus, Sozialismus und Antinationalismus Macht erlangen.

Abgelegt unter: Übersetzungen - Fjordman

114 Kommentare »

  • 1

    Kommentar von Eisvogel

    17. Januar 2008 @ 11:11

    Was ich absolut faszinierend an dem Expo-Text finde:

    Sie haben wirklich alles kapiert.

    Sie wissen, dass wir Akademiker sind oder zumindest gebildet (und keine grenzdebilen Prolls, wie es manche deutsche Linken von uns behaupten).

    Sie haben Baron Bodisseys Netzwerkidee verstanden.

    Sie wissen, dass wir europäische Werte verteidigen.

    Sie wissen, dass wir keine Nazis und Faschisten leiden können.

    Sie wissen, dass uns ein Bekenntnis zu Menschenrechten und Israel als guter Lackmustest dafür dient, wer in die Herde aufgenommen wird.

    Sie haben erkannt, dass es in unseren Texten darum geht, dass Moslems sich nicht anpassen können und Politiker vor dem Islam kriechen.

    Sie haben das System der Dhimmitude (wenigstens in der Vergangenheit) perfekt verstanden.

    Sie wissen, dass es uns darum geht, das für unsere Kinder und Enkel zu vermeiden.

    Sie finden uns trotzdem furchtbar und gefährlich!

    Was für ein Weltbild muss man dazu haben?

  • 2

    Kommentar von quer

    17. Januar 2008 @ 15:02

    Ich wähne mich oft schon zu alt, um von mir befürchtete Entwicklungen in ca. 20 Jahren noch erleben zu müssen. Nach Lektüre obigen Textes bin ich mir da nicht mehr so sicher. Es steht zu fürchten, daß wir schneller als gedacht zu Partisanen der Freiheit im eigenen Lande werden. Und daß auch noch 70- und 80zigjährige konspirativ die Aktiven Bewaffneten unterstützen müssen. Wir werden uns alle noch wundern. Und wir werden die Geschichte der Befreiung im Zeitraffer erneut durchleben müssen. Dann aber sollte auf die Fehler der Vergangenheit genauer geachtet werden. Bei allzuvielen Revolutionen gegen die Diktatoren (auch die Wendezeit um 1989), hingen viel zu wenige an den Laternen. Nur, weil sich das Bürgertum zu fein dafür war. Die Häupter der Medusa mussen alle abgeschlagen werden. Sonst lebt das Vieh weiter.

  • 3

    Kommentar von Dox

    18. Januar 2008 @ 1:17

    Das sind die Informationen, die uns weiterführen. Danke. Als verloren sehe ich uns nicht. Wir fangen doch gerade erst einmal zu kämpfen an. Vor zehn Jahren hatte ich noch keine Ahnung vom Islam, obwohl ich in seinen abscheulichsten Länder und zutiefst angewidert war. Mann, gingen die mir mit ihrer Rückständigkeit auf die Nerven!

  • 4

    Kommentar von Shahirrim

    18. Januar 2008 @ 2:47

    Ach liebe Eisvogel :wink: , ich wollte diesen Leuten auch schon ins Gesicht schreien:

    “Was seid ihr blos für Menschen?”

    Ich frage mich es eigentlich immer noch, aber ich weiß nicht, ob ich es noch wissen will. Diese Leute sind für mich einfach nur Böse.

    Was mich so besonders entsetzt ist, dass wir in einer Zeit leben, in der wir endlich in der Lage sind, dass sich Geschichte nicht wiederholen muss. Und trozdem tut sie es. Mein Glauben an die Menschheit habe ich inzischen verloren. Nicht an die einzelnen Menschen Menschen, aber an die Menscheit schon.

    Ich bin mir nicht mal sicher, ob man diese bevorstehende Katastrophe verhindern kann. Dazu habe ich begriffen, dass in der Welt zu viele Verblendete gibt.

    Das ist auch meine Erklärung für die Gesinnug dieser Menschen; Verblendung! Irgendwo in der Bibel steht, dass Gott böse Menschen mit Verblendung straft, denn unter diesen Menschen befinden sich durchaus (und nicht wenige) gebildete Personen.

    Wir werden troz der Katastrophen und der Möglichkeit, dieses erstmals in der Geschichte der Menschheit zu verhindern, regelrecht ins Unglück gesteuert, wie die Titanic in den von Eisbergen wimmelnden Nordatlantik. Menschen, die noch einen klaren Verstand besitzen, werden erst totgeschwiegen, dann totgeschrieben und, wenn alles nichts nützt, totgestochen.
    Meine Schwester sagte einmal: “Du meckerst zuviel über unsere Politiker, die zur potentiellen Wahl stehen! Geh doch in die Politik und ändere es. Wenn es nach deiner Meinung eine Gesinnungslücke gibt, gründe eine Partei, und such dir Gesinnungsgenossen die wählbar sind.”
    Wenn es so einfach wäre. Leute wie wir, denen kein Skandal angelastet werden könnte, (nicht mal der kleinste) werden doch einfach von denen umgelegt. Meine Schwester lebt in einer Traumwelt, sie denkt echt, das wir in einer 100%igen Demokratie leben. Ich kann es ihr nicht mal übelnehmen, weil sie es nicht besser weiß. Und ich denke, weil die meisten Menschen so denken, scheitert der Sieg der Vernunft auch diesmal.

    Ich bin mittleiweile zu der Überzeugung gelangt, dass die Menschheit nicht fähig ist, diese Welt vernünftig zu regieren. Immer wird sich die Unvernunft durchsetzten, denn die Menschen, die vernünftig regieren könnten, werden politisch kaltgestellt. Und wenn man das nicht kann, werden sie umgebracht. Woran das liegt? Schwer zu sagen, aber ich denke, das Macht eine Sache ist, die viele Menschen (besonders Männer) anstreben, da Macht im Interesse ihres innersten Wesens eine große Rolle spielt. Wer würde nicht gerne mal das sagen, das kenn ich doch als ältester von 3 Kindern selber gut. Wenn mal meine Eltern weggingen, dann ärgerten sich meine beiden Schwestern, das ich am längsten aufbleiben durfte und diese Regel überwachen sollte und über mir keiner war, der mich überwachte.
    Und Politik ist nunmal das Feld mit der meisten Macht, welches logischerweise von vielen angestrebt wird. Und hier kommt dann eine Form von Darwinismus auf, nach dem Motto: Der Gerissenste setzt sich also durch und nicht der Vernünftigste. Deswegen kann man über diese Schiene nichts ändern.

    Du schreibts in deinem Kommentar:

    Sie wissen, dass wir Akademiker sind oder zumindest gebildet (und keine grenzdebilen Prolls, wie es manche deutsche Linken von uns behaupten). Zitat Ende!

    Nun hierzu möchte ich eine kleine Anmerkung machen. Ich habe nur Realschule, meine Mutter auch und mein Vater nur Hauptschule. Ich zeichne mich nicht gerade in Diskussionen durch besonders brilliant formulierte Kommentare aus wie Du und Fjordman und viele der weiteren Kommentatoren hier. Trozdem habe ich etwas, was die meisten Leute hier nicht hatten. Ich bin in Punkto Islam niemals aufgewacht aus meinen Multi-kulti Traum, sonders wusste schon immer, seit ich vernünftig denken kann, dass das vermischen von vielen Kulturen Europas mit dem der Hassreligion zum scheitern verurteilt war. Das lag an einer vernünftigen Erziehung von meinen Eltern und ich denke, das Christentum, wie ich es gelehrt bekam, hat auch eine große Rolle dabei gespielt. Ich bin nämlich viel strenger im Christentum erzogen worden, als es die meisten Gemeinden und erst recht die Kirchen tun (wir nehmen nämlich die Bibel aus Grundlage und nicht irgendwelche Personen wie Papst ect).
    Und ich denke, das Gott uns deswegen vor der Verblendung bewahrte. Denn es hat absolut nichts damit zu tun, wie intelligent man ist, oder nicht. Viele Multi-Kulti Volksverräter sind nämlich durchaus schlaue Personen, doch sie sind verblendet; unfähig, die Wahrheit zu erkennen. (Das soll jetzt nicht gegen dich und deine Mathematik-Theorie [Du sagtes irgendwo, dass speziell Menschen, die gut in Naturfächern und Mathe gut sind, also die logischen Fächer, diese Gedanken schneller nachvollziehen können] sprechen, aber ich zum Beispiel bin in Mathe eine absolute Null und trozdem erkenne ich die Wahrheit. Vielleicht weil in anderen Naturwissenschaften extrem gut bin wie Chemie, Biologie und Astronomie. :wink: )

    Was will ich also? Eine Welt, die nicht regiert wird von Menschen, aber trozdem keine Anarchie. In der Bibel steht, dass Jesus eines Tages wiederkommen wird und wir eine neue Erde haben werden, in der Gott regiert. Das will ich. Und Jesus wird noch ein 3. mal wiederkommen und diese Welt befreien von dem Übel der Menschheit. Kein spitzfindiger Anwalt wird diese Menschen vor Gottes Gericht rausreden können, kein Richter wird sie milde, sondern Gott wird sie gerecht beurteilen. Und in der neuen Welt wird kein Politiker mehr sein, die uns volllügen und uns Böses antuen.
    Doch noch lebe ich in dieser Welt, aber sie hat auch neben allen Bösem auch viel schönes. Zum Beispiel eine wunderbare Natur, die ich erforschen möchte. Undzwar als freier Mensch. Und kein Moslem soll mich daran hindern, ob diese Untersuchungen an Gottes wunderbarem Werk Islamkonform sind oder nicht. Und dies sind Anliegen, für die es zu kämpfen sich lohnt.

  • 5

    Kommentar von Dox

    18. Januar 2008 @ 4:37

    @Shahirrim

    bin noch wach und möchte dich trösten, falls du vorübergehend nichts besseres hast. Hier mein Trost: Zu allen Zeiten haben sich Menschen so wie du Sorgen um die Zukunft gemacht und befürchtet, dass es keine mehr gibt. Doch jedesmal gab es eine. Stets ist es weitergegangen und das Leben wurde global gesehen immer angenehmer. Vor 200 Jahren war es schlechter als vor 100 Jahren. Vor 50 Jahren war es schlechter als heute. Und ich wette, dass der Islam nicht unsere Zukunft ist. Dafür ist er viel zu dämlich. Dummheit hat sich noch niemals weltweit durchgesetzt, höchsten territorial und auch da nur für begrenzte Zeit. Es ging der Welt noch nie so gut wie heute. Und morgen wird es ihr noch besser gehen. Und jetzt kommt es: Vor allem wegen Leuten wie dir gehen wir nicht unter, Shahirrim! Ich weiß wovon ich rede. Ich bin Mathematiker und etwas musikalisch. Eine meiner heißgeliebten Frauen hatte kein Abitur, begriff den Dreisatz nicht und sang in einer noch unbekannten Tonart. “Hänschen klein” war nur am korrekten Text zu erkennen. Aber Schleimer, Lügner und sonstiges Pack erkannte sie schon am Gang. Das war mir eine große Hilfe. Du und ich, wir sorgen schon dafür, dass es eine Zukunft gibt.

    Gruß Dox

  • 6

    Kommentar von Shahirrim

    18. Januar 2008 @ 4:51

    @ Dox

    Danke! :smile:

  • 7

    Kommentar von Eisvogel

    18. Januar 2008 @ 10:00

    Lieber Shahirrim,

    es tut mir furchtbar leid, wenn der Satz mit dem “Akademiker” arrogant geklungen hat. Das war niemals so gemeint, ich habe nur das Wort aus dem Expo-Text wiederholt. Es ging mir nur darum, dass diese Leute tatsächlich zur Kenntnis genommen haben, dass viele unter den Islamophoben “studiert” sind - das hat mich erstaunt! Hierzulande ist man oft gewohnt, dass sie uns jegliche Bildung absprechen, weil wir ihr dummes Geschwätz nicht “verstehen”.

    Bildung hat überhaupt nichts mit dem Schulabschluss zu tun und erst recht hat Wissen, Klugheit und Vernunft nichts damit zu tun. Ich habe einen kleinen Tick mit Logik und Zahlen und mir fällt einfach auf, wie sehr mathematisches UND naturwissenschaftliches Wissen bei der Ausbildung in den Schulen zugunsten von ideologischen Laberfächern vernachlässigt und manchmal sogar verächtlich gemacht wird.

    Aber die Logik, die ich hier meine (und die den Verblendeten fehlt), ist nur Alltagslogik. Die beherrschst Du automatisch, wahrscheinlich ohne überhaupt darüber nachzudenken, dass das etwas Besonderes ist.

    Das, was Du als Verblendung erkennst, ist - sobald diese Leute zu argumentieren anfangen - mit unglaublicher Unlogik gepaart.

    Ich denke dann immer, wenn man versucht, die Logikfehler aufzueigen, hilft das. Aber Du hast Recht - es hilft nur in ganz wenigen Fällen, es ist Verblendung und kein Irrtum. Die Verblendung ist zuerst da. Sie kommt nicht, weil die Leute zu blöd sind, Alltagslogik anzuwenden (in anderen Dingen tun sie es vermutlich recht gut), sie kommt als Hilfe, die Verblendung aufrechtzuerhalten.

    Was Du über Deine christliche Erziehung geschrieben hast, hat mich sehr berührt. Ich habe die auch. Vielleicht etwas weniger, meine Mutter war diejenige ihrer Schwestern, die es am “lockersten” genommen hat, aber sie hat es dennoch weitergegeben. (Mein Vater starb so früh, dass ich keine Erinnerung an ihn habe).

    Meine Großeltern waren sehr einfache, sehr religiöse bibeltreue Leute aus einem kleinen hinterwäldlerischen Dorf. Sie haben vom ersten Tag an die Nazis als das erkannt, was sie sind - Teufel. Auf Nachfragen, warum? kam nur: Das hat man einfach gewusst, das konnte man nicht übersehen. Ich habe daher lange gedacht, das hat jeder wissen können, wenn es so einfache Menschen gewusst haben; und jeder, der behauptet, er habe es nicht gewusst (und anfänglich wäre das nicht aufgefallen), lügt. Vielleicht stimmt das nicht ganz, gerade die gebildeten Geschwister Scholl sind zum Beispiel erst nach einer gewissen Zeit “aufgewacht”.

    Es gibt also die Möglichkeit, “aufzuwachen”, obwohl ich glaube, dass die Zahl derer, die es noch können, weit überschätzt wird - und Spitzenpolitiker gehören nicht dazu. Sie haben genug Zugang zu Wissen (mehr als wir), wenn das nicht hilft, dann hilft nichts.

    Expo hat dieses Wissen in vollem Umfang auch. Das ist es , was mir hier so frappierend aufgefallen ist!

    Ich fange auch an, darüber nachzudenken, woher diese Verblendung kommt - man kann sie nicht auf Dummheit zurückführen. Und ja, ich lese auch die biblischen Offenbarungen nach langer Zeit wieder und sehe, wie außerordentlich und merkwürdig zutreffend sie sind. Ich bin immer noch auf der Suche.

    Ich hatte nie eine positive Einstellung zum Islam, aber ich hatte lange überhaupt keine Einstellung zu ihm, er hat mich nicht interessiert, war kein Thema, über das ich auch nur einen Gedanken verloren habe. Ich war immer auf Israels Seite (es war einfach offensichtlich, wer die Guten und wer die Bösen sind), aber ich habe tatsächlich die Palästinenser lange nicht als Moslems wahrgenommen. Ich habe natürlich vermutlich schon gewusst, dass sie das sind, aber es nicht für bedeutsam gehalten.

    Du bist jung und das macht Hoffnung. Manchmal habe ich den Eindruck, wir sind hier alle schon mindestens in mittleren Jahren - und das wäre katastrophal. Es ist so wichtig und so schön, dass es junge Leute mit so viel Erkenntnis gibt.

    Mir geht es wie quer. Ich dachte auch immer, der große Knall wird nach meinem Ableben geschehen - was mich natürlich deswegen nicht gleichgültig gemacht hat. Es könnte wirklich sein, es geht schneller. Und so dumm es sich anhört: Ich habe Angst davor, aber ich finde es nicht nur schlecht. Ich möchte es noch wissen. Ich möchte Euch keine versaute und unfreie Zukunft hinterlassen - und ich will das noch sehen, dass das in Ordnung kommt!

    @Dox: Geschichte verläuft m.E. nicht linear zum Besseren hin. Technologisch gesehen schon, aber ansonsten nicht. Manches ist heute besser als vor 50 Jahren, aber vieles ist auch schlechter und sehr wenig ist besser als vor 15 Jahren. Vor 100 Jahren war es wesentlich besser als vor 70 Jahren. Vor 200 und 300 Jahren auch. Ja, man könnte das vielleicht als “Schwankungen” in einem Aufwärtsprozess sehen (ich sehe es nicht mehr so), aber das ist nicht sehr bedeutungsvoll:

    Wenn man eine Zeitmaschine hätte und ins Jahr 1933 reisen könnte, würde man dann einem Juden (oder auch irgendeinem beliebigen anständigen Europäer) mit gutem Gewissen sagen können: “In nur 12 Jahren sind die Drecksäcke schon wieder fort - am Boden zerstört und diskreditiert - und Europa hat eine lange Zeit der Freiheit und Demokratie und des Wohlstands vor sich und es wird sogar den verheißenen Staat Israel geben”?

    Würde ihn das wirklich beruhigen, wenn Du ihm auch über die direkt vor ihm liegenden 12 Jahre berichten würdest?

    Auch muss man sich keine islamische Weltherrschaft vorstellen, um sich zu sorgen. Territoriale Herrschaft fühlt sich nicht wesentlich anders an, wenn es das Territorium ist, auf dem die eigenen Kinder und Enkel leben. Und die territoriale Herrschaft des Islam nahm stetig zu, nicht ab. Sogar Völkern, die nicht wahnsinnig genug waren, ihn schönzureden und mit offenen Armen ohne Not zu begrüßen, geschah das.

    Aber wir dürfen natürlich nicht die Hoffnung so sehr verlieren, dass wir resignieren.

  • 8

    Kommentar von Shahirrim

    18. Januar 2008 @ 11:43

    Liebe Eisvogel.

    Du brauchst dich doch nicht bei mir zu Entschuldigen, ich bin verbal zu 100% schmerzfrei. :wink:
    Aber ich danke dir für deine Antwort.

    Meine Aufgeklärtheit in Punkto Islam sind nur eine Folge dessen, dass ich sein wahres Gesicht schon mit 10 Jahren von unseren Kulturbereicheren kennenlernte, weil sie mich für einen Juden hielten. Nur die EU und die Political Correctness habe ich nicht so als Gefahr erkannt, erst durch diese Seiten hier.

    Sehr schön fand ich auch die Geschichte deiner Großeltern. Mein Urgroßvater war hingegen kein Christ und damals bei der Polizei und zu Hitlers Machtergreifung in der SA, wohl aus den Chancen, dann bei der Polizei besser aufzusteigen. Doch er war ein guter Mensch (kein Gutmensch), er hat unter Gefahr seines eigenen Lebens eine handvoll Juden vor dem Tod gerettet. Er sagte nämlich, dass er ihnen bei sich zu Hause arbeit geben könne, und hat ihnen dann zur Flucht verholfen. Ein Karrieregeiler Kamerad hat ihn dabei verpetzt und er wäre deswegen fast hingerichtet worden. Nach dem Krieg bekam seine älteste Tochter einen Sohn (mein Großcousin), der später Kommunist wurde, und ihn als Nazi moralisch hinrichtete. Seine geretteten Juden zählten da nicht, es zählte nur seine SA-Mitgliedschaft. Seine 2. Tochter hingegen lehrnte meinen Großvater mütterlicherseits kennen, der aus christlichem Hause kam obwohl nicht so lebte). Wegen ihm bekehrten sich aber meine Großmutter und er, mein Urgroßvater. Ihm war ein langes Leben von 102 Jahren vergönnt; in ein paar Tagen jährt sich sein Todestag zum 3. mal.

    Ich will deine Großeltern nicht abwerten, ich find es sogar klasse, dass sie die Nazis durchschaut haben, was mein Urgroßvater nicht tat. Aber er konnte als Mitglied Juden retten, was deine, glaub ich, nicht konnten. Somit sollte man vorsichtig mit Menschen sein, von denen man in unseren Hassmedien hört, das sie NS-Mitglieder waren. Auch über meinen Uropa steht im Internet verleumderisches. Und das nur, weil er in der SA eine nicht ganz niedriege Position inne hatte. Das er diese und sein Leben für das Heil (wenns auch nur wenige waren) Juden gefährdete spielt keine Rolle, da er es nie beweisen konnte, da er sich ihre Namen nicht gemerkt hat. Aber man kann die Verleumdungen durch seinen Kameraden(schwein) auch mit etwas gutem Willen auch rausfinden. Und Überlebende, die er nicht retten konnte haben immer zu Journalisten gesagt, das sie sich nicht erinnern können, dass er an den Verbrechen, die in seiner Einheit begagangen wurden, teilgenommen hat. Doch das reicht in einer vom Sündenstolz triefenden BRD nicht aus, sondern bewahrte ihn höchsten davor, öffentlich an den Pranger gestellt zu werden. Das reichte ja sogar bin die eigene Familie hinen, mein Großcousin, der Kommunist hat hielt viel von den RAF-Mördern. So sehr kann also Kommunismus verblenden.

    Na ja, in der Bibel steht, dass ein Menschenleben wertvoller ist als die gesammte Welt. Insofern hat er diese einige wenige gerettet. Und wenn er auch an Verfehlungen durch seine SA-Mitgleidschaft, die er damals in seiner Verblendung nicht sah, teilgenommen hat, so hat ihm Gott diese bei seiner Bekehrung vergeben. Ich meine, keiner ist gerecht, auch nicht einer!

    Zum Schluss noch was kurrioses für dich:
    Ich bin ja wie gesagt in Mathe eine Null, aber alle anderen Naturwissenscghaftlichen Fächer beherrsche ich außerordentlich gut. So auch Physik, und da muss man ja auch gelegntlich rechen. Ich hatte den gleichen Lehrer in Mathe und Physik. Und dann kam die Zeit, in der wir das gleiche Rechnen in Mathe und Physik hatten. Ich konnte die Aufgaben in Physik perfekt rechen, in Mathe. Mein Lehrer hat mich darauf angesprochen, und gesagt, dass er so etwas noch nie erlebt oder gehört hat. Erklären kann ich es nicht, aber offensichtlich kann ich auch logisch denken, es muss nur nicht in die trockene Mathematik, sondern in spannende Laborgeräte verpackt sein! :wink:

  • 9

    Kommentar von Thatcher

    18. Januar 2008 @ 13:04

    Sie finden uns trotzdem furchtbar und gefährlich!

    Was für ein Weltbild muss man dazu haben?

    Das Weltbild, das man hat, um verblendet zu sein, ist, wie ich glaube, ziemlich egal. Es kommt eher auf die Vorstellung an, die man von der zivilisierten Welt und ihren Bewohnern hat, und dass man den dringenden Wunsch hat, sich von diesen zu unterscheiden. Die Antithese zur Zivilisation ist die archaische Stammeskultur. Gruppierungen wie Expo und Antifa entstanden zwar in der zivilisierten Welt, folgen aber eher einer primitiven Stammeslogik. Diejenigen, die nicht zur eigenen tribalen Gruppe gehören, werden intensiv gehasst; man glaubt die vielfältigen kursierenden Mythen eher als die “Wahrheit”. Auch in Afrika, in der das primitive Stammesdenken bis in höchste Kreise, trotz westlichen Lebensstils und westlicher Universität, lebendig geblieben ist, werden die Angehörigen anderer Stämme wider besseres Wissen dämonisiert, auch wenn sie seit Generationen schon im gleichen Nationalstaat leben. Aus heiterem Himmel werden da 800.000 Menschen erschlagen, da sie angeblich Hexerei betrieben und dunkle Mächte beschworen haben. Als “die Guten”, für die man natürlich stets selbst steht, musste man sie dann eben abschlachten.

    Ich glaube, dass Gruppen wie Expo und die Antifa ganz ähnlich ticken. Sie betrachten sich als eine Art Stamm, dessen Funktionsregeln intern stets unhinterfragt bleiben, und stellen ihre Einheit durch interne und externe Feindbilder sicher. Das Freund-Feind-Denken, das nach Carl Schmitt konstitutiv für politisch handlungsfähige Einheiten ist, versuchen sie den zivilisierten Menschen zwar per Propaganda aus den Köpfen zu schlagen, doch in ihren eigenen Reihen ist es zutiefst verinnerlicht. Der äußere Feind, das sind wir, die Zivilisierten, die Träger dessen, was sie für “faschistisch”, “kapitalisitisch”, “rassistisch”, “ausgrenzend” erklärt haben, von dem sie sich radikal unterscheiden wollen. Der innere Feind, das ist derjenige, der sich in ihren Kreisen bewegt, aber das tribale Denken nicht verinnerlicht hat und folglich anders als alle anderen denkt. Wer die gängigen Normen des “Stammes” hinbterfragt, den verfolgen die Loyalen mit größerem Hass als den äußeren Feind - genauso wie die archaischen Stammeskulturen denjenigen ausstoßen, der die Stammesgötter lästert.

    Gruppen wie Expo und Antifa haben innerlich mit der zivilisierten Welt, mit 3000 Jahren menschlicher Entwicklung gebrochen - in radikaler Konsequenz der Frankfurter-Schule-”Erkenntnis”, dass die Zivilisation, insbesondere die aufgeklärte, für Auschwitz verantwortlich gewesen sei. Dabei machten aber die Frankfurter Schulmeister den Fehler, nicht zu berücksichtigen, dass auch die Nazis den Deutschen das tribale Denken, Fühlen, Handeln mit inneren und äußeren Feinden, Prinzipien-Hinterfragungsverbot, Alternativlosigkeit (”nach 100 Jahren Nationalsozialismus wird man sich etwas Anderes gar nicht mehr vorstellen können”) und totalitärer Gewalt beibiegen wollten, und der Holocaust somit eben nicht in der Tradition aufgeklärter Zivilisation, sondern eher in quasi-tribalistischer Tradition stand.

    Interessant bei dieser Betrachtungsweise ist auch, dass die Mitglieder linker Gruppierungen oft auch in Äußerlichkeiten an Stammeskulturen orientiert sind. Sie kommunizieren über Kleidungs- und Schmuck-Codes, halten Rituale ab (auch in Antifa-Wohnwagencamps gibt es etwas wie Lagerfeuer-Romantik), und wenn sie musizieren, dann meist auf Bongo-Trommeln (dafür gibt es in der linken Szene sogar Kurse), allerhöchstens klampfen sie mal auf einer Gitarre.

    Ich fürchte, dass wir bei der Beurteilung der linken Szene viel zu sehr voraussetzen, dass diese Leute ein Teil der Zivilisation wie wir selbst sind. Würden sie sich dazu zählen, dann dürfte man zumindest voraussetzen, dass sie ihr Gehirn einmal wirklich zum kritischen Denken benutzen. Das tun sie aber nicht - sie bezeichnen lediglich ihre tribalistischen Anwürfe an die zivilisierte Welt als “kritisches Hinterfragen”, während die Grundlagen ihrer eigenen Lebenswelt niemals hinterfragt, geschweige denn kritisiert werden dürfen, denn das hätte den sofortigen und dauerhaften Ausschluss aus der Szene durch den jeweiligen “Häuptling” zur Folge.

    Aufwachen werden echte Szenegänger wohl nie. Dieses Stammesdenken ist Millionen Jahre erprobt, unsere Zivilisation ist dagegen evolutionär jung. Intelligenz ist kein Kriterium; auch unter Stammesangehörigen in Afrika, Südamerika oder Australien gibt es sehr kluge Leute, sogar echte Strategen. Egal wie intelligen sie sind, sie hinterfragen niemals die Grundlagen ihrer jeweils eigenen Stammeskultur. Erst wenn sie beginnen, ihre eigene Lebensweise lächerlich zu finden, und dafür nicht unmittelbar bestraft werden, können sie erkennen, was sie anrichten, und vielleicht in die Zivilisation integriert werden. Das ist vielleicht jedem tausendsten Stammesbürger möglich, der Rest bleibt buchstäblich draußen.

    Gefährlich sind die Stammesmenschen für die Zivilisation aber erst dann, wenn sie überlegene Waffen in die Hände bekommen. Das haben wir bei den Muslimen leider zugelassen, und deshalb sind wir jetzt in dem Dilemma, dass man uns bei der ersten Gegenwehr mit djihadistischem Morden droht. Die Muslime sind nämlich in Wirklichkeit auch kein Teil der Zivilisation, es ist ihnen nur gelungen, das vorzutäuschen. Sie gingen nicht von der Stammesgesellschaft in die Zivilisation, wie das die Griechen taten, sondern in einen extrem militanten Superstamm über, der durch enorme Geldmittel nun erneut darangehen kann, die Zivilisation, diese fragile, junge Errungenschaft der Menschheit, zu erschüttern.

  • 10

    Kommentar von Eisvogel

    18. Januar 2008 @ 14:58

    Vielen Dank für Deinen Bericht, Shahirrim. Das ist eine sehr wertvolle Erinnerung.

    Aber er konnte als Mitglied Juden retten, was deine, glaub ich, nicht konnten.

    Nein, das konnten sie nicht und kein Mensch kann wissen, ob sie ihr Leben riskiert hätten, es zu tun. Wie wir es von uns auch niemals wirklich wissen können. Sie haben nie ihm Leben einen Juden auch nur gesehen. In dem dörflichen Umkreis lebten keine. Sie wussten zwar, dass der Viehhändler wegen der Nazis “nicht mehr kam”, aber sie hatten kein Vieh und kannten ihn daher nicht. Ich glaube nicht, dass sie irgendetwas durchschaut hatten, es war das Unbiblische, was sie gestört hat, dass man verflucht ist, wenn man Gottes Volk flucht. (Merkwürdigerweise ist das für so viele heutige Christen überhaupt kein Augenöffner, was den Islam und die Israel”kritik” angeht) Daran wurde nicht gezweifelt. Genausowenig wie an der wörtlichen Schöpfungsgeschichte. Ich glaube, sie haben bis zu ihrem Tod in den 70er Jahren nicht einmal gewusst, dass die Kirche das nicht mehr so sieht. Dennoch standen sie mit beiden Beinen auf dem Boden.

    @Thatcher: Das mit dem Stammesdenken ist ein interessanter Ansatz. Ich habe das mit Bezug auf linke Gruppen noch nie so gesehen, aber es klingt sehr einleuchtend. Die Stammesgesellschaft macht sich aber innerhalb der Zivilisation auch anders breit, vor allem in den USA ist das ein Thema, das ich erst seit kurzem in Blogs verfolge. Die haben mit Multikulti-Begeisterung ihre schwarze Bevölkerung in einen Hirnriss von wegen “afrikanischem Erbe” gebracht, der sich vielleicht noch sehr schädlich für den Zusammenhalt des Landes auswirken könnte. Auch andere Minderheiten-Ethnien pflegen sowas.

    Die Zivilisation ist in der Tat sehr dünn - und vielleicht liegt sie uns auch nicht vollkommen? Es braucht nicht viel, dass sie zusammenbricht.

  • 11

    Kommentar von Time

    18. Januar 2008 @ 16:23

    @Thatcher/9

    Hallo Thatcher,

    ich kann Ihre Ausführungen aus eigener Erfahrung unterstreichen. Ich habe in der ferneren Vergangenheit in etlichen “alternativen Projekten” gearbeitet, aus denen ich aber stets nach kurzer Zeit immer gefeuert worden bin. In Tat schart nach meiner Erfahrung ein Häuptling (können auch zwei sein, Mann/Frau) ein Ensemble von Leuten um sich, die glauben, nirgends sonst eine Chance zu haben, die sich als Loser sehen. Die Rudelführer werden einerseits nicht müde, die Welt außerhalb des “Zusammenhangs” zu verdammen und die angeblich ach so flachen Hierarchien im Stamm zu preisen. Tatsächlich streuen sie durch ihr Verhalten permanent die Botschaft ihrer Überlegenheit aus. Typisch ist das gemeinsame Mittagessen (bei dem häufig reihum gekocht werden muß): Selbstverständlich greift der Chef mal kurz in den Spaghetti-Topf, bevor aufgetragen ist, selbstverständlich ist er es, der das Gespräch moderiert. Um ihn herum werden die Mitarbeiter in einer festen Sitzordnung drapiert. Ich habe diese gemeinsamen (Pflicht-) Mahlzeiten immer als extrem gruselig empfunden. Stets am Ende der Tafel sitzend bemerkte ich die lauernden, mißtrauisch-flüchtigen Blicke der Kollegen. Diese “Stämme” entsprechen vermutlich in hohem Maße dem, was man über Sekten weiß. Ich könnte mir denken, dass für viele dieser “Häuptlinge” ideologische Aspekte im Kern egal sind, dass sie Ideologie/Kultur vielmehr als Herrschaftsinstrument benutzen, wie Sie dies darstellen. Ihre Darstellung der Mohammedanisten als “Superstamm” erinnert auch an die stammeshafte Organisation der Sizilianischen Mafia, deren Name ja vermutlich übrigens auch dem Arabischen entlehnt ist.

    Während wir uns hier jedoch mit einer linksradikalen Sekte aus Schweden befassen, lese ich auf dem Titel der heutigen FAZ:

    Merkel über Steinmeier verstimmt - Syrischer Außenminister zu Gast im Auswärtigen Amt / Kritik aus Washington und Beirut - wus. BERLIN, 17. Januar. Außenminister Steinmeier (SPD) hat den syrischen Außenminister Muallim am Donnerstag im Auswärtigen Amt empfangen und dabei Syrien engere Zusammenarbeit angeboten. Bundeskanzlerin Merkel (CDU) unterstützt Steimneiers Handeln nicht. Sie hält seine Gesprächsbereitschaft für unangebracht, solange Syrien den Libanon nicht diplomatisch anerkennt. Nach Informationen dieser Zeitung beschwerten sich aus demselben Grund die Regierungen der Vereinigten Staaten und des Libanons im Kanzleramt über die kooperative Haltung Steinmeiers zu Syrien. Eine Intervention lehnte das Bundeskanzleramt mit Rücksicht auf das Koalitionsklima ab. Aber es verweigerte sich, den syrischen Außenminister ebenfalls zu empfangen. Muallim war auf ausdrücklichen Wunsch Steinmeiers in Berlin. Der deutsche Außenminister hatte ihn im Anschluss an die Nahost-Konferenz in Amapolis eingeladen. … Im Kanzleramt vermag man bei den Syrern keine ernstzunehmende Friedensbereitschaft in der Region erkennen, Frau Merkel hatte am Dienstag in harschen Worten zu dem angekündigten Besuch Muallims Stellung genommen…

    Die SPD geht nunmehr also in offene Konfrontation mit der Kanzlerin und den USA. Es vollzieht sich auf höchster Ebene die Wandlung einer der beiden großen deutschen Volksparteien zu einer eindeutig pro-mohammdanistischen Partei, wie man es aus Holland und Belgien kennt, und wie dies von Fjordman eindringlich aufgezeigt worden ist.

    Der Counterjihad müßte sich nach meiner Einschätzung jetzt von den linken Sekten ab- und direkt der SPD zuwenden. Es muß den Sozis auf den Kopf zugesagt werden: “Ihr macht aus der SPD eine mohammedanistische Partei”. Ich glaube nicht, dass die Mehrzahl des Sozi-Wahlpotentials unbedingt pro-mohammedanistisch ist. Die SPD sollte in der politischen Debatte als Mohammedanisten-Partei, als verräterisch, abqualifiziert werden (nicht wegen ihrer wirtschaftspolitischen Vorstellungen etc.). Strategisches Ziel sollte es sein, die SPD entweder bei der nächsten Wahl zu marginalisieren, oder besser noch (aber das kann wohl, wie Pipes aufzeigt, schwerlich gelingen), ihr den Pro-Mohammedanismus zu nehmen.

    Mit freundlichen Grüßen

    von Time

  • 12

    Kommentar von Eisvogel

    18. Januar 2008 @ 17:31

    @Time: Danke für den Link.

    Ich glaube so langsam, zu viele sind zu lange auf Steinmeiers biederes Aussehen reingefallen. Beim Rap mit Muhabbet haben ihn viele als Witzfigur gesehen, die nicht weiß, was sie tut. Das ist eine ganz üble Gestalt. Der wusste genau, was er bei dem Rap tat. (der ältliche Franzose wusste es vielleicht nicht, aber das kann ich nicht beurteilen). Und Steinmeier ist typisch für die SPD, die sich extrem nach links bewegt - und links ist der Marx-Mohammed-Pakt.

    Der linke Terrorist Carlos, der Schakal, hat geäußert, dass der Islam die derzeit einzige Kraft ist, die stark genug ist, den Westen zu besiegen. Die Linken wissen, dass sie brutale Fußtruppen und todesmutige Kämpfer nicht selber aufbieten können. Das Proletariat hat keinen Bock auf sozialistische Weltrevolution, zumindest nicht wenn es bedeutet, Unbequemlichkeiten in Kauf zu nehmen.

    Sie haben Recht damit, dass es unsinnig für uns ist, uns über irgendwelche Schweden konkret aufzuregen. Aber sie sind prototpisch, und Expo ist im Gegensatz zu AFA nicht linksradikal, sondern brav-links. Ich würde mich nicht wundern, wenn unsere werten Grundgesetzschützer uns genauso sehen wie Expo. Und ich glaube auch nicht, dass die CDU auf unserer Seite ist. Die SPD sowieso nicht.

    Klar, will die CDU die Islamisierung mit ein bisschen höheren Jugenstrafen für Kriminelle als die SPD und ein bisschen weniger Sozialarbeiter-Betreuung vielleicht. Detail-Kram.

    Es gibt keine Partei, die die Islamisierung verhindern möchte. Es kann keine geben. Pro-Köln kann existieren, weil es regional ist. Sollte die Pro-Bewegung auf Bundesebenen gehen, wird sie sich anpassen. Ein bisschen Law-and-Order-Geschrei, ein bisschen an der Höhe von Minaretten rumnörgeln, aber ansonsten ….

    Warten wir’s ab.

    Und dass Merkel daran rumnörgelt, dass Syrien den Libanon nicht anerkennt? Prinzipiell ist es ja gut, dass sie überhaupt was sagt, aber:

    Hallo, Frau Merkel? Ist das das Wichtigste, ob sich die Höllenlöcher gegenseitig anerkennen? Ich hätte mir mal gewünscht, dass man jemanden als persona non grata bezeichnet wird, weil er aus einem Land kommt, das Israel nicht anerkennt.

    Aber das wird nie passieren :cry:

    Übrigens ist leider auch die USA nicht mehr, was sie mal war. Präsident Bushs Auftritt bei seiner Nahostreise war der Tiefpunkt des westlichen Israelhasses (auch wenn diese fade Mumie Olmert das nicht merkt).

    Bush ist KEIN FREUND ISRAELS, auch wenn die Linken und Moslems ihn noch so sehr als Zionisten bezeichnen.

    Er hat das Rückkehrrecht als Diksussionspunkt eingebracht. So weit ich weiß, tun das noch nichtmal offizielle europäische Staatsoberhäupter. Das Rückkehrrecht ist gleichbedeutend mit der Zerstörung Israels. Und er befürwortet den Palistinenserstaat von Anfang an und hat die antizionistische Dummtusse, die das Leben der armen Palis mit ihrer Kindheit im rassistischen Alabama vergleicht und für Verständnis wirbt, zur Außenministerin gemacht.

    Ich hoffe so sehr, dass die Amerikaner einen der Kandidaten wählen, die sie wieder zurück auf ihren richtigen und guten Weg bringen.

  • 13

    Kommentar von Dox

    18. Januar 2008 @ 18:28

    @Eisvogel 7

    1933 hätte ich nicht nur Juden, sondern auch Christen empfohlen, Scharfschützen zu werden und mit mir gemeinsam die NS-Führung bei ihren vielen Paraden abzuknallen. Schon wäre die Geschichte ganz anders verlaufen. Demokraten umzubringen, bringt nichts. Daraus sollte man aber nicht folgern, dass Tyrannenmord keinen Sinn hätte. Hitler auf die leichte Schulter zu nehmen, hätte ich auf keinen Fall geraten. Demokratien funktionieren ohne zentrale Führung. Tyranneien nicht. Die brauchen eine Führergestalt. Siehe Stalin. Mit seinem Tod wurde zwar nicht der Kommunismus abgeschaft, immerhin aber seine blurünstige Tyrannei. Also, um in Europa oder in einem europäischen Land die Herrschaft des Islam herzustellen, braucht es einen Führer plus Clique, der Massen mobilisiert. Ich glaube nicht, dass ich sein einziger Todfeind wäre. Nun wirst du sagen, der Marsch durch die Istitutionen ist auch ein Weg. Das haben uns die 68-er ja vorgemacht. Tut mir leid, an der Macht sehe ich sie noch lange nicht. Auch wenn ich überall ihr Gesülze höre, ihre arglistigen Fratzen sehe und ihre Behinderung spüre. Die Grünen wollten mal per Parteiprogramm PC’s und Internet verbieten. Lachhaft! Greenpaece kämpft gegen die Gentechnik an. Lachhaft!

    Du glaubst nicht, dass die Geschichte linear verläuft, bezweifelst aber nicht, dass es einen technologischen Fortschritt gibt. Viele bestreiten sogar das oder sehen sie als Fluch und nicht als Segen. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass es der unaufhaltsame technische Fortschritt ist, der den Verlauf der Geschichte bestimmt und das Leben der Menschheit immer erfreulicher macht. Ich glaube nicht, dass der Mensch sich in den letzten zehntausend Jahren verändert hat. Wahrscheinlich saßen schon im alten Griechenland Leute beisammen und unterhielten sich so angeregt wie wir. In Sachen Geist hat sich nicht viel getan. Das Gehirn hat sich nicht groß verändert. Aber es gibt heute weniger Barbaren als damals, weil man zum Überleben nicht mehr rauben und plündern muss. Der technische Fortschritt hat uns Lebensumstände beschert, die es uns erlauben, freundlicher, hilfsbereiter, wissender und damit auch vernünftiger zu sein.

    In K 10 schreibst du am Ende: “Die Zivilisation ist in der Tat sehr dünn - und vielleicht liegt sie uns auch nicht vollkommen? Es braucht nicht viel, dass sie zusammenbricht.”
    Es sind solche Äußerungen, die mich jedes Mal stutzen und mich fragen lassen: “Woher nimmt dieser smpathische Eisvogel nur seine Kraft?

  • 14

    Kommentar von Eisvogel

    18. Januar 2008 @ 19:10

    Ich habe nicht viel Kraft, Dox.

    Mit der Zeitmaschinen-Geschichte wollte ich nur andeuten, dass selbst die Vorstellung einer linear verlaufenden Geschichte (mit Schwankungen) zum Positiven hin nicht sonderlich beruhigend ist, wenn man zufällig die kurze Lebensspanne in einer dieser Schwankungen verbringt.

    Ich glaube, es ist schwer, zu erkennen, was noch demokratische Politiker sind und was schon Tyrannen sind. Bei einem gewaltsamen Umsturz ist das natürlich leicht, aber das war bei den Nazis ja nicht der Fall.

    Merken wir es rechtzeitig, wenn unsere Politiker zu Tyrannen werden?

    Damit will ich bestimmt nicht sagen, dass man sie jetzt schon vorsorglich erschießen sollte :wink: (Um Himmels Willen, man muss immer im Kopf haben, was für böswillige Menschen mitlesen könnten)

    Ich weiß nicht, ob der Islam einen Führer braucht, um Europa zu erobern. Es könnte so ablaufen wie es in Mietshäusern abläuft, in Stadtvierteln, in Städten wie Bethlehem, das einmal überwiegend christlich war, in Landesteilen wie dem Kosovo, in Ländern wie dem Libanon.

    Moslems werden mehr und Nichtmoslems laufen vor ihnen weg, solange sie noch ein Ziel haben, wo sie hinlaufen können.

  • 15

    Kommentar von Transatlantic Conservative

    18. Januar 2008 @ 22:05

    Eisvogel

    Es könnte so ablaufen wie es in Mietshäusern abläuft, in Stadtvierteln, in Städten wie Bethlehem,das einmal überwiegend christlich war, in Landesteilen wie dem Kosovo, in Ländern wie dem Libanon. Moslems werden mehr und Nichtmoslems laufen vor ihnen weg, solange sie noch ein Ziel haben, wo sie hinlaufen können.

    Ich habe HIER einen Text von Paul B. zitiert, zum Thema No-Go-Areas. Ich kann mir eine schleichende “Kalifatisierung” Europas genau so vorstellen. Irgendwann wachsen all diese Gebiete zusammen und keiner hat’s gemerkt.

    Glaubt Ihr, die Merkel wird Truppen schicken, wenn Kreuzberg sich zum Kalifat erklaert, die Sharia ausruft und uns Unglaeubigen denn Zutritt untersagt?

    Dox, was nuetzt Dein Scharfschuetze in diesem Szenario?

  • 16

    Kommentar von Dox

    19. Januar 2008 @ 5:21

    @Transatlantic Conservative

    Der Kosovo war die ärmste Provinz im armen Jugoslawien. Die halbe GSG 9 hätte es erobern können. Könnte es heute noch. Aber wozu? Im Libanon sah es genauso erbärmlich aus. Mal überwiegend christlich gewesen zu sein, bedeutet gar nichts, erst recht nicht, wenn Christen lieber Hirten und Samariter als Kapitalisten sein möchten. Seit wann ist denn Jerusalem verloren? Es wurde eben erst zurückgeholt und wird bestimmt nicht wieder hergegeben. Den Gazastreifen zu räumen, wird Israel eine Lehre sein. Europa ist nicht der Kosovo. Neukölln ist nicht Deutschland. Die Moslembrüder wollen uns überkindern? Ihre blöden Söhne werden wie Mehmet über die eigenen Eltern herfallen. Ihre klugen Söhne und ihre pragmatischen Töchter werden das Weite suchen. Europa ist nicht der Kosovo. Wir sind auch mehrheitlich keine linksgrünen Christen. Deren Kulturhoheit steht auf ganz wackligen Füßen, weil sie auf leicht widerlegbaren Lügen beruht. Acht der Schwerter, PI, Kewil, achgut usw. bringen sie schon ins Taumeln. Im Gegensatz zum Libanon haben wir nämlich etwas zu verlieren, was niemand kampflos hergibt: Wohlstand. Auf die damit verbundene Freiheit würden viele gern verzichten, wenn doch nur der Wohlstand erhalten bliebe. Aber das Eine ist ohne das Andere nicht zu haben. Daher bin ich Zuversichtlich, was die Freiheit angeht.

  • 17

    Kommentar von Dox

    19. Januar 2008 @ 5:46

    @Eisvogel 14

    “Ich habe nicht viel Kraft.”

    Ich musste schmunzeln und dachte, die ist wie ein Blitz, der einen Priester erschlägt und sich fragt: “Oh Gott, war ich das?!”

  • 18

    Kommentar von Eraser

    19. Januar 2008 @ 11:18

    @#1 Eisvogel
    Sie finden uns trotzdem furchtbar und gefährlich!
    Was für ein Weltbild muss man dazu haben?

    Ein in sich geschlossenes Weltbild mit anderer Zielsetzung.

    Selbst die Linken, die in der Lage sind unsere Position zu reflektieren, sind dennoch soweit von ihrem Weltbild und Ziel überzeugt, dass alles was dem entgegensteht, böse sein muss bzw. es böse gemacht werden muss, um es zu überwinden.
    Multikulturalisten, Pazifisten, Gutmenschen, Sozialisten und Andere haben auch Differenzen in ihren Weltbildern, aber sie stehen sich wenigstens nicht gegenseitig im Weg, sondern können sich gegenseitig ausnutzen bzw. unterstützen. Bspw. dürften Gutmenschen und ihr hoher moralischer Anspruch an sich selbst, den sie auf die Gesellschaft übetragen, aus Sicht eines überzeugten Multikulturalisten ebenso nützlich für seine Ideologie und sein Ziel der multikulturellen Gesellschaft sein, wie der Multikulturalist ein nützlicher Arbeiter auf dem Weg hin zu einer friedlichen und gerechteren Welt für den Prototyp des Gutmenschen ist.

    Welchen Nutzen haben aber unsere Positionen für sie?
    Ich persönlich glaube nicht an die Gleichheit und damit friedliche Koexistenz aller Kulturen nebeneinander, wie es der Multiukulturalist annimmt. Dazu sind wir alle zu verschieden.
    Auch halte ich im Gegensatz zu Pazifisten eine offene militärische Konfrontation für legitim.
    Die Naivität des Gutmenschentums und seinen Glauben an eine friedliche und gerechte Welt empfinde ich als Beleidigung des gesunden Menschenverstands und selbstmörderisch.
    Sozialistische Ideen, wie die soziale Weltgemeinschaft halte ich für eine Utopie und der Natur des gruppen-/volks-/ethnien-/staatenbildenen Menschen für entgegengesetzt und somit unpraktikabel.
    usw…
    Mein Nutzen für die grob formulierten Ziele sämtlicher derzeit umgesetzten linken Ideologien liegt also bei Null Komma Null.

    In Folge dessen wird es unumgänglich, dass ich und andere, die für ähnliche politische Positionen einstehen, bekämpft werden müssen. Erstens haben wir keinen Nutzen für sie und zweitens haben sie auch erkannt, dass Freiheit mehr als nur kleiner Holperstein auf dem Weg zur Verwiklichung ihrer Ideologie ist…

    Das ist aber auch etwas sehr Gutes. Ihr Kampf gegen Freiheit verrät sie.

    PS: Das Wort glauben verwende ich in diesem Kontext, um die Relativität sämtlicher politischer Standpunkte zu verdeutlichen.
    Das ist meiner Ansicht nach das einzige, was mich noch von einem linken Kampfideologen unterscheidet, der nicht mehr nur glaubt, sondern glaubt zu wissen, dass seine Standpunkte das Non-Plus-Ultra der Politik/des kulturellen Fortschritts/der sozialen Evolution des Menschen darstellen.

  • 19

    Kommentar von Bokito

    19. Januar 2008 @ 18:56

    Guten Abend, eine kleine Leseprobe aus “Der blaue Kammerherr”

    “…, und dem, der die Menschheit und das Glück besingen wollte, zieht Gott, mitten in der glücklichen Trivialität, den Schleier fort vor dem Leben, er sieht die furchtbarsten Geheimnisse,SIEHT DIE VERSCHIMMELTEN LÜGEN IN DEN HERZEN DER GUTEN UND DIE TÖDLICHEN WAHRHEITEN IN DEN HIRNEN DER WEISEN, die so weise sind, das Tödliche zu verschweigen - das Alles sieht der Mann, dem die Welt eine Ode wert zu sein schien, “….” er hat das Gefühl, daß die Erde, wie eine riesige Seifenblase, dünnwandig und schillernd, sich um lauter gähnendes Nichts wölbt, auf dieser schillernden Kugel aus Hauch und Glanz und süßer Täuschung spazieren die Menschen einher .. und dann bebt die Erde. ”

    Eine interessante Einführung in das Werk des Schriftstellers Wolf von Niebelschütz findet ihr hier:

    http://www.die-dschungel.de/ANH/txt/pdf/niebelschuetz.pdf

    Es lohnt sich! Viel Spaß bei einem nicht ganz PC-konformen Schriftsteller.

  • 20

    Kommentar von Eisvogel

    19. Januar 2008 @ 19:23

    @Bokito: Das ist eine sehr berührende Textprobe. Danke. Ich bin neugierig auf Deinen Link.

    @Eraser: Das scheint mir eine gute Erklärung zu sein.

    Das Allerwichtigste daran finde ich aber, dass diese Leute (von Expo) wirklich alles korrekt SEHEN. Man muss sie nicht “aufklären” oder gar “aufwecken”.

  • 21

    Kommentar von Transatlantic Conservative

    19. Januar 2008 @ 22:53

    Ich weiss, dass viele von Euch Gates of Vienna lesen. Hier nur zur Sicherheit ein link: In einem Artikelentwurf ruft Fjordman die Europaeer auf, keine Steuern mehr zu zahlen, sich zu bewaffnen und Widerstand gegen die EU zu leisten. Der Entwurf des Artikels erscheint in der Form eines Network-Experiments. Fjordman fordert seine Leser auf, den Entwurf zu kommentieren und mit ihm zusammen an der endgueltigen Version zu arbeiten:

  • 22

    Kommentar von Eraser

    20. Januar 2008 @ 10:03

    @20 Eisvogel
    Das Allerwichtigste daran finde ich aber, dass diese Leute (von Expo) wirklich alles korrekt SEHEN. Man muss sie nicht “aufklären” oder gar “aufwecken”.

    Hmm, was soll daran jetzt so wichtig sein?
    Das einzige, was sich für mich daraus ergibt, ist, dass nicht alle Linken vollkommen verblödete an Realitätsverlust leidende Ideologen sind, sondern auch zielstrebig ihre eigenen Ziele verfolgen können.

    Das ist jetzt nicht so neu…

    Im übrigen verrät Expo nicht, ob sie die in #1 aufgeführten Punkte als wahr betrachtet oder einfach nur auf inhaltliche Punkte der Counterjihadbewegung bezieht.

  • 23

    Kommentar von Eisvogel

    20. Januar 2008 @ 10:44

    Hmm, was soll daran jetzt so wichtig sein?

    Dass man nicht darauf warten muss, dass sie “aufwachen”. Dass es unnötig ist, Politikern lange E-Mails zu schreiben und ihnen Vorlesungen über den Islam zu halten.

    Du kennst doch auch die ewige Klage: “Die sind so dumm. Wann wachen endlich unsere dummen Politiker und Medien auf?”

    Ich bin der Ansicht, die sind nicht dumm und die schlafen nicht.

  • 24

    Kommentar von Eraser

    20. Januar 2008 @ 14:03

    Auch überzeugte Ideologen des Nationalsozialismus sind aufgewacht. Damit stellen sie den empirischen Nachweis, dass es möglich ist, aus dem ideologischen Koma aufzuwachen. Das zu den wirklich Überzeugten, die zwar verstanden haben, aber sich dagegen einsetzen wie bspw. Expo.

    Politiker im Allgemeinen sind auch nur Menschen, die anhand ihrer Erfahrung und ihres Wissens handeln.
    Es ist auffalllend, wie wenig die Islamophilen über den Islam und seine Geschichte wissen.
    Das ist unter Politikern auch nicht anders, auch wenn ein guter Teil von ihnen sogar Zugang zu exklusiven Informationen hat, ist nicht ausgeschlossen, dass sie sich wie andere auch von Islamapologeten einlullen lassen.
    Das erst beste Beispiel, das mir einfällt, lieferte diese Horst Brede:
    “Islam ist toll, auch wenn ich selbst nicht soviel darüber weiß.”
    Große Teile der CDU sind meines Erachtens aus denselben Gründen der Euro-Islam Idee verfallen.

    Und letztendlich sind viele hier der Beweis dafür, dass selbst überzeugte Gutmenschen trotz medialer Propaganda Beschallung fähig sind, die Gefahr zu erkennen und ihr entgegenzuwirken.

    Es mag also sein, dass es teilweise mehr oder weniger Zeitverschwendung ist ellenlange Emails und Briefe an Politiker zu schreiben, aber im Voraus wissen, dass es sich um einen überzeugten Ideologen, wie bei den Mitgliedern von Expo handelt, kann man nicht. Und selbst wenn, siehe Nationalsozialisten…
    Einen Versuch ist es somit durchaus wert und mal ehrlich, der Aufwand ist im Verhältnis zum möglicherweise erzielten Ergebnis mittlerweile dank gut organisierter Informationsnetzwerke wie PI extrem gering.

  • 25

    Kommentar von Time

    21. Januar 2008 @ 0:04

    Hallo allerseits,

    Helmut Zott hat unter “Theoretische Grundlagen der PC… #67 dazu aufgerufen, sich mit der sehr langfristigen Strategie (”Projekt”) der nazistischen “Muslimbrüderschaft” auseinanderzusetzen. Dies finde ich auch im Zusammenhang mit Fjordmans oben stehendem “Expo-Aufsatz” sinnvoll. Die von Helmut gelegten Links (Danke Ihnen, Helmut!) bieten umfangreichen Stoff. Nach einer ersten (oberflächlichen) Sichtung scheint mir das “Projekt” relativ wenig Berührungspunkte mit der autochtonen Bevölkerung, ihren Institutionen usw (also uns) anzustreben. Es scheint (bitte korrigieren Sie mich!) vielmehr auf die, die Ork-Elitetruppe umgebende, eigene (orientalische) Bevölkerung zu zielen. Überwiegend wird der Aufbau eines rein mohammedanistischen Service-Systems (Schulen, Krankenhäuser…), also einer Parallel-Gesellschaft, projektiert usw. Es gibt jedoch zwei Ausnahmen:

    1. (unter #7): “To accept the principle of temporary cooperation between Islamic movements and nationalist movements in the broad sphere and on common ground such as the struggle against colonialism, preaching and the Jewish state, without however having to form alliances. This will require, on the other hand, limited contacts between certain leaders, on a case by case basis, as long as these contacts do not violate the [shari’a] law. Nevertheless, one must not give them allegiance or take them into confidence, bearing in mind that the Islamic movement must be the origin of the initiatives and orientations taken.”

    Dies zielt mE auf “Stämme” wie “Expo” und “AFA” bzw ihre “Häuptlinge” (”certain leaders”). Es wird die Taktik formuliert, mit autochtonen Gruppen zusammenzuarbeiten, sofern die Initiative und Richtung von den Orks bestimmt werden kann. “Expo” aber zB erscheint in seiner Selbstdarstellung als Organisation, die Kritik am Islamismus durchaus gerechtfertigt findet, GoV und LGF jedoch als über das Ziel hinausschießend betrachtet (was ein demagogischer Trick sein könnte: Welcher islamkritische Blog ist denn für die überhaupt ok? Doch eher gar keiner!). “Expo” ist mE jedoch höchstens indirekt mohammedanistisch, treibt keine offen mohammedanistische Propaganda, sondern etwas, was man in der Tat “PC” nennen könnte. “PC” ist aber nicht deckungsgleich mit Mohammedanismus, sondern will eher den Umgang mit verschiedenen Minderheiten/gesellschaftlichen Gruppen, zu denen eben auch die Orks gehören, vorschreiben. Ein konkreter Nachweis von Beziehungen (wirtschaftlicher Art, Liebesbeziehungen, Konversionen…) wäre hier taktisch gesehen von enormem Wert, da ideologisch/inhaltlich mE keine direkten Übereinstimmungen sichtbar sind.

    2. (unter #4): “- Liberty to function politically in each country according to local circumstances, without however participating in a process which makes a decision which would be contrary to the texts of Shari’a. - To invite everyone to take part in parliament, municipal councils, labor unions and other institutions of which the membership is chosen by the people in the interest of Islam and of Muslims.”

    Auch hier, bei der Idee des Eindringens in unseren politischen und institutionellen Apparat (in die Volksparteien, die Verwaltungen, das Militär etc), welches nur soweit verfolgt werden soll, soweit es Scharia-konform ist, wird der Gedanke des Primats der eigenen Positition und die (primitive) Gebundenheit an die eigene Verfaßtheit deutlich. Es heißt ja nicht, “politische Funktion soll auf jeden Fall ausgeübt werden, auch dann, wenn es gegen die Scharia zu stehen scheint, Hauptsache wir haben erstmal die Macht.” Primat hat die Befolgung der Scharia. Daher sind vermutlich pro-mohammedanistische Tendenzen zB der SPD (die aber absolut NOCH keine Scharia-konforme Partei ist) wiederum ein eigenes Produkt (”PC”), oder aber etwas ganz anderes wie zB simple Bestechung, nicht jedoch direkte Politik der “Moslembrüder”.

    Das führt mich zu folgenden Schlußfolgerungen:

    -> Die (nazistischen) Orks (so wie sie aus dem “Projekt” deutlich werden), projektieren unbedingt ein Scharia-konformes Handeln. Sie sind eher eine langfristig-evolutionär denkende “Graswurzel-” Organisation, deren Zielgruppe die mohammedanistisch sozialisierten Mitbewohner unseres Landes sind. Eindeutig Scharia-konforme Politik wird weder aus dem Auftritt von linksradikalen Sekten noch aus dem unserer großen Volksparteien deutlich. Die pro-mohammedanistische Politik linker Gruppen von “Expo” bis zur SPD ist keine Politik, die im Kern mohammedanistisch (gesteuert) ist, sondern eher eine, die sich - “PC” anstrebend - ahnungslos vereinnahmen läßt.

    -> Wenn die pro-arabische Politik auf Regierungsebene nicht direkt durch das Wirken der “Muslimbrüderschaft” erklärt werden kann, muss nach anderen Gründen/Motiven geforscht werden. Hier wäre zB zu fragen, ob das, was man als eine geschlossene, pro-orkische Politik sieht, nicht sehr stark Augenblicks-gesteuert ist (Bsp.: Schröder/Irakkrieg-> Wahl). Steinmeiers Syrien-Aktion (s.#11) könnte zB aus dem Motiv gespeist sein, auf Teufel-komm-raus Außenpolitik gegen Merkel zu betreiben, um sich als künftiger Kanzlerkandidat in Szene zu setzen. Es wären Fragen zu stellen, wie: “Warum erhält G. Schröder die Ehrendoktorwürde ausgerechnet der Universität von Damaskus und was ist an Rechten und Pflichten damit verbunden? (Bestechung?)” Oder: “Wer war es denn nun, der 2003 die 840.000 Euro für Möllemanns antijüdisches Flugblatt gespendet hat? (Der Lohn für die Waffendeals mit SA?)” Oder dies (FAZ, 190108): “FDP-Obmann Hoyer sagte … Hingegen verstehe ich das Kanzleramt nicht, Gespräche (mit dem syr. Außenmin.) abzulehen NUR WEIL WASHINGTON DAS WÜNSCHT (antiamerikanisch-deutschnationale Agenda? Hervh. v. T.).”

    Jedenfalls würde ich davon ausgehen, dass die Mohammedanisten zZ entweder nicht Willens bzw nicht in der Lage sind, einerseits anarchistische Spatzengruppen noch andererseits Volksparteien zu führen. Deren pro-mohammedanistische Politik ist selbstbestimmt (”PC”) oder punktuell - NOCH nicht ideologisch-strategisch-konzeptionell. Und somit lohnt es sich in meinen Augen, diesen Leuten immer wieder die abscheuliche, grausame Realität des verbrecherischen Mohammedanismus vor Augen zu führen und zu fragen, ob es dies ist, was sie wollen: zB. “Indonesien: 96 Prozent der Moslem-Frauen haben aus religiösen Gründen Genital-Verstümmelungen” (Akte Islam) - SEID IHR DAFÜR? Achso, das ist moderater Mohammedanismus, weil 4% unversehrt sind?” Es lohnt sich zu verhindern, dass die Orks die älteste deutsche Volkspartei (the Sozialdemocraz) übernehmen. Es lohnt sich um jeden verblendeten Mitbürger und Anhänger og Gruppierungen (dh. Trottel) zu kämpfen und für die WAHRHEIT zu werben. Und die einfache Wahrheit ist: Eine Welt ohne SCHISSLAHM ist viel, viel schöner als eine mit!

    Mit freundlichen Grüßen

    von Time

  • 26

    Kommentar von Bokito

    21. Januar 2008 @ 0:25

    .. ach Time … auch ohne Mahomet würde sich Satan wieder etwas Neues ausdenken. Das Böse liegt in uns allen, jeder Mensch kann Böses tun - das ist halt so. Wohl dem Land, das diese bösen Menschen irgendwie in Schach hält.

  • 27

    Kommentar von Time

    21. Januar 2008 @ 0:40

    Hallo Bokito,

    ist DAS Ihre Antwort auf meine Ausführungen #25? Da sie so knapp ist, MUSS sie ja GENIAL sein, hähähä…

    Grade ist das schiitische Ashura-Fest, verstümmelte Babies von stolzen Müttern in die Kamera gehalten, ein paar -zig-in-die Luft-Gesprengte, schauen Sie sich mal um, ist das wie der Karneval in Köln? Vielleicht liegt das Böse in IHNEN? In mir und meiner Familie und meinen Freunden liegt es jedenfalls nicht!!! Wir halten es in Schach! Join the team! Try to win!

    TIME

  • 28

    Kommentar von Serbian girl

    21. Januar 2008 @ 13:08

    “Was für ein Weltbild muss man dazu haben?”

    Sie wollen alle einen (autoritären) Weltstaat errichten, was auch immer die Differenzen innerhalb des linken Spektrums sind. Sie glauben damit die Menschheit vom Schmerz erlösen zu können. Nationen und die Nationalstaaten sind ein Hindernis auf diesem Weg, die es zu zerschlagen gilt. Aus diesem Grund ist die linke Ideologie mit Islam hochgradig kompatibel, zudem viele in diesem Spektrum glauben, sie werden Massen von Muslimen instrumentalisieren können.

    Frankreichs Aussenminister Kouchner ist ein sehr gutes Beispiel. Das ist kein gemütlicher alter Herr, der auf diesen türkischen “Musiker” reingefallen ist.

    Kouchner war nicht zufällig der Sonderbeauftragter der UN in Kosovo (und in dieser Eigenschaft für viele Verbrechen direkt verantwortlich, mehr unter:
    http://www.kosovo.net/archive_july.html)

    Bis 1965 war Kouchner in Frankreichs kommunistischem Studentenverband engagiert. Kouchner ist eng mit der Ideologie des Trotzkismus, bzw. der “permanenten Revolution” verbunden.

    Schon Leon Trotzki (ein Mitbewerber Stalins, der in den 40er Jahren in Exil von Stalin ermordet wurde) schrieb ausführlich über die Balkankriege (die Anfang XX stattfanden, in diesen Kriegen wurde Türkei endgültig aus Europa rausgeworfen, Trotzkis Buch dazu ist eine Bibel der Trotzkisten und der sogenannten Vierten Internationale, aus diesem Umfeld kommt Kouchner und viele andere sogenannte “nicht-autoritäre” Linke, z.B. Solana, oder britische Schauspielerin Redgrave) und kritisierte scharf Serben dafür, dass sie in diesen Kriegen gegen Türken für ihre nationale Befreieung (und die Errichtung eines Nationalstaates), anstatt für die proletarische Revolution gekämpft haben. Dieses Buch ist ein Grundstein für alle späteren “Gross-Serbien” Vorwürfe und für die Imperialismus-Bezichtigung der Serben.

    Diese anti-nationale Haltung (Anfang 90er als anti-serbische Haltung kristallisiert) der Linken wurde von der EU voll und ganz übernommen . Die Ziele der Linken (ein Weltstaat) sind die Ziele der EU. Was ist mit USA? Auch wenn es dort mehrere Fraktionen gibt, sieht es so aus, als ob dieses Bestreben nach einem Weltstaat auch die USA Aussenpolitik immer mehr bestimmt. Echte Konservative sind auch in USA selten, wie schon von Transantlatic Conservative häufiger hingewiesen.

  • 29

    Kommentar von Transatlantic Conservative

    21. Januar 2008 @ 16:22

    Serbian Girl

    Deine Beitraege sind wohltuend klar und weitsichtig. Mein Standpunkt dazu HIER.

  • 30

    Kommentar von Eisvogel

    21. Januar 2008 @ 18:03

    Deine Beitraege sind wohltuend klar und weitsichtig.

    Da kann ich nur mit vollem Herzen zustimmen. Danke auch für die Informationen zu Kouchner, das habe ich bisher nicht gewusst.

    “Die Menschheit vom Schmerz erlösen” ist gut ausgedrückt, das wollen sie vermutlich wirklich. Wahrscheinlich wollen das alle Ideologen, alle Totalitaristen. Erich Kästner reimte schon 1930:

    Am 12. Juli des Jahres 2003
    lief folgender Funkspruch rund um die Erde:
    daß ein Bombengeschwader der Luftpolizei
    die gesamte Menschheit vernichten werde.

    Die Weltregierung, so wurde erklärt, stelle fest,
    daß der Plan, endgültig Frieden zu stiften,
    sich gar nicht anders verwirklichen läßt,
    als alle Beteiligten zu vergiften.

    Er hat sich in der Jahreszahl ein bisschen vertan. Aber im Grunde haben alle (bisher regionalen) Menschheitsbeglücker früher oder später bemerkt, dass der Mensch ein Hindernis bei der Menschheitsbeglückung ist. Die “Weltregierung” wird das auch merken und sie könnte schlimmer sein als regionale Totalitaristen.

    Die Idee, das Paradies auf Erden schaffen zu wollen, ist immer falsch und führt immer zu Unmenschlichkeit. Nationalsozialismus, Kommunismus, Islam und …PC?

    @TC: Ich sehe