Gilad Shalit - immer noch Israels verlorener Sohn
UPDATE am 26.6.2007: Gilad lebt, das ist eine wunderbare Nachricht. Aber er ist leider schwerkrank. Wie der Focus berichtet, hat auch die Hamas an den Jahrestag gedacht und offenbar versucht, die besondere Trauer der Familie und vieler Israelis, die mit ihr fühlen, zu einem Druck der eigenen Bevölkerung auf die israelische Regierung auszunutzen, den Forderungen nachzukommen. Die Regierung hat das erwartungsgemäß abgelehnt - die Situation hat sich ja auch nicht geändert, denn die Möglichkeit des Austausches bestand schon von Anfang an. Was sich möglicherweise geändert hat, ist nur die Einstellung der Bevölkerung gegenüber der Regierung: in psychologischer Kriegsführung sind die Djiahdisten leider immer wieder erfolgreich. Ihre Perfidie im Anheizen von Spaltungen - sei es zwischen Europa und den USA durch 9-11 oder hier zwischen mitfühlenden Israelis und der Regierung, die hart bleiben muss - ist erschreckend genial.
Es bleibt zu hoffen, dass es vielleicht "inoffizielle" Wege zu Gilads Rettung gibt oder dass es einer MIlitäreinheit gelingt, ihn gewaltsam zu befreien. Hier geht’s weiter zu meinem ursprünglichen Artikel von gestern: (weiter …)




