Schaffung einer Bewegung indigener Europäer

Original erschienen auf The Brussels Journal am 6. April 2008: Creating a European Indigenious People’s Movement
Ein amerikanischer Freund von mir hat den Vorschlag gemacht, dass einheimische Europäer eine “Bewegung indigener Europäer” gründen sollten. Ich habe erst einmal gezögert, weil mir das ein bisschen zu extrem klang. Allerdings wird in immer mehr europäischen Städten die einheimische Bevölkerung von Migrantenbanden aus ihren Nachbarschaften vertrieben. Die Einheimischen bekommen von den Behörden wenig bis gar keine Hilfe und erfahren manchmal sogar regelrechte Feindseligkeit, wenn sie mit Migrantengewalt konfrontiert sind. In einer Zeit, in der die Weltbevölkerung innerhalb weniger Jahrzehnte um Milliarden zunimmt, ist es vollkommen einleuchtend und in der Tat sogar wahrscheinlich, dass der Westen bald demographisch erdrückt wird. Nicht wenige unserer Intellektuellen scheinen sich an dieser Vorstellung zu erfreuen.
Bat Ye’Or hat in ihrem Buch Eurabia dokumentiert, wie die Europäische Union es Moslems aktiv ermöglicht, europäische Länder zu kolonisieren. Das nächste Mal, wenn führende EU-Politiker China wegen dessen Behandlung von Minderheiten verurteilen, schlage ich vor, dass die Chinesen wie folgt antworten:
“Ja, wir sind eine antidemokratische Organisation, die mit der Unterdrückung des einheimischen tibetischen Volkes befasst ist, aber Sie sind eine antidemokratische Organisation die mit der Unterdrückung der einheimischen Völker eines ganzen Kontinents befasst ist.”
Es gibt keinerlei Sympathie zwischen mir und der Kommunistischen Partei Chinas, einer Organisation, die für den Tod von zig Millionen ihrer Bürger verantwortlich ist, aber selbst die chinesischen Regierungsbehörden streben nicht vorsätzlich danach, ihr eigenes Volk durch gewalttätige Moslems zu verdrängen. Die europäischen Behörden hingegen schon.
In dekadenten Gesellschaften der Vergangenheit öffneten die Behörden nicht die Tore für feindselige Nationen und verboten die Opposition dagegen als Intoleranz und Barbarophobie. Das, womit wir es im modernen Westen zu tun haben, ist nicht nur Dekadenz; es ist mit der größte Verrat der Geschichte. Unsere so genannten Führungseliten verabschieden Gesetze, mittels denen die Opposition gegen unsere Enteignung als “Rassismus und Hassrede” verboten wird. Wenn wir einheimischen Europäer unseren Medien und Politikern zuhören, dann ist es, als ob wir nicht einmal existieren, dann ist es so, als ob es normal wäre, dass sie die Interessen anderer Nationen über die ihrer eigenen stellen. Obwohl wir “demokratische” Regierungen haben, haben viele westliche Länder Behörden, die gegenüber ihrem eigenen Volk feindseliger eingestellt sind als gegenüber Diktatoren in Entwicklungsländern. Warum?
Simon Heffer drückt im Daily Telegraph die Vermutung aus, dass die Masseneinwanderung, die in Großbritannien insbesondere von den Labourregierungen Blair und Brown begünstigt wurde, nicht aufgrund von Inkompetenz stattfindet, sondern Teil einer “von einer Doktrin angetriebenen Entschlossenheit des New Government von 1997 ist, unsere nationale Identität zu zerstören und den Multikulturalismus voranzutreiben.” Ich stimme dem zu, aber diese staatlich gesponserte Politik des Bevölkerungsaustauschs ist weit davon entfernt, sich auf Großbritannien zu beschränken.
Statistiken, die im Jahr 2008 diskutiert wurden, zeigten klar, dass die Masseneinwanderung keine positiven Effekte auf die Wirtschaft Großbritanniens hatte, und ich habe vergleichbare Berechnungen unter anderen aus Frankreich, Dänemark und Norwegen gesehen. Im Gegenteil, es ist ein Abziehen von Finanzmitteln von der einheimischen Bevölkerung, und das auch schon dann, wenn wir die Terrorwelle, die Unsicherheit und die Straßengewalt, die über Westeuropa von Schweden über Deutschland in die Niederlande hinwegfegt, nicht mit einbeziehen. Und als Gipfel des Ganzen sind die Kosten der Zerstörung des nationalen Zusammenhalts und des geschwächten kulturellen Erbes nicht kalkulierbar, und doch geht die Masseneinwanderung weiter, als ob nichts wäre. Im April 2008 erschien ein Bericht, in dem ausgeführt wird, dass Spanien bis zum Jahr 2020 über zwei Millionen zusätzliche ausländische Arbeitskräfte braucht, von denen viele vermutlich aus dem islamischen Nordafrika kommen werden. Die Verfasser des Berichts riefen die spanische Regierung auf, ein neues Einwanderungsgesetz zu verabschieden, um “die legale Einreise zu erleichtern, Vorteile aus den Neuankünften zu ziehen und die Integration zu fördern.”
Ich habe früher schon mit dem Gedanken gespielt, man solle einheimischen Norwegern den rechtlichen Status des indigenen Volkes Norwegens geben. Ein Großteil meiner Ahnen lebt hier schon seit dem Ende der letzten Eiszeit, das heißt bereits so lange, wie dieses Land für Menschen bewohnbar ist. Die ursprünglichen Siedler kamen aus Mitteleuropa (aus Deutschland und Tschechien) und andere Europäer kamen hinzu. Genetische Spuren von Völkern nahöstlicher Herkunft, die den Ackerbau in Europa verbreiteten, sind zwar nachweisbar, aber bis vor kurzem waren die meisten Europäer zu einem überwältigenden Anteil die Nachfahren von Männern und Frauen, die schon seit Zehntausenden von Jahren in dieser Region leben.
Genetisch gesehen haben europäische Ureinwohner somit länger auf ein und demselben Kontinent gelebt als die amerikanischen Ureinwohner. Viele Südostasiaten sind Nachkommen von südchinesischen Siedlern, die die ursprünglich dort heimischen dunkelhäutigen Einwohner in frühgeschichtlicher Zeit verdrängten, genauso wie viele der Länder des subsaharischen Afrikas von Bantu-Invasoren bevölkert sind, die in großen Teilen Afrikas die ursprünglichen Khoi-San-Völker verdrängten oder auslöschten. Heutige Japaner leben noch nicht so lange in Japan wie Europäer in Europa. Und doch wurde die schottische Ratsfrau Sandy Aitchison dafür beschimpft, dass sie das Wort “indigen” für einheimische Briten benutzt hat. Warum wird es als lächerlich oder bösartig angesehen, wenn wir Europäer unsere Rechte geltend machen? Allen wird zugestanden, dass sie ihre Kultur bewahren dürfen mit Ausnahme der Menschen europäischen Ursprungs? Ist es das? Warum ist Kolonialismus immer schlecht, nur dann nicht, wenn mein Land, das keine koloniale Geschichte hat, von Völkern der Dritten Welt kolonisiert wird?
Westeuropäer haben in den letzten Jahren mehr Einwanderung in einer kürzeren Zeitspanne hingenommen als jemals irgendeine Gesellschaft in der Menschheitsgeschichte friedlich hingenommen hat. Wenn wir uns eine Pause gönnen wollen, dann haben wir das Recht dazu. Womit wir es zu tun haben, ist keine “Einwanderung” sondern Kolonisierung, und im Fall der Moslems sind es international organisierte Bestrebungen, unsere Länder zu erobern. Wenn Nicht-Europäer das Recht haben, der Kolonisierung Widerstand entgegenzubringen, dann haben Europäer dieses Recht auch. Die Schweiz, Schweden, Finnland und Norwegen haben so gut wie überhaupt keine koloniale Vergangenheit. Die Deutschen hatten eine Kolonie in Namibia. Warum sollten sie deshalb Millionen von türkischen Moslems aufnehmen, die ihrerseits eine tausendjährige brutale koloniale Vergangenheit haben? Es sind heutzutage kaum Briten in Pakistan, warum also sollten die Briten es zulassen, dass große Zahlen von Pakistanis sich in Großbritannien niederlassen? Und wenn die Algerier von Frankreich die Unabhängigkeit fordern konnten, warum können dann die Franzosen nicht die Unabhängigkeit von den Algeriern fordern?
Ich mag kulturelle Vielfalt und ich würde wünschen, dass diese so ausgeweitet wird, dass sie auch meine Kultur beinhaltet. Oder ist Multikulturalismus einfach nur eine Hassideologie, dazu entworfen, einseitig die europäische Kultur und die Völker, die sie schufen, aufzulösen? Wenn Menschen in Kamerun oder Kambodscha ihre Kultur bewahren dürfen, warum dürfen es dann die Völker nicht, die Beethoven, Newton, Kopernikus, Michelangelo und Louis Pasteur hervorgebracht haben? Wie es Rabbi Aryeh Spero auf den Punkt bringt, bestehen die europäischen Eliten
“auf der Vorrangstellung indigener Kulturen und Religionen, wenn sie von weit entfernten Regionen sprechen, finden aber das Bestehen darauf arrogant, wenn es die indigene Kultur ihres eigenes Landes betrifft.”
Ja, ein bisschen Einwanderung aus kompatiblen Kulturen kann absorbiert werden und unter gewissen Umständen vorteilhaft sein. Aber bei dem, womit wir es zu tun haben, geht es nicht um kompatible Kulturen und es ist ganz gewiss nicht nur ein bisschen. Meine Nation läuft Gefahr, noch in diesem Jahrhundert demographisch ausgelöscht zu werden, und Vergleichbares geschieht in den anderen nordischen Ländern. Wir bewegen uns von einer der erfolgreichsten Gesellschaften in der Menschheitsgeschichte weg und hin zur Auslöschung innerhalb des Zeitraums weniger Generationen, wenn das derzeitige Niveau der Masseneinwanderung anhält.
Darf ich darüber besorgt sein oder ist das “rassistisch”?
Der Autor Gore Vidal sagte einmal:
“Norwegen ist groß und leer genug, um 40 bis 50 Millionen heimatlose Bengalen aufzunehmen. Wenn die Norweger sagen, dass sie das doch lieber nicht wollen, kann man das dann als Rassimus bezeichnen? Ich denke nicht. Es ist einfach nur Selbsterhaltung, das oberste Gesetz aller Spezies.”
Thomas Jefferson sagte, “das Gesetz der Selbsterhaltung steht über dem geschriebenen Gesetz,” und er hatte Recht damit.
Vor zwei Jahren habe ich geschrieben:
“Nach allen möglichen Standards sind wir eine der erfolgreichsten Kulturen der Welt, unser größter Fehler, der uns schließlich ins Grab bringen könnte, ist wahrscheinlich unsere Naivität. Warum um alles in der Welt sollten wir still zusehen, wie unser Land von den erfolglosesten Kulturen der Welt unterworfen wird? Der grundlegendste Instinkt aller Lebewesen bis hinunter auf die bakterielle Ebene ist Selbsterhaltung. Im Jahr 2006 hat man ein Recht auf Selbsterhaltung, wenn man eine Amöbe ist, aber nicht, wenn man ein Skandinavier ist. Vielleicht wäre die Lösung, zu argumentieren, dass Skandinavier tatsächlich eine Amöbenart sind und dass wir den besonderen Schutz des WWF benötigen. Wir sollten zur Beweisführung einige unserer feinen Exemplare linker Intellektueller und Journalisten ausstellen. Dann dürfte das nicht allzu schwierig sein.”
Nur weil ich ausgeführt habe, dass es mir nicht gefallen würde, wenn ich zu einer verfolgten Minderheit in meinem eigenen Land werden würde, wurde ich beschuldigt, ein “weißer Nationalist” zu sein, was sehr viel darüber aussagt, wie Menschen europäischer Herkunft inzwischen dämonisiert werden. Was ist mit Koreanern und Japanern? Wenn diese beispielsweise von Nigerianern und Pakistanis ersetzt würden und in ihren eigenen Städten von Leuten, die freiwillig in ihre Länder gezogen sind, schikaniert werden würden, würden sie dann als “gelbe Nationalisten” beschimpft werden, wenn sie sich widersetzen würden? Warum existieren eigentlich die Begriffe “gelber Nationalist”, “brauner Nationalist” und “schwarzer Nationalist” so gut wie überhaupt nicht, während der Begriff “weißer Nationalist” existiert? Ist das nicht schon an sich ein Zeichen für einen Doppelstandard?
Ursprünglich begann ich damit, fast ausschließlich über den Islam zu schreiben und ich schreibe immer noch vorwiegend über den Islam. Allerdings habe ich erkannt, dass wir es mit einem ganzen Zensurregime zu tun haben, das beseitigt werden muss, bevor wir uns mit dem Islam auseinandersetzen können. Ich werde in jeder Situation den Kampf von Buddhisten, Hindus, Sikhs, Bahais, Juden, afrikanischen Christen, chinesischen Taoisten usw. gegen den islamischen Djihad hervorheben und unterstützen, denn es ist ein globaler Kampf. Ich habe das immer getan und ich werde das immer tun.
Was ich nicht tun werde, ist mein Land auszuliefern, denn es steht mir nicht zu, das zu tun. Ich sehe niemanden sonst, der still akzeptiert, in dem Land, in dem seine Vorfahren seit dem Ende der letzten Eiszeit gelebt haben, zur Minderheit zu werden. Und ich sehe nicht ein, warum ich das dann tun sollte. Es schert mich nicht, wenn weiße Westler “sich davor fürchten, Rassisten genannt zu werden”. Ich werde meinen Nachfahren kein ruiniertes Land hinterlassen, nur weil ich Angst hatte, mit Schimpfwörtern belegt zu werden. Wenn Sie denken, dass es “rassistisch” ist, wenn Europäer ihr Erbe bewahren und ihre Kinder vor Übergriffen schützen wollen, dann bin nicht ich der Heuchler hier. Dann sind Sie es.
Ich schlage hiermit vor, dass einheimische Europäer eine Bewegung indigener Europäer gründen sollten, zugunsten der traditionellen Mehrheitsbevölkerungen Großbritanniens, Deutschlands, Frankreichs, Italiens, Österreichs, Belgien, der Niederlande, Dänemarks usw. - inspiriert von der Declaration on the Rights of Indigenous Peoples. Die Bewegung indigener Europäer sollte das Recht indigener Völker unterstützen, ihre Selbsterhaltung, Traditionen, Souveränität und Kultur als Mehrheitsbevölkerung in ihren eigenen Ländern zu bewahren.
Die Liste der Ziele und Vorgaben sollte Folgendes beinhalten:
1.) Das Recht, unsere traditionellen Mehrheiten in unseren eigenen Ländern aufrecht zu erhalten, unsere eigene Souveränität und unsere eigene Selbstbestimmung zu kontrollieren. Wir wünschen keinem anderen Volk auf der Erde Schaden oder hegen negative Gefühle gegen es, aber wir bestehen darauf, unsere eigenen Mehrheiten in unseren eigenen Ländern aufrecht zu erhalten, und zwar ohne des “Rassismus” beschuldigt zu werden. Wir weisen die derzeitigen Trends zurück, die predigen, dass wir kein Recht haben, uns der unbeschränkten Masseneinwanderung aus nicht-indigenen Kulturen entgegenzustellen, sie zu kontrollieren oder zu vermindern.
2.) Das Recht, unsere Kinder unsere Kulturen, Sprachen, historischen Interpretationen, religiösen Feiertage und Traditionen ungehindert lehren zu dürfen. Wir widersetzen uns den Trends in der Bildung, die unsere Kinder ermutigen, ihre Kultur, Traditionen, religiösen Praktiken und Geschichte entweder zu vergessen oder zu verabscheuen, um beleidigte Reaktionen von nicht-indigenen europäischen Einwohnern oder Staatsbürgern zu vermeiden.
3.) Das Recht, unsere eigenen indigenen religiösen Feiertage und Feste zu schätzen und zu praktizieren. Wir weisen derzeitige Trends zurück, die predigen, dass traditionell europäische religiöse oder kulturelle Feste wie zum Beispiel Weihnachten “rassistisch” oder “ausgrenzend” seien und daher “zurückgenommen”, “umbenannt” oder anderweitig heruntergespielt oder abgeschafft werden müssen, um beleidigte Reaktionen von nicht-indigenen europäischen Einwohnern oder Staatsbürgern zu vermeiden. Wir weisen die derzeitige Politik zurück, unsere indigenen Kulturen seien in irgendeiner Weise defizitär und daher nicht vollständig, wenn sie nicht von anderen, nicht-indigenen Kulturen “bereichert” werden.
4.) Das Recht, unsere eigenen indigenen religiösen, nationalen, ethischen und kulturellen Symbole aufrecht zu erhalten, zu schätzen und offen zu zeigen. Wir weisen den derzeitigen Trend und die derzeitige Politik zurück, die predigt, unsere Jahrhunderte alten Nationalflaggen oder ethnischen Symbole seien irgendwie “rassistisch” oder “ausgrenzend”, um beleidigte Reaktionen von nicht-indigenen europäischen Einwohnern oder Staatsbürgern zu vermeiden.
5.) Das Recht, den Ausdruck unserer indigenen Kultur wie Musik, Kunst und Bildhauerei aufrecht zu erhalten, zu schätzen, zu schützen und offen zu zeigen. Wir weisen den derzeitigen Trend und die derzeitige Politik zurück, die predigt, dass indigene europäische Kultur wie zum Beispiel Statuen von Wildschweinen, Volkslegenden, in denen Schweine und Hunde vorkommen, Gemälde mit christlichen oder klassisch heidnischen Motiven, Kriegerdenkmäler mit christlichem Bezug usw. aus der Öffentlichkeit verbannt, zerstört, abgeändert oder anderweitig behandelt werden, um beleidigte Reaktionen von nicht-indigen europäischen Einwohnern oder Staatsbürgern zu vermeiden.
6.) Das Recht, unsere indigenen Begräbnisstätten, Strukturen, Gebäude, Kirchen, Museen und andere öffentliche Werke und Strukturen aufrecht zu erhalten, zu schätzen und vor Zerstörung, Modifikation oder anderweitiger Umwandlung zu schützen. Wir weisen den derzeitigen Trend und die derzeitige Politik zurück, die besagt, dass indigene öffentliche Werke geändert oder modifiziert werden müssen, um beleidigte Reaktionen von nicht-indigenen europäischen Einwohnern oder Staatsbürgern zu vermeiden, oder “Platz zu schaffen” für öffentliche Strukturen oder Werke, die nicht-indigenen europäischen Einwohnern oder Staatsbürgern zu Gute kommen (z.B. Jahrhunderte alte indigene Gräber ausgraben, um “Platz zu schaffen” für nicht-indigene Friedhöfe, äußerlich sichtbare christliche Symbole und Statuen von Kirchen entfernen usw.)
Herr Franco Frattini von der EU-Kommission, der ungewählten und nicht rechenschaftspflichtigen Regierung von fast einer halben Milliarde Menschen, hat gesagt, dass die Europäer innerhalb von nur einer Generation weitere zig Millionen Einwanderer aufnehmen sollen. Der britische Außenminister Milliband hat gesagt, dass die EU sich erweitern und nordafrikanische und nahöstliche islamische Länder aufnehmen solle. Der französische Präsident Sarkozy und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel haben dies Anfang 2008 bekräftigt. Das ist Teil einer organisierten Bestrebung danach, dass Europa vor der Islamisierung kapituliert, und das dauert nun schon seit Jahrzehnten an. Da die Europäische Union den freien Personenverkehr über die Grenzen hinweg beinhaltet, bedeutet das, dass die europäischen Führungspolitiker die Schleusen für zig Millionen Moslems und andere nicht-indigenen Menschen zu einem Zeitpunkt öffnen, zu dem einheimische Europäer um das Überleben ihrer Zivilisation fürchten und sich wie Fremde in ihren eigenen Städten fühlen. Gleichzeitig warnt Ernst Uhrlau, der Präsident des deutschen Bundesnachrichtendienstes, vor der zunehmenden Selbstbehauptung gewaltbereiter Djihad-Organisationen in Nordafrika.
Aufgrund dieser Beweislage kann die Europäische Union schwerlich als etwas anderes gesehen werden als eine kriminelle Organisation, deren Ziel die demographische Enteignung und kulturelle Marginalisierung der indigenen Völker eines gesamten Kontinents ist. Konsequenterweise sollte die EU umgehend und vollständig aufgelöst werden. Wir einheimischen Europäer sollten eine Interimszeit der öffentlichen Ent-Eurabisierung fordern, während der die Lügen, die von pro-islamischen Multikulturalisten verbreitet wurden, aus unseren Geschichtsbüchern entfernt werden und ein angemessener Respekt für die europäischen kulturellen Traditionen wiederhergestellt wird. Diejenigen hochrangigen Offiziellen, die an der Schaffung Eurabias beteiligt waren, sollten wegen Verbrechen gegen ihre eigene Zivilisation vor Gericht gestellt werden.
[Meine Übersetzung des betreffenden Artikels wurde zunächst auf PI erstveröffentlicht, eine Diskussion dazu befindet sich auch hier]





Kommentar von Emil Ule
8. April 2008 @ 11:12
Bei PI kam gerade deine Übersetzung des “indigen”-Fjordman. Ich hatte ja den englischen Artikel schon gelesen und seitdem darüber gehirnt. Nun hätte ich folgenden Vorschlag:
Man entwickelt einen “Europäischen Kulturverein” der die indigene Kultur Europas bewahren soll, für Kulturaustausch in Europa sorgt und ein Bewußtsein für heimische Kulturen schafft. Quasi ein europäisches Multi-Kulti. Vorteil: das kriegt man garantiert von der EU finanziert - wenn man sich nicht zu blöd anstellt. Wenn das Ganze eine gewisse europaweite Verbreitung gefunden hat, werden Spin-Off-Think-Tanks gebildet, die dann so akademische Titel tragen wie “Komittee zur Analyse indigener Strukturen in den kulturellen Wurzeln europäischer Bevölkerungsschichten” oder irgendsowas. Über den Kulturverein könnte man Jugendfreizeiten im Ausland organisieren, “Community-Building”. Warum sollte nicht mal eine oberpfälzer Jugendgruppe, die Schuhplattln gelernt haben, weil’s ihnen Spaß macht, nach Norwegen fahren und in Oslo ein paar Veranstaltungen machen? Ich wäre auf jeden Fall dabei, wenn Norweger bei uns mal zeigen würden, was sie drauf haben. Bei uns am Dorf ist vor einem Jahr eine ungarische Majorettentruppe vorbeigekommen - die hatten Auftritt in Paris - haben übernachtet, sich in Schale geschmissen und auf dem Schulhof einen aufgetanzt. Außenrum saßen zweihundert Leute allen Alters auf dem Asphalt und waren begeistert. Sowas stelle ich mir vor. Gibt’s dazu irgendwelche Ideen?
Kommentar von Eisvogel
8. April 2008 @ 13:09
Das ist ein guter Ansatzpunkt, Emil Ule. Das Problem dürfte nur sein, dass bis auf eine winzige Minderheit die Leute (vor allem die jungen) das “ätzend” und altmodisch finden werden. Die Dressur, dass das blöde ist und nur von Omas und Opas bei Heimatabenden betrieben wird, ist fast vollständig. Ehrlichgesagt wirkt sie bei mir auch
Der Zusammenhang zwischen Volksbräuchen und Nationalsozialismus ist da. Es trifft zwar nicht zu, dass es einen solchen Zusammenhang gibt (insbesondere nicht in der Richtung, dass ersteres zu letzerem führt), aber es ist in den Köpfen sehr stabil verankert.
So etwas wird umso mehr abgelehnt, je mehr “eigen” es ist. D.h. deutsches wird komplett abgelehnt, europäisches anderer Länder wird als ganz nett aber wenig bedeutsamer Unterhaltungskram empfunden und bei primitiven Kulturen erstarrt man vor Ehrfurcht und hält es für ein unersetzliches Weltkulturerbe.
Ein altes Volkslied führt zu Naserümpfen und Spöttelei (bestenfalls) - irgendwelche Bongotrommeln hingegen gelten als Ausdruck höchster “Authentizität”. Mir gefallen zwar die Bongotrommeln nicht, aber was die Volkslieder und Volkstänze angeht… Himmel, ich bin auch ein Kind dieses Landes und dieser Zeit. Ich würde mich in Grund und Boden schämen, mit so einer Volkstracht rumzulaufen (obwohl ich sie eigentlich schön finde). Ihr vermutlich auch.
Das ist gar nicht so einfach, das merkt man, wenn man überlegt, dass man das SELBER tun müsste.
Kommentar von Eraser
8. April 2008 @ 13:57
@Emil Ule
Ohne die dahinterstehende Intention zu kennen würde ich als “Sachbearbeiter in Kulturfragen” (also derjenige, der Fördergelder bewilligen muss) damit argumentieren, dass die Unterstützung solche Vereine absurd ist, da die Gesellschaft und ihr System (z. B. “Deutschland”) Repräsentanten und Bewahrer der eigenen Kultur sind .
So sollte es nämlich auch sein, dass es nicht so ist bedarf weitergehender Erklärung, die eine Täuschung unmöglich machen.
Wahrscheinlich würde ich hinter solchen indigenen Kulturvereinen auch Rechtsextremisten vermuten, die Förderprogramme für ihre eigenen zwielichtigen Zwecke missbrauchen wollen und schon deshalb Fördermitttel ablehnen. Ähnliches dürfte sich binnen kürzester Zeit auch als grundlegende Betrachtung solcher Kulturvereine etablieren.
Wie auch schon auf PI geschrieben, halte ich die Idee schlicht für Unpraktikabel.
Kommentar von Emil Ule
8. April 2008 @ 16:58
Oh je, ihr seid aber ganz schön hintennach. Irische und Gälische Musik ist fett im Kommen, in Bayern füllen die Biermöslblasn riesige Sääle, Leute, die sonst auf der Bühne Punk spielen, packen die Diatonische aus, in den Dörfern gibt es Volkstanzabende, die brechend voll sind. Meine Schwester, die in einem Dorf kurz nach Hintertupfing mit ein paar Kindern eine Volksmusiktruppe aus dem Boden gestampft hat, ist bereits nach Japan eingeladen worden. Flamenco ist anerkannt, Django Reinhardt-Festivals sind sehr gut besucht usw.
Es geht hier nicht um volkstümliche Musik wie Ernst Mosch oder die original Unterkrainer. Es geht hier um echte Volksmusik. Um das, was unsere Kultur ausmacht. Um Kinderlieder. Europa hat solche Leute wie Strawinsky, Tschaikowsky, Beethoven, Grieg, die Beatles und Schönberg hervorgebracht. Und es gibt noch viel zu entdecken in Norwegen, Schweden, Portugal, Ungarn usw.
Warum soll so eine Initiative keine Fördergelder kriegen? Städtepartnerschaften kriegen doch auch welche? Was soll an Kulturaustausch “rechts” sein? Wer kann was dagegen haben, wenn wir den Zweck des Vereins auf europäische Kunst und Kultur beschränken? Kein Politiker wird eine Förderung der lokalen Volksmusik ablehnen. Es geht hier nicht darum, von Anfang an mit der “wir sind Eingeborene und wollen alle Fremden rauswerfen”-Keule ‘rumzumachen. Es geht darum, die Lust am Exotischen zu wecken - und wenn der Exot auch nur von jenseits der Grenze stammt. Ich habe zum Beispiel keinen blassen Dunst von französischer Volksmusik. Was ich sehr schade finde.
Wir müssen ein Bewußtsein für das schaffen, was wir verlieren können. Nur dann lohnt es sich darum zu kämpfen. Wenn alle bayerische Volksmusik nur als brutalstöde erlebt haben, dann weint ihr auch keiner eine Träne nach. Aber das will euch der Mainstream weis machen. Volkskunst (auch deutsche Volkskunst!) ist ungeheuer vielfältig. Allein die vielen tausend Laientheatergruppen machen zum Teil wirklich klasse Theater. Einfach mal hingehen, keine Berührungsängste. Garantiert muselfrei und meistens beste Unterhaltung. Ich muß gestehen, ich habe viel davon nur kennengelernt, weil mich die Redaktion zum Berichten verdonnert hat. Aber hier ist eine Welt, die so ganz anders funktioniert.
… und von denen fast alle eine .22 Langwaffe im Schrank stehen haben……
Kommentar von Deep Roots
8. April 2008 @ 21:07
Gratulation zur neuen Fjordman-Übersetzung!
Was das für Arbeit ist (aber auch wie interessant) weiß ich von daher zu schätzen, daß ich auch mal einen Fjordman-Artikel übersetzt habe (Vom Bürger zum Untertan - Die Herrschaft der Experten und der Aufstieg transnationaler Antidemokraten), ebenso wie zwei Oriana-Fallaci-Artikel und ein Interview mit ihr.
Die Idee dahinter finde ich gut, und ebenso Emil Ules Gedanken dazu, auch wenn ich Eisvogels diesbezügliche Bedenken nachempfinden kann.
Unsere Generation ist eben doch noch stark vom Zeitgeist der 70er ff. geprägt, der das alles als muffig und hinterwäldlerisch abgetan hat.
Aber mit dem von Emil angeführten Wandel könnte durchaus zu rechnen sein - wie ich schon in einem anderen Kommentar geschrieben habe: die Konfrontation mit dem Fremden kann durchaus dazu führen, daß man sich des Eigenen wieder mehr bewußt wird.
Und falls man sich selber mit dem Ländlich-Bäuerlichen nicht allzusehr identifizieren möchte, so kann der Part getrost von jenen übernommen werden, die das sehr wohl können; das ist ein Teilaspekt, aber unsere Kultur besteht ja nicht nur daraus.
Und es gilt auch jenen entgegenzutreten, die diesen Dingen geradezu feindlich (auch in Form von Aktionen!) gegenüberstehen. So habe ich z. B. letzten Winter von einer Welle von tätlichen Übergriffen gegen Teilnehmer an Krampusläufen gelesen, die im Salzburger Flachgau stattfanden. Das waren keine harmlosen Sachen mehr - die Krampusdarsteller wurden teilweise an den Hörnern gerissen, was aufgrund der Hebelwirkung durchaus gefährlich ist und sogar zum Genickbruch führen kann.
Das können wohl nur wieder solche kranken Linksdeppen gewesen sein, die das Eigene, Volkstümliche so hassen - bäh, ich spucke auf die!
Mander, ’s isch Zeit!
)
(der Appell schließt die Damenwelt natürlich nicht aus
Deep Roots
Kommentar von Bokito
8. April 2008 @ 21:38
Zu Fjordmans Artikel frag ich mich, kann man die Forderung nach eigenen Rechten für indigene Europäer auch ironisch verstehen? Im Diskussionsbereich bei PI wurde ja heftig über völkisch oder nicht-völkisch debattiert.
Ich habe diesen Artikel eher als ein Gedankenexperiment verstanden- was wäre, wenn wir unsere eigene Kultur so sehen und behandeln, wie wir andere Kulturen sehen und einschätzen?
Konsequent zuende gedacht würde das Ganze dahin führen, dass wir indigenen Europäer in Reservaten leben und chinesischen Touristen etwas auf dem Alphorn vortröten würden.
Außerdem würde eine Forderung nach Sonderrechten nur die Moslems bestärken, dann auch die Einführung der Sharia einzufordern.
Ganz so wird der Fjordman das sicher nicht gemeint haben.
Wir könnten aber viel gewinnen, wenn wir dieses Gedankenexperiment weiterführen und beispielsweise gegen diejenigen anwenden, die uns permanent die Notwendigkeit von immer neuen Zuwanderungswellen und die Verachtung unserer eigenen Kultur einreden wollen.
Ein gutes Beispiel ist dieser Artikel: http://hedonistischemitte.blogsport.de/2008/02/18/feminismus-aus-tausendundeiner-nacht-2/
Wer ist denn wirklich rassistisch? Diejenigen, die sich gegen unkontrollierte Masseneinwanderung aussprechen, oder deutsche Feminazis, die uns das Kopftuch als Ausdruck der Befreiung der Frau verkaufen, natürlich nur der moslemischen Frau! Sie selbst wollen weiter abends Prosecco schlürfen und als Sextouristinnen nach Marokko düsen.
Ob uns eine Neuauflage des völkischen (man mag es anders nennen wollen!) Denkens hilft?
Ehrlich gesagt: Nein; ich bin gerade dabei mich mit der bitteren Wahrheit abzufinden, dass wir demographisch erstmal im Keller sind. Auch wenn sich in einigen Generationen der Trend umkehren sollte. Dieses Europa, in dem wir alle aufgewachsen sind, existiert jetzt schon nicht mehr. Das ist vorbei, wir müssen uns darauf konzentrieren, nicht vollständig unterzugehen.
Absolut richtig ist Fjordmans Forderung nach einer politischen Bürgerbewegung der Europäer. Wir müssen uns unsere Bürgerrechte von der EU zurückerobern. Damit hätten wir eine gute Chance, die künftigen Prozesse im sich wandelnden Europa wenigstens soweit zu steuern, dass wir immer noch Hauptakteure bleiben und nicht im Reservat für Indigene landen.
Ein abschliessender Gedanke: ein Vorteil der Globalisierung ist die Möglichkeit, unsere Kultur sozusagen auszulagern. Die vielen Familien in Ostasien, die ihren Kindern Unterricht in klassischer europäischer Musik ermögliche, sind ein Hoffnungsschimmer für mich. So kann ein Kernbestandteil unserer Kultur überleben, auch wenn hier vielleicht irgendwann wieder Bücherverbrennungen stattfinden und Theater in Moscheen umgewandelt werden.
Mit ratlosen Grüßen, aber etwas Hoffnung
Bokito
Kommentar von Emil Ule
8. April 2008 @ 22:15
Bäh Brr. Ich habe die Diskussion auf PI diesmal nicht verfolgt. Aber wenn ich schon “völkisch” höre. Man solle sich mal das hier durchlesen:
http://www.biermoesl-blosn.de/wellbuam.htm
(Der interessante Text fängt an bei “Eine Standortbestimmung”.)
Die spielen übrigens auch Alphorn und der Sound von so einem Teil ist einfach phänomenal. Da pustet man jede Bongo-Trommel durch die Wand…
Die Biermösl-Blosn sind übrigens von der CSU als stramm links verrufen und von den Linken als Rechtsverdächtig.
Unterschätzt mir nicht den ländlichen Raum. Natürlich drängeln die Orks auch dort hin, aber sie haben es dort schwerer - und dort gibt es auch noch einheimische Kultur, die in den Städten oft längst zur Folklore zwischen Dönerbuden und Sushi-Kneipe verkommen ist. Am Land kann man noch “Schäufala mit Kloß” essen. Wo gibt’s sowas Leckeres noch in der Stadt?
Und bezüglich der klassischen Musik: die muß meiner Meinung nach nicht gerettet werden. Die ist längst so weit verbreitet, daß sie nicht mehr auszurotten ist. Aber wer kann noch einen Zwiefachen tanzen - geschweige denn spielen? Diese Musik ist ein halbes Jahrtausend alt - und verschwindet gerade. Zu tode gedröhnt von Gängsta-Räpp, Trance und Pop-Seife.
Egal, die Beispiele lassen sich beliebig vermehren. Nur weil eine ganze Generation die Heimat als Klischee verunglimpft hat, muß ich mich ja nicht dran halten. Und glücklicherweise bin ich nicht allein. Und hier sind die Leute, die Widerstand leisten werden. Sie mögen engstirnig sein, der Horizont beschränkt, aber sie schießen verdammt gut und sie wissen noch, wie man aus einem Acker Brot, Wurst und Milch ‘rausholt. Das wird wieder wichtig werden. Nach dem letzten Krieg haben sie den Städtern das Leben gerettet.
OK, ich seh’s ein, die Rettung der Kultur des Abendlandes wird wohl mal wieder eine One-Man-Show werden… Oder will doch irgendwer mitmachen?
Kommentar von Bokito
8. April 2008 @ 23:14
@Emil Ule: Danke, macht weiter auf dem Land
Naja, ich geb meinen Wohnsitz hier in der Großstadt aber auch nicht so schnell auf. Mir schreibt keiner vor, wo ich wohnen darf.
Man muss ja nicht immer in der Mehrheit sein, wichtig ist, dass man zu seiner Kultur steht und sie weiterträgt!
Kommentar von submarine taucht ab
8. April 2008 @ 23:32
Hallo Eisvogel, eigentlich wollte ich etwas schreiben. Aber ich lasse es. Ständiges wiederholen, nein, Europa will Moslem und kriegt sie. Mit klugem Reden und Selbstbeweihräucherung wird nichts verhindert.
Bedenken Sie, die Petition zum EU Vertrag. Unterzeichnet haben 35000 von 500 Millionen. Das genügt doch.
400 haben in Brüssel protestiert. Vierhundert! Maximal!
Was soll der Schwachsinn. Gegen Sinnloses anzukämpfen ist Zeitvergeudung. Man muss entscheiden, was man will.
Kommentar von Serbian girl
9. April 2008 @ 1:43
Ich finde es gut, was die Schwester von Emil Ude macht.Den Kindern muss man nationales Denken früh beibringen. (Obwohl ich, wie Eisvogel, Kind meiner Zeit bin und weder ein Volkslied singen oder einen Volkstanz tanzen kann. ).
Nur bitte bitte bitte keine Finanzierung und somit auch die Domestizierung durch die EU! Wir wollen die EU nicht legitimieren, sondern subversiv sein, nicht integrierbar, auch die Lieder singen , die der EU auf den Geist gehen, oder?
http://www.youtube.com/watch?v=Ssezbxt4APk
Kommentar von Time
9. April 2008 @ 1:59
Hallo allerseits,
zu Bokitos Bemerkung unter #6: “Sie selbst wollen weiter abends Prosecco schlürfen und als Sextouristinnen nach Marokko düsen.”
Heute hatte ich Gelegenheit, die Frauenzeitschrift “Brigitte” anzublättern. Erster Haupt-Artikel: “Die Farben des Orients”, Fotoshooting mit sehr jungen sexy Models in Ethno-Klamotten in Tanger/Marokko. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man da als Frau gefahrlos derartig gedresst rumlaufen kann wie die Zeitschrift nahelegt. Was soll das also? Zweien der großen Bilder ist als Dekorationsobjekt je ein Einheimischer beigefügt. Das sei sehr ungewöhnlich, wie man mir versicherte, denn üblicherweise sei der männliche Vertreter beim Shooting als “Partner” gekennzeichnet. Hier nicht, die Klamotten fallen deutlich ab, es handelt sich eindeutig um (Unterschicht-) Gigolos, mohammedanistische, männliche Prostituierte, wie sie in allen mohammedanistischen Touristenzentren und ganz besonders auch in der Türkei herumlungern. Was ist da in der Redaktion los? Unverhüllte Werbung für Prostition… Man muss ja nicht auf “Brigitte” stehen, aber in ihrem Segment ist diese Zeitschrift eigentlich ein Klassiker, Qualitätsware.
Was mir darüberhinaus schon früher auffiel ist, dass es auch so gut wie keine Reisebeilage in einer Zeitung (zB der FAZ) gibt, in der nicht mindestens ein mohammedanistisches Land vorgeschlagen wird. Das wird dem Leser eigentlich ziemlich penetrant um die Ohren gehauen, obwohl die Realität alles andere als einen Orient-Urlaub nahelegt: Lassen Sie sich im Jemen, in Sudan oder Mauretanien entführen, in Marokko verbrennen, in Ägypten erschiessen - Supersonderangebot! Aber vielleicht gibt es bei vielen wirklich so eine geheime perverse Sehnsucht nach Unfreiheit und Unterdrückung. Ich habe Ihnen vor einiger Zeit von einem rollenden Döner-Laden in meiner Stadt berichtet, der sich vor einem Supermarkt breitmacht und alles mit seinen Schildern zustellt (Motto: “Kauf oder stirb”). Auf einigen steht jetzt nichts mehr drauf, hat der Regen zerstört, aber die Schilder stehen trotzdem dort. Und ein ganz großes hat der orkische Geschäftsmann (der sich als Grieche tarnt) jetzt mitten in den Eingang des Supermarktes gestellt. Eine bodenlose Frechheit, aber keiner vom Supermarkt wehrt sich. Aber über den wollte ich gar nicht reden, sondern über einen anderen Supermarkt, den ich häufig aufsuche. Vor diesem steht einmal in der Woche ein Hähnchengrill. Und die Ware verkauft ein Typ, der wie ein original Taliban aussieht, lange Läusematratze, Käppchen, weiße orientalische Kleider. Wenn er nichts zu tun hat, liest er immer was. Aber er hat fast immer zu tun. Obwohl er sich deutlich als Hasser des Westens gekennzeichnet hat, hat er sehr viele Kunden. In diesem Stadtviertel gibt es so gut wie keine Orks, seine Kunden sind nur Deutsche, die zu ihm strömen obwohl er sagt: “Ich hasse Euch und Eure Kultur!”
Ist Ihnen schon mal aufgefallen, wie leicht es deutschen Journalisten, die an nichts glauben außer den Kontoauszug, von der Hand geht, irgendwelche Sandhaufen der Orks als “heilig” zu bezeichnen? Die “heilige” Stadt sowieso, die “heilige” Stätte sowieso. An diesen “heiligen” Stätten wird aber für unseren Tod und den Tod der dummen Journalisten gebetet, von Heiligkeit und Spiritualität - von denen unsere Kultur überreich ist - haben diese keine Ahnung, die plappern nur so rum.
Gleichwohl möchte ich meine Ansicht bekräftigen: Der Mohammedanismus ist in seiner letzten Phase. Wie wird er gehen, mit einem Winseln oder einem Knall? Kemal Atatürk: “Seit über fünf Jahrhunderten haben die Regeln und Theorien eines alten Araberscheichs und die unsinnigen Auslegungen von Generationen schmutziger und unwissender Mullahs in der Türkei sämtliche Einzelheiten des Zivil- und Strafrechts festgelegt. Sie haben die Form der Verfassung, die geringsten Handlungen und Gesten im Leben eines jeden Bürgers festgesetzt, seine Nahrung, die Stunden für Wachen und Schlafen, den Schnitt seiner Kleidung, was er in der Schule lernt, seine Sitten und Gewohnheiten und selbst die intimsten Gedanken. Der Islam, diese absurde Gotteslehre eines unmoralischen Beduinen, ist ein verwesender Kadaver, der unser Leben vergiftet. Er ist nichts anderes als eine entwürdigende und tote Sache. Die Bevölkerung der türkischen Republik, die Anspruch darauf erhebt, zivilisiert zu sein, muss ihre Zivilisation beweisen, durch ihre Ideen, ihre Mentalität, durch ihr Familienleben und ihre Lebensweise.”
Deshalb denke ich ebenso wie Bokito nicht daran, mich auf das Land zurückzuziehen - unsere Zivilisation ist in hohem Maße städtisch. Ich brauche nicht irgendwelche Volkstanz-Schutzbestimmungen, ich bin Rocker! Kann schon sein, dass ein paar Stadtteile im Ruhrgebiet oder in Berlin in Grund und Boden gebombt werden müssen, aber verdammt nochmal, wie Fjordman sagt, wir leben seit der Eiszeit hier! Es werden in Zukunft noch mehr Leute als ich die Erkenntnis haben, dass Hass-Aufständen mohammedanistischer Jugendlicher am besten dadurch begegnet wird, dass man 1.000 tote Körper in eine Reihe legt und die ganzen häßlichen Visagen im TV zeigt. Ich bleibe hier und ich habe keine Angst! Wozu auch, wir sind 95%, wie Daniel Pipes feststellt ( http://de.danielpipes.org/article/5508 ). Das macht nichts, wenn das hier ein bißchen weniger dicht besiedelt ist als früher. Unsere Produktivität ist die größte seit Menschengedenken - wir können alle versorgen und wenn wir die Orks endlich wieder los sind noch ganz andere Prokjekte avisieren - und unsere Waffen sind die besten aller Zeiten. Geert hat zZ schon 6% Wählerstimmen, mal abwarten. Ich habe hier schon einige Male für die CDU und für ein Zwei-Parteien-System geredet. Aber Geerts Film und das drumherum haben mich sehr beeindruckt. Wenn er in Deutschland zur Wahl stände, hätte ER meine Stimme. Der Pisslahm ist schon seit so, so langer Zeit eine Qual der Menschheit. Vor sieben Jahren hat dieses ekelhafte Konstrukt den Endkampf ausgerufen. Auch wenn erst in hundert Jahren der letzte Ork konvertiert oder stirbt, sind wir immer noch gut in der Zeit!
Time
Kommentar von Transatlantic Conservative
9. April 2008 @ 3:52
Time
Wow! Aber die Durchfuehrung moechtest Du sicher den “Spezialisten” ueberlassen, zu denen Du Dich ja nicht zaehlst, stimmt’s? Time, ich weiss, dass Dir meine “hervorragenden Kommentare sehr gefehlt” haben. Ich weiss nicht, wie Du es mit diesem Kommentar und meiner Frage halten wirst, die ich vor einigen Tagen bereits stellte und die fuer mich mit Deiner Glaubwuerdigkeit (und Zuverlaessigkeit als Mitstreiter) zu tun hat: Was hat Deinen Sprung vom literarischen Widerstand, hin zur offenen Propagierung massiver Gewalt veranlasst?
Emil Ule
Ich denke auch, dass diese Menschen unglaublich wichtig sind. Mein Beruf bringt mich haeufig nach NYC und Chicago, aber meine Basis ist hier, auf dem platten Land. Ich denke immer, meine Freunde in den Staedten bringen das Land und die Welt und sich selbst weiter und vollbringen die unglaublichsten Dinge. Die Menschen auf dem Land sind aber die Basis dafuer. Das sind die, auf die es ankommt, wenn die Zeiten mal schwer sind. Ich liebe beide Menschenschlaege und bin froh, dass ich ein Wanderer zwischen den Welten sein darf, mit einem Mitgliedsausweis fuer beide.
Serbian Girl
Was singt der Mensch? Ich verstehe hie und da “Kosova”, aber das war’s schon. Ist der grobe Inhalt so ”Fuck die Albaner, wir wollen das Kosovo zurueck. Wir waren zuerst da.”?
Kommentar von Dox
9. April 2008 @ 4:46
Time, dir kann ich mich widerspruchslos anschließen. Mit zunehmender Islamisierung wird es mehr Wilders in Europa geben und auch mehr sprachgewaltige Ex-Moslems. Noch sind wir ein kleiner Haufen Aufgeklärter, der sich die Haare rauft und sich fragt, warum sieht niemand die heraufziehende Gefahr. Nun, der Tag wird kommen, wo diese Gefahr von Gutmenschen und Lügnern nicht mehr kaschiert werden kann. Und dann werden streitbare, mutige Politiker wie Pilze aus dem Boden schießen. Schon ein einziger vom Format eines Kemal Atatürk genügt dann, um dem Islam in Europa ein jähes Ende zu bereiten.
Fjordmans Vorschlag halte ich für den gelungenen Versuch im Gespräch zu bleiben, immer wieder auf die Gefahr des Islam hinzuweisen und den europäischen Völkern Mut zur Selbstbehauptung zu machen.
Emil Ule, deine Beobachtung ist richtig. Es gibt einen Trend zur Volksmusik und zur Wiederbelebung alter Bräuche. Das gefällt mir. In der Schweiz genieße ich es bei jeder Gelegenheit, weil es gesellig und gemütlich ist. Ich würde mich ja gern täuschen, aber ich fürchte, daß es Relikte einer vergangenen Zeit sind. Neulich fuhr ich durch ein kleines fast ausgestorbenes Dorf in Mecklenburg und sah einen stillgelegten Gasthof mit angebautem Tanzsaal. Ich hielt kurz an und sagte zu meiner jungen Schwiegertochter: “Da war vor 50 Jahren jeden Samstagabend die Hölle los. Eine Kapelle spielte zum Tanz auf. In diesem Saal mit den zerbrochenen Fenstern wurde geflirtet, getrunken, getanzt und manchmal geprügelt, daß die Fetzen flogen. Schade. War eine schöne Zeit. Lange bevor du geboren wurdest.” Sie lachte und sagte: “Kauf ihn doch und bau ihn wieder auf.” Ich fuhr lieber weiter. Die gute alte Zeit ist vorbei, denn die neue ist viel besser. Im Fernsehen war Totenhöfer bei Maischberger, missionierte für den Islam und hetzte gegen Amerika. Bis auf Maischberger war es allen in der Runde peinlich. Ich finde, daß es vorwärts geht.
Kommentar von Friedel B.
9. April 2008 @ 7:14
Da in der bisherigen Duskussion unter anderem das Singen erwähnt wurde, kann ich dem Wunsch, mich einzumischen, einfach nicht widerstehen, auch wenn ich zum eigentlichen Thema wie üblich nichts Wesentliches beizutragen habe. Ich gehöre nämlich zu der anscheinend aussterbenden Sorte Mensch, die noch drei Stunden lang zu singen vermag, ohne ein Lied zu wiederholen. Ich kann nicht nur die halbe Mundorgel auswendig runtersingen (ich weiß nicht, ab der Begriff überhaupt noch geläufig ist; es handelte sich um ein seinerzeit weit verbreitetes etwa 6×5 cm großes Heftchen mit wandervögeligen Liedtexten), sondern auch fast das ganze evangelische Kirchengesangbuch. Grund dafür ist in erster Linie das Heim, in dem ich als Vollwaise aufzuwachsen das Unglück hatte; unser “Heimlied”, also sozusagen dessen Nationalhymne, lautete (natürlich frei aus dem Gedächtnis zitiert) wie folgt:
“Wer nur den lieben langen Tag ohne Plag’, ohne Arbeit
vertändelt, wer das mag, der gehört nicht zu uns.
Wir steh’n des Morgens zeitig auf,
hurtig, mit der Sonne Lauf
sind wir, wenn der Abend naht,
nach getaner Tat,
eine muntere, fürwahr, eine fröhliche Schar.”
Ich habe diesen Text seinerzeit aus tiefster Seele gehasst, denn die “muntere, fürwahr, und fröhliche Schar” saß bei den Zwangs-Heimabenden zumeist genervt und gelangweilt herum und lauschte notgedrungen mit vorgetäuschtem Interesse den pädagogisch wertvollen Ausführungen des Heimleiters. Die einmal geweckte Freude am Singen hat das aber nicht beeinflussen können; mittlerweile habe ich sogar Verständnis für den Text (denn eine gemeinsam erbrachte Leistung ist eine gute Voraussetzung dafür, dass es anschließend hoch hergeht, wie etwa die in den 60er Jahren bei der Bundeswehr nach größeren Übungen noch üblichen Manöverbälle gezeigt haben). Dennoch bringen mich keine zehn Pferde zu folkloristischen Veranstaltungen; traditionelle Bräuche wie etwa das Ringreiten und Boßeln hier in Nordfriesland sind mir nur dann lieb und wert, wenn sie der eigenen Freude und nicht der Unterhaltung touristischer Zuschauer dienen. Dass junge Leute, wie Eisvogel zutreffend bemerkt, Volkslieder keineswegs als “voll krass”, sondern als “echt ätzend” einschätzen, kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen. An die Aufregung, die der (ich weiß nicht mehr, vorn welchem Politiker) in die Diskussion eingebrachte Begriff der deutschen Leitkultur allenthalben ausgelöst hat, brauche ich in diesem Forum sicherlich nicht zu erinnern. Ich will die (zaghaft) beginnende Renaissance traditionellen Brauchtums nicht in Abrede stellen; im Alltag ist sie jedoch derzeit noch nicht sichtbar. Ich muss im Gegenteil immer wieder erfahren, dass auch in (politischen) Führungspositionen stehende Menschen etwa mit der deutschen Sprache, die ja das Fundament einer eigenständigen Kultur ist, zunehmend schlampig und leichtfertig umgehen (beispielsweise sagt alle Welt “Vertrauen in die Demokratie”, obwohl es doch “Vertrauen zur Demokratie” heißen müsste). Gerade eben beim Brötchenkauf hat mich der freundliche Pächter unseres kleinen Dorfladens mit “Hallo” statt mit “Moin Moin” begrüßt und mit den Worten “Einen schönen Tag noch!”, also dem mehr schlecht als recht übersetzten amerikanischen “Have a nice day” verabschiedet, statt mit dem “Tschüüüss” samt langgezogenem “ü”, wie es sich für einen Nordfriesen gehört.
Kommentar von Emil Ule
9. April 2008 @ 8:38
@Friedel
Hier geht’s nicht um peinliche Aufführungen zur Belustigung von Turis. Schon mal auf einem Cheili gewesen? Das ist “FUN”. Und das wird in Schottland gemacht, weil es Spaß macht. Da werden einfach Leute eingeladen, eine Band, und dann geht’s los bis die Socken qualmen. Genau dasselbe gibt’s auch in Deutschland. Da rennen zur Jahresfeier vom Schützenverein alle in Dirndl und Lederhosen und dann wird in der Gaststube getanzt, daß die Röcke fliegen. Und da sind die jungen Leute dabei. Als ich das erstemal von der Redaktion hingeschickt wurde, habe ich Bauklötze gestaunt. Völlig normale Jugendliche, die sich bei Volksmusik königlich amüsierten.
Danke übrigens TC für den Link zum “Country Boy”. Es sind die gleichen Typen wie in diesem Film. Völlig normale Menschen, die einfach anpacken. Die beim Schneesturm auf den Traktor springen um den Schulbus aus dem Graben zu ziehen. Wo es eine freiwillige Feuerwehr gibt, die nachts um drei unter Lebensgefahr die Schweine aus dem brennenden Stall holt.
Natürlich hören die auch Rockmusik. Natürlich haben alle einen Fernseher, einen MP3-Player und ein Handy. Aber sie haben eben auch ein Bienenvolk, einen Hackstock und einen alten Deutz in der Garage.
Ich habe die ersten dreißig Jahre meines Lebens in der Stadt verbracht und hielt das Land für muffig, rückständig und unnötig. Aber das echte Leben findet hier statt. Die Kultur der Stadt ist importiert oder artifziell, verkopft. Deshalb hängt sie sehr stark von Trends ab und reagiert sehr anfällig auf Migranten. Es kann sehr schnell passieren, daß ein Viertel “kippt”, wenn es nicht mehr “hip” ist. Auf dem Land werden Leute, die unangenehm auffallen, sehr schnell ausgegrenzt - meistens ziehen die dann in die anonyme Stadt. Die wenigen, die sich durchboxen, werden schließlich in die Gemeinschaft aufgenommen.
Das Beharrungsvermögen der Landbevölkerung - der “indigenen” Bevölkerung - ist ungleich größer als das der Stadtbevölkerung. Und auch der Freiheitsdrang. Nicht umsonst hat die CSU vor nichts so Angst, wie vor den “Freien Wählern”. In vielen Gemeinderäten haben die Freien Wähler die Mehrheit. CSU/SPD sind da nur Randerscheinungen. (Und ich vermute, daß wenn ein Parteiname überhaupt Chancen auf eine Bundesweite Bedeutung hat, dann sind das die “freien Wähler”. Denen kann keiner einen wie auch immer gearteten Radikalismus unterstellen. )
Am Land gibt es auch eine Kultur des ehrenamtlichen Engagements. Da gibt es keine “Sozialindustrie”. Da kann man dann auch völlig ohne Geld große Dinge bewegen. Weil man die Leute nur davon überzeugen muß, daß das, was sie machen, ihnen unmittelbar zu Gute kommt. “Hilfst Du mir, helf ich Dir.”
Und noch was: warum soll man sich die Förderung der indigenen Kultur nicht von der EU zahlen lassen? Kommt das nicht Europa zu Gute? Gibt es ein besseres Projekt für die EU als ein Verständnis für das zu entwickeln, was Europa ausmacht? Das Geld der EU ist ehrlich von den Steuerzahlern verdientes Geld. Es stinkt nicht. Und es steht dann für unsinnigere Projekte nicht mehr zur Verfügung. Natürlich geht es auch ohne Geld von der EU. Aber dann geht es sehr viel langsamer - und ich denke nicht, daß wir sooooo viel Zeit haben.
Na, ich bin seit eineinhalb Jahren am Verhandeln, hoffe, daß ich dieses Jahr das “Zentrum” gründen kann und werde dann mal schauen, was so in Europa (und Amerika - hallo TC!) an erhaltenswerter, indigener Kultur existiert.
Eine Kultur geht nicht unter, weil Invasoren im Land sind. Eine Kultur geht unter, wenn es niemanden mehr gibt, für den diese Kultur sinnvoll ist. Die Volksbräuche in Deutschland (z.B. Krampuslaufen) haben die Christianisierung, die Aufklärung, die Nazis, die Amerikaner, die 68er und die Beatles überstanden. Sorgen wir dafür, daß sie auch den Gangsta-Rap und den Islam überstehen.
Kommentar von Serbian girl
9. April 2008 @ 13:05
TC,
nein, no fucking around, und von Albanern ist gar keine Rede (warum auch, die sind nicht der Gegner, sondern die Ideologie der Neuen Weltornung und ihre ausführende Organe), - das Interessante ist, der Text ist ein Gedicht von Milan Rakic, entstanden Ende XIX als Reaktion auf schon damals in Serbien populären Autochauvinismus, der die Überwindung des Nationalen in der Negation des Serbischen sucht - die Position später von Sozialdemokraten und dann Kommunisten, heute von deren Kindern und Enkelkindern aus dem EU freundlichen Lager vertreten. Somit ist das alte Gedicht , das sich dem Heilsversprechen des Geschichtsvergessens widersetzt, wieder hochaktuell, hier eine Zeile:
“Sie sagen uns heute, Kindern dieser Zeit, dass wir unwürdig der Geschichte sind… gutes Land, sie lügen”
Ich bin aber eine sehr schlechte Übersetzerin
Emil, ich stimme allem zu, was du über das Land und Bauer schreibst (was hätte Serbien 1999 ohne ihre Bauer getan? Es wäre diesen von Kommunisten bekämpften, von Belgradern und anderen “Urbanoiden” oft als primitiv belächelten Menschen nie eingefallen, ihre Ware nicht auf Märkte zu bringen, nur weil Bomben auf sie geworfen wurden) - bis auf den Punkt mit der EU.
Das ist wie dem Zentralkomitee der kommunistischen Partei Antrag zu stellen, sie sollen uns bei der Einführung der Mehrparteiensystem unterstützen.
EU ist eine räuberische und erpresserische Organisation, die nicht nur die indigenen Kulturen, sondern auch die indigenen Wirtschaften zerstört, die die Verhältnisse herbeigeführt hat, die so eine Bewegung der indigenen Völker Europas überhaupt nötig gemacht hat. Kann sein, dass diese destruktive Rolle der EU zur Zeit auf der europäischen Peripherie sichtbarer ist als in den Kernländern, dennoch ist die EU auch für die deutsche Nation ein schwarzer Grab.
Peter Gauweiler gehört zu den wenigen deutschen kritischen Stimmen. Ich lese sehr gerne seine Texte und kann sie empfehlen.
Kommentar von Serbian girl
9. April 2008 @ 13:17
PS Was ist Krampslaufen?
Kommentar von Emil Ule
9. April 2008 @ 14:16
@serbian girl
Krampuslaufen: der “Krampus” ist eine alte heidnische Figur, die böse Geister vertreiben soll und in abgemilderter Forum als “Knecht Rupprecht” dem Nikolaus zur Seite steht um neben dem guten Nikolaus den bösen Buben zu spielen, der die Kinder vertrimmt.
Genaueres findest Du hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Krampus
Und Deine Einschätzung zur EU teile ich in großen Teilen, ich sehe es jedoch nicht als verwerflich an, einen Räuber legalerweise wieder selbst auszurauben….
Grüße
Emil
Kommentar von Time
9. April 2008 @ 15:01
Hallo TC,
einen Sinneswandel hat es, wovon Sie sich überzeugen können, wenn Sie in Eisvogels Archiv stöbern, bei MIR nicht gegeben. Ich sehe seit meinem ausführlichen Kloranstudium Anfang 2002 klar. Ich habe nie einen Zweifel daran gelassen, dass für mich ein moderater Mohammedanismus (ausser aus taktischen Erwägungen) nicht existiert und dass die Perspektive der Menschheit in der Vernichtung des Pisslahm oder aber in der Vernichtung des Pisslahm besteht.
Die Durchführung robuster Maßnahmen sollte aber - worauf ich bereits häufig hingewiesen habe - mE erst dann erfolgen, wenn die absolute Mehrheit der Deutschen und Westler gewonnen ist, wenn ein Verfahren zum Umgang mit den Orks durch demokratische Entscheidung gesetzlich festgelegt worden ist und dann in der Tat durch Profis exekutiert wird. Vielleicht möchten Sie mir Feigheit unterstellen, “Time das Etappenschwein”… das ist Unsinn. Die größten Opfer bringt immer die Zivilbevölkerung. Zudem habe ich darauf hingewiesen, dass ich - obgleich ich seinerzeit Zivildienst geleistet habe - heutzutage den Wehrdienst antreten würde, und ich bin wie Sie für das Recht freier Bürger auf Waffenbesitz. Ich wiederhole aber die Worte des zukünftigen US-Präsidenten Senator McCain (FAZ 280308): “Ich verabscheue Krieg, er ist elend jenseits jeder Beschreibung.” Jeder, der mal einen Menschen sterben sehen hat, wird dem zustimmen. Deshalb geht es für mich nicht darum, einen Leichenberg aufzutürmen oder mit einer Maschinenpistole durch Berlin-Neukölln zu rennen. Es geht um die Vernichtung des Mohammedanismus, mit möglichst wenig Opfern zu möglichst geringen Kosten, das wäre am besten. Aber wenn es notwendig ist, auch mit vielen Opfern und sehr hohen Kosten, der Mohammedanismus muss weg, da gibt es keinen Kompromiss. Verlassen Sie sich drauf, TC, wenn ich eine amtliche Einberufung meines demokratischen Staates bekomme, werde ich die Waffe in Empfang nehmen. Ich werde versuchen, möglichst gut damit zu sein, so wie ich es bei allen Angelegenheiten versuche. Und an den Feuern der Orks wird ein ängstliches Raunen anheben, wenn sie hören, dass TIME herannaht.
Im Übrigen finde ich es, wie Sie TC, sinnlos, das Land gegen die Stadt auszuspielen (ebenso wie die Nord- gegen die Süddeutschen), beides sind Aspekte unserer Zivilisation.
Mit freundlichen Grüßen
von Time
PS: Scheinbar bearbeiten wir mit dem Captcha doch auch zB deutsche Literatur…
Kommentar von Bokito
9. April 2008 @ 15:45
zwischendurch etwas zum lachen:
http://www.adamtoons.de/cartoons/ants4.jpg
Kommentar von Deep Roots
9. April 2008 @ 18:41
Meine 2 Groschen zum Bisherigen:
Bezüglich Stadt-Land: Beides gehört wahrlich zusammen, aber im Ernstfall überlebt das Land sicher länger ohne die Stadt als umgekehrt (Hafenstädte ausgenommen).
Und da einerseits der ländliche Raum ein ausgeprägteres “Immunsystem” bezüglich Überfremdung hat und auch sonst konservativer ist als städtische Gebiete und sich die Bugs hauptsächlich in letzteren konzentrieren, werden die Städte wohl unsere “Kanarienvögel” sein.
Im Konfliktfall werden wir “Country boys” dann das Land halten und zusammen mit standhaften “Stadtindianern” die vorübergehend für uns unbewohnbar gewordenen Städte belagern. Und dann sollen die Bugs mal sehen, ob sie Asphalt und Ziegelsteine essen können.
Einstweilen müssen wir halt hinhaltenden Widerstand leisten und die Abwehrbereitschaft unserer Mitbürger mobilisieren. Das kann auf vielfältige Weise geschehen, und Emils Idee ist da sicher ein Ansatz.
Bezüglich Anzapfen der EU-Moneten hätte ich auch keine Skrupel, denn da holen wir uns Geld zurück, das vorher uns abgeknöpft wurde. Aber Serbian Girl hat auch recht mit ihrer Skepsis - man muß wachsam bleiben und darf sich nicht von der EU abhängig machen lassen. Im Zweifelsfall lieber aufs Geld verzichten, als sich dreinreden zu lassen.
Und jetzt breche ich noch eine Lanze für das “Völkische” (nennen wir’s halt nicht so):
Warum eigentlich sollen wir uns nicht auch als Volk erhalten wollen und das auch sagen dürfen? Nur weil die Nazis das in die eine Richtung übertrieben haben, heißt das nicht, daß deshalb das Gegenteil richtig ist.
Warum sollen wir nicht bestimmen können, ob und wieviele Einwanderer wir haben wollen, warum sollen wir uns selbst von “friedlichen” Immigranten majorisieren lassen und zufrieden sein, solange die wenigstens unsere Kultur einigermaßen weitertragen?
Dabei geht es mir nicht um ein biologisches “Inzucht-Volkstum”. Es ist durchaus in Ordnung, wenn sich andere Europäer oder jedenfalls Menschen aus kompatiblen Kulturen in mäßiger Zahl (und zu unseren Bedingungen) uns anschließen und zu uns gehören wollen oder sich das zumindest für ihre Kinder wünschen und das fördern (sich also assimilieren).
Es kann jedoch nicht sein, daß Fremde sich als Vertreter fremder Völker bei uns ansiedeln und das auch bleiben wollen.
Wie Fjordman schreibt:
“Warum wird es als lächerlich oder bösartig angesehen, wenn wir Europäer unsere Rechte geltend machen? Allen wird zugestanden, dass sie ihre Kultur bewahren dürfen mit Ausnahme der Menschen europäischen Ursprungs? Ist es das? Warum ist Kolonialismus immer schlecht, nur dann nicht, wenn mein Land, das keine koloniale Geschichte hat, von Völkern der Dritten Welt kolonisiert wird?”
Alle Völker zu allen Zeiten haben es als ihr selbstverständliches Recht betrachtet, für ihre eigene Selbsterhaltung zu sorgen, und die heutige PC-Sichtweise, daß man das nicht darf und stattdessen ohne Murren anderen Platz machen solle, hätten sie als abartig empfunden.
Und ich finde das auch zutiefst krank. Da gibt es noch viele Tabus zu überwinden.
Das heißt:
“I’d rather survive with the fjordmen than die with the saints!”
Deep Roots
Kommentar von Time
9. April 2008 @ 21:49
Hallo TC, hallo Dox, hallo allerseits,
ich möchte ein paar Gedanken anfügen, die sich um die Kommentare #12 von Ihnen, TC, und #13 von Dox ranken. Mir scheint es eine grundsätzliche Differenz zu geben zwischen Ihnen, TC, und mir. Damit meine ich nicht, dass wir uns so regelmäßig in die Wolle geraten, dass wir einigen Lesern vielleicht schon als “Tom und Jerry” von 8dS gelten (natürlich mit mir als Jerry, ihihihi). Ich habe aber das Gefühl, dass es mehr ist, dass unsere Sicht auf unsere Gesellschaft und mithin auf das, was diese Gesellschaft bedroht, grundsätzlich unterschiedlicher Art ist (was uns mE keineswegs zu Feinden machen sollte). Das erscheint mir aus Ihrer Wendung “… Deiner Glaubwuerdigkeit (und Zuverlaessigkeit als Mitstreiter)…”.
Ich fasse Eisvogels Blog als ein (auch in hohem Maße literarisches) Forum auf, in dem politische, religiöse oder philosophische Ansichten REIN ABSTRAKT ausgetauscht werden. Manche gefallen mir, die orkischen scrolle ich zB. schnell weiter. Die “Zuverlässigkeit als Mitstreiter” bei irgendeinem Kommentator zu beurteilen, käme mir nie in den Sinn, weil sich diese nur in der Realität erweisen kann, nicht aber im abstrakten (und anonymen Blog). Ich vermute die Ursache für Ihre Sicht in einer grundsätzlichen tiefen Skepsis unserer Gesellschaft gegenüber. Sie haben früher schon mal geäußert, dass sie sie wie auch ihr politisches Personal für verkommen und in gewisser Weise für unwert halten. Das ist mE ein sehr verengter Blick, der Ihnen einerseits die (subjektive) Pflicht auferlegt, quasi im Alleingang die Welt zu retten (da ja die Gesellschaft unwert ist), was natürlich unmöglich und frustrierend ist (s. auch #9 von Submarine, seien Sie gegrüßt!). Andererseits zwingt Ihre Skepsis Sie vielleicht dazu, die Erfolge innerhalb der Gruppe zu suchen, zB. indem Sie festlegen, ab wann andere Ihre Reputation verspielt haben. Das ist Ihr Recht (bis zu seiner Entschuldigung hat D.R. zB. bei mir jetzt Zero-Standing) und ich will Sie auch überhaupt nicht anmachen, ich will auf was anderes kommen: Es scheint mir nämlich so, als ob wir in gewisser Weise sehr unterschiedliche Modelle zum Aufbau einer Bewegung repräsentieren. Ihre Agenda dabei ist zwar sehr umfangreich (Kampf gegen die politische Klasse, Aufbau wehrhafter Zellen vermutlich, Counterjihad, Restauration konservativer Werte vermutlich der Nachkriegszeit), aber das bewirkt die Konzentration auf einen kleinen Kreis, der diese vielen Programmpunkte teilt. Es geht um die Verteidigung der reinen Lehre und den Aufbau einer starken Zelle (dh. Sekte, aber nicht negativ gemeint), die in feindlicher Umgebung operiert - ebenso wie die Orkeinheiten hier. Und es geht darum, pragmatisch zu werden und unmittelbare Erfolge zu erzielen (vergl. Iannacone/Krueger).
Das andere Konzept, welches mE nicht als GEGENkonzept aufgefaßt werden sollte, sondern als weiterer Heeresteil, wird vielleicht von Dox (wehren Sie sich bitte, wenn Sie sich vereinnahmt fühlen, Dox!) und mir verkörpert. Ich habe nur einen einzigen Punkt auf meiner Liste: Vernichtung des Pisslahm. Zu diesem Ziel sind mir alle willkommen, Hautfarbe, Geschlecht, sexuelle Disposition, politische Richtung, das ist mir alles egal (damit meine ich nicht, dass es mich nicht interessiert). Ich will eine MASSENBEWEGUNG gegen die Orks erleben, weil ich zu dem Schluss gekommen bin, dass die Orks nur geschlagen werden können, wenn die Mehrheit der Europäer dies will. Dafür schreibe ich Ihnen. Wenn einer hier schreibt, dass er in der NPD ist, oder bei den Linken, den Grünen oder in der SPD, dann ist das ok für mich, wenn seine Gedanken interessant und zielführend sind. Eine Massenbewegung braucht Zeit und ist anfangs vielleicht lange unpragmatisch (literarisch).
Wie Dox bin ich von unserem Sieg überzeugt, ich teile auch seine Begeisterung für die Leistungen unserer Wissenschaftler und Techniker. Es wird vielleicht hart werden, aber wir werden den Pisslahm vernichten. Ich stehe unserer Gesellschaft nicht skeptisch gegenüber (Neben demokratischen ua Prinzipen ist ein wesentliches das der Arbeitsteilung. Es wäre idiotisch, wenn ich mir anmaßen wollte, einen Bus zu fahren, was ich nie im Leben getan habe. Und es ist jetzt auch idiotisch für mich, auf die Suche nach einer Pistole zu gehen und in irgendeiner Sandgrube das Schießtraining zu beginnen, was nicht heißt, dass es für SIE nicht sinnvoll sein kann), sondern ich liebe sie, und ich vertraue meinen Mitbürgern. Ich finde auch viele aus dem politischen Personal sehr gut, zB unsere Kanzlerin. Man kann das aber vielleicht nicht aus der Perspektive einer kleinen Zelle verstehen, dass da keine Verschwörungen ablaufen, sondern dass gute Entscheidungen einfach länger brauchen. Sie haben doch schon unmittelbar nach dem 11.9. klar gesehen, TC. Bei mir hat das etwas länger gedauert. Deshalb verstehe ich, das es dauert, bis das Wissen der Avantgarde Allgemeingut geworden ist. Ich vertraue aber nicht nur auf meine Mitbürger, ich vertraue auch auf Gott. Die Bibel, die von ihm berichtet, ist mit ihren beiden Testamenten das wundervollste aller Bücher, der Kloran eine ekelhafte, verzerrte Karikatur. WIR haben das grandiose Konzept des liebenden Christus, SIE haben das widerliche Konzept des hassenden Antichristen. Sie haben der Menschheit nur Leid gebracht. Das ist nicht in Gottes Sinn. Deshalb können wir mit Fug und Recht sagen, dass Gott mit UNS ist. Er liebt uns und wird uns nicht im Stich lassen (so wie er auch die Juden, sein tüchtiges, schönes und stolzes Volk nach furchtbarem Leid mit dem wiedergewonnenen Israel beschenkt hat).
Mit freundlichen Grüßen
von Time
Kommentar von Bokito
9. April 2008 @ 22:54
@Deep Roots: ja, ich stimme zu. Der Begriff “völkisch” ist halt belastet. Ich nenne es lieber Kultur.
Ich selbst habe das große Glück gehabt, daß in unserer Familie über viele Jahre hinweg Zimmer zur Untermiete an ausländische Studenten vermietet wurden. Das war eine sehr schöne Zeit, da ich als Kind und Jugendlicher mit Menschen aus den unterschiedlichsten Erdteilen in Kontakt kam.
Bei uns waren alle, Amerikaner, Japaner, Kameruner, Nigerianer, Russen, Polen, Franzosen, Italiener, Brasilianer und noch so viele. Tja, was mir irgendwann mal auffiel, es waren niemals Moslems dabei, die haben lieber in versifften Wohnheimen gehaust, als sich bei Privatleuten einzumieten.
Übrigens, es war ein jüdischer Amerikaner, der vor über 25 Jahren mein Interesse an unserer deutschen Literatur geweckt hat. Der hat mir Autoren nahegebracht, die wir in der Schule niemals gelesen hatten.
Aufgrund dieser ganzen Erfahrungen bin ich nicht für eine vollständige Abschottung gegen die Aussenwelt, überwiegend sehe ich die Globalisierung positiv!
Wir müssen uns aber unsere Urteilsfähigkeit erhalten. Das hat meine Lieblingsphilosophin Hannah Arendt immer wieder betont. Wer nicht GUT und SCHLECHT unterscheiden kann, wer kein Urteil fällen will, sondern sich lieber nach der Mehrheitsmeinung richtet, der endet irgendwo im Totalitarismus, als Opfer oder Täter - beides gleich schlimm.
Nur um Mißverständnissen vorzubeugen, ich liebe unsere deutsche Kultur, ich weiß aber, daß es überall auf der Welt Menschen gibt, die sie auch lieben.
Ist das nicht auch mal eine positive Nachricht!
Kommentar von Emil Ule
9. April 2008 @ 23:00
@time
auch wenn ich nicht angesprochen war: herzlichen Dank für ihren Beitrag. Und ich muß mich natürlich entschuldigen. Ich bin Pragmatiker, der Erfolge sehen will, der einen Plan braucht und lieber mal in die falsche Richtung rennt, als stehenbleibt. “Probieren gilt.” Sie, Time, sind ein teil des Think-Tanks, der 8dS so wohltuend von anderen Foren unterscheidet. Hier werden die Ideen und Gedanken produziert, die dann so Fußvolk wie ich versucht in Strukturen umzusetzen.
Ich entschuldige mich, daß ich oft genug herumpoltere und drängle und meine Gedanken manchmal für besonders schlau halte. Ich hoffe, sie bleiben mir trotzdem gewogen. Ich behalte den europäischen Kulturverein in der konkreten Planungsphase und den Islamfilm im Hinterkopf. Wenn eines von beiden so weit ist, daß ich Hilfe von Leuten mit Köpfchen brauche, werde ich mich melden und bis dahin versuchen, hier ab und zu mitzuschreiben - wenn ich darf.
Kommentar von Bokito
9. April 2008 @ 23:08
@Time: merci für Kommentar #22 … deine Ausführungen sind zwar etwas verschwurbelt, aber so langsam sehe ich doch eine zutiefst christliche und humane Grundhaltung.
Diese ganzen Anspielungen auf “Der Herr der Ringe” haben mich zuvor etwas verwirrt, sorry
Kommentar von Time
10. April 2008 @ 0:18
Hallo allerseits,
folgend einige Fragmente…
Heute in der FAZ: “Was der Mai 1968 bewirkt hatte, wurde Daniel Cohn-Bendit um 1990 in Frankfurt bewusst, als anlässlich einer Debatte über die Integration der Ausländer ein CDU-Politiker das Wort ergriff: “Dany, das Problem sind nicht die Einwanderer, das Problem ist der Islam, weil er die Gleichheit zwischen Mann und Frau nicht anerkennt, welche die Grundlage der Demokratie ist.” Solche Aussagen kirchentreuer Katholiken waren vor dem Studentenaufstand keine Selbstverständlichkeit, und Cohn-Bendit hat seine Erleuchtung seinem Diskussionspartner auch tatsächlich mitgeteilt.
- Ich bemerke den zivilisierten Ton zwischen zwei politischen Gegnern, die Akzeptanz des Gegners als Mitbürger, die zu meiner Jugend leider selten anzutreffen war.
- Ich bemerke, dass dieser ausgezeichnete Einwurf des CDU-Mannes schon 1990 gemacht wurde (als ich noch hinter dem Mond lebte).
- Ich finde das Beispiel seltsam, weil es am Thema des Artikels (die Auswirkungen von 1968) vorbeigeht, aber sehr klar auf den Fieslahm fokussiert: Ich sehe darin eine von mir (in unserer Filmdebatte) vorgeschlagene Taktik, eine negative Konnotierung des Fieslahm an allen möglichen Punkten durchzuführen, um zu erreichen, dass der Fieslahm intuitiv und unmittelbar negativ assoziert wird.
- Ich bin wie der Autor dagegen, 1968 als rein negatives Datum zu werten, denn (again): “1968 was a real fine year, we traveled round the world and now it’s clear: It’s the same all over - good people everywhere you go!” (Canned Heat) Ich finde es klasse, dass Bob den Pulitzerpreis bekommen hat (unglaublich, dass Grassgleichsetzteswas den Nobelpreis bekommen hat und nicht Bob) und ich finde John Lennon klasse! Der Schwung, mit dem zB Sie Emil, die Vorzüge des Landlebens - inklusive Volksmusik - schildern, ist zwar sehr beeindruckend (und wahrhaftig) - aber als großstädtischer Intellektueller (und geborener Zivilist, TC) muß ich quasi reflexartig auf die angloamerikanische, globale Volksmusik the oneandonlyRocknRoll verweisen. Wir werden sehen, ob Deutschland irgendwann in dieser globalen Liga eigenständig mitspielen kann, Finnland zB kann es schon seit hundert Jahren!
- Jetzt habe ich Ihre freundlichen Kommentare gelesen, Bokito und Emil. Emil, ich bin nicht gegen Pragmatismus und ich bin nicht mehr Thinktank als Sie. Ich bin nur dagegen, dass man das eine gegen das andere ausspielt: Wir haben ein paar wirklich harte Rocker und ein paar elfenhafte Pianistinnen (oder umgekehrt), und ZUSAMMEN sind wir das Team, das die Plage beseitigen wird! Bokito, Herr der Ringe habe ich vor ca. 30 Jahren gelesen, seitdem nicht mehr. Aber es scheint, als ob da etwas hängen geblieben ist, was auf unsere Zeit passt. Vielleicht ist Tolkien sowas wie ein Orakel, ein Seher, der den SPELL gefunden hat - ICH verschwurbelt, ähem, naja, aber ich arbeite dran, versprochen….
Übrigens war ich heute wieder bei dem Supermarkt, den der als Grieche (steht draussen drauf) getarnte Araber (erkenntlich an den ganzen Tafeln im Inneren seines Imbisses) mit seinen vergammelten Schildern vollstellt. Was sah ich im Interior? Ein Che-Guevarra-Poster! Take it!
Noch was: Von Ronald Reagan, dem Vernichter des unmenschlichen Kommunismus kann man mE lernen, dass sich Standhaftigkeit auszahlt. Er hat nie einen Zweifel daran gelassen, dass - falls es eine direkte (nukleare) militärische Auseinandersetzung mit den Sowjets geben würde, the USA diese gewinnen würden wollen. Er hat SDI initiiert, er hat den Bunkerbau initiiert, er hat drastische Späße gemacht, er hat eine extrem coole und selbstsichere Ausstrahlung gehabt. Er hat die Sowjets mit seinem tiefen Glauben, seiner Mission, mit seinem MANA, bezwungen (und Maggie und Helmut haben hervorragend assistiert). Er war freundlich, aber er war auch bestimmt! Er war GENAU SO, nicht irgendwie anders! So werden wir siegen: Wir heissen Euch als Mitbürger willkommen, liebe Orientalen, aber Euren Klohamett, den müßt Ihr in die Tonne treten und noch dreimal raufspucken- bevor wir ihn verbrennen.
Mit freundlichen Grüßen
von Time
Kommentar von submarine
10. April 2008 @ 0:46
Es treibt mich um. Und dieses fand ich.
Was halten Sie davon:
http://de.youtube.com/watch?v=1P1UzKmZCSM&eurl=http://blog.balder.org/?p=393
Und was halten Sie von diesem Originaltext des EU Dokuments:
“1. It is now quite some time since the European Union ceased to be merely a common economic area and began to adopt shared values as well. It is progressing towards its aim of establishing a political community pursuing ****the illuminist ideal**** of the sublime dignity of man and it is gradually instituting political power-sharing amongst its Member States, cooperation amongst institutions and a legal system which is both cosmopolitan and people-centred.”"
Wovon dieses die deutsche offizielle Übersetzung ist:
“1. Schon seit langem ist die Europäische Union nicht mehr nur ein gemeinsamer Wirtschaftsraum, sondern auch ein Raum gemeinsamer Werte. Die Union ist sogar in dem Vorhaben vorangekommen, sich als politische Gemeinschaft zu konstituieren, die das Aufklärungsideal der erhabenen Würde des Menschen verfolgt. Die Europäische Union konkretisiert die fortschreitende Entstehung einer zwischenstaatlichen politischen Arbeitsteilung in einem Netz von Organen und eines kosmopolitischen und anthropozentrischen Rechts.”
Die EU hat sich in einem Gesetzentwurf, der am 24,10,2007 im Parlament behandelt wurde, für illuministisch erklärt http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?type=REPORT&reference=A6-2007-0356&language=EN&mode=XML
Spinne ich nun?
Kommentar von Time
10. April 2008 @ 0:56
Hallo Submarine,
super, dass Sie wieder aufgetaucht sind! Meine persönliche Meinung: Hunde, die bellen, beissen nicht. Im Internet finden Sie keinen heiligen Gral, keinen Geheimschlüssel usw. Die Kunst besteht in der sinnvollen aber zeitaufwendigen Zusammensetzung eines Mosaiks, da gibt es keinen Zauberspruch (a la abrakadabra = allahuakbar). Alle möglichen Scheisser machen sich mit großem Getöse im Internet wichtig, es kostet ja jetzt nicht mal mehr das Papier… fuck them, they are born to die! Würden SIE IHREN Geheimplan zur totalen Beherrschung der Erde im INTERNET VERÖFFENTLICHEN?
Mit freundlichen Grüßen
von Time
Kommentar von submarine
10. April 2008 @ 1:15
Ach Time, es ist so deprimierend
manchmal jedenfalls. Aber die gesunde Psyche kommt glücklicherweise immer wieder durch.
Ich mag Ihre Beiträge sehr, sie motivieren und sie sind so passend in der deftigen Formulierung.
Kommentar von Time
10. April 2008 @ 1:37
Submarine,
Sie glauben vielleicht, dass Sie, weil Sie “die Wahrheit” gesehen und begriffen haben, auch die Verantwortung dafür haben, dass alle Ihrer Mitbürger diese sehen. Aber diese Verantwortung haben Sie mE nicht. Sie haben mE nur die Verantwortung, das zu sagen, was Sie als Wahrheit erkannt haben - die Verantwortung, nicht zu lügen. Für die Verbreitung, die flächendeckende Durchsetzung ist (mit der üblichen Verzögerung) das TEAM verantwortlich. Mit 8dS haben Sie EIN Team, es mag weitere geben. Tauchen Sie mE bitte nie unter, ohne Ihre Adresse bei Freunden zu hinterlassen!
Es grüßt Sie herzlich
Time
Kommentar von gubbelgobbel
10. April 2008 @ 3:00
Ich halte das folgende für eines der schönsten Volkslieder:
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Zogen einst fünf wilde Schwäne,
Schwäne leuchtend weiß und schön.
Sing, sing, was geschah?
Keiner ward mehr gesehen.
Sing, sing, was geschah?
Keiner ward mehr gesehen.
Zogen einst fünf junge Burschen
Stolz und kühn zum Kampf hinaus.
Sing, sing, was geschah?
Keiner kehrt nach Haus.
Sing, sing, was geschah?
Keiner kehrt nach Haus.
Wuchsen einst fünf junge Birken
Grün und frisch am Bachesrand.
Sing, sing, was geschah?
Keine in Blüten stand.
Sing, sing, was geschah?
Keine in Blüten stand.
Wuchsen einst fünf junge Mädchen
Schlank und schön am Memelstrand.
Sing, sing, was geschah?
Keine den Brautkranz wand.
Sing, sing, was geschah?
Keine den Brautkranz wand.
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Dieses Lied stammt eigentlich aus Litauen, wurde aber in den deutschen Liedschatz aufgenommen.
Mein Allzeitfavorit ist dieses sehr bekannte Lied:
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Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten,
sie fliegen vorbei, wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wissen, kein Jäger erschießen.
Es bleibet dabei: Die Gedanken sind frei!
Ich denk’ was ich will und was mich beglückt,
doch alles in der Still’, und wie es sich schicket.
Mein Wunsch, mein Begehren kann niemand verwehren,
es bleibet dabei: Die Gedanken sind frei!
Ich liebe den Wein, mein Mädchen vor allen,
sie tut mir allein am besten gefallen.
Ich bin nicht alleine bei meinem Glas Weine,
mein Mädchen dabei: Die Gedanken sind frei!
Und sperrt man mich ein in finstere Kerker,
das alles, das sind vergebliche Werke.
Denn meine Gedanken zerreißen die Schranken
und Mauern entzwei, die Gedanken sind frei!
Drum will ich auf immer den Sorgen entsagen
und will mich auch nimmer mit Grillen mehr plagen.
Man kann ja im Herzen stetz lachen und scherzen
und denken dabei: Die Gedanken sind frei!
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Auf der traditionellen Maiwanderung in zwei Wochen werden wir wohl wieder dieses Lied anstimmen:
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Kein schöner Land in dieser Zeit
Als wie das unsre weit und breit
Wo wir uns finden
Wohl unter Linden
Zur Abendszeit
Da haben wir so manche Stund
Gesessen da in froher Rund
Und taten singen
Die Lieder klingen
Im Eichengrund
Dass wir uns hier in diesem Tal
Noch treffen so viel hundertmal
Gott mag es schenken
Gott mag es lenken
Er hat die Gnad
Nun Brüder eine gute Nacht
Der Herr im hohen Himmel wacht
In seiner Güte
Uns zu behüten
Ist Er bedacht
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Schlicht und schön.
Kommentar von Dox
10. April 2008 @ 3:18
Time, fühle mich nicht vereinnahmt, sondern verstanden.
Emil Ule, für eine gute Sache wie die deine, sollte man so viele Fördergelder wie möglich erhalten. Gotthelf Fischer mit seinen Fischerchören ist übrigens ein gutes Beispiel dafür, dass man mit Volksmusik viel Vergnügen bereiten und bewegen kann. Er ist wundervoller Mensch.
Kommentar von Transatlantic Conservative
10. April 2008 @ 3:25
Time
Du, als “grossstaedtischer Intellektueller” und One-Man-Think-Tank, solltest eigentlich die Faehigkeit besitzen, meine Worte so zu verstehen und zu erwidern, wie sie daherkommen, ohne ihnen bei der Beantwortung noch einen Drall zu geben, den sie nicht hatten, als sie mein Keyboard verliessen. Ich faende gerne heraus, Time, dass Du ein ehrlicher Mensch bist. Notabene: “dass”, nicht “ob”. Nicht fuer die Gruppe die sich hier versammelt, sondern fuer mich. Mir ist es wichtig, mit wem ich Umgang pflege, in diesen unsicheren Zeiten. Ich weiss, es ist nicht zeitgemaess, ueber Menschen zu “urteilen”. Da scheiss ich drauf. Ich urteile jeden Tag. Keineswegs bin ich aber der Examinator, der Dir die Zugehoerigkeit zu Eisvogels Salon streitig machen will. Diese Art Anmassung ist mir gaenzlich fremd.
Das aber nur vorab. Lass mich zu den einzelnen Punkten Deiner # 22 kommen:
Ja, ich denke, wir sind unterschiedlicher Auffassung darueber, was diese Gesellschaft bedroht. Da, wo Du, Time, Deine Monokultur des fanatischen Islamhasses betreibst, sehe ich unsere Gesellschaft als bereitwilligen Gastgeber fuer diese Plage. Die Plage selbst sehe ich allerdings lediglich als Symptom einer viel umfassenderen Krankheit des Westens. Wie ich schon verschiedentlich und zu Deinem Unmut geschrieben habe, sehe ich den Westen in Gefahr, in seiner Toleranz der Intoleranz und in seiner “Freiheit” der Unfreiheit Raum zu geben. Wir hier wissen alle, wie sehr die selbsternannten Eliten unserer westlichen Welt uns diffuse Schuld eingetrichtert haben. Schuld an allem, was in der Welt im argen liegt. Schuldig sind wir, wenn wir europaeisch oder europaeid sind. Diese Schuld macht uns klein und haesslich. Wir ziehen uns vor Allem zurueck, das als stark daherkommt und da ist der Mohammedanismus nur EINE moegliche Variante. Du hast fast Recht, Time, wenn Du davon sprichst, dass ich unserer Gesellschaft gegenueber skeptisch bin. Ich bin skeptisch ihren formativen Institutionen gegenueber. Ich bin kein Menschenfeind, zu dem Du mich mit in Nebensaetzen hingerotzten Andeutungen gerne abstempeln moechtest.
Wenn ich die Menschen nicht verzweifelt lieben wuerde, waere mir egal, was aus unserer Freien Welt wird.
Zu Deinem Punkt “rein abstrakte Ansichten”: ja klar, das hier ist alles keine Realitaet. Sehe ich nicht so, Time. Das hier, Eisvogels Salon, ist ein Teil der Realitaet in der wir leben. Unsere Anonymitaet aendert daran nichts, macht es nicht weniger wirklich.
Time, ich merke gerade, wie ich beim Schreiben immer stinkiger werde, ob der manipulativen Sosse, die Du da in der # 22 zusammengebraut hast. Ich sitze hier und muss mich gegen in Deine Saetze eingestreute Scheisse wehren. Z. B. den Anwurf, ich halte Menschen fuer “unwert”, ich habe einen verengten Blick, ich habe mir die subjektive Pflicht auferlegt, die Welt im Alleingang zu retten, usw. Veteidigung der reinen Lehre, Sekte, blah. Und dann Deine 10 Cent Psychologie, ich suche die Erfolge in der Gruppe, indem ich festlege, wer wann seine Reputation verspielt hat … ??? Aus welcher Selbsthilfegruppe stammen denn solche Weisheiten?
Ich