Gilad Shalit - immer noch Israels verlorener Sohn

von Eisvogel um 00:03 am 25. Juni 2007 | 4 Kommentare

UPDATE am 26.6.2007: Gilad lebt, das ist eine wunderbare Nachricht. Aber er ist leider schwerkrank. Wie der Focus berichtet, hat auch die Hamas an den Jahrestag gedacht und offenbar versucht, die besondere Trauer der Familie und vieler Israelis, die mit ihr fühlen, zu einem Druck der eigenen Bevölkerung auf die israelische Regierung auszunutzen, den Forderungen nachzukommen. Die Regierung hat das erwartungsgemäß abgelehnt - die Situation hat sich ja auch nicht geändert, denn die Möglichkeit des Austausches bestand schon von Anfang an. Was sich möglicherweise geändert hat, ist nur die Einstellung der Bevölkerung gegenüber der Regierung: in psychologischer Kriegsführung sind die Djiahdisten leider immer wieder erfolgreich. Ihre Perfidie im Anheizen von Spaltungen - sei es zwischen Europa und den USA durch 9-11 oder hier zwischen mitfühlenden Israelis und der Regierung, die hart bleiben muss - ist erschreckend genial.

Es bleibt  zu hoffen, dass es vielleicht "inoffizielle" Wege zu Gilads Rettung gibt oder dass es einer MIlitäreinheit gelingt, ihn gewaltsam zu befreien. Hier geht’s weiter zu meinem ursprünglichen Artikel von gestern: (weiter …)

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Political Correctness und Höflichkeit

von Eisvogel um 09:01 am 12. Juni 2007 | 2 Kommentare

Manchmal wird das Wort "Political Correctness" so benutzt, als ob es eine politisierte Form der Höflichkeit wäre. In der Tat kann es bei oberflächlicher Betrachtung auch so erscheinen. Es ist sowohl unhöflich als auch politisch inkorrekt, wenn man einen Behinderten mit abschätzender Miene anglotzt oder wenn man beim Dönerkauf dem netten Verkäufer einfach so ins Gesicht sagt, man hielte den Islam für einen unsympathischen und gefährlichen Irrglauben.

Aber ist Political Correctness wirklich nur ein anderes Wort für Höflichkeit oder ist sie vielleicht etwas anderes, das sich nur in manchen Fällen mit Höflichkeit deckt? (weiter …)

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40 Jahre danach: Der Sechstage-Krieg

von Eisvogel um 09:57 am 5. Juni 2007 | Bisher keine Kommentare

Heute vor 40 Jahren, am 5. Juni 1967, begann der dritte israelisch-arabische Krieg, der als Sechstagekrieg in die Geschichte eingehen sollte. Vieles hat sich seit diesen Tagen geändert, insbesondere dahingehend, wie Israel in der deutschen Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Wenn die harte Wende weg von mitfühlender Sympathie mit dem kleinen tapferen Volk Israel, das sich der Vernichtungswut einer immensen arabischen Übermacht ausgesetzt sah, und hin zu einem belehrenden und teilweise aggressiven Antizionismus auch erst nach dem Jom-Kippur-Krieg 1973 und der mit ihm einhergehenden Ölkrise einsetzte - nach Israels erstaunlichem und grandiosem Sieg im Sechstage-Krieg waren die ersten Vorboten dafür bereits am Horizont zu erkennen. (weiter …)

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Islam ohne Allah - Teil 2: Nichts mit dem Islam zu tun?

von Eisvogel um 21:28 am 28. Mai 2007 | 1 Kommentar

Wenn ich im Folgenden das Gesamtkonzept Islam in drei verschiedene Bereiche aufspalte, bedeutet das nicht, dass ich der Ansicht bin, es würde auch drei unterschiedliche Lehren geben oder nur Teile davon wären durch den Koran legitimiert. Es gibt aber unterschiedliche Menschen, die sich nur an Teile des Gesamtkonzeptes halten.Und vor allem ist eine klare Aufspaltung notwendig, weil Moslems und Islam-Apologeten diese auch ständig vornehmen - allerdings nicht klar, sondern wild durcheinander - und damit zu absichtlicher Vernebelung, unabsichtlicher Verwirrung und Fehleinschätzungen beitragen. (weiter …)

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Islam ohne Allah - Teil 1: Islam und Islamismus

von Eisvogel um 21:34 am 23. Mai 2007 | 1 Kommentar

Der Satz “Der Islam ist eine Religion des Friedens” dürfte wohl die meisten PI-Leser nur noch zu einem müden Lächeln bewegen. Aber wie ist es, wenn wir bei dem Satz die zwei letzten Worte weg lassen. “Der Islam ist eine Religion.” Stimmt es dann? Die Antwort ist ehrlicherweise: Leider ja. Der Islam gehört zu den Weltreligionen und er hat zweifellos wichtige Merkmale einer Religion. Er hat aber auch noch Merkmale, die üblicherweise nicht zu einer Religion gehören.Der Islam ist ein allumfassendes Lebenskonzept, das eine politische Ideologie, ein Rechtssystem, eine soziale Ordnung, eine gewisse Weltsicht und psychische Grundhaltung und unter anderem auch eine vollständige Religion mit Eingottglauben, Propheten, heiligen Schriften, etc. enthält. Westliche Islamkritiker, die nicht müde werden, diese Information wider den Mainstream zu verbreiten, befinden sich damit in voller Übereinstimmung mit allen traditionellen und den anerkannten unter den zeitgenössischen Islamgelehrten, für die an dem Konzept al-Islam din wa daula (Der Islam ist Religion und Staat) keinerlei Zweifel besteht. In seiner Islamischen Deklaration von 1970 schrieb der spätere bosnische Präsident Alija Izetbegovic (page 19):

“Die Geschichte kennt keine wahrhaft islamische Bewegung, die nicht gleichzeitig auch eine politische Bewegung war. Das liegt daran, dass der Islam ein Glaube ist, aber auch eine Philosophie, ein moralischer Kodex, eine Ordnung der Dinge, ein Lebensstil, eine Atmosphäre - alles in einem, eine umfassende Lebensweise …”

Und damit hat er auch Recht. Das ergibt sich nicht nur daraus, dass man selbstverständlich beim Erforschen einer Religion zur Kenntnis nehmen sollte, was ihre Gelehrten und Intellektuellen sagen, sondern auch aus den heiligen Schriften des Islam selbst, dem Koran, den Hadithen und vor allem der Person Mohammeds, der Politiker, Kriegsherr und rechtliche Instanz war, was er auch nie zu verbergen suchte, sowie aus der islamischen Geschichte. (weiter …)

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Zivilcourage ist, wenn einer aufsteht und laut sagt, …

von Eisvogel um 20:24 am 2. Februar 2007 | 1 Kommentar

Ich möchte vier Geschichten erzählen.

 

Die erste Geschichte ist von mir ( so wie sich’s gehört: der Esel geht immer voran ) und sie trug sich vor vielen Jahren zu, als ich meine erste richtige Arbeitsstelle antrat.

Neben einigen netten Männern gab es in der Abteilung außer mir noch zwei Frauen, die sehr eng miteinander befreundet waren. Sie nahmen mich in ihre Zweiergruppe auf, man ging stets schön brav in Geschlechtertrennung zum Mittagesssen und wir trafen uns auch privat. Eine davon mochte ich sehr, die andere war - um’s offen auszudrücken - eine rotzfreche dumme Nuss, die sich stets in den Vordergrund drängte, unlustige Witze riss, über die man pflichtschuldigst lachen musste, kaum ein interessantes Gesprächsthema kannte und darüber hinaus auch noch eine Ultra-Emanze war, die mir einfach nur auf die Nerven ging. Ich verstand nicht, wie die nette Kollegin mit so jemandem befreundet sein konnte. Andererseits hatte ich selber aber auch eher mehr Kontakt zu der Nervtöterin als zu der Netten - einfach deshalb, weil sie aufdringlich war und mich ständig zu Hause anrief. Ich zog mich - obwohl das mein einziger Kontakt in der neuen Stadt war - so gut es ging von Aktionen zu dritt zurück und blieb oft alleine zu Hause. (weiter …)

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Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus

von Eisvogel um 20:16 am 1. Dezember 2006 | 1 Kommentar

Eigentlich stimmt das Sprichwort – wörtlich genommen – überhaupt nicht. Zumindest nicht im Schwarzwald, wo gar nichts rausschallt, wenn man in den Wald hineinruft. Man muss sich, um diesen Effekt zu erzielen, schon auf Alpengipfel bemühen. Es stimmt auch bei den USA nicht. Der hässliche europäische Antiamerikanismus, der seit Jahrzehnten Richtung USA schallt, hat bisher sehr wenig Widerhall gefunden. Erstaunlicherweise scheinen uns die allermeisten Amerikaner trotzdem zu mögen.

Ich habe oft – wenn ich in amerikanischen Foren und Blogs lese – gedacht: “Ohje, Jungs und Mädels, das ist so nett von Euch, wie Ihr Euch Sorgen um die Eurabisierung Europas macht. Euer selbstverständliches Zusammengehörigkeitsgefühl zu uns ist so liebenswert. Zum Glück können so wenige von Euch deutsch. Es wäre ein hartes Erwachen, wenn Ihr in unseren Foren lesen würdet. (weiter …)

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Noble Americans - Edle Amerikaner

von Eisvogel um 20:15 am 30. November 2006 | 1 Kommentar

Und noch ein langer Brief

 


Ich find’s ja fast ein bisschen peinlich. Gestern hatte ich das Bedürfnis, meine Vorstellungen von einem Dialog mit der islamischen Welt in einem Brief an Moslems darzulegen. Und gestern Abend schaute ich dann noch in Jihad Watch rein - und fand einen Brief in der umgekehrten Richtung vor. Dieses Mal sogar von jemandem, der wirklich was zu melden hat, leider sehr viel zu melden hat und der nach Präsident Bush und Bundeskanzlerin Merkel nun seine weisen Worte an die edlen Amerikaner ganz allgemein richtet: Achmedinedschad.
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Der Dialog

von Eisvogel um 20:13 am 29. November 2006 | 82 Kommentare

Ein nicht ganz wörtlich zu nehmender - aber dennoch durchaus ernst gemeinter - Vorschlag

Mir wurde oft vorgeworfen, dass ich einen Dialog mit der islamischen Welt rundheraus ablehnen würde. Das ist absolut nicht der Fall. Ich halte Dialog für höchst wichtig und bin auch bereit, mit Erzfeinden zu reden. Ich bin nur nicht bereit, mit Leuten zu reden, die nichts zu melden haben oder beim Dialog zu lügen bzw. hinzunehmen, dass ich belogen werde.

Deshalb hier ein Wunschtraum, wie ich mir den Ansatz zu einem echten Dialog mit der islamischen Welt vorstelle: (weiter …)

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Plastikwörter

von Eisvogel um 13:34 am 17. November 2006 | 1 Kommentar

Die Sprache einer internationalen Diktatur 

In letzter Zeit ist es mir mehr und mehr unmöglich geworden, politischen Diskussionsrunden wie zum Beispiel Sabine Christiansen oder dem Presseclub zu folgen. Eigentlich bin ich ziemlich überzeugt davon, nicht übermäßig dumm zu sein, aber es gelang mir weniger und weniger, mich auf das in solchen Runden Gesagte zu konzentrieren. Am schlimmsten ist es, wenn Spitzenpolitiker anwesend sind. Ich nehme mir vor, meiner demokratischen Bildungspflicht nachzukommen, aber ich ertappe mich ständig dabei, dass ich abschweife, dass ich - während einer unserer gewählten Vertreter von der dringenden Notwendigkeit einer nachhaltigen Förderung der Integrationsbemühungen spricht - anfange, die Form seiner Ohren zu studieren, nach physischen Anzeichen von übermäßigem Alkoholkonsum in seinem Gesicht zu fahnden oder darüber zu sinnieren, welcher der Anwesenden die hässlichste Krawatte hat.

Wenn man richtig Glück hat, ist Claudia Roth dabei, die für eine Frau ein reiches Anschauungsfeld dafür bietet, welche Fehler man beim Styling auf keinen Fall machen sollte. Oder der Leipziger Imam mit dem Zauselbart: Er regt dazu an, sich männliche Personen aus dem Bekanntenkreis im Imam-Kostüm vorzustellen, und man muss lachen, wenn’s klappt. Sabine Christiansen selber taugt wunderbar dafür, das schlechte Gewissen darüber, dass man faul auf dem Sofa rumkuschelt und Rotwein plus Chips konsumiert, etwas zu minimieren. Ok. Man will zwar immer abnehmen (das ist ein unerschütterliches Naturgesetz), aber den Anblick vor Augen zu haben, dass das in Verbiesterung ausarten kann, ist tröstlich für die weibliche Seele. (weiter …)

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