<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	>

<channel>
	<title>Acht der Schwerter</title>
	<atom:link href="http://www.acht-der-schwerter.com/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.acht-der-schwerter.com</link>
	<description></description>
	<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 13:20:04 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.6</generator>
	<language>en</language>
			<item>
		<title>Thank you, Irish friends!</title>
		<link>http://www.acht-der-schwerter.com/2008/06/13/thank-you-irish-friends/</link>
		<comments>http://www.acht-der-schwerter.com/2008/06/13/thank-you-irish-friends/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 13:20:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eisvogel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Eigene Beiträge]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.acht-der-schwerter.com/?p=302</guid>
		<description><![CDATA[Die Iren haben den EU-Vertrag abgelehnt.

Das ist eine sehr gute Nachricht. Natürlich ist es vermutlich eine Illusion, zu glauben, das würde das Ermächtigungsgesetz von Lissabon stoppen, aber es ist zumindest ein massiver Tritt in die Weichteile der EU-kraten und das ist schön. Der Reformvertrag wird immer mit dem Makel behaftet sein, dass das einzige Volk, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.n-tv.de/Iren_sagen_Nein_zur_EU_Reformvertrag_gescheitert/130620082508/978987.html" target="_blank">Die Iren haben den EU-Vertrag abgelehnt.</a></strong></p>
<p><img src="http://www.acht-der-schwerter.com/wp-content/uploads/2008/06/fertig.gif" alt="" /></p>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="float: left;" src="http://www.acht-der-schwerter.com/wp-content/uploads/2008/06/fertig1.gif" alt="" width="305" height="213" />Das ist eine sehr gute Nachricht. Natürlich ist es vermutlich eine Illusion, zu glauben, das würde das Ermächtigungsgesetz von Lissabon stoppen, aber es ist zumindest ein massiver Tritt in die Weichteile der EU-kraten und das ist schön. Der Reformvertrag wird immer mit dem Makel behaftet sein, dass das einzige Volk, das überhaupt gefragt wurde, NEIN dazu gesagt hat, so wie auch die Franzosen und Niederländer zu seinem Vorläufer NEIN gesagt haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Und es liegt auch an uns, dafür Sorge zu tragen, dass dieser Makel nicht vergessen wird.<span id="more-302"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Und es wird sich hoffentlich auch in den 26 anderen Ländern endlich die Frage stellen: Warum hat man eigentlich uns nicht gefragt? Im Grunde müssten sich diese Frage auch diejenigen stellen, die den EU-Vertrag befürworten, wenn sie es nicht aus dem Grund tun, eine totalitäre Herrschaft zu wollen, sondern aus dem Grund, weil sie zwar Demokraten sind aber irrigerweise annehmen, der Vertrag wäre positiv.</p>
<p style="text-align: justify;">Die EU-kraten werden darauf so deutlich antworten müssen, wie es <a href="http://www.acht-der-schwerter.com/2008/05/11/die-geburtsstunde-des-eurabischen-imperiums/" target="_blank">Barroso</a> bereits getan hat:</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;"><em>Referenden machen den Zustimmungsprozess zu europäischen Verträgen immer komplizierter und weniger vorhersehbar,”</em></p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;"><em>[Ich rate]“jeden Mitgliedsstaat, es sich zweimal zu überlegen, ein Referendum in Betracht zu ziehen”</em></p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;"><em>“Ich war als Premierminister für ein Referendum, aber es macht unser Leben mit 27 EU-Mitgliedsstaaten schwieriger. Wenn über die Schaffung der Europäischen Gemeinschaft oder die Einführung des Euro ein Referendum abgehalten worden wären, denken Sie, dass das durchgegangen wäre?”</em></p>
<p style="text-align: justify;">Wir können jetzt vielleicht die EU zwingen, solche Dinge immer lauter und deutlicher zu sagen. Und vielleicht wird es endlich auch einmal zur Kenntnis genommen, wie elitär-besserwisserisch und offen antidemokratisch diese Organisation ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie wird es jetzt weitergehen?</p>
<p style="text-align: justify;">Aus Frankreich kommen sehr widersprüchliche Reaktionen. Der französische Premierminister spielt den &#8220;guten Bullen&#8221;, der sich demokratisch gibt:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://derstandard.at/?url=/?id=3374993" target="_blank">Es wird keinen Lissabonner Vertrag mehr geben, wenn die Iren ihn im Referndum ablehnen.</a></p>
<p style="text-align: justify;">Ist das glaubwürdig?</p>
<p style="text-align: justify;">Im Hintergrund werkeln aber schon die &#8220;bösen Bullen&#8221;, z.B. sinniert der französische EU-Staatssekretär hingegen über eine &#8220;juristische Lösung&#8221; und einen &#8220;Dialog mit dem irischen Volk&#8221;, was sich für mich anhört wie &#8220;mal ein ernstes Wörtchen mit den Iren reden&#8221;, wobei ihnen klargemacht wird, wie gut die EU ein kleines Land am Rande Europas wirtschaftlich schikanieren kann, wenn sie will. Tatsächlich gehört Irland nämlich zu den Mitgliedsländern, die von der EU wirtschaftlich und finanziell mit am meisten profitiert haben. Dennoch haben viele Iren die politische Freiheit und die Souveränität ihres schönen Landes wirtschaftlichen Leckerlis vorgezogen. Hut ab!</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Mitschrift/Pressekonferenzen/2008/06/2008-06-09-pk-merkel-sarkozy.html" target="_blank">Merkel und Sarkozy</a> haben schon im Vorfeld - neben der Äußerung, dass &#8220;wir alle&#8221; (wer eigentlich?) auf ein Ja hoffen, <span>klargestellt, </span></p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;"><span><em>dass man davon ausgehen kann, dass es eine gemeinsame Reaktion von Deutschland und Frankreich zu jeder Art des Abstimmungsausgangs gibt. </em>(Merkel) </span></p>
<p style="text-align: justify;">und<em><br />
</em></p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;"><em>&#8220;</em><span><em>wie immer die Iren sich auch entscheiden mögen ‑ wir hoffen natürlich, dass Irland, das gezeigt hat, dass es eine moderne Wirtschaft auf die Beine stellen kann, indem es auf Europa zurückgreift, zustimmen wird ‑, wird es eine deutsch-französische Initiative dazu geben.&#8221; </em>(Sarkozy)</span></p>
<p style="text-align: justify;">Irgendwie hört sich das etwas bedrohlich an.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.mehr-demokratie.de/2026.html" target="_blank">Das Europaparlament</a> hat bereits lange im Vorfeld mit 499 zu 129 Stimmen (bei 33 Enthaltungen) die Verpflichtung abgelehnt, das irische Referendum anzuerkennen.</p>
<p style="text-align: justify;">Trotz alledem: Danke Irland. Danke von Herzen. Dieses Votum wird nicht bedeutungslos bleiben. Wenn es vielleicht auch nichts ändert, wird es zumindest die EU ein Stückchen mehr als antidemokratisch entlarven.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.acht-der-schwerter.com/2008/06/13/thank-you-irish-friends/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Die Hinrichtung Großbritanniens</title>
		<link>http://www.acht-der-schwerter.com/2008/06/09/die-hinrichtung-grosbritanniens/</link>
		<comments>http://www.acht-der-schwerter.com/2008/06/09/die-hinrichtung-grosbritanniens/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Jun 2008 10:12:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eisvogel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Übersetzungen - Fjordman]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.acht-der-schwerter.com/?p=301</guid>
		<description><![CDATA[
Original erschienen im Brussels Journalnam 5. Juni 2008: The Execution of Britain
Ich verteidige alle westlichen und sogar alle ungläubigen Länder gegen den islamischen Djihad aber ich muss zugeben, dass ich mich Großbritannien besonders nahe fühle, und zwar nicht nur wegen der langandauernden kulturellen und historischen Verbindungen zwischen Skandinavien und den britischen Inseln, sondern auch deshalb, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img src="http://acht-der-schwerter.freehostia.com/wp-content/uploads/2007/06/fjord.jpg" alt="" width="567" height="112" /></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Original erschienen im Brussels Journalnam 5. Juni 2008: <a href="http://www.brusselsjournal.com/node/3322" target="_blank">The Execution of Britain</a></strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich verteidige alle westlichen und sogar alle ungläubigen Länder gegen den islamischen Djihad aber ich muss zugeben, dass ich mich Großbritannien besonders nahe fühle, und zwar nicht nur wegen der langandauernden kulturellen und historischen Verbindungen zwischen Skandinavien und den britischen Inseln, sondern auch deshalb, weil ich das Gute schätze, das aus der britischen Kultur erwachsen ist. Es macht mich daher umso trauriger, mitanzusehen, wie gedemütigt diese große Nation heute ist und wie viele <a href="http://www.brusselsjournal.com/node/2773" target="_blank">Einheimische sich gezwungen fühlen</a>, das zu verlassen, was einstmals ihr Land war.<span id="more-301"></span>Im Mai 2008 wurde der 18-jährige <a href="http://www.brusselsjournal.com/node/3288" target="_blank">Ben Smith</a> bei einer Routinekontrolle angehalten. Der Polizeibeamte bemerkte eine englische Flagge auf der Hutablage und befahl ihm, diese zu entfernen, weil es &#8220;rassistisch gegenüber Immigranten&#8221; sei. Etwas vom ersten, was fremde Mächte üblicherweise bei ihrer Invasion in ein Land tun, ist die nationalen Symbole zu verbieten. Die Tatsache, dass man in Teilen Großbritanniens die englische Flagge nicht mehr zeigen darf - wie auch in den Niederlanden, Schweden, Frankreich usw. - zeigt, dass das Land tatsächlich unter Besatzung steht, nicht nur von Moslems, sondern auch von Multikulturalisten und Globalisten aller Art.</p>
<p style="text-align: justify;">In einem Essay mit dem Titel <a href="http://www.progressive.org/media_mpzinn070106" target="_blank">&#8220;Put away the flags&#8221;</a> schreibt Howard Zinn, der linke Autor des Bestsellers A People&#8217;s History of the United States:</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;">&#8220;An diesem 4. Juli [amerikanischer Nationalfeiertag] tun wir gut daran, Nationalismus und all seine Symbole zurückzuweisen: Seine Flaggen, seine Treuegelöbnisse, seine Hymnen, sein gesungenes Bestehen darauf, dass Gott Amerika herausheben und segnen soll. Ist nicht der Nationalismus - diese Hingabe an eine Flagge, eine Hymne, eine Grenze, die so hart ist, dass sie zu Massenmord führt - eines der größten Übel unserer Zeit, zusammen mit Rassismus und religiösem Hass?&#8221; Er schließt &#8220;Wir müssen unser Treue der menschlichen Rasse geloben und nicht nur irgendeiner Nation.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Das Problem dabei ist, dass Rechte nur von souveränen Staaten geschützt werden können, die ihre territoriale Integrität aufrecht erhalten. Wie soll die &#8220;globale Gemeinschaft&#8221; oder die &#8220;menschliche Rasse&#8221; Herrn Zinns Freiheiten schützen? Damit eine freie Gesellschaft funktioniert, muss der Staat zum Wohle seiner Bürger Gesetze erlassen und diese innerhalb seines Territoriums durchsetzen. Anders ist eine selbstbestimmte Regierung nicht möglich. Um dieses Territorium gegenüber Aggressionen von außerhalb verteidigen zu können, muss sich das Volk mit etwas identifizieren können, das mehr ist als einfach nur ein zufälliger Teil auf der Landkarte. Indem man souveräne Staaten beseite schafft, schafft man die Grundlagen einer freien Gesellschaft an sich beiseite. Möglicherweise wünschen ja manche Gruppierungen auch genau das?</p>
<p style="text-align: justify;">Der britische Außenminister Milliband äußerte Ende 2007, dass die Europäische Union erweitert werden und auch <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/politics/7095657.stm" target="_blank">islamische Nationen in Nordafrika und Nahost</a> umfassen sollte. Der französische Präsident Sarkozy und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel <a href="http://www.jihadwatch.org/dhimmiwatch/archives/020187.php" target="_blank">bestätigten dies Anfang 2008</a>. Da die EU den freien Personenverkehr über die Grenzen beinhaltet, öffnen europäische Spitzenpolitiker somit <a href="http://www.brusselsjournal.com/node/3058" target="_blank">die Schleusen für zig Millionen Moslems</a> zu einer Zeit, in der sich einheimische Europäer jetzt schon wie Fremde in ihren eigenen Städten fühlen. Das ist der größte Verrat in der Geschichte der westlichen Zivilisation und er wurde über viele Jahre hinweg geplant, wie diejenigen, die <a href="http://www.amazon.com/Eurabia-Euro-Arab-Axis-Bat-YeOr/dp/083864077X/105-7768592-0286001?SubscriptionId=0JEKXTWNECEXBJGY7RR2" target="_blank">Bat Ye&#8217;Ors Schriften</a> über <a href="http://acht-der-schwerter.com/uploads/eurabia_code.pdf" target="_blank">Eurabia</a> gelesen haben, wissen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich glaube, dass Europäer ernsthaft erwägen sollten, <a href="http://www.acht-der-schwerter.com/2008/04/08/schaffung-einer-bewegung-indigener-europaer/" target="_blank">eine Bewegung indigener Europäer </a>zu gründen, die unsere Interessen schützt. Unsere Behörden belohnen zur Zeit jene, die Gewalt anwenden, und bestrafen diejenigen, die es nicht tun. Wir einheimischen Europäer werden ignoriert, wenn wir friedlich gegen Masseneinwanderung oder den expandierenden pan-europäischen Superstaat protestieren. Gegenüber Moslems werden Zugeständnisse gemacht, während wir <a href="http://www.globalpolitician.com/23252-eu" target="_blank">mit zunehmender Feindseligkeit</a> von jenen behandelt werden, die angeblich unsere Führungseliten sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Moslems in Jordanien, einem Land, das am Barcelonaprozess der &#8220;euro-mediterranen Zusammenarbeit&#8221; beteiligt ist und als solches ein wahrscheinliches zukünftiges EU-Mitglied, <a href="http://www.jihadwatch.org/archives/021261.php" target="_blank">verklagten kürzlich die dänischen Karikaturisten</a>, die Mohammed zeichneten, wegen &#8220;Blasphemie&#8221; gegen den Islam, ein &#8220;Verbrechen&#8221; das nach der Scharia die Todesstrafe nach sich ziehen kann. In nicht allzu ferner Zukunft könnten wir mit einer Situation konfrontiert sein, in der Bürger von beispielsweise Dänemark von ihren eigenen Behörden verhaftet und an eines der arabischen &#8220;Partnerländer&#8221; der EU ausgeliefert werden, um dort wegen &#8220;Verbrechen gegen den Islam&#8221; vor Gericht gestellt zu werden. Wenn Ihnen das undenkbar scheint, sehen Sie sich <a href="http://gatesofvienna.blogspot.com/2008/05/welcome-to-dutch-democratic-kingdom.html" target="_blank">den Fall des holländischen Karikaturisten</a> an, der kürzlich von einem Dutzend Polizeibeamter wegen des Verbrechens verhaftet wurde, Karikaturen veröffentlicht zu haben, die Migranten beleidigen.</p>
<p style="text-align: justify;">Premierminister Tony Blair drückte seine &#8220;tiefempfundene Erleichterung&#8221; über das Ende der Geiselkrise 2007 aus, bei der britische Soldaten von der Islamischen Republik Iran gekidnappt worden waren, und äußerte gegenüber den Mullahs, dass &#8220;wir Ihnen nichts Böses wollen&#8221;. Blair wird als einer der schlimmsten Staatslenker in die Geschichte eingehen. Nicht einmal Chamberlain überflutete sein Land mit Feinden und präsentierte das als etwas Positives. Die Masseneinwanderung dauerte auch schon zuvor seit Jahrzehnten an, nahm aber unter Blairs und Browns Labourregierungen spektulär zu. Die Steigerung war so massiv, dass man versucht ist, darüber zu spekulieren, ob die Behörden sich vorsätzlich daran gemacht haben, ihre eigene Nation aufzulösen.</p>
<p style="text-align: justify;">Gemäß dem Zeitungskolumnisten McKinstry werden die Engländer <a href="http://www.express.co.uk/posts/view/15991/How-the-Government-has-declared-war-on-white-English-people" target="_blank">zu Bürgern zweiter Klasse in ihrem eigenen Land</a> gemacht:</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;">&#8220;England befindet sich mitten in einem zutiefst verstörenden Sozialexperiment. Erstmalig kommt es in einer ausgereiften Demokratie dazu, dass eine Regierung eine aggressivie Diskriminierungskampagne gegen ihre einheimische Bevölkerung führt.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Ähnliches geschieht überall in der westlichen Welt und keineswegs nur in England oder Großbritanninen, aber ja, Großbritannen ist definitiv eines der schlimmsten Länder. Ich habe mich mit anderen Leuten darüber unterhalten, in welchem Land wohl voraussichtlich der erste Eurabische Bürgerkrieg ausbricht, der durch die Masseneinwanderung ausgelöst wird. Es gibt mehrere mögliche Kandidaten, aber <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/7352125.stm" target="_blank">ich würde mein Geld auf Großbritannien wetten</a>, weil die Wut unter den Normalbürgern dort von der Größenordnung her nur noch von der brutalen politischen Repressionstaktik zurückgehalten wird.</p>
<p style="text-align: justify;">In einer <a href="http://www.telegraph.co.uk/news/uknews/1576704/Don%27t-treat-the-old-and-unhealthy%2C-say-doctors.html" target="_blank">Umfrage, die im April 2008 veröffentlicht wurde</a>, sprach sich einer von drei Ärzten in Großbritannien dafür aus, dass älteren Patienten keine kostenlose medizinische Behandlung mehr gegeben werden sollte, wenn es unwahrscheinlich ist, dass sie ihnen noch lange zu Gute kommt. Gleichzeitig wurde islamischen Männern mit mehreren Ehefrauen grünes Licht gegeben, <a href="http://www.jihadwatch.org/dhimmiwatch/archives/019791.php" target="_blank">zusätzliche Sozialvergünstigungen</a> zu beanspruchen. Der &#8220;Sozialstaat&#8221; bedeutet also, dass die Einheimischen der Oma beim Sterben zusehen sollen, weil sie ja ohnehin alt wird und wir das Geld für Moslems mit mehreren Ehefrauen und zahllosen Kindern brauchen, damit diese sich wohlfühlen, während sie das Land kolonisieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Ebenfalls im April 2008 wurde David T., einem fassungslosen Vater mit seinem kleinen Jungen, <a href="http://www.jihadwatch.org/dhimmiwatch/archives/020702.php" target="_blank">das Schwimmen</a> in einem beliebten Sportzentrum im Londoner Osten verboten, weil gerade Zeit für &#8220;moslemisches Männerschwimmen&#8221; war. Mehrere christliche Priester wurden in Londons Osten <a href="http://news.bbc.co.uk/1/hi/england/london/7297901.stm" target="_blank">physisch von Moslems angegriffen</a>, was dazu führte, dass ein Bischof sich über No-go-Zonen für Christen in Teilen des Landes sorgte. Anfang Juni ordnete ein islamischer &#8220;community support officer&#8221; an, christliche Prediger sollen damit aufzuhören, <a href="http://www.telegraph.co.uk/news/uknews/2058935/Police-advise-Christian-preachers-to-leave-Muslin-area-of-Birmingham.html" target="_blank">Handzettel mit dem Evangelium</a> in einer vorwiegend islamischen Gegend Birminghams zu verteilen. Ihnen wurde mit Inhaftierung wegen eines &#8220;Hassverbrechens&#8221; gedroht und mitgeteilt, dass sie riskieren würden, zusammengeschlagen zu werden, wenn sie wiederkommen. Im März 2008 wurden zwei islamische Terroristen in ein anderes Gefängnis verlegt, nachdem sie sich beschwert hatten, ihre Mithäftlinge wären <a href="http://www.jihadwatch.org/dhimmiwatch/archives/020411.php" target="_blank">&#8220;zu weiß&#8221;</a>. Dhiren Barot hatte einen Plan ausgearbeitet, eine radioaktive Bombe zu zünden, zu dem auch mit Nägeln und Sprengstoff bepackte Limousinen gehörten, und Omar Khyam hatte vorgehabt, das Bluewater-Einkaufszentrum in Kent in die Luft zu jage.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie reagieren einheimische Briten darauf? Nun, manche genau so wütend, wie es auch richtig ist. Bryan Cork, 49, wurde wegen &#8220;rassistischer Verunglimpfung&#8221; <a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/uk_news/england/cumbria/4877412.stm" target="_blank">sechs Monate ins Gefängnis</a> gesteckt, nachdem er Beleidigungen gegenüber betenden Moslems vor einer Moschee in Cumbria gerufen hatte, einschließlich &#8220;Proud to be British&#8221; und &#8220;Geht doch dahin, wo Ihr hergekommen seid.&#8221; Das war nach den Djihad-Anschlägen in London im Juli 2005. Richter Paul Batty meinte, dass Rassismus in keiner Form toleriert werde. Ich höre zur Zeit sehr oft, dass von &#8220;nationalem Selbstmord&#8221; geredet wird, aber Mr. Cork hatte ganz offenbar kein Bedürfnis, nationalen Selbstmord zu begehen, er wurde von seinen eigenen Behörden niedergehalten, weil er sich weigerte, die organisierte Zerstörung seiner Nation zu akzeptieren. Womit wir es hier zu tun haben, ist kein Selbstmord; es ist die Hinrichtung einer gesamten Nation, vielleicht sogar einer gesamten Zivilistion, der größten Zivilisation, die je von Menschen geschaffen wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">Selbst Kinder werden mit dieser Form von ideologischer Einschüchterung konfrontiert. Codie Stott, ein britisches Schulmädchen im Teenager-Alter, wurde gezwungen, Stunden in einer Zelle auf der Polizeiwache zu verbringen, weil sie von i<a href="http://www.brusselsjournal.com/node/1495" target="_blank">hren Lehrern des &#8220;Rassismus&#8221; beschuldigt </a>worden war. Sie hatte sich so mild wie es nur möglich ist, dagegen gewehrt, während des Unterrichts einer Gruppe von südasiatischen Einwanderern zugeteilt zu werden, die untereinander in einer Sprache redeten, die sie nicht verstand. Dafür war sie auf die örtliche Polizeidienststelle geschleppt worden, wo ihr Fingerabdrücke abgenommen wurden und wo sie fotografiert wurde. Der 18-jährige Jamie, der am Down-Syndrom leidet und geistig auf der Stufe eines Fünfjährigen steht, wurde nach einem Wortwechsel mit einem Einwanderer <a href="http://www.jihadwatch.org/dhimmiwatch/archives/020717.php" target="_blank">des &#8220;Rassismus&#8221; angeklagt</a>. Gleichzeitig wurde Großbritannien in einer epidemischen Verbrechenswelle auf die Knie gezwungen und <a href="http://www.timesonline.co.uk/tol/news/uk/crime/article2538090.ece" target="_blank">weiße einheimische Mädchen</a> werden in spektakulärer Zahl von Migranten vergewaltigt <a href="http://fjordman.blogspot.com/2005/12/immigrant-rape-wave-in-sweden.html" target="_blank">wie überall in Westeuropa.</a></p>
<p style="text-align: justify;">Warum lassen sich die Menschen das immer noch still darniederliegend gefallen? Ich wundere mich manchmal darüber. Vielleicht spüren sie, dass ihre Stimme nicht zählt und haben in einem Zustand stiller Apathie resigniert. Da viele vom Staat abhängig sind und die Stigmatisierung als &#8220;Fanatiker&#8221; den Verlust des Lebensunterhalts nach sich ziehen könnte, haben die Menschen immer noch zu viel zu verlieren, wenn sie sich offen gegen diese Politik stellen. So eine subtile Erpressung kann bei der Unterdrückung von Widerspruch recht effektiv sein. Das könnte sich allerdings im Falle eines ernstlichen wirtschaftlichen Abschwungs schnell ändern. Ein anderes entscheidendes Element ist Verwirrung. Die Menschen werden von den Medien und Behörden vorsätzlich im Unklaren gelassen, was das volle Ausmaß dessen, womit sie konfrontiert sind, angeht. Zusammen mit Moslemgewalt und der Einschüchterung von Kritikern entsteht ein Klima aus Furcht und Verwirrung. Menschen, die Angst haben und verwirrt sind, können leicht kontrolliert werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe kürzlich die Bücher des amerikanischen Evolutionsbiologen Jared Diamond einmal wieder gelesen, insbesondere <a href="http://www.amazon.com/exec/obidos/ASIN/0393061310/brusselsjournal-20/ref=nosim" target="_blank">&#8220;Guns, Germs, and Steel&#8221;</a>. Er machtbr einige gute Punkte, aber sein bedeutendster Fehler ist sein vollkommenes Unvermögen, zu erklären, wie der Nahe und Mittlere Osten von einem Weltzentrum der Zivilisation, das er in antiken Zeiten war, zu einem Weltzentrum der Antizivilisation wurde. Das wurde nicht von Pocken verursacht oder davon, dass Zebras schwieriger zu domestizieren sind als Wasserbüffel. Das wurde vom Islam verursacht. Diamond mit seiner Betonung des historischen Materialismus ist nicht in der Lage, den Aufstieg des Westens zu erklären und insbesondere nicht, warum englisch und nicht arabisch, chinesisch oder die Mayasprache zur globalen Verkehrssprache wurde. Was ist so besonderes an diesen regnerischen und nebligen Inseln?</p>
<p style="text-align: justify;">Der australische Autor <a href="http://www.sydneyline.com/Adversary%20Culture.htm" target="_blank">Keith Windschuttle</a> sagte vor einem neuseeländischen Publikum:</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;">&#8220;Das Konzept der freien Forschung und freien Rede und das Recht, fest etablierte Glaubensüberzeugungen kritisieren zu können, sind die Dinge, die wir so sehr als selbstverständlich hinnehmen, dass sie fast schon Teil der Luft sind, die wir atmen. Wir müssen sie als ein unverwechselbar westliches Phänomen erkennen.&#8221; Er warnt davor, dass das Überleben dieser großen Errungenschaft heute vollkommen davon abhängt, &#8220;ob wir die Intelligenz haben, ihren wahren Wert zu verstehen, und den Willen, ihre Feinde niederzuhalten.&#8221;</p>
<p style="text-align: justify;">Keine andere Zivilisation auf Erden hat je etwas geschaffen, das dem System der europäischen Universitäten gleicht. Einer der wichtigsten Gründe dafür, dass Europa während der frühen Neuzeit China überflügelte, ist eine größere politische Freiheit und die Freiheit der Rede. Der Grund dafür, dass englisch zur vorherrschenden Sprache wurde, ist, dass Großbritannien und seine Dependencen selbst nach westlichem Standard größere Freiheit genossen, und dazu korrespondierend auch eine wirtschaftliche Dynamik.</p>
<p style="text-align: justify;">Vermutlich war kein Imperium der Weltgeschichte gutartiger als das britische Empire, und doch wird in einem <a href="http://www.timesonline.co.uk/tol/life_and_style/education/article3285615.ece" target="_blank">Bericht vom Februar 2008 </a>empfohlen, dass Patriotismus im Schulunterricht vermieden werden solle, weil die britische Geschichte &#8220;moralisch zweifelhaft&#8221; sei. Ich vermute, die islamische Geschichte mit fast 1400 Jahren brutaler Djihad-Kriegsführung auf mehreren Kontinenten ist das nicht?</p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin sicher, dass den Briten erzählt wird, dass die fortdauernde Masseneinwanderung die Folge ihrer &#8220;Kolonialgeschichte&#8221; ist. Ich lebe in einem Land, das keine Kolonialgeschichte hat, doch auch wir sind der Masseneinwanderung ausgesetzt. Auch uns wird erzählt, dass wir erlauben sollten, dass an unserem Nationalfeiertag pakistanische und nigerianische Flaggen geschwenkt werden, weil das &#8220;gut für die Integration&#8221; ist. Das hat mit Kolonialismus gar nichts zu tun. Womit hat es aber dann zu tun? Nun, ich argwöhne, dass es etwas mit der westlichen Liebesaffäre mit der freien Rede und der politischen Freiheit zu tun hat. Jene, die sich eine Welt wünschen, in der die Gesellschaft reguliert ist und jeder das tut, was ihm die Behörden vorschreiben, fürchten diese westliche Neigung zu politischer Selbstbestimmung.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn wir uns den Westen während der letzten tausend Jahre ansehen, hatten wir üblicherweise ein ungewöhnlich hohes Maß an Freiheit und Teilnahme an der Macht. Zwar zu manchen Zeiten und in manchen Ländern mehr als in anderen, aber im großen Gesamtüberblick bleibt das zutreffend. Und obwohl dieses Arrangement für unsere Zivilisation als Ganzes gut war, sind manche unserer Eliten offenbar neidisch auf die autoritäreren Systeme in anderen Kulturen. Sie möchten den Westen mit Hilfe der Kräfte der Globalisierung zu einer &#8220;normalen&#8221;, das heißt korrupteren und weniger freien Zivilisation machen. Wir sind Zeugen eines aufkommenden Nepotismus (System der Vetternwirtschaft), und vielleicht wünschen diejenigen an der Spitze ja auch genau das.</p>
<p style="text-align: justify;">Die politischen Eliten glauben inzwischen nicht mehr an so dumme Sachen wie Grenzen, Kulturen und nationale Souveränität. Der Islam bringt ihr Weltbild durcheinander, deshalb ignorieren sie ihn einfach und fahren davon ungeachtet mit ihrem Globalisierungsprojekt fort. Die extremen Linken machen gemeinsame Sache mit dem Islam, weil dessen Hass auf den Westen und Konzept einer globalen Umma zu ihrer eigenen globalistischen Perspektive passt. Ja, ich weiß, dass Sokrates sagte: &#8220;Ich bin kein Athener und kein Grieche, sondern ein Weltbürger,&#8221; aber ich glaube nicht, dass er das genauso wortwörtlich meinte wie die westlichen Eliten das heute meinen. Sokrates hatte keine ganzen Dörfer von Moslems, die innerhalb nur einer Generation in seine Straße verpflanzt wurden, und seine Töchter und anderen weiblichen Verwandten wurden nicht in seinem eigenen Land von Moslems vergewaltigt.</p>
<p style="text-align: justify;">Unsere traditionellen Freiheiten waren das Ergebnis einer spezifischen Kultur, die sich über Jahrhunderte harten Kampfes hinweg entwickelt hat. Vielleicht müssen andere Kulturen durch ihre eigenen vergleichbaren Kämpfe gehen, um das zu erreichen, und manche werden vielleicht auch nie in der Lage sein, es zu erreichen. Wir sollten unsere  Freiheiten zu Hause beschützen, bevor wir versuchen, sie zu exportieren. Und wir sollten sie dadurch beschützen, dass wir die Kultur europäischer Herkunft bewahren, die sie hervorgebracht hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Unsere Feinde im Inneren und von außen möchten die westliche Welt zerstören, weil wir die Freiheit repräsentieren, und sie möchten insbesondere Großbritannien zerstören,weil es das Geburtsland der machtvollsten pro-freiheitlichen Kultur in der westlichen Tradition ist. Ich hoffe, dass die Briten ihre Stärke wiedergewinnen und ihre Verräterklasse davonjagen können, aber sie müssen es bald tun. Wir können es nicht zulassen, dass die größte Nation der Menschheitsgeschichte von den barbarischsten Kulturen des Planeten zerstört wird. Das britische Volk wie ihre holländischen, deutschen, italienischen,spanischen und dänischen Gegenstücke, hat alles Recht der Welt, Selbstbestimmung und Selbstbewahrung zu wünschen und die Einwanderung zu begrenzen oder gar vollständig zu stoppen, wenn sie das als notwendig betrachten, um beides zu erreichen. Diejenigen, die etwas anders sagen, sind bösartig, und sie müssen auch als das bloßgestellt werden. Die westliche Welt befindet sich unter dem Angriff des globalen islamischen Djihads. Die Unterstützung von weiterer Masseneinwanderung von Moslems in dieser Situation sollte als Hochverrat betrachtet und auch als solcher bestraft werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.acht-der-schwerter.com/2008/06/09/die-hinrichtung-grosbritanniens/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Menschenrechtsfundamentalismus, NGOistan und die multikulturelle Industrie</title>
		<link>http://www.acht-der-schwerter.com/2008/05/30/menschenrechtsfundamentalismus-ngoistan-und-die-multikulturelle-industrie/</link>
		<comments>http://www.acht-der-schwerter.com/2008/05/30/menschenrechtsfundamentalismus-ngoistan-und-die-multikulturelle-industrie/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 May 2008 05:59:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eisvogel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Übersetzungen - Fjordman]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.acht-der-schwerter.com/?p=252</guid>
		<description><![CDATA[
Original erschienen auf Gates of Vienna am 01. Oktober 2006: Human Rights Fundamentalism, NGOistan and the Multicultural Industry
Ins Deutsche übersetzt von Thatcher
Der Respekt gegenüber Individuen und die Menschenrechte werden häufig - und zu Recht - als entscheidende Faktoren angeführt, die die westliche Zivilisation vom Islam trennen. Ohmyrus, einer der Experten auf der iranischen Ex-Muslim-Seite http://www.faithfreedom.org, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://acht-der-schwerter.freehostia.com/wp-content/uploads/2007/06/fjord.jpg" alt="" width="567" height="112" /></p>
<p>Original erschienen auf Gates of Vienna am 01. Oktober 2006: <a href="http://gatesofvienna.blogspot.com/2006/10/human-rights-fundamentalism-ngoistan.html" target="_blank"><strong>Human Rights Fundamentalism, NGOistan and the Multicultural Industry</strong></a></p>
<p><strong>Ins Deutsche übersetzt von Thatcher</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Der Respekt gegenüber Individuen und die Menschenrechte werden häufig - und zu Recht - als entscheidende Faktoren angeführt, die die westliche Zivilisation vom Islam trennen. Ohmyrus, einer der Experten auf der iranischen Ex-Muslim-Seite <a rel="nofollow" href="http://www.faithfreedom.org/">http://www.faithfreedom.org</a>, erklärt bedeutende Unterschiede zwischen der westlichen und der islamischen Sichtweise der Menschenrechte:<span id="more-252"></span></p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;">“Im August 1990 trafen sich Repräsentanten von 54 muslimischen Ländern in Kairo und unterzeichneten die Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam. Was also sind Islamische Menschenrechte und inwiefern unterscheiden sich diese von der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (AEMR)?</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;">Die Kairoer Erklärung erlaubt die Steinigung als Bestrafung, verbietet es Muslimen, ihre Religion zu wechseln, verbietet Zinswucher, gibt Frauen nicht die gleichen Rechte und teilt die Welt in Moslems und Ungläubige auf. Sie stellt fest, dass Moslems die ‘beste Nation’ seien, deren Pflicht es sei, dafür zu sorgen, dass Sie wie sie selbst werden. Die Kairoer Erklärung der Menschenrechte ist ein schroffes Dokument, das von einem schroffen Glauben herkommt.”</p>
<p style="text-align: justify;">Deshalb sind Menschenrechte eine wichtige Komponente unserer Verteidigung gegen die Scharia. Wie dem auch sei; ist es genauso möglich, dass das Konzept der Menschenrechte zu weit getrieben und zu einer sich selbst zerstörenden Idee wird? Gibt es so etwas wie einen Menschenrechts-Fundamentalismus?</p>
<p style="text-align: justify;">In West Yorkshire, Großbritannien, hat ein Krankenhaus den Besuchern verwehrt, <a href="http://news.bbc.co.uk/1/hi/england/west_yorkshire/4284522.stm" target="_blank">neugeborene Babys anzuschauen</a>, aus der Angst, deren Menschenrechte könnten verletzt werden. Debbie Lawson, die für die Entbindungsstation zuständige Managerin, sagte:<em> </em>“Das Anschauen sollte der Vergangenheit angehören, denn es sind kleine Leute mit den gleichen Rechten wie Sie und ich.”</p>
<p style="text-align: justify;">Der norwegische Arzt <a href="http://www.dagbladet.no/nyheter/2005/09/29/444891.html" target="_blank">Ståle Fredriksen</a> glaubt, Hausaufgaben zu geben verletze die Menschenrechte von Schulkindern. Er bezieht sich auf <a href="http://www.unhchr.ch/udhr/lang/eng.htm" target="_blank">Artikel 24</a> in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, der besagt: “Jedermann hat das Recht auf Erholung und Freizeit, einschließlich vernunftiger Begrenzung der Arbeitsstunden.” Dr. Fredriksen glaubt, dass Schulkinder in Norwegen dieses Recht nicht haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Zugegebenermaßen sind diese Beispiele ziemlich extrem und scheinen vor allem verrückt zu sein. Doch diese Mentalität könnte unter anderen Umständen weniger lustige Konsequenzen haben. Das traditionelle islamische Recht schreibt für Moslems, die den Islam verlassen wollen, die Todesstrafe vor, ebenso für Personen, die Mohammed oder den Islam mit blasphemischen Aussagen “beleidigen”. Wie sollen Leute, die befürchten, Babys anzuschauen oder Schulkindern Hausaufgaben aufzugeben verletze deren Menschenrechte, mit Menschen umgehen, die denken, dass denen, die Mohammed beleidigen, der Kopf abgeschnitten gehört?</p>
<p style="text-align: justify;">Im August 2006 sagte <a href="http://thestar.com.my/news/story.asp?file=/2006/8/24/worldupdates/2006-08-24T080552Z_01_NOOTR_RTRJONC_0_-264679-1&amp;sec=Worldupdates" target="_blank">Dennis Parker</a> von der American Civil Rights Union (ACLU) einer Pressekonferenz Folgendes: “Der Preis, der für Rassenprofiling zu zahlen ist, ist zu hoch. Alle Menschen sollten ungeachtet ihrer Rasse, ihrer Volkszugehörigkeit oder ihrer Religion in gleicher Weise behandelt werden.” Die Pressekonferenz, veranstaltet vom Council on American-Islamic Relations (CAIR), hob den Fall einer im Irak geborenen US-Familie hervor, deren Mitglieder behaupteten, sie seien am John F. Kennedy Airport sechs Stunden festgehalten, befragt und durchsucht worden, nur Tage nachdem Großbritannien einen Plan islamischer Terroristen vereitelt hatte, mehrere US-Flugzeuge zu sprengen.</p>
<p style="text-align: justify;">In den alten Tagen pflegten die Leute Dinge auszusprechen wie “Lieber Tod als Entehrung”. In unserer Epoche ist daraus geworden “Lieber Tod als Diskriminierung”. Westler würden lieber von islamischen Terroristen getötet werden als Moslems ein Profiling zuzumuten, denn dies wäre “Rassismus”, was beinahe wörtlich schon eine Todsünde ist, möglicherweise die einzig verbliebene Sünde in einer Welt, in der es kein Gut und Böse gibt und alles erlaubt und “gleich” ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Die ideologische Krankheit des Westens könnte Egalitarismus genannt werden, wovon der Multikulturalismus, aber auch der radikale Feminismus und manchmal auch ökonomischer Marxismus, Bestandteile darstellen. Jeder soll gleich sein; nicht nur vor dem Gesetz, sondern auch ihre Entscheidungen sollten gleichwertig sein. Hat jemand nicht exakt das gleiche Niveau wie die anderen erreicht, so stellt dies eine “Diskriminierung” dar und erfordert korrigierende staatliche Eingriffe.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Erschreckende daran ist, dass Egalitarismus nicht mehr nur auf die politische Linke beschränkt ist. Er hat auch seinen Weg in das gefunden, was früher einmal die politische Rechte war.</p>
<p style="text-align: justify;">Bjørn Stærk ist der große alte Mann unter den norwegischen Bloggern. Auch wird er nach lokalen Maßstäben für einen Vertreter des rechten Flügels gehalten. Nach seiner Ansicht wird der Terrorismus nur enden, wenn die Terroristen seiner <a href="http://blog.bearstrong.net/articles/2006/09/23/living-with-terrorism" target="_blank">überdrüssig werden</a>:</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;">Mutig ist es, ruhig in einem Flugzeug hinter einer Reihe verdächtig ausschauender Araber zu sitzen, seine eigenen Ängste zu ignorieren, denn Sie wissen, dass diese Ängste irrational sind, und weil, sogar wenn eine Wahrscheinlichkeit besteht, dass sie Terroristen sind, es für Sie wichtiger ist, die offene und tolerante Gesellschaft zu bewahren, als diese Reise zu überleben. Mutig ist es, darauf zu bestehen, dass Araber im Rahmen der Flugsicherheit nicht sorgfältiger durchsucht werden als irgendjemand anders, denn Sie glauben, dass es wichtiger ist, Menschen nicht aufgrund ihrer Rasse zu diskriminieren, als den potentiellen Terroristen davon anzuhalten, an Bord eines Flugzeugs zu kommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Neun afghanischen Asylsuchenden, die mit vorgehaltener Waffe <a href="http://www.telegraph.co.uk/news/main.jhtml?xml=/news/2006/05/11/nhijack11.xml&amp;DCMP=EMC-new_11052006" target="_blank">ein Flugzeug entführt hatten</a>, um nach Großbritannien zu kommen, sollte nach einer Entscheidung des obersten Gerichts der Zugang ins Land als ordentliche Flüchtlinge gewährt werden, und ihnen sollte erlaubt werden, dort frei zu leben und zu arbeiten. Sir Andrew Green, der Vorsitzende von Migration Watch UK, sagte, dass Großbritannien die Europäische Vereinbarung über die Menschenrechte (ECHR) ablehnen solle.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Schriftsteller <a href="http://www.telegraph.co.uk/opinion/main.jhtml;sessionid=BWWRNEMS0N3KLQFIQMFCM5OAVCBQYJVC?xml=/opinion/2004/09/02/do0202.xml&amp;sSheet=/opinion/2004/09/02/ixopinion.html&amp;secureRefresh=true&amp;_requestid=17307" target="_blank">Robin Harris</a> bemerkte, dass “die traditionelle britische Sichtweise ist, dass Rechte negativ formuliert sein sollten: wir sollten alles das tun dürfen, was das Gesetz nicht verbietet.” So war das angelsächsische Recht von Anfang an gestaltet, während der ganzen Zeit seit der Magna Charta von 1215, die der Macht des Königs Grenzen auferlegte.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach Harris: “Wir erwarten vom Staat kein positives Recht auf bestimmte Vorteile, auf einen Arbeitsplatz, auf ein Haus oder auf eine gute Bildung. Doch genau diese Art von Rechten ist es, die Kontinentaleuropäer inzwischen erwarten. Wegen der Europäischen Vereinbarung über die Menschenrechte (ECHR) ist es jetzt unmöglich, Ausländer abzuschieben, die eine Bedrohung für die Sicherheit des Landes darstellen”, oder die Kontrolle über die Einwanderung zu behalten.</p>
<p style="text-align: justify;">In Norwegen hat das Einwanderungsdirektorat allen iranischen Asylbewerbern Aufenthaltsrecht gewährt, falls die Bewerber <a href="http://www.aftenposten.no/english/local/article1322439.ece" target="_blank">behaupteten, homosexuell zu sein,</a> sogar dann, wenn diese Aussage wenig Substanz hatte, was oft vorkam, oder offensichtlich falsch war. Homosexualität ist im Iran strafbar, doch die Forderungen an einen Beweis dafür sind extrem hoch, so dass solche Bestrafung in der Praxis nur selten vorkommt. Schwule vor Verfolgung zu schützen klingt in der Theorie schön, doch sofern dies mit absolut keiner Anforderung zum Nachweis mehr versehen ist, wird es zu der selbstmörderischen Entscheidung, die eigenen nationalen Grenzen abzuschaffen.</p>
<p style="text-align: justify;">Egalitarismus und Menschenrechts-Fundamentalismus werden besonders tödlich in Verbindung mit Anspruchsmentalität, positivem Rechtsbegriff und der Idee, dass Gruppenrechte vor individuellen Rechten gehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist möglich, dass alle Mitglieder einer Gesellschaft ihre negativen Rechte zugleich haben, so wie Freiheit von Unterdrückung und Tyrannei. Das schließt die Rechte auf “Leben, Freiheit und dem Streben nach Glück”, ein, wie es Thomas Jefferson in der Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten ausdrückte.</p>
<p style="text-align: justify;">Dies wird erheblich schwieriger, wenn erst einmal die Idee positiver Rechte eingeführt worden ist, wie etwa das Recht auf einen Arbeitsplatz. Diese Rechte erfordern, dass andere aktiv dafür tätig werden, dass Ihr Recht gewährleistet ist.</p>
<p style="text-align: justify;">In <a href="http://www.aei.org/books/bookID.769,filter.all/book_detail.asp" target="_blank">“The Case for Souvereignty”</a> beschreibt Jeremy A. Rabkin, wie Jürgen Habermas, Deutschlands meistgefeierter Philosoph, den Begriff “Weltinnenpolitik” geprägt hat. Habermas spricht davon, eine Struktur internationaler Gesetze und Behörden einzurichten, die alle Regierungen in ihren Regierungspflichten kontrollieren und anweisen soll.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie dem auch sei; eine internationale Behörde, die in der Lage ist, universalen Frieden zu sichern, würde Mittel benötigen, Frieden zu erzwingen. Sie würde die Autorität benötigen, jeden Streit zu schlichten, der anderweitig zu Krieg führen könnte, und alle konfliktträchtigen Ansprüche auf die Verteilung von Ressourcen innerhalb und zwischen Staaten zu regeln.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie Rabkin beizeiten fragt:</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;">“Wer könnte eine Weltbehörde mit solch immenser Macht kontrollieren oder begrenzen? Selbst wenn sie durch eine formelle Verfassung begrenzt wäre - wer hätte die Möglichkeit sicherzustellen, dass die Weltbehörde innerhalb ihrer vorgeschriebenen Grenzen bleibt? Könnten hundert kleinere Nationen das halbe Dutzend größter Nationen überstimmen? Oder wäre es einer Milliarde Chinesen, einer Milliarde Inder und einer halben Milliarde Südostasiaten möglich, eine dauerhafte Mehrheit zu bilden, die dem Rest der Welt das Recht und die Rechtsprechung diktiert?</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;">Es ist nicht schlecht für die Welt, wenn unabhängige Länder auch unabhängig bleiben. Es ist nicht schlecht für die Welt - oder vielleicht besonders für kleine Länder.”</p>
<p style="text-align: justify;">Rabkin beschreibt, wie die <a href="http://www.nationalreview.com/comment/rabkin200503100742.asp" target="_blank">US-Gründerväter</a> das Bundesrecht (und die Bundesverfassung) zum “höchsten Gesetz im Lande” machten. Er denkt, dass</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;">“die Gründer entsetzt gewesen wären bei dem Gedanken, die Bundesregierung könne wiederum irgendeiner supranationalen oder internationalen Einheit untergeordnet sein, die dann auf diesem Wege Priorität über die Amerikanische Verfassung und amerikanische Gesetze beanspruchen könnte.”</p>
<p style="text-align: justify;">Doch das ist genau, was in Europa passiert:</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;">“Alle Mitgliedsstaaten der EU haben sich selbst an eine Vorgehensweise gebunden, in welchem der EU-Gerichtshof bloße Verträge als nationalen Verfassungen übergeordnet behandelt - und nationale Gerichte geben den Beschlüssen dieses Europäischen Gerichtshofes den Vorrang, sogar gegen ihre eigenen Parlamente und gegen ihre eigenen nationalen Verfassungen.”</p>
<p style="text-align: justify;">Die EU setzt immer einen irgendwie gearteten Konsens voraus, der - wie vermutet wird - von Bürokraten und Richtern entdeckt werden wird. Auf lange Sicht ist</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;">“die amerikanische Vorgehensweise verdammt, aufmerksamer gegen Bedrohungen der Sicherheit zu sein”, da die Vorgehensweise der EU “immer davon ausgeht, dass Menschen von Verhandlungen beschützt werden könnten, weil die Europäer höchste Macht an ein ‘Konstrukt’ abgegeben haben, das keine Armee hat. Die Struktur hält die Europäer dazu an, tatsächliche Bedrohungen ihrer Sicherheit dauerhaft gering zu achten.”</p>
<p style="text-align: justify;">Rabkin spricht ebenfalls von der Möglichkeit, die Vereinigten Staaten könnten die Vereinten Nationen verlassen, “um uns daran zu erinnern, was wir bei der UN wollen - nicht eine Weltregierung, sondern einfach ein Werkzeug für unsere Diplomatie.”</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Internationaler Strafgerichtshof (ICC) <a href="http://www.spiegel.de/international/1,1518,421098,00.html" target="_blank">existiert bereits</a>. Wie wird dieser funktionieren innerhalb eines weltweiten Strafjustizsystem ohne einen Weltstaat? Und welche anderen internationalen Gerichtshöfe werden später noch eingerichtet? Wird deren Zuständigkeit auf Völkermorde und Kriegsverbrechen beschränkt sein, oder werden sie sich in viel empfindlichere Bereiche ausdehnen? Werden islamische Länder versuchen, die Scharia durch diese Gerichte global durchzusetzen? Bereits jetzt versuchen sie, Islamophobie und Diffamierung des Islam durch die UN zu verbieten.</p>
<p style="text-align: justify;">Infolge des Mohammed-Karikaturen-Djihads 2006 sagte ein Editorial in der Baltimore’s Jewish Times die Erschaffung eines <a href="http://littlegreenfootballs.com/weblog/?entry=20451&amp;only" target="_blank">Internationalen Religionsgerichtshofes</a> voraus, zusammengesetzt aus christlichen, muslimischen und jüdischen Klerikern:</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;">“Jeder, der findet, dass seine oder ihre Religion beleidigt worden sei, könnte sich an den Internationalen Religionsgerichtshof wenden, um einen Beschluss in der Sache zu erwirken, und dieser Gerichtshof würde dann darüber befinden, ob eine Strafe verhängt werden sollte. Es läge in der Verantwortung der Regierung des Landes, auf dessen Territorium die Tat stattgefunden hat, diese Strafe zu vollstrecken.”</p>
<p style="text-align: justify;">In der Geschäftswelt hat sich das Outsourcing oder die vertragliche Übertragung von Aufgaben an externe, auf begrenzte Tätigkeiten spezialisierte Unternehmen sehr verbreitet. Wie auch immer, dem Outsourcing sowohl von Redefreiheit als auch von Einwanderungskontrolle wurde bisher in westlichen Nationen nicht genug Aufmerksamkeit entgegengebracht.</p>
<p style="text-align: justify;">Innerhalb dieser Länder haben wir ein Labyrinth verschiedener Organisationen, manchmal mit, manchmal ohne staatliche Unterstützung, die zusammengesetzt eine wichtige Komponente der Macht-Maschinerie ausmachen. Vielleicht können wir diese kollektiv als die Multikulturelle Industrie bezeichnen, denn viele von ihnen leben vom Multikulturellen Projekt - und haben ihr persönliches Prestige damit verbunden. Und genau wie die Ölindustrie sich jedem widersetzt, der gegen ihre Interessen handelt, wird die Multikulturelle Industrie sich jedem widersetzen, der das Multikulturelle Projekt kritisiert.</p>
<p style="text-align: justify;">Dazu kommt noch ein anderes, internationales Netz von Nichtregierungs-Organisationen, NGOs. Weil viele von ihnen eine entschieden anti-westliche und proislamische Schlagseite haben, werde ich sie kollektiv NGOistan nennen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ziemlich oft bilden Vertreter von Multikultureller Industrie, von NGOistan und von antirassistischen Organisationen gemeinsame Teams, manchmal in Verbindung mit UN-Bürokraten, um die nationale Einwanderungspolitik zu beeinflussen. Regelmäßig denunzieren sie auch Fürsprecher strengerer Einwanderungspolitik als “demokratiefeindliche Kräfte”, was etwas ironisch ist angesichts der Tatsache, dass die meisten dieser Gruppen und Einzelpersonen von keinem Volk gewählt wurden und keines repräsentieren. Ist es nicht gerade anders herum? Sollte es nicht vielmehr dem Volk eines Nationalstaates erlaubt sein, darüber zu entscheiden, wer sich in ihren Ländern ansiedeln darf, statt Bürokraten und selbsternannten Wächtern der Wahrheit ohne öffentliches Mandat?</p>
<p style="text-align: justify;">Zu viele NGOs haben eine politische Agenda, die dazu tendiert, antiwestlich und antikapitalistisch zu sein. <a href="http://www.jpost.com/servlet/Satellite?cid=1154525974885&amp;pagename=JPost%2FJPArticle%2FPrinter" target="_blank">Alan Dershowitz</a>, Rechtsprofessor an der Harvard-Universität, reagierte auf Kritik seitens der Menschenrechts-NGO Amnesty International an israelischen Militäroperationen, die Angriffe der djihadistischen Hisbollah-Organisation im Libanon verhindern sollten, folgendermaßen:</p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;">“Hätte man von den Alliierten verlangt, den Zweiten Weltkrieg unter den Einsatzrichtlinien auszukämpfen, die von Amnesty International einseitig auf Israel angewendet werden, so hätte unsere ‘großartigste Generation’ den Krieg wohl verloren. Wenn das Angreifen ziviler Infrastruktur ein Kriegsverbrechen darstellte, dann wäre moderne Kriegführung komplett unzulässig, und Terroristen hätten freie Hand, Demokratien anzugreifen und sich vor Vergeltungsschlägen hinter Zivilpersonen zu verstecken. Terroristen werden de facto gegen alle Konsequenzen ihrer Grausamkeiten immunisiert.”</p>
<p style="text-align: justify;">Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz wollte die <a href="http://littlegreenfootballs.com/weblog/?entry=21823&amp;only" target="_blank">israelischen Soldaten</a> besuchen, die von der Hisbollah entführt worden waren, um sicherzugehen, dass sie human behandelt würden. Doch die Hisbollah unterliegt nach internationalem Recht keinerlei Verpflichtungen. Sie ist kein Nationalstaat. Doch zur gleichen Zeit scheinen viele Leute entschlossen, sicherzustellen, dass Hisbollah alle Vorteile des internationalen Rechts genießen kann, ohne sich diesem selbst beugen zu müssen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der französische Philosoph und Kulturkritiker Alain Finkielkraut glaubt, dass Europa die Menschenrechte zu seinem neuen Evangelium gemacht habe. Hat sich der Menschenrechtsfundamentalismus dem Zustand einer Quasireligion angenähert? Haben wir eine neue Art Schriftgelehrter bekommen, die das ausschließliche Recht beanspruchen, ihre Heiligen Schriften zu interpretieren, um die Absolute Wahrheit zu offenbaren, und die den wenigen Ketzern “Blasphemie!” entgegenschreien, die es wagen, ihre Autorität in Frage zu stellen? Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte ist ein großartiges Dokument, aber sie wurde von Menschen geschrieben, und sie könnte deshalb menschliche Schwächen enthalten. Wir sollten es nicht behandeln, als wäre es eine in Stein gemeißelte Offenbarung Gottes. Weit weniger sollten wir das veritable Labyrinth aus Regelungen und wohlmeinenden Menschenrechtsresolutionen für unfehlbar halten, die demokratische Nationen praktisch unfähig machen, sich selbst zu verteidigen?</p>
<p style="text-align: justify;">Multikulturalisten weisen gewalthaltige Verse aus dem Koran zurück und fordern, dass sie “in ihrem historischen Zusammenhang” gelesen werden sollen. Doch die gleichen Multikulturalisten werden rasend und nennen Sie einen “Faschisten”, wenn Sie die UN-Flüchtlingskonvention hinterfragen. Sollten denn nicht UN-Vereinbarungen ebenfalls in ihrem historischen Zusammenhang gelesen werden? Die UN-Flüchtlingskonvention wurde im Jahr 1951 geschrieben, als die Kommunikation langsamer war, als Weltbevölkerung und Migration viel geringer waren als heute, als wir noch keine innerhalb unserer Länder operierenden islamischen Terrorgruppen hatten, keine Dritte-Welt-Ghettos in unseren größeren Städten, und als die Nationalstaaten es noch schafften, ihre territoriale Integrität zu behaupten. Ist es dann nicht vernünftig, sie jetzt, wo sich die Umstände geändert haben, eines zweiten Blickes zu würdigen?</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn demokratische Nationen von selbstmörderischen Menschenrechtsregelungen in die Knie gezwungen werden, während undemokratische Staaten jede Übereinkunft, die sie unterzeichnen, einfach ignorieren - bedeutet das dann nicht, dass die Gefahr besteht, dass die Menschenrechte und das internationale Recht die demokratischen Länder, die sie tatsächlich beachten, schwächen?</p>
<p style="text-align: justify;">Dies sind keine einfachen Fragen, und mit ihnen werden wir uns denmächst lange Zeit auseinanderzusetzen haben. Aber nur eines ist sicher: Gesellschaften, die zu sanft geworden sind, um ihre Territorien zu beschützen, sind zu sanft geworden, um zu überleben. Der Westen könnte sich zu weit in die Richtung verirrt haben, allzu gut gemeinte Vereinbarungen zu unterzeichnen, die von den Realitäten menschlichen Lebens bereinigt sind. Die westliche Zivilisation könnte eine Korrektur nötig haben, und zwar schon bald.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.acht-der-schwerter.com/2008/05/30/menschenrechtsfundamentalismus-ngoistan-und-die-multikulturelle-industrie/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Serge Trifkovic: Europa ist ein Pulverfass</title>
		<link>http://www.acht-der-schwerter.com/2008/05/23/serge-trifkovic-europa-ist-ein-pulverfass/</link>
		<comments>http://www.acht-der-schwerter.com/2008/05/23/serge-trifkovic-europa-ist-ein-pulverfass/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 23 May 2008 20:52:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eisvogel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Übersetzungen - Sonstige]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.acht-der-schwerter.com/?p=219</guid>
		<description><![CDATA[Es ist schon eine Weile her, aber die Rede von Serge Trifcovic anlässlich der Counterjihad-Konferenz von Wien ist so großartig, so grundlegend, dass ich sie unbedingt auch hier speichern und vor allem zur Diskussion stellen will. Was mich vor allem beeindruckt hat, ist seine Erkenntnis, dass der Islam eine radikale, revolutionäre Ideologie ist, welche inhärent [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="float: left;" src="http://www.acht-der-schwerter.com/wp-content/uploads/2008/05/eurabia.jpg" alt="" width="274" height="268" /><em>Es ist schon eine Weile her, aber die Rede von <a href="http://www.amazon.com/Defeating-Jihad-Terrorism-Spite-Ourselves/dp/192865326X/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1206589312&amp;sr=1-2" target="_blank">Serge Trifcovic </a>anlässlich der Counterjihad-Konferenz von Wien ist so großartig, so grundlegend, dass ich sie unbedingt auch hier speichern und vor allem zur Diskussion stellen will. Was mich vor allem beeindruckt hat, ist seine Erkenntnis, dass der Islam eine radikale, revolutionäre Ideologie ist, welche inhärent aufwieglerisch und unversöhnlich gegenüber westlichen Werten und Einrichtungen ist. Im allgemeinen wird nämlich bei der Islamkritik vor allem auf den traditionellen &#8220;altbackenen&#8221; und religiösen Anteilen des Islam rumgehackt. Die sind aber - so unangenehm sie vor allem für die Anhänger des Islam selber sein mögen - für uns nicht bedrohlich. Deshalb ist das Geschwätz, dass auch manche christlichen Gruppierungen gewisse Einschränkungen in der Sexualmoral haben, so nervig in der Diskussion um die Islamisierung.</em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Und dieses Aufwieglerische und Destruktive am Islam ist wohl auch die Erklärung dafür, warum die linksgrüne schwulfeministische Ökotruppe so inslamophil ist, obwohl das vordergründig wie ein Widerspruch wirkt. </em></p>
<p style="text-align: justify;"><em>Hier ist die Rede von Serge Trifkovic. <a href="http://www.pi-news.net/2008/05/counter-jihad-treffen-in-wien-11-12-mai-2008/" target="_blank">Die deutsche Übersetzung habe ich von PI</a>, das Original ist bei <a href="http://gatesofvienna.blogspot.com/2008/05/counterjihad-vienna-2008.html#readfurther" target="_blank">Gates of Vienna</a> nachzulesen:</em><span id="more-219"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>„Europa ist heute ein Pulverfass,” sagte Otto von Bismarck, „und seine Regenten agieren wie Männer, die in einer Munitionsfabrik rauchen.”</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Ich möchte Ihre Zeit nicht vergeuden mit einer weiteren Abhandlung darüber, dass der Islam <strong>nicht</strong> die Religion von Frieden, Toleranz und Mitgefühl, oder Ähnlichem ist. Wir sind darüber schon hinweg. Hätte sich Amerika nach Pearl Harbour damit herum gequält, ob die japanische Staatsreligion Shinto eigentlich OK, nur Bushido, der damals eingeschlagene Weg des Kriegers im alten Japan der Samurai böse war, die angestrebte japanische Übermacht im ostasiatischen Raum (Greater Asian Co-Prosperity Sphere) würde bis heute bestehen. Unter vernünftigen, von den Vorgaben politischer Korrektheit unverblendeten Menschen, ist die wirkliche Schuld von Mohammed und seiner Gefolgschaft gut bekannt. Und das seit Jahrhunderten. Dieses Wissen aber, egal wie ruhig auch vorgebracht, ruft in der neo-linken Avantgarde unweigerlich das Geheul von „Islamophobie” hervor. In den USA nennen wir sie „Neoliberals”, aber in Europa sind es die Sozialisten, die Linken, Mitglieder der 1968er Generation, die Avantgarde, welche viel verändert hat. Über die Jahre wurden sie sehr bürgerlich und sie erfreuen sich bis heute des Reichtums und der Privilegien der westlichen, wohlhabenden Gesellschaft. Zwischenzeitlich aber kehren sie wieder zurück als „ewig-gestrige Linke”, um wieder als Vorkämpfer zu beginnen, die Welt zu ändern. Trotz einiger Amerikaner hier, nenne ich sie für uns Europäer heute die „<em>neo-linke Avantgarde</em>“. In Österreich, glaube ich, nennen sie sich sogar „Gutmenschen”. Zurück zur „Islamophobie”</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Eine in hohem Maße postmoderne, kleine Phobie</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wir wollen uns zur Einführung die formale, rechtlich ausprobierte Definition von „Islamophobie”, einer der jüngsten Erweiterungen aus dem Arsenal von Phobien, anschauen. Sie wird geliefert von der_Agentur der Europäischen Union für Grundrechte, kurz FRA (Fundamental Rights Agency), welche bis vor kurzem noch_Europäische Stelle zur Beobachtung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, European Monitoring Center on Racism and Xenophobia, (EUMC) hieß und ihren Sitz hier in Wien hat. (Auch wenn der Vergleich mit George Orwell schon ein wenig abgegriffen ist, aber in Verbindung mit dieser speziellen Institution muß er verwendet werden.) Die FRA nämlich sucht in ganz Europa sorgfältig nach Fällen von „Islamophobie”, welche sie gleichsam nach acht „roten Fahnen” (Vorwürfen) definiert:</p>
<p style="text-align: justify;">1.	Der Islam wird als monolithischer Block gesehen, der unbeweglich ist und auf veränderte Verhältnisse nicht eingeht.</p>
<p style="text-align: justify;">2.	Der Islam wird als abgesondert und als etwas Anderes gesehen.</p>
<p style="text-align: justify;">3.	Der Islam wird  als  dem Westen  unterlegen,  als barbarisch,  irrational,  primitiv und sexistisch angesehen.</p>
<p style="text-align: justify;">4.	Der Islam ist gewalttätig, aggressiv, terroristisch und Auslöser im Kampf der Kulturen.</p>
<p style="text-align: justify;">5.	Der Islam wird als politische Ideologie gesehen.</p>
<p style="text-align: justify;">6.	Die Kritik am Westen durch den Islam wird von der Hand gewiesen.</p>
<p style="text-align: justify;">7.	Diskriminierung und gesellschaftlicher Ausschluss von Moslems wird befürwortet.</p>
<p style="text-align: justify;">8.	Anti-muslimische Feindlichkeit wird als natürlich und normal gesehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Definition beabsichtigt offensichtlich die Verhinderung jeglicher Möglichkeit einer sinnvollen Diskussion über den Islam. Aber:</p>
<p style="text-align: justify;">ad 1.) dass der Islam unbeweglich ist und auf veränderte Verhältnisse nicht eingeht, ist evident durch das Fehlen einer internen, orthodoxen Kritik am Jihad (heiliger Krieg), an der Sharia (islamisches Recht), der Jizya (von Nicht-Moslems zu zahlende Kopfsteuer), etc. Wie schon der bedeutende Orientalist Clement Huart 1907 sagte:</p>
<blockquote style="text-align: justify;"><p>„Bis die neueren Konzepte, was der Koran, bezüglich der Pflichten des Gläubigen gegenüber Nicht gläubigen lehrt, sich verbreiten und generell den Großteil moslemischen Glaubens und moslemischer Meinung durchdrungen haben, ist es der ältere, orthodoxe Standpunkt zu dieser Frage, den Nicht-Moslems als ausschlaggebend für die mohammedanische Lehre und mohammedanisches Handeln ansehen müssen.”</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Ein Jahrhundert später steht seine Diagnose noch immer: es sind nicht die Jihadisten, welche den Islam verdreht darstellen; es sind die „möchte-gern-Reformer”, die dies tun.</p>
<p style="text-align: justify;">ad 2.) dass der Islam abgesondert ist von unserer westlichen, christlichen, europäischen Kultur und Zivilisation und anders als diese ist, ist eine Tatsache, welche sich nicht ändern wird, selbst wenn Europa dem andauernden, jihadistischen, wie auch demographischen Angriff ausgesetzt wird.</p>
<p style="text-align: justify;">ad 3.) ob der Islam „dem Westen unterlegen” ist, ist natürlich eine Meinungsfrage. Dass der Islam aber nicht imstande ist, eine wohlhabende, harmonische, ausgeglichene, kreative und daher attraktive menschliche Gesellschaft auf die Beine zu stellen, ist es nicht. Ob der Islam „barbarisch, irrational, primitiv und sexistisch” ist, kann durchaus debattiert werden; aber dass viele seiner Effekte <em>so sind</em>, ist allzu schmerzlich erkennbar.</p>
<p style="text-align: justify;">ad 4.) Der Islam wird von so vielen als „gewalttätig, aggressiv, terroristisch und als Auslöser im Kampf der Kulturen” gesehen, nicht wegen einer irrationalen „Phobie” aufgrund der fieberhaften Wahrnehmung des Betrachters, sondern wegen (a) des klaren Mandats dazu im Koran; (b) wegen seiner historischen Praxis über 14 Jahrhunderte; und am wichtigsten, (c) wegen des zeitlosen Beispiels seines (Religions-) Stifters.</p>
<p style="text-align: justify;">ad 5.) „Der Islam wird als politische Ideologie gesehen” und sollte als solche gesehen werden, weil sein Schlüsselelement ein <em>politisches</em> Programm ist, zur Verbesserung des Menschen und zur Schaffung einer neuen Gesellschaft; um die komplette Kontrolle über diese Gesellschaft zu verhängen und um Kader heran zu ziehen, die bereit und begierig sind, Blut zu vergießen. Dies bringt den Islam näher an den Bolschewismus und Nationalsozialismus, als an irgendeine andere Religion. Er brütet ein gnostisches Paradigma aus, in welchem die Standard-Antwort auf die Herausforderung „des Anderen”, also nicht moslemischer Gesellschaften und Kulturen, unversöhnliche Feindschaft und Gewalt, oder der feste Entschluss dazu ist.</p>
<p style="text-align: justify;">ad 6.) Die Kritikpunkte am Westens durch den Islam sollten nicht von der Hand gewiesen werden, sondern <em>verstanden</em> werden. Die Hauptkritik an der westlichen - und an jeder anderen nicht-islamischen Kultur oder Tradition - ist, dass sie <em>ungläubig</em> ist und daher kein Existenzrecht hat (ref. Jussuf al-Quaradawi).</p>
<p style="text-align: justify;">ad 7.) Vorausgehende Feindlichkeit gegenüber dem Islam sollte die „Diskriminierung von Moslems” nicht begründen. Ganz im Gegenteil, eine Erziehungskampagne über die Lehren und praktische Ausübung des Islam sollte zu Gesetzesentwürfen führen, welche den Islam von Gesellschaften ausschließt, auf die er abzielt - aber nicht, weil er eine intolerante „Religion” ist, sondern weil er eine <em>inhärent aufrührerische totalitäre Ideologie</em> ist, welche mit den Werten des Westens inkompatibel ist.</p>
<p style="text-align: justify;">ad 8.) Und schließlich, während <em>anti-moslemische Feindlichkeit</em> nicht von Vornherein „natürlich oder normal” ist, der Wunsch von Nicht-Moslems, ihre Ländereien, Familien, Kulturen und Glauben gegen islamische Aggression zu verteidigen, <strong>ist</strong> „natürlich und normal”, auch wenn die sog. politisch Korrekten, also die neuen Linken versuchen, ihn zu neutralisieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Seitdem die Forderung nach Sharia-ausgerichteter, kommunaler Selbstverwaltung in den Banlieus (Vororten) von Paris und in den finsteren Stadtteilen der britischen West Midlands mit zunehmender Häufigkeit erfolgt, ist Europas neo-linke Avantgarde bereit, das sprichwörtliche Handtuch zu werfen. Als niederländischer Justizminister sah Piet Hein Donner - ein Christdemokrat! - diese Forderung als völlig legitim und argumentierte, dass die Sharia „durch demokratische Mitteln” eingeführt werden könnte. Moslems hätten ein Recht, ihren religiösen Geboten zu gehorchen, auch wenn das einige „andersartige Regeln des Benehmens” inkludiert: „Könnten Sie das rechtlich blockieren?” fragte er, „es wäre doch ein Skandal zu sagen, <em>das ist nicht erlaubt!</em> Die Mehrheit zählt. Das ist das Wesen von Demokratie.”</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Von Schuld geplagte Mitreisende</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Solche Dummheiten sind Lichtjahre weg von der Warnung Winston Churchills vor über hundert Jahren, als er sagte, dass „keine rückschrittlichere Macht in der Welt existiert” als der Islam:</p>
<blockquote style="text-align: justify;"><p>„Weit entfernt von seinem Untergang, ist der Mohammedanismus ein militanter, bekehrungseifriger Glaube. Er hat sich schon in ganz Zentralafrika ausgebreitet, zieht überall furchtlose Krieger auf und wäre das Christentum nicht in den starken Armen der Wissenschaft - gegen welche es umsonst gekämpft hat - geborgen, könnte die Zivilisation des modernen Europa untergehen, wie die des Römischen Reiches.”</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Selbst Churchills Vorwissen konnte nicht die Möglichkeit voraussehen, dass die Eindringlinge ihre kollegialen Reisegefährten in 10 Downing Street, in den Büros der EU in Brüssel und in dutzenden von Kanzlerämtern und Palästen in ganz Europa finden würden. Ihre gemeinsamen Bemühungen helfen, das Gesicht Europas zu verändern. Am kumulierenden Effekt gibt es nichts anzuzweifeln: im Jahre 2050 werden die Moslems mehr als ein Drittel der Jugend im Alten Europa stellen. Millionen von ihnen leben schon in einer Parallelwelt, die sehr wenig zu tun hat mit dem Gastland, auf welches sie mit Verachtung und feindlicher Einstellung herabsehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die linke Avantgarde reagiert auf diese Feindseligkeit mit dem Aufruf zu immer mehr ‘Handreichungen’ (inclusiveness). So beschrieb vor fünf Jahren Giuseppe Pisanu, Berlusconis einstiger Innenminister, verantwortlich für die Absicherung der Landesgrenzen, die hohe Sterberate illegaler Nordafrikaner auf hoher See am Weg nach Sizilien als „eine furchtbare Tragödie, die schwer auf dem Gewissen Europas liegt.” Seine Ansicht war exemplarisch für die utopische, pseudo-rationalistische Geistesausrichtung. Wenn „Europa” sich schämen und schuldig fühlen sollte dafür, dass Leute, die kein Recht haben an Italiens Stränden zu landen, ihr Leben riskieren, während sie dies illegal versuchen, dann kann die Erleichterung für das belastete Gewissen nur darin bestehen, eine kostenlose Passagier-Fähre zwischen Tripoli und Palermo einzurichten, ohne irgendwelche Formalitäten mit Reisepässen und Zoll bei der Ankunft erledigen zu müssen, und natürlich mit einem kostenlosen Shuttle nach Rom oder Mailand. Und Senator Pisanu, wird behauptet, sei ein Mann der „Rechten”!</p>
<p style="text-align: justify;">Die greifbaren Resultate der moralischen Altersschwäche dieser Führer sind verheerend. Vor einem Jahrhundert teilten Senator Pisanu und seine Klasse sich soziale Gemeinsamkeiten, welche man, je nach Jahreszeit auch in Monte Carlo, Karlsbad, Biaritz oder Paris beobachten konnte. Engländer, Russen und Österreicher teilten die selben Ansichten und einen Sinn für Benehmen. Sie alle sprachen Französisch, auch wenn sie immer in den Traditionen ihrer eigenen Heimat verwurzelt blieben. Es waren immer die gleichen Bedingungen, unter welchen <em>Weltanschauung in Kultur</em> übersetzt werden konnte. Im Gegensatz dazu, bringt das heutige „Vereinte Europa” keine sozialen oder zivilisatorischen Gemeinsamkeiten hervor, außer auf der Basis der wholesale-Verleugnung alter Mores, der Verachtung von geerbten Werten und der unverhohlenen Ablehnung „traditioneller” Kultur. Genau das kreiert die langweilige Gleichmacherei von „Antidiskriminierung” und „Toleranz”.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine solche Schwäche züchtet auf der anderen Seite Verachtung und geringschätzige Arroganz. Nehmen Sie Tariq Ramadan, der gelassen darauf besteht, dass Moslems im Westen sich so aufführen sollten, als ob sie schon in einer mehrheitlich muslimischen Gesellschaft leben würden und dass sie deshalb schon ausgenommen sind von der Verpflichtung, Konzessionen gegenüber dem Glauben ihrer Gastgeber-Gesellschaft zu machen. Moslems in Europa sollten sich berechtigt fühlen, nach ihren eigenen Glaubensvostellungen zu leben, sagt Ramadan, während „unter den Zuständen westlicher, liberaler Toleranz”, die „Gesellschaft als ganze verpflichtet” sein sollte „diese Wahl zu akzeptieren.”</p>
<p style="text-align: justify;">Sollte ein solcher „Respekt” von der Elite-Klasse weiter betrieben werden, wird es am Ende des 21. Jahrhunderts keine „Europäer” mehr geben, welche als Ethnien die selbe Sprache, Kultur, Geschichte, Abstammung haben und in Ländern wohnen, welche mit ihren Namen in Zusammenhang stehen. Der schrumpfenden eingeborenen Bevölkerung wird man indoktrinieren, zu glauben - oder einfach aufzwingen, zu akzeptieren - dass die demographische Verschiebung in Richtung unassimilierbare und feindselige Fremde ein Segen für ihre kulturell beraubte und moralisch unhaltbare Gesellschaft ist. Die „liberale Toleranz” und die damit verbundene „gesellschaftliche Verpflichtung”, welche Tariq Ramadan beschwört, werden somit zu Werkzeugen des westlichen Selbstmordes. „Keine andere Rasse unterschreibt diese moralischen Prinzipien”, schrieb Jean Paul Raspail vor 30 Jahren, „weil sie Waffen der Selbstvernichtung sind.” Diese Waffen müssen weggeworfen werden und die Verfechter dieser tödlichen „Prinzipien” ihrer Machtpositionen und ihres Einflusses enthoben werden, wenn Europa überleben soll.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Die Pathologie der selbsternannten Avantgarde</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Es liegt in der Unfähigkeit und Unwilligkeit der neo-linken Avantgarde, dass diese große Bedrohung unserer Zivilisation bekämpft werden muss, von welcher Europa und Nordamerika vielsagend behaupten, dass sie die gleichen kulturellen Chromosomen teilen. Schon 1938 fragte der britisch-französische Schriftsteller, Politiker und Journalist Hilaire Belloc verwundert „Wird nicht vielleicht die Macht des Islam und mit ihr die Bedrohung durch eine aufgerüstete mohammedanische Welt, welche die Herrschaft des zumindest nominell christlichen Europas erschüttert, zurückkehren und sich wieder zum Erzfeind unserer Zivilisation entwickeln?”</p>
<p style="text-align: justify;">Sieben Jahrzehnte später erleben wir dieselbe Heruntergekommenheit in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien, Skandinavien, Canada und den USA, mit dem primär als Folge des religiösen Glaubensverlustes und weiteren zweitrangigen Gründen. Dramatisch verstärkend wirkt sich hier die Feindseligkeit gegenüber jeder Form von Solidarität innerhalb der Mehrheitsbevölkerung aus, was ihre gemeinsame historische Erinnerung, ihre Vorfahren und ihre gemeinsame Kultur anlangt; die Konsequenzen sind vorhersehbar:</p>
<p style="text-align: justify;">- das   Verlorengehen   des   Sinns   für   Ort   und   Geschichte   unter  Europäern   und Amerikanern;</p>
<p style="text-align: justify;">- rapider demographische Verfall, speziell in Europa wie noch nie zuvor;</p>
<p style="text-align: justify;">- zügellose Einwanderung aus der Dritten Welt (in Europa erdrückend moslemisch);</p>
<p style="text-align: justify;">- der   Kollaps   von   privaten   und   öffentlichen   Umgangsformen,   von   Moral   und traditionellen Gemeinsamkeiten;</p>
<p style="text-align: justify;">- Verordnete „Multikulturalität”und der Zwang zum Relativismus durch „Diversitätsmanagement” und</p>
<p style="text-align: justify;">- Dämonisierung und Kriminalisierung jeglicher Opposition zum Vorgenannten.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Endresultat haben die ‘Westler’ den Sinn für das Eigentum an ihren Ländern verloren. Vor 1914 konnten sich der Westen und die moslemische Welt im kulturellen Sinn gegen einander definieren. Die neo-linke Avantgarde hingegen besteht darauf, die Absicherung jegliches speziell „westlichen” geographischen und kulturellen Raumes, gegenüber Fremden ohne berechtigten Anspruch, fallen zu lassen. Diese Elite meint, dass unsere Länder gleichsam der ganzen Welt gehören.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir stehen einem Konsens der veröffentlichten Meinung gegenüber, welcher de facto die offene Zuwanderung, den Multikulturalismus und damit einhergehend eine große moslemische Diaspora im Westen, als fixen, unabänderlichen Fakt hinnehmen muss, der nicht einmal hinterfragt werden darf. Dieser Nonsens, so meine ich, ist ideologischer Natur, fehlerhaft in der Logik, dogmatisch in der Ausführung und desaströs in seinen Folgen. Er muss überprüft werden gegen die <em>Evidenz</em>, und nicht gegen vermeintliche Normen der öffentlich akzeptierten Meinungen jener, die den Islam nicht kennen, bzw. nicht wollen, dass wir die Wahrheit über den Islam erfahren.</p>
<p style="text-align: justify;">Zusätzlich haben eine sittenlose Massenkultur, eine multikulturelle Indoktrination in staatlichen Schulen, sowie in Mainstream-Medien die Weitergabe von Geschichts- und Kulturbewusstsein in den jungen West-Europäern und Nord-Amerikanern weitgehend neutralisiert. Im Gegensatz dazu hat die Mischung aus ‘Soft-Porn’ und Konsumismus, welche auf jeden Bürger in der westlichen Welt abzielt, nicht den selben Effekt gehabt auf die moslemische Diaspora im Westen. Das Rollenverständnis der jungen, im Westen geborenen Moslems, welche den Terrorismus letztlich nicht ächten, bestätigt diesem Fehlschlag.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Verlorengehen des Sinns für Ort und Geschichte, wie es Millionen von Westlern durchmachen, folgt den beiden Seiten der gleichen Münze: einem neo-linken, post-nationalen Hyperstaat in Europa und einer neokonservativen „wohlwollenden globalen Hegemonie” in den USA, kurzgefasst in der Forderung einer ewig wachsenden NATO. Diese beiden, nur scheinbar entgegengesetzten Ausrichtungen zielen gleichermaßen auf die selbe entstehende globalisierte Welt ab - zwei Seiten ein und der selben Münze. Die Neolinken treten für Multilateralismus in Form einer sich herausbildenden „International Community” im Rahmen der Vereinten Nationen, mit Rechtsprechung durch den Internationalen Gerichtshof (International Criminal Court, ICC) aus, wobei die EU als Medium für den Transfer staatlich souveräner Hoheitsrechte auf supra-nationale Ebene agiert. Die sog. ‘Neocons’, die sowohl bei den Republikanern als auch Demokraten angesiedelt sind, ziehen es vor, den einzigen Weltpolizisten zu spielen. Sie teilen dieselbe Abneigung gegen traditionelle, sich natürlich entfaltende Gesellschaften und Kulturen.</p>
<p style="text-align: justify;">Der revolutionäre Charakter des multikulturellen Projekts liegt aufgedeckt in dem ewigen Mantra von Rasse, Gender und Sexualität, die Formel welche jetzt emporgehoben wird zum Status des postmodernen Steins der Weisen, die Kraft, welche den linearen historischen Prozess vorantreibt bis zur großen ‘Gleichschaltung’ der Nationen, Rassen und Kulturen, was das Ende der Geschichte bedeuten wird. Rasse, Gender und Sexualität haben das Proletariat ersetzt, sowohl als unterdrückte Unterklasse (deshalb der Kult mit der nicht-weißen, nicht-männlichen, nicht-heterosexuellen Opferrolle), wie auch als historisch vorbestimmter Agent von revolutionärer Veränderung.</p>
<p style="text-align: justify;">Die klassische marxistisch-politische Ökonomie fand ihre revolutionäre Dynamik im unvermeidbaren Konflikt zwischen den Besitzern der Produktionsmittel und dem Proletariat, das nichts zu verkaufen hatte, außer seiner Arbeit, und nichts zu verlieren hatte, außer seiner Ketten. Marxistische Revolutionäre der letzten Zeit aber gehen über den dialektischen Materialismus hinaus, indem sie ein vollkommen metaphysisches Konzept der Opferrolle, zusammen mit einer Reihe von geforderten Spezialrechten einbringen, was für die Moslems im ganzen Westen Wunder gewirkt hat. Mehrheitsbevölkerungen des „alten” Europa und Amerikas sind in diesem geisteskranken, aber alles durchdringenden Paradigma allein durch ihre Existenz, der „Unterdrückung” schuldig und dürfen deshalb gegen die Flut an Migration nicht protestieren, geschweige denn dagegen opponieren; das wäre „Rassismus”.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Früchte tragen wir jetzt schon. Der englische Historiker Edward Gibbon (1737-94) hätte das Antwerpen oder Malmö von heute im Kopf haben können, Marseilles oder Huddersfield, als er von Rom im Untergang schrieb, als sich die Massen „zu einem ekelhaften und jämmerlichen Pöbel” verzerrten. Ausgehend von jetzt, wird die autochthone westliche Mehrheit innerhalb eines Jahrhunderts weggeschmolzen sein: „kinderfrei” ist der für Yuppies legitime Lifestyle, gleichgestellt mit Ausdrücken wie „fettfrei” und „drogenfrei”. Aber während das bedrohliche Aussterben eines exotischen, indigenen Stammes auf Borneo oder in Amazonien - ganz zu schweigen von einer speziellen Art von Eulen oder Walfischen - bei der neo-linken Avantgarde Alarm und sofortigen Aktionismus auslösen würde, wird es als inhärent rassistisch angesehen, zu erwähnen, dass Europäer und ihre transatlantischen Vettern eine buchstäblich bedrohte Spezies sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Es wird keine großartige Synthese, keine zivilisatorische Befruchtung zwischen dem Westen und dem Islam geben. Selbst die ultra-toleranten Holländer beginnen nachzudenken, siehe den Filmemacher Geert Wilders, aber sie sind zerrissen zwischen schuldbeladenen Selbsthassern und Appeasern, deren Kontrolle über die politische Macht, die Medien und die akademische Intelligenzia undemokratisch, unnatürlich, geradezu obszön ist. Wenn Europa überleben soll, dann müssen diese Leute entlarvt werden als das, was sie sind: Verräter ihrer Nationen und Kulturen. Und sie müssen ersetzt werden durch Leute, die bereit und gewillt sind, die Belange der Immigration und der eigenen Identität dem demokratischen Test zu unterziehen, ungehindeit administrativer oder rechtlicher Genehmigungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Sollte die kommende Auseinandersetzung mit dem Jihad, dem heiligen Krieg, gewonnen werden, ist das erste, offen über die Identität und den Charakter des Gegners und die Natur der Bedrohung zu reden. Die Pflicht dies zu tun, ist nicht weniger eine Frage der Sittlichkeit, als die Notwendigkeit der eigenen Rettung. „Wenn du den Gegner so gut kennst wie dich selbst, brauchst du keine Angst vor hundert Schlachten zu haben,” schrieb Sun Tzu, der chinesische Militär Stratege im 2. Jahrhundert vor Christus. Nun, wir kennen den Gegner. Wir kennen den Kern seines Glaubens, sein Rollenspiel, seine Leistungsbilanz, seine Denkart, seine Vorgehensweise und seine Intentionen. Wir wissen auch ob seiner Schwächen, von denen es viele gibt, vor allem über seine Unfähigkeit eine prosperierende Wirtschaft oder eine harmonisch funktionierende Gesellschaft aufzubauen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Hauptproblem liegt bei uns selbst; um es genauer zu sagen, bei denen unter uns, welche die Macht haben Politik und Meinung zu machen, und die unsere Situationsanalyse und Diagnose ablehnen und verdammen. Nachdem sie den postmodernen Relativismus geschluckt haben, sich nur mehr ihrer Unsicherheit sicher sind, ohne jeglichen Glauben, außer dem Glauben an ihre eigene Unfehlbarkeit, gehen die Mitglieder der westlichen, neo-linken Avantgarde mit der Denkweise der Jihadisten in der Art um, dass sie nur Probleme außerhalb des Islam behandeln können und müssen. Das Resultat ist eine Fülle von entgegenkommen-den Konzessionen, ‘Handreichungen’ und vorgeschlagenen „Heilprozessen”, die uns vor Terrorismus so sicher machen, wie Schlangenöl die Heilung von Leukämie bewirkt.</p>
<p style="text-align: justify;">Man sagt, wir müssten uns für die politischen und wirtschaftlichen Beschwerden der verarmten moslemischen Massen verantwortlich fühlen, wir müssten Demokratie und freie Marktwirtschaft in der moslemischen Welt verbreiten, mehr öffentliche Diplomatie sei angebracht. Zu Hause brauchten wir mehr Toleranz, mehr „Inclusiveness” (Integration im Sinne von Diversitätsmanagement), weniger „Profiling” (kulturelle, fachliche, persönliche Profilierung) und mehr entschlossenen „Outreach” (Zugehen auf andere Gruppen). AU das wird von uns, gegenüber den Minderheiten, die sich an den Rand gedrängt fühlen, eingefordert. Das vorhersagbare Versagen solcher interkultureller „Heilungsprozesse” führt zu pathologischer Nabelbeschau und zu immer krankhafter werdenden Selbstzweifeln. Dieser Teufelskreis muss durchbrochen werden.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;"><strong>Die Lähmung überwinden</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;">Der <span style="text-decoration: underline;">Lähmung</span> an der Somme 1916 und ein Jahr später bei Verdun konnte nicht überwunden werden mit den Ideen und dem Modus Operandi der Herren Haig, Foche, Cadrona oder Hindenburg. Er hätte allerdings gebrochen werden können, wären Lidell-Hart, de Gaulle oder Guderian anstelle der alten Garde gestanden. Einen Krieg zu gewinnen, fordert ein „Über-den-Tellerrand-hinaus-Sehen”. Das Klischee passt: die Größe der Bedrohung verlangt radikale Antworten, die außerhalb der kognitiven Parameter der sog. Avantgarde liegen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich möchte unsere spezifischen, politischen Empfehlungen daher mit der komplizierten, emotionell geladenen Frage der “<em>Menschenrechte versus Nationale Sicherheit</em>” beginnen.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Abgrenzung gegen Islamischen Aktivismus</span><br />
Anstatt einen sofortigen Stop moslemischer Immigration zu fordern, was momentan kein realistisches Ziel ist, sollten westliche Anti-Jihadisten in ihren Ländern für Änderungen in der Gesetzgebung bzgl. Einwanderung werben; für Klauseln, welche islamische Aktivisten ausgrenzen, schon bevor sie da sind, bzw. mit welchen sie des Landes verwiesen werden können, selbst wenn sie das Land bereits unterwandert haben, wie das in traditionellen Einwanderungsländern praktiziert wird (USA, Canada, Australien, Neuseeland).</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Forderung sollte für die breite Wählerschaft, egal welcher politischen oder ideologischen Präferenz, so akzeptabel und attraktiv wie möglich gemacht werden. Sie sollte daher ausgerichtet sein auf die islamische Bedrohung europäischer, westlicher Werte selbst:</p>
<p style="text-align: justify;">- Diskriminierung gegen andere Religionen (speziell mit Verweis auf das in Europa aufkommende Phänomen des islamischen Antisemitismus), gegen andere Ansichten (z.B. Atheismus) und gegen andere Lebensstile;</p>
<p style="text-align: justify;">- Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen (speziell Ehefrauen und „ungehorsame” Töchter); -</p>
<p style="text-align: justify;">- Diskriminierung und Gewalt gegen Homosexuelle;</p>
<p style="text-align: justify;">- Gewaltandrohung in welcher Form auch immer und für welche behaupteten „Angriffe” oder „Beleidigungen” (wie Karikaturen, Dokumentarfilme, Bücher); Verfassungsrechtlich garantierte Grundrechte (wie Meinungs-, Religions-, Gewissens- und Versammlungsfreiheit);</p>
<p style="text-align: justify;">- Entschuldigung oder Rechtfertigung für all das Angeführte.</p>
<p style="text-align: justify;">Dabei ist es essentiell, den Fokus auf abscheuliche Akte von Verletzungen gegen Menschenrechte und Angriffe gegen unser europäisches Lebensmodell selbst zu richten und dann eine direkte Linie zu den Geboten des Islam und seines Gründers zu ziehen. Eher so, als umgekehrt, wie es viele gutmeinende, aber politisch weniger Schlaue tun.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Abgrenzung gegen islamischen Aktivismus wäre ein großer Schritt in Richtung Untersagung des Zutritts von tatsächlichen oder potentiellen Jihadisten nach Europa oder in die westliche Welt.<br />
Ein gutes Modell dafür ist der amerikanische „Immigration and Nationality Act (INA)” aus dem Jahr 1952, der über die Zurückweisung und Deportation eines jeden Fremden verfügt, der in Aktivitäten gegen das öffentliche Interesse engagiert, oder subversiv im Sinne der Nationalen Sicherheit war, bzw. dies für zweckmäßig hielt. „Ideologische” Begründungen für die Deportation waren in den USA gesetzlich gedeckt bis 1990, als sie der Congress aufhob. Nach der Russischen Revolution wurden ausländische Kommunisten zur Deportation ausgesondert. Allein in einer Nacht im Januar 1920 wurden in 33 Städten des Landes 2.500 „fremde Radikale” festgenommen und in ihre ursprünglichen Länder abgeschoben.</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Islamischen Aktivisten die Staatsangehörigkeit verweigern</span><br />
Ich denke es wäre notwendig, dass alle Länder des Westens Gesetze haben, welche eingebürgerten Bewohnern, oder Fremden mit aufrechter Aufenthaltsbewilligung, deren Anhängerschaft zu islamistischer Weltanschauung bekannt ist, aus politischen mehr als aus religiösen Gründen, als ‘unzulässig’ behandelt werden. Es ist politisch vertretbar, die Forderung zu artikulieren, dass islamischen Aktivisten die Einbürgerung und Staatsbürgerschaft in einem demokratischen westlichen Land verwehrt wird.</p>
<p style="text-align: justify;">In den Vereinigten Staaten muss ein Ausländer, der eingebürgert wird, den Eid ablegen</p>
<blockquote style="text-align: justify;"><p>„dass ich absolut und vollständig von jeglicher Verbundenheit und Treue zu irgendwelchen Prinzregenten, Potentaten, Staaten oder souveränen Herrschaften, deren Untertan oder Bürger ich einmal war, zurücktrete und ihnen abschwöre; dass ich die Verfassung und die Gesetze der Vereinigten Staaten von Amerika gegen alle Feinde, seien sie fremder oder heimischer Natur, unterstütze und verteidige.”</p></blockquote>
<p style="text-align: justify;">Eine derartige Erklärung, wenn nicht ein feierlicher Eid, wird in den meisten europäischen Ländern von eingebürgerten Bewohnern erwartet.</p>
<p style="text-align: justify;">Für einen Moslem all das in gutem Glauben zu deklarieren, speziell, dass er das Dokument oder Gesetz eines „Ungläubigen”, also Nicht-Moslems, als die Quelle seiner obersten Loyalität akzeptiert, ist ein Akt der Abtrünnigkeit <em>par excellence</em>, auf welchen unter islamischem Recht die Todesstrafe steht. Die Sharia ist für einen Moslem nicht ein Zusatz zum säkularen Recht, mit welchem sie koexistiert; sie ist der einzige „wahre” rechtliche Kodex, die einzige Basis von Verbindlichkeit. Um legitim zu sein, muss daher jegliche politische Macht bei denen liegen, die Allahs Autorität, auf Basis seines geoffenbarten Willens, genießen - und so lange sie ungläubig bleiben, sind Europa und Amerika illegitim. Wie kann also ein bekennender, frommer Moslem einen Eid ablegen und von uns erwarten, zu glauben, dass er dies ehrlich getan hat? Er tut es, weil er Taqcia betreibt, die Kunst des genau durchdachten Lügens, welche Mohammed eingeführt hat, um Nicht-moslemische Gemeinschaften zu destabilisieren und zu untergraben; fast reif für ein wenig Jihad. (Oder er tut es, weil er nicht fromm genug ist, oder konfus ist, wobei aber stets die Gefahr besteht, dass er irgendwann wieder seine Wurzeln entdeckt.)</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="text-decoration: underline;">Zusätzliche Hilfsmaßnahmen</span><br />
Jene, die den Jihad predigen oder propagieren und sich für die Einfühlung der Sharia einsetzen, können und sollen in genau derselben Manier behandelt werden, wie die Anhänger anderer totalitärer Ideologien in der freien Welt während des Kalten Krieges behandelt wurden. Es wird ein langer und harter Kampf sein, die Augen der Gesetzgeber und Gesetzesvollzieher (Legislative und Exekutive) zu öffnen, dass der Islam selbst eine radikale, revolutionäre Ideologie ist, welche inhärent aufwieglerisch und unversöhnlich gegenüber westlichen Werten und Einrichtungen ist, aber es kann gemacht werden. Weitere notwendige Schritte würden dann folgen, aber dafür sollten Anti-Jihadisten jetzt damit beginnen, sie zu artikulieren und zu vertreten:</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>1. Null-Durchlässigkeit an den Grenzen.</strong> Illegaler Einwanderung vorzubeugen ist ein erstrebenswertes Ziel <em>per se</em>; im Zusammenhang mit dem Kampf gegen Terroristen ist sie obligatorisch. Keine Strategie gegen den Jihad ist möglich ohne die komplette physische Kontrolle der Grenzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das ist eine Angelegenheit, mit der eine Mehrheit der Wählerschaft in jedem westlichen Land übereinstimmen wird - sehr zum Ärger der liberalen Eliten. Anti-Jihadisten sollten darauf bestehen, dass jegliche illegale Einwanderung eine große Bedrohung der Sicherheit darstellt, welcher mit dem Gesetz und nicht mit dem selbstmörderischen Diktat der „Menschenrechts-Lobby” begegnet werden kann und muss.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>2. Fordern Sie die zwingende Kooperation der Behörden auf allen Ebenen</strong> bei der Identifizierung, Registrierung und Festnahme illegaler Immigranten, sowie Assistenz bei ihrer Ausweisung - beginnend mit solchen von Nationen oder Gruppen, welche ein Terrorismus-Risiko darstellen.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist ein seltsames Phänomen in den meisten westlichen Ländern, dass wir auf verschiedenen Ebenen der öffentlichen Verwaltung (Sozialversicherungen, Medizinische und sonstige Fürsorge, NGOs, die Asylanten Rechtsberatung und -betreuung ausschließlich mit öffentlichen Mitteln betreiben, kommunale Integrations- und Diversitätsabteilungen, Hilfsorganisationen der Kirchen, wie Caritas und Diakonie) und der Exekutive (Polizei in den größeren Städten), verschieden hohe Toleranzschwellen erleben, bisweilen sogar Aufmunterung illegaler Einwanderer zur fortgeführten Präsenz in ihrer jeweiligen „Community”.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>3. Weg mit dem unbegründeten Bann des „Profiling”.</strong> Gewiss, nicht alle Moslems<br />
sind Terroisten, aber alle übernationalen, terroristischen Netzwerke, welche in westlichen Ländern die nationale Sicherheit und das normale Alltagsleben bedrohen, sind mit Moslems zusammengesetzt. Es wird deshalb Zeit, zu akzeptieren, dass eine „Profilierung” von Personen, anhand ihrer äußeren Erscheinung, ihrer ursprünglichen Herkunft und ihres offensichtlichen oder vermuteten Glaubens, ein essentielles Mittel der Gesetzesvollstreckung im Krieg gegen Terrorismus ist. Fragen Sie die Israelis!</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>4. Unterziehen Sie islamische Zentren und Moscheen rechtlichen Begrenzungen und der laufenden Sicherheitsüberprüfung.</strong> Im ganzen Westen haben islamische Zentren Plattformen der Ermahnung von Gläubigen abgegeben, sich an Akten zu beteiligen, die moralisch verwerflich, rechtlich strafbar, sowie der nationalen Sicherheit des Gastlandes abträglich sind. Einige haben Verbrechern Unterschlupf geboten und ihren Führern die Rekrutierung Neuer offeriert. In Österreich, als einzigem Land Europas, ist der Islam rechtlich anerkannt. Das geht zurück an den Beginn des 20. Jahrhunderts, als Bosnien-Herzegowina Teil der Österreichisch-Ungarischen Monarchie war. Das war allerdings eine Situation, die in allen Aspekten total anders war und deshalb unvergleichbar ist mit der Motivation, welche heute hinter der Islamisierung steckt, welche heute in Europa stattfindet.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Akzeptanz dieser Vorschläge würde einen Neustart in der Entwicklung einer langfristigen Verteidigung repräsentieren. Die vorgeschlagenen Maßnahmen anerkennen, dass wir in einem Krieg der Ideen und Religionen sind, ob wir dies wollen oder nicht, auch wenn wir dieses Faktum hassen. Sie reflektieren die Ernsthaftigkeit der Bemühung. Von islamischer Seite her, wird dieser Krieg geführt mit der festen Überzeugung, dass der Westen bereits in seinen letzten Zügen liegt. Der Erfolg des demographischen Angriffs der Moslems auf Europa vergrößert das Image eines „Zuckerlgeschäft mit aufgebrochenen Schloss” und diese Ansicht ist verstärkt durch die historische Evidenz, dass eine Zivilisation, die ihre Verlangen nach Fortpflanzung verloren hat, tatsächlich in Todesgefahr ist.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Kann das Zuckerlgeschäft mit aufgebrochenen Schloss gerettet werden?</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die angeführten Vorschläge sind nicht nur pragmatisch, sie sind moralisch gerecht. Die linke Avangarde wird aus ihnen den Vorwurf der Diskriminierung herausarbeiten. Leute gezielt ins Visier nehmen zur Auslese, Aufsicht und Ausschließung aufgrund ihrer Gene, wäre wirklich diskriminierend, aber es zu tun wegen ihrer Glaubensgrundsätze, ihrer Ideen, Aktionen und Intentionen, ist berechtigt und notwendig. Koranische Überzeugungen, Ideen und Intentionen <em><strong>als solche</strong></em> sind die Bedrohung der europäischen Zivilisation, Kultur und Lebensart.</p>
<p style="text-align: justify;">Die neo-linke Avantgarde lehnt diese Diagnose natürlich ab, aber unter vernünftigen, gut informierten Bürgern, muss diese Debatte geführt werden, allerdings ohne die Fesseln der ‘politisch Korrekten’. Hier zum Beispiel zeigt Geert Wilders den Weg dafür an. Wir sollten ähnlich handeln und niemals davor zurückschrecken, Kontroversen auszulösen. Das bedeutet, der Drohung von Gerichtsverfahren des, von linken Ideologen missbrauchten Staates ausgesetzt zu sein - oder der Todesdrohung von denen, welche unsere Regierungen zum Schaden ihrer Bürger weiterhin beschützen.</p>
<p style="text-align: justify;">Westliche Staatsmänner haben sich nicht den Kopf zerbrochen über die „wahre” Natur des Kommunismus, während sie mit ‘Air-Lift’ 1949 Berlin versorgten, oder 1950 in Korea, sondern sie haben effektiv gehandelt, um ihn in Schach zu halten, egal mit welchen nötigen Mitteln. Ja, damals hatten wir eine Legion von Moskau-Apologeten, Leumundszeugen, Maulwürfen und Mitreisenden, die uns versicherten, dass die Genossen nichts anderes wollen, als soziale Gerechtigkeit zu Hause und friedliche Koexistenz mit der übrigen Welt. Sie hielten Lehrstühle an Prestige-Universitäten und dominierten in allen eleganten Salons von London, Paris bis New York. Sie redeten sich heraus und begründeten die Ungereimtheiten, sowie die erschreckend gewaltsamen Implikationen der Quellentexte von Marx und Lenin, sogar ihre entsetzlichen Früchte: das Blutbad der Russischen Revolution, die völkermordende große Hungersnot, die Schauprozesse und Säuberungsaktionen, das Morden von Millionen Unschuldigen im Gulag, den Pakt mit Hitler, einfach alles!</p>
<p style="text-align: justify;">Heute wieder, agieren ihre spirituelle Erben in der Politik, an den Universitäten und im Establishment der Medien als Apologeten, Leumundszeugen und Mitreisende. Sie leugnen rundweg, oder reden mit der selben oberlehrerhaften Besserwisserei und moralischen Verdorbenheit über die dunklen, gewaltsamen Auswirkungen der Quellentexte (Koran und Hadithen), die zutiefst enervierende Karriere Mohammeds, sowie über die Jahrhunderte der Landnahme, Kriege, Metzeleien, Unterjochung, die spirituelle und materielle Misere und letztlich über den mörderischen Fanatismus, einfach hinweg.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Nil desperandum! </strong>(nichts zu verzweifeln)</p>
<p style="text-align: justify;">Vor ungefähr 80 Jahren publizierte Julien Benda seine Tirade gegen die intellektuelle Korruption seiner Zeit, im Essay <em>Der Verrat der Intellektuellen</em>. Über Generationen vor dem 20. Jahrhundert hinweg, schrieb Benda, gewährleisteten die Mitglieder der Intellektuellen im Westen, dass „die Menschheit Böses tat, aber das Gute honorierte”. Der „Verrat” an diesem Anspruch begann, als sie aufgaben, nachhaltige zivilisatorische Werte zu fördern, zugunsten von kurzzeitigen politischen Präferenzen. Benda schrieb dies, als Faschismus, Nazismus und Bolschewismus die Szene in Europa dominierten. Heute hat der „Verrat” der neo-linken Avantgarde eine andere Form. Er hält die vermeintlich universalen Werte des Multikulturalismus, der ‘Inklusivität’ und der Antidiskriminierung aufrecht, zum Nachteil besonderer Werte unserer Zivilisation und all ihrer Früchte. Der Hang dieser neuen linken Avantgarde zum Verrat an unserer Kultur aber bleibt die gleiche.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Tatsache, dass normale Bürger die Größe des Problems nicht realisieren, arbeitet wiederum für Leute, wie Xavier Solana, George Soros, Tony Blair, jetzt Gordon Brown, Romano Prodi, jetzt Silvio Berlusconi, oder Hillary Clinton. Deren Ideen, welche noch vor zwei Generationen für exzentrisch oder schwachsinnig gehalten worden wären, bestimmen heute den Euro-Amerikanischen Mainstream. Nur einer Gesellschaft, die sich an das Konzept völlig offener Grenzen gewöhnt hat, kann, ohne mit der Wimper zu zucken, gesagt werden, dass der Islam gut und tolerant ist, dass „wir” (der Westen) ihm gegenüber Jahrhunderte hindurch ekelhaft und lieblos waren - „man erinnere sich an die Kreuzzüge!” - und dass „Terrorismus” verstanden werden muss, sowie durch Sozialtherapie, die nichts zu tun hat mit der Lehre und Praxis des Islam, geheilt werden kann.</p>
<p style="text-align: justify;">An der Wurzel unserer eigenen Malaise steckt die Ansicht, dass Länder nicht den Menschen gehören, welche sie seit vielen Generationen bewohnt haben, sondern jedem, der sich gerade innerhalb seiner Grenzen aufhält, ohne Rücksicht auf dessen Kultur, Einstellung und Absicht. Die dabei herauskommende, beliebige Mischung der, von einander getrennten Vielheiten, soll aber ein bereichernder Segen sein für die ansonsten öde und monotone Gesellschaft.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein weiterer verderblicher Irrtum ist das Dictum, dass wir keine spezielle Bindung zu einem bestimmten Land, zu einer Nation, Rasse oder Kultur empfinden sollen, sondern dass wir unsere Vorlieben der ganzen Welt und gleichermaßen der ganzen „Menschheit” übertragen sollten. Solche Ansichten sind von der neo-linken Avantgarde in Amerika und Europa so verinnerlicht worden, dass sie dem islamischen Terrorismus bereits aktiv zu Hilfe stehen. In Amerika läuft dieser Prozess bereits seit Jahrzehnten. 1999 empfand es der damalige stellvertretende US-Außenminister Strobe Talbott für angebracht, zu erklären, dass die Vereinigten Staaten „in der momentanen Form” im 21. Jahrhundert nicht mehr existieren würden, denn genau das Konzept des Volkstums - hier und in der ganzen Welt - würde sich dann als obsolet herausgestellt haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine Generation früher hätten solche Äußerungen eines hohen Regierungsbeamten einen Skandal hervorgerufen. Am Ende des 20. Jahrhunderts beunruhigten solche Erklärungen nur mehr die einfachen Personen, die auf der Annahme bestehen, dass die Aufgabe des Herrn Talbott im Außenministerium darin bestand, das Überleben, die Sicherheit und Prosperität der Vereinigten Staaten <em>innerhalb</em> des internationalen Systems abzusichern, eher als von diesem letzten Endes absorbiert zu werden. Aber er machte eine frohlockende Prophezeiung, nicht eine unvoreingenommene Einschätzung. Das ideologische Fundament von Talbotts Glaube kam klar zum Ausdruck: „Alle <span style="text-decoration: underline;">Staaten</span> sind grundsätzlich soziale Arrangements, Anpassungen an sich ändernde Umstände. Ungeachtet dessen, wie permanent und sogar ehrwürdig sie jemals erscheinen mögen, sind sie tatsächlich alle künstlich und zeitlich befristet.” Für die Mitglieder seines Standes sind alle Länder nur vorübergehende Gebilde mit virtueller Realität. Emotionelle Treue ihnen gegenüber, ist irrational, sein Leben dafür zu riskieren absurd.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Verweigerung der westlichen Avantgarde, ihre Nationen vor der jihadistischen Infiltration zu schützen, ist der größte Verrat den es jemals gegeben hat. Er wurzelt im Gedankengut, welches Behauptungen züchtet, wie: „Gewalt ist keine Antwort” auf Terrorismus, Profilieren sei schlecht und offene Grenzen wären gut, der „wirkliche” Islam wäre friedfertig, dafür der Westen niederträchtig. Die Aufrechterhalter solcher Behauptungen gehören einer Kultur an, die ihre Bindung an Natur, Geschichte und eine tragende Gemeinschaft verloren hat. In der Zwischenzeit verdanken wir ihnen die unverminderte Fortführung des stillen Angriffs über die Straße von Gibraltar, den Balkan herauf, durch die Flugplätze JFK, O’Hare, Heathrow, Frankfurt, Schiphol und Wien. Weit davon entfernt, uns mit Vielfalt zu bereichern, droht uns eine gefühllose Gleichheit aufgezwungen zu werden und die Identität von angepeilten Bevölkerungen durch die Demolierung ihrer speziellen Charaktere und Einmaligkeiten, ausgelöscht zu werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die unterstützende Gemeinschaft, die echte Nation, die gibt es da draußen noch, sowohl in Amerika, wie in Europa. Sie arbeitet, zahlt Steuern und duldet lächelnd. Wenn ihnen von „Frieden und Toleranz” im Islam erzählt wird, murren sie über die Blödheit und Untauglichkeit des Erzählers, ahnen aber noch immer nicht den glatten Verrat. Die Verräter hingegen fördern eine Ideologie der allgemeinen Menschenrechte, einer gemeinsamen Kultur für die ganze Welt. Vielleicht verstehen sie nicht einmal, dass sie den Islam begünstigen. Trotz aller offensichtlichen Unterschiede, verbindet sie mit den Mullahs, den Scheichs und Imamen der Wunsch nach einer total vereinheitlichten Welt. Beide sehnen sich nach Strobe Talbots „Single Global Authority” (einer neuen Weltordnung unter einer einzigen supranationalen Regierung), post-national und nahtlos standardisiert, eine Ummah (die Weltgemeinschaft aller Muslime) unter einem hochtrabenden weltlichen Namen.</p>
<p style="text-align: justify;">Amerikaner und Europäer, die ihre Länder und Nationen mehr lieben als irgendwelche andere, die ihre Familien und Nachbarschaften vor alle anderen stellen, sind normale Menschen. Diejenigen, die ihnen sagen, sie mögen ihre Zuneigungen global ansetzen und dass ihre Länder und Nachbarschaften der ganzen Welt gehören, sind krank und übel. Sie sind die unentbehrlichen, wirklichen Verbündeten des Jihad und deshalb unsere Feinde.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Avantgarde, unverwurzelt, arrogant, zynisch manipulierend, hat die fixe Absicht, den Krieg gegen den Terror fortzuführen ohne den Feind zu nennen, ohne ihren Glauben offen zu legen, ohne ihre Intentionen zu entlarven, ohne ihre Komplizen zu vergrämen, ohne ihre fünften Kolonnen hinaus zu werfen und ohne es jemals zu wagen, siegreich zu sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Ball liegt bei den Millionen von normalen Europäern und ihren amerikanischen Vettern, diesen Wahnsinn zu stoppen. Die Verräter-Klasse will, dass sie ihren Todeswunsch teilen, um als Völker mit einem Geschichtsbewusstsein und einer kulturellen Identität sich selbst zu vernichten. Um Raum zu machen für die post-humane, monistische Utopie, angeführt von der jihadistischen fünften Kolonne.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Dieses Verbrechen kann und muss gestoppt werden. Die Gründer der Vereinigten Staaten stürzten die Kolonialregierung für Vergehen, die viel leichter waren als jene, an denen die Verräter-Klasse heute schuldig ist.</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.acht-der-schwerter.com/2008/05/23/serge-trifkovic-europa-ist-ein-pulverfass/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Die Westliche Allianz</title>
		<link>http://www.acht-der-schwerter.com/2008/05/19/die-westliche-allianz/</link>
		<comments>http://www.acht-der-schwerter.com/2008/05/19/die-westliche-allianz/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 May 2008 15:26:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eisvogel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Gastbeiträge]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.acht-der-schwerter.com/?p=217</guid>
		<description><![CDATA[Gastbeitrag von Deep Roots
Im folgenden möchte ich ein Konzept zur Diskussion präsentieren, das mich schon länger beschäftigt: das einer politischen, militärischen, wirtschaftlichen und kulturellen Interessengemeinschaft souveräner, demokratischer westlicher Nationalstaaten – möglichst aller demokratischen westlichen Staaten; der „Westlichen Allianz“.
Mir ist klar, daß so ein Konzept unter den heutigen politischen Rahmenbedingungen nicht realisiert werden kann. UNO, EU, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Gastbeitrag von Deep Roots</strong></h3>
<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="float: left;" src="http://www.acht-der-schwerter.com/wp-content/uploads/2008/05/freiheitsstatue.jpg" alt="" width="280" height="420" />Im folgenden möchte ich ein Konzept zur Diskussion präsentieren, das mich schon länger beschäftigt: das einer politischen, militärischen, wirtschaftlichen und kulturellen Interessengemeinschaft souveräner, demokratischer westlicher Nationalstaaten – möglichst aller demokratischen westlichen Staaten; der „Westlichen Allianz“.</p>
<p style="text-align: justify;">Mir ist klar, daß so ein Konzept unter den heutigen politischen Rahmenbedingungen nicht realisiert werden kann. UNO, EU, die im Entstehen begriffene NAU, Big Business, Big Bureaucracy, Multikulti-Mafia, NGO-istan – das gesamte politische und wirtschaftliche Establishment aus Globalisten, New World Order und transnationalen Körperschaften hätte keine Freude an einer derart gegen ihre Interessen laufenden Entwicklung. Und die Vertreter der globalen islamischen Expansion, die den Multikulturalismus als „Computerwurm“ benutzen, um auf den „Festplatten“ der westlichen Länder ihre „Viren“ freizusetzen, wären damit genauso wenig einverstanden wie der Rest der Dritten Welt, der die westliche Zivilisation als Goldesel abhanden käme, wenn diese sich dem „White-Guilt-Syndrom“ entziehen und ihre eigenen Interessen wieder wahrnehmen würde.<span id="more-217"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Aber stellen wir uns einmal vor, wie eine solche „Westliche Allianz“ beschaffen sein könnte, die in erweitertem Rahmen das fortführt, was die NATO in den Jahren des Kalten Krieges für die Freie Welt war. Eine Gemeinschaft, die nur die Interessen des Westens global vertritt und die UNO, diesen überflüssigen, aufgeblähten korrupten Dritte-Welt-Förderverein, der ohne die Dollars, Kronen, Pfund und Euros genau jener Westler, gegen deren Interessen dieser Sauhaufen ständig agitiert, sowieso bald pleite wäre, auf den Wichtigmacherzirkus reduziert, der sie tatsächlich ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine Freihandelszone, die auf wirtschaftlichem Gebiet für eine breite Bevölkerungsmehrheit eben jene wirtschaftlichen Vorteile tatsächlich bringt, mit denen man uns für die EU bzw. NAFTA/NAU ködern will. Ein Freundeskreis westlicher (das heißt im wesentlichen europäischstämmiger) Völker, die ihre Identität wahren und sich darin auch gegenseitig unterstützen.</p>
<p>Wie könnte so etwas aussehen – nach einem „Reboot“ unserer Gesellschaften, nach einer Renaissance der Demokratie, deren Entwicklung und Erhaltung uns so viele Mühen, Leiden und Opfer gekostet hat?</p>
<h3><strong>1) Grundsätzlicher Aufbau der Allianz:</strong></h3>
<p style="text-align: justify;">Ein unbedingtes Grundprinzip wäre die uneingeschränkte Souveränität der nationalstaatlich aufgebauten Mitgliedsstaaten. Es dürfte keine wie immer geartete überstaatliche Instanz geben, die in die Gesetzgebung der einzelnen Nationen eingreifen oder diese aushebeln kann. Kein „Allianz-Parlament“, keine „Allianz-Kommission“, keine Entsprechung zum Europäischen Gerichtshof. Jede - auch nachträgliche – Schaffung einer solchen Instanz muß grundsätzlich ausgeschlossen sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Daraus folgt auch die prinzipielle Unvereinbarkeit einer gleichzeitigen Mitgliedschaft in UNO oder EU (so noch außerhalb der Allianz existent) oder einer vergleichbaren Institution sowie in der WTO (mit dieser könnte es allenfalls Wirtschaftsabkommen geben).</p>
<p style="text-align: justify;">Ebenso ausgeschlossen wäre eine Mitgliedschaft in der NATO, solange diese überhaupt noch existiert. Denn bei einer Rest-NATO vorderhand noch außerhalb der Allianz verbliebener Länder ist davon auszugehen, daß sie unter dem Einfluß der Transnationalen oder sogar moslemischer Unterwanderer samt deren Herkunftsländer stehen. Daher könnte es allenfalls ein vorsichtig positives Grundverhältnis dazu geben, das jederzeit revidiert werden kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Nur gewisse grundlegende Punkte in der Allianz-Charta haben Einfluß auf nationales Recht bzw. innere Verfaßtheit der Mitgliedsstaaten, und zwar in der Form, daß diese Punkte Voraussetzung sind für die Beitrittswürdigkeit eines Staates, wobei die Verpflichtung zu deren Einhaltung mit der Ratifizierung des Beitrittsvertrages in Kraft tritt:</p>
<p style="text-align: justify;">Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Ausschluß sozialistischer Wiederbetätigung (dies wegen deren demokratiegefährdender Grundtendenz).</p>
<p style="text-align: justify;">Natürlich können sich die einzelnen Mitgliedsländer gegenseitig über die Schulter bzw. in die Töpfe gucken, um allenfalls nachahmenswerte Gesetze unverändert oder an heimische Gegebenheiten angepaßt in den eigenen Rechtsbestand zu übernehmen – was auch jederzeit nach eigenem Gutdünken wieder rückgängig gemacht werden kann. Mit der Zeit könnte sich dadurch eine mehr oder weniger weitgehende Harmonisierung der Rechtsvorschriften innerhalb der Allianz entwickeln, soweit dies für Wirtschaft und Verkehr zweckmäßig ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt keine „Hauptstadt“ der Allianz. Alltägliche Angelegenheiten zwischen den Partnerländern werden über deren aufgewertete Botschaften geregelt, wichtigere bilaterale Fragen zwischen Nachbarn im Wege von Besuchsdiplomatie (Fachdelegationen, Ministergespräche oder richtige Staatsbesuche) geklärt, und für Themen, welche mehrere Länder oder die gesamte Allianz betreffen, gibt es regelmäßige bzw. anlaßbezogene Großkonferenzen in wechselnden Hauptstädten. In diesem Rahmen würden auch Beschlüsse betreffend die Außenbeziehungen der Allianz getroffen, sowohl was wirtschaftliche als auch Sicherheitsfragen betrifft. Hierbei würde jedes Land nur die Kosten seiner eigenen Teilnahme tragen sowie einen proportionalen Kostenbeitrag zum Aufwand des Gastgeberlandes leisten. Man könnte dies als „Graswurzelsystem auf zwischenstaatlicher Ebene“ bezeichnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt auch keine Zahlungen seitens der Mitgliedsländer an ein (ohnehin nicht vorhandenes) zentrales Regime; keine Nettozahler oder –empfänger. Jede Partnernation verwaltet ihre Finanzen weiterhin in völliger Souveränität selbst und ist darin nur ihren Bürgern verpflichtet.</p>
<p style="text-align: justify;">Da diese Westliche Allianz einerseits kein Völkerkerker wie die EU sein soll, aus dem es praktisch kein Entrinnen mehr gibt, nachdem ein Land einmal beigetreten (worden) ist, und die Partnerländer sich andererseits doch auf eine gewisse Kontinuität verlassen können sollen, gelten für Bei- und Austritt folgende Regeln:</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Beitritt eines Landes erfolgt grundsätzlich nur auf Basis einer freien, geheimen Volksabstimmung, nachdem der Beitrittsantrag dieses Landes sowie dessen Beitrittswürdigkeit von der Allianz geprüft worden ist. Es wäre zu überlegen, ob auch in den bestehenden Mitgliedsländern Volksabstimmungen über die Akzeptanz des Aspirantenlandes notwendig wären. Da dies aber einerseits mit zunehmendem Umfang der Allianz immer komplizierter würde und andererseits den Altmitgliedern aus einem Neuzugang keine finanziellen oder sonstigen Lasten erwachsen, könnte man meiner Meinung nach mit einstimmigem Beschluß einer Sonderkonferenz aller Partnerregierungen das Auslangen finden. Diese Regierungen sind ja ohnehin ihren Bürgern verpflichtet und niemandem sonst (was man von den EU-Statthalterregimes nicht behaupten kann) und müssen auf ihre Wiederwahl bedacht sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Zur Vermeidung kultureller Inkompatibilitäten könnte es eine Liste prinzipiell erwünschter potentieller Mitgliedsländer als Anhang zur Gründungscharta der Allianz geben; jedes beitretende Land akzeptiert im Zuge seiner Volksabstimmung auch diese Liste. Jede Erweiterung der Allianz über diesen Kreis hinaus würde aber Volksabstimmungen in allen Nationen der Allianz erfordern.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Beitritt wäre in jedem Fall zunächst auf fünf Jahre befristet und ist danach einer weiteren Volksabstimmung zu unterziehen; findet sich hierbei keine Mehrheit für eine Verbleib in der Allianz, so läuft die Mitgliedschaft automatisch aus; andernfalls gilt sie danach unbefristet.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie bereits erwähnt, ist jedes Partnerland der Allianz eine freie Nation und kann auch wieder austreten. Um aber eine gewisse Verläßlichkeit und Kontinuität zu gewährleisten und den anderen Mitgliedern Zeit zu geben, sich auf diese Veränderung einzustellen, ist hierbei eine Kündigungsfrist von zwei bis drei Jahren einzuhalten (hier müßte bei der Gründung ein Konsens gefunden werden, welche Frist angemessen wäre).</p>
<p style="text-align: justify;">Und um wetterwendischem Verhalten entgegenzuwirken (in guten Zeiten dabei, bei Schwierigkeiten seilt man sich ab, um dann gleich wieder einzutreten, wenn die Probleme vorbei sind) sind gestaffelte Sperrfristen für den Wiedereintritt eines zuvor ausgetretenen Landes vorzusehen. Beispielsweise fünf Jahre nach dem ersten Austritt; wenn ein Land danach wieder austritt, sind es schon sieben Jahre, und nach einem dritten Austritt müßte ein Land schon zehn Jahre warten, ehe es sich der Allianz wieder anschließen darf. Eine „ewige Sperre“ nach einem weiteren Austritt halte ich nicht für angemessen, da sich die vorherrschende Einstellung eines Volkes über Generationen doch ändern kann und man spätere Generationen nicht für den Wankelmut der gegenwärtigen bestrafen sollte.</p>
<h3><strong>2) Die Interessengemeinschaft, welche die Westliche Allianz darstellt, umfaßt folgende Dimensionen:</strong></h3>
<p><strong>a) Die politische Dimension:</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Die Mitgliedsländer unterstützen einander im politischen Bereich der Weltbühne und weisen sämtliche gegen die Allianz oder auch nur gegen ein einzelnes Mitgliedsland gerichtete politische Initiativen seitens der UNO, anderer transnationaler Vereinigungen oder einzelner Länder ab. Hierbei kommt neben diplomatischer Intervention gegebenenfalls auch wirtschaftlicher Druck zur Anwendung, und im Bedarfsfall ist auch militärischer Druck nicht ausgeschlossen. Außerdem übernehmen die Allianzpartner über ihre Botschaften und Konsulate die diplomatische Vertretung von Mitgliedsländern in Staaten, wo diese selbst keine Botschaften unterhalten.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>b) Die militärische Dimension:</strong><br />
Die Westliche Allianz ist eine Verteidigungsgemeinschaft, die militärische Drohungen gegen eine oder mehrere Partnernationen mit massivem Gegendruck beantwortet und jeden Angriff auf eines ihrer Mitglieder mit aller Härte zurückschlägt. Auch bei „low intensity-Konflikten“, bei denen „Partisanen“ oder „Untergrundkämpfer“ aus Nachbarländern ins Territorium eines Allianzmitglieds einsickern, geht die Allianz militärisch gegen das Herkunftsland dieser Kräfte vor. Hierbei gibt es keine „Out of Area“-Einschränkungen – die Machtprojektion der Allianz umfaßt die ganze Welt.</p>
<p style="text-align: justify;">Und es gibt auch keine Obergrenzen beim Ausmaß der angewandten militärischen Gewalt – wenn ein Angreifer anders nicht zu besiegen oder zum Einlenken zu zwingen ist, liegt auch totaler Krieg bis hin zum Atomwaffeneinsatz im Bereich des Möglichen. Der Beitrag kleiner Partnerländer ohne ferneinsatzfähige Streitkräfte könnte im Bündnisfall darin bestehen, den Heimatschutz ihrer größeren Nachbarn zu verstärken (diesen also gewissermaßen „den Arsch zu decken“), sodaß diese einen größeren Teil ihrer Kräfte ins Einsatzgebiet entsenden können.</p>
<p style="text-align: justify;"><strong>c) Die wirtschaftliche Dimension:</strong><br />
Die Westliche Allianz ist eine Freihandelszone, zwischen deren Mitgliedern es weder Zollschranken noch andere Handelshemmnisse gibt. Allerdings bleibt es der Gesetzgebung der Mitgliedsländer vorbehalten, den Verkauf bestimmter Produkte aus Sicherheits-, Gesundheits- oder Umweltschutzgründen auf ihrem Territorium zu verbieten, solange dieses Verbot allgemein gilt und nicht nur gegen einzelne oder alle Mitgliedsländer außer dem eigenen gerichtet ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Es bleibt den einzelnen Partnernationen vorbehalten, wie sie ihre Außenhandelsbeziehungen mit Nichtmitgliedern gestalten, die der Allianz freundlich bis neutral gegenüberstehen. Die Allianz behält sich aber wirtschaftliche und rechtliche Sanktionen gegen Nichtmitgliedsländer vor, die unseriöse Geschäftspraktiken betreiben (Beispiel: China mit seiner fortgesetzten Mißachtung von Urheberrechten westlicher Firmen).</p>
<p style="text-align: justify;">Ebenso sind Zollschranken gegen Länder vorzusehen, die aufgrund autoritärer Systeme bzw. korrupter Eliten ihre Bevölkerung entgegen marktwirtschaftlicher Prinzipien auf ein Lohnniveau zwingen, mit dem zu konkurrieren westlichen Arbeitnehmern nicht zugemutet werden kann (Beispiel: die Sowjetunion, die Produkte zu Dumpingpreisen in den Westen exportierte, um so auf Kosten des inländischen Lebensstandards an Devisen zu kommen). Und gegen feindliche Länder beschließt die Allianz Handelsembargos, um so einen Kalten Krieg auf Wirtschaftsebene zu führen.</p>
<p><strong>d) Die kulturelle Dimension:</strong><br />
Die Partnernationen der Westlichen Allianz schützen und pflegen ihre eigene kulturelle Identität. Sie weisen Kulturrelativismus und „Blame Whitey“-Tendenzen zurück und verteidigen ihr gemeinsames kulturelles Erbe gegenüber Außenstehenden.</p>
<h3>3) Wer darf der Westlichen Allianz beitreten?</h3>
<p style="text-align: justify;">Hier seien erst einmal meine Anmerkungen zum Begriff „westlich“ eingefügt: natürlich ist mir klar, daß auf einer Kugel wie der Erde West und Ost – im Gegensatz zu Nord und Süd – nicht absolut sind und daß z. B. China von Amerika aus in westlicher Richtung näher liegt als in östlicher. Aber wenn man die „Landhemisphäre“ der Erde betrachtet, das heißt den Teil ohne Pazifik, so nehmen die Länder der europäischstämmigen Zivilisation doch den „Westquadranten“ derselben ein; daher ist die Bezeichnung „westlich“ durchaus angemessen.</p>
<p style="text-align: justify;">Beitrittswürdig sind alle „westlichen“ Länder, das heißt, alle, die eine ethnisch überwiegend europäische Identität oder einen kulturellen Bezug zu dieser besitzen, sofern sie die weiter oben unter 1) genannten politischen Voraussetzungen erfüllen. Geographisch hieße das:</p>
<p style="padding-left: 30px;">1) Europa einschließlich Islands, mit Ausnahme Rußlands, das sich selber nicht als „westlich“<br />
sieht<br />
2) Israel sowie (falls in Zukunft existent) von moslemischem Einfluß befreite Staaten des<br />
christlichen Orients (z. B. Libanon, „Assyrien“, ein koptisches „Kernägypten“, ein<br />
Nestorianerstaat am Persischen Golf)<br />
3) Nordamerika (USA, Kanada, Bahamas, Bermuda)<br />
4) in Südamerika nur die beiden „weißen“ Staaten Argentinien und Chile (keine Indio-<br />
Staaten)<br />
5) Australien und Neuseeland<br />
6) ein „weißes“ Namibia und ein „Weiß-Südafrika“ nach politisch-territorialer Trennung von<br />
schwarzen Ethnien</p>
<p style="text-align: justify;">Darüber hinaus ist für kleinere Länder nicht-westlicher ethnischer Identität, die sich und ihre Interessen bei uns besser aufgehoben sehen als woanders, eine assoziierte Mitgliedschaft oder privilegierte Partnerschaft möglich, sofern sie den politischen Voraussetzungen entsprechen und dies auch (und vor allem!) für die Westliche Allianz von Vorteil ist. Es ist nicht ausgeschlossen, daß aus diesem Status in einigen Generationen – je nach gesellschaftlich-kultureller Entwicklung – auch einmal eine Vollmitgliedschaft werden kann. Beispiele hierfür wären die Inselstaaten Ozeaniens, Singapur oder auch einzelne Karibikstaaten.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit bedeutenderen nichtwestlichen Ländern wie Japan, (Süd)-Korea oder Rußland können Zweckbündnisse zur Eindämmung chinesischer Hegemonialbestrebungen oder islamischer Expansion geschlossen werden.</p>
<h3 style="text-align: justify;">4) Auch eine Reise von tausend Meilen…</h3>
<p style="text-align: justify;">…beginnt mit einem einzigen Schritt. Wie bereits in der Einleitung angemerkt, steht das gegenwärtige politische, gesellschaftliche und mediale Establishment der Verwirklichung einer solchen Gemeinschaft strikt entgegen. Doch selbst mit echten demokratischen Regierungen ist so etwas nur dann zu machen, wenn es einen mehrheitlichen Volkswillen in diese Richtung und eine mentale Basis dafür gibt. Und dazu können wir, jeder einzelne von uns, in einer Art Graswurzel-Dimension auf privater Ebene etwas beitragen.</p>
<p>Möglichkeiten hierfür gibt es viele:</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;">Man könnte an kulturellen Begegnungen teilnehmen, entweder als Einzelperson oder  - wie von 8dS-Kommentator Emil Ule vorgeschlagen – im Rahmen von Kulturvereinen, die solche Veranstaltungen auch organisieren könnten.</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;">Man könnte persönliche Kontakte zu Leuten aus Nachbarländern aufbauen.</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;">Man könnte auf Reisen bzw. beim Umgang mit Besuchern verstärkt nach dem Prinzip handeln: „jeder ist Botschafter seines Landes“.</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;">Und für all das sind Fremdsprachen wertvoll – wie wäre es, vorhandene Kenntnisse aufzufrischen oder überhaupt mit dem Erlernen einer neuen Sprache anzufangen, die man bei Reisen in das eine oder andere Nachbarland brauchen kann?</p>
<p style="padding-left: 30px; text-align: justify;">Schlußendlich kann man auch im privaten Gespräch immer wieder unaufdringlich und sachlich fundiert Bewußtseinsbildung im Sinne dieser Idee betreiben, unter anderem auch indem man das Nationalstaatsprinzip und das Recht auf demokratische Selbstbestimmung auch des eigenen Volkes verteidigt und die Berechtigung übernationaler Gesetzgebung ebenso zurückweist wie all die Schuldzuweisungen, mit denen die Ansprüche der Drittweltler an uns gerechtfertigt werden.</p>
<p>Und wenn ausreichend viele von uns es wollen, wird es irgendwann einmal kein bloßer Traum mehr sein.</p>
<p><strong> „Car l’alliance d’occident – aujourd’hui,<br />
ca commence avec toi!“</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.acht-der-schwerter.com/2008/05/19/die-westliche-allianz/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Israel - wiedergeboren am 14. Mai 1948</title>
		<link>http://www.acht-der-schwerter.com/2008/05/14/israel-wiedergeboren-am-14-mai-1948/</link>
		<comments>http://www.acht-der-schwerter.com/2008/05/14/israel-wiedergeboren-am-14-mai-1948/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 May 2008 14:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Eisvogel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Eigene Beiträge]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.acht-der-schwerter.com/?p=215</guid>
		<description><![CDATA[Heute vor 60 Jahren am Freitag, den 14. Mai 1948 versammelte sich der Jüdische Nationalrat im Stadtmueum von Tel Aviv und um 16 Uhr verlas David Ben Gurion die Unabhängigkeitserklärung des Staates Israel kraft des

„natürlichen und historischen Rechts des jüdischen Volkes und aufgrund des Beschlusses der UNO-Vollversammlung“.
Wenige Minuten später wurde der neue Staat von den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><img class="alignleft" style="float: left;" src="http://www.acht-der-schwerter.com/wp-content/uploads/2008/05/jerusalemsunset.jpg" alt="" width="360" height="255" />Heute vor 60 Jahren am Freitag, den 14. Mai 1948 versammelte sich der Jüdische Nationalrat im Stadtmueum von Tel Aviv und um 16 Uhr verlas David Ben Gurion die Unabhängigkeitserklärung des Staates Israel kraft des<br />
<strong><br />
„natürlichen und historischen Rechts des jüdischen Volkes und aufgrund des Beschlusses der UNO-Vollversammlung“.</strong></p>
<p style="text-align: justify;">Wenige Minuten später wurde der neue Staat von den USA anerkannt und die Sowjetunion folgte zwei Tage später. Und irgendwann irgendeines Tages, als ich die biblischen Geschichten aus dem Alten Testament einmal wieder hörte und fragte, wo das Volk Israel denn heute ist und es erklärt bekam, auch von mir. Und zwar für immer und in den Grenzen, die Israel für richtig hält.<span id="more-215"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Ich möchte hier nicht auf die ganze Geschichte eingehen, das ist zu umfassend. Eine umfangreiche Darstellung der <a href="http://www.yale.edu/lawweb/avalon/anglo/angap04.htm" target="_blank">Vorgeschichte des modernen Israel</a> findet sich hier, aber auch die J<a href="http://www.jewishvirtuallibrary.org/" target="_blank">ewish Virtual Library</a> hilft sehr fundiert weiter. Wer es gern etwas deutlicher und direkter hat -  sachlich aber auch etwas emotional - findet hier bei <a href="http://www.m