Wie The Transatlantic Conservative berichtet, soll ein britischer Blogger - Lionheart (Bild links stammt von seiner Seite) - wegen Aufstachelung zum Rassenhass verhaftet werden, wenn er in sein Land zurückkehrt. Er hält sich zur Zeit in Amerika auf.
PI hat seine Botschaft aus dem Exil ins Deutsche übersetzt:
Die kulturelle Waffe in den Händen des modernen Dschihad in Großbritannien bringt die Opposition zum Schweigen, indem sie unsere eigenen Gesetze gegen uns verwendet — Die dummen, dreckigen Ketzer, wie Muslime uns hinter verschlossenen Türen gegenüber ihren Kindern nennen würden.
Was ist aus meiner Heimat geworden, dem Land, für das meine Vorväter gekämpft haben und gestorben sind auf den Schlachtfeldern der Welt, wenn eines ihrer Kinder gezwungen wird jahrelanger Gefangenschaft entgegenzusehen für das Einstehen, für das Gute und Richtige in der britischen Gesellschaft?
Wenigstens haben meine Worte der Wahrheit offenbar die Augen und Ohren der Leute erreicht, gemessen an den Kräften, mit denen man mich jetzt zum Schweigen zu bringen versucht —Tyrannei der Dritten Welt, in dem was als Demokratie des 21. Jahrhunderts gilt!
Wen habe ich getötet? Wen habe ich gedroht zu töten? Niemanden. Alles, was ich getan habe, war, über meine Realität auf einem Computerschirm zu schreiben. Jetzt droht mir das Gefängnis in meinem eigenen Land, weil ich für mich selbst und andere eingestanden bin.
Was ist mit denen passiert, die mein Leben bedroht haben oder die meine Freunde getötet haben – NICHTS - dies ist die britische Gerechtigkeit des 21. Jahrhunderts.
Lionheart bloggt aus der englischen Stadt Luton, einer Gemeinde, die seinen Berichten nach die Frontlinie der Al Kaida in England ist und auch einer der Ausgangspunkte für die Terroranschläge in London vom 7. Juli 2005 war. Im Jahr 2007 war Lionheart der englischen Polizei bei der Ermittlung gegen pakistanische Moslems behilflich, die auch zu einer Verhaftung führten. Daraufhin sah er sich Morddrohungen von Moslems ausgesetzt und wurde von der Polizei, der er zuvor geholfen hatte, im Stich gelassen.
Er musste sein Geschäft aufgeben, sein Heim verlassen, er wurde zum Vagabund im eigenen Land. Er berichtet sogar das Uneheuerliche, Unvorstellbare, dass Familienmitglieder von ihm im vergangenen Jahr aufgrund seiner Arbeit ermordet wurden. Hier sein Bericht.
Zuerst holten sie die englischen Blogger….
titelt Gates of Vienna in Anlehnung an das bekannte Zitat von Pastor Martin Niemöller zum Thema. Ein Zitat, das uns mahnen soll, nicht zu schweigen, nur weil wir (noch) nicht selber betroffen sind. Am Ende könnte keiner mehr da sein, der für uns spricht. Aber das ist nicht der einzige Grund, nicht zu schweigen:
Es geht vor allem auch darum, einem von uns zu zeigen, dass er nicht alleine ist, zu versuchen, ihm zu helfen - ganz unabhängig davon, ob wir befürchten, dass uns das früher oder später auch passieren könnte oder nicht.
PI hat die Adresse der Botschaften Ihrer Majestät in Deutschland, Österreich und der Schweiz veröffentlicht. Ich halte im allgemeinen nicht viel davon, alle möglichen Stellen anzuschreiben. In diesem Fall könnte es sinnvoll sein und Lionheart helfen.