Hisbollah greift nach der Macht im Libanon
Wenn sie es tun können, tun sie es.
Damit sind Organisationen gemeint, die den Islam mit allen Konsequenzen ernst nehmen. Sie holen sich die Macht, wann immer sie sich stark genug dazu fühlen.
Das sollte jeder islamophile “Differenzierer” täglich hundert Mal an die Tafel schreiben müssen.
Politically Incorrect zitiert die Financial Times, dass sich gemäß Sicherheitskreisen
auch im letzten noch umkämpften Bezirk der libanesischen Hauptstadt die pro-westlichen Regierungsanhänger am Freitag
ergeben hätten. Heute Morgen
hatten Hisbollah-Kämpfer das Büro von Hariris Zeitung “Al-Mustaqbal” (Die Zukunft) mit Maschinengewehren und Granaten unter Beschuss genommen. Sie zogen nach Angaben der Journalisten erst ab, als Soldaten der libanesischen Armee eintrafen. Der TV-Sender der Zukunftsbewegung habe am Morgen aufgehört zu senden, nachdem die Hisbollah gedroht habe, das Gebäude zu zerstören, sagte ein anderer Mitarbeiter des Hariri-Medienkonzerns.
Der erste Gedanke ist selbstverständlich : Welche Auswirkungen hat das auf Israel? Allerdings gibt sich der israelische Präsident gemäß der Jerusalem Post erstaunlich ruhig und - abgesehen von Mitgefühl mit den libanesischen Bürgern - recht gelassen:
Präsident Shimon Peres sagte, dass klar sei, dass die Attacke teil der Bestrebungen des Iran seinem den Nahen Osten zu übernehmen. “Es ist eine Tragödie für die Bewohner Libanons” fügte er hinzu. “Es hat aber keinen wie auch immer gearteten Bezug zu Israel. Es ist ein interner Konflikt.”
Ich bin nicht ganz sicher, ob diese Gelassenheit echt ist oder nur vernünftige politische Taktik. Und noch weniger gehe ich davon aus, dass die einfachen Bürger Israels diese Gelassenheit teilen. Hisbollah ist einen Satellitenorganisation des Iran und die Aussagen des iranischen Präsidenten zur Vernichtung Israels sind allbekannt.
Ich habe übrigens Achmedinedschad stets gut zugehört: Er hat niemals gesagt, er werde Israel mittels iranischen Atombomben von der Karte tilgen. Er hat sich niemals genau darüber ausgelassen, wie er sich die Vernichtung vorstellt, er hat lediglich keinen Zweifel daran gelassen, dass sie eintreten wird.
Ich glaube nicht, dass sie eintreten wird. Israel ist stark und klug, und Israel wird sich - wenn es wirklich darauf ankommt, keine selbstschädigenden, zögerlichen Rücksichten erlauben wie im Libanonkrieg im Sommer 2006. Das hoffe ich nicht nur, davon gehe ich aus. Die Hisbollah ist der IDF nicht gewachsen. Und ich denke auch, dass es der Iran nicht ist.
Was der Iran Israel allerdings zufügen könnte, ist eine noch weitergehende weltweite Isolierung, indem er mit seinem Atomprogramm Israel zu einem Angriff auf den Iran nötigt und anschließend die Opfer-Nummer bringt, die dann die Verurteilungs-Nummer der ganzen Welt zu Folge hat.
Dennoch ist die Situation im Libanon schrecklich für Israel, denn auch gewonnene Kriege sind Kriege und schlagen der Bevölkerungen Wunden und bringen Leid. Es bleibt daher zu hoffen, dass möglicherweise tatsächlich die innerislamische “Fitna” zwischen Saudi-Arabien und Iran, zwischen Sunna/Wahabismus und Schia, Israel Ruhe beschert.
Verlassen darauf können sich die Israelis nicht, aber ich denke, sie sind über die Vorgänge im Libanon bestens informiert und werden das Richtige tun.
Für uns bleibt der Libanon, der einst als die Schweiz des Nahen Osten galt und eine mehrheitlich christliche Bevölkerung hatte, ein erschreckender Ausblick in unsere eigene Zukunft, wenn es uns nicht bald gelingt gegenzusteuern. Denn: Wenn sie es tun können, werden sie es auch hier tun.
Moderater Islam ist nichts weiter als schwacher Islam, nichts weiter als eine vorübergehende Ruhe vor dem Sturm.





Kommentar von Rika
9. Mai 2008 @ 17:58
Volle Zustimmung zu Deiner Einschätzung!
Ich habe Deinen Beitrag in meinen Blog kopiert - ist das in Ordnung? So gut hätte ich es selbst nämlich nicht sagen können!
Rika
Pingback von Iran » Hisbollah greift nach der Macht im Libanon
9. Mai 2008 @ 18:23
[...] Acht der Schwerter wrote an interesting post today on Hisbollah greift nach der Macht im LibanonHere’s a quick excerpt … itna” zwischen Saudi-Arabien und Iran, zwischen Sunna/Wahabismus und Schia, Israel Ruhe beschert…. … uf den Iran nötigt und anschließend die Opfer-Nummer bringt, die dann die Verurteilungs-Nummer der ganzen Welt zu Folge hat….Hisbollah ist einen Satellitenorganisation des Iran und die Aussagen des iranischen Präs…Präsident Shimon Peres sagte, dass klar sei, dass die Attacke teil der Bestrebungen des Iran seinem den Nahen Osten zu üb ernehmen…. [...]
Kommentar von Deep Roots
9. Mai 2008 @ 20:35
Also wenn ich das Geschmeiß schon sehe, hüpft mir die Pistole von selber in die Hand!
Sieht aus, als würden die Pissbollah-Typen entweder schon mal Konfliktvorwärmung betreiben für die Zeit nach dem von ihnen erhofften Wahlsieg von Barack HUSSEIN Obama, wo sie dann richtig loslegen (wozu mir aber der Zeitpunkt zu früh vorkommt).
Oder sie wollen jetzt schnell noch im Ausklang der Ära Bush die Lunte anzünden für die von Achmadinedschad erwartete Muselkalypse…
Hoffentlich kriegt das Pack so richtig entscheidend eins drauf!
Grrrrrrüße,
Deep Roots
Kommentar von Shahirrim
10. Mai 2008 @ 2:20
Was mir hierbei besonders missfällt ist, dass die EU sich weigert, die Hisbollah als Terrorvereinigung zu bezeichnen, da sie ja keine Anzeichen, dafür sieht, wie es der ‘ehrenwerte’ Javier Solana während des Libanonkrieges dreist in Israel sagte.
), ist nicht zu Scherzen, wenn er mächtiger wird als man selbst.
Als Pseudobegründung hab ich mal vor Jahren im DLF gehört, dass das daran liegt, das die Hisbollah ja auch humantäre Sachen in dem Libanon macht und nur Anschläge auf die IDF verübt und nicht auf Zivilisten. Deswegen ist die Hisbollah ja auch in Deutschland nicht verboten oder als Terrorvereinigung eingetragen.
Aber wenn es noch eines Beweises bedarf, dass die Hisbollah eine Terrorvereinigung ist, dann sieht man ihn jetzt. Mit einem Nasrallah, so lustig sein Name auch in der russischen Sprache heißen mag (Nasrallah heißt übersetzt: “Hingeschissen”
Kommentar von D.R.
10. Mai 2008 @ 12:44
Ich glaube nicht, daß hier etwas passiert ist, das für irgendjemanden (abgesehen von den Untertanen) überraschend gewesen ist, auch nicht für die Regierung Israels. Die Machtübernahme der Hizbollah im Libanon war lange vorbereitet und zwischen der EU und Israel abgesprochen. Die EU war der eigentliche Hintermann dieser Machtübernahme. Sie hat die UN-Resolution nach der die Hizbollah zu entwaffnen ist umgangen und stattdessen einer Aufrüstung der Hizbollah nicht nur seelenruhig zugesehen, sondern diese auch tatkräftig selbst mit unterstützt, man denke nur an die reichlichen Geldgeschenke von Frau Wieczorek-Zeul, und das war sicher nicht das einzige was an Geld der Hizbollah (nicht der rechtmäßigen Regierung des Libanon) durch die EU zugeflossen ist. Der Preis den die Hizbollah für diese großzügige Unterstützung gezahlt hat, war die Liquidierung ihres Unterführers. Die EU wollte Nasrallah zu ihrem Mann machen, deshalb auch der Mord an Imad Mughnijeh. Die UN-Grenzkontrollen zur Verhinderung von Waffenschmuggel waren reine Augenwischerei. Sie dienten nicht dazu die Wiederaufrüstung der Hizbollah zu verhindern, sondern uns Untertanen über die wahren Absichten der EU-Mächtigen zu täuschen. Die Hizbollah Nasrallahs wurde von der EU aufgebaut und zwar mit der größenwahnsinnigen Absicht darüber Macht über den Libanon zu bekommen (selbes Spiel wie in Bosnien und Kosovo). Die Ermordung Imad Mughnijehs, der der Mann Teherans war, war eine Vorentscheidung für den weiteren Verlauf der politischen Ereignisse im Libanon, die jetzt ganz nach Plan voranschreiten.
Das ist meine Einschätzung. Es ist etwas schwierig alles zu durchschauen, aber auf das was vordergründig passiert sollte man sich nicht verlassen. Die UN/EU waren dort so massiv präsent, daß Israel keinen Finger rühren konnte. Das alles diente ausschließlich einem Zweck, Nasrallah als neuen Führer im Libanon aufzubauen und die Hizbollah aus dem Einflussbereich des Iran herauszuholen und sie unter den Einfluß der EU zu bringen. Der Preis dafür ist der Libanon, und die dort lebenden Menschen.
Das alles klingt sehr zynisch, aber es gibt nach Bosnien und dem Kosovo keinen Grund den EU-Machthabern einen solchen Zynismus nicht zuzusprechen (vgl. auch den Stopp den die EU hinsichtlich der Massenflucht der Christen aus dem Irak verfügt hat). Ihnen sind Mord, Tausende von Toten, ein islamistisches Terrorregime, die Entchristlichung ganzer Länder (s. Kosovo, s. Irak), etc. kein Grund ihre imperialistische Politik nicht zu verfolgen.
Fazit: Das was sich momentan im Libanon ereignet ist das Ergebnis einer Politik der EU. Die Ereignisse sind gewollt. Die Machtübernahme der Hizbollah im Libanon ist mit der EU abgesprochen und geplant gewesen.
Menschlich gesehen ist das äußerster Zynismus und höchste Arroganz. Die EU-Machthaber sind eine Kaste von Gottspielern, denen ein Menschenleben nichts mehr bedeutet. Sie bauen ihr Reich auf dem Blut von Unschuldigen.
Kommentar von Thatcher
10. Mai 2008 @ 15:35
@ D.R.
Mit Verlaub, das klingt äußerst unglaubwürdig. Gibt es irgendwelche Informationen und Einschätzungen, die Ihnen bekannt sind, die diese Deutung der Ereignisse begünstigen?
Es gibt eine ganze Reihe von Einwänden gegen diese Sicht.
Die Regierung Siniora gilt als “pro-westlich”. Daraus folgt nun mitnichten, dass sie alles Unschuldsengel sind, die das Beste für ihr Land wollen. Die Opposition, die sich außer der Hisbollah auch noch aus christlichen Gruppierungen zusammensetzt (z.B. Ex-Präsident Lahoud, Michel Aoun), wirft der Regierung umfassende Korruption vor.
Das ist vielleicht der wichtigste Grund, weshalb die EU-Granden sie nicht durch die Hisbollah ersetzt sehen wollen. Sie sind nämlich selbst in hohem Maße korrupt. Aus ihrer Korruption heraus erklären sich fast alle Vorgänge: gegen Macht und Geld werden große Konzerne begünstigt, gegen Petro-Geld läßt man islamische Kolonien in Europa entstehen, und mit Geld und Pöstchen erkauft man sich das Wohlwollen von Regierungen und Parlamentariern in den einzelnen Ländern.
Zwischen Korrumpierten und Korrumpierenden gibt es ein besonderes Treueverhältnis, da jede Seite um die Verfehlung der anderen Seite weiß und sie damit erpressen kann. Korrupte Herrscher decken sich gegenseitig, weil sie ihre eigene Entlarvung fürchten. Daher ist Sinioras Regierung der natürliche Verbündete der EU im Libanon.
Die Hisbollah steht zwar für bewaffneten Aufstand, für Fernsteuerung aus Teheran und für den Krieg 2006, aber für die einfachen Libanesen steht sie zuvorderst für den Widerstand gegen die Herrschaft der Korrupten im Libanon. Anders ist es nicht zu erklären, dass so viele Nichtmuslime (Christen) den Putsch befürworten. Die Propagandamaschinerie der Hisbollah stellt diesen Aspekt genauso wirkungsvoll heraus wie die immer wieder angeführten “sozialen Ziele” der Hisbollah. Zwar sind die einfachen Libanesen auch mit der Hisbollah betrogen, da sie, sobald sie die Macht innehaben, erstens hauptsächlich Krieg gegen Israel führen und zweitens auch schnell korrupt werden wird. Aber so wie die Regierung Siniora ihre Macht missbraucht hat, hat sie sich die Sympathien zu vieler Menschen verscherzt.
Die Hisbollah an die Macht kommen zu lassen, ist für die EU der sicherste Weg, ihren Einfluss zu verlieren. Statt ihrer hätte der Iran das Sagen im Libanon. Und dass der Iran höchst aggressive Pläne hat, die nicht mit der Zerstörung Israels enden, das hat man auch in Brüssel und Berlin verstanden. Sie wissen zwar nicht, wie sie Achmadinedschad stoppen sollen (denn dazu müsste man einen großen Krieg führen, zusammen mit den USA, und nichts fürchtet die EU mehr als das), aber sie haben durchaus den Willen, ihn zu stoppen. Man redet und dialogisiert und verhandelt, hofft aber insgeheim, dass die USA und Israel die Drecksarbeit irgendwann machen.
Man vergesse nicht, dass die EU einen Pakt mit den sunnitischen Arabern geschlossen hat, nicht mit dem schiitischen Iran. Die dürften not amused sein, wenn Brüssel nun den Iran stärkt, indem sie die Hisbollah an die Macht kommen lassen.
Imad Mughniye war keineswegs der einzige Verbindungsmann zum Iran, und seine Beseitigung hat den iranischen Einfluss vielleicht geschwächt, aber keineswegs ausgeschaltet. Mughniye konnte nur Terroranschläge organisieren, doch der Iran macht seinen Einfluss vor allem durch die Geldzahlungen an die Hisbollah geltend. Wieviel zahlt denn die EU der Hisbollah? Frau Wieczorek-Zeul hat Geld an die PA gezahlt, im Libanon war sie nicht. Zwar steht die PA im Verdacht, das Geld an die Hamas weiterzugeben, doch zwischen Hamas und Hisbollah gibt es - außer dass beide vom Iran unterstützt werden - keine Verbindungen. Dazu ist die Hisbollah zu schiitisch, während die Hamas ausschließlich sunnitisch ist.
Kommentar von olaf61
11. Mai 2008 @ 8:04
Was heisst, greift nach der Macht im Libanon? Sie ist die Macht im Libanon. Sie tut was sie will und das an der Regierung vorbei. Wenn Israel unklug ist, werden die Streitkräfte in die vorbereiteten Hisbollahstellungen laufen und denen die Genugtuung bieten, möglichst viele israelische Soldaten zu töten. So oder so, eines Tages werden sie gegen Israel losschlagen, wahrscheinlich in einem koordinierten Angriff mit der Hamas und dann wird sich zeigen, was die Worte der deutschen Bundeskanzlerin wert sind.
Kommentar von Unwissend
12. Mai 2008 @ 15:23
Frage:
Ist das hier eine jüdische/israelische Seite oder warum werden da am linken Rand entführte Israelis/Juden gezeigt?
Ich habe auch etwas gegen die Islamisierung und die arroganten, militanten Moslems in Deutschland. Ich möchte mich aber nicht gerne von Juden/Israelis als deren Werkzeug gegen Moslems hetzen lassen.
Kommentar von Bokito
12. Mai 2008 @ 22:28
@Unwissend: Schätzelein, Du hast wirklich keine Ahnung, aber Dir kann geholfen werden: einfach mal die Kommentare zu den letzten Artikeln hier lesen!
Kommentar von Eisvogel
13. Mai 2008 @ 11:41
@Unwissend: Bokito hat Dir ja schon den passenden Rat gegeben.
Dies hier ist insofern keine “jüdische/israelische” Seite, dass ich weder das eine noch das andere bin. Ich stehe aber für ein starkes, selbstbewusstes und wehrhaftes Israel, weil ich dieses Land liebe und weil es in der vordersten Front im globalen Djihad steht und jede Unterstützung braucht. Wenn Israel fallen sollte (was ich nicht hoffe und auch meistens nicht glaube), dann steht Europa als nächstes ganz oben auf der Speisekarte der Djihadis - und dann haben sie Oberwasser. Die Hamas hetzt die Kinder der palästinensichen Araber bereits dazu auf, das spanische Sevilla als islamisches Eigentum zu sehen.
Du solltest Dich von niemandem “als Werkzeug gegen Moslems hetzen lassen” - weder von Juden noch von Nichtjuden, sondern Dich informieren und denen anschließen, die Deine Interessen teilen.
Die Bilder sind da am Rand, weil die Entführungen neu waren, als dieser Blog begann. Und sie bleiben da, weil sie noch lebende Opfer islamischer Grausamkeit sind - weil noch Hoffnung besteht. Sie werden entfernt, wenn die Entführten frei und zurück bei ihren Familien sind.
Kommentar von Toranaga
13. Mai 2008 @ 12:47
Der Libanon war einmal ein überwiegend christlich geprägtes Land.
Seit der Machtübernahme durch die Mullahs mit Hilfe der Hizbollah verkommt das Land in einen Muslimstaat übelster Sorte.
Ein weiteres Land das unter den Terror des Halbmonds fällt.
Kommentar von Dox
15. Mai 2008 @ 11:15
Bei achgut ist zum obigen Thema ein interessanter Beitrag von Gunnar Heinsohn zu lesen: Kein Bürgerkrieg im Libanon
Kommentar von Goldstein
8. Juni 2008 @ 8:03
Habe heute morgen neuesten Bericht über eine Hisbollah-Übung im Libanon lesen dürfen. Sehr aufschlußreich und interessant vielleicht auch für hiesige Leser. Das israelische Institut, von dem dieser Bericht stammt, ist sehr zuverlässig und auch ernst zu nehmen:
http://www.terrorism-info.org.il/malam_multimedia/English/eng_n/html/hezbollah_0608e.htm
Kommentar von Goldstein
8. Juni 2008 @ 8:43
@Thatcher:
Dein Einschätzung in Beitrag Nr 6 war für mich nachvollziehbar. Bzgl dieser Aussage kann ich Dir jedoch nicht zustimmen:
“Zwar steht die PA im Verdacht, das Geld an die Hamas weiterzugeben, doch zwischen Hamas und Hisbollah gibt es - außer dass beide vom Iran unterstützt werden - keine Verbindungen. Dazu ist die Hisbollah zu schiitisch, während die Hamas ausschließlich sunnitisch ist.”
In letzter Zeit habe ich immer wieder in Haaretz oder Jerusalem Post lesen dürfen, dass es koordinierte Absprachen zwischen der Hisbollah und der Hamas gibt. Meistens wurden hier Leute aus den israelischen Sicherheitskreisen ohne Namensnennung zitiert.
Nach meinem Kenntnisstand sind die israelischen Sicherheitskreise von der Existenz dieser Koordination überzeugt.
Kommentar von Goldstein
8. Juni 2008 @ 9:03
@Thatcher:
die Hamas-Hisbollah-Verbindung kann ich jetzt gerade leider nicht mit handfesten Quellen beweisen. Was ich aber an Quellen beibringen kann, ist die Hamas-Iran-Verbindung. Wenn es jedoch diese nachweislich gibt, dann kann man durchaus in einem Erst-Recht-Schluß sagen, dass eine Hisbollah-Hamas-Verbindung nicht unwahrscheinlich ist.
Außerdem steht darüber einiges in dem sehr guten Buch von Bruno Schirra drin ( “Iran, Sprengstoff für Europa” / Ullstein-Verlag ):
http://www.terrorism-info.org.il/malam_multimedia/English/eng_n/html/hamas_160308e.htm
http://www.biu.ac.il/SOC/besa/perspectives28.html
Shalom Goldstein
Kommentar von Goldstein
9. September 2008 @ 15:43
Dass der Iran ein global player des Terrors ist, wissen wir schon länger. Der Iran hat angesichts des kommenden Angriffs auf sein Land die Kontrolle über die Hisbollah intensiviert, was man hier nachlesen kann:
http://www.jpost.com/servlet/Satellite?cid=1220802279314&pagename=JPost%2FJPArticle%2FShowFull
Israel bereitet sich momentan auf einen massiven Anschlag durch die Hisbollah ( Iran ) vor:
http://www.haaretz.com/hasen/spages/1019239.html
http://www.latimes.com/news/nationworld/world/la-fg-venezterror27-2008aug27,0,3877203.story
Hier ist eine neuere interessante Studie über die Iran-Hisbollah-Verbindung:
http://www.memri.org/bin/articles.cgi?Page=archives&Area=ia&ID=IA44808
An Europa möchte ich noch kurz die Frage stellen, warum die Hisbollah eigentlich noch nicht auf die EU- Terrorliste gesetzt worden ist ? Habt Ihr Euch vielleicht von denen erpressen lassen oder wurden manche Regierungen vom Iran sogar gekauft ? Petrodollars sollen gut schmieren, habe ich mal gehört und bekanntlich soll Geld auch nicht stinken, selbst wenn es von Händen, an denen Blut steckt, überreicht wird…
Ach so, ich habe es ja fast ganz vergessen: Die EU finanziert den Hassmas-Terror ganz massiv, was man hier nachlesen kann. Zwischen Terror und EU-Finanzierung gibt es eine beweisbare und nachprüfbare Korrelation:
http://www.meforum.org/article/1926
Manche Politiker in Europa sehen es natürlich nicht gerne, wenn man so etwas an die große Glocke hängen würde ! Und die Journalisten bei Euch sprechen das in Ihren Redaktionen natürlich nicht aus, da man schließlich noch eine Familie zu ernähren hat oder anderweitig sehr viel verlieren könnte…
Warum ist das so ? Könnte es sein, dass viele Journalisten und Politiker in Europa gekauft wurden ? Ist das einer der Gründe, warum der Kontinent dem Islam kampflos übergeben wird ?
Für manche scheint der Selbstmord Europas ein wirklich gutes Geschäft zu sein !
Kommentar von Thatcher
9. September 2008 @ 18:29
@ Goldstein:
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es auch nur einen einzigen Europäer gibt, der all dem freiwillig zugestimmt hätte, wenn es ihm bekannt gewesen wäre. Selbst das schlimmste kulturbolschewistische Linksgesocks, das die europäische Kultur nachhaltig zerstört sehen will, weiß, dass der Iran Schwule und Drogendealer mitleidlos am Baukran baumeln lässt. Die stellen sich vielleicht vor, dass sie die Moslems als Werkzeug benutzen und schließlich genauso umerziehen können wie die rückgratlosen Europäer, doch im globalen Katz-und-Maus-Spiel sind sie die Maus der Muslimbruderschaft. Sie würden das zwar im Leben nicht sagen, da sie dann aus ihrer warmen Linksmulde ausgestoßen würden, doch auch die Linken haben eine Scheißangst davor, dass in Europa einmal die Scharia gelten könnte. Nur sehr wohlhabende und mächtige Westler dürften sich dem dann noch entziehen können.
Darin liegt für mich auch der deutlichste Hinweis, dass wir es mit mächtigeren Gruppen zu tun haben als nur Regierungen. Von Demokratie kann in Europa schon lange keine Rede mehr sein. Der Souverän verblödet immer mehr trotz ehemals guter Zeitungen, während sich Berufsjournalisten und Politiker der Konsensparteien für Geld zur Hure der Islamfaschisten machen. Gäbe es Volksherrschaft in Europa oder auch nur eine Regierung, die das Gesamtinteresse nach Fortexistenz Europas im Sinn hätte, dann lägen die Dinge etwas anders.
Die EU wird mittelfristig sterben. Sie war von Anfang an nur als ein Übergangsstadium geplant auf dem Weg zu dem, was nach ihr kommt. In ihrem Sterben liegt indes kein Trost für den gemeinen Europäer, und für Israel auch nicht.
Kommentar von Goldstein
9. September 2008 @ 20:16
@Thatcher:
sehr interessante Gedanken von Ihnen, insbesondere zu der mächtigen Gruppe, die hinter den Regierungen stehen könnte…
Ich weiß nicht, wer das ist. Aber meine Vermutung ist die, dass diese Gruppe sehr kapitalkräftig sein muß. Außerdem müßte sie das Wissen um die Wechselbeziehung zwischen dem VIX-INDEX und dem BULLISH-PERCENT-INDEX des S&P 500 kennen, und dass sich bestimmte Werte daran richten bzw. orientieren.
Diese Gruppe liebt es, wenn der VIX ganz oben ist bzw. unter die 20er Marke rutscht. Und diese Gruppe weiß ganz genau, wie man beide Indizes steuern bzw. beeinflussen kann…
http://stockcharts.com/charts/gallery.html?VIX
http://stockcharts.com/charts/gallery.html?BPSPX
Mehr möchte ich dazu aber besser hier nicht sagen…
Shalom Goldstein
Kommentar von S&P Wizz
9. September 2008 @ 20:45
Goldstein
Erklär mir mal, wie ein Markt, in dem täglich unvorstellbare Summen an Underlying umgesetzt werden, von einer konspirativen Gruppe “beeinflusst” werden kann!
Abgesehen davon, dass SEC und CFTC die Marktteilnehmer einer täglichen Musterung unterziehen, die in der
Welt beispiellos ist und der Nichts entgeht.
Für mich (”eigentlich” hier nur Mitleser) hängt davon Deine weitere Glaubwürdigkeit ab.
Kommentar von Goldstein
9. September 2008 @ 23:56
@S&P Wizz:
ich habe ausdrücklich oben von einer Vermutung gesprochen. Sicherlich wissen Sie auf diesem Gebiet mehr als ich.
Die Wechselbeziehung zwischen dem VIX und dem BULLISH-PERECENT-INDEX beim S&P 500 ist aber feststellbar.
Als Finanzexperte müßten Sie wissen, dass der BULLISH-PERCENT-INDEX ein Stimmungsbarometer ist. Es ist beweisbar, dass der VIX bei 30 und mehr sich in einer Phase befindet, wenn die Stimmungstiefstpunktsphäre beim S&P 500 erreicht ist:
Am 16.08.07 war der Vix bei 30.86.
Stimmung am selben Tag beim S&P: 32.80
Am 12.11.07 war der Vix bei 31.09.
Stimmung: 41.40
Am 22.01.08 war der Vix bei 31.01.
Stimmung: 13.60
Am 17.03.08 war der Vix bei 32.24.
Stimmung: 23.80
Am 15.07.08 war der Vix bei 28.54.
Stimmung: 24.60
Meine Vermutung ist die, dass diese Tage optimale Einstiegspunkte für die oben genannte Gruppe darstellten.
Der Kernpunkt ist nun der und das ist meine These: Diese Macht im Hintergrund versucht, das Stimmungsbarometer am S&P 500 zu beeinflussen ( sog. BULLISH-PERCENT-INDEX ). Das erfolgt durch lancierte gute und schlechte Meldungen sowie Nachrichten. Der Index ist möglicherweise auch durch das Erzeugen von Krisen beeinflußbar. Ich habe den Verdacht, dass jene unbekannte Gruppe die Fähigkeit zu dieser Einflußnahme besitzt, beweisen kann ich es jedoch nicht. Im übrigen bezieht sich diese von mir aufgestellte These nur auf den US-Markt und nicht auf andere Handelsplätze.
Wenn die Gruppe obig genannte Fähigkeit zur Einflußnahme des BULLISH-PERCENT-INDEXES besitzen sollte, dann kann sie auch den VIX beeinflussen, da das eine vom anderen abhängt.
Für sie ist es demnach wichtig, optimale Kauf- wie auch Verkaufsphasen zu erzeugen. Es gibt auch ganz bestimmte Papiere, die sich an diesem Muster orientieren…
Die Gewinnmargen sind teilweise gewaltig und das Volk wird verarscht…
Glauben Sie keinem Börsenmagazin, keinem Finanz-Lehrbuch, keinem Makler und vor allem keiner Bank mehr…
Kommentar von Goldstein
10. September 2008 @ 9:03
@Eisvogel:
mein Beitrag Nr.20 ist als mein persönliches Geschenk an Dich und als ein kleines Dankeschön für Deine Bemühungen und Deine guten Beiträge in diesem Blog gedacht.
Die meisten Menschen werden meine Ausführungen in Beitrag Nr.20 als Spinnerei abtun. Für mich ist das verständlich und nachvollziehbar, da das dort indirekt und nur vage aufgezeigte System für die meisten Menschen unglaublich und nicht nachvollziehbar erscheinen muß.
Das von mir angedeutete System ist mehr als nur beängstigend und für mich offen gesagt sehr unheimlich…Deshalb werde ich hierüber nicht mehr Näheres schreiben können. Ich habe Hinweise gegeben und wer klug genug ist, möge sich auf Spurensuche begeben…Ich habe dieses System schon länger analysiert und beschäftige mich damit intensiv, da es mich fasziniert…
Ich glaube, dass diese machtvolle Gruppe das Wetter macht und sie verdient verdammt viel Geld damit…
Für diese Gruppe war der Zeitraum von Anfang August 07 bis heute ein sehr gutes Jahr, während es für die Herde Mensch an der Börse schlecht verlief…
Da aber die meisten Menschen der Herde und ihren Leitwölfen folgt, kann diese machtvolle Gruppe in Ruhe hinter den Kulissen arbeiten. Wie die Luft zum Atmen braucht dieser erlesene Kreis geradezu die geldgierige, leichtgläubige und manipulierbare Masse Mensch. Anders würde das System nicht funktionieren…
Es ist eigentlich ein perverser und unethischer Kapitalismus in Reinkultur, da man Menschen braucht, die auf der Strecke bleiben…
Natürlich kann und darf das niemals öffentlich zugegeben werden. Deshalb wird in diesem Spiel suggeriert, dass jeder Mensch frei sei und ein Gewinner sein kann, was natürlich nicht zutrifft…
Shalom Goldstein
Kommentar von S&P Wizz
11. September 2008 @ 2:41
Goldstein
Deine Antwort ist voelliger Humbug! Du weisst nicht wovon Du redest.
Wieso sollte eine konspirative Gruppe einen Vola-Index beeinflussen, der dann wiederum einen Konsensuswert beeinflusst um den Markt zu manipulieren?
Ich handele den S&P seit es ihn gibt. Ich lese keine Wirtschaftspostillen und glaube keinem BWLer auch nur ein einziges Wort.
Aber Du hast einfach keinen Plan und bist lediglich ein Schaumschlaeger erster Guete.
Damit hat sich fuer mich die Seriositaet Deiner anderen Beitraege in Luft aufgeloest.
ICH WARNE DAVOR, DEM ANGEBLICHEN GOLDSTEIN AUCH NUR EIN EINZIGES WORT UEBER SEINEN BACKGROUND, SEINE BEZIEHUNGEN UND SEINE ERFAHRUNG ZU GLAUBEN!!!
Kommentar von Goldstein
11. September 2008 @ 7:28
Ich glaube jetzt, dass hinter S&P Wizz ein MCLassus steckt, den wir aus dem letzten thread kennenlernen durften.
Ich hege den Verdacht, dass S&P Wizz bzw. MCLassus hinter dem Verschwinden von Eisvogel stecken könnte. Nach dem langen Schweigen von Eisvogel und Ihres Administrators wird jetzt vom Feind eine neue Rakete gestartet, die darauf gerichtet ist, die Leser dieses Blogs weiter zu verunsichern.
S&PWizz ist der Feind, der diesen Blog übernehmen will bzw. längst übernommen hat.
Was hier seit ca 8 Wochen stattfindet, ist psychologische Kriegsführung. Ziel des Feindes ist die Verunsicherung unseres Lagers und das Streuen gegenseitigen Mißtrauens.
Im übrigen, ist es mir egal, was die Leute von mir hier denken. Ich weiß, wer ich bin und ich weiß, wem ich vertraue: DAS SIND G-TT, MEIN GEWEHR UND DIE IDF !
Shalom Goldstein
Kommentar von Goldstein
11. September 2008 @ 8:48
@Alle:
allen Usern, die auf unserer Seite stehen und sich für unsere Sache gegen den Islam und gegen die Feinde Israels einsetzen, ermahne ich zu äußerster und allergrößter Vorsicht. Ich habe Hinweise bekommen, dass der islamofaschistische Feind weltweit einen virtuellen Totalangriff gegen islamfeindliche Websites gestartet hat und diese Blogs ausräuchern will.
Ich bitte aber um Verständnis, dass ich diese Quelle hier nicht veröfffentlichen kann.
Wenn ich von Eisvogel auf meinen obigen Beitrag Nr.21 bis zum 15.10.08 keine Antwort erhalten sollte, gehe ich davon aus, dass Sie vom Feind beiseite geschafft bzw. mundtot gemacht worden ist.
Auch warne ich vor Kontaktaufnahem im Netz mit Personen, die jetzt urplötzlich auftauchen und deren Identität verdächtig erscheint.
Shalom Goldstein
Kommentar von S&P Wizz
11. September 2008 @ 11:29
Du bist ein unseriöser Witzbold, Goldstein.
Kaum entlarvt jemand Deine faktische Leere, greifst Du zu primitivster Demagogie.
Dein, mit grosser Ernsthaftigkeit vorgetragenes, hohlköpfiges Marktverschwörungsgelalle diskreditiert alle anderen Kommentare von Dir.
Dass Du, als angeblicher Jude (und noch nicht einmal das glaube ich Dir!), hier einen Bonus hast, wird Dir da nicht helfen.
Ich denke, Du bist einfach einer der vielen Marktfrustrierten und Dummschwätzer. Nicht in der Lage, von den Bewegungen des Marktes zu profitieren, wird dann von dummen Sozis wie Dir der “perverse und unethische Kapitalismus in Reinkultur” fur die eigene Unfähigkeit verantwortlich gemacht.
Du bist mit Deinem dummen Gesabbel diesmal einfach an den Falschen geraten, Baby!
Kommentar von Goldstein
11. September 2008 @ 11:52
@S&P Wizz:
Ich gehe davon aus, dass Sie hier der Maulwurf sind, der sich unter einem anderen Namen das Vertrauen einiger User erschleichen wollte.
Möglicherweise hat sich Eisvogel irgendwann auf Sie eingelassen und ist darüber gestolpert. Ich habe auch schon einen Verdacht, wer das sein könnte, werde aber den Namen hier nicht nennen…
Im übrigen bin ich kein Sozi. Neben meiner Tätigkeit an einem israelischen Institut lebe ich von der Börse seit ca. 25 Jahren. Börsengeschäfte liegen bei uns neben dem Rabbinertum und der Militärtätigkeit in Familientradition. Ich stehe quasie neben meinen täglichen Gebeten mit dem VIX am Morgen auf und gehe damit am Abend auch zu Bette.
Wenn Sie das von mir oben angedeutete System begriffen hätten, dann wären Sie ein vermögender Mann. Ich glaube, Sie haben gar nichts begriffen…
Ansonsten glaube ich, dass Sie ganz einfach ein Judenhasser sind und das natürlich hier nicht offen zugeben können…
Kommentar von S&P Wizz
11. September 2008 @ 15:16
Goldstein
Punkt 1, der Dich disqualifiziert hat, war Dein unhaltbares Gerede uber Marktbeeinflussung. Wir haetten darueber hier gerne eine oeffentliche Diskussion fuehren koennen , die auch die Laien in diesem Forum verstehen. Aber Du hast es vorgezogen, Dich in ad hominem Angriffe und wilde Verdaechtigungen zu fluechten.
Punkt 2, der zu Deiner weiteren Disqualifizierung fuehrt, war Deine Vermutung, ich habe etwas mit Eisvogels Verschwinden zu tun. Darauf steht eigentlich “Kieferbruch”. Aber Du keifst ja nur aus der Ferne.
Punkt 3 Deiner Disqualifizierung ist Dein albernes Getue ueber angebliche persoenliche Informationen wie: “Ich habe Hinweise bekommen, dass der islamofaschistische Feind weltweit einen virtuellen Totalangriff gegen islamfeindliche Websites gestartet hat und diese Blogs ausräuchern will.”
Klar, wollen die Mohammies das, aber dafuer brauchen wir Dich nicht mit Deinen angeblich privilegierten Infos.
Punkt 4 und definitiv der totale KO fuer Dich ist es, mich zum “Judenhasser” abzustempeln. Das funktioniert zwar meistens auf der Stelle, in Deutschland, aber auch damit bist Du bei mir an den Falschen geraten und Du bekommst von mir kein Echo auf Dein abgefucktes Minderheiten-Lamento.
Du benimmst Dich original wie ein Muselmane!
Kommentar von Time
11. September 2008 @ 15:35
Hallo allerseits,
Acht der Schwerter bleibt mein Lieblingsblog: Jetzt haben wir mal wieder eine Kabbale, wenn nicht gar einen ausgemachten Agentenkrieg. Da ist Time natürlich dabei, hier meine Beobachtungen:
- Ich habe drei Kommentatoren ausgemacht, die die Umlaute mit e schreiben - weil sie keine deutschen Tastaturen haben, wie ich annehme. Einer ist Transatlantic Conservative (TC), zwei von ihnen sind vermutlich nur kurzfristig hier, es sind Sceadugaenga (ist verschwunden) und S&P Wizz. Zu Scea ist zu sagen, dass er in älteren Kommentaren eine Zeitlang den Avatar von TC führte, wie ich bei Wanderungen durch Eisvogels Archiv feststellen konnte. Zu S&P Wizz ist zu sagen, dass er von der Umlautschreibung mit e (#22) gelegentlich zur deutschen mit zB ä wechselt (#25).
- Zu Goldstein ist zu sagen, dass er, anders als zB Manfreds beer7, die ganz sicher aus Israel blogt, Umlaute deutsch schreibt. Andererseits halt ich es nicht für unmöglich, dass ein Israeli so perfekt Deutsch schreibt wie Goldstein, und dann auch über eine deutsche Tastatur verfügt.
Goldstein, es ist mir egal, ob Sie aus der Negev oder aus Sonthofen schreiben. Sie schreiben absolut lesenswert, und ich hoffe, dass Sie uns erhalten bleiben.
S&P, auch Ihre Ausführungen sind mE hochinteressant. Ihre brachialen Ausfälle gegen Goldstein empfinde ich jedoch als völlig unangemessen und rüpelhaft dazu.
Im Übrigen bin ich der Ansicht, dass der Mohammedanismus vernichtet werden muss!
Time
Kommentar von Time
13. September 2008 @ 1:07
Pssst…
TC-Scea-S&P,
psssst Goldstein,
pssst Feldstein,
psssst Feld-TIME1bis6!
WIR und IHR - uuups, auch DU Time7, IHR alle werdet BEOBACHTET!!!
Und: BEURTEILT!
Und… für WAHNSINNIG befunden!
Ihihihiiii! Read it:
http://korrektheiten.wordpress.com/2008/09/01/ein-aufschlussreiches-interview/#comment-799)
Meine Meinung:
ES GIBT EIN BUCH - DIE BIBEL
ES GIBT EIN ZIEL - FREIHEIT
ES GIBT EINE METHODE - WISSEN
OK, und jetzt gibt’s doch AUCH noch ein Spottgedicht auf Arschloch bin Kacken und all die Millionen anderer perverser Killer da unten, die zu eliminieren mE. traurige Christenpflicht ist:
I’m Mr. Fast and I’m the greatest in the west.
Mohammedanists fear me cause they know I’m the best!
When I need money, I just take a look around -
rip off a wanted poster and hunt that shit real down!
You bloody bastard, you’ve committed every crime -
I don’t need a dollar - I like to kill you for a dime!
Don’t try to run for cover - there’s no use for you to run
I’ll always find you and fill you with my gun!
- CRAZY
- PARANOID
- ROCKIN
TIME
PS: http://www.youtube.com/watch?v=sBliDMyhOZs&feature=related
Kommentar von Submarine1
14. September 2008 @ 17:07
Hallo Time, gut beobachtet.
Hier sind einige Schiffe perfekt in den Hafen eingelaufen. Man sieht, echte Skipper mit Verstand.
Aber wie das so ist, auch alte Schaluppen und intellektuell aufgeblähte Kleinstsegler gingen hier vor Anker. Geflickte Segel, brüchige Masten und mit einer irreführenden Verkaufslackierung.
Der Hafenmeister war dessen überdrüssig. Und jetzt?
Alles Flying Dutchmen’s, heimatlose Geisterschiffe ohne GPS ohne Funk und es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann der Ozean sie auffrisst.
In diesem Sinne: “Mast- und Schotbruch! … und immer ‘ne Handbreit Wasser unter’m Kiel!”
Kommentar von Time
16. September 2008 @ 0:07
Hallo allerseits,
eigentlich will ich Sie - obschon kein normaler Mensch das braucht - schon seit längerem mit Klos Bio, der “Sira” bekanntmachen, aber irgendwie kann ich die Aufregung um Goldstein noch nicht ad acta legen. Lesen Sie also ggf. dazu folgende Gedanken:
- In “die Hinrichtung Grossbritanniens” gibt Transatlantic Conservative (TC) in #164 in Chefmanier eine Weisung an Deep und Kreuzweis, in #166 konnotiert er Kreuzweis (indirekt) als Feind (er ist sehr schnell damit Chef zu sein, er hat das auch schon bei mir und anderen gemacht - ER ist der, der bestimmt, wer dabei sein darf, this little boy with his very big gun). In #177 sagt er, dass er (er ist angeblich Deutsch-Amerikaner) grade in Europa ist (und zwar nicht in Griechenland, wie ich annehme, sondern vermurlich in Deutschland, einem Land mit deutschen Tastaturen, da kommt man nach 7 Jahren USA schon mal durcheinander mit den Umlauten), er fordert alle “Schwerter” auf, sich mit ihm über seinen Blog in Verbindung zu setzen.
- In #181 wirbt er eindringlich darum, dass speziell Goldstein sich mit ihm in Verbindung setzt. Er wiederholt die Werbung in #186, und er wiederholt die Werbung in #194.
- In #196 erteilt Goldstein TC einen Korb durch die Blume (7. September 2008 @ 9:40).
- Unter “Hisbollah greift nach der Macht im Libanon” (diesen “Raum” hat Goldstein, weil Eisvogel untergetaucht ist, spaßeshalber zum “national-zionistischen Territorium” erklärt) fordert S&P Wizz am 9. September 2008 @ 20:45 in #19 eine ultimative Erklärung von Goldstein. Goldstein gibt eine Reihe Erklärungen ab, aber das nützt ihm nichts, in #22 ist er DER Feind, der verbal schon von S&P (d.i. mE TC) geteert und gefedert wird. In #23 identifiziert Goldstein S&P mit McLassus, aber das ist falsch, denn McLassus ist Physiker, eine arme einsame Sau, aber hochintelligent, scharfzüngig, mit guten Manieren. In #25 pöbelt S&P emotional-instinktiv (ist Ihnen eigentlich klar, TC, dass eine Hundertschaft mitliest?), in #26 verfeinert Goldstein seine Paranoia. #27 von S&P, in der er äußert, Goldstein sollte eigentlich der Kiefer gebrochen werden, gipfelt (11. September 2008 @ 15:16) in folgenden Worten: “… der totale KO fuer Dich ist es, mich zum “Judenhasser” abzustempeln. Das funktioniert zwar meistens auf der Stelle, in Deutschland, aber auch damit bist Du bei mir an den Falschen geraten und Du bekommst von mir kein Echo auf Dein abgefucktes Minderheiten (d.h. Juden, T.) -Lamento. Du benimmst Dich original wie ein Muselmane!”
Um 15:33 schiebt er als TC in “die Hinrichtung… ” (also einem anderen Zimmer als dem, in dem der Streit läuft) einen Tarn-Comment nacht, der absolut keinen Inhalt hat, ausser zu sagen “der hier ist von TC und das ist also ein anderer als S&P”: “Never Forget, Never Forgive!” (#213)
Der Streit wird in Manfreds Blog registriert und als Beispiel dafür hingestellt, dass die “Schwerter” paranoid sind,… hihihi, gut erkannt Leute, ein Haufen Paranoiker plus mindestens 2 Schitzos (ich und TC).
Manfred, der eigentlich auch ein Schwert ist, es sich jedoch nicht mit seiner Mitte-Links-Klientel verderben will, führt zunächst alles auf Eisvogels Verschwinden zurück, was falsch ist, denn den TC-Style gibt es schon fast ein Jahr ( http://korrektheiten.wordpress.com/2008/09/01/ein-aufschlussreiches-interview/#comment-807. ). Als Goldstein unter der Maske “tabasco” von Manfred eine Position zum Thema “Paranoia/Goldstein” erzwingt, antwortet dieser: “Meines Erachtens ist er (Goldstein) einfach ein Wichtigtuer, der eine passende Bühne gefunden zu haben glaubt; ich glaube sogar, dass er gar kein Jude ist, sondern einer jener nichtjüdischen Zionismusfans, die zionistischer sind als die Israelis jemals waren (allein der Name “Goldstein”, nach dem Motto: Alle Deutschen heißen Müller, alle Griechen Papadopoulos, alle Juden Goldstein - noch mehr Klischee ging wohl nicht!).”
“tabasco” antwortet (getarnt mit nicht-deutscher Umlautschreibung): “Was Sie sagen, ist nachvollziehbar und es kann sein, dass Goldstein auf 8dS irrsinnig uebertrieben hat und nur ein duemmlicher Aufschneider und ein armseliger Wichtigtuer ist. Also geben Sie S&P Wizz Recht und unterstützen seine Meinung ueber Goldstein? Von dieser Sorte Wichtigtuern gibt es ja eine ganze Menge auf der Welt! Meine Vermutung ist auch die, dass Goldstein kein Jude ist und den Blog 8dS von Anfang an nur kaputt machen wollte, obwohl ich einige seiner Beitraege wieder sehr lesenswert fand etc.” Der Klügere gibt nach würde ich dazu sagen, und die Klügsten - und sehr liebenswert dazu, T. - sind die Juden.
DIE KLÜGSTEN SIND DIE JUDEN - SIE SIND GOTTES AUSERWÄHLTES VOLK!
Wie seltsam, dass viele so selbstverständlich auf TC’s Seite sind… , wie seltsam, dass wir es jetzt nicht mehr mit Juden zu tun haben (die sind ja alle tot?), sondern nur noch mit Juden, die sich in betrügerischer Absicht als solche ausgeben - mit Scheinjuden. Was hat TC im Gegensatz zu Goldstein geleistet? Eher wenig, meine ich - Gepöbel und Ausgrenzung, das Sektenprinzip. Was für einen Fehler hat Goldstein gemacht, dass er derartig abgekanzelt wird? Hat jemals jemand in Frage gestellt, ob TC Deutsch-Amerikaner ist? Aber Goldstein wird zum ANGEBLICHEN Juden - zum BETRÜGERJUDEN? Ist es den so, dass, wenn jemand sagt, “Ich bin Jude”, unser Hirn anfängt zu rattern um herauszufinden, dass das nicht sein kann, dass wir also keinen Juden vor uns haben sondern einen Betrüger? Und fängt da nicht etwas an sich zu vermischen? Manfred, Sie schreiben mir: “Da wir uns aber gerade “sprechen”: Bitte ermutigen Sie Goldstein nicht noch, seinen Irrsinn weiter zu treiben.” Ich finde Sie super Manfred, aber ich bin Ihnen nicht rechenschaftspflichtig. Ich ermutige Goldstein und überhaupt niemanden zu IRRSINN, Manfred, aber ich möchte SIE GOLDSTEIN, UNBEDINGT ERMUTIGEN, WEITER ZU SCHREIBEN, wir BRAUCHEN Sie! Ich habe Sie zu spät verteidigt, sorry, ab jetzt können Sie sich auf mich verlassen!
Manfred, wenn es so wäre, dass, wie Goldstein sagt, zwei oder drei seiner sehr nahen Familienangehörigen durch die Orks gefallen sind, unter ihnen Kinder, wäre das nicht vielleicht ein Grund, die Welt etwas drastischer bzw. paranoider zu sehen als der gewöhnliche Mitteleuropäer? Hat ein Jude nicht vielleicht nach 3000 Jahren generell eine ganz andere Sicht auf die Welt? Stellen Sie sich vor, Goldstein IST ein (ECHTER und sog.) VOLLjude, wie wird er über seine Rezeption in zwei gebildeten deutschen Blogs denken? Was wird er seinen Freunden berichten?
Eine andere Frage, was macht TC mit Ihren IP-#s? Damit meine ich folgendes: Nach meiner Meinung sollte sich kein Counterjihadi über das Internet mit anderen zusammenfinden. Schreiben Sie ein Buch wie Manfred. Treten Sie in die CDU ein oder welche Partei auch immer, und bringen Sie Ihre Ortsgruppe auf couterjihadischen Kurs, aber handeln Sie vor Ort, NUR lokal, da, wo Sie die Gesichter kennen. Das Internet ist purer Geist - Seien Sie wachsam und mißtrauisch, wenn Blogger das vermischen wollen - hören Sie auf Bokitos wiederholte Warnungen - bleiben Sie hier GEISTIG - STAY SPIRITUAL!
WANDERING SPIRITus sanctus
T-I-M-E
Kommentar von Time
16. September 2008 @ 1:46
Alles gehört dem gütigen Herrn -
einschliesslich Kuba -
einschließlich Iran + Bolivien -
Iran; das kleinere aber dreckigere Problem!
Ich meine… Hindernis,,, auf dem richtigen Weg!
T+I+M+E
++++++
and
++++++
and the oneandonlyrnrolexmmmmhtiiiiiiime - NO - Rnrolex aint gonna die
Kommentar von Time
16. September 2008 @ 1:59
Goodbyeye_Loving Time
Kommentar von Time
16. September 2008 @ 2:03
Uuuups, my festplatte went wrong…. marched its own way…
Kommentar von Time
16. September 2008 @ 17:11
Hallo allerseits,
… Time allein zu Haus… na, denn geb ick mal den Pausenclown und fange damit an, eine schreckliche Drohung zu verwirklichen. Die willigen Leser unter Ihnen hatte ich ja zunächst durch die grausame und skurile Welt der Hatschiete geführt. Anschließend blieb ich hart aber ungerecht und nötigte Ihnen den Kloran in 13 Kapiteln auf. Es fehlt ein drittes grundlegendes Konvolut der pseudoreligiösen, globalen Verbrecherbande, nämlich Klos Bio, die sog. Sira, angeblich verfaßt von Ibn Ischak (*704).
Dieses Buch kommt in erheblich edlerer Aufmachung daher als K&H vom Reclam-Verlag. Es ist von und für Mohammedanisten und natürlich in diesen ganzen “arabisierten” lateinischen Zeichen verfaßt, die das Scannen so sehr erschweren. Schon der Klappentext ist pure Usurpation, es geht um die “WIEDERERNEUERUNG (oder ist Widererneuerung gemeint, T.?) des Glaubens an den einen und einzigen Gott…”
Es hat drei Vorworte, das letzte davon von Verleger Salim Spohr. Dieser nennt die vorliegende Übertragung von Gernot Rotter ein “Werk abendländischer WISSENSCHAFT”, und das bringt ein Problem mit sich: Klar, dass Klos Name häufig fällt. Klar auch, dass ein Anhänger seiner Ideologie aufgefordert ist, seine Zugehörigkeit zu beweisen, indem er, sobald der Name des Unheilstifters genannt wird, sofort ein “salawat”, einen Lobpreis auf Klo hinterherschickt. Dies hat in Texten in Form eines kleinen, zeilengroßen Stempels in arabischer Schrift zu geschehen, wurde in der ersten Ausgabe jedoch unterlassen, ist auch heutzutage zu teuer und wird daher nur auf dem Einband verwirklicht. Jedoch “wird der muslimische Leser, so Gott will, bei der Erwähnung des Propheten, auf dem Gottes Segen ruhe, oder eines seiner Gefährten, Allah sei zufrieden mit ihnen allen, ohnehin VON SICH AUS einen entsprechenden Lobpreis anfügen.” Na DAS ist ja vielleicht ein SCHELM…
“Betrachtet ein Muslim das Leben seines Propheten in dessen Vielschichtigkeit und Fülle als unvergleichliches Geschenk eines über die Maßen barmherzigen Gottes an die Menschheit, so rühren ihn die vielbezeugte Vortrefflichkeit und Lauterkeit seines Charakters immer wieder zu Tränen”, so lesen wir auf dem Umschlag dieses “WISSENSCHAFTLICHEN WERKES”. Das macht uns neugierig, wirkt das vielleicht auch bei uns, das mit den Tränen der Rührung aufgrund der Lauterkeit des “Gottesgeschenkes”? Wir schlagen das Buch auf und befinden uns … vor der Ansiedlung der Banu Quraiza…
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Zur Zeit des Mittagsgebetes kam, wie mir Zuhri berichtete, Gabriel zum Propheten. Der Engel trug einen Turban aus Brokat, und auch der Sattel des Maultiers, auf dem er ritt, war mit Seidenbrokat bedeckt. Er fragte den Propheten: “Hast du die Waffen bereits niedergelegt?” - “Ja”, antwortete Muhammad, und Gabriel fuhr fort: “Die Engel haben dies noch nicht getan, und ich komme gerade von der Verfolgung der Feinde zurück. Gott - Er ist erhaben und mächtig - befiehlt dir, Muhammad, gegen die Banü Quraiza zu ziehen. Ich begebe michjetzt zu ihnen und werde sie erbeben lassen.” Sogleich ordnete der Prophet an, unter den Muslimen auszurufen: “Alle diejenigen, die hören und gehorchen, sollen ihr Nach mittagsgebet nicht verrichten, bevor sie sich nicht bei den Banü Quraiza eingefunden haben.”
Er schickte Ali mit der Fahne voraus, und die Muslime folgten ihm eilends nach. Als sich Ali den befestigten Häusern der Quraiza näherte, vernahm er häßliche Worte über den Propheten. Er kehrte um und sprach zum Propheten, als er ihn unterwegs traf: “Gesandter Gottes! Du solltest dich diesen schändlichen Menschen nicht nähern.” - “Weshalb? Du hast wohl Schmähungen gegen mich gehört?” - “So ist es.” - “Wenn sie mich sähen, würden sie nicht so über mich reden.” Und als er ihren Häusern näher kam, rief er: “Ihr Brüder der Affen! Hat Gott euch jemals erniedrigt und seine Rache über euch gesandt?” - “Du bist nicht so töricht, uns, dies anzutun, Abu L’Quasim! antworteten ihm die Quraiza.
Der Prophet belagerte sie fünfundzwanzig Tage, bis sie erschöpft waren und Gott ihre Herzen mit Angst erfüllte. Huyayy ibn Akhtab war nach dem Abzug der Quraiza und Ghatafan und entsprechend seiner abmachung mit Kab ibn Asad in die Schutzfestung der Quraiza geflüchtet. Als sie sich bewußt wurden, daß der Prophet die Belagerung nicht aufheben würde, bevor er sie vernichtet habe, sprach Kacb: “Volk der Juden! Ihr seht, was über euch gekommen ist. Ich mache euch drei Vorschläge. Entscheidet euch für einen!” - “Nämlich?” - “Entweder wir folgen und glauben diesem Mann. Es ist wahrlich deutlich geworden, daß er ein gesandter Prophet ist und daß er es ist, den ihr in euerer Schrift vorausgesagt findet. Dann werden euer Leben, euer Besitz, euere Kinder und euere Frauen sicher sein.” - “Niemals werden wir das Gesetz der Thora aufgeben und es gegen etwas anderes eintauschen!” - “Wenn ihr diesen Vorschlag nicht annehmt, so mache ich euch einen zweiten, nämlich, daß wir unsere Frauen und Kinder töten und dann unbelastet mit gezücktem Schwert gegen Muhammad und seine Gefährten ziehen. Gehen wir zugrunde, so lassen wir keine Nachkommenschaft zurück, um die wir uns sorgen müßten. Siegen wir aber, werden wir andere Frauen und Kinder haben.” - “Wir sollen diese Armen töten?! Was wäre dann noch Schönes am Leben?” - “Wenn ihr auch dies ablehnt, so schlage ich euch als letztes folgendes vor: Heute nacht ist die Nacht zum Sabbat, und Muhammad und seine Gefährten werden sich wahrscheinlich vor uns sicher fühlen. Steigt deshalb hinunter; vielleicht können wir ihn und seine Leute überraschen.” - “Wir sollen unseren Sabbat schänden und tun, was keiner vor uns getan hat, ohne daß er, wie du weißt, (in einen Affen) verwandelt worden ist?” - “Ihr habt euch, seit euch euere Mutter gebar, noch nie zu etwas entschließen können!”
Daraufhin ließen sie dem Propheten durch einen Boten die Bitte überbringen, er möge ihnen den Abü Lubäba, einen Bruder des Stammes ‘Auf, schicken, damit sie sich mit ihm über ihre Lage beraten könnten. Der Prophet sandte Abü Lubäba zu ihnen, und als sie ihn sahen, kamen die Männer herbei, und ihre Frauen und Kinder weinten so sehr, daß er Mitleid für sie empfand. “Glaubst du”, fragten sie ihn, “wir sollten uns Muhammads Urteil unterwerfen?” - “Ja!” antwortete er und deutete auf seine Kehle, womit er ihnen andeutete, daß sie (in jedem Fall, so oder so, T.) niedergemetzelt würden.
Abü Lubäba erzählte später, er habe den Ort noch nicht verlassen gehabt, als er bereits erkannte, daß er Gott und Seinem Gesandten gegenüber treulos gehandelt hatte. Er kehrte deshalb nicht zum Propheten zurück, sondern band sich in der Moschee an eine Säule und schwor, er werde dort so lange verweilen, bis Gott ihm sein Tun verziehen habe, und er werde nie mehr die Banü Quraiza und jene Stelle aufsuchen, wo er sich Gott und Seinem Gesandten gegenüber ungetreu verhalten habe. Der Prophet hatte lange auf Abü Lubäbas Rückkehr gewartet. Als er dann erfuhr, was mit ihm geschehen war, sprach er: “Wäre er zu mir gekommen, hätte ich für ihn um Vergebung gebetet. jetzt aber werde ich ihn nicht aus seiner Lage befreien, bevor ihm Gott nicht verziehen hat.”
Die Vergebung für Abü Lubäba - so überlieferte mir Yazid ibn eabdalläh - wurde dem Propheten zur Zeit der Morgendämmerung geoffenbart, als er sich im Zimmer seiner Frau Umm Salama aufhielt. Diese erzählte später: “Als es dämmerte, hörte ich den Propheten lachen und fragte ihn nach dem Grund dafür. Er erklärte mir, daß dem Abü Lubäba verziehen worden sei. Ich bat ihn, diesem die frohe Nachricht bringen zu dürfen, und der Prophet willigte ein. Von der Tür meines Zimmers aus rief ich zur Moschee hinüber: Freue dich, Abü Lubäba, Gott hat dir vergeben!’ Da eilten die Leute herbei, um ihn zu befeien, doch er sprach: Nein, bei Gott, erst, wenn mich der Prophet selbst losbindet!’Auf dem Wege zum Morgengebet befreite ihn dann der Prophet.”
An diesem Morgen unterwarfen sich die Quraiza dem Urteil des Propheten. Da wandten sich die Aus an Muhammad und sprachen: “0 Gesandter Gottes! Die Quraiza sind unsere Verbündeten und nicht die der Khazradj. Du weißt, wie du vor einiger Zeit mit ihren Verbündeten verfahren bist.” Damals hatte der Prophet die jüdischen Banü Qainuqäc, Verbündete der Khazradj, belagert. Diese hatten sich seinem Urteil unterworfen, doch war der Khazradjit cabdalläh ibn Ubayy für sie eingetreten, und der Prophet hatte sie ihm überlassen. Als nun die Aus um das gleiche Recht hinsichtlich der mit ihnen verbündeten Quraiza baten, fragte sie der Prophet: “Seid ihr damit zufrieden, wenn einer von euch das Urteil über sie fällt?” - “So laßt Sacd ibn Mu’ädh entscheiden!”
Der Prophet hatte Sa’d, der am Graben von einem Pfeil getroffen worden war, auf den Gebetsplatz in das Zelt einer Frau vom Stamme Aslam, namens Rufaida, bringen lassen, die sich um die Verwundeten kümmerte und die verletzten Muslime versorgte. Nachdem ihn der Prophet nun zum Richter über die Banü Quraiza ernannt hatte, kamen seine Stammesgenossen zu ihm und hoben ihn auf einen Esel. Da Saed recht beleibt war, legten sie ihm ein Lederkissen unter. Auf dem Weg zum Propheten baten ihn seine Stammesgenossen: “Abü £Amr, laß Milde mit deinen Verbündeten walten, denn eben deswegen hat dich der Prophet mit dieser Entscheidung beauftragt.”
Als sie ihn immer mehr bedrängten, sagte er: “Für mich ist die Zeit gekommen, da es mich nicht mehr rührt, wenn ihr mich wegen einer Entscheidung tadelt, die ich im Sinne Gottes fälle.” Beim Propheten und den Muslimen angelangt, fragte sie Sa’d: “Verpflichtet ihr euch bei Gott, die Entscheidung, die ich über die Quraiza fällen werde, anzunehmen?” Und nachdem sie ihm dies versprochen hatten, fuhr er fort: “So entscheide ich, daß die Männer getötet und die Kinder und Frauen gefangengenommen werden und ihr Besitz aufgeteilt wird.” Schließlich mußten sich die Quraiza ergeben, und der Prophet ließ sie im Gehöft der Bint Härith, einer Frau vom Stamme Nadjär, einsperren. Sodann begab er sich zum Markt von Medina, dort, wo heute noch der Markt ist, und befahl, einige Gräben auszuheben. Als dies geschehen war, wurden die Quraiza geholt und Gruppe um Gruppe in den Gräben enthauptet. Darunter befanden sich auch der Feind Gottes Huyayy ibn Akhtab und dae Stammesoberhaupt Ka’b ihn Asad. Insgesamt waren es sechs- oder siebenhundert Männer; einige behaupten sogar, es seien zwischen acht- und neunhundert gewesen. Als sie damals in Gruppen zum Propheten geführt wurden, fragten sie Ka’b: “Was glaubst du, wird man mit uns tun?” - “Werdet ihr es denn nie begreifen?” rief Kacb, “seht ihr denn nicht, daß der Rufer niemals aufhört zu rufen und daß diejenigen, die hinweggebracht werden, nie mehr zurückkehren. Es ist der Tod, bei Gott!”
Als der Feind Gottes, Huyayy ihn Akhtab, herangebracht wurde, war er mit einem bestickten, rötlichen Gewand bekleidet, in das er überall fingerkuppengroße Löcher geschnitten hatte, damit man es nach der Hinrichtung nicht von seiner Leiche rauben würde. Die Hände waren ihm mit einem Strick an den Hals gebunden. Als er den Propheten sah, sprach er: “Ich tadle mich nicht dafür, daß ich dir meine Feindschaft gezeigt habe, aber der, der Gott verläßt, wird verlassen.” Und an die Leute gewandt, fuhr er fort: “0 ihr Menschen! Gegen diesen Befehl Gottes ist nichts einzuwenden. Er hat den Kindern Israels eine Schrift, ein Verhängnis und ein Gemetzel geoffenbart.” Nach diesen Worten setzte er sich und wurde enthauptet.
Der Prophet verteilte den Besitz, die Frauen und die Kinder der Banü Quraiza unter den Muslimen. Er legte fest, welche Anteile an der Beute jeweils den Reitern und den Unberittenen zustanden, und behielt selbst ein Fünftel ein. jeder Reiter erhielt drei Teile, nämlich zwei Teile für das Pferd und einen Teil für sich selbst. jeder Unberittene bekam einen Teil. Am Tag des Sieges über die Quraiza gab es sechsunddreißig Pferde. Es war dies die erste Beute, die auf diese Weise aufgeteilt und aus der ein Fünftel einbehalten wurde. Diese Regelung des Propheten wurde auch in den folgenden Feldzügen bei der Aufteilung der Beute angewandt. Die gefangenen Frauen und Kinder aus dem Fünftel schickte er mit dem Helfer Sa’d ibn Zaid in den Nadjd und tauschte sie gegen Pferde und Waffen ein.
Eine der gefangenen Frauen, Raihäna bintamr, behielt der Prophet für sich selbst. Sie blieb in seinem Besitz, bis er starb. Als er ihr vorschlug, sie zu heiraten und sie aufforderte, den Schleier zu tragen, bat sie ihn, er möge sie lieber als Sklavin in seinem Besitz behalten, da dies für beide einfacher sei. Der Prophet kam ihrem Wunsche nach. Bei ihrer Gefangennahme zeigte sie ihre Abneigung gegenüber dem Islam und hielt am Judentum fest. Der Prophet beachtete sie deshalb eine Zeitlang nicht und war darüber sehr enttäuscht. Eines Tages aber, als er mit seinen Gefährten zusainmensaß, hörte er hinter sich das Geräusch zweier Sandalen und sprach: “Dies ist Thaclaba, der mir die frohe Kunde bringt, daß Raihäna den Islam angenommen hat.” So war es in der Tat, und der Prophet freute sich darüber.
Im Grabenkrieg fanden nur sechs Muslime den Tod - von den Ungläubigen fielen drei Männer.
_____
Soweit das 51. von 72 Kapiteln, ohne die geringste Kürzung. Sind Sie gerührt? Von der “Vortrefflichkeit und Lauterkeit” des Kloschen Charakters? MIR kommen die Tränen, Tränen der Wut über diesen erbärmlichen Irren, Tränen tiefsten Mitleids für den jüdischen Stamm, für Raihanna. Tränen der Rührung über die Entscheidung der jüdischen Männer, aufzugeben, obwohl ihnen ihr Tod von Abü Lubäba angekündigt worden war, um ihre Frauen und Kinder zu retten (wie ekelhaft, Abü £Amr ein Urteil verkünden zu lassen, das bereits feststand). Und seit dieser Zeit hat sich absolut garnichts bei denen geändert…
Es grüßt Sie
Time
Kommentar von Time
16. September 2008 @ 23:31
Hallo allerseits,
hier das Inhaltsverzeichnis der Sira mit Seitenzahlen, ab #35 geht’s zur Sache…
1. Der Stammbaum Muhammads von Adam, 25
2.’Abdalmuttalibs Gelübde, seinen Sohn zu opfern, 26
3. Eine Frau bietet sich ‘Abdalläh an, 29
4. Die Worte, die Ämina in der Schwangerschaft hörte, 30
5. Die Geburt des Propheten und seine Amme, 30
6. Ämina stirbt, und der Prophet lebt bei seinem Großvater ‘Abdalmuttalib,34
7. Abü Tälib sorgt für den Propheten, 35
8. Der Mönch Bahirä, 36
9. Muhammad heiratet Khadidja, 38
10. Der Wiederaufbau der Ka’ba, 41
11. Ein Hinweis auf den Propheten im Evangelium, 44
12. Die Sendung des Propheten, 44
13. Der Anfang der Offenbarung des Koran, 48
14. Khadidja bekennt sich zum Islam, 49
15. Der Beginn der Verpflichtung zum Gebet, 50
16. ‘Ali ibn abi Tälib, der erste Muslim, 51
17. Muhammad tritt öffentlich als Prophet auf, 53
18. Verhandlungen mit den Quraish, 58
19. Die Quraish verfolgen die Schutzlosen unter den Muslimen, 64
2o. Die Auswanderung nach Abessinien, 65
21. Die Quraish senden eine Delegation nach Abessinien, um die Auswanderer zurückzuholen, 67
22. Umar wird Muslim, 71
23. Die Boykotturkunde, 74
24. Die Rückkehr der Auswanderer aus Abessinien, 76
25. Die Aufhebung des Boykotts, 76
26. Eine christliche Gesandtschaft bekehrt sich zum Islam, 79
27. Die Nachtreise, 8o
28. Die Himmelsreise, 86
29. Gott straft die Spötter, 89
30. Abü Tälib und Khadidja sterben, 90
31. Der Beginn des Islam bei den “Helfern”, 93
32. Die erste Huldigung von ‘Aqaba, 94
33. Die zweite Huldigung von ‘Aqaba, 95
34. Das Götzenbild des camr ibn Djamüh, 100
35. Die Offenbarung des Befehles zum Kampf, 101
36. Die Hidjra des Propheten, 103
37. Der Gebetsruf, 114
38. Die Feinde unter den Juden, 116
39. Das Datum der Hidjra und die ersten Feldzüge, 123
40. Der Streifzug des Abdalläh ihn Djahsh und die Offenbarung über den Heiligen Monat, 124
41. Die Änderung der Gebetsrichtung, 127
42. Die große Schlacht von Badr, 127
43. Gedichte über die Schlacht von Badr, 141
44. Die Schlacht von Uhud, 144
45. Gedichte über die Schlacht von Uhud, 156
46. Der Kampf am Brunnen von Ma’üna im Monat Safar des Jahres 4, 158
47. Die Vertreibung der Banü Nadir, 160
48. Der Feldzug von Dhät ar-Riqä’, 162
49. Der letzte Feldzug nach Badr, 164
50. Die Grabenschlacht, 165
51. Der Angriff auf die Banü Quraiza, 176
52. Gedichte über den Grabenkrieg, 182
53, ‘Amr ibn ‘Äs und Iz-halid ibn Walid nehmen den Islam an, 184
54. Der Uberfall auf die Banü Mustaliq, 186
55. Die Lüge, die über ‘Ä’isha verbreitet wurde, 188
56. Der Zug nach Hudaibiya am Ende des Jahres 6, 195
57. Der Waffenstillstand, 199
58. Der Zug nach Khaibar im Monat Muharram des Jahres 7, 204
59. Die Vollzogene Pilgerfahrt, 208
6o. Der Feldzug nach Mu’ta im Monat Djumädä I. des Jahres 8, 209
61. Der Grund für den Zug nach Mekka und die Eroberung im Jahre 8, 213
62. Die Schlacht von Hunain im Jahre 8, 224
63. Der Zug nach Tä’if im Jahre 8, 231
64. Die Verteilung der Beute der Hawäzin, 233
65. Der Zug nach Tabük im Jahre 9, 237
66. Die Gesandtschaft der Thaqif und ihre Bekehrung im Jahre 9, 241
67. Das Jahr 9, das Jahr der Gesandtschaften, 244
68. Die Banü 1-lärith nehmen durch Khälid ibn Walld den Islam an, 245
69. Die beiden Lügenpropheten Musailima und Aswad, 248
70. Die Abschiedswallfahrt, 249
71. Die Krankheit des Propheten, 251
72. Die Beisetzung des Propheten, 257
Mhm, ziemlich hoher Anteil von “Kämpfen”, “Überfällen”, “Feldzügen” und “Schlachten” für eine sogenannte “Friedensreligion” (in EINEM Wort ZWEI Lügen, tststs, T.)?
Aber da haben Sie wohl (MAL WIEDER, SIE) was TOTAL falsch verstanden.
Frieden wird nämlich SEIN, dann wenn alle MEINER GEGNER tot-sind-und-ICH-der-Chef-von-die-GANZE-Erde-bin-ICH-der-OBEREIERKOCHERTeim-eim-eim-eim-britzelbritzel…
Nein, nein, nur ein Scherz, habe eine neue Festplatte, läuft astrein… uuups, was steht denn da auf dem Schild? …. made in… Kina… etwa bei die Kinesen?
Oh no…
Es grüßt Sie… UND die Kinesen
Time
Kommentar von Bokito
17. September 2008 @ 0:31
@Time … Mann, Du bist echt einer, der noch als letzter die Stellung hält (ehrlich, nicht hinterfotzig gemeint von mir!)
hier ein wenig Musik für Dich:
http://www.youtube.com/watch?v=SDal4dXtwIQ&feature=related
Kommentar von G-tt
17. September 2008 @ 4:28
Time
Ich sehe es mit Sorge, wie es mit Dir immer schneller bergab geht und möchte Dir im Interesse wirklich aller(!) Beteiligten empfehlen, das Licht zu löschen und die Tür hinter Dir ins Schloss zu ziehen.
Falls der Salon wieder eröffnet, bist Du die erste Prinzessin, die hier wieder schreibt, ok?
Kommentar von Goldstein
17. September 2008 @ 11:37
@G-tt:
was maßen Sie sich in Ihrer Arroganz und Selbstherrlichkeit eigentlich an ? In meinem Interesse sprechen Sie nicht und die Beiträge von Time finden meine volle Zustimmung.
Dieser Blog wurde noch nicht offiziell geschlossen bzw. vom Netz genommen und deshalb gibt es hier auch kein Schreibverbot !
@Time und Eisvogel:
Liebe Grüße von mir an Euch. Toller Beitrag von Dir Time über das Massaker von Medina im Jahre 627 !!! Das Buch werde ich mir besorgen. Hat das eigentlich bei den Musels Heiligenstatus ?
Time, Tabasco scheint über den Psychokrieg bei 8dS auch was Neues bei Manfreds Korrektheiten geschrieben zu haben.
Shalom Goldstein
Kommentar von explorer
17. September 2008 @ 14:08
@ Time
Daniel Fallenstein ????
Freunde der offenen Gesellschaft
http://blog.fdog.org/2008/09/17/vulkanausbruche%e2%80%a6/
Vulkanausbrüche… « Freunde der offenen Gesellschaft Says:
17. September 2008 at 10:06
[...] Vulkanausbrüche… « Manfreds politische Korrektheiten. Dieser Eintrag wurde von Daniel Fallenstein am Mi, 17. Sep 2008 um 10:06 geschrieben, abgelegt [...]
Who is Manfred?
Kommentar von Time
17. September 2008 @ 19:05
Hallo allerseits,
ich möchte Ihnen ein paar Gedanken über das Bloggen im allgemeinen und über 8dS und Eisvogel im Besonderen vorlegen.
Ich glaube, dass Eisvogel in einer psychischen und bzw oder physischen KRISE steckt. Ich bete für sie und wünsche ihr alles Gute. Natürlich hat auch ihr Sohn, den ich für ihren Admin halte, jetzt andere Sorgen, als sich mit den unseren zu beschweren. Mag sein, dass er oder sie im Hintergrund tätig sein können, das werden wir sehen.
Eine ganz andere Frage ist es mE, wie wir zu 8dS stehen, einer virtuellen und intellektuellen Festung gegen den Mohammedanismus. Eisvogel hat in die Errichtung dieser Festung viel Zeit und Mühe und ihr großes Talent gesteckt. Sie hat höchst selten zensiert, Kritik und Schmähungen ertragen und sehr unterschiedliche Anschauungen und Denkweisen zusammengeführt - wie auch hervorragende Essays geliefert. Wir hatten aufregende Chats, Polemiken, Diskussionen, wissenschaftliche Ausführungen, Poesie. Wir waren vielleicht manchmal düster oder nervig, aber wir waren zusammen auch vielseitig und unterhaltsam. Wir sind nach wie vor mit und bei bedeutenden und hervorragenden antijihadistischen Blogs verlinkt, mit unserem Leuchtfeuer PI, mit Kewil, mit Manfred um nur einige zu nennen. Deshalb sehe ich noch überhaupt keinen Grund, diese Festung aufzugeben, die mir ausser in inhaltlicher Hinsicht auch in funktionaler und ästhetischer Hinsicht optimal erscheint (Beachten Sie zB das Gewicht der Kommentatoren, die exzellente Lesbarkeit uvm.). Ich vermute, dass Eisvogel ähnlich denkt, denn immerhin ist 8dS noch im Netz, und wenn sie wiederkommt, wird sie sich bestimmt freuen, wenn ihre Felder gut bestellt sind.
Thatchers alte Mühle kriegt bei 400 Kommentaren Probleme (It isn’t american made, is it?), das zeigt gewisse Grenzen von 8dS auf, aber wir haben zunächst noch eine ganze Reihe “Zimmer”, die wir mit Texten füllen können. Dies bringt mich zu der von Goldstein und (bei Manfred) von Tabasco aufgeworfenen Frage der “feindlichen Übernahme” eines Blogs. Ich sehe NUR drei Möglichkeiten einer derartigen Übernahme: Erstens muß ein hochintelligenter, witziger und kultivierter Ork DENKBAR sein, der uns geduldig nach und nach vom Mohammedanismus überzeugt, auf seine Seite zieht, die Antijihadisten mundtot macht und aussperrt oder vergrault und so den Blog durch seine geistige Kompetenz “umdreht”. Oder es müßte zweitens denkbar sein, dass Eisvogel ein Erweckungserlebnis hat, zum Orkismus konvertiert und Time, Goldstein und fast alle anderen konsequent löscht. Eine dritte Möglichkeit ist technischer Natur: Es wäre denkbar, diesen Blog massiv und konsequent zuzuspammen, so dass wir uns nicht mehr finden und den Blog aufgeben. Alles ist für mich entweder UNdenkbar oder offensichtlich nicht der Fall. Es ist vielmehr so, dass 8dS durch Eisvogels Geschick seine Aufgabe - wenn auch eingeschränkt - im Großen und Ganzen weiter übernehmen kann. Dafür stehe ich, und ich werde solange weitermachen, wie es technisch möglich ist, sei es, um Zeugnis abzulegen, sei es um mich weiter darin zu üben, meine Gedanken zu verschriftlichen.
Sie kennen meine Skepsis gegenüber einigen Positionen Fjordmans, gegenüber allzu großer Zeit-, Gesellschafts und Systemkritik. Es gibt eine Möglichkeit, das Gewicht von Loyal-Time - wenn es Ihnen unangemessen groß erscheint - zu verringern: Schreiben Sie selbst! Die FREUNDE von Eisvogels Acht der Schwerter freuen sich über jeden einzelnen Beitrag!
Mit freundlichen Grüßen
von Time
Kommentar von Lepanto1
17. September 2008 @ 20:47
Erst jetzt, wo Eisvogel nicht mehr da ist, merkt man, wieviel an klug lenkender Hand im Hintergrund ein solches Vorhaben doch erfordert. Eisvogel hat allen viel Freiheiten gelassen, es aber doch immer geschafft, alle eigenwilligen Charaktere zusammenzubringen und zu ihrem Recht kommen zu lassen. Jetzt, wo sie weg ist, bröckelt alles ab und ich fürchte, ohne sie wird 8dS langsam eingehen wie eine Pflanze, die zwar hin und wieder gegossen wird aber nie mehr Dünger erhält um zu wachsen und zu blühen. Ich finde es gut, dass Sie, Time, bis zuletzt die Stellung halten wollen, ich wünschte, es wären mehr! Ich bin sicher, Eisvogel wäre stolz auf uns
wenn wir ihr “Baby” über Wasser halten würden.
Übrigens gibt es m.E. leidernoch eine weitere Möglichkeit, einen Blog zu übernehmen oder wenigstens zu zerstören: Man kann ganz einfach Zwietracht säen. Das kostet keine große Mühe und überfordert auch nicht eine gewisse Klientel (Im Gegenteil, es passt genau zur Denkweise - von wegen Allah ist der größte Ränkeschmied..) Und leider funktioniert es auch meistens.
Ich habe die Debatte um Goldstein mit Sorge verfolgt, weil alles so gehässig ablief. Niemand muss die Meinung eines anderen Kommentators teilen, aber ein wenig Sachlichkeit und ein angemessener Ton kann doch gewiss nicht schaden.
Ich werde jedenfalls auch weiterhin regelmäßig vorbeischauen.
Ebenfalls meine guten Wünsche an alle
Kommentar von Time
17. September 2008 @ 23:58
Hallo allerseits,
1. ich werde bis auf weiteres in dem von Goldstein symbolisch-scherzhaft als “national-zionistischem” Territorium besetztem Raum “Hisbollah greift nach der Macht im Libanon” posten, dort haben wir zZ. 42 Kommentare, mal sehen, ob sich noch jemand daran erinnern kann, was die Schissbolla mal war, wenn wir bei #420 angekommen sind…
2. erwartet Sie jetzt die “Sira, Teil 3″:
Goldstein, das Buch ist zB. unter http://www.zvab.com Stichwort “Ibn Ishak” erhältlich, offenbar jedoch in anderen Übersetzungen als der mir vorliegenden. Ich verwende “Das Leben des Propheten” von Ibn Ishak, übersetzt von Gernot Rotter, Spohr-Vlg., 1999. Wikipedia: “Zusammen bilden Sira und Hadith die Sunna, die Grundlage fast aller religiöser Praktiken und anderer Verhaltensregeln, die von den Muslimen zu befolgen sind.” Als viertes Textwerk wären dann vielleicht Scharia und Fatwas zu erwähnen, aber wenn man in Betracht zieht, dass allein die Hadith-Sammlung von BUHARI 600.000 Hadithe umfasst haben soll, wird man sich das Gestrüpp des Scharia- und Fatwa-Mülls als gänzlich unbegehbar vorstellen müssen.
Ich möchte mit Ihnen zunächst einen Ausflug in den HIMMEL (Kap. 28) unternehmen. Es gibt nach mohammedanistischer Auffassung derer sieben, die allesamt dem PARADIES untergeordnet sind. Klo hatte Ibn Ishak zufolge nicht etwa eine Vision vom Himmel, nein, er stieg - nach angeblich eigenem Zeugnis - auf einer Leiter LEIBHAFTIG auf. Es geht ein bißchen weiter wie in Peterchens Mondfahrt, man geht durch ein Tor, das vom Engel Ismael bewacht wird, dem 12.000 mal 12.000 (das sind zusammen…äh…. äh…äh…Pst Klo, das sind… 144 MILLIONEN! Achso ja, das wollte ich auch grade sagen) Engel dabei helfen. Im ersten Himmel geht es zu wie in der HÖLLE, wie Klo berichtet: “Dann erblickte ich Männer mit Lippen wie von Kamelen. In ihren Händen hatten sie faustgroße glühende Steine, die sie sich in den Mund warfen und die an ihrem Gesäß wieder herauskamen. “Wer sind sie?” fragte ich Gabriel, und dieser antwortete: “Dies jene, die den Besitz der Waisen ohne Recht aufgezehrt haben. Dann erblickte ich Männer in der Art der Familie des Pharao mit Bäuchen, wie ich sie noch nie gesehen habe. Über sie zogen Wesen hin wie vor Durst schmachtende Kamele, wenn dem Feuer ausgesetzt werden. Sie traten auf die Männer, ohne sich diese von ihrer Stelle bewegen konnten. Wieder fragte Gabriel: “Wer sind diese Männer?”, und er erwiderte mir: “Dies sind die sich vom Wucher genährt haben!” Und dann sah ich Männer, vor denen neben stinkendem, erbärmlichem Fleisch auch gutes, fettes lag, doch nur von dem stinkenden konnten sie essen. Wer sind sie?” fragte ich Gabriel, und er erklärte mir: “Das sind jene Männer, die sich nicht die Frauen nahmen, die Gott ihnen erlaubte, sondern zu jenen gingen, die Gott ihnen verbot.”
Dann erblickte ich Frauen, die an ihren BRÜSTEN aufgehängt waren (seltsam, bei aller Folterfantasie des Mohammedanismus findet man keinen eizigen männlichen Sünder, der an seinem Pidel aufgehängt wird, der sexuell konnotiert exklusiv - weil er dies oder jenes Geschlecht hat - speziell bestraft wird, es sei denn, MENSCH ist weiblich), und ich fragte Gabriel: “Wer sind sie?” - “Dies sind jene Frauen”, antwortete er, “die ihren Männern Kinder unterschoben, die diese nicht gezeugt haben.” …
Jetzt ist ausführlich von wunderschönen alten Männern in anderen Himmeln die Rede (so wie ja auch Klo wunderschön war, wie andernorts bezeugt wird - mit seinen riesigen Händen und Füßen und kohlblattartigen Ohrmuscheln, seinem penetranten Schweißgeruch, gegen den auch Klos Waschzwang nicht ankam, wie wiederum andernorts bezeugt wird, zB Buhari XXXV/26, Recl. S.420), von Aaron, Abraham usw., aber WIR betreten direkt das Paradies und treffen… Zainab bint Dschahsch, eine Cousine Klos, die dieser zunächst mit seinem Ex-Sklaven und Freigelassenen Zaid vermählte. Uuups, seltsam, Zainab ist angeblich 641 n. Chr. verstorben, Klo aber 632? WAS HAT DIE - DIE PUTZMUNTER AUF ERDEN WEILT - EIGENTLICH IM PARADIES VERLOREN??? Hat die eine GEHEIMLEITER entdeckt? Macht die das ÖFTER? Diese Fragen stellt sich Klo nicht, denn: “Dort erblickte ich ein Mädchen mit dunkelroten Lippen, und da sie mir GEFIEL, fragte ich sie: “Wem gehörTEST du?” - “Dem Zaid, dem Sohn des Haritha”, erwiderte sie mir. Wie DIESE Geschichte weiterging, wissen SIE (33. Sure „Die Verbündeten“, Vers 37 bis 38; Recl. S. 397/398): Klo wurde von olle ALLA GEZWUNGEN, Zainab zu heiraten, OBWOHL sie die Frau seines AdoptivSOHNES war.
Ich bleibe, Frauenversteher DIE ich bin (ihihihi), bei FRAUENthemen (die ja, so MÜSSEN SIE mir zustimmen, zu 50% Menschheitsthemen sind): Was ist mit der Zwangverhüllung der halben Menschheit? Da, wo der Kloran noch auslegbar scheint, sind Hadithe und Sira (100 years beyond the death of that stinky monster) EINDEUTIG: FRAUEN (alle) MÜSSEN sich verschleiern (oder sie sind Dinge, Dinge sowieso, aber nun Dinge, die straflos oder gegen geringes Entgelt von jedermann vergewaltigt oder getötet werden können, zB. Sira, Kapitel 42: “Die Frauen mussten DAMALS noch keinen Schleier tragen”.
Wir nähern uns nun dem schönsten Kapitel des gesamten bösartigen Konvolutes, Klohammeds ABLEBEN: Verursacht der Beschreibung nach durch einen Hirntumor. Die Frauenfrage liegt ihm bis zum Schluss ganz besonders am Herzen (Kap.70) und er spricht: “O ihr Menschen! Ihr habt Rechte gegenüber euren Frauen, und SIE HABEN RECHTE GEGENÜBER EUCH (super, schön, dass das mal gesagt wird, aber WELCHE Rechte genau haben die Frauen? - T.). Ihr habt IHNEN gegenüber das RECHT, daß sie euer Bett NICHT beflecken (aha, auch NICHT-RECHTE, gemeinhin VERBOTE, gelten hier ALS RECHTE) und keinen OFFENSICHTLICHEN Ehebruch begehen (der geheime ist erlaubt, muss dann aber damit bezahlt werden, dass die Frau für eine Ewigkeit - und NOCH DREI TAGE - an ihren Brüsten in Himmel 1 aufgehängt wird? T.). Wenn sie es tun, hat Gott euch erlaubt, sie in getrennte Räume zu sperren und sie zu SCHLAGEN, aber nicht zu heftig (Todesfolge - Nachweisbarkeit - ist zu vermeiden!). Enthalten sie sich dieser Taten, haben sie das Recht auf Unterhalt und Kleidung in freundlicher (i.e. ANGEMESSENER Weise, was angemessen ist, entscheidet Ali, kann auch eine Nasenentfernung sein). Meint es gut mit eueren Frauen, denn sie sind GEFANGENE bei euch (und sollen es auch für alle Zeiten bleinben), die für sich selbst NICHTS besitzen (NICHTS, nicht ihren Körper, nicht ihren Geist - die Hälfte der Menschheit zum Ding erklärt!) Ihr habt sie nur als von Gott anvertrautes GUT erhalten, und ihre SCHAMteile sind euch durch Gottes Worte erlaubt (überlassen, T.).”
OK, weg von der freien Verfügung des Orkkriegers über die SCHAM-TEILE der Frauen wurde zunächst gesagt: “…und SIE (die Frauen) HABEN RECHTE GEGENÜBER EUCH” - indes, mit diesem hehren Bekenntnis ist das Thema scheinbar erledigt, WELCHE RECHTE nun GENAU die Frauen haben, bleibt unerwähnt - ich nehme an, es ist das Recht auf 0,15% Arschvoll weniger on Rammelday… Rabarberrabarber…, das übliche Schamanengebrabbel zum Abschluß: “So versteht meine Worte, ihr Menschen! Ich habe es euch mitgeteilt. Ich habe unter euch etwas zurückgelassen, wonach ihr niemals mehr in die Irre gehen werdet, wenn ihr daran festhaltet: einen klaren Auftrag, das Buch Gottes und die Sunna Seines Propheten. 0 ihr Menschen! Hört und versteht meine Worte! Wisset, daß jeder Muslim dem anderen Muslim ein Bruder ist und daß alle Muslime Brüder sind! Niemand darf von seinem Bruder etwas nehmen, was dieser ihm nicht gerne gibt. So seid nicht ungerecht gegen euch selbst! 0 Gott, habe ich es nun mitgeteilt?”
Die extremen Kopfschmerzen bringen Klo kurz vor dem von der Menschheit allseits ersehntem Ableben auf abseitige Pfade. Er fragt Aisha (Kap. 71): “Würde es Dich nicht schmerzen, wenn DU VOR MIR STERBEN würdest und ICH DICH in das Leichentuch hülle, das Totengebet über dich spreche und dich begrabe?” Da antwortet Aisha trocken und desillusioniert: “Wahrlich, mir ist, als sähe ich dich vor mir, wie Du nach meinem Begräbnis nach Hause zurückkehrst und hier mit einer deiner (vielen anderen “Ehe-”, T.) Frauen die HOCHZEITSNACHT verbringst (d.h. explizit FICKST - und das heißt explizit: an jemand anderen denken als die grade Begrabene, denn VERHEIRATET IST Klo mit VIELEN).
Das Furchtbare für mich daran ist, dass diese Schandtaten von Mohammed so offen geschildert und trotzdem gewissermaßen stolz überliefert werden. Ein krimineller, böser Tunichgut wird als Beispiel vorangestellt, als beispielhaft WEGEN SEINER SCHANDTATEN, obschon seiner perversen GRAUSAMKEIT! Für Millionen Menschen! Unfaßbar!
Mit freundlichen Grüßen
von Time
PS: Ich kann mir übrigens durchaus sehr gut ein PANZERbattallion mit einem EISVOGEL im Wappen vorstelle