Israel - wiedergeboren am 14. Mai 1948
Heute vor 60 Jahren am Freitag, den 14. Mai 1948 versammelte sich der Jüdische Nationalrat im Stadtmueum von Tel Aviv und um 16 Uhr verlas David Ben Gurion die Unabhängigkeitserklärung des Staates Israel kraft des
„natürlichen und historischen Rechts des jüdischen Volkes und aufgrund des Beschlusses der UNO-Vollversammlung“.
Wenige Minuten später wurde der neue Staat von den USA anerkannt und die Sowjetunion folgte zwei Tage später. Und irgendwann irgendeines Tages, als ich die biblischen Geschichten aus dem Alten Testament einmal wieder hörte und fragte, wo das Volk Israel denn heute ist und es erklärt bekam, auch von mir. Und zwar für immer und in den Grenzen, die Israel für richtig hält.
Ich möchte hier nicht auf die ganze Geschichte eingehen, das ist zu umfassend. Eine umfangreiche Darstellung der Vorgeschichte des modernen Israel findet sich hier, aber auch die Jewish Virtual Library hilft sehr fundiert weiter. Wer es gern etwas deutlicher und direkter hat - sachlich aber auch etwas emotional - findet hier bei Massada2000, eine angenehm zu lesende, gut geschriebene Geschichte Israels und seiner Nachbarn.
Es war Freitag und mit Sonnenuntergang brach der erste Sabat herein, den der neue Staat Israel sah, der auf einem Teil des antiken Israel errichtet war und nur einen Bruchteil dessen ausmachte, was die Briten 1917 in der Balfour-Erklärung versprachen. Und trotz der geringen Größe ging damit ein fast 2000 Jahre alter Traum in Erfüllung. Mehr als ein Traum - eine Verheißung, an der Juden in all den Jahrhunderten der Diaspora festgehalten hatten und den sie mit dem Wunsch “Nächstes Jahr in Jerusalem” am Ende des ersten Tages des Passah-Festes jedes Jahr bekräftigten.
Aber auch für Christen war das ein denkwürdiger Tag. Ich war noch nicht geboren, aber meine Mutter erzählte mir, dass sie und ihre Familie es als erhabenen Tag empfanden, als ein Gefühl, mitten in einer biblischen Erzählung zu sein und demütig zu spüren, wie die alten Prophezeihungen Gottes an sein Volk schließlich ausgerechnet “zu unserem Lebzeiten” wahr wurden. Einen besseren und deutlicheren Beweis seiner Existenz und dass Er seine Versprechen hält, hatte Gott jenen, die an ihn glaubten, nicht geben können.
War es jemals vorgekommen, dass ein Volk nach so langer Zeit sein Land wiedererlangt? Wissen wir überhaupt noch, welchem Volk unsere Vorfahren damals angehörten, als die Römer die Juden aus Israel vertrieben, den zweiten Tempel zerstörten und dem Landstrich den Namen “Palästina” gaben, um alle Erinnerungen an seine rechtmäßigen Eigentümer auszulöschen? Palästina bezieht sich auf die Philister, ein südosteuropäisches Seefahrervolk, mit dem die Juden viele Jahrhunderte zuvor in alttestamentarischen Zeiten im Krieg lagen und das zur Zeit der Römer längst verschwunden war. Der bekannteste Philister ist der Riese Goliath, den König David mit seiner Schleuder besiegte.
Heute wird diese Einzigartigkeit von “modernen aufgeklärten” Menschen bizarrerweise gegen Israel verwendet. Nur weil kein anderes Volk auf Erden dieses Durchhaltevermögen hatte, diese Hoffnung, diesen tiefen Glauben, dass die Verheißungen wahr werden und dass das zu Unrecht geraubte Land, das inzwischen viele Herren gehabt hatte, eines Tages wieder seinen rechtmäßigen Eigentümern gehören wird, sagen sie, das wäre “lächerlich”, dass man sich auf eine Tausende von Jahren alte Schrift - dazu noch eine so verächtlich gemachte wie die Bibel - beziehen darf. Es ist aber nicht nur eine religiöse Verheißung. Das war es beim ersten Mal, als Moses sein Volk vierzig Jahre von Ägypten durch die Wüste ins Gelobte Land führte. 1948 beim zweiten Mal war es dazu eben auch die legitime Reconquista, in der “ungläubige” jüdische Dhimmis ihr eigenes Land wieder in Besitz nahmen. Dass dieses Land im Lauf der Jahrhunderte islamische und nichtislamische Kolonisatoren hatte, macht es weder zu einem Kreuzfahrerstaat, noch zu einem Teil der Türkei oder Großbritanniens. Und genau so wenig ist es ein Teil Arabiens. Die Araber waren nur ein Eroberer unter vielen, weder der erste noch der letzte.
Dass eine gewisse Anzahl Araber zur Zeit der israelischen Staatsgründung in Israel lebte, wurde von den Juden immer berücksichtigt. Sie hätten einfach nur bleiben können. Weder während der osmanischen Herrschaft noch während der Zeit, in der Gaza von Ägypten verwaltet wurde und Judäa und Samaria von Jordanien annektiert war, bestand auch nur die geringste Bestrebung, einen eigenen “palästinensischen Staat” zu gründen. Lediglich die ungläubigen britischen Besatzer und später die ungläubigen jüdischen Eigentümer des Landes konnte die Umma nicht akzeptieren. Kann sie nicht akzeptieren und wird sie nicht akzeptieren. “Der Islam herrscht und wird nicht beherrscht”.
Die Staatsgründung Israels hätte das gute Ende einer langen und häufig sehr schmerzvollen Geschichte der Juden in der Diaspora ein können. Aber leider war es nicht so einfach. Noch in der Nacht nach der Unabhängigkeitserklärung erklärten Ägypten, Saudi-Arabien, Jordanien, Libanon, Irak und Syrien dem neugeborenen Israel den Krieg. Es ging nicht um einen israelisch-palästinensischen Konflikt, es war ein Angriffskrieg von sechs arabischen Staaten gegen Israel, dessen erklärtes Ziel es war, die Staatsgründung rückgängig zu machen und die Juden zu vertreiben oder zu ermorden. Es war ein Krieg der Araber gegen Israel. Und das ist es auch heute noch, nur mit dem Unterschied, dass die Riege der Feinde Israels heute die gesamte islamische Welt umfasst, insbesondere bedrohlich den nichtarabischen schiitischen Iran, und leider auch große Teile der westlichen christlichen Welt, insbesondere die Europäische Union und natürlich die größte aller kriminellen Organisationen - die UNO.
Einen Staat “Palästina”, auf dessen Boden Israel gegründet wurde, gab es nie. Mit “Palästina” bezeichnete man das geographische Gebiet des ehemaligen Israel, die arabischen und osmanischen Eroberer hatten aber andere Namen dafür und die Kreuzfahrer nannten es “Heiliges Land”. Erst nach dem ersten Weltkrieg, als Großbritannien vom Völkerbund das Mandat über das Gebiet erhielt, das heute die Staaten Israel und Jordanien sowie die umstrittenen Gebiete umfasst, kam der Begriff “Palästina” für das Mandatsgebiet wieder auf. Palästinenser waren alle Einwohner dieses Gebiets, Juden, Christen, Moslems, Drusen, wobei sich die meisten Moslems und viele Christen selber als Araber oder Beduinen sahen. Die Zeitung “Jerusalem Post”, die schon immer eine jüdische Zeitung war, wurde 1932 ganz selbstverständlich unter dem Namen “Palestinean Post” gegründet und bekam ihren heutigen Namen erst im Jahr 1950.
Heute ist Palästina zu einem klassischen Plastikwort verkommen. Das geographische Gebiet wird kaum noch gemeint, wenn das Wort gebraucht wird, es wird für einen noch (hoffentlich nicht!) zu gründenden Staat benutzt, dessen Größe und Umfang von Gesprächspartner zu Gesprächspartner differiert. Sprechen europäische Gutmenschen und Politiker von Palästina als einem Gebilde, das zur Friedenssicherung in Nahost unbedingt geschaffen werden müsse, so meinen sie die Gebiete Judäa und Samaria (deren Namen sie nicht aussprechen können, weil sie ihre Bedeutung fürchten wie der Teufel das Weihwasser, und deshalb “Westbank” sagen) und Gaza. Oder sie tun zumindest so, als ob sie diese Gebiete meinen und großzügig Israel ein Existenzrecht neben dem Terroristen-Dreckloch zugestehen, das sie sich auf diesen Gebieten wünschen. Ein solches Palästina wäre ein in zwei Teile geteilter Staat ohne Verbindung miteinander, genaugenommen wäre das Land dazwischen das Land des Erzfeindes.
John Derbyshire nennt das eine schwachsinnige Idee. Selbst der eine oder andere gute Mensch aus den Medien scheint ab und an lichte Momente zu haben und zu erkennen, dass ein solches in zwei Teile gespaltene Zangengebilde, aus dem Selbstmordattentäter hervorkriechen wie kleine weiße Maden unter einem großen Stein im Wald , für Israel nicht allzu erstrebenswert ist. Deshalb kommen dann gelegentlich solche Vorschläge (beschrieben von John Derbyshire):
Neulich hörte ich, wie irgend so ein Fernseh-Schwätzer erklärte, es sei eine gute Idee, wenn die Westbank und der Gazastreifen nach der Gründung eines palästinensischen Staates von einer “Stelzen-Autobahn” verbunden würden. Das würde (so erklärte er) den Israelis minimale Sorgen bringen und der Westbank Zugang zum Meer. Ich saß da und sah diesem Menschen zu, der nach meiner Erinnerung keine Bananen in den Ohren stecken hatte und dachte mir: “Du, Mann, bist verrückt, bescheuert, gestört, plem-plem, meschugge; du machst dir doch was vor.”
Ja, das denke ich auch.
Jeder, der seine fünf Sinne beisammen hat, denkt das. Und das denken ganz nebenbei bemerkt auch die selbsternannten Palästinenser. Deshalb wollen sie diesen zerrissenen Staat auch nicht, sondern sie wollen alles. Und deshalb meinen sie auch etwas ganz anderes, wenn sie Palästina sagen. Sie meinen alles. Das ist sowohl in der Hamas-Charta als auch in der Verfassung der PLO so festgeschrieben und niemals geändert worden. Alle anderslautenden Beteuerungen sind daher Lügen - die nebenbei bemerkt - im allgemeinen nicht sehr gut kaschiert sind. Es ist nicht nötig, dass “Palästinenser” geschickt lügen. Die arabische Kundschaft weiß sowieso, dass das Friedensgewäsch nicht ernstgemeint ist und die westliche Kundschaft ist dumm und /oder judenhassend und selbstgerecht moralistisch verblödet genug, auch offensichtliche Lügen zu glauben. Hauptsache sie passen ins Konzept und Hauptsache, man kann “von einer Gewaltspirale” faseln und sich selbst auf die Schultern klopfen, weil man achso “differenziert” und “ausgewogen” ist, die bodenlose Blödheit verbreiten zu können, dass “immer beide Seiten schuld” sind.
Nein, sind sind sie nicht. Manchmal sind beide Seiten schuld. Manchmal nur eine. Im Konflikt der arabischen Welt gegen Israel ist nur eine Seite schuld - die arabische. Dass Israel nicht immer alles perfekt macht, ist sicher richtig, das kann kein Mensch. Aber diese Binsenweisheit, dass es keine perfekten Menschen gibt, hat keinen Einfluss auf die Frage des Verursachers eines Konflikts und vor allem auch nicht darauf, dass derjenige die Alleinschuld für den Konflikt trägt, der ihn beenden könnte und es nicht tut. Israel kann ihn nicht beenden, denn wenn Israel die Waffen niederlegt, gibt es kein Israel mehr. Die Araber könnten die Waffen - die verbalen und die aus Sprengstoff - niederlegen, ohne dass das auch nur einem einzigen Menschen das Leben und die Gesundheit kosten würde.
Die PLO wurde im Jahr 1964 zur “Befreiung” der von Israel”besetzten angeblich”palästinensischen Gebiete” gegründet, nach politisch korrekter europäischer Lesart sind das die Gebiete, die Israel 1967 besetzt hat. Hallo? Drei Jahre vorher? Da kann ich nur mit John Derbyshire sagen:
Wer so etwas glaubt oder auch nur glaubt, dass die aggressivsten und bösartigsten Moslems, die auf der Welt leben - die Speerspitzen des Djihad, das so genannte “palästinensische Volk”, das es nicht gibt und nie gab - so etwas tatsächlich wollen, dessen einzige Entschuldigung ist, dass er verrückt, bescheuert, gestört, plem-plem, meschugge ist - und zwar im medizinischen Sinn. Wer das nicht ist, soll sein Maul halten, dass er “das Existenzrecht Israels respektiere” und es seinen von EU-Steuern bequem lebenden Hätschelkindern, die wenigstens ehrlich sind, gleichtun und geradeheraus sagen, dass er der Ansicht ist, dass Israel weg muss. Dann weiß man, woran man ist.
Überhaupt geht es mir auf die Nerven, dass ständig vom Existenzrecht Israels gefaselt wird und dass man sich inzwischen schon damit aus der Affäre ziehen kann, wenn man es großmütig bejaht. Ich kann es nicht mehr hören. Das Existenzrecht Israels ergibt sich aus der Existenz Israels, man hat es nicht anzuzweifeln und nicht zu bejahen, man hat als anständiger Mensch schlicht und einfach nicht darüber zu reden. Existenzrecht ist. Punkt. Wie das Existenzrecht aller anderen Staaten, über das kein Mensch redet, auch. Israel existiert und “Palästinas” existiert nicht. Dieses Gebilde existiert nicht als Staat, nicht als ehemaliger Staat und auch nicht als Land, das einem Volk gehört. Das palästinensische Volk ist nichts weiter als eine schmuddelige Kopie des jüdischen Volkes, das dessen echte Ansprüche auf billigste und durchschaubare, manchmal höchst peinliche Weise kopiert. Ganz im Sinne des großen Nachahmers - des Islam.
Vor 60 Jahren hätte das noch jeder gewusst. Auch vor weniger als 60 Jahren noch. Golda Meir sagte 1969:
„Wie können wir besetzte Gebiete zurückgeben. Da gibt es keinem, dem wir dies zurückgeben können. So etwas wie Palästinenser gibt es nicht“
Leider ist das deutsche Internet so verkommen, dass ich eine Israelhasserseite verlinken müsste, um diesen Satz zu belegen, der mir noch aus dem Gedächtnis bekannt war. Israelfreundliche Seiten sind offenbar schon so verunsichert und in die Ecke gedrängt, dass sie sich nicht mehr trauen, ihn zu zitieren. Das Surreale ist, dass solche “Palisoli”-Schmuddelseiten diese einfache Wahrheit zitieren, um zu zeigen, wie verblendet und feindselig Golda Meir angeblich war. Dabei sagte sie nichts weiter als das, was damals noch viele so sahen und was noch 10 Jahre vorher fast jeder Mensch so sah und was auch heute noch der Wahrheit entspricht und immer der Wahrheit entsprechen wird.
Man wusste es in den USA und der Sowjetunion, man wusste es in Europa und natürlich auch in Israel, man wusste es sogar in den arabischen Staaten und in den so genannten Gebieten: Noch im Jahr 1977, als die Idioten im Westen längst verblödete Palisolis mit karierten Putzlumpen um den Hals waren und der Antizionismus in allen “intellektuellen” und “aufgeklärten” Kreisen in war, sagte das PLO-Exekutivratsmitglied Zahir Muhsein gegenüber einer britischen Zeitung:
Ein palästinensisches Volk gibt es nicht. Die Schaffung eines palästinensischen Staates ist nur ein Mittel, unseren Kampf gegen Israel für unsere arabische Einheit fortzusetzen. In Wirklichkeit gibt es keinen Unterschied zwischen Jordaniern, Palästinensern, Syriern und Libanesen. Nur aus politischen und taktischen Gründen sprechen wir heute von der Existenz eines palästinensischen Volkes, da die arabischen Interessen verlangen, dass wir die Existenz eines eigenen “palästinensischen Volkes” fordern, um uns dem Zionismus zu widersetzen.
Aus taktischen Gründen kann Jordanien als souveräner Staat mit festgelegten Grenzen keine Ansprüche auf Haifa und Jaffa geltend machen, während ich als Palästinenser unzweifelhaft Haifa, Jaffa, Beer-Sheba und Jerusalem beanspruchen kann. In dem Augenblick aber, in dem wir unser Recht an ganz Palästina wieder gewonnen haben, werden wir nicht eine Minute zögern, Palästina und Jordanien zu vereinen.
Manchmal komme ich mir vor wie ein Relikt.
Während ich noch ganz genau weiß, dass Israel ganz selbstverständlich das Land der Juden ist und dass es vor nicht allzu langer Zeit noch überhaupt kein “palästinensisches Volk gab, wird das mehr und mehr zur Außenseitermeinung einer angeblich Irren. Ich frage mich:
Wie konnte es geschehen, dass in so kurzer Zeit die Menschen die Wahrheit vergessen haben und einer kompletten Umschreibung auf den Leim gingen?
Israel ist dabei nur das krasseste Beispiel einer Geschichtslüge. Der Islam ist ein Religionszerstörer und Kulturzerstörer. Wo immer er sich breit macht, werden die Einheimischen nicht nur kolonisiert und unterjocht, ermordet, vertrieben und konvertiert. Nein, es wird nach und nach auch die Existenz der vorherigen Kultur ausgelöscht. In einer Diskussion mit einem Moslem behauptete dieser mir gegenüber, die Schrift wäre eine islamische Erfindung. Die Schrift wurde vermutlich in mehreren Regionen unabhängig erfunden, es gibt aber Anzeichen, dass möglicherweise die Sumerer im Gebiet des heutigen Irak die ersten waren und zwar rund vier Jahrtausende vor der Geburt des Islam. Das bestritt er nicht. Das macht aber für Moslems nichts. Es war auf dem Gebiet des heutigen Irak und damit ist die Schrift eine islamische Erfindung. Alles, was vorher war, wird in die Umma eingemeindet.
Sollte Deutschland islamisch werden, wird das Automobil als islamische Erfindung in die islamische Geschichtsschreibung eingehen, da bin ich sicher. Und in die der politisch korrekten Vollidioten - falls dann noch welche übrig sind - auch. Und aus genau dem Grund gilt auch Jerusalem als islamisches “Heiligtum”. Jerusalem, das Hunderte von Malen in der Bibel vorkommt und kein einziges Mal im Koran.
Ich frage mich aber auch, was ist an uns “Relikten” anders?
Wir haben doch dieselben Zeitungen und Fernsehsender, wir waren doch derselben antiisraelischen Propaganda ausgesetzt. Warum hat sie bei uns nicht gewirkt? Ich weiß es wirklich nicht, ich weiß nur, dass ich zum Beispiel nicht grundsätzlich immun gegenüber Propaganda bin, ich bin auf die Öko-Horrorpropaganda sehr lange sehr intensiv reingefallen. Auf die Palästina-Propaganda hingegen nie. Ich vermute manchmal, dass es an politischem Desinteresse lag. Ich hatte keine Lust, mich mit dem Geschwätz der politischen Avantgarde, der “Intellektuellen”, der Geisteswissenschaftler zu befassen. Ich interessierte mich für Beruf und Familie, für Krimis, Science fiction und für Tiere. Ich fühlte ein leises schlechtes Gewissen, dass mir ihre “Aktionen” hintenrum vorbeigingen, dass ich keine Lust auf Demonstrationen, Diskussionsrunden und Drittwelt-Solidaritätsgetue hatte, dass ich im Fernsehen lieber Thriller als politische und historische Dokumentationen und schlaue Kommentare sah. Vielleicht hat dieses Desinteresse mir geholfen, das Wissen und die Wahrheit meiner Kindheit vor der Dreckkübelflut, die ab den siebziger Jahren gegen Israel einsetzte, zu bewahren. Aber bei anderen kann es auch ganz andere Gründe haben. Interessant finde ich es aber schon, warum diese Propaganda bei einigen wenigen so völlig abperlt.
Heute ist Israel immer noch bedroht.
Einerseits vom Iran mit dessen Atombombenplänen, andererseits aber auch demographisch. Ich hätte alles Verständnis der Welt, wenn Israel über einen Transfer nachdenkt und ihn früher oder später endlich durchführt. Ich traue Israel zu, das human gestalten zu können und halte es für den einzigen Weg zum Frieden. Ob Israel an die angrenzenden Staaten Jordanien und Ägypten für die Aufnahme der “Palästinenser” Gebiet abtritt oder nicht - da möchte ich mich nicht einmischen, das ist mir egal. Ich bin aber felsenfest überzeugt, dass dauerhafter Frieden für Israel nur möglich ist, wenn die Welt die schwachsinnige Idee eines “palästinensischen Staates” ein für alle Mal in die Tonne tritt. Diese Idee ist der Kern des Übels. Leider sieht es nicht so aus, als ob allzu viele dieser Meinung sind. Ich bin es trotzdem.
Ich wünsche Israel alles Gute.
Ich wünsche diesem wunderschönen, tapferen Land, diesem Land der blühenden Wüsten und der Hightechindustrie, der uralten Verheißung und moderen Lebensfreude alles Gute zur 60. Wiederkehr seiner Unabhängigkeitserklärung, und möchte hier noch die Hatikva verlinken, die israelische Nationalhymne mit deutschem und hebräischem Text.





Kommentar von Eisvogel
15. Mai 2008 @ 1:25
Ich musste beim Datum mogeln, ich habe es nicht mehr am 14. Mai geschafft, es ist jetzt früh morgens am 15.Mai, aber bald weiß das kein Mensch mehr und dann soll das am richtigen Tag im Archiv stehen.
Und wenn schon mogeln - dann richtig
Dann habe ich einfach die Uhrzeit auf 16.00 gesetzt, damit es exakt 60 Jahre sind.
Kommentar von Time
15. Mai 2008 @ 1:28
Hallo allerseits,
“am 14. Mai 1948 rief David Ben-Gurion den Staat Israel aus, und ganze ELF Minuten nach der Unabhängigkeitserklärung erkannte in Washington die Regierung unter Präsident Harry Truman das neue Mitglied der Staatengemeinschaft an - als erstes Land der Welt. Dieser symbolträchtige Akt prägt bis heute das besondere Verhältnis Amerikas zu Israel”, so Matthias Rüb in der heutigen FAZ.
Er schreibt weiter: “Gute und bessere Freunde: Lyndon B. Johnson (1963 bis 1969), Richard Nixon (1969 bis 1974), Gerald Ford (1974 bis 1977) und Ronald Reagan (1981 bis 1989) standen besonders fest an der Seite Israels - obschon Reagan gegen den Willen Israels in den achtziger Jahren den Verkauf von amerikanischen Awacs-Radarflugzeugen an Saudi-Arabien durchsetzte… Im Ganzen waren republikanische Präsidenten für Israel die besseren Verbündeten - eigentlich ein paradoxer Umstand angesichts der Tatsache, dass traditionell etwa 80 Prozent der jüdischen Wähler die Kandidaten der Demokraten unterstützen. Der scheinbare Widerspruch löst sich auf, wenn man die historische Affinität der politisch einflussreichen evangelikalen Christen zu den Juden in Betracht zieht. Schon die puritanischen Pilgerväter wollten in Amerika ein „Neues Jerusalem“ schaffen… Die heutigen Nachfahren der Pilgerväter sind Evangelikale und christliche Zionisten wie der Gründer der Organisation „Christians United for Israel“ und fulminante Prediger der Megakirche „Cornerstone Church“ in San Antonio, John Hagee. Hagee hisst die israelische Flagge fast ebenso gern wie die amerikanische; den Kampf Israels gegen seine Feinde in der arabisch-muslimischen Welt betrachtet er als Gottes Werk und als „Krieg des Guten gegen das Böse“; seine evangelikalen Mitchristen versucht er von der „biblischen Pflicht“ zur Unterstützung des Judenstaates zu überzeugen. Die konservativen Evangelikalen aber sind Stammwähler der Republikaner, und ihr Einfluss auf die amerikanische Israel-Politik dürfte deutlich größer sein als jener der wackeren, aber kleinen jüdischen Lobby, die mit verkappt antisemitischer Insinuation zum Behemoth aufgebauscht wird.”
Noch eine gemeinsame historische „Urerfahrung“ verbinde Israel und Amerika: die Massenvernichtung. “Aus Sicht der meisten Amerikaner opferten die Vereinigten Staaten während des Zweiten Weltkriegs das Leben von knapp 417.000 Soldaten nicht nur, um die totalitäre Ideologie des Nationalsozialismus zu besiegen, sondern auch um den Völkermord an den europäischen Juden zu beenden. Auch der Umstand, dass in den Vereinigten Staaten mindestens ebenso viele Juden leben wie in Israel - jeweils rund 5,3 Millionen -, ist eine indirekte Folge des Holocausts: Bevor Israel gegründet wurde, waren die Vereinigten Staaten das Hauptziel für die vom europäischen Antisemitismus verursachte jüdische Emigration. In keinem anderen Land der Welt wuchs im 20. Jahrhundert die jüdische Bevölkerung so rasch wie in den Vereinigten Staaten - und, seit dem 14. Mai 1948, in Israel”, schreibt Rüb.
Möget Ihr beide weiter wachsen, Israel und Amerika!
Auf Euch kommt es an, und ICH möchte EUCH zuarbeiten,
EUER Time
(the German - der Deutsche)
Kommentar von Eisvogel
15. Mai 2008 @ 1:35
Und rechtzeitig zum Jahrestag:
Anschlag auf Einkaufszentrum in Israel
Glücklicherweise wurde niemand getötet, aber es wurden 15 Menschen verletzt, zwei Frauen und zwei Kinder schwer.
Das Gesindel feiert so wahrscheinlich seine “Nakba”, sein angebliches großes Unglück, das daher rührt, dass die Araber, die auf Aufforderung ihrer eigenen Leute Israel verließen, um nicht als Kollateralschaden verletzt zu werden, wenn die Juden von den ruhmreichen arabischen Armeen massakriert und vertrieben werden sollten, sich darüber irrten, wie die Sache dann schließlich glücklicherweise ausging.
Tja, wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein. Gut so!
Ich hoffe, dass alle Verletzten wieder vollständig gesunden und das Trauma überwinden können.
Kommentar von Dox
15. Mai 2008 @ 3:55
Schöner Beitrag, Eisvogel.
Am späten Abend lief ein sehr guter Beitrag in der ARD über die Geburt Israels. Selten habe ich so einen wahren und informativen Dokumentarfilm gesehen. Sehr schön wurde herausgearbeitet wie die beschissene Lage der Araber von Palästina entstand. Der Mufti von Jerusalem hat alle Araber ausgeschaltet, die mit dem neu gegründeten Israel sympathisierten. Ein alter Araber meinte, dass alle besser gestellten und gebildeten Araber damals lieber von Juden als von Briten regiert werden wollten. Sehr gut gefiel mir an dem Film auch, dass nicht über Frieden und zwei Staaten gequasselt wurde. Das einzige, was mich irritierte, waren alte Augenzeugen, die berichteten wie harmonisch das Leben zwischen Juden und Arabern vor der massenhaften Einwanderung der in Europa verfolgten Juden und der Staatsgründung gewesen sei. Ich glaube, dass man da etwas romantisiert. Über die hinterhältige englischen Politik damals ärgere ich mich jedes Mal, wenn ich wie in diesem Film wieder davon höre.
Deine Schilderung, wie es kam, dass du nicht auf die Hetze gegen Israel hereingefallen bist, finde ich auch sehr interessant. Ich fände es spannend darüber auch etwas von den anderen zu erfahren, die hier schreiben. Bei mir war es das liberale Elternhaus. Mein Vater hatte einen jüdischen Geschäftsfreund, mit dem er regelmäßig über die kommunistischen jüdischen Intellektuellen herzog. Nach seiner Lebenserfahrungen waren Juden in allem, was sie dachten oder taten, radikaler als Deutsche. Wenn sie Kapitalisten waren, dann kompromißlos, was ihm gefiel. Wenn sie Kommunisten waren, dann bis zur Selbstverleugnung, was ihm mißfiel. Er fand sie in jeder Beziehung lebendiger.
Als Kind habe ich den beiden Männern leidenschaftlich gern zugehört, weil es da um ein Volk ging, das ein Verrückter ermorden wollte. Das fand ich faszinierend. Später habe ich ähnliche Erfahrungen wie mein Vater gemacht. Eine meiner Freundinnen ist die unbelehrbarste Friedenskämpferin der Welt, eine Jüdin. Selbst ihre Freundin Jane Fonda hat längst die Kurve gekriegt. Obwohl ich Friedenskämpfer wie die Pest hasse, kann ich ihr nicht böse sein. Ihr laß ich alles durchgehen. Und sie verzapft den absolut größten Blödsinn. Broder hat sie und ihren Freund Spielberg im SPIEGEL mal ausgebremst. Das hätte ich nie fertig gebracht. Anders als er finde ich, dass die Juden ein besonderes Volk sind. Ich halte sie für die Elite der Menschheit. Was sie allerdings ohne die Römer nicht geworden wären. Zu deren Zeit waren sie ziemlich verbohrt und wußten mit Fortschritt nichts anzufangen. Masada war der Gipfel der Borniertheit.
Kommentar von Thatcher
15. Mai 2008 @ 7:19
Mir geht es in vielen Dingen wie von Eisvogel geschildert. Das Gehabe der Weltverbesserer und Palästinensertuchträger war mir suspekt, da sie zumeist notorische Linke waren oder linken Positionen zuneigten - und die Linken konnte ich noch nie ausstehen. Ich weiß nicht, woran das liegt.
Ich glaube, es müssen mehrere Dinge zusammenkommen, damit diese geistige Immunität entsteht. Erstens eine gehörige Portion Skepsis gegenüber allzu idealistischen und optimistischen Utopien, die gerade im Jugendalter sehr verführerisch sind. Und dazu gehört auch das Christentum: es bietet allen gängigen Gutmenschen-Steckenpferden beste Anschlussstellen, und seine inhärente Aufforderung, selbstlos und auch wider die Vernunft “Gutes” zu tun, kann, wenn kein außerchristliches Fundament (Tradition, unüberheblicher Nationalstolz, Patriotismus, Geschichtskenntnis, konservatives Weltbild etc.) vorhanden ist, in genau den Wahn ausarten, dem Pippa Bacca oder Rachel Corrie verfallen sind.
Zweitens, eine Resistenz gegenüber Gruppen- und sonstigem Konformitätsdruck ist genauso vonnöten. Die meisten Menschen lassen sich ausschließlich von den Erwartungen leiten, die andere an sie stellen, und nicht von eigenen Motiven. Das Eingebundensein in soziale Netzwerke, Klassengemeinschaften und Parteien baut, wenn Ideologen und Weltverbesserungspraktiker den Ton angeben, auf Mitläufertum und der Angst der meisten vor Ausgrenzung auf. “Mitläufer” war mir immer ein verächtlicher Begriff. Zwar war er als Entschuldigung gemeint (”er hat ja nur ein bisschen mitgemacht, stand aber nicht wirklich dahinter”), doch zumindest machen sich Mitläufer leichtfertig mitschuldig, ohne dass sie wirklich danach streben, ein großes Rad drehen zu können. Typische Feiglinge und Opportunisten. Der Wunsch, kein Mitläufer werden zu wollen, kann zwei Konsequenzen haben: erstens nicht nur halb-überzeugt mitzumachen, sondern sich vollen Herzens für die vermeintlich gute Sache zu engagieren (was dann schlimm ist, wenn die “gute Sache” keine gute ist), oder das Risiko in Kauf zu nehmen, Freunde zu verlieren und ein Enzelgänger zu werden. Alle Schulkameraden, an die ich mich erinnere, die den (übrigens nicht lehrerseitig verordneten, sondern von Idealisten unter den Schülern propagierten) Gutmenschenquatsch nicht mitgemacht haben, waren von der Klassengemeinschaft separiert; sie wurden misstrauisch beäugt, teils offen verspottet. Dem sich auszusetzen erfordert Mut und Rückgrat, welche nur wenige aufzubringen bereit sind - auch ich zu Schulzeiten nicht; ich fügte mich meist widerwillig dem Druck, was sich zersetzend auf meine eigentlichen Überzeugungen auswirkte und was ich den damaligen Propagatoren bis heute übel nehme.
Drittens braucht es eine gewisse Redlichkeit und Konsequenz. Ohne diese kommt man niemals auf die Idee, seine eigenen Motive, Wertsetzungen und Anschauungen zu hinterfragen oder gar zu revidieren. Jedem, und insbesondere Jugendlichen, ist es erlaubt, falschen Ideen und Ansichten nachzuhängen, ob sie nun selbst erbrütet oder von anderen übernommen seien. Doch spätestens dann, wenn bessere Informationen auftauchen, die den bisherigen widersprechen, steht man vor der Alternative, sein Weltbild anzupassen und seine Meinung zu ändern (und das auch fürderhin zu vertreten) - oder aber zum Fanatiker zu werden, der unpassende Informationen verdrängt und die Überbringer der unangenehmen Botschaft verfolgt. Beides wirkt gegen die kognitive Dissonanz, letzteres mündet aber allzu leicht in Bigotterie und Fanatismus.
Möglicherweise sind diese drei Faktoren auch nicht wirklich unabhängig, sondern bedingen einander oder werden durch weitere, nicht genannte Grundhaltungen erzeugt. Ohne Skeptizismus und Illusionslosigkeit käme man auch im Leben nicht auf die Idee, die Medien könnten dauerhaft manipulieren statt informieren, oder die europäischen Regierungen könnten ihre Völker an finstere Mächte verkaufen, die den irrsinnigen Plan zur Schaffung eines globalen Mischlingsvolkes ohne Bürgerrechte oder über die unmittelbare Bedürfnisbefriedigung hinausgehende Freiheiten verfolgen.
Vielleicht muss man von einigen Menschen, die man so kennt, zuerst unfassbar enttäuscht worden sein, um anderen Menschen solche Schlechtigkeiten überhaupt zutrauen zu können.
Es hat also nicht einmal besonders viel mit Israel zu tun, dass manche Menschen sturköpfiger, illusionsloser, eigensinniger und manipulationsresistenter sind als andere. Es ist eine Grundhaltung, die sich noch auf viele andere Bereiche auswirkt.
Vielleicht sollten wir aufhören, uns zu wünschen, es solle mehr von unserer Sorte geben, damit wir mehr Einfluss bekommen. Die psychologische Grundstruktur eines Menschen ist ähnlich stabil wie seine Genetik und kann nur um den Preis von Manipulation umgebogen werden. In einer pluralen Gesellschaft gibt es eben auch ein paar von uns Querköpfen, aber es ist wohl keine gute Idee, deren Zahl künstlich vergrößern zu wollen. Das würde auch nur in einer wirklichen Demokratie helfen. Aber unter den Epochen der Menschheitsgeschichte sind die demokratischen Zeiten rar gesät, und die Menschen konnten auch ohne sie leben. Wir müssen eben andere Wege finden. Die Moslems brüten in unseren Ländern wohl auch nicht, um per Demokratie legal an die Macht zu kommen, sondern um zu gegebener Zeit den Djihad an den dekadenten Europäern zu eröffnen.
Kommentar von Thatcher
15. Mai 2008 @ 10:17
Nachtrag:
Wobei ich unter “Djihad” auch die Möglichkeit verstehe, die Europäer nicht durch Kampf zu unterwerfen, sondern sie mittels demographischer Dampfwalze Jahr um Jahr näher an die Wand zu drücken und ihnen durch schiere Zahl die islamische Kultur inclusive Scharia aufzuoktroyieren. Historisch gesehen, sind wir Europäer solche Hypersensibelchen geworden, dass wir die Welt bereits untergehen sehen, wenn der Ölpreis bei $150 steht. Solche Menschen kann man bereits mit bloßer Arroganz und Dominanz zur Aufgabe ihres Kulturraums “überreden”. Wozu sollten Moslems da noch ihr Leben opfern?
Zum Glück ist Israel nicht so. Möge es lange leben, den scheußlichen Islam niederkämpfen, Kinder bekommen und Nachahmer finden. Und wenn das Judentum sich heute nicht mehr in religiösem Eiferertum ergeht, sondern infolge der jahrhundertelangen Diaspora das Beste der europäische Zivilisation und Technologie übernommen hat, europäisch-aufgeklärt denkt und die großartigen europäischen Kulturleistungen bewahrt und weiterüberliefert, dann ist Israel zum rechtmäßigen Erben Europas geworden, der unseren Nachlass in eine bessere Zeit retten wird.
Kommentar von olaf61
15. Mai 2008 @ 12:03
Ein sehr, sehr schöner Text.
Was an uns Relikten anders ist? Das Nachdenken?
Ich habe das schon mal geschrieben, aber man wird ja älter, da darf man sich wiederholen. Erziehungsgemäss war Israel mein Feind. Israel war auf der Seite der USA, damit gegen die Sowjetunion, unseren Klassenbruder, und also Feindesland. Logischerweise waren die Palästinenser die GUTEN, die Verfolgten und Arafat ein Held. Mein Stutzen kam, als arme, unterdrückte, hungernde, Arbeit suchende Palästinenser die verlassenen Siedlungen inklusive der landwirtschaftlichen Einrichtungen verwüsteten. Und die Bewaffneten zuschauten. Da dachte ich, Moment, wenn die alle Hunger haben und keine Arbeit, warum machen die dann die Infrastruktur kaputt, ungehindert? Später las ich dann auf einer Gutmenschenseite, die landwirtschaftlichen Anlagen wären nicht funktionstüchtig gewesen, Ersatzteile fehlten, aber das konnten die Plünderer ja noch nicht wissen! Ja, das wars. Und seitdem ekeln mich diese Berichte, die unser Fernsehen sendet und die Zeitungen über Israel schmieren, nur noch an. Um mich belügen zu lassen, da muss ich denen nicht noch Geld in den Rachen schmeissen.
Kommentar von Carolina
15. Mai 2008 @ 13:16
Danke, Thatcher, für diesen Text.
Warum ich eine Querdenkerin geworden bin, weiss ich nicht so genau. Es war ein weiter Weg, aber vielleicht lag es an meinem letzten Deutschlehrer. Er hat immer gegen unsere mädchenhafte Illusionen angekämpft und versucht uns zum Denken anzuhalten ohne uns zu indoktrinieren. Auf unserer Abschlussfeier sagte er in etwa folgendes:
“………..wenn ich Euch in 20 oder 30 Jahren wiedersehen sollte und Ihr habt Euch nicht verändert und weiterentwickelt, wenn Ihr noch die gleichen seid wie heute, werde ich von meiner Leistung als Lehrer sehr enttäuscht sein.”
Kommentar von stary arbat 1683
15. Mai 2008 @ 13:24
@Eisvogel.
Es war fuer mich nun im Ergebnis doch gut, im Februar (2008), ich weiss nicht mehr wann, wie und warum, auf Akte Islam, dann PI und nun eben ueber PI hier gelandet zu sein.
Zum ersten mal seit Jahrzehnten treffe ich Menschen, die denken, handeln, und auch gehandelt haben, wie ich, oder eben aehnlich wie ich.
Vorab also nochmals Dank und Bewunderung fuer deine Leistungen und wieder einen hervorragenden Beitrag da oben zum Thema dieser Tage.
Bevor ich zu dem Thema Israel und Palaestinenser etwas beitragen werde, auch an
@Thatcher eine Extra-Grussbotschaft.
Dieser Beitrag hier und heute von dir (oder ihnen) hat mir persoenlich heute sehr geholfen, denn ich bin genau der dort beschrieben Typ, zusammengefasst im Ergebnis, ausgestossen aus der Familie (ausser Mama, die steht hinter mir mit 83) keinen echten Freund mehr - aber eine handvoll guter Freundschaften (weltweit verstreut) von hoher Qualitaet,
aber, drei Blutsbrueder als beste Freunde ueberhaupt, die eigenen drei Soehne.
Man hat eben als selbstkritscher und eben staendig denkender, suchender,pruefender, zweifelnder, hinterfragender, neugieriger Mensch auch die Momente, wo man sich fragt, hatten die beiden Ex-Ehefrauen vielleicht doch Recht ..”"sieh endlich ein, es liegt an dir, nicht Milliarden Menschen liegen falsch und haben eine Macke, DU hast die Macke, werde endlich vernuenftig, pass dich endlich an, sonst wird es boese mit der enden…usw “”"
Ja, so ist das, auch die sind auf und davon, aber, ich bleibe wie ich bin, so wie wir alle hier sehr aehnlich sind, DENN WIR HABEN RECHT, ich bereue NICHTS, aber stehe zu meinen Fehlern.
So, nun aber zurueck zum Thema, ich habe durch Zufall nun eine sehr persoenliche Beziehung zu dem Thema Israel und Terror usw.
Als ehemaliger Angehoeriger des BGS (Bundes Grenzschutz - anstatt Bundeswehr konnte man dort 2 Jahre ersatzweise dienen, aus praktischen Gruenden war ich dann dort, weil 12 Minuten bei schoenem Wetter mit dem Motorrad von daheim zum Dienst - 2o Minuten Auto..) war ich also 1972 bei den olympischen Spielen als „Ordner” abgestellt.
Nach 10 Tagen froehlicher Spiele bei bestem Wetter stand ich am Morgen des 5. September ploetzlich in der Tiefgarage unter der Conollystrasse 31 einem seltsamen Typen gegenueber, eine Kaputze oder Muetze mit Schlitzen ueber dem Kopf, in der Hand eine MP, stand er am Kellerausgang des Wohnhauses der israelischen Mannschaft.
Nur wir beiden da unten , ich in froehlicher blauer Olympiauniform und weisser Schlaegermuetze, unbewaffnet, und der gab mir drohende Zeichen, mich zu verpieseln, der Ernst der Lage war mir zu dem Zeitpunkt noch nicht bewusst, die Naechte in Muenchen waren lang, man wachte waehrend des Dienstes erst im Laufe des Tages langsam auf.
Den ganzen Tag habe ich direkt gegenueber im Wohnhaus der DDR-Mannschaft das Geschehen live miterlebt, mit einem Fernglas von Kripo-Beamten konnte ich bis in das Wohnhaus schauen.
Am Folgetag war ich mit einer Angehoerigen eines ermordeten Sportlers direkt in der Wohnung und stand in Blutlachen, Blut von ermordeten israelischen Sportlern , umgebracht durch Angehoerige der Terror-Organisation Schwarzer September. http://www.olympia72.de/conollystrasse.htm
Heute (also in den letzten 3 Monaten ) , 36 Jahre spaeter durch die Informationen aus dem Internet, habe ich das Ereignis erst verarbeiten koennen aber eben auch mit furchtbaren Gefuehlen und viel intensiver noch mal durchlebt.
Damals hatte ich mich sofort nach Gruendung der GSG9 dort beworben, unter dem Eindruck dieses Erlebnisses wollte ich Berufsraecher werden,
mit 21 Jahren sah man das noch etwas anders als heute.
Weil ich koerperlich nicht den Anforderungen entsprach, bin ich nicht angenommen worden, Gott sei Dank, 1973 im Sommer wurde ich dann wieder Zivilist.
Es ist fuer mich gerade deshalb so absolut unfassbar, dass meine Nation und zu viele andere Europaer und deren Volksvertreter sich nun mehr und mehr auf die Seite dieser ganzen verkorksten Ideologen und Verbrecher stellen.
Es ist schwer, sich kurz zu fassen bei diesem Thema, deshalb bitte ich um Nachsehen, fuer diesen langen Beitrag, aber in Zukunft werde ich mich aktiv mit dieser Rueckendeckung hier bei euch arrangieren und an intelligenten und sinnvollen Gegenmassnahmen mitwirken.
@an alle Netten hier - Danke und weiter so.
Kommentar von Miles
15. Mai 2008 @ 14:37
[Ich habe den Kommentar zu EU-Vertrag - Keine Ahnung was drinsteht und trotzdem dafür (#164) verschoben. Ich finde Offtopic-Diskussionen prinzipiell nicht schlimm - im Gegenteil, manchmal entwickelt sich das in hochinteressante Richtungen. Nur wenn gerade ein ganz passender Artikel unter den neuesten ist, verschiebe ich es. Ich hoffe, das ist auch in Deinem Interesse. Eisvogel]
Kommentar von Wired
15. Mai 2008 @ 20:16
Falscher Strang, Miles.
[ist verschoben. Eisvogel]
Kommentar von Bokito
15. Mai 2008 @ 21:18
Glückwunsch Israel: wir sollten anfangen, von diesem Land zu lernen.
Kommentar von Shahirrim
15. Mai 2008 @ 23:01
Liebe Eisvogel,
vielen Dank für das Video. Zum ersten mal höre ich, was sie bedeutet, damit hast du mir einen unglaublich großen Gefallen getan.
Was deine Frage berifft, warum wir nie auf diese Propaganda reinfielen, kann ich nicht genau beantworten, aber ich denke FÜR MICH, dass Gott die Feinde seines Volkes mit Verblendung straft; so steht es jedenfalls in der Bibel. Meine christliche Erziehung hat mich davor bewahrt, darauf reinzufallen, denn ich glaube, jeder Mensch wird von Gott mit Instinkten und einem Gewissen aussattet, das Richtige automatisch zu wählen. Wenn man nicht auf sein Gewissen hört, dann stumpft man allerdings ab. Beim ersten mal Lügen hat man noch Herzrasen, beim zweiten mal weniger. Und genauso ist es mit der Propaganda. Wenn man sich einmal davon hat einlullen lassen, glaubt man tatsächich, das Einwanderung von Terroristen gut für die Toleranz ist, und das wir uns damit einen Persilschein kaufen können, keine Nazis mehr zu sein.
Ich habe, seit ich denken kann Muslime gehasst (schon weit vor 11.9.2001), aber für Hitler konnte ich mich nie begeistern.
Ich will noch ein Beispiel geben. In letzter Zeit ist mir in Fernsehshows eins aufgefallen. Man könnte es als die “Schwäche der Demokratie” zusammenfassen, da es das Problem perfekt beschreibt!
machen kann.
Was meine ich? Ich meine damit die Weicheier, die uns seit einiger Zeit überfluten. Demokraten haben ja das Problem, dass sie gewählt werden müssen. Und sie wollen möglichst von allen gewählt werden. Von Leuten die sie mögen genauso wie von Leuten die sie nicht mögen. raus kommt dabei eine heuchlerische Schweiße, die einen nur
So auch in Fernsehshows, in denen man vom Publikum abhängig ist. Leute sagen: ” Ich find ja ALLE hier nett.” Oder beim Fussball reden deutsche Nationalspieler, dass man eine Mannschaft wie die von San Marino ja nicht unterschätzen dürfe!
Aber eine Schwäche hat diese Heuchelei. Sie ist nicht überzeugend, da sie nur gesagt wird, damit man im unwarscheinlichen Fall nicht als Überheblich dasteht. Oder Big Brother
. Ja ich habe es auch mal gekuckt. Mir fiel auf, dass nur die Harmonieheuchler weiter kamen. Leute mit Ecken und Kanten wurden als Böse dargestellt und überlebten nicht lange. Die Zuschauer wollten eine Harmoniegemeinschaft sehen, die es nicht gab. Leute, die den Lügnern sagten, das sie Lügner sind wurden abgestraft und raus kam eine zum Kotzen langweilige Show, die sich keiner mehr ansieht.
Ich denke, das wir deswegen auch nie auf diese Propaganda hereinfielen, da die Menschen, die sie sagten, es besser wussten und selber nicht von ihr Überzeugt waren.
Anders bei Worten wie “soziale Gerechtigkeit”. Die fand ich mal ganz klasse, da ich ja davon profitiert hätte. Erst durch PI & Co. hab ich ja die Fratze des Sozialismus kennengelernt. Und beim Umweltschutz und Klima bin ich teils immer noch anderer Meinung als ihr, da ich ja meine eigenen Beobachtungen mache.
Aber ich scheife zu sehr ab, was ich sagen wollte ist:
Eretz Israel, es lebe der jüdische Staat.
Ich freue mich auf den Tag, an dem der dreckige Felsendom in die Luft gejagt und der Tempel Salomos wieder erbaut wird. Dann ist es auch nicht mehr lang bis zur Rückkehr Christi.
Möge der Islam eines Tages neben denn Göttern des Olymp Platz nehmen und keiner mehr an ihn glauben.
@ stary arbat 1683
Das war ein schöner Beitrag von ihnen. Auch ich habe nicht viele Freunde, aber die, die ich habe, stehen zu 100% hinter mir. Und meine große Familie. Ich bin zwar erst 23, aber ich habe schon verstanden, das die meisten Menschen zu faul/dumm zum selbstständigem Denken sind. Und ehrlich zu sich sind fast gar keine. Ich muss sagen, dass ich es mir gut vorstellen kann, wie es ist, von der Familie fallen gelassen zu werden. Denn ich komme aus einer christlichen Sekte, und nur die Seite von meinem Vater steht hinter uns, ein Teil der Familie meiner Mutter hat uns als Ungläubige/Abgefallene aufgegeben. Ich wünsch ihnen viel Kraft für die Zukunft.
Ich kann da keine Ratschläge geben und will es auch nicht, aber ich bin z. B. jemand, dem die anderen egal sind. Ich bin auch eher jemand, der liebend gern alleine ist, zu viele Menschen nerven mich. Ich bin nur hier auf diesen Seiten, da ich das Prinzip verfolge, dass kein Mensch über einen anderen befehlen darf (Ausnahme Eltern bei ihren Kindern). Wenn man dieses Prinzip genau verfolgt, dann gebe es keine Unterdrückung mehr. Aber viele wollen sich befehligen lassen. Ich habe aufgehört verblödete Menschen zu bepredigen z. B. Muslime. Man kann nicht alle retten und sich mit jedem verstehen, manche wollen einfach nicht. Ich bin auch alles andere als perfekt. Aber wahre Freunde wissen das!!!
Kommentar von submarine1
16. Mai 2008 @ 0:36
Eisvogel, Dein Artikel gefällt mir sehr gut. Vielen Dank.
Gestern morgen las ich ein Interview mit dem ehemaligen israelischen Botschafters in Deutschland, Avi Primor, in der Rheinischen Post, (14.Mai 2008, Seite A5).
Er wurde befragt:
“Was ist die größte Fehlleistung Israels?”
Antwort Primor:
“Die Tatsache, dass wir den Weg zum Frieden noch immer nicht gefunden haben. Wir waren zwar nicht die Aggressoren, aber wir haben auch nicht genug Wert auf den Frieden gelegt und tun das auch heute noch nicht, sondern lassen uns von den Siedlern, einer extremistischen Minderheit, einschüchtern.”
Und weiter, Frage:
“Was ist dann die grösste Gefahr für den Fortbestand Israels?”
Antwort Primor:
“Die Besetzung der Palästinenser-Gebiete. Sollte es uns gelingen, sie auf Dauer fortzuführen, werden wir am Ende noch glauben, dass die Palästinensergebiete uns gehören. Dann werden wir die Gebiete samt ihrer Bevölkerung annektieren müssen. Dies wäre eine demographische Gefahr für unseren Staat. Verleihen wir der annektierten Bevölkerung die Staatsangehörigkeit, wird sie bald eine nicht-jüdische Mehrheit bilden und könnte den jüdischen Staat auf demographische Weise abschaffen. Andererseits sollten wir die Besatzung wie gehabt fortsetzen, wird die arabische Welt ihr umfassendes Friedensangebot aufgeben. Wir haben eine historische Chance -die Araber bieten uns Frieden, weil sie den Iran fürchten.”
Es ist ein ziemlich ausführliches Interview, dass ich hier nicht vollständig wiedergeben kann.
Ich muss zugestehen, dass mich die Antworten etwas irritieren. Wahrscheinlich liegt es daran, dass ich doch zu wenig weiss. Vielleicht kennt man auch Einzelheiten nicht.
Ob es je Frieden dort geben wird?
Ich wünsche Israel Frieden.
Kommentar von Dox
16. Mai 2008 @ 0:36
stary arbat 9
“Weil ich koerperlich nicht den Anforderungen (der GSG 9) entsprach, bin ich nicht angenommen worden, Gott sei Dank…”
Warum Gott sei Dank?
Kommentar von Time
16. Mai 2008 @ 0:48
Hallo allerseits,
einige von Ihnen erinnern sich vielleicht noch an die obskuren Läden für “Ehehygiene”, die es früher gab, und die man heute “Sexshop” nennt. Sex bzw. Geschlechtsverkehr, ein Thema, das auch in der Bibel gelegentlich vorkommt, wird von dieser poetisch und vornehm als “Erkennen” bezeichnet (zB. “Und Adam erkannte sein Weib…” - 1. Mose/4,1). Ich kann Sie sicher nicht wirklich in Erstaunen versetzen, wenn ich schreibe, dass dieses Thema im Koran und im Hadith nicht nur eine herausragende Bedeutung hat, sondern auch recht derb-direkt, eben räuberbandenhaft, daherkommt.
Hier ein paar Kostproben aus dem Kloran (leider, leider - wie so oft - aus dem “Zusammenhang” gerissen…):
„Erlaubt ist euch, (sogar, T.) zur Nacht des Fastens eure Weiber heimzusuchen.“ (2/183; Recl. S.48) - „… suchet sie heim, wie Allah es euch GEBOTEN hat.“ (2./222; S.54) - „Eure Weiber sind euch ein ACKER. Gehet zu euerm Acker, von wannen IHR wollt.“ (2./223; S.54) - „Und so ihr eine Gattin gegen eine andere EINTAUSCHEN wollt…“ (4./24; S.91) - „Und verwehrt sind euch verheiratete Frauen AUSSER denen, die eure Rechte besitzt (dh. verheiratete Sklavinnen, T.).“ (4./28; S.92) - Die rechtschaffenden Frauen sind GEHORSAM… Diejenigen aber, für deren Widerspenstigkeit ihr fürchtet – warnet sie, verbannet sie in die Schlafgemächer und SCHLAGT sie.“ (4./38; S. 93) - „Wohl ergeht es den Gläubigen,… die sich der Weiber enthalten – es sei DENN ihrer Gattinnen oder derer, die ihre Rechte besitzt (ihrer Sklavinnen, T.).“ (23./1 bis 6; S.321)
Wenn Jesus sagt (Matth.19/12): “Denn etliche ENTHALTEN sich der Ehe…”, so sagt der Antichrist (24./32; S.332): “VERMÄHLT die Ledigen unter euch…”.
Die SEXUELLE Disposition ist für Orks DIE fundamentale menschliche Position: Mensch (=Mann) sein, ist für den Mohammedanismus gleichbedeutend mit SEXUELL sein. Bei ihnen heißt es daher nicht “Cogito ergo sum”, sondern “Coitus ergo sum”. Im Hadith (al Buhari, Reclam) ist unter XXIX/5, S.329 nachzulesen, dass Klo einem Anhänger “die vollständige sexuelle Enthaltsamkeit” VERBOT. Ein gewisser Abdulla berichtet dort weiterhin: “Wir waren mit (Klo, T.) auf einem Kriegszug und hatten keine Frauen dabei. Daher sagten wir zu (Klo, T.): “Ist es nicht besser, wenn wir uns KASTRIEREN lassen?” Er verbot uns das, erlaubte uns aber, Frauen für eine begrenzte Zeit zu ehelichen.”
Der heilige Klo, der Pferderennen veranstaltete (XXVIII/12/S.306) und im Besitz des schnellsten Kamels war (XXVIII/13/S.307, Name ist der Red. bekannt), hatte natürlich auch die meisten Frauen (XXIX/3, S.328). Er hatte von Alla zunächst die EXKLUSIVE Erlaubnis bekommen, einen Harem mit unbegrenzter Mitgliederzahl zu unterhalten (33./49; S.398/399): „O Prophet, wir erlauben dir deine Gattinnen,… und die Sklavinnen, die deine Rechte besitzt von dem, was Dir Allah an Beute gab, und die Töchter deines Oheims und deiner Tanten väterlicherseits sowie die Töchter deines Oheims und deiner Tanten mütterlicherseits,… und jedes gläubige Weib, wenn es sich dem Propheten schenkt, so der Prophet sie zu heiraten begehrt: ein BESONDERES Previleg für dich vor den Gläubigen.“ Alla sprach: „Du kannst, wen du willst von ihnen, abweisen, und zu dir nehmen, wen du willst und nach wem du Verlangen trägst von jenen, die du verstießest; es soll keine Sünde auf dir sein (33./51; S.399).“
Um die endlose Bewerberinnenschar etwas zu regulieren, erließ der Blutsäufer jedoch später folgende Anweisung: „Dir sind hinfort keine (weiteren, T.) Weiber mehr erlaubt noch darfst du für sie (die vorhandenen Gattinnen, T.) andre Gattinnen eintauschen, wenn dir auch ihre Schönheit gefällt, es sei denn für die Sklavinnen (33./52; S.399).“ Da konnte es dann Frauen, die sich mit Vehemenz dem Antichristen als Gattin anboten, so ergehen, wie in XXIX/8, S. 332 geschildert: “(Klo, T.) betrachtete sie von oben bis unten und senkte dann den Kopf”. Daraufhin bewarb sich ein Gefolgsmann, der wie sich heraustellte, als Brautgabe aber nur allerhöchstens die Hälfte seines Lendenschurzes zu geben imstande gewesen wäre. Klo beließ es daher bei der Rezitation einiger Koranstellen als Brautgabe und vermählte die beiden…
Den vorhandenen Gattinnen, nach Auskunft von Anas neun, wohnte Klo ALLESAMT in JEDER Nacht bei (XXIX/3, S.328). Nach Qatada (V/3, S.75) hatte Anas jedoch sogar von 11 Frauen gesprochen und auf Qatadas Frage, ob Klo soviel Kraft habe, geantwortet: “Er hat die Kraft von 30 Männern!”
Aber Klo war nicht nur der Traum jedes Porno-Regisseurs, er war vor allem der GANGBOSS. Dies mußten zwei seiner engsten Gefährten schmerzlich erfahren. Der erste war Dihya, der von Klo als Beuteanteil eine Frau erbeten hatte und nach Genehmigung Safiya Bint Huyai auswählte. Als der Blick des Chefs jedoch etwas später “auf Safiya fiel, sagte er zu Dihya: “Such dir… eine andere Frau aus (VIII/7, S.101)”… Das war für Dihya noch glimpflich gelaufen. Bedeutend härter erwischte es Zaid Ibn Harita, der zunächst Klos Sklave war, dann jedoch von diesem freigelassen, adoptiert und mit Zainab Bint Djahsh verheiratet wurde. Irgendwann geschah es, dass Klo sein Auge auf sie warf, problematisch war allerdings das geltende Recht, welches Adoptivsöhne mit leiblichen gleichstellte und also verbot, dass Klo die Tochter seines “Sohnes” Zaid heiraten konnte. Aber für jedes Problem hatte Alla ja bekanntlich die passende Offenbarung parat, in diesem Fall: “… keine Sünde sei, die Gattinnen ihrer Adoptivsöhne zu heiraten… Und Allahs BEFEHL ist zu tun (33./37 bis 38; S.397/398)”, und so konnte Klo die Tochter seines Sohnes - Zainab, die damals 38 Jahre alt war - im Jahr 627 ehelichen.
Ich könnte jetzt noch eine Legion pikanter Weisungen zur Rasur im Intimbereich oder zum Umgang mit der Menstruation bringen, möchte Ihren Blick jedoch vielmehr auf folgende Hadithe lenken: In VIII/7, S.99 erfahren wir zunächst, dass Klo die Oberschenkel als “Schamteil” bestimmt hatte. Jedoch habe Anas die entblößten Oberschenkel seines Chefs gesehen. Zaid Ibn Tabit, Klos Sekretär, berichtete freimütig, dass der Boss eine Offenbarung hatte, während sein OBERSCHENKEL AUF ZAIDS SCHENKEL LAG (dabei sei Klos Bein so schwer geworden, dass Zaid Angst hatte, sein Bein werde zerquetscht). Komische Pose zum Diktat, oder? Aber was sagen Sie dazu: “Sieben Männer sind es, die (Alla, T. Der Dimmi-Übersetzer Ferchl - er wird dafür bezahlen - schreibt hier immer GOTT) … unter seinen Schutz nehmen wird: (folgen drei und dann diese, T.:) die BEIDEN MÄNNER, die einander um Gottes willen LIEBEN, die in ihrer Liebe zu (Alla, T.) zusammenkommen und auseinandergehen…” uijuijui… Und dann gibt es da noch eine interessante Stelle in XXIX/11, S.336: “Wenn jemand ein homosexuelles Verhältnis zu einem Jungen hat, darf er die Mutter auf keinen Fall heiraten.” Dies wird von al Buhari in Zweifel gezogen nach dem Motto “Vergewaltigen Sie Mutter UND Sohn, das ist echt ok. für Alla!” Hauptsacheschwanzrein…
In der FAZ vom Mittwoch wurde über den marokkanischen Erfolgs-Schriftsteller Abdellah Taia berichtet. “Insbesondere die Beziehungen zwischen den Geschlechtern sind streng geregelt. Ab einem bestimmten Alter werden die Jungen und Mädchen sorgsam voneinander getrennt. Das, berichtet Taia, lasse die Homosexualität zu einer recht verbreiteten Praxis werden”, liest man in der FAZ.
Nur eben nicht erwischen lassen… erpressbar bleiben… dumm bleiben… arme, arme, Mohammedanisten… GEBOREN, Bürger zu sein, GEBOREN Freunde zu sein, GEBOREN, das Licht zu sehen, BEISSEN sie in die helfende Hand, werfen sich zurück in den finsteren Pfuhl… in das Haus der LÜGE, und zerfleischen sich aus Enttäuschung und schierem Wahnsinn selbst… Sie sollen damit aufhören! Sie KÖNNEN doch GERETTET werden!
Meint TIME
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PS: Mammut-Gardinenstanges “Geburtstagsgrüße” an Israel (”verfaulender Rattenkadaver”) haben das Format der Äußerungen von Goebbels, welcher sich und seine ganze Familie selbst gerichtet hat. Da ist der Junkie an der Ecke wirklich ehrenhafter. China zB., Indien und Japan sind mE. in dem Maße erfolgreich, indem sie jüdisch und nordamerikanisch sind. Israel und USA: Auf diese beiden Nationen kommt es mE. an. Hold on! Aber ich mache auch mit, ICH, Time, geboren als Deutscher, der als Deutscher sterben wird!
Kommentar von Manfred
16. Mai 2008 @ 1:34
Ich war schon immer für Israel, auch zu Zeiten linkester Verblendung. Das lag zum einen an meiner Erziehung: Meine Mutter war allein schon deshalb leidenschaftlich pro-israelisch, weil sie ihren Vater, meinen Großvater, nicht ausstehen konnte, der bei der Waffen-SS gewesen war. Zum anderen lag es an Ephraim Kishon.
Bevor ich mich mit dem Islam beschäftigte, dachte ich manchmal, Israel könnte ein wenig großzügiger sein. Muss das denn sein, ausgerechnet Bibi und Scharon zu wählen? Macht den Palis ein faires Angebot, dann werden sie schon zur Vernunft kommen. Dachte ich.
Dann beschäftigte ich mich mit dem Islam. Zunächst durchaus wohlwollend, schließlich ist es ja nicht verkehrt, sich fünfmal täglich Zeit für Gott zu nehmen und einen starken Familiensinn zu haben. Dann immer skeptischer. Und je mehr ich begriff, wie die einzelnen Züge des Islam miteinander zusammenhängen, desto mehr begriff ich auch, dass es überhaupt nicht darauf ankommt, ob eine arabische Organisation “säkular” oder “islamistisch” ist - die islamische Mentalität durchtränkt sie alle, und diese Mentalität lässt nur eines zu, nämlich die Feindschaft gegen den Rest der Welt und gegen alles, was nicht islamisch ist. Und ich begriff, dass Israel keine Chance auf Frieden mit diesen Leuten hat.
Kommentar von stary arbat 1683
16. Mai 2008 @ 10:33
““““DOX 16. Mai 2008 @ 0:36
stary arbat 9: “Weil ich koerperlich nicht den Anforderungen (der GSG 9) entsprach, bin ich nicht angenommen worden, Gott sei Dank…”“““““
Warum Gott sei Dank? fragt DOX berechtigt !!
Aus heutiger Sicht meinte ich das „Gott sei Dank“ – bezogen auf meinen persönlichen Lebenslauf und die bis heute gesammelten Erfahrungen.
Erstens ist man als Querdenker nicht geeignet für solche eine Organisation, hier ist ja absoluter Gehorsam und Eingliederung oberstes Gebot, man hat nur zu funktionieren fast wie ein programmierter, ferngesteuerter Roboter, mit der Bereitschaft, sein eigenes Leben für das Erreichen eines bestimmten Zieles zu opfern.
Das Privatleben ist sehr eingeschränkt und man befindet sich im Einsatz ausschliesslich im Bereich des höchstmöglichen Gefährdungspotenzials für das persönliche Wohlbefinden, denn GSG9- und SEK-Einsätze sind ja immer verbunden mit Gewaltverbrechen und schwerstkriminellen Gegnern. ( Ein guter Schulfreund diente in der SEK und hat drei Schussverletzungen aus verschieden Einsätzen).
Das ganze bei unangemessener Entlohnung und damit schlechter Absicherung der Familie im Augenblick des Ausfallens durch Berufsunfähigkeit oder Tod. Weiterhin belastet man die Familie ja sehr, weil die natürlich ständige äusserst besorgt ist , wenn der „Papa“ im Dienst ist, und das zu recht.
Weiterhin würde ich mich heute selbst ohrfeigen, wäre ich noch „Staatsdiener“ für diese verlogene, kriminelle, egoistische Bande von Heuchlern und Verrätern in meiner „Regierung, und obendrein selber ein „Staatsdiener“ für ein überwiegend verblödetes, abgestumpftes, desinteressiertes Volk, gleich einer Herde blökender Schafe, die man in den Tunnel treibt, damit der Inter-City sie zermalmt.
Der typisch deutsche Michel würde in letzter Sekunde vor dem Einschlag des Zuges noch brüllen, „ich verklage sie, sie hätten bremsen müs….klatsch !!!“““
Nein und nochmals nein, seit der Grundschule, mit den Rohrstockhieben auf meinen Rebellenarsch, stand fest, ich akzeptiere nur, was ich glaube, ich glaube nur, wenn ich persönlich geurteilt und entschieden habe – und bin bereit, jederzeit vorhandenes Wissen durch neue Einsicht oder Erfahrung zu ersetzen.
Es waren sehr gute Sätze dort oben, „““Vielleicht muss man von einigen Menschen, die man gut kennt, zuerst unfassbar enttäuscht worden sein, um anderen Menschen solche Schlechtigkeiten überhaupt zutrauen zu können.“““““
Genau das ist leider zwingend erforderlich, unfassbare Enttäuschungen, Betrugsversuche usw. bei weltweiten Aktivitäten formen ständig, machen immer kritischer, leider auch unglücklich. Das Problem dabei ist, wenn das natürliche Grundvertrauen nach und nach schwindet eben durch die persönlichen, negativen Erfahrungen, dass damit jede Kommunikation mit neuen Gesprächspartnern doppelt belastend ist, denn jedes Wort, jede Geste durchläuft ja das inzwischen im Bewusstein installierte „Viren-Trojanerprogramm“,
jede Information von nicht vertrauenswürdigen Personen, also denen, die noch nicht zum geprüften „inneren Kreis“ gehören, jede Information wird also sehr kritisch unter die Lupe genommen und grundsätzlich hinterfragt, egal ob im geschäftlichen Bereich, bei den medialen Informationen oder neuen Bekanntschaften.
Damit ist das Leben für alle Menschen, die klare Worte und Verhältnisse lieben, sehr kompliziert und unbefriedigend geworden. Wir verplempern ja nun mehr Zeit mit der Analyse als mit sinnvoller Aktion. Noch nie im Leben war ich so angespannt wie in den letzten 3-4 Monaten, seit ich mich mit dieser Problematik hier so intensiv beschäftige- ich habe vor Jahren mal den Satz gelesen :“Sei schlau, bleib doof..“
Da steckt auch viel Wahrheit drin, aber der Rückwärtsschritt fällt uns allen sicher sehr schwer, deshalb kann man wirklich nur dankbar sein, dass wir über das internet verfügen und dieses Medium nutzen können, solche „Interessengemeinschaften“ wie diese hier zu bilden, es bietet uns die Möglichkeit, Grundvertrauen zurück zu gewinnen und durch Gedanken- und Erfahrungsaustausch auch etwas Entlastung zu erfahren und vielleicht auch Hoffnung und Perspektiven zu schaffen.
Kommentar von Time
16. Mai 2008 @ 13:03
Hallo allerseits,
die FAZ berichtet heute vom Besuch des amerikanischen Präsidenten in Israel.
“In seiner Ansprache vor der Knesset wünschte Bush dem israelischen Volk auf Hebräisch Glück für seine Zukunft und pries Israel “als die freieste Demokratie im Nahen Osten”. Auch im Jahr 2068 werde der dann 120 Jahre alte jüdische Staat zu den großen Demokratien der Welt gehören. “Die israelische Bevölkerung mag nur gerade etwas mehr als sieben Millionen Menschen stark sein. Aber wenn diese gegen Terror und das Böse kämpfen, werden daraus 307 Millionen, denn Amerika ist mit dabei”, sagte Bush unter dem Jubel der Abgeordneten. “Wir glauben daran, dass Religionsfreiheit für bürgerliche Gesellschaften grundlegend ist. Deswegen verurteilen wir den Antisemitismus in jeder Art, ob er von jenen kommt, die das Recht Israels auf seine Existenz in Frage stellen, oder von jenen, die ihn stillschweigend in Kauf nehmen”, sagte Bush weiter. Mit Blick auf Iran sagte er: Es wäre “ein unverzeihbarer Betrug an künftigen Generationen”, wenn Teheran die gefährlichste aller Waffen erhielte: “Amerika steht an Ihrer Seite und ist entschieden gegen den iranischen Wunsch nach Atomwaffen.” Er sehne sich nach dem Tag, an dem Muslime “die Leere der Vision von Terror und die Ungerechtigkeiten dieser Sache erkennen”. In der arabischen Welt hofften die Menschen darauf, “in freien und unabhängigen Gesellschaften” leben zu können”, liest man in der FAZ.
K.F./FAZ liefert dazu folgenden Kommentar: “Die Botschaft des amtierenden Präsidenten unterschied sich krass von jener, die einer seiner Vorgänger kürzlich vortrug: Hatte Jimmy Carter Israel und den Vereinigten Staaten die Notwendigkeit des Dialogs mit der militanten Hamas nahezubringen versucht, so bestritt dies Bush rundheraus. Amerika werde niemals mit Mördern verhandeln, die Israel zu vernichten geschworen hätten. Das richtete sich auch an Iran, dessen Präsident mehrfach mit Vernichtungsphantasien aufgefallen ist. Wer amerikanische “Sicherheitsgarantien” für Iran für den Schlüssel zur Lösung des Atom-Konflikts hält, der muss sich sagen lassen, er träumt. Nicht alle Amerikaner werden das Bündnis mit Israel in ähnlich biblisch-glühenden Worten beschreiben, wie Bush es vor der Knesset tat, aber eine große Mehrheit wird in der Sache eher bei ihm als bei Carter sein. Und mindestens zwei Möchtegernnachfolger werden nicht die Spur an der engen Beziehung zu Israel rütteln. Dessen Sicherheit ist ein “vitales Interesse Amerikas” - diese glasklare Festlegung prägt Washingtons Nahost-Politik heute, und sie wird sie auch weiterhin leiten.”
Gruß, Time
PS: in meiner #16 hatte ich gegen Ende bei den “beiden Männer, die sich lieben”, die Quelle vergessen: X/16, S.142
Kommentar von Deep Roots
16. Mai 2008 @ 19:00
Wunderbarer, leidenschaftlicher Artikel, Eisvogel! Die Nachtschicht hat sich ausgezahlt.
Ich habe die Palis nie leiden können. Als Bub dachte ich, „Pälastinenser“ wäre ein anderer Ausdruck für „Terrorist“ (kein Scherz!); in meiner Jugendzeit haben die ganzen Terrorakte ab München 1972 stattgefunden, und in weiterer Folge hat bei mir eine gegenteilige Solidarisierung stattgefunden, als Olaf61 sie für seine Jugendzeit beschreibt. Die Israelis, das waren die, die auf unserer, der westlichen Seite waren, während die Palis ebenso wie all die anderen Terroristen weltweit von der Sowjetunion unterstützt wurden und als deren Stachel im Fleisch des Westens agierten.
Mir gefiel die entschlossene Art, wie die Israelis sich ihrer Feinde erwehrten, während die Politiker im Rest des Westens zagten und zauderten, und damals fand das auch allgemein noch Zustimmung.
Ich erinnere mich da an eine Karikatur (ich glaube, das war nach der Entebbe-Aktion), wo ein israelischer Soldat mit umgehängter Uzi einer Konferenzrunde erschrockener UNO-Politiker eine tote Riesenratte mit der Aufschrift „PLO“ am Schwanz baumelnd präsentiert.
Ich dachte mir da so ungefähr: „JAA! So gehört sich das! Die scheißen sich nix!“
Und in diesem Sinne war die Karikatur wohl auch gemeint.
Außerdem habe ich das ganze Pro-Palitum ebenso wie Thatcher immer mit „Links“ assoziiert, und die Palifetzenträger waren ja auch meist linke Studentenschnösel und solche, die sich ihnen zumindest anpassen wollten. In meiner Jugend hat es das bei uns aber kaum bis gar nicht gegeben; das kam erst eine Weile danach auf.
Getrübt wurde meine Pro-Israel-Einstellung allerdings später eine Zeitlang durch die antiösterreichische Stimmungsmache seitens des World Jewish Congress und Israels im Zuge der Causa Waldheim und der ÖVP-FPÖ-Koalitionsbildung von 2000 – beides politische Entwicklungen, die nichts mit den Juden zu tun hatten und sich auch nicht gegen sie richteten (wobei in beiden Fällen die SPÖ der eigentliche Anstifter des Wirbels war – sind halt notorisch schlechte Verlierer). Es würde aber nicht zur feierlichen Stimmung dieses Artikels passen, diese alten Geschichten ausführlicher aufzuwärmen. Und es waren halt doch nur Politiker und Funktionäre, von denen keiner mehr im Amt ist.
In dieser Zeit der Mißstimmung (in der ich zwar auch schon anti-moslemisch eingestellt war, aber noch nicht so viel über den Islam wußte), habe ich aber ähnlich wie Manfred in seiner # 17 schreibt gemeint, die Israelis könnten ruhig etwas konzilianter gegenüber den Palis sein.
Im Gefolge von 9-11 habe ich mich dann eingehender über Geschichte und Wesensart des Islams informiert, über seinen unbedingten Herrschaftsanspruch, seinen Dünkel des ewigen Besitzanspruchs auf alle Gebiete, die ihm jemals unterworfen waren (und darüber hinaus auf die ganze Welt), über Jihad und Dhimmitude und alles, was damit zusammenhängt, und da wurde mir klar, daß Israel sich keine einzige der Konzessionen gegenüber den Moslems leisten kann, die immer wieder von ihm verlangt werden. Denn die würden alles ausnutzen, wären nie zufrieden und hätten auch dann noch nicht genug, wenn sie ganz Israel in die Finger kriegen könnten.
Ad multos annos, Israel.
We ’ve had some ups and downs, but we ’re still playin’ together.
Deep Roots.
Kommentar von stary arbat 1683
16. Mai 2008 @ 19:03
Es ist erfreulich, das die Menschen in Israel zum Geburtstag ihrer Nation solche verbindlichen Worte von einem Mann der Tat hören durften, der noch “Chef” einer der stärksten Nationen der Erde ist.
Waschlappen-Geblubber hören sie genug aus anderen Mäulern.
Kommentar von Dox
17. Mai 2008 @ 2:53
stary arbat 18
danke für deine Antwort, die ich gut verstehe. Unsere Politikerpfeifen machen es einem zweifellos schwer, sein Leben für Deutsche einzusetzen, die in einem entführten Flugzeug sitzen oder sonstwie in der Gewalt von Erpressern sind. Bei Blackwater ist man, was Bezahlung und Fürsorge für Hinterbliebene angeht, wesentlich besser aufgehoben. Dort hat man wirklich das Gefühl respektiert zu werden. Tageslohn 600 Dollar für bloße Anwesenheit und gestaffelte Prämien bis zu 100 000 Dollar für extrem lebensgefährliche Einsätze. So gehört sich, keine Frage. Trotzdem glaube ich, dass du ein stolzer GSG 9-er geworden wärst. Noch haben es die Medien-Pissnelken nicht geschafft, der GSG 9 ans Bein zu pinkeln. Und selbst wenn, als Elitesoldat bezieht man seine Genugtuung aus Heldentaten, die einem niemand nehmen kann, auch die Friedenstussi nicht, die man befreit hat und einem hinterher vorwirft, mit ihren Entführern zu hart umgegangen zu sein. So etwas steckt man weg wie den heimlich zugesteckten Orden der deutschen Regierung. Scheiß drauf und zwar auf alle beide.
Das einzig wichtige ist, dass man aufgeblasenen Kriminellen gezeigt hat, wo es lang geht, wenn sie an Spezialisten geraten. Es ist unvergesslich und sogar besser als Sex mit der Liebe seines Lebens. Letzteres kann man jahrelang täglich wiederholen. Ersteres bleibt einmalig und ist für Enkel spannender als Grimms Märchen.
Kommentar von Ratio
17. Mai 2008 @ 5:02
Es lebe Israel.
Die Musels/Palis sollen sich verduften.
Amen.
Kommentar von Eisvogel
17. Mai 2008 @ 10:09
Vielen herzlichen Dank für die sehr interessanten Antworten. Ich glaube, es kristallisiert sich wirklich trotz aller Unterschiede ein gemeinsamer Punkt von Israelfreunden heraus: Eine gewisse Abneigung, sich “Bewegungen” anzuschließen, denen viele angehören. Was Thatcher so gut ausdrückt als “der Wunsch, kein Mitläufer werden zu wollen”.
Bei mir war es wie bei Shahirrim - die christliche Prägung der Kindheit. Ich war zwar nicht in einer Sekte, sondern evangelisch, aber immer mit Distanz zur Kirche, in die man zwar ging, die man aber (einschließlich des Pfarrers) auch für einen Hort potentiell verweltlichter und unchristlicher Menschen hielt, die nicht so recht bibelfest sind und das Wort Gottes ernstnehmen.
Mir wurde oft bei Hinweisen meinerseits, dass andere Leute dies aber so und so sehen oder machen, gesagt: “Wir sind aber nicht andere Leute!”
Das hat mich als Kind und Jugendliche geärgert, irgendwie hat es sich aber doch verinnerlicht. Heute bin ich froh drüber und es passt auch gegenüber den Mainstreammedien, der Politik, der political Correctness und all unseren Gegnern:
“Wir sind aber nicht andere Leute!”
Obwohl ich den Glauben im Gegensatz zu Shahirrim später verloren und bis heute nicht wiedergefunden habe, weiß ich inzwischen, dass sehr viel davon geprägt ist, ich bin sicher, auch die Unmöglichkeit, jemals Israels Recht auf dieses Land in Frage zu stellen, kommt aus dieser Quelle. Bei mir war das eindeutig zuerst emotional und dann erst mit Fakten untermauert.
Bis ich vor rund sieben Jahren anfing, im Internet politisch zu diskutieren, war ich höchst ahnungslos und wusste auch nicht mehr als der selbstgerechte typische Israel”kritiker”. Ich dachte nur immer: Egal. Trotzdem. Da war München 1972 (vielen Dank, stary arbat für Deinen Augenzeugenbericht), da waren die Kriege, die Intifada, da waren die Bilder nett aussehender Menschen aus Israel und hassverzerrt brüllender oder schmieriger Scheusale auf der anderen Seite. Auch die MSM konnten nicht vollkommen die Wirklichkeit ausblenden. Und ja, Manfred: Ephraim Kishon darf man natürlich auch nicht vergessen.
Die Diskussion im Internet erforderte, dass ich mich mit Fakten befasste, weil es sonst peinlich geworden wäre. Es war sehr angenehm zu erkennen, dass sie meine Haltung untermauerten und ihr nicht widersprachen. Im Gegenteil: Das intensive Befassen mit den Fakten und vor allem die Erkenntnis, was für fürchterliche Lügen verbreitet und weitgehend akzeptiert werden, machten mich “radikaler” proisraelisch und mutiger, auch die tabuisierte Ansicht zu vertreten, dass die hochheilige “Zwei-Staatenlösung” falsch ist. Es braucht keine Zwei-Staatenlösung. Es gibt bereits eine 23-Staaten-Lösung - 22 arabische Staaten und einen jüdischen.
Meine Abneigung gegen den Islam (und nicht nur gegen “islamistische Terroristen”) kam dann u.a. auch als Nebenprodukt des Faktenstudiums raus.
Das ist ein interessanter Gedanke, Thatcher. Ich war bisher immer auf der Suche, was uns anders macht - nicht aus dem Grund der Selbstbeweihräucherung sondern ähnlich der AIDS-Forscher, die sich mit Menschen befassen, die jahrzehntelang HIV-positiv sind und dabei keine Krankheitssymptome zeigen.
Aber ich glaube, Du hast Recht. Diese “Forschung” ist sinnlos - selbst wenn man das Ergebnis vollkommen kennen würde, man könnte es nicht anwenden.
Kommentar von Eisvogel
17. Mai 2008 @ 10:21
@Shahirrim: Der deutsche Text in dem Video oben ist nicht die wörtliche Übersetzung der Hatikvah. Genaugenommen ist es noch nicht mal eine freie Übersetzung sondern ein völlig anderer Text mit ungefähr dem gleichen Grundgedanken. Es muss eben irgendwie ans Versmaß der Melodie passen und sich dann auch noch reimen. Die wörtliche Übersetzung ist:
Man vergleiche dazu die Hymne des tollen neu zu schaffenden Terroristenstaates:
Kommentar von Eisvogel
17. Mai 2008 @ 10:38
Ich krieg schon wieder einen Hass.
Da schaut Euch mal an, was das verkommene Pack völlig ungeniert und selbstverständlich zum Besten gibt - mit israelischem Strom! Und mit Essen auf Rädern von der EU incl. Spanien, das ihnen bereits “gehört”, und Rom, das sie erobern wollen - natürlich wie den Rest Europas und nebenbei Amerika auch.
Nicht dass ich glaube, dass der Abschaum das schafft - ich glaube nur, dass sie sehr viel Unheil anrichten, während sie es versuchen. Und in Teilen könnten sie es wirklich schafffen. Gaza haben sie schon “judenrein” gemacht und bis Kosovo “serbenrein” ist, wird es nicht mehr lange dauern.
Rom erwähnt der Ar§§§ nur extra, weil es die heilige Stadt des Christentums ist - genauso wie sie besessen von Jerusalem sind, weil es die heilige Stadt des Judentums ist.
Vom Meer bis zum Fluss! Er sagt: Vom Jordan bis zum Mittelmeer. Er gibt klar und deutlich seine Bestellung auf!
Und unsere Politiker - alle! - einschließlich des amerikanischen Präsidenten (des so genannten Hardliners) und sogar einschließlich der israelischen Regierung tun so, als ob die ein kleines in zwei Teile zerrissenes Ländchen nehmen würden, das fortan friedfertig Seit an Seit mit Israel lebt.
Sind die verrückt??????
Was müssen die Moslems eigentlich noch sagen und tun, dass man ihnen glaubt?
Müssen sie das tumbe Idiotenvolk der Politiker und Medien und der Masse der westlichen Bevölkerung am Kragen packen und ihnen den Kopf auf die Tischkante knallen und bei jedem Knall ins Gesicht schreien: WIR WOLLEN ALLES!
Ich hätte nichts dagegen, wenn sie’s tun würden.
Nein… ich hätte gar nichts dagegen.
Leider würde das wohl auch nichts nützen. Die würden nach Luft schnappen und jedes Mal, wenn ihre Schädel wieder oben sind, vom “legitimen Selbstbestimmungsrecht des palästinensischen Volkes” und dessen “humanitärer Katastrophe” faseln, die durch den “menschenrechtsverletzende israelischen Staatsterrrismus” verursacht ist.
Wir leben als normale Menschen eingesperrt in einem Irrenhaus!
Kommentar von stary arbat 1683
17. Mai 2008 @ 10:43
@TIME sagt”"”Hold on! Aber ich mache auch mit, ICH, Time, geboren als Deutscher, der als Deutscher sterben wird!”"” Bin auch dabei !!!!!!!!!!
Gute Worte - und ein typisch deutscher nickname-gruss an TIME.Bin auch dabei !!!!!!!!!!stary arbat-auch ein typisch deutscher nickname-haha.(stary arbat ist die berühmte fussgängerzone in moskau-habe dort ganz persönliche und äusserst beeindruckende erinnerungen!!!)
@dox 22 Unfassbar für mich dein nickname-habe eine us-firma besessen´, teil des namens war dox, gute erinnerungen, 6-stellig versnkt!!!hihi-eigentlich schon zuviel info in der öffentlichkeit - risiko- scheiss egal, bin ja ein ehrenmann !!!
Also , deine Worte dort oben- Volltreffer, Spiegel meiner Seele, Gedanken, Gefühle, habe soeben nochmal auf youtube mogadishu geschaut:
http://de.youtube.com/watch?v=zHoYnXefkqk
http://de.youtube.com/watch?v=eN3916rzoA0
Die Haltung der Israelis habe ich auch bewundert, seit ich denken kann, damit meine ich auch die Reaktionen, sofort Vergeltung für Angriffe gegen das Volk, die überlebenden Attentäter von München haben sie ja auch weltweit gejagt und ausgeschaltet.
Unser taktischer Fehler(Regierung meine ich-) 1972 war, das Angebot der Israelis nicht an zu nehmen, die Befreinung durch israelische Spezialisten durchführen zu lassen, es hätte sicher eine bessere Chance gegeben und wir hätten diese Riesenverantwortung abgeben können.
So haben wir vor den Augen der ganzen Welt jämmerlich versagt - wieder in Deutschland, und dann auch noch während der Spiele des Friedens. Na gut - Geschichte.
Wie man sieht, haben unser Politiker NICHTS gelernt - die Katastrophe heute ist München mal 1000 Millionen.
Nun wird wieder typisch deutsch, eben richtig oder garnicht, nicht eine 11-köpfige Mannschaft geopfert, jetzt wird mal eben ganz Europa ausgeliefert mit Auswirkungen für die gesamte Menschheit, inkl. Israel, denn wir schwächen deren Position ja auch - ich muss mich ständig kneifen, man kann es nicht fassen, und jeden Tag nur Nachrichten, die für den “Untergang” sprechen. Muss pausieren - und nachdenken. Byby
Kommentar von stary arbat 1683
17. Mai 2008 @ 10:52
Guten Morgen Eisvogel - muss das sein ???
Dieses VIDEO zum Frühstück - mir kocht das Blut, nicht auf leeren Magen, bis gleich…………….
Kommentar von olaf61
17. Mai 2008 @ 11:58
Ja, das ist die pure Verachtung von Seiten des Westens, der blanke Rassismus, den die Gutschwätzer anderen immer vorwerfen. WIR wissen es besser, was der Islam ist, die Schäubeles, Blairs, Bushs, die Roths, alle diese Knalltüten, die erklären, Islamismus gibt es völlig ohne Islam und Töten im Koran, das ist eine Auslegungssache von, bring ihm Geschenke, bis schlagt ihn tot, die Muslime legen ihn eben immer nur falsch aus. Das ist totaler westlicher Rassismus und Dünkel, unterm Motto, die armen Wilden wissen doch gar nicht, was sie reden. Wir wissen es, wir wissen es besser und nötigenfalls halten sie auch der Familie Saud oder dem Osama Dingsda einen Vortrag, dass Islam doch ganz anders ist. Friedlich eben, vernünftig und jede menge tolerant.
Kommentar von Time
17. Mai 2008 @ 15:11
Hallo allerseits,
Winston Churchills “Kreuzzug gegen das Reich des Mahdi” erscheint ab gestern erstmals auf Deutsch als Fortsetzungsroman in der FAZ. In seiner Einführung beschreibt Hubert Spiegel, dass Churchill als Kavallerie-Leutnant in der legendären Schlacht von Omdurman 1898 den letzten Angriff der Kavallerie in der Geschichte des britischen Empire mitritt, während die neuen Maxim-Maschinengewehre den Feind reihenweise niedermähten. Innerhalb von fünf Stunden wurden “9700 feindliche Soldaten getötet, das sind zweiunddreißig pro Minute: Der moderne Krieg, der Krieg der Massenvernichtung, hat begonnen. Die einzige britische Einheit, die bei Omdurman nennenswerte Verluste erleidet, ist die Churchills. Er selbst erschießt innerhalb von Sekunden drei mit blankem Säbel heranstürmende Derwische mit seiner Mauser-Pistole: “Wie einfach, einen Menschen zu töten”, wird er in seinem Buch “My Early Life” darüber schreiben”, berichtet Spiegel.
Im Jahre 1900 stellte Mark Twain ihn dem New Yorker Publikum als “Held von fünf Kriegen, Autor von sechs Büchern und künftigen Premierminister von England” vor. Georg Brunold (Ex-Afrikakorrespondent der NZZ und Übersetzer des “Mahdi”) fügt den Worten Mark Twains eine aufschlussreiche, fünf Jahre später zu Papier gebrachte Selbstbeschreibung Churchills hinzu: “Wir alle sind Würmer, doch ich glaube, ich bin ein GLÜHwurm.” Mohammed Ahmed hingegen, der Mahdi, der zum heiligen Krieg, zum Jihad, aufrief und den mohammedanistischen Orkstaat in Sudan errichten wollte, ist mit den heutigen gewaltbereiten Jihadisten in vieler Hinsicht vergleichbar. Seine Vision war ein ERDumspannender Orkstaat, eine Vision, die Churchill allerdings nicht ÜBERMÄSSIG ernst nahm (and so do Time). Der Sudan indessen, “das Land von der Größe Westeuropas, ist die einzige STAATLICHE Bastion der islamisch-fundamentalistischen Weltbewegung. Die islamische Theokratie, die dort nach dem Staatsstreich von 1989 errichtet wurde, ist eine rassistische Militärdiktatur, wie sie schon der Mahdi auf erstaunlich modern anmutende Weise anstrebte”, so Spiegel. Hm, sieht so aus, als ob man sich recht bald mal wieder um den Sudan kümmern sollte…
Stiff upper lip!
Time
Kommentar von Carolina
17. Mai 2008 @ 15:54
@ Eisvogel
“Leider würde das wohl auch nichts nützen. Die würden nach Luft schnappen und jedes Mal, wenn ihre Schädel wieder oben sind, vom “legitimen Selbstbestimmungsrecht des palästinensischen Volkes” und dessen “humanitärer Katastrophe” faseln, die durch den “menschenrechtsverletzende israelischen Staatsterrorismus” verursacht ist.
Wir leben als normale Menschen eingesperrt in einem Irrenhaus!”
Da kann ich Dir nur zustimmen. Das empfinde ich genauso.
Ich habe mit grossem Interesse die Kommentare von Gubbelgobbel über den uner